Allgemeine Papier-Rundschau
128. Jahrgang

2. Februar 2004

Erscheint 2 x im Monat

INHALT
1.
HPV zufrieden mit Branchenkonjunktur
2.
Stora Enso erwartet halbiertes Betriebsergebnis im vierten Quartal
3.
CEO des UPM-Kymmene-Konzerns zurückgetreten
4.
Emin-Leydier schloss trotz Umsatzeinbußen mit leichtem Gewinn
5.
Technocell und Investissement Quebec kaufen Technocell Canada komplett
6.
Mayer-Kuvert network sieht sich als deutscher Marktführer bei Briefhüllen
7.
Groupe Gascogne 2003 mit 10% weniger Umsatz bei Papier
8.
Ristelhueber vertreibt Papierband von Garntec
9.
7. Internationaler Altpapiertag
10.
Abitibi nimmt Kapazität aus dem Markt
11.
Bericht zum Kaolinmarkt
12.Papierfabrik Krönig baut Recyclinganlage für Getränkekartons
13.Neusiedler investiert in FSC-Zertifizierung in Russland
14.STFI erhält EU-Forschungsgelder
15."Verpackungen aus Vollpappe" jetzt auf CD-ROM
16.STFI-Packforsk und PFI fusionieren
17.Papeteries Mougeot umbenannt in "Novacare"
apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
Zweidrittel der Druckindustrie halten Lage für gut oder befriedigend

I.
Personalia
II.
Kurz notiert
III.
Impressum
IV.
Infos, Nutzungsrechte etc.
V.
Werbemöglichkeiten

1.
HPV zufrieden mit Branchenkonjunktur

Die Branchenkonjunktur der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie hat sich im vergangenen Jahr positiv von der Gesamtkonjunktur in Deutschland abgekoppelt. Während die Gesamtwirtschaft 2003 im dritten Jahr hintereinander stagnierte, hat sich der Industriezweig durchaus positiv entwickelt. In den ersten drei Quartalen 2003 wurden in Deutschland 7,03 Mio. t Papier- und Pappewaren hergestellt. Die Produktionsmenge lag damit um 2,9% über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, so der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V. anlässlich seiner Präsidiumssitzung am 20./21. Januar 2004 im Brüssel.

Basierend auf den vorliegenden statistischen Daten bis Oktober, lag der Umsatz mit Papier- und Pappewaren hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2003 mit insgesamt 15,4 Mrd. Euro um etwa 4,5% über dem Vorjahr 2002, wobei vor allem der Verpackungssektor maßgeblich zu dem Umsatzanstieg beigetragen hat. Trotz der relativ guten Branchenentwicklung hat sich der Beschäftigtenabbau im vergangenen Jahr fortgesetzt. Die Zahl der Beschäftigten lag 2003 mit monatsdurchschnittlich rund 92.000 um etwa 1% unter dem Vorjahr.

Die Stimmungslage der Papier- und Pappeverarbeiter hat sich im Jahresverlauf 2003 kontinuierlich gebessert. Nachdem der Ifo-Geschäftsklima-Index im April das niedrigste Niveau der letzten vier Jahre erreicht hatte, zeigt die Stimmungskurve seitdem aufwärts und bewegt sich seit November wieder im positiven Bereich. Vor allem die Zukunftserwartungen für die nächsten Monate werden von den Unternehmen zunehmend positiv beurteilt.

Angesichts der nur verhalten optimistischen gesamtwirtschaftlichen Prognosen rechnet der HPV für das laufende Jahr mit einer moderaten Fortsetzung des Branchenwachstums, allerdings wird sich auch der Beschäftigtenabbau fortsetzen. Nachdem die Investitionstätigkeit der Papier- und Pappeverarbeiter in den beiden vergangenen Jahren stagnierte, kann für 2004 - auch im Hinblick auf die drupa - mit einem Anstieg der Investitionen gerechnet werden.

Vor gut einem Jahr hat der HPV seine Brüsseler Interessenvertretung aufgenommen. Nach nunmehr etwa zwölfmonatiger Erfahrung auf dem Brüsseler Parkett zog HPV-Präsident Jürgen Theis eine erste positive Zwischenbilanz. In enger Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner EU.select sei es gelungen, vor allem auf umwelt- und verpackungspolitischem Gebeit sowie in der Mittelstandspolitik einen kontinuierlichen Dialog mit den zuständigen Stellen und Personen der europäischen Institutionen aufzubauen. Das so geschaffene Netzwerk soll in 2004 ausgeweitet, enger geknüpft und intensiviert werden, so Theis.


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Zweidrittel der Druckindustrie halten Lage für gut oder befriedigend

Die geschäftliche Situation der westdeutschen Druckindustrie hat sich im Januar nach einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts bei ausgewählten Betrieben der Druckindustrie  leicht verschlechtert.  Der Geschäftsklima-Index sinkt aufgrund der etwas schlechteren Ausgangslage und der nachlassenden Zuversicht von -1 (Dezember) auf -5. Damit ist er immr noch deutlich über den meisten Werten der letzten zwei Jahr. 32 % der Betriebe halten ihre Lage für schlecht, 58 % für befriedigend und nur 10 % für gut. Die Produktion nimmt saisonbedingt leicht ab. 18 % berichten über eine sinkende, 11 % über eine steigende Produktionstätigkeit gegenüber dem Vormonat. Die Nachfragesituation hat sich weiter leicht gebessert. Die Auftragsbestände gehen im Gegensatz zum Vormonat wieder merklich zurück, und die Reserven unterschreiten ihr Normalmaß wesentlich häufiger als im Vormonat: 50 % halten ihre Reserven für zu klein; kaum ein Betrieb hat verhältnismäßig große Auftragsbestände. 14 % der Unternehmen registrieren Preissenkungen gegenüber dem Vormonat. Preiserhöhungen können von 2 % der Betriebe durchgesetzt werden. Der weiteren Entwicklung ihrer geschäftlichen Lage blicken die Unternehmen weniger zuversichtlich als im Vormonat entgegen. Die Produktionstätigkeit wird sich in den nächsten drei Monaten per Saldo kaum verändern. 19 % rechnen mit konjunkturellen Impulsen, ebenso viele erwarten eher negative Einflüsse. Der Preisrückgang wird anhalten, aber schwächer werden: 12 % kalkulieren niedrigere Preise ein, mit Preissteigerungen in den nächsten drei Monaten rechnen 4 %. Die Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate haben sich im Vergleich zum Vormonat wieder etwas eingetrübt. Allerdings rechnen immer noch 21 % der befragten Betriebe  mit einer eher günstigeren Geschäftslage, nur 8 % erwarten eine ungünstigere Lage.
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2.
Stora Enso erwartet halbiertes Betriebsergebnis im vierten Quartal

Der finnische Stora Enso-Konzern erwartet im vierten Quartal 2003 einen Rückgang seines operativen Gewinns gegenüber dem dritten Quartal auf nahezu die Hälfte. Im dritten Quartal lag der operative Gewinn vor außerordentlichen Posten bei 139,8 Mio. Euro. Gründe dafür sind Auswirkungen der Dollarschwäche, Maschinenstillstände während der Urlaubssaison in den skandinavischen Ländern, ein Streik der finnischen Papierarbeitergewerkschaft im Dezember 2003, Abfindungen für freigestellte Mitarbeiter einiger Werke, Verzögerungen bei Inbetriebnahmen und niedrigere Gewinne bei Verkäufen auf Überseemärkten.

Außerdem wird Stora Enso im vierten Quartal einen Verlust aus dem Saldo außerordentlicher Einnahmen und Ausgaben von 68,5 Mio. Euro verbuchen müssen. Dieser Betrag beinhaltet eine Wertminderung von 14,5 Mio. Euro aus dem Verkauf von Forst im kanadischen Ontario sowie eine Rückstellung in Höhe von 54 Mio. Euro für künftige Verluste aufgrund der Kündigung so genannter US-amerikanischer Cross Boarder-Leasingverträge. Diese Rückstellungen sollen in sonstigen Finanzierungsaufwendungen ausgewiesen werden. Hintergrund ist die Tatsache, dass Stora Enso die Finanzierungsleasingverträge, die ihre nordamerikanischen Tochtergesellschaften mit einer Gruppe britischer Banken geschlossen haben, kündigt. Die Leasingverträge wurden 1996 abgeschlossen und würden ohne vorzeitige Kündigung bis zum Jahr 2011 laufen. Durch die Neuinterpretation des britischen Steuerrechts in Bezug auf Leasinggeschäfte hält Stora Enso eine Kündigung der Leasingverträge für wünschenswert. Die Leasingverträge beziehen sich auf die Papiermaschine 16 in Wisconsin Rapids und die Papiermaschine 26 im Werk Biron, beide im US-Bundesstaat Wisconsin. Bei einer Kündigung werden die mit den Leasingverträgen verbundenen Bareinlagen in Höhe von 443,6 Mio. Euro dazu verwendet, die verbleibenden Leasingverbindlichkeiten zu tilgen. Im vierten Quartal 2003 wird für die aus der vorzeitigen Kündigung resultierenden weiteren Leasingkosten die oben genannte Rückstellung verbucht.


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3.
CEO des UPM-Kymmene-Konzerns zurückgetreten

Juha Niemelä (58), Vorsandsvorsitzender (CEO) und Präsident des finnischen UPM-Kymmene-Konzerns, gab am 29.1. kurz vor Bekanntgabe der Bilanzzahlen des Jahres 2003 seinen Rücktritt bekannt. Er hatte diese Position seit 1996 inne. Zwar gab es in den vergangenen Jahren immer wieder aus verschiedenen Gründen Rücktrittsgerüchte, u.a. nach dem gescheiterten Kauf des US-amerikanischen Unternehmens Champion, der jetzige Zeitpunkt kommt für manchen dennoch überraschend. Sein Nachfolger ist der bisherige Finanzvorstand Jussi Pesonen (43).  Er arbeitet seit 1987 bei UPM. Pesonen war an den Standorten Jämsänkoski, Kajaani und Shotton tätig und außerdem Vice President der Newsprint Group innerhalb der Division Publication Paper.

Begründungen und Gerüchte
Zu den Gründen  für den Rücktritt gib es wie meist in solchen Fällen mehrere Versionen. Pesonen will die Neubesetzung auf konkrete Nachfrage der apr als eine normale Nachfolgeregelung, die sowieso über kurz oder lang geplant war, verstanden wissen.  In diesem Sinn ist sie Teil einer umfassenden Managementneuregelung bei UPM, die bereits in apr 50/51 erläutert wurde. In dieser Erklärung  vom 16. Dezember wurde allerdings Juha Niemelä als CEO genannt. Die Frage eines Analysten, was sich in dieser kurzen Zeit  verändert habe, weigerte sich der Vorstand zu beantworten. Niemelä selbst konnte die Frage, da er die Telefonkonferenz offenbar nach einem kurzen Eröffnungsstatement verlassen hatte, nicht mehr hören. Dieser Vorgang spricht für sich. Die von Pesonen abgegebene Begründung für Niemeläs Rücktritt überzeugte kaum. Die sich daraus ergebende Situation ist ein idealer Nährboden für Spekulationen und Gerüchte.  Neben dem wiederum schwächeren Jahresgewinn (457 Mio. Euro in 2003 nach 835 Mio. Euro in 2002), der nach Insidermeinung eine  geringere Rolle im Zusammenhang mit Niemeläs Rücktritt spielte, könnten die eher glücklosen Zukäufe des Zurückgetretenen von Bedeutung sein.  Die deutsche "Perle" Haindl kaufte er zu einem Preis der mindestens hoch war, mancher meinte im Nachhinein, dann ist man bekanntlich ja immer schlauer, unangemessen hoch. Der fast abgeschlossene Kauf des US-amerikanischen Champion Konzerns in einer Bieterschlacht gegen International Paper scheiterte wohl auch an falschen, schönrednerischen Prognosen der beteiligen Investmentbanker und wurde in der finnischen Tagespresse mit Schuldzuweisungen  negativ kommentiert.  Kenner der Szene bezweifeln, dass dies die entscheidenden Gründe gewesen sein können.

Der Kurs von UPM ist seit September 2004 (17 Euro) eher auf Talfahrt, was nicht der allgemeinen Aktienkursentwicklung entspricht.  Der Börsenwert des Unternehmens in Höhe von 7,8 Mrd. Euro  zeugt von der geringen Kapitalisierung des Unternehmens und ist für manchen Papierfachmann kaum nachvollziehbar. Börsianer bewerten eben anders. Die Börse reagierte auf den Rücktritt scheinbar desinteressiert, der Aktienkurs blieb unverändert bei 15  Euro  und Umsätzen von ca. 4 Mio. Stück. Dies sind weniger als 1 % der Gesamtstückzahl.  Der Kurs lag damit  7 Euro unter dem Allzeit-Hoch und ca. 8 Euro über dem Allzeit-Tief. Börsianer hatten nach dem Kauf der Fa. Haindl mit einem dauerhaft massiven Anziehen der Kurse  gerechnet.

Schließlich gibt es auch Gerüchte über mögliche Schadensersatzzahlungen, die Vertreter der Fa. Haindl geltend machen. Hierin sieht der Vorstand jedoch keine Gefahr, die etwa über Rückstellungen  berücksichtigt werden müsste. Die Frage, ob Niemelä wegen einer eventuell geplanten Übernahme von UPM gegangen ist, beantwortete Pesonnen lachend sinngemäß  mit  nein.

Wahrscheinlich spielten für Niemelä, der in Pressekonferenzen und im persönlichen Gespräch immer einen sehr sympathischen Eindruck machte,  ganz  persönliche Gründe eine bedeutende Rolle, die er  nicht nennen will und die vielleicht  Niemanden interessieren sollten.  In der finnischen Industrie gehörte er zu den TOP 5 CEOs, hatte aus der Sicht mancher Szenekenner unbegrenztes Vertrauen des Verwaltungsrats  und war in seiner immer bescheidenen Art bei vielen Mitarbeitern mehr als beliebt. Er vermittelte jedenfalls stets den Eindruck ein sehr guter Zuhörer zu sein und Argumente genau zu wägen.  Sollte es zu einem Zerwürfnis zwischen einzelnen Beteiligten gekommen sein, werden die wahren Hintergründe selbst für Insider kaum bekannt werden. G.B.


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4.
Emin-Leydier schloss trotz Umsatzeinbußen mit leichtem Gewinn

Die in Lyon ansässige, familiengeführte Wellpappenrohpapier- und Kartonnagengruppe Emin-Leydier hat im vergangenen Jahr 7 Prozent seines Umsatzes eingebüßt. Dieser wird auf 240 bis 250 Mio. Euro geschätzt. Entsprechende Berechnungen bestätigte Konzernchef Philippe Leydier. Seit ihrem Rückzug von der Börse gibt die Gruppe keinerlei absolute Geschäftszahlen mehr bekannt.

Das Verkaufsvolumen erhöhte sich bei Papier um 5 und bei Wellpappe um 1 Prozent. Rund 10 Prozent der konsolidierten Verkäufe tätigt das französische Unternehmen inzwischen auf dem stark expandierenden spanischen Markt. Stark rückläufig sei indessen die Gewinnmarge, sagte Leydier. Dies gehe auf erhöhte Energie- und Rohstoffkosten zurück, die allein beim Altpapier im letzten Jahr um 30 Prozent gestiegen seien.

Nach ersten Branchenschätzungen ist der Verbrauch an Wellpappe 2003 in Frankreich und Europa um 1 Prozent nach unten gegangen und damit der an Wellpappenrohpapieren im selben Maße. Die Inbetriebnahme der zur Zeit weltweit größten Maschine mit einer Leistung von 600.000 ja-to durch die deutsche Firma Palm hat laut Philippe Leydier den Markt ins Ungleichgewicht gebracht und in der zweiten Jahreshälfte zu einem Preissturz bei den fraglichen Papierqualitäten geführt.

Mit ihren Wellpappeschachteln hat sich die Lyoner Gruppe insbesondere auf den Bedarf von Obst- und Gemüseerzeugern bzw. -vermarktern spezialisiert. Dem neuen Jahr sieht sie zwar mit Optimismus entgegen, dies aber in deutlich geringerem Maße als die Politik und "gewisse Konjunkturinstitute". Zum Jahresbeginn hat das neue Werk zur Herstellung von für den Lebensmittelkontakt geeigneten Packmitteln in Elytra (Mayenne) ihre volle industrielle Fertigung aufgenommen. Bis zum Jahresende sollen dort 25 Mio m--"-- Wellpappebogen produziert werden.

Auf dem Programm steht ferner die Fortsetzung der Arbeiten zum Bau einer neuen Papierfabrik in Nogent-sur-Seine (Aube), die Anfang April 2005 abgeschlossen sein sollen. Beide Werke zusammen stellen ein Investitionsvolumen von 210 Mio Euro dar. - jb


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5.
Technocell und Investissement Quebec kaufen Technocell Canada komplett

Die zur Felix Schoeller Gruppe gehörende Technocell Dekor GmbH & Co. KG, Osnabrück und die staatliche kanadische Fördergesellschaft Investissement Quebec übernahmen zum 1. Dezember 2003 die restlichen Anteile der Technocell Canada Inc., Drummondville. Diese hielt bisher die CDM Canada Inc., Drummondville, eine Tochter der Kunz Holding GmbH & Co. KG, Gschwend.. Technocell Dekor hatte bisher bereits 50 % der Anteile von Technocell Canada und ist  jetzt mit über 80 % Mehrheitsaktionär.

Die Technocell Canada Inc. fertigt auf einer Papiermaschine mit einer Jahreskapazität von 35.000 t Dekorpapiere und Vorimprägnate für die Möbelzulieferindustrie. Durch weitere Investitionen am Standort soll zukünftig die Produktpalette für eine Komplettversorgung des nordamerikanischen Marktes erweitert werden. CDM ist Spezialist für die Herstellung von Finishfolien für die Möbelindustrie und produziert am Standort Drummondville auf Basis der Elektronenstrahltechnologie.

Investissement Quebec (IQ) ist eine staatliche Wirtschaftsfördergesellschaft. Ihre Aufgabe sieht IQ in der Förderung von Investitionen in zukunftsträchtige Technologien und Unternehmen, um den Wirtschaftsstandort Quebec zu stärken.


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6.
Mayer-Kuvert network sieht sich als deutscher Marktführer bei Briefhüllen

Die Mayer-Kuvert network, eine Kooperation von 30 selbstständigen, mittelständischen Unternehmen der Briefumschlagherstellung mit fünf Produktionsstandorten in Deutschland und zwei weiteren in Frankreich sowie 16 Vertriebsstützpunkten allein in Europa, ist mit einem Produktionsvolumen von 14 Milliarden Stück Briefhüllen und ähnlichen Produkten und einem Umsatz von 180 Mio. Euro in Deutschland nach eigenen Angaben Marktführer bei der Briefumschlagherstellung. Zu der Kooperation gehören die Firmen A & C Schneidewind, Trebbin, BSB-Kuvert, Düren, Eugen Lemppenau, Heilbronn, Kupa, München, Mailbox Kuvert & Druck, Coppenbrügge, Mayer-Kuvert, Heilbronn, network-dialogmarketing, Heilbronn, Rössler-Kuvert, Düren, Torgau-Kuvert, Süptitz, Trebbin-Kuvert, Trebbin, und weitere 15 Unternehmen in Europa bzw. Guinea und Israel.

Edlef Bartl, Geschäftsführer der Fa. Mayer-Kuvert Heilbronn, geht davon aus, dass der Markt für Briefhüllen in Europa jährlich trotz aller Konkurrenz zu neuen Medien und E-Mails um 3% pro Jahr wächst. Hauptproblem der Branche seien nicht die neuen Medien, sondern die Transportkosten des Mediums Brief. Die ganze Branche wünsche sich, dass sich hier ab 2006 etwas Positives tut. Angesichts der Europäisierung der Märkte möchte die Kooperation in Zukunft mehr Flagge zeigen, insbesondere deshalb, weil die Zahl großer deutscher und internationaler Kunden wachse. Diese erwarten von Briefumschlagherstellern ein umfassendes Sortiment, perfekte Logistik und internationales Qualitätsmanagement.


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7.
Groupe Gascogne 2003 mit 10% weniger Umsatz bei Papier

Die französische Forstwirtschafts-, Papier- und Packbedarfsgruppe Gascogne S.A., St.-Paul-lès-Dax, hat das letzte Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus von 2,7 % auf 616,1 Mio. Euro abgeschlossen. Bei unverändertem Mengenverkauf wäre der Umsatz um 5,8 % rückläufig gewesen. Vor allem aufgrund des schwachen Dollars machte das Unternehmen einen Verlust von 7 Mio.Euro aus.

Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen verlief sehr unterschiedlich. Die Papierdivison verzeichnete einen Umsatzrückgang um 9,4% auf 82,6 Mio. Euro.

Bei Beuteln, Säcken und ähnlichen Produkten konnte Gascogne demgegenüber einen Zuwachs um 16,2 % auf 267,5 Mio. Euro erzielen, wobei die Produktsparte Komplexe einen Anstieg um 29,3% und die der Papierbeutel um 2 Prozent aufwiesen. Im Forstwirtschafts- bzw. Holzbereich, von dem sich die südwestfranzösische Gruppe wegen anhaltend defizitärer Entwicklungen gerne trennen würde, gingen die Umsätze um 7,2 % nach unten und erreichten nur noch 157,3 Mio. Euro.

Die Gruppe hob hervor, dass sie 2003 trotz des schwierigen Konjunkturumfeldes ihre internationale Entwicklung weiter vorangetrieben habe, wovon der dort erzielte Umsatzzuwachs um mehr als 12% zeuge.

Gascogne war im letzten Jahr mehrere Monate lang Gegenstand einer als feindselig klassifizierten Übernahmeattacke durch den Mischkonzern Electricité et Eaux de Madagascar (EEM) gewesen, die die Gruppe mit massiver Bankenunterstützung letztlich abwehren konnte. Dabei hatte sie jedoch vergeblich auf Beistand durch finanziell und industriell stärkere Papier-Akteure wie etwa Arjo Wiggins gehofft (so zumindest wurde seinerzeit gemunkelt). Hierauf am Rande der letzten Jahrespressekonferenz des französischen Papierindustrieverbandes Copacel angesprochen, meinte Arjo Wiggins-Chef François Wanecq sibyllinisch, dass die Holz-Frage bei Gascogne alles andere als geklärt sei und man bald mit neuen Informationen darüber rechnen dürfe. - jb


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8.
Ristelhueber vertreibt Papierband von Garntec

Das in Neidenfels bei Neustadt an der Weinstraße angesiedelte Unternehmen Garntec produziert seit Anfang des Jahres 2004 braunes und weißes Papierband für die Papier- und Kartonproduktion. Der weltweite Vertrieb des Produkts erfolgt über die Hamburger August Ristelhueber Papier & Zellstoff GmbH. Das in gefalteter und gesponnener Ausführung verfügbare Band wird in Turn-Up-Systemen für den Tambourwechsel eingesetzt. Ein weiteres neues Einsatzgebiet ist die Verschnürung von zukünftig drahtlosen Zellstoffballen, was die Entdrahtung erübrigen wird.

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9.
7. Internationaler Altpapiertag

Den 7. Internationalen Altpapiertag 2004 veranstaltet der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. in Stuttgart im Millennium Hotel & Resort. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 25. März 2004 mit dem Technologieforum "Neue Entwicklungen in der Altpapier-Sortier-technik" (13.00 Uhr bis 17.30 Uhr). Um 19.00 Uhr findet der traditionelle bvse-Begrüßungsabend statt.

Am Freitag, 26. März 2004 wird die Veranstaltung durch den Tagungsleiter und Vorsitzenden der bvse-Fachvereinigung Papierrecycling Rolf Kühl eröffnet. Die Keynote Speech hält Ulrich Müller, Umweltminister von Baden-Württemberg, der die Perspektiven für die mittelständische Recyclingwirtschaft aus Sicht der baden-württembergischen Landesregierung darstellt.

Anschließend beschäftigt sich das Plenum mit der Frage, ob die Bedeutung der kommunalen Altpapierentsorgung in Deutschland abnimmt. So wird MinR Dr. Frank Petersen vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit darauf eingehen, ob die kommunale Altpapiererfassung in Deutschland den Vorgaben der EU entspricht. Die Rechtsanwältin Karin Gollan geht der Frage: "Wettbewerb um die Kommune oder um den einzelnen Haushalt - wer vergibt künftig die Altpapier-Aufträge?" nach. Anschließend folgt Günter Lutz, Leiter der Abfallwirtschaft Stuttgart, mit seinem Statement: "Altpapierentsorgung in kommunaler Hand - Wettbewerber oder Partner für den mittelständischen Recyclingbetrieb?

Im zweiten Teil des 7. Internationalen Altpapiertages geht es um die Entwicklung des Altpapiermarktes. Jörg Laskowski, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV), beschäftigt sich mit den Perspektiven von Graphischen Papieren. Werden sie zu einer Rarität im Altpapier? Aus Stockholm angereist kommt Jan Bruzelius, Präsident der IL Recycling AB, um über die Bedeutung des Sekundärrohstoffes Altpapier für die skandinavische Papierindustrie- heute und morgen zu referieren wird. Abschließend wird Ross Bartley, Environmental & Technical Director, BIR-Bureau of International Recycling, die neuen Vorgaben der EU zur grenzüberschreitenden Verbringung von Altpapier kritisch beleuchten.


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10.
Abitibi nimmt Kapazität aus dem Markt

Die Abitibi-Consolidated Inc., Montreal, reduziert ihre Zeitungsdruckpapier-Produktion um rund 17%, um jährlich Kosten in Höhe von 125 Mio. kan$ zu sparen. Abitibi legt Papiermaschinen in Texas und Quebec still, die jährlich 990.000 t Zeitungsdruckpapier produzieren. Dadurch reduziert sich die Produktionskapazität des Unternehmens von 6 Mio. t auf 5 Mio. t pro Jahr. Die Schließungen sind von Bedeutung, da Abitibi Nordamerikas größter Zeitungsdruckpapier-Produzent ist und rund 40% der Produktionskapazität in Kanada und den USA besitzt. "Wir arbeiten uns weiter durch einen übersättigten Markt", erklärte John Weaver, Vorstandsvorsitzender von Abitibi-Consolidated. Abitibi führt Abstellmaßnahmen durch, um die Zeitungsdruckpapier-Produktion in seinen Werken in Sheldon und Lufkin in Texas und in seinem Werk Port-Alfred in Ville de la Baie, Quebec, zu verringern. Dadurch werden 230.000 t Zeitungsdruckpapier-Kapazität permanent stillgelegt sowie weitere 760.000 t bis auf weiteres auf unbestimmte Zeit. Laut Weaver sind die Betriebe in Quebec von dem rapiden Anstieg des kanadischen Dollars betroffen, während die Werke in Texas unter den hohen Energiekosten leiden.

Zusätzlich zu den Produktionsstilllegungen bei Zeitungsdruckpapier nimmt Abitibi auf unbestimmte Zeit 270.000 t Spezialpapiere aus der Produktion. Durch die Stilllegungen kommt es in Quebec zu 640 vorübergehenden Entlassungen und in Texas zu 580. Die Schließung wird sich auf die Ergebnisse des vierten Quartals in Form einer Belastung in Höhe von 64,5 Mio. kan$ für Schließungskosten auswirken, plus weiteren 69,3 Mio. kan$ Abschreibung auf geschlossene Assets.

Angesichts der reduzierten Zeitungsdruckpapier-Kapazität erwartet das Unternehmen, genau so viel Zeitungsdruckpapier zu verkaufen. Im August 2002 kündigte Abitibi an, das Unternehmen wolle zum 1. Oktober die Preise für Zeitungsdruckpapier um 50 US-$ pro Tonne erhöhen. Durch das Überangebot konnten die Kunden diese Preiserhöhung auf 35 US-$ zu drücken. Der Verkaufspreis von Zeitungsdruckpapier zurzeit in den USA zwischen 490 und 530 US-$.


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11.
Bericht zum Kaolinmarkt

Nach einem neuen Bericht (The Economics of Kaolin) des Marktanalysten Roskill, London, bekam Kaolin in den letzten 20 Jahren mehr und mehr Konkurrenz von natürlichem Kalziumkarbonat (GCC) und seit kurzem von gefälltem Kalziumkarbonat (PCC) als Füller bei der Papierproduktion. Laut dem Bericht verzeichneten die Kaolinproduzenten in der zweiten Hälfte der 90er Jahre einen Nachfragerückgang in Asien. Dieses Land war ein wichtiges Wachstumsgebiet gewesen. Eine Zunahme des Angebots an hochwertigem Kaolin zu niedrigen Kosten aus Brasilien führte zu weiterem Druck auf die Lieferanten in den USA und Westeuropa. Dies führte zu einer Reihe von Fusionen und Akquisitionen in der Industrie. Zusätzlich zu der Rationalisierung innerhalb der Industrie sind große Kaolinfirmen wie z. B. Imerys und J. M. Huber in den Kalziumkarbonatmarkt eingetreten.

Nach dem Bericht sind Kaolinfirmen unter Druck, eine breitere Palette von Sorten anzubieten, vor allem bei Papier und Keramik. Dies ist verstärkt worden durch Fortschritte in der Prozesstechnologie, die die Produktion von Sorten mit immer detaillierteren Spezifikationen zulassen.

Geografisch hat sich die Kaolinproduktion im letzten Jahrzehnt mit der Entstehung von drei großen Betrieben in Brasilien verändert. Ein Betrieb wird von Imerys und der andere von der Fa. CVRD und ihren Partnern betrieben. Vorher wurde das meiste Kaolin in den USA und Europa produziert. Zwischen 1990 und 2002 stieg die Kaolinproduktion in Brasilien um durchschnittlich 8,3% pro Jahr.

Kaolin behauptet sich im Papiermarkt
Es wird erwartet, dass der Marktanteil von Kaolin als Papierfüllstoff angesichts der großen Konkurrenz anderer Füllstoffmineralien, vor allem Kalziumkarbonat, weiter fällt. Dieser Rückgang wird durch das Wachstum der weltweiten Papierproduktion und eine Erhöhung des Strichanteils von Druck- und Schreibpapier erhöht. Der Marktanteil des Papierminerals Kaolin wird voraussichtlich weiter fallen, aber der Gesamtmarkt für Mineralfüllstoffe und Streichfarbstoffe wird sich schneller ausweiten. Roskill sagt deshalb voraus, dass der Verbrauch von Kaolin im Papier steigen wird, jedoch in geringerem Maß als GCC und PCC. Dem Bericht zufolge bleibt Kaolin das auserwählte Mineral bei Streichanwendungen für qualitativ hochwertige Papiere, auch wenn seine Verwendung als Füllstoff im Papier in den meisten Ländern weiter sinkt. Roskill schätzt die Wachstumsrate beim Kaolinverbrauch in der Papierindustrie bis zum Jahr 2010 auf rund 1% pro Jahr.

Durch die Asienkrise von 1997/1998 sank die Nachfrage nach Kaolin in dieser Region vorübergehend, aber viele asiatische Keramikproduzenten nutzten die Währungsabwertungen, um ihre Exporte zu erhöhen. In den 90er Jahren war der Anstieg der Keramikproduktion ein entscheidender Faktor für die Erhöhung des Kaolinverbrauchs in dieser Region. Die Keramikproduktion in Asien erholt sich laut dem Bericht. Dieser Sektor könnte der am schnellsten wachsende Markt für Kaolin sein.


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12.
Papierfabrik Krönig baut Recyclinganlage für Getränkekartons

Getränkekartons bestehen zu 75 bis 80% aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Die Besonderheit des Zellstoffs, der bei der Produktion dieser Verpackungen zum Einsatz kommt, liegt in der Länge seiner Fasern. Wegen der hohen Faserqualitat stehen gebrauchte Getränkekartons bei der Papierindustrie hoch im Kurs, da daraus Recyclingprodukte mit hohem Markt- und Bedarfswert hergestellt werden können.

Aus diesem Grund hat sich in diesem Jahr mit dem Papier- und Kartonwerk Krönig, Viersen, ein weiteres Unternehmen zu Investitionen in eine Recyclinganlage für Getränkekartons entschlossen. Für die Wiederverwertung der rund 140.000 t geleerten Milch- und Safftüten, die von den deutschen Verbrauchern jährlich in Gelben Säcken gesammelt werden, gibt es somit jetzt fünf Abnehmer. Dabei handelt es sich um vier deutsche sowie eine finnische Papierfabrik.

Durch das Recycling von je rund 50.000 Stück alter 1-Liter-Getränkekartons wird bereits eine Tonne Zellstoff zurück gewonnen. Dieses Material verarbeitet die Industrie unter anderem zu Tragetaschen, Faltschachteln, Wickelhülsen oder Wellpappen weiter. Die Sammel- und Verwertungsquote der als ökologisch vorteilhaft eingestuffen Getränkekartons betrug in den letzten Jahren beständig Über 65%.


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13.
Neusiedler investiert in FSC-Zertifizierung in Russland

Die Fa. Neusiedler, einer der größten Hersteller von holzfreiem, ungestrichenem Büropapier, investiert in die FSC-Zertifizierung der Fa. Syktyvkar in der russischen Republik Komi. Diese ist der bedeutendste Rohstofflieferant von Neusiedler. Das Unternehmen betreibt sieben Produktionsstandorte in fünf Ländern - Österreich, Ungarn, Slowakei, Israel und Russland. Das Werk Syktyvkar wurde von Neusiedler im Jahr 2002 mehrheitlich übernommen. Seither sind laufend Investitionen im Umweltbereich erfolgt.

Ein wichtiges Thema ist dabei die nachhaltige Forstwirtschaft. Neusiedler ist bestrebt, zunehmend Rohstoffe nur von Lieferanten zu beziehen, die nach international gültigen Normen - FSC (Forest Stewardship Council), PEFC (Paneuropäische Forstzertifizierung) oder einem vergleichbaren System - zertifiziert sind. Bis 2005 sollen 35% des bei Syktyvkar produzierten Zellstoffs von derartigen Rohstoffen stammen. Neben dem bereits zertifizierten Waldbezirk Priluzskiy Leskhoz, die eine Fläche von 795.000 ha umfasst und derzeit 558.000 m3 Holz an Syktyvkar liefert, müssen dafür in den kommenden beiden Jahren zwei weitere Waldbezirke im Süden der Republik - Sysolskiy Leskhoz und Koigorodskiy Leskhoz - vollständig zertifiziert werden. Die beiden Areale sind zusammen mehr als 1.16 Mio. ha groß und liefern 660.000 m3 Holz an Syktyvkar. Im Jahr 2005 werden die drei Bezirke rund 35% des Bedarfs von Neusiedler Syktyvkar mit Holz decken, das mit minimaler Beschädigung von Flora und Fauna geschlagen und abtransportiert wird. Bei der Auswahl der Bezirke wurde auch darauf geachtet, dass sie über eine gute Infrastruktur verfügen und in der Nähe des Werkes liegen - beides verringert Umweltbelastungen beim Transport.

In die Maßnahmen zur Zertifizierung, die in Zusammenarbeit mit dem Silver Taiga Fund aus der Republik Komi abläuft, wird Neusiedler mehr als 370.000 Euro investieren.


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14.
STFI erhält EU-Forschungsgelder

In das neue Forschungsprogramm der EU werden über einen Zeitraum von vier Jahren in eine Reihe großer Netzwerkprojekte rund 200 bis 300 Mio. Euro investiert. Der Wettbewerb um diese Fonds ist sehr scharf.

Das schwedische Industrieforschungsinstitut STFI-Packforsk ist mit der Koordination von zwei dieser Projekte betraut worden und in ein drittes involviert. Mit großer Unterstützung der Papierindustrie und daran angebundener Branchen hat sich STFI-Packforsk auf folgende drei Projekte konzentriert:

  • SUSTAINPACK, ein Projekt zur Entwicklung an die Umwelt angepasster, ressourceneffektiver und nutzerfreundlicher Verpackungen.
  • ECOTARGET: Durch radikale Änderungen im Produktionsprozess soll die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie verstärkt und hohen Anforderungen hinsichtlich der Umwelteinflüsse und des Energieverbrauchs entsprochen werden.
  • EFORWOOD nimmt das Thema nachhaltiges Wachstum als Ausgangspunkt und soll eine Übersicht des gesamten Bereichs vom Forst bis zum Verbraucher ausarbeiten, einschließlich des Recyclings von Materialien und Produkten.
In jedes dieser drei Projekte sind mehr als 30 kooperierende Akteure involviert, dazu gehören Firmen, Forschungsinstitute, Universitäten und Colleges im und außerhalb des Landes. STFI-Packforsk ist in alle drei Projekte stark eingebunden und der Koordinator der ersten beiden. EFORWOOD wird vom Forschungsinstitut SkogForsk koordiniert. Alle drei Projekte erfüllen die Anforderungen der EU-Bestimmungen und stehen auf den Ranglisten an oberer Stelle. SUSTAINPACK und ECOTARGET, die aus mehr als 400 anderen Anmeldungen ausgewählt wurden. Sie sollen voraussichtlich mit 30 anderen Projekten bis zum Ende des Jahres unterschrieben werden.

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15.
"Verpackungen aus Vollpappe" jetzt auf CD-ROM

Der Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) e.V. hat eine Powerpoint-Präsentation "Verpackungen aus Vollpappe - Ökonomisch und ökologisch optimierte Verpackungslösungen für die gesamte Supply Chain" auf CD-ROM veröffentlicht. Auf der Grundlage des erfolgreichen VVK-Handbuches "Verpackungen aus Vollpappe" werden diese unter folgenden Aspekten dargestellt:
  • Aufgaben der Verpackung
  • Total Cost of Packaging TCP
  • Einsatzgebiete/Marktsegmente
  • Der Packstoff Vollpappe
  • Maßgeschneiderte Verpackungslösungen
  • Herstellung von Verpackungen aus Vollpappe
  • Qualität
  • Umweltverträglichkeit
  • Aus- und Weiterbildung
  • Weitere Informationen
Die CD-ROM bietet somit einen umfassenden Überblick über die Leistungsmerkmale von Vollpappe-Verpackungen vom Rohstoff über die Warendistribution bis hin zur Wiederverwertung. Der VVK stellt die CD-ROM seinen Mitgliedsbetrieben zur Verfügung, die sie für eigene Firmen- und Produktpräsentationen nutzen können. Selbstverständlich können auch Verpackungsanwender der abpackenden Industrie und des Handels die CD-ROM erhalten. Weitere Zielgruppe der Vollpappe-Präsentation sind Aus- und Fortbildungsekwichtungen sowie wissenschaftliche Institute der Verpackungsindustrie. Die CD-ROM kann angefordert werden beim:

Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) e.V.
Strubbergstraße 70
60489 Frankfurt
Telefon: 0 69/78 50 45
Telefax: 0 69/97 82 81 30
Email: info@vvk.org

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16.
STFI-Packforsk und PFI fusionieren

Am 1. Februar 2004 fusionierte das schwedische Industrieforschungsinstitut STFI-Packforsk mit seinem norwegischen Gegenstück PFI. Durch diese Fusion entsteht eine international wettbewerbsfähige Forschungsgruppe, die in Norwegen und Schweden ihren Standort hat und Serviceleistungen im Bereich Forschung und Entwicklung für die Papierindustrie anbietet. Die Aktivitäten gehen von der Zellstoff- und Papiertechnik bis zur Verpackungs- und Drucktechnik. Auf Sitzungen der Vorstände der beiden Institute am 17. und 18. Dezember einigte man sich, dass STFI-Packforsk in Stockholm die Mehrheit der Aktien der PFI AS in Trondheim erwirbt. PFI AS wird zu 95% im Besitz von STFI-Packforsk und zu 5% im Besitz von Norske Skogindustrier ASA, Borregaard Industries LTD., M. Peterson & Son AS, Södra Cell Tofte AS und der PFI-Stiftung sein.

Die beiden Institute ergänzen sich gegenseitig. "Grundlegende Idee ist die Gründung eines Forschungsunternehmens, das stark genug ist, um international führend zu werden", sagt Tomas Johannesson, Geschäftsführer von STFI-Packforsk.

PFI AS in Trondheim hat seine Schwerpunkte in der Zellstoff- und Fasercharakterisierung, der Papiermechanik, neuen "grünen" Materialien sowie Mikrobiologie und Adsorption. PFI AS arbeitet eng mit der Technischen Universität Norwegen (NTNU) zusammen, STFI-Packforsk mit der KTH in Stockholm und anderen schwedischen Universitäten. Dadurch ist eine Zusammenarbeit zwischen Universitätsforschung und industriell ausgerichteter Forschung innerhalb der Forstindustrie möglich.

Die Fusion soll bewirken, dass sowohl die schwedischen als auch die norwegischen Forschungsgruppen und Firmen profitablere Ergebnisse erzielen können.


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17.
Papeteries Mougeot umbenannt in "Novacare"

Die familiengeführte Fa. Papeteries Mougeot im Vogesenort Laval-sur-Vologne hat am Finanzmarkt 4  Mio. Euro aufgenommen, um ihr Kapital von 3 auf 7 Mio. Euro aufzustocken. Das Unternehmen wurde außerdem in Namen Novacare umbenannt. Damit sollen einerseits das Produktionsangebot deutlicher hervorgehoben und andererseits auch die neue Zielsetzung unterstrichen werden, auf den internationalen Märkten für Hygiene-Produkte einen führenden Platz einzunehmen. Dies erklärte Mougeot-Chef Jean-Maurice Dussapt.

Das 1876 gegründete elsässische Unternehmen ist heute auf Papier-Handtücher, Industriebedarf und Toilettenpapier spezialisiert, nachdem es seine Aktivitäten im Bereich der Durchschreibe-Papiere vor 2 Jahren an die Pariser Mischgruppe Bolloré verkauft hat. Im hart umkämpften Segment der Baby-Windeln konnten die Papeteries Mougeot "eine neue Generation" entwickeln, die unter Handelsmarken als auch der eigenen Marke Bib'up vertrieben wird.

Bis Ende dieses Jahres sind 25 Millionen Euro an Investitionen für den Ausbau der Produktionskapazität vorgesehen. Im Rahmen dieses Vorhabens konnte schon im April letzten Jahres eine sechste Linie für die Windelherstellung in Betrieb genommen werden, womit sich die Kapazität in dem Bereich auf 700 Millionen Stück pro Jahr erhöht hat. Noch in diesem Monat wird eine weitere Linie für noch einmal 90 Millionen Stück hinzukommen, und im Februar stehen Maßnahmen zur Verbesserung des Weisse-Grads sowie zur Bechleunigung der Toilettenpapier-Fertigung auf dem Programm. Deren Kapazität wird auf 45.000 t/Jahr erhöht. Im November 2004 sollen die Ausbauarbeiten mit der Installation einer neuen Verarbeitungsanlage abgeschlossen werden.

Jean-Marie Dussapt hob hervor, dass sein Unternehmen "diese Investitionen ohne jede öffentliche Hilfe und ausschließlich aus Eigenmitteln mit Unterstützung eines regionalen Banken-Pools" finanziere. Für dieses Jahr rechnet Dussapt mit 170 Millionen Euro Umsatz, davon 50 Prozent im Export. Im vergangenen Geschäftsjahr lag der Umsatz bei 130 Millionen. - jb


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I.
PERSONALIA


Klaus Kranich

Klaus Kranich hat sich  Ende 2003, nach beinahe 40 Dienstjahren in der Cham Paper Group, aus dem Berufsleben zurückgezogen. Er trat 1964 in das Werk Tenero ein. 1984 übernahm er die Gesamt-Verantwortung für Marketing, Verkauf sowie Forschung und Entwicklung.

Er war Senior Vice President Verkauf und Marketing und blieb Mitglied des Verwaltungsrates. Er übernahm außerdem spezielle Aufgaben für unseren Hauptkundenkreis, in der strategischen Entwicklungsplanung sowie der Weiterentwicklung des Gruppen-Qualitätsmanagement-Systems. Die Cham Paper Group besteht aus 5 Werken in 3 Ländern mit einer jährlichen Kapazität von 265 000 Tonnen hochwertiger Spezialpapiere für Flexible Verpackungen, Haftverbund-Materialien, Etiketten, Tapetenrohpapiere, verschiedene technisch-industrielle Anwendungen, Inkjet- und Transferdrucke sowie Innerlinern für die Tabakwarenindustrie.






Michael Spallar

Michael Spallart (41) ist seit 1. Januar 2004 Vorstandsmitglied des Vorstands von Sappi Fine Paper Europe. Dieser umfasst den Vorstandsvorsitzenden Jonathan Leslie, die stellvertretenden Vorstandsmitglieder Wolfgang Pfarl, Rudolf Thummer und Hubert Gebreiter. Spallart kam 1988 zum Pariser Vertriebsbüro der Fa. Leykam und hatte innerhalb der Firmen KNP Leykam und Sappi verschiedene Vertriebs- und Marketingpostionen inne. KNP Leykam wurde im Jahr 1997 von Sappi gekauft. Spallart ist zurzeit Direktor für Marketing und Vertrieb für grafische Papiere bei Sappi Fine Paper Europe. Spallart promovierte in Rechtswissenschaft an der Universität von Wien im Jahr 1986. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Lars Richardson (50) ist mit Wirkung vom 1. Februar 2004 zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der Wellpappensparte von Mondi Packaging ernannt worden. Er ist Peter J. Oswald, dem Vorstandsvorsitzenden von Mondi Packaging, unterstellt. Richardson war vorher regionaler Managing Director von Kappa Packaging in Frankreich. Er hat mehr als 15 Jahre Erfahrungen in der europäischen Wellpappenindustrie in verschiedenen Führungspositionen gesammelt. Der Schwede Richardson arbeitet von Wien aus.

Kurt Schüler (39) übernimmt zum 1.2.2004 die Geschäftsführung der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH (GVM) von Firmengründer Dr. Gerhard Eisenblätter und bildet gemeinsam mit Jürgen Heinisch (46) die neue Doppelspitze. Nach 27-jähriger Tätigkeit bei der GVM beendet Dr. Eisenblätter mit Vollendung des 65. Lebensjahres seine aktive Laufbahn als Geschäftsführer. Er bleibt der GVM bis auf weiteres projektbezogen für die Geschäftsbereiche Getränke und Einweg-Mehrweg mit seinen Erfahrungen erhalten. Heinisch ist bereits seit 1998 Geschäftsführer der GVM und gewährleistet die Kontinuität in der Geschäftspolitik. Schüler ist seit 1995 als Marktforscher bei der GVM tätig, davon seit mehr als fünf Jahren als Projektleiter vor allem für die  Bereiche  Verpackungsverbrauch und Recycling. Heinisch und Schüler vertreten zusammen mehr als 75 % der Gesellschaftsanteile der GmbH.


Bettina Utermann

Bettina Utermann ist seit 1.1.04 neue Leiterin des Bereichs Marketing und PR der Essener Classen Papier GmbH. Sie ist Nachfolgerin von Susanne Hermann. Die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin hatte bereits verschiedene Positionen im Papiergroßhandel inne.


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II.
KURZ NOTIERT

Deutschland
Zum ersten Mal in der Geschichte der weltweit grössten Kalenderschau gewinnt ein Tischkalender den vom Land Baden-Württemberg gestifteten Preis der Jury. Bei der 54. Kalenderschau im Stuttgarter Haus der Wirtschaft wurde die Papierfabrik Scheufelen gleich mehrfach ausgezeichnet. Neben Bronze für den diesjährigen Wandkalender "Paper needs creativity", gab es Gold und den Hauptpreis der Jury, den "Gregor Award" für das PhoeniXmotion Diary "Heartbeat Moments 2004". "Paper needs creativity" - Wandkalender 2004.
Der Scheufelen Wandkalender entstand unter der Federführung von Judith M. Grieshaber, Professorin an der FH Konstanz und Inhaberin der Stuttgarter Design-Agentur United Ideas. Entstanden ist eine Betrachtung des Papier-Herstellungsprozesses aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Geschickt werden die Fotos aus der Produktion in Lenningen zusammen mit Elementen der Papierbücher zu neuen Bildwelten verbunden. Das zentrale Werbemittel der neuen weltweiten Imagekampagne für das Erfolgspapier PhoeniXmotion, das Diary "Heartbeat Moments 2004", wurde von der Stuttgarter Design-Agentur Strichpunkt gestaltet. Der PhoeniXmotion Tischkalender zeigt in zwölf aufwendig gedruckten und veredelten Bildstrecken "Heartbeat Moments" die es in sich haben. Die Kreativen von Strichpunkt schickten dazu den Hamburger Fotografen Jan Steinhilber unter anderem in einen Herztransplantations-OP, ein Stundenhotel und zum Bungeejumping - alles im Namen des Herzschlags. Für Menschen, denen guter Druck eine Herzensangelegenheit ist, bietet das Diary reichlich Anschauungsmaterial. Von minimalem und maximalem Farbauftrag, japanischer Bindung und UV-Lackierung bis zu Mehrstufenprägungen, Stanzungen und Perforationen reicht die Palette der gezeigten Techniken auf und mit PhoeniXmotion-Papieren. Die Veranstalter der Kalenderschau präsentieren alle 753 Kalender aus der ganzen Welt vom 23. Januar bis zum 15. Februar im Haus der Wirtschaft in Stuttgart,

Schweden
Der schwedische Marktzellstoffhersteller Södra Cell kündigt einen Preisanstieg für Langfasersulfatzellstoff an. Der neue Preis von 590 US-$ pro Tonne soll ab 1. Februar 2004 gelten. Hintergrund sei die stetig steigende Nachfrage nach Papier und Zellstoff.

USA
Die US-amerikanische Smurfit-Stone Container Corporation (SSCC) wird ihre Wellpappenwerke in Anderson (Indiana) und San Jose (Kalifornien) schließen. Daneben legt das Unternehmen Bogenverarbeitungsanlagen in Temple (Texas) und Louisville (Kentucky) still. Das bestehende Geschäft wird auf Verarbeitungswerke von SSCC in der Nähe verteilt. Von den Schließungen sind insgesamt 75 fest angestellte Mitarbeiter sowie 240 Kräfte, die auf Stundenbasis arbeiten, betroffen. Die Schließungen sollen im ersten Quartal 2004 durchgeführt werden.


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III.
IMPRESSUM

Verlag:

P. Keppler Verlag GmbH & Co KG
Industriestr. 2, D-63150 Heusenstamm,
Tel. (0 61 04) 60 60, Telefax (0 61 04) 60 61 45
www.kepplermediengruppe.de
info@kepplermediengruppe.de

Geschäftsführung:
Hans-Gerd Koenen, Eckhart Thomas
Redaktion:

Dipl.-Kfm. Gerhard W. Brucker (Chefredakteur)
g.brucker@kepplerfmediengruppe.de
Siegfried Jütte (technische Redaktion)
s.juette@kepplermediengruppe.de

Beiträge mit namentlicher Kennzeichnung geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder.

Bereichsleitung
Papier- und Druckzeitschriften:

Petra Hanke, Telefon (0 61 04) 6 06-3 60
p.hanke@kepplermediengruppe.de

Anzeigenleitung:

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Web Content:

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m.wilhelm@kepplermediengruppe.de

Vertriebsleitung:

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(128. Jahrgang)

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IV.
ZU IHRER INFORMATION

Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Der Inhalt ist ausschließlich für den in dieser E-Mail bezeichneten Adressaten bestimmt. Wenn Sie nicht der richtige Adressat oder dessen Vertreter sind, setzen Sie sich bitte mit dem Absender der E-Mail in Verbindung. Jede Form der Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts des apr-Newsletters "PAPIER-ZEITUNG" ist unzulässig. Der Herausgeber des apr-Newsletters "PAPIER-ZEITUNG" ist die Allgemeine Papier-Rundschau (im Folgenden apr) mit Sitz in 63150 Heusenstamm, Industriestrasse 2. Für die Inhalte zeichnen die Content-Lieferanten verantwortlich. Die ausschließlichen Nutzungsrechte für die in diesem verwendeten Inhalte liegen bei der apr. Vervielfältigung im Ganzen oder in Teilen ist ohne ausdrückliche Genehmigung der apr in jeglicher Form in jedem Medium verboten.


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V.

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