|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | Kappa Packaging erweitert die Aktivitäten in Osnabrück |
| Die europäische Verpackungsgruppe Kappa Packaging beabsichtigt, den Standort von Kappa Kawell in Osnabrück auszubauen und neben Wellpappenverpackungen auch Wellpappenformate herzustellen und zu verkaufen. Schon im Jahre 2003 wurde bei Kappa Kawell GmbH in den Produktionsbereichen Wellfaltkisten sowie Stanzverpackungen inklusive moderner Drucktechnologie investiert. Mit einer breiten Produktpalette von industriellen Transportverpackungen bis hin zu anspruchsvoll bedruckten Verkaufsverpackungen belieferte Kappa Kawell vornehmlich Kunden im nordwestdeutschen Raum sowie in Ostwestfalen. In 2004 werden Kappa Kawell und die Kappa RapidCorr GmbH durch technische Modernisierung die Leistungsfähigkeit der Wellpappennanlage in Osnabrück verbessern. Die Produktionskapazität wird damit mehr als verdoppelt. Ein Großteil dieses Produktionsvolumens wird im Verarbeitungsbereich der Kappa Kawell zu Wellpappenverpackungen weiterverarbeitet, die übrige Formatkapazität wird durch Kappa RapidCorr kundennah im nordwestdeutschen Markt an externe Wellpappenverarbeiter verkauft. Kappa Packaging hat im Jahre 2003 das Formatgeschäft mit den Produktionsstätten in Euskirchen und Eindhoven in Kappa RapidCorr gebündelt, das jetzt durch die Aktivitäten in Osnabrück erweitert wird. Ein weiterer Ausbau der Formatproduktion am Standort Kawell in Osnabrück ist vorgesehen, da das Unternehmen über ausreichend freie Grundstücksfläche verfügt. | zurück zum Inhalt |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Paperworld-Aussteller überwiegend zufrieden | Die großen Papiererzeuger auf der diesjährigen Frankfurter Messe Paperworld waren nach Gesprächen der apr mit der Qualität der Besucher sehr zufrieden. Nischenanbieter wie die Papierfabrik Gmund zeigten sich vom Messeverlauf sogar begeistert. Weniger positive Stimmen hörte die apr aus der Ecke der Briefumschlaghersteller, aber auch bei den Herstellern von technischen Papieren. Insgesamt ist die Zahl der Besucher der Paperworld nach Angaben der Messe Frankfurt um 4 % auf 69.000 gestiegen. Bei der Messe zeigten 2518 Aussteller (i. Vj.: 2398) ihre Produkte, davon kamen 1903 aus dem Ausland. Die Nettoausstellungsfläche stieg leicht um 2,1% auf 91 277 m2. Die meisten ausländischen Aussteller kamen aus China (217), gefolgt von Thaiwan (206), Italien (203), Hongkong (143) und Frankreich (103). Zwei Drittel der Aussteller sollen mit der Messe nach internen Erhebungen zufrieden gewesen sein. Bei der Zuteilung der einzelnen Aussteller zu den jeweiligen Hallen fällt auf, dass mittlerweile Firmen wie M-real und Neusiedler im Bereich Imaging in der für den Besucher klimatisch wesentlich angenehmeren Halle 1 untergebracht waren, während z. B. UPM-Kymmene, Soporcel und Arjo Wiggins in Halle 4.1 ausstellten. Eine gemeinsame Platzierung in Halle 1 wäre aus der Sicht mancher Gesprächspartner durchaus wünschenswert.  Auf dem Messestand von M-real sorgte Livemusik für angenehme, entspannte Stimmung unter den Besuchern | Großansicht per Klick auf Bild! |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | Dy-pack mit neuer Produktionslinie |
| Gert Dyckerhoff, der die dy-pack Verpackungen Gustav Dyckerhoff GmbH in der zweiten Generation führt, sieht auch für die Zukunft trotz schwierigem konjunkturellen Umfeld erhebliche Chancen am Verpackungsmarkt. Mit einer fünften Produktionslinie, die im Januar 2004 angelaufen ist, hat das seit 1950 bestehende Unternehmen seine Jahreskapazität auf mehr als 200 Millionen Papiersäcke gesteigert, nachdem die Produktion 2003 bei 160 Millionen Stück gelegen hat. Der dy-pack-Betrieb im sauerländischen Wenden ist jetzt nach eigenen Angaben der größte Produktionsstandort für Papiersäcke in Europa. Das Unternehmen operiert weltweit: dy-pack hat den Exportanteil in den vergangenen Jahren auf inzwischen mehr als 70% ausgebaut. Schwerpunkt bilden die Vereinigten Staaten, die allein ein Viertel der Gesamtproduktion aufnehmen. Kurssicherungen und Rohstoffeinkäufe auf Dollarbasis bringen einen Ausgleich für die Dollarschwäche. Das Vordringen in die asiatischen Märkte kompensiert konjunkturelle Schwächen auf den europäischen Märkten. dy-pack unterhält Verkaufsniederlassungen in Großbritannien (seit 1993), in Frankreich (seit 1996), in den Vereinigten Staaten (seit 1997), in Südostasien (seit 2000) und in Indien (seit 2003). Ein im Jahr 2003 eingeleitetes Kostensenkungsprogramm soll 2004 mehr als 1 Mio. Euro einsparen. Die Firma stellt mittlerweile außerdem einen Ventilsack in den Abmessungen 180 x 250 x 70 mm her. Er soll der kleinste der Welt sein. Generationswechsel Gert Dyckerhoff, Jahrgang 1941, plant mit dem 65. Lebensjahr sein Ausscheiden aus der Geschäftsführung im Jahr 2006. Sein Sohn Wilhelm, der bereits zu 25% an dy-pack beteiligt ist, wird nach Abschluss seines Studiums ab 2004 außerhalb des Unternehmens Managementerfahrungen sammeln und voraussichtlich 2008 in die Unternehmensführung einzutreten. Für eine Übergangszeit wird Michael Busch, früheres Vorstandsmitglied der Dyckerhoff AG und derzeit Beitratsvorsitzender bei dy-pack, im Jahr 2006 die Geschäftsführung übernehmen, um die reibungslose Überleitung in die Führung des Unternehmens zu unterstützen. Gert Dyckerhoff will mit dieser Planung die Kontinuität in der Geschäftsführung sichern. | zurück zum Inhalt |
3. | Scandinavian Mill Service-Gruppe kauft zwei Servicefirmen |
| Die im Besitz der Metso Paper Oy und der Metso Automation Oy befindliche Scandinavian Mill Service Oy (SMS) hat am 31. Januar 2004 alle Aktien der Paper Mill Service Kauttua Oy (PMS) und der Kauttuan Automation- ja Sähköpalvelu Oy (KASPA) erworben. Durch diese Akquisition bekommt die Fa. SMS zusätzlich 50 Wartungsexperten. Die Zahl der Wartungsfachleute in der SMS-Gruppe in Finnland, Schweden, Norwegen und der tschechischen Republik steigt somit auf 300. Durch die Akquisition wird die Strategie von Metso Paper unterstützt und die Postition der Fa. Scaninavian Mill Service als Teil von Metso Paper Service als Anbieter von Werkinstandhaltung für die Zellstoff- und Papierindustrie gefestigt. Die Firmen PMS und KASPA wurden als Ergebnis des Outsourcings von Werkinstandhaltung Anfang der 90er Jahre gegründet. Diese Firmen führen die gesamte Wartung der Spezialpapierfabriken Ahlström Kauttua Oy und Jujo Thermal Oy in Eura durch. Daneben bieten sie ihre wartungsbezogenen Serviceleistungen auch anderen Firmen der finnischen Zellstoff- und Papierindustrie an. | zurück zum Inhalt |
4. | UPM mit schwächeren Zahlen in 2003 |
| Der finnische UPM-Kymmene-Konzern setzte im Jahr 2003 mit 9,948 Mrd. Euro 5% weniger um, obwohl die ausgelieferte Papier- und Pappemenge um 4% stieg. Ursächlich hierfür waren geringere Papierpreise in Europa und der starke Euro. Der operative Gewinn fiel auf 784 Mio. Euro (i. Vj.: 1,062 Mrd. Euro). Die Gesamtproduktion belief sich auf 10,232 Mio. t Papier. Der Gewinn vor außerordentlichen Einnahmen und Ausgaben lag bei 559 Mio. Euro (i. Vj.: 789 Mio. Euro). Im vierten Quartal konnte UPM-Kymmene gegenüber dem dritten zulegen. So stieg dort der Quartalsumsatz um 5% auf 2,552 Mrd. Euro, die ausgelieferte Papiermenge sogar um 9% und der operative Gewinn auf 275 Mio. Euro (drittes Quartal: 174 Mio. Euro). Insofern ist der Konzern in einer Aufwärtsbewegung. Die Zahl der Angestellten verringerte sich aufgrund von Unternehmensverkäufen um ca. 1100 auf 35 751. Zu den großen laufenden Investitionen zählt eine Feinpapiermaschine im chinesischen Changshu in der Nähe von Schanghai mit einer Kapazität von 450 000 t pro Jahr. Diese soll im Sommer 2005 eingeweiht werden. Als weiteres Großprojekt ist der Umbau der Deinkinganlage im britischen Werk Shotton zu nennen, der im November 2003 abgeschlossen wurde. Bei der ehemaligen Fa. Haindl hatte UPM im April 2003 ein Kostenreduktionsprogramm angekündigt, das jährliche Einsparungen in Höhe von 200 Mio. Euro erbringen und bis zum Jahr 2005 abgeschlossen sein soll. Ende des Jahres 2003 gelang es, zwei Drittel der Einsparungsziele zu erreichen. Damit seien die Synergien bei der Akquisition von Haindl (November 2001) größer gewesen als erwartet. Das für 2004 erwartete Einsparziel von 70 Mio. Euro konnte in weitem Umfang schon 2003 erreicht werden. Magazinpapiere In der Division Magazinpapiere fiel der Umsatz um ca. 257 Mio. Euro auf 3,32 Mrd. Euro, der operative Gewinn ging um ca. 30% zurück (vgl. Tabelle). Gleichzeitig stiegen die Auslieferungen auf 4,822 Mio. t (+ 200 000 t). Die schwächere Profitabilität resultierte vor allem aus fallenden Durchschnittspreisen und einem stärkeren Euro. Unabhängig davon gelang es, die Kosten zu reduzieren und Synergien zu erzielen. Zeitungsdruckpapier Bei Zeitungsdruckpapieren fiel der Gewinn um fast 70% bei ebenfalls geringeren Umsätzen. Insgesamt ist die Nachfrage nach Zeitungsdruckpapier in Westeuropa im vergangenen Jahr lediglich um ca. 1% gestiegen, in den USA war die Nachfrage sogar um 1% rückläufig. Der Zeitungsdruckpapier-Preis fiel im vergangenen Jahr um 13%, und auf der anschließenden Pressekonferenz war zu hören, dass auch in 2004 eher mit leicht fallenden Zeitungsdruckpapier-Preisen gerechnet wird. Immerhin gelang es UPM, seine ausgelieferte Produktionsmenge auf 2,587 Mio. t (+ 120 000 t) zu steigern und dabei die Kapazitätsausnutzung seiner Zeitungsdruckpapier-Maschinen auf 90% zu erhöhen (+ 2%). Fein- und Spezialpapiere Im ebenfalls bedeutsamen Bereich Fein- und Spezialpapiere gingen Umsatz und Gewinn deutlich zurück. Trotz des Umsatzminus von 7% stieg die Zahl der Lieferungen auf 2,879 Mio. t (+ 4%). Die Kapazitätsausnutzung der Papiermaschinen lag mit 88% (- 1%) ähnlich wie im Vorjahr, allerdings wurden die im Konzern vorhandenen Coatingkapazitäten zu unter 80% ausgenutzt. Die Feinpapierfabrik in China bildet hierzu eine Ausnahme. Sie wurde mit fast voller Kapazitätsauslastung gefahren. Verarbeitung In der Division Verarbeitung fiel der Umsatz vor allem durch den Verkauf der Fa. Walki Films um 11%. Der Umsatz der UPM-Tochter Raflatac blieb unverändert bei 736 Mio. Euro. Insgesamt entwickelte sich der Markt für Selbstklebeprodukte, einschließlich Etiketten, in Nordamerika, Asien und Südafrika gut, in Europa eher schwächer. Kaum verändert war der Umsatz von Walki Wisa, er lag bei 305 Mio. Euro (i. Vj.: 318 Mio. Euro). Aussichten für 2004 Die gesamte Pressekonferenz und die Zahlen des Konzerns wurden überschattet vom plötzlichen Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Juha Niemelä (vgl. Kommentar apr-Zeitung, Bericht Nr. 2). Der wirtschaftliche Erholungsprozess in Europa soll sich nach Ansicht des Verwaltungsrats fortsetzen. Das gute Wachstum in den USA und Asien soll andauern. Dies könnte zu einer weiteren Verbesserung der Nachfrage nach Papier führen. In Europa rechnet UPM damit, dass die Preise für Magazinpapiere im ersten Quartal weitgehend unverändert bleiben. In den USA sollen die Magazinpapierpreise steigen. Die Preise für Zeitungsdruck werden nach dieser Prognose leicht unter denen des letzen Jahres liegen, die für Feinpapier sollen anziehen, da die Nachfrage steige, gleiches gilt für die von Spezialpapieren. Insgesamt rechnet der Verwaltungsrat mit einem operativen Gewinn, der im ersten Quartal 2004 leicht rückläufig sein wird. UPM -Nettoumsatz und operativer Gewinn/Verlust (in Mio. Euro) |
| Quartal | Quartal | Gesamtjahr | Gesamtjahr | | Umsatz in Mio Euro | 4/03 | 3/03 | 4/02 | 3/02 | 2003 | 2002 | | Magazinpapier | 902 | 839 | 941 | 894 | 3320 | 3577 | | Zeitungsdruckpapier | 356 | 308 | 347 | 358 | 1295 | 1381 | | Fein- und Spezialpapiere | 558 | 567 | 610 | 612 | 2278 | 2449 | | Verarbeitung | 329 | 335 | 357 | 393 | 1374 | 1541 | | Holzprodukte | 369 | 382 | 380 | 358 | 1552 | 1489 | | Gesamtumsatz | 2552 | 2437 | 2617 | 2613 | 9948 | 10 475 | | operativer Gewinn in Mio Euro |
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| | Magazinpapier | 39 | 53 | -46 | 101 | 153 | 225 | | Zeitungsdruck | 7 | 11 | 46 | 48 | 54 | 162 | | Fein- und Spezialpapiere | 46 | 63 | 63 | 111 | 241 | 359 | | Verarbeitung | 4 | 14 | 9 | 20 | 43 | 70 | | Holzprodukte | 0 | 1 | 10 | 5 | 29 | 37 | | operativer Gesamtgewinn | 275 | 164 | 173 | 344 | 784 | 1062 |
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5. | A.S. Création kauft zwei französische Vertriebsgesellschaften |
| Die A.S. Création Tapeten AG, Deutschlands größter Tapetenhersteller, hat rückwirkend zum 1. Oktober 2003 100% der Anteile an der P.P.S.E. SA, Lyon/Frankreich übernommen. Diese Akquisition umfasst ebenfalls die Übernahme der Edirama SA, Lyon/Frankreich, einer 100%-igen Tochtergesellschaft der P.P.S.E. SA. Über den Kaufpreis haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart. Bei der P.P.S.E. SA und der Edirama SA handelt es sich um Tapetengroßhändler, die mit 48 Mitarbeitern ein konsolidiertes jährliches Umsatzvolumen von etwa 9 Mio. Euro erzielen. Die Umsätze werden zu etwa 75% mit kleineren Baumarktketten und Einzelhändlern getätigt. Diese Kundengruppen werden gegenwärtig von A.S. Création in Frankreich nicht direkt beliefert, so dass mit der Übernahme die Marktposition von A.S. Création in Frankreich gestärkt wird. Frankreich war im Jahr 2003 für die A.S. Création Tapeten AG der wichtigste Exportmarkt. A.S. Création hat bereits seit 2001 in begrenztem Umfang Tapeten an P.P.S.E. SA und Edirama SA geliefert. Nach der Übernahme wird das Sortiment beider Gesellschaften so weit wie möglich auf Produkte von A.S. Création umgestellt, die dann unter den Markennamen "A.S. Création" und "livingwalls" vermarktet werden. | zurück zum Inhalt |
6. | SCA leidet unter Dollarabwertung |
| Der schwedische SCA-Konzern musste im abgelaufenen Jahr 2003 einen Rückgang seines operativen Gewinns um 18% auf 808,4 Mrd. Euro hinnehmen. Dabei sank der Umsatz um 3% auf 9,316 Mrd. Euro. Die operativen Gewinnrückgänge fielen in den Geschäftsbereichen Hygienepapierprodukte, Verpackungen und Forstprodukte, einschließlich Papier im jeweils zweistelligen Prozentbereich an (vgl. Tabelle). Der Nettogewinn reduzierte sich ebenfalls um ca. 65,5 Mio. Euro auf 554,03 Mio. Euro. Beim Vergleich des dritten mit dem vierten Quartal fällt auf, dass die Zahlen im vierten, sowohl was Gewinn wie auch was Umsatz anbetrifft, leicht besser waren als die des dritten Quartals. Bei Hygienepapieren sank der Jahresumsatz um 5% auf 4,692 Mrd. Euro. Ohne die Abwertung des US-Dollars und anderer Währungsbewegungen hätte der Umsatzzuwachs 1% betragen. Der operative Gewinn fiel um 12% (vgl. Tabelle). Der operative Gewinnrückgang bei Consumer Tissue und den so genannten Away-from-Home-Produkten (institutionelle Verwender) war ähnlich (vgl. Tabelle). Bei Consumer Tissue überrascht etwas die Nachricht, dass dort erstmals seit langem die verkaufte Menge zurückging. Dieser negative Effekt wurde allerdings durch Firmenakquisitionen und geringere Zellstoffkosten konterkariert. Bei den Away-from-Home-Produkten konnte die abgesetzte Menge gesteigert werden. Preissteigerungen in Europa standen Preissenkungen in Nordamerika gegenüber. Im Bereich Körperhygieneprodukte war der Umsatzrückgang mit 7% auf 351 Mio. Euro ähnlich wie in anderen Teilbereichen. Zu diesem Segment gehören neben Produkten der Damenhygiene, Höschenwindeln und Inkontinenzprodukte. Dieser letzte Bereich stieg, ohne dass genauere Zahlenangaben gemacht wurden, besonders stark. Verpackungen Im Geschäftsbereich Verpackungen sanken Umsatz und verkaufte Menge (vgl. Tabelle). Im Vergleich zum dritten Quartal fiel der operative Gewinn deutlich, vor allem wegen geringerer Preise für Kraftliner und Wellpappebogen. Insgesamt lieferte SCA mit seinen Wellpappebetrieben 4,138 Mrd. m2 Wellpappe aus. Dies entsprach einem Gewicht von 2,505 Mio. t. Grafische Papiere In der Gruppe der grafischen Papiere, der zum Bereich Forstprodukte zählt, sank der operative Gewinn nochmals um insgesamt 35% auf 72,3 Mio. Euro. Der Markt sei schwach geblieben, und der Gewinnrückgang ergebe sich vor allem durch niedrigere Preise und negative Währungsbewegungen. Immerhin stieg die produzierte Menge, vor allem dank der SC-Papiere auf 1,378 Mio. t (i. Vj.: 1,242 Mio. t). Bei seinem begonnen Rationalisierungsprogramm ist SCA schneller vorgegangen als ursprünglich geplant. Die Gesamtkosten für die Aufgabe von Werken bzw. Personalfreisetzungen werden sich auf insgesam 22,9 Mio. Euro belaufen. Mit dem insgesamt schon vorgenommenen bzw. noch geplanten Personalabbau werden sich jährliche Kosteneinsparungen von 31 Mio. Euro ergeben. Marktaussichten Die Marktaussichten für die Verbraucherprodukte von SCA sieht das Unternehmen im vierten Quartal stabil und der Wettbewerb im Bereich Tissue sei stark. Die Nachfrage nach Wellpappeprodukten zeigte aus dem Blickwinkel von SCA im Jahr 2003 keinerlei Steigerung. Die schwache Nachfrage und wachsender Preisdruck sollen auch am Anfang des laufenden Jahres weiterbestehen. Die mäßige Nachfrage nach grafischen Papieren soll ebenfalls weiter bestehen, auch wenn es Anzeichen der Verbesserung der Werbemärkte gibt. SCA-Nettoumsatz und operativer Gewinn/Verlust (in Mio. Euro) |
| Gesamtjahr | Gesamtjahr | | Umsatz in Mio Euro | 2003 | 2002 | | Hygieneprodukte | 4692,24 | 4934,17 | | Consumer Tissue | 1618,34 | 1658,73 | | Tissue f. institutionelle Verbraucher AFH | 1243,34 | 1340,61 | | Körperpflege | 1830,56 | 1934,82 | | Verpackungen | 3278,27 | 3335,04 | | Forstprodukte | 1537,22 | 1479,36 | | Publikationspapier | 793,34 | 781,33 | | Zellstoff u. Holzprodukte | 743,88 | 698,03 | | Sonstiges | 112,55 | 173,68 | | Konzerninterne Lieferungen | - 303,93 | - 310,26 | | Gesamtumsatz | 9316,37 | 9612,00 | | Operativer Gewinn in Mio Euro | | | | Hygieneprodukte | 794,75 | 869,65 | | Consumer Tissue | 261,57 | 292,13 | | Tissue f. institutionelle Verbraucher AFH | 182,09 | 205,78 | | Körperpflege | 351,09 | 371,72 | | Verpackungen | 450,21 | 507,20 | | Forstprodukte | 299,56 | 328,49 | | Publikationspapier | 163,86 | 197,16 | | Zellstoff u. Holzprodukte | 135,69 | 131,33 | | Sonstiges | 10,58 | - 31,33 | | Operativer Gewinn, gesamt | 1555,13 | 1674,01 | | operativer Gesamtgewinn | 784 | 1062 |
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7. | Mondi Merebank in Neusiedler integriert |
| Die zu Mondi Europe gehörende österreichische Neusiedler AG hat die Managementverantwortung für die südafrikanische Fa. Mondi Merebank UCWF übernommen. Die Produktionskapazität für holzfreie Naturprodukte von Neusiedler steigt damit auf rund 1,8 Mio. t. Zu dem Unternehmen gehören unter anderem die russische Fa. Syktyvkar und die slowakische Fa. Ruzomberok. Nach einem Umbau der PM 1 im Werk Merebank soll die Kapazität von Neusiedler bis zum Jahr 2006 dann auf 2 Mio. t holzfreie Naturpapiere steigen. Traditionsgemäß machte das Unternehmen zum Umsatz und Gewinn des vergangenen Jahres keine Angaben. | zurück zum Inhalt |
8. | Streiff & Helmold bezieht neue Zentrale |
| Die Streiff-Unternehmensgruppe hat am Standort Braunschweig auf einem vor sieben Jahren erworbenen Grundstück einen Neubau für die Verwaltung der gesamten Gruppe sowie einer Produktions- und Lagerhalle errichtet. Die schrittweise vorgenommene Verlagerung ist abgeschlossen. Insgesamt 13 Mio. Euro wurden am Standort, direkt an der Autobahn A 2 im Braunschweiger Hafengebiet, investiert. Anlässlich des bei der Firmengruppe bereits traditionellen Neujahrsempfangs wurden rd. 200 Gäste aus der Region im frisch bezogenen, neuen Gebäude von Unternehmenschef Helmut Streiff begrüßt. Innerhalb von 6 Monaten und damit im Zeit- und Kostenplan war der Neubau errichtet worden. Auf einem 64.000 m2 großen Grundstück ist nunmehr eine bebaute Fläche von mehr als 31 000 m2 vorhanden, allein in den Hochregallagern besteht eine Kapazität von 15 000 Palettenplätzen. Das 1880 gegründete Verpackungs-Stammunternehmen Streiff & Helmold wird von Streiff in der 4. Generation geleitet. Im Neubau sind die Aktivitäten der Fein- und Rohkartonage untergebracht, im vorhandenen Altbau auf dem Grundstück werden die gesamten logistischen Dienstleistungen erbracht.  | Großansicht per Klick auf Bild! |
Daneben verfügt Streiff & Helmold über Werke in Barsinghausen und Halberstadt, in denen Rollenwellpappe erzeugt bzw. die komplette Wellpappverarbeitung untergebracht sind. Eine Besonderheit im Halberstädter Werk ist die neu installierte ENGICO, eine Maschine, die Spezialverpackungen für die Möbelindustrie herstellt und die erste Ihrer Art in der Bundesrepublik ist. Den alten Standort von Streiff & Helmold in Braunschweig nutzt jetzt die Tochtergesellschaft Bretschneider komplett. Bretschneider ist Spezialist für Faltschachteln und Druckerzeugnisse. Hier stehen jetzt 15.000 m2 bebaute Fläche zur Verfügung, allein in der Druckerei sind 32 Druckwerke und sechs Lackwerke vorhanden. Zur Firmengruppe gehören in Braunschweig noch die Firmen Neoplastik , Hersteller von Folien- und Spritzgussverpackungen, Setron Distributor Elektronischer Bauelemente, CSS-Computerservice Streiff und MWS Mechanische Werkstatt Streiff. Daneben besteht eine Beteiligung an dem Etikettenhersteller Faubel in Melsungen. Die Firmengruppe blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2003 zurück, mit insgesamt 800 Mitarbeitern wurde ein Umsatz von deutlich über 100 Mio. Euro, bei guter Ertragslage, erzielt. | zurück zum Inhalt |
9. | Umbau im Management von Norske Skog |
| Jan Oksum ist seit 1. Januar 2004 neuer Präsident und Vorstandsvorsitzender des norwegischen Norske Skog-Konzerns und Nachfolger von Jan Reinås. In diesem Zusammenhang hat es Veränderungen im Managementteam des Unternehmens gegeben. Es wurden zwei neue Senior Vice Presidents ernannt. Jan-Hinrich Clasen (46) ist zum Senior Vice President für Vertrieb und Markekting ernannt worden. Er war vorher Vizepräsident für den Bereich Zeitungsdruckpapier bei Norske Skog und davor Senior Vice President für Vertrieb und Marketing bei der Pan Asia Paper Co. Ltd. in Singapur. Clasen arbeitete einige Jahre bei der Axel Springer Verlag AG. Er studierte Maschinenbau und erhielt den Doktortitel in Philosophie von der Technischen Universität in Clausthal. Antonio Dias (40) ist zum Senior Vice President für Südamerika ernannt worden. Er ist seit dem Jahr 2000 bei Norske Skog tätig und war vorher Seniro Vice President für Vertrieb und Geschäftsentwicklung im südamerikanischen Hauptbüro von Norske Skog in Curitiba, Brasilien. Davor arbeitete er einige Jahre bei der Fa. Fletcher Challenge Paper in Neuseeland. Dort war er verantwortlich für die Geschäftsentwicklung, E-Commerce und Investor Relations. Dias studierte Maschinenbau und erhielt den Doktortitel in Philosophie von der Universität in Michigan, USA. Weitere Veränderungen gab es in den Verantwortungsbereichen des Managements: Vidar Lerstad (59) übernimmt die Verantwortung für Strategie und für die im Teilbesitz befindlichen Firmen von Oksum. Lerstad is derzeit Senior Vice President für Südamerika. Davor leitete er die Geschäfte von Norske Skog in Asien und hatte die Verantwortung für den Vertrieb. Jarle Dragvik (44) übernimmt die Leitung des Bereichs Produktion von Claes-Inge Isacson. Dragvik ist zurzeit Senior Vice President für Vertrieb und Marketing und leitete davor das Werk Norske Skog Bruck in Österreich. Claes-Inge Isacson verließ Norske Skog zum 31. Dezember 2003. Er war seit 1994 Mitglied im Management, zuletzt verantwortlich für die Produktion. Keine Veränderungen der Verantwortlichkeiten gab es bei den anderen Mitgliedern des Managements: Jan Lars Kildal (53), Senior Vize President und Finanzvorstand; Rolf Negård (46), Senior Vize President Human Resources und Organisation; Hanne Aaberg (44), Senior Vice President Corporate Communication; Ketil Lyng (48) Senior-Vizepräsident Versorgung und Logistik und Rob Lord (44), Senior Vice President, Norske Skog Australasien. | zurück zum Inhalt |
10. | Ristelhueber vertritt Minfeng Specialty Paper |
| Als Generalagent des chinesischen Unternehmens Genertec Europe Temax GmbH übernimmt die Hamburger August Ristelhueber Papier & Zellstoff GmbH (ARPZ) den exklusiven Verkauf für den chinesischen Zigaretten- und Mundstückpapierhersteller Minfeng Specialty Paper in Euro. Minfeng Specialty Paper ist einer der führenden Zigarettenpapierhersteller und hat im Jahr 2001 eine Maschine der Marke Voith mit einer Gesamtkapazität von über 50 000 jato und eine Papiermaschine mit einer Kapazität von 15 000 t der Marke Allimand in Betrieb genommen. Im Rahmen der weiteren Expansionspolitik, mit der Minfeng Specialty Paper seinen Marktanteil in den europäischen Märkten weiter ausbauen möchte, wurde als Generalimporteur das bei Köln ansässige chinesische Unternehmen Genertec Europe Temax GmbH und als Verkaufsagentur das Unternehmen ARPZ beautragt. Die Verkaufsorganisation sieht Verkaufsrepräsentation in den wichtigsten Märkten für Zigarettenpapier in Europa vor Ort vor. Für den technischen Service und die Qualitätssicherung bleibt Minfeng Specialty Paper verantwortlich. | zurück zum Inhalt |
11. | Södra: Möglichkeitsstudie zur Zellstoffherstellung in Südafrika |
| Die Fa. Södra Cell, Schweden, auf dem Weltmarkt führender Hersteller von Marktzellstoff, und die NCT Forestry Cooperative Ltd., Südafrikas führende, unabhängige Vertriebsorganisation für Zellstoffholz, haben eine Vereinbarung unterzeichnet. In einer Durchführbarkeitsstudie sollen die Möglichkeiten geprüft werden, eine "Greenfield"-Zellstofffabrik in Richards Bay, Südafrika, zu errichten. Ein gemeinsames Projektunternehmen, Pulp United Pty Ltd., wird die Möglichkeiten untersuchen, ein auf Eukalyptus basierendes BCTMP-Werk mit einer Kapazität von 300 000 t zu errichten. "Die Kombination von wettbewerbsfähigem Holz und Energiekosten, verbunden mit der Tatsache, dass wir in BCTMP basierend auf Eukalytpus ein qualitativ hochwertiges Material für die Zukunft sehen, das unseren Kunden einzigartige Möglichkeiten bieten wird, bildet die Basis für unsere Entscheidung, dieses Projekt zu starten", sagt Leif Brodén, Präsident von Södra Cell AB. Peter Keyworth, Generaldirektor vo NCT, erklärt: "Für unser Unternehmen ist das eine hochinteressante Gelegenheit, um die Möglichkeiten einer Wertsteigerung der von unseren Mitgliedern produzierten Holzstoffe zu erforschen - und das in einem Gemeinschaftsunternehmen mit einer Organisation wie Södra, die ähnliche unternehmerische Prinzipien verfolgt wie wir." Die Unternehmen gehen davon aus, bis Dezember 2005 eine definitive Entscheidung getroffen zu haben, die dann die Fertigstellung der neuen Fabrik im Jahr 2007 ermöglichen wird. | zurück zum Inhalt |
12. | Abitibi operativ tief in den roten Zahlen |
| Die kanadische Fa. Abitibi-Consolidated, weltgrößter Hersteller von Zeitungsdruckpapier, erwirtschaftete operativ im vergangenen Jahr einen Verlust von 322 Mio. kan$ bei einem deutlich gesunkenen Umsatz von 4,786 (i. Vj.: 5,122) Mrd. kan$. Größter Verlustbringer war der Bereich Zeitungsdruckpapier mit - 187 Mio. kan$ (i. Vj.: Gewinn von 0 kan$), aber auch im Bereich des aufgebesserten Zeitungsdruckpapiers fielen immer noch Verluste von 49 Mio. kan$ an (vgl. Tabelle). Abitibi erzielte Nachsteuergewinne aus der Umrechnung ausländischer Währungen. Alleine im vierten Quartal lag die Summe hier bei 130 Mio. kan$, im gesamten Jahr bei 622 Mio. kan$. Alles im allem fiel im Jahr 2003 ohne die Berücksichtigung von Sondereinnahmen und Ausgaben ein Verlust von 369 (i. Vj.:159) Mio. kan$ an. Eine gewisse Hoffnung gibt die Tatsache, dass im Oktober/November in den USA die Werbeerlöse in Zeitungen stiegen und damit einen positiven Trend aufwiesen. Eine Prognose für das laufende Jahr gab der Vorstand nicht ab. Abitibi - Nettoumsatz und operativer Gewinn/Verlust (in Mio. Euro) | | Gesamtjahr 2003 (in Mio. kan$) | Nettoumsatz | Operativer Gewinn/Verlust | verkaufte Menge (t) | | Zeitungsdruckpapier | 2805 | - 187 | 4611 | | Holzschliffpapiere | 1396 | - 49 | 1810 | | Holzprodukte | 585 | - 86 | 1930 | | Gesamt | 4786 | - 322 | 8351 | | | | | | Gesamtjahr 2002 (in Mio. kan$) | Nettoumsatz | Operativer Gewinn/Verlust | verkaufte Menge (t) | | Zeitungsdruckpapier | 2915 | ----- | 4624 | | Holzschliffpapiere | 1541 | 136 | 1770 | | Holzprodukte | 666 | 46 | 1759 | | Gesamt | 5122 | 182 | 8153 |
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13. | Field Boxmore schließt Allianz mit Pharmadruck Rotaflor
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| Die Fa. Field Boxmore, ein Unternehmen der Chesapeake Corporation und einer der führenden Hersteller von Verpackungsmaterial für die pharmazeutische Industrie in Europa, ist mit der Fa. Pharmadruck Rotaflor, einem Speziallieferanten für pharmazeutische Packungsbeilagen mit Sitz in Bad Dürkheim, eine Allianz eingegangen. Der Eintritt von Field Boxmore in diese Allianz ermöglicht dem Unternehmen, sein ausgedehntes geografisches Standortnetz zur Belieferung seiner Kunden weiter auszubauen. Pharmadruck Rotaflor wird eng mit dem Faltschachtelwerk von Field Boxmore in Neu-Isenburg/Frankfurt zusammenarbeiten, um sowohl der bestehenden Kundschaft als auch Interessenten eine breite Palette von lokal hergestellten Produkten, Faltschachteln und Packungsbeilagen anzubieten. Pharmadruck Rotaflor produziert ein umfassendes Sortiment an bedruckten Packungsbeilagen für den Pharma- und Gesundheitsmarkt. Das Unternehmen verfügt über eine Anzahl von Kunden unter den führenden multinationalen Pharmaherstellern und ergänzt das bestehende Geschäft von Field Boxmore, was Chancen für weitere gemeinsame Entwicklungen eröffnet. | zurück zum Inhalt |
14. | MM-Karton startet Vertrieb über Henry Arones in Griechenland |
| Die Mayr-Melnhof Karton AG, Wien, baut ihre Marktpräsenz in Griechenland aus. Anfang des Jahres startete das Unternehmen eine Kooperation mit dem griechischen Papierhandelsunternehmen Henry Arones SA, Athen. Kunden aus Griechenland können ab sofort alle Produkte der neun Mayr-Melnhof-Kartonwerke vor Ort über den neuen Handelspartner beziehen. "Als Marktführer waren wir auf der Suche nach einem Partner mit einer starken Präsenz am griechischen Heimmarkt. Mit dem renommierten griechischen Papierhandelsunternehmen Henry Arones SA haben wir die ideale Agentur für den Vertrieb unserer Produkte gefunden", so Franz Rappold, Vertriebsvorstand bei Mayr-Melnhof Karton. Henry Arones SA wurde bereits im Jahr 1927 gegründet und zählt zu einem der größten und renommiertesten Papierhandelsunternehmen in Griechenland. Neben den Kartonqualitäten von Mayr-Melnhof Karton vertreibt das Unternehmen auch andere Papierprodukte bekannter, internationaler Hersteller. | zurück zum Inhalt |
15. | Metso Paper mit deutlichem Gewinnrückgang |
| Die zum finnischen Metso-Konzern gehörende Fa. Metso Paper setzte im Jahr 2003 1,651 Mrd. Euro (- 7%) um. Dabei lag der operative Gewinn vor Einmalaufwendungen und Abschreibungen auf Goodwill bei 68,3 Mio. Euro (- 47%). Unter Berücksichtigung von Einmalaufwendungen und Abschreibungen auf Goodwill betrugen die Erträge 24,6 Mio. Euro (- 79%). Vergleichsweise gut entwickelte sich der Auftragseingang. Dieser erhöhte sich im Gesamtjahr um knapp 100 Mio. Euro auf 1,71 Mrd. Euro. Dabei sank die Zahl der Mitarbeiter bei Metso Paper auf 9085 (- 272). Sowohl was Umsatz als auch was Gewinn anbetrifft lief das letzte Quartal des vergangenen Jahrs bei Metso Paper deutlich am besten. Der Auftragsbestand zum Jahresende lag mit 784 Mio. Euro knapp 50 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau. Deutlich mehr verdiente das Tochterunternehmen Metso Automation, das einen operativen Gewinn von 31,4 Mio. Euro (+ 43%) bei um 15% rückläufigen Umsätzen von 531 Mio. Euro erzielte. In diesem Bereich sank die Mitarbeiterzahl deutlich um 836 auf 3314 zum Jahresende. Hoher Verlust im Konzern Der gesamte Metso-Konzern musste in 2003 einen Verlust 229 Mio. Euro (i. Vj.: Gewinn von 167 Mio. Euro) hinnehmen. Dabei fielen die Umsätze um 441 Mio. Euro auf 4,25 Mrd. Euro. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende bei 1,505 Mrd. Euro (i. Vj.: 1,589 Mrd. Euro). Der Verlust entstand aus hohen Goodwillabschreibungen auf die Metso-Tochter Metso Minerals in Höhe von 205 Mio. Euro und Einmalaufwendungen für das laufende Produktivitätssteigerungsprogramm von 103 Mio. Euro. Der operative Gewinn unter Ausschluss dieser beiden Position lag bei 133 Mio. Euro (i. Vj.: 251 Mio. Euro). Der Gewinnrückgang ergab sich vor allem durch den starken Euro, geringere Margen und starken Wettbewerbsdruck bei Metso Minerals. Die Ratingagentur Moodys hat das langfristige Schuldenrating BAA 3 von Metso auf die Position Credit Watch gesetzt. Dies dürfte für das Unternehmen langfristig höhere Zinsen bedeuten. In ähnlicher Weise ging die Ratingagentur Standard & Poors vor. Der Verwaltungsrat von Metso hat außerdem ab 1. März 2004 Jorma Eloranta zum neuen Vorstandsvorsitzenden und Präsidenten des Unternehmens bestimmt. Er ist gleichzeitig Vorsitzender verschiedener Geschäftsbereiche, unter anderem von Metso Paper. Sein Stellvertreter ist Finanzvorstand Olli Vaartimo. Aussichten Die Nachfrage nach den Produkten von Metso soll in den Verkaufsgebieten Europa, Asien und Südamerika im laufenden Jahr auf dem Vorjahresniveau bleiben. | zurück zum Inhalt |
I. | |
| Lars Ramqvist, seit zehn Jahren Mitglied des Verwaltungsrats des schwedischen SCA-Konzerns, möchte auf eigenen Wunsch das Gremium bei der nächsten Hauptversammlung verlassen und steht für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. | zurück zum Inhalt |
II. | |
| Deutschland Die Classen-Paper GmbH erweitert ihre Vertriebsmannschaft in Stuttgart und Nürnberg, um die süddeutsche Präsenz zu verstärken. Der Papiergroßhändler betreut aus fünf Vertriebszentren bzw. sechs Standorten seine Kunden. Mit Hamburg, Essen, Darmstadt, Stuttgart, Nürnberg und München sowie der Zusammenarbeit mit einem langjährigen Vertriebspartner in Berlin gewährleistet Classen-Papier seinen Kunden die bundesweite Präsenz. In der Vergangenheit hatte eine insovenzbedingte Mitarbeiterfluktuation im Stuttgarter Bereich zu drohenden personellen Engpässen geführt. Diese Entwicklung sei gestoppt. Inzwischen zählen sich sogar einige ehemalige Mitarbeiter wieder zur "Classen-Crew". Mit der personellen Verstärkung wird die Rückgewinnung verlorener Marktanteile weiter vorangetrieben. Die Unternehmensführung der Herbert Schümann Papierverarbeitungswerk GmbH, Stadtallendorf, ist mit der aktuellen Geschäftsentwicklung zufrieden. Vor allem in seinem Geschäftsbereich Naßklebestreifen erzielte Schümann in 2003 ein leichtes Wachstum. Nach den Worten von Albert Zethner, technischer Leiter des Unternehmens, gelang der Ausbau der Marktführerschaft in diesem Bereich vor allem aufgrund interessanter Impulse im Ostexport. Dort bestehe auch weiterhin ein gutes Wachstumspotenzial für das Unternehmen. Besonderen Erfolg verspricht sich Schümann von innovativen Lösungen in den Bereichen Verpackungs- und Furnierklebetechnik. Außerdem hat das Unternehmen Ende letzten Jahres Naßklebestreifen mit einer Sollreißstelle eingeführt, die das manuelle Öffnen verschlossener Kartonagen erheblich beschleunigen. Für das laufende Jahr erwartet die Firmenleitung eine deutlich entspanntere Geschäftsentwicklung als in 2003. Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat im Rahmen der Agenda 21 NRW Best Practice-Beispiele ausgewählt, die sich durch ihren Vorbildcharakter für praktizierte Nachhaltigkeit hervorheben. Die Fa. Degussa wurde für ihren Standort Krefeld gleich zweimal ausgezeichnet: für die Kooperation mit der Freiherr-vom-Stein-Realschule und die Produktion umweltverträglicher Produkte zur Papierherstellung. Die Produktserie Tallofin dient der Vermeidung von Ablagerungen in Produktionsanlagen und ist eine innovative Alternative zu den üblich eingesetzten Antibelag- und Antischleimmitteln. Hauptanwendungsgebiete des Produkts sind die Papierindustrie und die Aufbereitung von Frisch-, Kühl- und Brauchwasser. Die europäische Kommission hat wie erwartet den Verkauf der deutschen Fa. Bauernfeind an die südafrikanische Anglo American PLC genehmigt. Die Genehmigung erfolgte unter Anwendung des vereinfachten Verfahrens, bei dem Firmenkäufe innerhalb eines Monats bestätigt werden, wenn dritte Parteien keine Gründe gegen das Vorhaben vorbringen. Die Rob. Leunis & Chapman-Gruppe (Hannover und Berlin) feiert im Frühjahr 2004 ihr 140-jähriges Unternehmensjubiläum. Der Aufstieg des Unternehmens begann mit der hauseigenen Entwicklung erster Einzelhandelsverpackungen für die Firmen Persil, Reemtsma oder Oetker. Heute zählen Firmen wie Henkel, Beiersdorf, Danone und Wella zu den Kunden des Unternehmens. Der Name der Firma geht auf die 1864 in Hannover gegründete Papier- und Kartonagenfabrik zurück. Im Jahr 1926 übernahm die Fa. Großdruckerei und Papierverarbeitungswerke H.C. Bestehorn, Aschersleben, das Unternehmen. Heute ist die Firma Mitglied der Copaco-Gruppe, sie ist auch Gründungsmitglied der Global Packaging Alliance (GPA). Geführt wird das Unternehmen von der Inhaberfamilie Bestehorn, mittlerweile in der fünften Generation. Finnland Die M-real Corporation hat Ende Januar 2004 die restlichen, in ihrem Besitz befindlichen 17% der Aktien von Metsä Tissue an die Varma Mutual Pension Insurance Company und die Sampo Life Insurance Company Ltd. verkauft.
Niederlande Die niederländische Fa. Kappa Graphic Board möchte ihre Preise für grafische Papiere ab 1. März 2004 um 50 Euro pro Tonne erhöhen. Gestiegene Fixkosten und ein seit längerer Zeit unauskömmlicher Verkaufspreis seien die Gründe für diese Erhöhung. Außerdem sei damit zu rechnen, dass der Altpapierpreis im Laufe des Jahres 2004 steigt, was zu weiteren Preisanpassungen führen würde. Kappa Graphic Board stellt grafische Pappe für Bücher, Ordner, Ringbücher, Alben, Spiele, Puzzles, Displays und Werbetafeln her und hat weltweit eine führende Position im grafischen Pappenmarkt. Schweiz Mit der im Herbst 2003 angekündigten Neuausrichtung der Elco Papier AG, Allschwil, konzentriert sich die Fa. Elco auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von qualitativ hochwertigen Produkten im Bereich Schreibwaren und Kuverts. Die im Rahmen dieser Neuausrichtung wegfallenden Vertriebsgesellschaften im Ausland werden durch neue Partnerschaften ersetzt. Für den deutschen Markt hat Elco daher eine Zusammenarbeit mit zwei neuen Vertriebspartnern vereinbart. Ab 1. April 2004 übernimmt die etablierte Firma Bacher und Demmler GmbH in Wurmlingen den Vertrieb von Elco Produkten in Deutschland. Dank des dichten Aussendienstnetzes von Bacher und Demmler werden Elco Schreibwaren in Kleinpackungen flächendeckend im deutschen Fachhandel erhältlich sein. Für den Bereich offene Kuverts in Grosspackungen wird ab 1. April 2004 die Firma Schneidersöhne Kuvert GmbH in Ettlingen verantwortlich zeichnen. Die Elco Papier AG mit Hauptsitz in Allschwil ist heute einer der führenden Schreibwarenhersteller der Schweiz. Das seit 1994 zur Baumgartner Holding gehörende Unternehmen erzielte im Jahr 2002 einen Umsatz von rund 90 Mio.sfr. | zurück zum Inhalt |
III. | |
| Bezugspreis (Jahresabonnement): | Inland: Euro 190,- incl. Versandkosten und gesetzl. MwSt. Ausland: Euro 220,- incl. Versandkosten. Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. | Erscheinungsweise: (128. Jahrgang) | Monatlich 4 Ausgaben (2 x Magazin und 2 x PAPIER-ZEITUNG per E-Mail). Bestellungen direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert sich automatisch. | Bankkonto: | Deutsche Bank Offenbach Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18. Wir akzeptieren folgende Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. | Versandort: | Frankfurt am Main D1096 |
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IV. | |
| Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Der Inhalt ist ausschließlich für den in dieser E-Mail bezeichneten Adressdaten bestimmt. Wenn Sie nicht der richtige Adressat oder dessen Vertreter sind, setzen Sie sich bitte mit dem Absender der E-Mail in Verbindung. Jede Form der Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts der apr PAPIER-ZEITUNG ist unzulässig. Der Herausgeber der apr PAPIER-ZEITUNG ist die Allgemeine Papier-Rundschau (im Folgenden apr) mit Sitz in 63150 Heusenstamm, Industriestrasse 2. Für die Inhalte zeichnen die Content-Lieferanten verantwortlich. Die ausschließlichen Nutzungsrechte für die in diesem verwendeten Inhalte liegen bei der apr. Vervielfältigung im Ganzen oder in Teilen ist ohne ausdrückliche Genehmigung der apr in jeglicher Form in jedem Medium verboten. | zurück zum Inhalt |
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