|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | Stora Enso plant Übernahme des französischen Großhandelsgeschäfts von IP |
| Der finnische Stora Enso-Konzern verhandelt mit der US-amerikanischen Fa.International Paper (IP) über die Akquisition des führenden französischen Papiergroßhändlers Papeteries de France (PdF). PdF erwirtschaftet mit einem Verkaufsvolumen von rund 160.000 t Papier einen Jahresumsatz von rund 160 Mio. Euro. Das Unternehmen mit seinen 220 ausschließlich in Frankreich beschäftigten Mitarbeitern soll Teil der Stora Enso-Division Papyrus werden. Die derzeit bei den Regulierungsbehörden zur Bearbeitung und Genehmigung vorliegende Transaktion wird voraussichtlich Ende März 2005 abgeschlossen sein. Die finanziellen Aspekte der anstehenden Übernahme werden nach der voraussichtlich im Februar stattfindenden Unterzeichnung der endgültigen Vereinbarung geregelt.Die geplante Übernahme von PdF ist ein weiterer Schritt zur Stärkung der Präsenz von Papyrus in Frankreich und Westeuropa. Die Fa. Papyrus ist eine 100%-ige Tochteruntergesellschaft von Stora Enso mit einem Jahresumsatz von rund 740 Mio. Euro. Das Unternehmen ist Marktführer in den nordischen Ländern und hält in Westeuropa eine starke Marktposition. Papyrus ist derzeit in dreizehn europäischen Märkten aktiv. In Frankreich erwirtschaftet die Division mit rund 135 Mitarbeiter einen Umsatz von rund 100 Mio. Euro. | zurück zum Inhalt |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Geschäftsklimaindex gestiegen | Der Geschäftsklimaindex des Münchner ifo-Institus für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Januar geringfügig auf 97,6 (+1,2 Punkte) gestiegen. Der merkliche Anstieg im Vormonat wurde damit bestätigt. Die leichte Besserung des Geschäftsklimas im Januar resultiert aus optimistischeren Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate. Dagegen schätzten die Unternehmen ihre aktuelle Lage schwächer ein als im Vormonat. Die verbesserten Aussichten sprechen für eine Fortsetzung des Aufschwungs, unterstützt von einer etwas kräftigeren Binnennachfrage. Nahezu unverändert blieb das Geschäftsklima im verarbeitenden Gewerbe. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Geschäftsaussichten blieben stabil. Die positiven Erwartungen an das Exportgeschäft wurden dagegen etwas reduziert. Im Bauhauptgewerbe, im Einzel- und im Großhandel ist der Geschäftsklimaindex jeweils leicht gestiegen; die Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate wurden deutlich günstiger beurteilt. Im Bauhauptgewerbe wurde die aktuelle Lage unverändert und im Einzel- und im Großhandel schwächer als im Vormonat eingeschätzt. Das Geschäftsklima in Ostdeutschland verbesserte sich deutlicher als im Gesamtdurchschnitt | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | Jefferson Smurfit schließt Dubliner Papierfabrik |
| Die irische Jefferson Smurfit-Gruppe wird ihre in Clonskeagh in der Nähe von Dublin gelegene Wellpappenrohpapier-Fabrik schließen. Dies bedeutet den Verlust von 58 Vollzeit- und zwölf Teilzeitstellen. Die Papierfabrik war seit 51 Jahren in Betrieb. Die Entscheidung erfolgte im Anschluss einer detaillierten Analyse der Arbeitsweise und der Voraussetzungen der Papierfabrik, die aufgrund einer Reihe verschiedener Schlüsselfaktoren nicht mehr wettbewerbsfähig war. Hierzu gehörten die vergleichsweise niedrigen Marktpreise, höhere Energiekosten, höhere Gebühren für Umweltbelastungen, aber auch neue Anforderungen an Verpackungspapiere. Die Papierfabrik soll bis zum Februar geschlossen werden. Bis dahin soll ein intensiver Dialog mit den Angestellten über weitere Möglichkeiten geführt werden. | zurück zum Inhalt |
3. | Holzeinschlagstopp in Schweden |
| Die Situation nach dem schweren Hurrikan im Süden Schwedens wird jetzt klarer. Nach Schätzungen wurden mehr als 40 Mio.m3 Holz in den Forsten von Södra gefällt und mehr als 80 Mio.m3 Holz im gesamten Südschweden. Dies ist die gesamte Menge, die normalereweise in Schweden in einem Jahr gefällt wird und bedeutet, dass 10% der Bäume in Schweden derzeit auf der Erde liegen. Ziel ist es jetzt, das eingeschlagene Holz bis zum Sommer 2006 wegzuräumen. Dies bedeutet volle Anstrengungen für alle Södra-Forstbetriebe sowie andere schwedische Unternehmen und auch die Hilfe von Ländern wie Finnland, Deutschland, Norwegen, Dänemark und dem Baltikum. Um die Qualität des Holzes sicherzustellen, wird es in einer Reihe von Terminals feucht gelagert. Es müsse viel Energie aufgewendet werden, um Märkte für die gefällten Bäume zu finden so lange sie noch frisch sind. Vertreter aller schwedischen Waldbesitzerverbände haben sich in dem verwüsteten Wald um Växjö getroffen, und darüber zu beraten, ob ein genereller Stopp für neuen Einschlag in Schweden auferlegt werden soll, bis man sich um die vom Sturm gefällten Forste gekümmert hat. Aus der Diskussion ergab sich ein Dreipunkteplan. In Südschweden gilt ein genereller Einschlagstopp, in Mittelschweden gilt die Priorität den durch Sturm gefällten Forsten, und in Nordschweden kann normal gefällt werden bis Lieferungen des vom Sturm gefällten Holzes beginnen. "Es wird wahrscheinlich eineinhalb Monate dauern, bis wir so weit sind", erklärt Christer Segerstéen, stellvertretender Vorsitzender von Södra. "Von diesem Zeitpunkt bis zum kommenden Frühjahr gibt es auch einen Einschlagstopp in Nordschweden, for allem für Fichten." Södra hat sich auch mit der schwedischen Regierung, dem Gesetzgeber und anderen Behörden in Verbindung gesetzt, um Notfallgesetzte zu schaffen, die nötig sind, um die bevorstehenden Aufgaben zu bewältigen. "Es ist zum Beispiel erforderlich, dass wir Pestizide einsetzen dürfen, um Insektenschäden zu verhindern", erläutert Mats Sandgren, Leiter der Forstabteilung von Södra. Hinsichtlich der Zellstoffwerke von Södra sind die Lieferungen gesichert, und die Geschäfte laufen wie üblich. Für Zellstoffholz aus den beschädigten Wäldern wurde ein Garantiepreis festgesetzt. Das bedeutet, dass die Södra-Mitglieder den derzeitigen Marktpreis abzüglich den Extrakosten in Verbindung mit dem zusätzlichen Handling aufgrund der extremen Situation erhalten. | zurück zum Inhalt |
4. | Ilim Pulp zeichnet Kredit bei BNP Paribas |
| Die russische Ilim Pulp Enterprises, St. Petersburg, hat einen Vertrag über einen Konsortialkredit in Höhe von 50 Mio. US-$ mit der französischen Bank BNP Paribas unterzeichnet. Der Kredit soll in drei Jahren zu einem Zinssatz von 3,75% über dem Libor-Zins zurückgezahlt werden. Dies ist der dritte Konsortialkredit, den ausländische Banken für das Unternehmen eingerichtet haben. Im Jahr 2003 arrangierte die Moscow Narodny Bank einen über ein Jahr laufenden Konsortialkredit in Höhe von 40 Mio. US-$ zu einem Zinssatz von 4% über dem Libor-Eckzins, und im Mai 2004 gewährten die Moscow Narodny Bank und die Commerzbank einen mittelfristigen Kredit über 50 Mio. US-$ von 4,25% über Libor. Ilim Pulp Enterprises ist weltweit eine der zehn größten Firmen im Bereich der Zellstoff- und Papierproduktion. | zurück zum Inhalt |
5. | Westvaco verkauft Papiergeschäft an Investmentgesellschaft |
| Die US-amerikanische Westvaco Corp., Stamford/Connecticut, hat ihr Papiergeschäft und etwa die Hälfte ihres Forstlandes für 2,3 Mrd. US-$ an die US-amerikanische Investmentgesellschaft Cerberus Capital verkauft. Westvaco ist unterteilt in die vier Divisionen Verpackung, Verbraucher- und Büroprodukte, Spezialchemikalien und Papier und setzte im Jahr 2003 insgesamt 7,55 Mrd. US-$ um. Die Papierdivision erzielte 2003 einen Umsatz von 2,3 Mrd. US-$. In der Papierdivision arbeiten insgesamt 6300 Mitarbeiter. Westvaco will so seine Schulden zurückführen und sich auf sein profitableres Verpackungsgeschäft konzentrieren. Außerdem soll ein Programm zum Aktienrückkauf aufgelegt werden. Mit dem Verkauf entsteht bei dem Unternehmen ein Einmalverlust von 650 bis 675 Mio. US-$. Cerberus erhält fünf Papiermaschinen und 900.000 acres Wald, dessen Einschlag in den Papier- und Zellstofffabriken der Papierdivision weiterverarbeitet wird. Von dem Kaufpreis wird das Unternehmen 900 Mio. US-$ bis 1,1 Mrd. US-$ zur Schuldenreduktion nutzen, 500 bis 700 Mio. US-$ zum Aktienrückkauf. Der Investmentfonds von Cerberus verfügt über 14 Mrd. US-$ Kapital, das er teilweise ähnlich dem großer Hedgefonds, also mit sehr kurzen Gewinnerwartungen, einsetzt. Unter anderem kaufte das Unternehmen auch die Bauproduktesparte von Geogia-Pacific. Wie Cerberus den Kauf finanzieren wird, wurde von dem Unternehmen nicht kommentiert. | zurück zum Inhalt |
6. | Fastfoodkette steigt auf Kartonverpackungen um |
| Die belgische Fastfood-Restaurantkette Quick hat sich im Rahmen ihres seit 1995 verfolgten Programms zur gezielten Abfallreduzierung dazu entschlossen, die bisher für Patisserie- und Speiseeisdesserts verwendeten Kunststoffpackmittel durch solche aus Karton zu ersetzen. Damit entfallen pro Jahr 46 t Kunststoff-Verpackungsabfall, berichtete ein Pariser Web-Infodienst. Die Lieferanten der Kartonalternativen wurden zudem vertraglich dazu verpflichtet, die Qualität ihrer Produkte zu verbessern, ohne dadurch die der Quick-Desserts oder den Bedienungskomfort für die Kunden zu beeinträchtigen. - jb | zurück zum Inhalt |
7. | Fujifilm übernimmt britische Sericol-Gruppe |
| Die Fuji Photo Film Co., Ltd. kündigt die Übernahme des britischen Druckfarbenherstellers Sericol Group an, eines führenden Produzenten von Farben für Siebdruck und großformatige digitale industrielle Inkjet-Druckverfahren. Der Vertrag zur Übernahme von Sericol zum Preis von rund 175 Mio. Euro sieht die Übernahme als 100%-ige Tochtergesellschaft der Fuji Photo Film Co., Ltd vor. Das neue Unternehmen firmiert als Fujifilm Sericol Limited. Sericol ist ein weltweit tätiges Unternehmen, das sich mit Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Farben für Siebdruck und Verpackungsdruck sowie von industriellen Inkjetfarben und -materialien befasst. Das Unternehmen hat weltweit führende Marktanteile bei Siebdruckfarben und digitalen UV-Farben für großformatigen Inkjetdruck. Die Sericol-Gruppe setzt 2004 225 Mio. Euro um und beschäftigt etwa 1200 Mitarbeiter an sechs Standorte in Großbritannien, USA, Australien, China, Brasilien und Indien. Der Vertrieb erfolgt an 15 Standorten, acht davon in Europa, drei in Asien, einer jeweils in den USA, Japan, Australien und Brasilien. Fujifilm befasst sich mit Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Filmen für die Druckplattenproduktion, in erster Linie für Offsetdruck, und von vorsensibilisierten Platten und CTP-Platten, für welche die Nachfrage gegenwärtig rasch steigt. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren im Druck- und Mediengeschäft tätig. So werden unterschiedliche Systeme wie Bildverarbeitungssoftware für die Druckvorstufe, Film- und Plattenbelichter oder Digitalproof angeboten. Durch die Übernahme wird diese Sparte, die zu den Kernkompetenzen des Unternehmens gehört, weiter ausgebaut und zugleich die Geschäftstätigkeit des Unternehmens auf andere wachstumsstarke Felder industrieller Druckanwendungen ausgedehnt. Die Übernahme versetzt Fujifilm in die Lage, über die bestehenden bedienten Märkte hinaus - gewerbliche Druckereien, Verlags- und Zeitungsdruckereien - künftig neue Aktivitäten im industriellen Inkjetdruck und Verpackungsdruck in Angriff zu nehmen. Fujifilm plant durch Übernahmen wie diese die Ausweitung der Geschäftsbereiche und einen Anstieg des konsolidierten Umsatzes in diesem Bereich von derzeit ca. 1,8 Mrd. Euro binnen vier Jahren auf rund 2,3 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2008. | zurück zum Inhalt |
8. | Voith kauft insolventen Gießereibetrieb zurück |
| Die Heidenheimer Voith AG hat am 17. Januar 2005 durch eine Tochtergesellschaft mit dem Insolvenzverwalter der Von Roll Voith Guss GmbH einen Vertrag über den Erwerb des gesamten Gießereibetriebs geschlossen. Der Gießereibetrieb wird künftig durch die Heidenheimer Gießerei GmbH & Co. KG fortgeführt. Damit erledigt sich unter anderem das Thema Wegerecht zum neuen Technologiezentrum in Heidenheim, dessen Bau wie schon berichtet durch nicht geklärte Wegerechte, die die Von Roll Voith Guss GmbH hielt, gefährdet war. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Voith wird die Heidenheimer Gießerei GmbH & Co. KG als Gesellschafter allerdings nur so lange begleiten, bis ein neuer Eigentümer die Heidenheimer Gießerei GmbH & Co. KG langfristig fortführen wird. Eine erneute Integration in die Voith-Unternehmensgruppe kommt nicht in Betracht. Der Erwerb ermöglicht die Beendigung des Insolvenzverfahrens. Es bestehen dann keinerlei Beziehungen mehr zu Von Roll. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Bundeskartellamtes. | zurück zum Inhalt |
9. | APP verzögert Schuldenrestrukturierung erneut |
| Die indonesische Fa. Asia Pulp & Paper (APP) möchte die Restrukturierung ihrer Schuldenlast von insgesamt 14 Mrd. US-$ erneut verzögern. Im vorliegenden Fall geht es um die Restrukturierung von insgesamt 5 Mrd. "indonesischer Schulden". Hierzu versucht die Gruppe, eine Erlaubnis der Kreditgeber zu erhalten, eine letzte Verzögerung bis Ende April zu bekommen. Nach Mitteilung des Unternehmens, dessen Umgang mit Schuldnern zu zahllosen Prozessen und unbegreiflichen Gerichtsurteilen in Indonesien führte, sollen bis zum 29. April wie es heißt kleinere Differenzen zwischen dem Gläubiger und den Schlüsselkreditgebern besprochen werden. APP wird von der indonesischen Familie Widjaja kontrolliert. Die Verzögerung könnte sich auch daraus ergeben, dass in New York ein hohes Gericht Mitte Januar entschieden hat, den Inhabern von Schuldverschreibungen in Höhe von 1,15 Mrd. US-$ weitere Rechte gegen APP oder ihre Inhaber zu geben. Hintergrund ist eine Gerichtsschlacht in den USA und Indonesien zwischen den Investmentfirmen Oaktree Capital und Gramercy Advisors auf der einen Seite und APP auf der anderen Seite. Diese beiden Firmen vertreten bevorrechtigte Schuldverschreibungsinhaber, die eigentlich Anspruch auf Vermögenswerte von APP haben und APP 1,15 Mrd. US-$ liehen und sind von dem in Indonesien durchgeführten Schuldenrestrukturierungsabkommen ausgenommen. Nach Ansicht eines APP-Offiziellen ändert dies an der Gesamtposition des Unternehmens nichts. Vielmehr sei bekannt, dass die Firmen Oaktree und Gramercy versuchten, dem Unternehmen Schwierigkeiten zu bereiten. Schwierigkeiten auch in China Auch in China hat APP Schwierigkeiten. Chinesische Offizielle begannen eine Untersuchung darüber, ob das Unternehmen Umweltschäden in der Provinz Yunnan angerichtet hat. Greenpeace behauptet, APP habe in dem Waldgebiet auf großen Flächen illegal Holz eingeschlagen. APP wiederum bestreitet, dies getan zu haben und hat im letzten Jahr angekündigkt, einen unabhängigen Bericht über sein Vorgehen in der Provinz Yunnan erstellen zu lassen. Das Unternehmen geht davon aus, durch diesen Bericht exkulpiert zu werden. Die Fa. APP betonte außerdem, dass sie in jeder Beziehung voll und ganz mit den Behörden zusammenarbeitet. | zurück zum Inhalt |
10. | Hülsen aus Krefeld für Kunstevent von Christo und Jeanne-Claude |
| Beileibe nicht der größte, mit Sicherheit aber den künstlerisch wertvollsten Auftrag kann die Krefelder Firma Corenso-Elfes jetzt in die Firmenanalen aufnehmen. Denn ohne die etwa 7500 Papphülsen des Krefelder Unternehmens könnte das weltweit beachtete Event des Verpackungskünstlers Christo im New Yorker Central-Park nicht stattfinden. "The Gates" heißt das Projekt, das vom 27. Januar bis 12. Februar in dem Park der Weltstadt zu sehen sein ist. Wie ein goldener Fluss sehen die goldfarbenen Stoffbahnen von oben betrachtet aus, nachdem sie sich - bei der Eröffnung - von den Corenso-Elfes-Hartpapierhülsen entrollt haben, und 16 Tage von den 7532 Toren fünf Meter hoch über den Fußwegen des Central Parks wehen. Zuvor wurde der Aufbau von Hunderten Fachkräften innerhalb von fünf Tagen bewerkstelligt - das sechzehntägige frei zugängliche Kunstwerk soll die natürliche Gestaltung des Park unterstreichen, während die rechteckigen Stangen an die geometrische, gitterartige Anlage der umliegenden Häuserblocks von Manhattan erinnern. Für Corenso-Elfes hieß es im Vorfeld, Hülsen in ungewöhlichen Längen und mit bestimmter Beschaffenheit zu fertigen, denn bei den Christo-Projekten wird nichts dem Zufall überlassen. Ein bisschen stolz sind die Krefelder schon auf diesen illustren Auftrag. Mehr als 20 Jahre kämpfte das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude für die Verwirklichung von "The Gates" und scheiterte zunächst an komplizierten Auflagen. Jetzt ist es endlich so weit, und die Krefelder sind mit im Boot. Wenn auch keine tragende, so spielte Corenso-Elfes dabei die nicht zu vernachlässigende "fallende Rolle" zur Eröffnung. Und dies 7532 mal. | zurück zum Inhalt |
11. | 130 Jahre Fa. Brangs + Heinrich |
| Die Fa. Brangs + Heinrich, Solingen, feiert ihr 130-jähriges Jubiläum. Heute bietet Brangs + Heinrich ein Sortiment von mehr als 3500 Artikeln - von Verpackungspapieren über Korrosionsschutz bis hin zu Exportverpackung. Gegründet wurde das Traditionsunternehmen am 1. Februar 1875 von Robert Brangs und Friedrich Heinrich. Seit dem Generationswechsel im Jahre 2001 führen Jan-Peter Coblenz und Stefan Vogelskamp die Geschäfte. Dieses Jahr feiert es nicht nur sein 130-jähriges Firmenjubiläum und das 25-jährige Bestehen des Geschäftsfeldes EDV-Zubehör, sondern auch ein 45-jähriges, ein 40-jähriges und fünf 25-jährige Mitarbeiterjubiläen. Rund 40% der Mitarbeiter haben im Unternehmen gelernt. Insgesamt erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 75 Mio. Euro. Seit Mitte letzten Jahres gehört das Unternehmen zur Kölner Antalis GmbH, einem der großen Papiergroßhändler in Deutschland. An den Standorten Solingen, Hamburg, Hannover, Berlin, Dresden, Meudt, Brüssel und Utrecht beschäftigt man rund 170 Mitarbeiter. Zum kontinuierlichen Wachstum des Verpackungsspezialisten von durchschnittlich 10% innerhalb der letzten drei Jahre trug insbesondere die erfreuliche Entwicklung im klassischen Papiergroßhandel bei. Neben Papieren, Karton und Pappen für den Verpackungsbereich verarbeitet und handelt man am Standort Hamburg über 50.000 t Druck- und Pressepapiere. Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes plant das Solinger Unternehmen auch in diesem Jahr ein zweistelliges Wachstum, so die beiden Geschäftsführer | zurück zum Inhalt |
12. | SIG gründet Fonds für die Opfer der Flutwelle in Asien |
| Mit gezielten Hilfsprojekten engagiert sich der Schweizer SIG-Konzern für die Opfer des Seebebens und der nachfolgenden Flutwelle in Südostasien. Neben einer finanziellen Soforthilfe von 50.000 Euro von SIG Combibloc Westeuropa an UNICEF richtete der Konzern zudem einen zweckgebundenen Fonds ein, in den vorab ein Grundbetrag von 100.000 Euro eingebracht wurde. Verschiedene regionale Gesellschaften und Geschäftseinheiten von SIG wollen ihren Teil dazu beitragen, indem sie in diesem Jahr auf geplante interne Veranstaltungen verzichten und die dafür budgetierten Beträge in den Fonds einbringen. Der lokale Fonds wird vor Ort in Thailand eingerichtet und von der Geschäftsleitung der thailändischen SIG-Gesellschaft geführt. Er dient der längerfristigen Betreuung und Schulung von betroffenen Kindern in Thailand und Indonesien. Als globaler Anbieter von Verpackungsmaterial, Anlagen und Service für Getränke und flüssige Lebensmittel ist SIG seit über 20 Jahren in Asien vertreten. SIG Combibloc Asien mit Hauptsitz in Bangkok unterhält seit 1998 in Rayong an der nicht direkt von der Flutwelle betroffenen Ostküste Thailands eine Produktionsstätte sowie eine Abteilung für technischen Kundendienst. Niederlassungen in Malaysia, Indonesien, Vietnam, Korea und Taiwan ermöglichen eine umfassende Betreuung der Kunden vor Ort. SIG Combibloc beschäftigt über 360 Mitarbeitende in Thailand. | zurück zum Inhalt |
13. | Hohe Wachstumsraten in der vietnamesischen Papierindustrie |
| Die vietnamesische Papierindustrie konnte ihre jährliche Wachstumsrate der letzten 20 Jahre auf jetzt 17% pro Jahr steigern. In diesem Jahr werden die Produktionsmenge und das Exportvolumen der Papierindustrie gegenüber dem letzten Jahrt auf 880.000 t (+ 17%) bzw. 135.000 t (+ 15%) steigen. Auf der letzten Versammlung des vietnamesischen Papierverbandes meinten Firmenvertreter, dass die vietnamesische Papierindustrie ihre Vorteile nun voll ausnutzen muss und dass sie Schwierigkeiten überwinden muss. Die weltweite wirtschaftliche Erholung und die positiven Wachstumsraten der vietnamesischen Wirtschaft sind Faktoren, die zu einer Erhöhung der Nachfrage nach Papier führen und zum Ausbau der vietnamesischen Papierindustrie. Im Jahr 2004 wurde die Papiermaschine der Fa. Bai Bang Paper Company verbessert, so dass das Unternehmen jährlich 100.000 t Druck- und Schreibpapiere produzieren kann. Landesweit wurden viele neue Papierfabriken gebaut. Jedoch hatte die Papierindustrie mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zum Beispiel waren die Zellstoffpreise hoch, der staatliche Schutz bestimmter Papiersorten wurde verringert. Nach Angaben des vietnamesischen Papierverbandes haben sich die vietnamesischen Papierunternehmen für ihre Produktion und ihren Handel in der kommenden Integration nicht gut vorbereitet. Sie werden Schwierigkeiten haben, wenn sie ihre Produktion nicht restrukturieren. Im Jahr 2006 wird der Zoll für importieres Papier zwischen 0% und 5% liegen. Dies ist ein Nachteil für die vietnamesischen Papierproduzenten, aber eine Chance für ausländische Investoren. Hoang Trung Hai, der Industrieminister, sagte, die vietnamesischen Papierunternehmen müssten mit einer geringen Produktion, schlechter Technologie, veralteten Maschinen und einem Ungleichgewicht zwischen Zellstoff und Papierproduktion rechnen. Außerdem sei das Produktprogramm der in Vietnam hergestellten Papiere gering und die Qualität schlecht. Deshalb empfahl der vietnamesische Papierverband den Papierunternehmen, die Investitionen in die Produktion von Papier zu stoppen, mehr in die Herstellung von Zellstoff zu investieren, das Fachwissen der Arbeiter zu verbessern und bessere Technologien zu benutzen. Geplant ist, dass die vietnamesische Papierindustrie bis zum Jahr 2010 insgesamt 1,2 Mio. t Papier und 1 Mio. t Zellstoff produziert. | zurück zum Inhalt |
14. | Wellpappenpapierproduzenten bestätigen wirtschaftliche Erholung in Europa |
| Die Tendenz des ersten Halbjahres 2004 mit einer Steigerung der Produktion um 2% und der Lieferungen um 2,2% hat sich bei den Herstellern von Wellpapperohpapieren auch in der zweiten Hälfte des Jahres 2004 fortgesetzt: Das dritte Quartal marktierte die Festigung des Aufschwungs in diesem Sektor. Die Erholung sei im vierten Quartal 2004 noch lebhafter gewesen. Nach ersten Einschätzungen des Groupement Ondulé, des Europäischen Verbands der Hersteller von Wellpappenpapieren, erhöhte sich im Gesamtjahr 2004 auf dem Wellpappenrohpapier-Sektor in Westeuropa die Produktion um 1,4%. Die Lieferungen stiegen um 1,5%. Die Lagerbestände sanken Ende Dezember um 10% im Vergleich zu Ende Dezember 2003, wobei die Lagerbestände schon Ende des Jahres 2003 stark gesunken waren. Die Befürchtungen über den Verlauf des Jahres 2004, vor allem hinsichtlich des möglichen Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage aufgrund des erwarteten langsamen wirtschaftlichen Aufschwungs sowie mögliche Überkapazitäten innerhalb des Wellpappenpapier-Sektors, haben sich nicht bestätigt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Nachfrage nicht lebhafter war als vorauszusehen, wobei es jedoch Unterschiede bei den verschiedenen Ländern und Zeiträumen gab. Das Angebot entwickelte sich nicht so wie Anfang des Jahres vorgesehen. Die dauernde Überschätzung der Produktionskapazitäten ergibt sich aus der sich haltenden Verwirrung zwischen den Durchschnittszahlen der Produktionskapazitäten und der tatsächlichen Produktion sowie aus der Unterschätzung von Anpassungen, die sich in Produktionsverringerungen von 800.000 t über zwei Jahre, davon 200.000 t seit September 2004, zeigen. Durch die lebhaftere Nachfrage in Europa und die Rationalisierung der Lieferungen war ein beträchtlicher Lagerbestandsabbau möglich. Mit Lagerbeständen auf niedrigstem Niveau bestätigte der Monat Dezember diese Tendenz. Unter diesen Voraussetzungen sei, so der Verband, verhaltener Optimismus für das Jahr 2005 erlaubt. Die Produktionssteigerungen auf dem Wellpappenbasispapier-Sektor könnten zwischen 2% und 2,5% liegen. Dies würde eine zusätzliche Nachfrage von 300.000 bis 400.000 t im Vergleich zu 2004 bedeuten. Durch die Verbindung dieser beiden Phänomene dürfte sich ein gutes Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage für den Wellpappenbasispapier-Sektor in Europa im Jahr 2005 ergeben. Die inflationäre Struktur, gekennzeichnet von einer starken Erhöhung der Produktionskosten (Gas, Elektrizität, chemische Produkte usw.) könnte sich negativ auf die positiven Aussichten auswirken. | zurück zum Inhalt |
15. | 8. Internationaler Altpapiertag |
| Den 8. Internationalen Altpapiertag 2005 veranstaltet der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse) in Bad Neuenahr im Mercure Parkhotel. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 24. Februar 2005, mit dem Technologieforum "Neue Entwicklungen im Ballenpressesegment" (12.00 Uhr bis 15.30 Uhr). Um 19.00 Uhr findet dann der traditionelle bvse-Begrüßungsabend statt. Am Freitag, 25. Februar 2005, wird die Veranstaltung durch den Tagungsleiter und Vizepräsidenten des bvse, Hans-Joachim Kampe, eröffnet. Die Einstiegsrede hält Hendrik Hering, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz, der zum "partnerschaftlichen Vollzug der Abfallgesetzgebung am Beispiel Altpapier" Stellung nimmt. Anschließend referiert der Direktor der 10. Beschlussabteilung des Bundeskartellamtes, Franz Heistermann, zum Thema "Die Entsorgung von Altpapier - Gibt es genug Wettbewerb im Markt?" Einen Ausblick bis ins Jahr 2015 wagt Ilpo Ervasti von der finnischen Unternehmensberatungsgesellschaft Jaakko Pöyry hinsichtlich der Papierindustrie und des Marktes für Altpapier in den neuen osteuropäischen EU-Mitgliedsstaaten. Über die "Ladungssicherung beim Transport von Altpapierballen" informiert dann Matthias Stenau von der DEK-RA Automobil GmbH. Unter der Leitung von Thomas Weinert, Wirtschaftsredakteur beim Deutschlandfunk, wird das Thema "Landet die getrennte Altpapiererfassung in der Mischtonne?" diskutiert. Teilnehmer der Podiumsdiskussion sind Otto Huter, Deutscher Städtetag, Susanne Hempen, Naturschutzbund Deutschland, Dr. Klaus Kibat, Verband Deutscher Papierfabriken, und Hans-Günter Fischer, bvse. | zurück zum Inhalt |
I. | |
| Der Aufsichtsrat der Duales System Deutschland AG (DSD) hat Peter Zühlsdorff (64) zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Repnik scheidet nach der Übernahme der Aktienmehrheit durch einen Finanzinvestor im gegenseitigen Einvernehmen zum 31. Januar 2005 aus dem Unternehmen aus. Hans-Peter Repnik hat in den zurückliegenden zwei Jahren als Vorsitzender des Vorstands der DSD AG wesentlich dazu beigetragen, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und das öffentliche Vertrauen in die Zukunft des Grünen Punkts wiederherzustellen. Er habe die DSD AG, die bisher als monopolähnliche Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft organisiert war, zukunftsfähig gemacht. Peter Zühlsdorff war unter anderem Vorstandsvorsitzender der Wella AG (Darmstadt) und Geschäftsführer des internationalen Handelskonzerns Tengelmann (Mülheim/Ruhr). Von 1993 bis 1996 war Zühlsdorff Aufsichtsratsvorsitzender der DSD AG und hat in dieser Funktion die Aufbauphase des Unternehmens begleitet. Seit 1. Januar 2005 ist Dunja Plößl Sales Manager Nordeuropa bei der DuPont Imaging Technologies mit Sitz in Stevenage, UK. Die Drucktechnikingenieurin übernahm nach ihrem Eintritt bei DuPont im Jahr 2000 in der Zentrale von Imaging Technologies Neu-Isenburg verschiedene Aufgaben sowohl in der Anwendungstechnik wie auch im Verkauf. Berufliche Stationen vor DuPont umfassten Aufgaben als technische Leiterin in einem Trade Shop und im Direktmarketing. Dunja Plößl folgt Alan Walsh, der im Sommer 2004 in den Ruhestand ging, sowie Boyd Cushing, der in einem anderen Geschäftsbereich von DuPont neue Aufgaben übernimmt.  Georg Dieter Fischer | Im österreichischen Fachverband der Papier und Pappe verarbeitenden Industrie (PPV) hat ein Wechsel stattgefunden. Gustav Glöckler hat nach 15-jähriger Tätigkeit als Obmann die Funktion mit Wirkung vom 3. Januar 2005 an seinen Nachfolger Georg Dieter Fischer, Geschäftsführer der Smurfit Interwell GmbH & Co. KG, Haid bei Ansfelden, übergeben. Dieser war schon bisher im Fachverbandsausschuss als Stellvertreter des Obmanns tätig. Glöckler hat 1989 die Obmannschaft im Fachverband PPV übernommen. In seine Zeit fielen die Öffnung des Ostens, fortschreitende europäische Integration und die Phase der Internationalisierung und Europäisierung der österreichischen PPV-Industrie. Er hat das Engagement der Industrie auch in den europäischen Branchenorganisationen voll unterstützt und war selbst an der Reorganisation der Dachorganisation CITPA als Präsident und Vorstandsmitglied maßgeblich beteiligt. In der Arbeitgeberpolitik ist Glöckler in einen Dialog um neue Formen der Sozialpartnerschaft eingetreten, um die Rahmenbedingungen an den Wettbewerb anzupassen und die österreichischen Standorte zu stärken. Er ist über die industrielle Buchherstellung der Unternehmerfamilie Glöckler mit der Papierverarbeitung verbunden und als Verleger im Kinder- und Schulbuchbereich maßgeblich tätig. Er wird der PPV-Industrie im Fachverbandsausschuss, der Vereinigung PPV AUSTRIA als Präsident und im CITPA-Board auch weiterhin zur Verfügung stehen. |
 | Pierre Vincent wurde zum neuen Vertriebsdirektor für Frankreich bei der Fa. Favini ernannt. Er kann auf 19 Jahre Vertriebs- und Marketingerfahrung in der Papierbranche zurückblicken. Bevor er zu Favini kam, war er kurze Zeit als Backselling Manager der Arjo Wiggins Fine Papers-Division tätig. Davor war er bei Arctic Paper zuständiger Manager für das Vertriebsgebiet Frankreich. Die Grundlage für seine Karriere legte er während seiner jahrelangen Tätigkeit beim französischen Verband der Papiererzeuger (COPACEL) sowie ab 1992 bei Sibille Dalle, jetzt Ahlstrom Paper, wo er Leiter der grafischen Abteilung war. |
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II. | |
| Deutschland Die Deutsche Papier Vertriebs GmbH stellt ihre Offset-Eigenmarke Kontakt Offset auf die Fabrikmarke Primus von UPM-Kymmene um. UPM Fine bietet eine große Auswahl an Lagerformaten im Grammaturbereich 60 bis 300 g/m2, bei UPM Fine SC 60 bis 250 g/m2. Die Heidenheimer Voith AG spendete für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien 200.000 Euro. Die Spende wird auf direktem Wege von den Geschäftsführern der Voith-Unternehmen in Indien und Indonesien an Hilfsorganisationen und Institutionen im jeweiligen Land weitergeleitet. Damit ist sichergestellt, dass der Geldbetrag ohne Umwege direkt dorthin gelangt, wo er am dringendsten gebraucht wird und am meisten bewirken kann.  | Die Beraterfirma International Property Group LTD. (IPG), wird ihre Aktivitäten auch auf die Verpackungs- und Papierbranche ausdehnen. Dr. Rudolf Stolz (siehe Bild), der hinter den Aktivitäten der IPG steht, ist in der Branche bekannt, er war bei der Fa. SCA Bereichsvorstand Middle Europe. Helmut Holl, bisher Vice President der BHS Corrugating Rolls, wird als Partner in die IPG eintreten.Schwerpunkt der Beratungstätigkeit ist es, Unternehmen bei der Lösung von Struktur-, Kosten- und Managementproblemen aktiv zu unterstützen. Als Interimsmanager lösen die Berater aktiv und operativ Strategie-, Personal- und Managementkrisen und unterscheiden sich somit von anderen Beratungshäusern. Die BHS Corrugated wird die im Bereich Riffelwalzen beschäftigten Mitarbeiter wieder in ihre bestehende Organisation Verkauf, Technik und Produktion eingliedern. |
Die Dietzenbacher Filiale des Papiergroßhändlers Antalis GmbH, Köln, ist in ein erheblich größeres Lager nach Darmstadt umgezogen. Der Umzug war zum Jahresanfang abgeschlossen. Alle Mitarbeiter aus den Bereichen Print und Office sowie die Bereiche Lager und Fuhrpark haben die neuen Räumlichkeiten. Der für den Südwesten verantwortliche Regionalmanager Dietmar Köhler freut sich auf die positiven Auswirkungen des Umzugs für seine Kunden. So verfügt Antalis in der Rhein-Main-Region nun über ein Vielfaches der Lagerkapazität von Dietzenbach. Mit der sechsfachen Lagerfläche und dem vergrößerten Fuhrpark ist Just in Time-Belieferung kein Thema mehr. Eine tägliche zweite Tour ist nun Standard, und auch kurzfristig gemeldeter Bedarf kann per "Schnellschuss" gedeckt werden. Außerdem erweitert Antalis an mehreren Standorten seine Präsenz. Seit dem 1. Januar 2005 gibt es in München den Geschäftsbereich Print, für den Michael Gastl verantwortlich ist. Der 36-Jährige wechselte von Arjo Wiggins zu Antalis. Bei Arjo Wiggins war er dreieinhalb Jahre als Regionalleiter für Bayern und Österreich tätig. Zuvor leitete er über sechs Jahre das Verkaufsbüro der Fa. Classen-Papier GmbH am Standort Augsburg. Unter dem Motto "Potenziale, Innovationen und Herausforderungen" findet am 11. und 12. April 2005 in Berlin der fünfte Pro Carton-Fachkongress "Verpackung, Design und Marketing" statt. Hochkarätige Referenten aus Markenartikelindustrie und Handel, aus Design und Werbung, Technik und Forschung, Karton- und Faltschachtelherstellung stellen wieder neue Ansätze vor, was mit dem richtigen Know-how aus dem vielseitigen Material Karton erzielt werden kann und wie sich Potenziale und Ideen in Verkaufserfolg umsetzen lassen. Der Kongress wendet sich mit produkt- und marktgerechten kreativen Problemlösungen für konsumentenwirksames Packaging vor allem an Führungskräfte der Konsumgüterindustrie und des Handels (Food/Non Food) mit Schwerpunkt Marketing und Einkauf, an Kontakter und Designer in Agenturen, sowie an Faltschachtel- und Kartonhersteller und die assoziierte Zulieferindustrie. Interessierte können sich unter www.procarton.de anmelden. Beim Bericht über das 50-jährige Firmenjubiläum der Fa. W. Hinderer, Meerbusch, nannte die apr den Umsatz des Handelsgeschäftes von Hinderer im Jahr 2003 mit 25 Mio. Euro. Der vermittelte Umsatz des Agenturgeschäft, der in dem Artikel nicht erwähnt wurde, beläuft sich auf 75 bis 80 Mio. Euro. Die Alfred Klett KG, Wuppertal, ist seit dem 1. Dezember 2004 insolvent. Die Firma stellt Maschinen für die Papier verarbeitende Industrie und die Wellpappenindustrie her. Persönlich haftender Gesellschafter ist Detlef Hulverscheidt sen. Zum Insolvenzverwalter bestellt wurde Dr. Peter Neu von dem Remscheider Anwaltsbüro Meiski, Teubler & Partner. Von der Insolvenz sind dem Vernehmen nach 36 Mitarbeiter betroffen. Als Gründe für die Insolvenz waren aus gut informierten Kreisen ein operativer Verlust im Geschäftsjahr, zurückbehaltene Zahlungen von Kunden, Liquiditätsprobleme und Entwicklungskosten für neue Maschinen zu erfahren. | zurück zum Inhalt |
III. | |
| Bezugspreis (Jahresabonnement): | Inland: Euro 190,- incl. Versandkosten und gesetzl. MwSt. Ausland: Euro 220,- incl. Versandkosten. Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. | Erscheinungsweise: (128. Jahrgang) | Monatlich 4 Ausgaben (2 x Magazin und 2 x PAPIER-ZEITUNG per E-Mail). Bestellungen direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert sich automatisch. | Bankkonto: | Deutsche Bank Offenbach Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18. Wir akzeptieren folgende Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. | Versandort: | Frankfurt am Main D1096 |
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IV. | |
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| Vorschau apr MAGAZIN, 04/05erscheint am 21.02.2005 Anzeigenschluß: 07.02.2005 aus dem Inhalt: | WELLPAPPE- SPEZIALAUSGABE | | - | Herstellung | | - | Verabeitung | | - | Druck |
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