Allgemeine Papier-Rundschau
129. Jahrgang

11. April 2005

Erscheint 2 x im Monat

INHALT
1.
Geschäftsklimaindex der Druckindustrie fällt deutlich
2.
Koehler mit Jahresertrag zufrieden
3.
Cordier erneut in der Verlustzone
4.
TietoEnator kauft Teile von CSC Austria
5.
Carlyle nimmt 10 Mrd. US-$ auf
6.
Aus Worms & Cie. wird Sequana Capital
7.
MeadWestvaco mit hohem Verlust durch Einmalkosten
8.
UNDP beurteilt Aufforstungsprojekte von Stora Enso in China
9.
Chinesische Tissuepapierhersteller zahlen hohe US-Zölle
10.
Georgia-Pacific schafft Ertragswende
11.
Antidiskriminierungsgesetz: Bürokratie schnürt Mittelstand die Luft ab
12.VDP, HPV, PTS und Pro Carton gemeinsam auf der interpack
13.Otor gegen Carlyle: Schiedsgericht entscheidet für US-Fonds
apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell

Tarifverhandlungen der Papierverarbeitung vertagt


I.
Personalia
II.
Kurz notiert
III.
Impressum
IV.
Infos, Nutzungsrechte etc.
V.
Werbemöglichkeiten in der elektronischen apr PAPIER-ZEITUNG

Probeheft
Abonnement

1.
Geschäftsklimaindex der Druckindustrie fällt deutlich

Der Geschäftsklimaindex in der westdeutschen Druckindustrie hat sich nach einer Erhebung des Münchner ifo-Instituts im März erheblich verschlechtert. Er fiel von minus 4 auf minus 17, dem niedrigsten Wert seit Mitte 2004. Auch die geschäftliche Situation wird von den befragten Unternehmen kritischer beurteilt. 25% der Betriebe halten ihre Geschäftslage für schlecht, 71% für befriedigend und nur 4% für gut. Die Produktion stabilisiert sich auf dem zuvor gesunkenen Niveau. Jeweils 11% berichten über eine gesunkene bzw. gestiegene Produktionstätigkeit gegenüber dem Vormonat. Die Nachfragesituation schwächt sich, so die Erhebung, weiter ab und ist ungünstiger als im Vormonat. Der Preisrückgang habe sich weiter verstärkt. 20% der befragten Unternehmen registrierten Preissenkungen gegenüber dem Vormonat. Höhere Preise könnten nicht am Markt durchgesetzt werden.

Der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung blicken die Betriebe deutlich skeptischer als in den Vormonaten entgegen. Die Produktionstätigkeit wird in den nächsten drei Monaten per Saldo leicht sinken: 14% erwarten negative konjunkturelle Einflüsse, 10% rechnen eher mit positiven Impulsen. Der Preisrückgang wird anhalten: 14% gehen von niedrigeren Preisen aus; mit Preissteigerungen rechnet niemand.


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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
Tarifverhandlungen der Papierverarbeitung vertagt

Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) und die Gewerkschaft ver.di haben am 5. April 2005 in Frankfurt am Main die Verhandlungen über die ver.di-Lohnforderung von 3,7% aufgenommen. Der HPV wies die Forderung zurück. Sie überschreite in diesem Jahr den gegebenen Verteilungsspielraum weit. Zugleich wurden die Tarifverhandlungen über den vom HPV gekündigten Manteltarifvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer in fünfter Runde fortgesetzt. Die Forderungen des HPV, den Betrieben mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Arbeitsbedingungen, insbesondere der Arbeitszeit, zu geben, werden von ver.di nach wie vor kompromisslos abgelehnt. Nach Gewerkschaftsauffassung sind Öffnungsklauseln Marktverzerrungen, und jegliche Arbeitszeitverlängerung über 35 Stunden hinaus vernichtet Arbeitsplätze. Die Notwendigkeit, auf infolge der Globalisierung geänderte Wettbewerbsbedingungen reagieren zu müssen, wird von ver.di nicht gesehen. Ohne Annäherung der Standpunkte vertagten die Parteien die Verhandlungen auf den 15. April 2005 in Berlin. Zugleich vereinbarten Arbeitgeber und ver.di weitere Verhandlungstermine am 26. April sowie 18. Mai 2005 jeweils in Frankfurt am Main.

Während der Verhandlungen kam es bei MM Graphia, einem Tochterunternehmen des österreichischen Mayr-Melnhof-Konzerns, zu Warnstreiks. Die weiteren Verhandlungen dürften völlig offen sein.

apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell

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2.
Koehler mit Jahresertrag zufrieden

Die Papierfabrik August Koehler AG, Oberkirch, hat nach den Worten ihres kaumännischen Geschäftsführers Klaus Furler einen höheren Gewinn und Jahresumsatz erzielt als erwartet. Der Umsatz stieg um 8% auf 570 Mio. Euro, der Jahresgewinn nach Steuern lag bei ca. 14 Mio. Euro. Dieser Ertrag wird überwiegend im Unternehmen bleiben und zur Rückzahlung von Krediten genutzt. Außerdem sollen bisher zurückgestellte zusätzliche Investitionen in Angriff genommen werden.

Im Dezember 2004 schloss das Unternehmen die Modernisierung der PM 1 in Kehl ab. Seitdem produziert Koehler auf dieser Maschine Thermopapier. Insgesamt möchte das Unternehmen im laufenden Jahr ca. 20 Mio. Euro an allen fünf Unternehmensstandorten investieren. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Werk in Bensheim, dessen Standort dadurch langfristig gesichert werden soll. Bis Ende 2005 soll außerdem der gesamte Vertrieb, die Produktionsplanung und der Versand auf neue SAP-Programme umgestellt werden.

Aussichten
Für Koehler habe das Jahr 2005 gut begonnen, so Furler. Bei Produktion und Absatz liege das Familienunternehmen deutlich über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Furler weist darauf hin, dass die deutlich verteuerten Zellstoffpreise sowie höhere Transport- und Energiekosten Preiserhöhungen in Europa notwendig machen.


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3.
Cordier erneut in der Verlustzone

Die Robert Cordier AG, Bad Dürkheim, musste im abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/2004 einen Verlust von 1,454 Mio. Euro (i. Vj.: 633.000 Euro Verlust) hinnehmen. Dabei stieg der Umsatz um knapp 4 Mio. Euro auf 128,3 Mio. Euro. Er liegt damit allerdings immer noch 11 Mio. Euro unter dem Wert des Jahres 2000. Die Produktionsleistung erhöhte sich um 3400 t auf 133,3 Mio. t. Die Absatzmenge des Konzerns kletterte um 8462 t (6,6%) auf 136.038 t. Die beiden zur Gruppe gehörenden Tochtergesellschaften Cordier Spezialpapier GmbH und Papierfabrik Salach GmbH entwickelten sich stark unterschiedlich. Bei Salach Papier wirkten sich die rückläufigen Absatzpreise insbesondere im Bereich gestrichener Papiere stark aus. Die Produktion nahm zwar um knapp 3700 t auf 82.303 t zu, die Durchschnittserlöse fielen allerdings, und der Umsatz stieg um 2 Mio. Euro auf 70,2 Mio. Euro. Die überproportional gestiegene Produktionsmenge führte zu einem Verlust bei Salach von 5,1 Mio. Euro (i. Vj.: 3,1 Mio. Euro). Seinen Gewinn verbessern konnte die Cordier Spezialpapier GmbH. Hier stieg der Umsatz auf 58,142 Mio. Euro (+ 1,5 Mio. Euro) bei einem Gewinn von 2,9 Mio. Euro (i. Vj.: 0,9 Mio. Euro). Grund für diese Gewinnverbesserung war unter anderem ein belebter Export und der Ausbau des Marktanteils im hochpreisigen Segment der Tapetenpapiere, die unter dem Markennamen Tacor verkauft werden. Außerdem gelang es dem Unternehmen, neue geografische Regionen zu erschließen.

Aussichten
Vorstand und Aufsichtsrat meinen, dass aufgrund der marktabhängigen Risikofaktoren eine treffsichere Aussage über die Geschäfts- und Ergebnisentwicklung für das Jahr 2005 nur sehr schwer möglich ist. Insgesamt rechnet das Unternehmen mit deutlich steigenden Mengen bei Cordier Spezialpapier, während bei der Papierfabrik Salach Mengen- und Leistungsniveau in etwa stabil bleiben sollen. Insgesamt geht das Unternehmen von einer Kompensation des zu erwartenden Verlustes bei Salach durch einen entsprechenden Gewinnbeitrag der Cordier Spezialpapiere aus, so dass sich in 2005 eine in etwa ausgeglichene Ergebnissituation ergeben kann.


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4.
TietoEnator kauft Teile von CSC Austria

Die finnische Fa. TietoEnator, Helsinki, hat das ERP (Enterprise Resource Planing)-Geschäft für die Zellstoff- und Papierindustrie der österreichischen Fa. CSC gekauft. Das Unternehmen hat sich auf Auslieferungen von SAP- und Oracle-Software spezialisiert. In diesem Bereich beschäftigt CSC 80 Mitarbeiter. TietoEnator hat mit Wirung vom 1.April 2005 die Fa. TietoEnator Austria gegründet. Mit der Übernahme hofft TietoEnator, sein Angebot auf osteuropäische Firmen der Zellstoff- und Papierindustrie ausdehnen zu können.

Die Computer Science Corporation (CSC) ist eine weltweit tätige Firma mit insgesamt 79.000 Angestellten. Ihren Stammsitz hat das Unternehmen im kalifornischen El Segundo.


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5.
Carlyle nimmt 10 Mrd. US-$ auf

Der amerikanische Investmentfonds Carlyle mit Sitz in Washington hat am US- und europäischen Kapitalmarkt neue Gelder aufgenommen. Die Summe beläuft sich auf 10,1 Mrd. US-$, wovon 7,9 Mrd. US-$ auf die USA und 2,2 Mrd. US-$ auf Europa entfallen. Damit sei der Fonds jetzt in der Lage, allein oder mit anderen Investoren zusammen Übernahmen in Höhen von 10 bis 20 Mrd. US-$ zu tätigen. Das erklärte der Chef von Carlyle Europe, Jean-Pierre Millet. Es seien im Übrigen die Leiter solcher Unternehmen selbst, die an Carlyle heranträten, um zu sehen, wie ihre Firmen aus der Börsennotierung wieder aussteigen könnten. Vorsitzender der Carlyle-Gruppe ist Louis V. Gerstner, Geschäftsführer und Mitgründer David M. Rubenstein.

Der Investmentfonds kontrolliert inzwischen 25 Mrd. US-$ Kapital, davon 4 Mrd. US-$ in Europa, hat im letzten Jahr aber nur 200 Mio. US-$ selbst investiert, dreimal weniger als im Vorjahr. Millet unterstreicht deshalb, man wolle weiterhin "sehr selektiv" vorgehen. Zu den bisher schon in Europa getätigten Beteiligungen gehört auch die Pariser Kartonpackmittel- und Maschinengruppe Otor, deren Führung sich mit Carlyle in einem nach mehrheitlicher Beobachtungsmeinung aussichtlosen bis schon verlorenen Rechtsstreit befindet. - jb


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6.
Aus Worms & Cie. wird Sequana Capital

Die Pariser Finanz- und Industrieholding Worms & Cie., die vor einem Jahr mehrheitlich von der italienischen Ilfil-Gruppe (Agnelli) übernommen wurde, ändert Anfang Mai ihren Namen in Sequana Capital, wenn die für den 3. Mai einberufene Aktionärsversammlung dem zustimmt. Worms & Cie. kontrolliert zu 100% die Papiergruppe ArjoWiggins, den Papiergroßhändler Antalis und das Weinhandelshaus Antonin Rodet im Burgund. Hinzu kommen jeweils eine 77%- und 23,7%-Beteiligung an zwei weiteren Unternehmen. Die Umbenennung geht vor allem auf das Betreiben des Managements zurück, das damit einer gewissen Konfusion in Bezug auf die Vergangenheit der Holding ein Ende setzen möchte. Untersuchungen hätten ergeben, dass die Holding von den einen für ein Bankengebilde, den anderen für ein Handelshaus und den Dritten schließlich für eine Cargo-Reederei gehalten wurde, hieß es.

Ein erster Schritt in die neue Richtung ist schon im Juni 2004 erfolgt, als Nicholas Clive-Worms als Repräsentant der Gründerfamilie Worms den Vorsitz im Aufsichtsrat der Holding verlor, nachdem er zuvor vergeblich versucht hatte, mit Unterstützung von Investmentfonds die Kontrolle über Worms & Cie. zurückzugewinnen. Die Agnelli-Gruppe hat seither ihr Gewicht unter den Aktionären noch weiter gefestigt und den Neffen von Gianni und Umberto Agnelli, Tiberto Ruy Brandolini, zum Nachfolger des Franzosen ernannt.

Mit dem neuen Namen will Ilfil auch eine neue Dynamik signalisieren. Sequana ist das lateinische Wort für die Seine und Capital soll auf das Statut der Holding als Investor verweisen. Nebenbei ergibt sich für die Firma auch noch eine jährliche Einsparung von 400.000 Euro, die sie bislang für die Verwertung ihres Namens an die Familienholding Worms 1848 zahlen musste.

ArjoWiggins hat letztes Jahr in Folge von Umstrukturierungen 64 Mio. Euro verloren. Antalis kam nach drei schwierigen Jahren und zuletzt 27 Mio. Euro Verlusten in den Jahren 2003 und 2004 erstmals wieder auf ein positives Nettoergebnis und erreichte 9 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis stieg um 35%, der Umsatz stagnierte bei 2,34 Mrd. Euro.

Die Verbesserung der Ergebnisse spiegelt weniger eine reelle Geschäftsbelebung als die Folgen organisatorischer Maßnahmen wider. Antalis-Chef Pierre Darrot sagte, dass die Verkaufsmenge Ende letzten Jahres zwar deutlich angestiegen sei, dafür habe die Preisentwicklung aber weiter nach unten gezeigt. Seit 2001 hätten die Preise um fast 13% nachgegeben. Darrot führt die anhaltend negative Tendenz auf den Fortbestand von Überkapazitäten im Papiersektor zurück, der jede Preiserhöhung selbst angesichts der gegenwärtig explodierenden Energiepreise ausschließe.

Worms & Cie. erwartet von Antalis bis 2007 eine Verdoppeltung der Betriebsmarge von derzeit 2,1% auf 4%. Um dies zu erreichen, hat sich das Unternehmen drei Ziele gesetzt:

Die Verlagerung des bisherigen Vertriebsübergewichts von West- auf Mittel- und Osteuropa, weil dort die Nachfrage zurzeit am schnellsten steige; dies gelte ebenso für Lateinamerika und Asien, wo Antalis in China mit den großen skandinavischen Papiergruppen wie UPM-Kymmene zusammenarbeiten will. Ferner eine verstärkte Diversifikation zugunsten von mehr Papier gestützten Packmitteln, weil hier die Margen interessanter seien, und schließlich eine aktive Beteiligung an der nächsten Konzentrationsrunde, die sich in der europäischen Papierindustrie abzeichne. Mit Ilfil im Rücken verfüge das Vertriebsunternehmen über ausreichende Möglichkeiten, bei Bedarf auch größere Firmen zu erwerben. - jb


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7.
MeadWestvaco mit hohem Verlust durch Einmalkosten

Der US-amerikanische MeadWestvaco-Konzern verkaufte im Jahr 2004 seine Papiererzeugungssparte für 2,3 Mrd. US-$ an die Cerberus Capital Management Ltd. New York. Hieraus ergaben sich hohe Einmalbelastungen in Höhe von 546 Mio. US-$ und ein Nettoverlust von 347 Mio. US-$. Die Umsätze stiegen um 9% auf 8,2 Mrd. US-$.

In seinem größten, umsatzstärksten Bereich Verpackungen konnte MeadWestvaco Umsatz und Gewinne deutlich steigern (vgl. Tabelle). In Europa konnten die Verkäufe für Kosmetik- und Tabakverpackungen um einen nicht näher bezifferten Betrag deutlich verbessert werden. Auch der kleinste Bereich des Unternehmens, Verbraucher- und Büroprodukte, entwickelte sich positiv (vgl. Tabelle). Ursächlich hierfür war unter anderem der Kauf der brasilianischen Firma Tilibra S.A. Produtos de Papelaria. Diese stellt Schulhefte und ähnliche Produkte her.

Aussichten
Das Unternehmen erwartet feste Märkte im laufenden Jahr 2005. Die Kosten für Energie und Rohmaterialien sollen steigen. Aus dem Verkauf derPapiergruppe werden sich im Laufe des Jahres 2005 weitere Ausgaben ergeben.

MeadWestvaco - Umsatz und Gewinn/Verlust in Mio. US-$
Umsatz4. Quartal 20044. Quartal 2003Jahr 2004Jahr 2003
Verpackungen1170103244024020
Papiere57655523312127
Verbraucher- u. Büroprodukte30326110901055
Spezialchemikalien11092411352
Corporate und sonstiges23239099
Gesamt2182196383247653
Segmentinterne Wertberichtigungen(31)(18)(97)(100)
Konsolidierte Gesamtleistung2151194582277553

Gewinn/Verlust
Verpackungen27543159118
Papiere(436)(7)(457)(46)
Verbraucher- u. Büroprodukte5033137126
Spezialchemikalien11115745
Corporate und sonstiges(402)(70)(620)(426)
Konsolidierte Gesamtleistung(659)26(452)(26)

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8.
UNDP beurteil Aufforstungsprojekte von Stora Enso in China

Das United Nations Development Program (UNDP) und der finnische Stora Enso-Konzern haben eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der eine Studie über die Folgenabschätzung der Aufforstung hinsichtlich sozialer und Umweltaspekte in der chinesischen Provinz Guangxi erarbeitet werden soll. Teil der Studie sollen auch konkrete Empfehlungen sein, mit denen mögliche negative Effekte der Investition vermieden werden können. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Stora Enso, Björn, Hägglund, betonte, dass Nachhaltigkeit fundamentale Basis aller Tätigkeiten von Stora Enso sei. Stora Enso suche einen unabhängigen, kompetenten und respektierten Partner bei der Anfertigung der Studie über die sozialen und Umweltfolgen. UNDP sei ein guter Partner für eine solche Kooperation, so Hägglund.

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9.
Chinesische Tissuepapierhersteller zahlen hohe US-Zölle

Auf chinesisches Tissuepapier werden nach Darstellung der Pekinger Times Antidumpingzölle in Höhe von 113% erhoben, nachdem die amerikanische International Trade Commission (USITC) entschieden hat, dass die amerikanische Tissuepapierindustrie durch die Flut chinesischer Billigimporte erheblich geschädigt wurde. Die USITC ist zu dem Schluss gekommen, dass Importe von Tissuepapier aus China in den USA zu einem unfairen Preis verkauft worden sind und der amerikanischen Tissuepapierindustrie erheblich geschadet haben. USITC hat nach Angaben der Zeitung vom amerikanischen Handelsministerium gefordert, auf chinesische Importe Antidumpingzölle zu erheben.

China exportierte im Jahr 2003 Tissuepapier im Wert von 18 Mio. US-$ in die USA, das sind 65% der insgesamt in die USA importierten Menge im Wert von 27,9 Mio. US-$. Die betroffenen chinesischen Tissuepapierexporteure konnten zwölf bis 18 Monate später die erneute Überprüfung der Angelegenheit erreichen, und es wäre möglich gewesen, die Antidumpingzölle zu senken.


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10.
Georgia-Pacific schafft Ertragswende

Der US-amerikanische Georgia-Pacific-Konzern konnte im abgelaufenen Jahr 2004 seinen Nettogewinn auf 623 Mio. US-$ (i. Vj.: 254 Mio. US-$) steigern. Dabei blieb der Umsatz unverändert zum Vorjahr bei 19,66 Mrd. US-$. In den verbliebenen Geschäftssegmenten stiegen die Umsätze mehr oder weniger deutlich. Den Bereich Vertrieb von Bauprodukten verkaufte das Unternehmen im Mai 2004 an die Fa. BlueLinx Holdings.

Seinen Tissuebereich hat Georgia-Pacific in einen für nordamerikanische Produkte und einen internationalen Bereich gegliedert. Beide entwickelten sich positiv (vgl. Tabelle). Der Vorstandsvorsitzende von Georgia-Pacific, Pete Correll, zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden. Es sei gelungen, das Markenimage zu verbessern und die einzelnen Marken voneinander besser abzugrenzen. Georgia-Pacific vertreibt seine Produkte in Nordamerika unter anderem unter den Markennamen Quilted Northern, Angel Soft, Brawny, Sparkle, Soft 'n Gentle, Mardi Gras, Green Forest und Vanity Fair sowie Dixie. Auch der Bereich internationaler Tissueprodukte entwickelte sich positiv. Durch die Aufwertung des Euro ergab sich alleine ein Währungsgewinn von 17 Mio. US-$ im vergangenen Jahr. Außerdem sei es gelungen, durch konsequente Kostenverringerung in Europa die Wettbewerbsposition zu halten.

Verpackungen
Georgia-Pacific betreibt vier Wellpappenrohpapierfabriken und 55 Verarbeitungswerke. Der operative Gewinn ohne Sonderausgaben und -einnahmen lag mit 282 Mio. US-$ (+ 5 Mio. US-$) fast unverändert zu dem des Vorjahres (vgl. Tabelle). Insgesamt sei es, so Pete Correll, im Jahr 2004 gelungen, höhere Faser-, Instandhaltungs- und Energiekosten durch Preiserhöhungen zu kompensieren.

Bauprodukte
Am deutlichsten steigerte Georgia-Pacific seinen Gewinn bei seinen Bauprodukten aus Holz. Dies gelang auch deshalb, weil bei Sperrholz und anderen Produkten auf Basis einer deutlich gestiegenen Nachfrage erhebliche Preissteigerungen durchgesetzt werden konnten. Ursächlich hierfür war auch, dass im Oktober und November in Nordamerika durchschnittlich 15% mehr Genehmigungen zum Hausbau als im Jahr 2003 erteilt wurden.

Aussichten
Mit dem Jahr 2004 und seinen Resultaten zeigte sich Correll zufrieden. Im Jahr 2005 möchte das Unternehmen seine Schulden reduzieren und die Kapitalverzinsung verbessern.

Georgia-Pacific - Nettoumsatz und operativer Gewinn/Verlust in Mio. US-$
NettoumsatzGeschäftsjahr 2004Geschäftsjahr 2003
Verbraucherprodukte - Nordamerika56565434
Verbraucherprodukte - international20721941
Verpackungen29682787
Gebleichter Zellstoff und Papier22302053
Bauprodukte - Herstellung68925885
Bauprodukte - Vertrieb18864266
Sonstiges(2048)(2710)
Nettogesamtumsatz19.65419.656

Operativer Gewinn (Verlust)
Verbraucherprodukte - Nordamerika698601
Verbraucherprodukte - international174160
Verpackungen304345
Gebleichter Zellstoff und Papier51(48)
Bauprodukte - Herstellung997378
Bauprodukte - Vertrieb11198
Sonstiges(711)(282)
Operativer Gewinn gesamt16241252

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11.
Antidiskriminierungsgesetz: Bürokratie schnürt Mittelstand die Luft ab

Jürgen Theis, Präsident des Hauptverbandes Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) und Mitglied im Präsidium des BDI, bezeichnet den Gesetzentwurf des Antidiskriminierungsgesetzes der Bundesregierung als katastrophale Überregulierung und Eingriff in die unternehmerische Freiheit. Den mittelständischen Unternehmen drohten durch die Übererfüllung der EU-Richtlinie zusätzliche Kosten und bürokratischer Aufwand, sie müssten so nicht zuletzt auch für die Versäumnisse in anderen Politikfeldern büßen.

Die hohen Arbeitslosenquoten bei Ausländern zum Beispiel resultierten keinesfalls aus Diskriminierungen durch die Wirtschaft, sondern daraus, dass der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss in dieser Bevölkerungsgruppe besonders groß ist. Dies sei aber Ergebnis einer verfehlten Bildungs- und Integrationspolitik. Die Regierungskoalition zementiere Ungleichheiten in Deutschland und suche dafür mit dem Antidiskriminierungsgesetz einen Schuldigen, so der Mittelständler. Auch auf de facto bestehende Sonderbelastungen der Arbeitgeber bei der Beschäftigung von Behinderten sollte die Politik ihr Augenmerk richten.

Theis prophezeit, dass insbesondere kleinere Unternehmen durch das Gesetz geschädigt würden: "Dort werden Personalentscheidungen unbürokratisch vom Inhaber getroffen, die Kriterien sind von außen betrachtet subjektiv." Würde man solche Abläufe im Sinne des Gesetzes formalisieren, entstünde hoher Dokumentationsaufwand.

Theis ist sich sicher, dass nicht nur erfolglose Stellenbewerber das Gesetz missbrauchen und die Unternehmen wegen Diskriminierung verklagen, sondern dass auch die Abfindungssummen am Ende von Kündigungsschutzprozessen steigen werden. "Gekündigte Arbeitnehmer werden die Diskriminierungskarte ausspielen und behaupten, Grund für die Kündigung sei ihr Alter, ihre Rasse oder ihr Geschlecht." Arbeitgeber liefen durch die Neuregelung der Beweislast nicht nur Gefahr, solche Prozesse zu verlieren, sondern trügen durch sie auch einen Imageschaden davon, meint der Mittelstandsvertreter.

Theis, geschäftsführender Gesellschafter der Artur Theis GmbH & Co. KG, Wuppertal, betrachtet das Antidiskriminierungsgesetz daher als eine weitere gewaltige Belastung für den Mittelstand, die dazu noch völlig ungerechtfertigt erfolgt: "Ein mittelständisches Unternehmen hat kein Interesse daran, Arbeitnehmer zu diskriminieren. Ein Firmenchef ist schlecht beraten, Personalentscheidungen nicht ausschließlich nach betriebswirtschaftlichen Aspekten zu fällen."


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12.
VDP, HPV, PTS und Pro Carton gemeinsam auf der interpack

Mit einem optisch und inhaltlich aussagekräftigen Auftritt werden sich der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP), der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) sowie die Papiertechnische Stiftung (PTS) und Pro Carton Deutschland gemeinsam auf der weltgrößten Messe für Verpackungsmaschinen und Packmittel, der interpack, präsentieren. Sie findet vom 21. bis 27. April auf dem Düsseldorfer Messegelände statt. Die beteiligten Partner setzen damit ihre erfolgreiche Messekooperation aus dem Jahr 2002 fort und wollen erneut den Besuchern der interpack unter dem Motto "Papier, Karton, Pappe - die Alleskönner" in Halle 11, Stand BN 12 an einem Platz Fachwissen zum Thema (Paper, Karton und Pappe als Verpackungsstoff" bieten.

Der von der Neußer Agentur D'Art Design/Aces - die 2004 bereits für den prämierten drupa-Stand des VDP verantwortlich zeichnete - entworfene Gemeinschaftsstand greift in seiner Architektur großräumig das Prinzip der Faltung auf. Mit ausladenden Knicken, Ausschnitten und Falzen werden die spezifischen Elemente von Karton- und Pappeverpackungen in eine außergewöhnliche Standarchitektur übertragen, die sich weiß dominiert zeigt. Die Formen des Standes dienen dabei nicht nur der Optik, sie übernehmen gleichzeitig funktionale Aufgaben des Messestandes.


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13.
Otor gegen Carlyle: Schiedsgericht entscheidet für US-Fonds

Im Rechtsstreit zwischen der Pariser Kartonpackmittel- und Maschinengruppe Otor S.A. und ihrem amerikanischen Mehrheitsaktionär, der Investmentgesellschaft Carlyle, hat das Schiedsgericht zugunsten der Amerikaner entschieden. Die Otor-Gründer und -Leiter, Jean-Yves Bacques und Michèle Bouvier, sind danach verpflichtet, die von Carlyle gezeichneten Obligationen in Aktien umzuwandeln. Carlyle übernimmt damit faktisch die Kontrolle über die französische Gruppe bzw. deren Holding Otor Finance, wenngleich Bacques unmittelbar nach dem Spruch in die Berufung gegangen ist. Die Entscheidung des Berufungsgerichts wird für den 21. April erwartet.

Das Schiedsgericht urteilte, Otor habe sich bezüglich der Rentabilität des Unternehmens nicht an die Vereinbarung gehalten, die die Gruppe vor fünf Jahren mit Carlyle abgeschlossen hat, als sie praktisch kurz vor der Pleite stand. Otor hatte damals in der mit den Amerikanern getroffenen Aktionärsvereinbarung einen bestimmten EBITDA-Satz festgelegt (Bruttobetriebsgewinn), um den Fonds zu bewegen, mit 300 Mio. FF ins Kapital der Gruppe einzusteigen. Diese Klausel wurde von Jean-Yves Bacques nie als rechtsgültig anerkannt, auch nachdem das Schiedsgericht in dieser Frage kürzlich schon der amerikanischen Seite Recht gegeben hatte.

Carlyle seinerseits ist gegen Bacques und Bouvier vor Gericht gezogen, um beide wegen des Verdachts auf Veruntreuung und Täuschung zu belangen. In den USA läuft zugleich ein Verfahren, das wiederum Otor angestrengt hat. Beklagte ist dort neben Carlyle die frühere Otor-Hausbank Crédit Lyonnais, der die Otor-Spitze vorwirft, sie habe die Pariser Gruppe gezwungen, den Investor mit ins Boot zu nehmen. Das von Bacques nunmehr angerufene Appellationsgericht in der französischen Hauptstadt muss außerdem über dessen Antrag entscheiden, einen der Richter am Schiedsgericht wegen Befangenheit - jetzt also nur noch rückwirkend - nicht zuzulassen, weil dieser selbst in Geschäftsverbindungen mit Carlyle stehe.

Die Pariser Finanzmarktaufsicht AMF hat wegen des gegen Otor ausgefallenen Schiedsspruchs die vorläufige Aussetzung der Aktiennotierung beantragt. Für die Kleinaktionäre und auch die 2900 Otor-Beschäftigten könnte mit dem Urteil eine bald vier Jahre währende Unsicherheit über das weitere Schicksal des hoch renommierten Unternehmens ihr Ende finden. Bacques und Bouvier hatten zuletzt ihr gesamtes Führungspersonal in den Betrieben im Rahmen einer Unterschriftenaktion mobilisiert, die sich gegen bestimmte Darstellungen der fraglichen Sachverhalte in der Presse richtete. Die mehrere Dutzend Seiten starke Liste mit jeweils identischem Wortlaut wurde reihum an die Pariser Fach- und Wirtschaftspresse geschickt. Diesen Schritt interpretierten nicht Wenige als ungeschickten Missgriff der Gruppe vor der offenbar unausweichlichen Einsicht, den Kampf gegen Carlyle endgültig verloren zu haben. Auch die allerjüngste Geste der Otor-Verantwortlichen, ihre Führungsfunktionen für die Dauer der Rechtsauseinandersetzungen zu suspendieren und so lange einem befreundeten Bankier und dem Leiter Industrie bei Otor zu übertragen, hat den Gang der Dinge offenbar nicht mehr zu ihren Gunsten umdrehen können. - jb


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I.
PERSONALIA

Michael Müller ist seit 1. April 2005 Leiter Papiertechnologie für Karton- und Wellpappenrohpapiere (BBL) bei der Metso GmbH, Pfungstdt. In dieser Funktion wird er Kunden in allen technologischen Fragen aus dem Bereich Board Business Line (BBL) betreuen. Nach Abschluss seines Studiums an der TU Darmstadt zum Diplomingenieur des Papieringenieurwesens arbeitete er zuletzt als Produktionsleiter bei SCA Packaging in Aschaffenburg.

Das Wahlkomitee von Norske Skog hat empfohlen, den Verwaltungsrat durch Aufnahme eines von den Aktonären gewählten Direktors und eines von den Mitarbeitern gewählten Direktors von sieben auf neun Mitglieder zu erweitern. Ingrid Wiik und Annette Brodin Rampe sind für diese Wahl vorgeschlagen worden. Der stellvertrende Vorsitzende Egil Myklebust steht nicht zur Wiederwahl. Das Wahlkomitee hat deshalb Oivind Lund als neuen stellvertrenden Vorsitzenden vorgeschlagen. Der Verwaltungsratsvorsitzende Lars Wilhelm Groholt kann wiedergewählt werden.


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II.
KURZ NOTIERT

Deutschland
Die BASF AG, Ludwigshafen, möchte mit Wirkung zum 1. April vorrübergehnd einen Zuschlag von 20 bis 90 Euro pro Tonne auf alle Papierstreichdispersionen einführen. Das Unternehmen begründet die Maßnahme mit steigenden Rohstoffen.

Die Fa. Vonderheiden Sales + Engineering GmbH gehört seit dem 1. Januar diesen Jahres zu 100% Carsten Meineke. Neben den Vertriebsaktivitäten im Bereich der Wellpappenerzeugung, mit dem Hauptaugenmerk im Bereich der Anlagenmodernisierung für Peters Maschinen werden jetzt die Geschäftsaktivitäten auf den Bereich der Weiterverarbeitung ausgeweitet. Die Firma übernimmt den europaweiten Vertrieb, Service und Ersatzteilhaltung für die Firmen GEO MARTIN/USA (Stacker und Bundle Breaker für Rotationsstanzen) und Automation Group /Italien (automatische Palettierer). Um dem geänderten Anforderungsprofil gerecht zu werden, soll die Firma in Kürze umbenannt werden. Der neue Firmenname wird dann CSE Corrugated Solutions & Equipment GmbH lauten. CSE soll neben den oben angeführten Aktivitäten auch mit Gebrauchtmaschinen handeln, die gegebenenfalls. überholt werden. In diesem Bereich sind bereits Maschinen zur Wellpappenerzeugung vorhanden, aber genauso sind Maschinen im Bereich der Weiterverarbeitung verfügbar. Durch die langjährigen Erfahrungen im Bereich der Wellpappenerzeugung haben andere Firmen die Möglichkeit, sich vertriebstechnisch durch CSE in Teilen Europas vertreten zu lassen.

Die Lanxess Deutschland GmbH will weltweit zum 15. April 2005 aufgrund gestiegener Roh- und Hilfsstoffkosten die Preise für den Wirkstoff TCMTB 80% um 0,70 Euro pro Kilogramm erhöhen. Das (Benzothiazol-2-ylthio) Methylthiocyanat wird hauptsächlich in der Lederindustrie zur Konservierung eingesetzt, darüber hinaus auch in Schnittholz- und Papieranwendungen.

Finnland
Jussi Pesonen, der Präsident und Vorstandsvorsitzende des finnischen UPM-Konzerns, kommentierte auf der Jahreshauptversammlung das laufende Jahr wie folgt: "Die Papierlieferungen werden im Gesamtjahr 2005 voraussichtlich steigen, obwohl die Liefermengen im ersten Quartal geringer sind als im Vorjahr. Preiserhöhungen konnten bei verschiedenen Papiersorten - mit Ausnahme für Feinpapiere in Europa - durchgeführt werden. Bei verarbeiteten Produkten und Sperrholz war die Nachfrage weiterhin gut. Auf den Märkten für Sägeholz herrscht weiterhin ein Überangebot. UPM erwartet für das Jahr 2005 eine bessere Profitabilität als im Vorjahr."

Die finnische Fa. TietoEnator hat das gesamte Stammkapital der Pentec Ltd übernommen, einem Anbieter von IT-Lösungen für die Papier- und Kartonindustrie. Die Übernahme ergänzt TietoEnators IT-Lösungen und Serviceleistungen für die Papierindustrie und soll die weltweite Marktposition des Konzerns in diesem Marktsegment stärken. Pentec ist ein Anbieter für Entwicklungs- und Applikationsmanagement sowie Serviceleistungen mit 46 Mitarbeitern in Aylesford, England. Das Unternehmen erzielte im Jahr 2004 einen Jahresumsatz von ungefähr 4 Mio. Euro. Pentec arbeitet mit Wirkung vom 1. April als Niederlassung von TietoEnator in diesem Bereich weiter. Nach dieser Übernahme hat TietoEnator Forest weltweit ungefähr 800 Mitarbeiter. "Diese Partnerschaft ist ein hervorragendes Beispiel für die Fokussierung auf ,high value added'-IT-Dienstleistungen in der Papierindustrie. Zusammen mit Pentec ist es uns möglich, Pentecs Kunden IT-Leistungen anzubieten, indem wir TietoEnators Kompetenz und Ressourcen mit Pentecs Kompetenz verbinden, um so einzigartige IT-Leistungen für die Papierindustrie anzubieten," so Sakari Ruotsalainen, Senior Vice President, TietoEnator Forest. Die Papierindustrie habe für TietoEnator eine hohe Priorität.


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III.
IMPRESSUM

Verlag:

P. Keppler Verlag GmbH & Co. KG
Industriestr. 2, D-63150 Heusenstamm,
Tel. (0 61 04) 60 60, Telefax (0 61 04) 60 61 45
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Geschäftsführung:
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Redaktion:

Dipl.-Kfm. Gerhard W. Brucker (Chefredakteur)
g.brucker@kepplermediengruppe.de
Siegfried Jütte (technische Redaktion)
s.juette@kepplermediengruppe.de


Beiträge mit namentlicher Kennzeichnung geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder.

Bereichsleitung
Papier- und Druckzeitschriften:

Petra Hanke, Telefon (0 61 04) 6 06-360
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(128. Jahrgang)

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apr MAGAZIN, Nr. 09/05

erscheint am
04.05.2005

Anzeigenschluß:
18.04.2005

aus dem Inhalt:
PAPIER-
ERZEUGUNG
-Prozess-
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-Messen und
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APV, Graz
10.-12.05.2005