|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | Wellpappenrohpapier-Produktion bei Emin Leydier angelaufen | | Die in Lyon ansässige französische Papier- und Wellpappengruppe Emin Leydier hat Mitte April auf der Papiermaschine ihres neuen Standortes Nogent-sur-Seine (Champagne) ihr erstes Blatt Wellpappenrohpapier produziert. Das teilte Konzernsprecher Patrick Aubague in Paris mit. Die Maschine der Voith AG verarbeitet ausschließlich Sekundärfasern aus Altmaterialsammlungen und ist auf eine Jahreskapazität von knapp 300.000 t pro Jahr ausgelegt. Produziert werden leistungsstarke Leichtpapiere für die europäische Industrie mit Grammaturen von 70 bis 110 g/m². |
| Mit den Roharbeiten für die neue Fabrik hat Emin Leydier Ende Sommer 2003 begonnen. Auf dem Höhepunkt der Arbeiten waren auf der Baustelle mehr als 700 Personen beschäftigt. Das Investitionsvolumen liegt bei 70 Mio. Euro, der neue Papierstandort schafft in der strukturschwachen Region 110 Arbeitsplätze. Im Bereich von Fabrikation und Wartung sind noch zusätzliche Stellen geplant. - jb | zurück zum Inhalt |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Tarifverhandlungen in der Papierverarbeitung ohne Ergebnis vertagt | Am 15. April 2005 verhandelten in Berlin der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) und die Gewerkschaft ver.di in sechster Runde über die Reform des Manteltarifvertrages. Die Forderungen des HPV, den Betrieben mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Arbeitsbedingungen, insbesondere der Arbeitszeit, zu geben, werden von ver.di nach wie vor kompromisslos abgelehnt. Nach Gewerkschaftsauffassung sind Öffnungsklauseln Marktverzerrungen, und jegliche Arbeitszeitverlängerung über 35 Stunden hinaus vernichtet Arbeitsplätze. Die Notwendigkeit, auf infolge der Globalisierung verschärften Wettbewerbsbedingungen reagieren zu müssen, wird von ver.di nicht gesehen. Ohne Annäherung der Standpunkte wurden die Verhandlungen auf den bereits vereinbarten 26. April 2005 in Frankfurt am Main vertagt. Weiterer Verhandlungstermin ist der 18.Mai.2005 in Frankfurt am Main. | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | Otor erzielt trotz Umsatzerhöhung einen Verlust |
| Die französische Wellpappengruppe Otor S.A. hat das letzte Jahr mit einem Umsatzplus um 4,1% auf 422,4 Mio. Euro abgeschlossen. Das operative Ergebnis verringerte sich von 49,37 auf 43,49 Mio. Euro, der Betriebsgewinn stürzte von 20,14 auf 5,40 Mio. Euro ab, während der Gruppennettoertrag mit minus 2,9 Mio. Euro in die Verlustzone rutschte. Das Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit landete mit minus 3,96 Mio. Euro gleichfalls im roten Bereich, wogegen sich das Finanzergebnis leicht von minus 10,1 auf minus 9,3 Mio. Euro verbesserte. Die mittelfristige Verschuldung der Gruppe erreichte bis Ende Dezember 108,5 Mio. Euro, die kurzfristige 41,2 Mio. Euro. Die Nettoverschuldung lag bei 141,2 Mio. Euro. Die Zahlen präsentierte der Interims-Verwaltungsratsvorsitzende Fabien Chalandon. Er bezeichnete sich selbst als "Experten für Unternehmen in schwierigen Aktionärsverhältnissen". Die Gruppe verdankt den Umsatzzuwachs vom letzten Jahr in der Hauptsache drei Faktoren: der guten Verkaufsentwicklung im Bereich der Wellpappenrohpapiere, verstärkten Aktivitäten bei der Polen-Tochter Otor Silesia und dem Geschäftsbereich Altmaterialsammlung. Die konjunkturelle Situation hat sich jedoch für die gesamte Branche weiter verschlechtert, unterstrich Chalandon, der - wie unlängst gemeldet - für die Dauer des Rechtsstreits zwischen Otor und seinem amerikanischen Hauptaktionär Carlyle die bisherige Konzernleitung mit den Firmengründern Jean-Yves Bacques und Michèle Bouvier an der Spitze vertreten soll. Preise und Margen hätten durch verschärften Wettbewerb stark nachgegeben und befänden sich zurzeit auf einem historischen Tiefststand, wobei die Nachfrage sowohl für Wellpappenrohpapiere aus Sekundärfasern als auch Wellpappenkarton stabil geblieben sei. Otor hat 2004 die Papierproduktion um 3,6% ausgeweitet und konnte beim Verkauf insbesondere im Export zulegen. Die Kartonverkäufe ergaben in Europa und auch in Frankreich ein hauchdünnes Plus von 0,5% gegenüber minus 1% ein Jahr zuvor. Otor spricht von einem Schereneffekt zwischen erhöhten Papier- und gesunkenen Verpackungspreisen vor dem Hintergrund einer zyklisch bedingten, diesmal aber offenbar besonders breiten Talsohle. Zukunftshoffnungen setzt die Gruppe vor allem auf die als Wachstumsträger angesehenen Märkte in Osteuropa und hebt hervor, dass sie seit der Übernahme der ehemaligen Papeteries de la Chapelle d'Arblay bei Rouen die Produktionskosten erheblich senken konnte: Die Verpackungsproduktion stieg seither um 14%, die im Papierbereich um 28%, während der Personalbestand zugleich um 12% verringert wurde. "Otor bemüht sich momentan darum, aus der Krise herauszukommen. Der Preisrückgang scheint sich gegenwärtig zu stabilisieren, und wir hoffen wie schon bei den vorangegangenen Zyklen auf eine Wiederherstellung der Margen, getragen von höheren Verkaufspreisen, und dies schon für die nahe Zukunft", erklärte der neue Verwaltungsratsvorstand. In einem Anhang zur Umsatz- und Ergebnismitteilung gab er auch einen kurzen Überblick über die weiteren Eckdaten in der Auseinandersetzung mit dem Investmentfonds Carlyle, die wegen der diversen, durch Otor erfolgten Einsprüche und anderen Rechtsmitteln noch "mehrere Jahre" dauern könnte. Am 21. April entschied das Pariser Appellationsgericht über die beantragte Ablehnung des Carlyle-Anwalts Sales. Am 19. Mai geht es um den Antrag auf vorläufige Aussetzung der kürzlich gerichtlich verfügten Verpflichtung zum Eintausch der von Carlyle gehaltenen Papiere in Aktien. Laut Chalandon ist Otor hiervon schon allein durch den entsprechenden Antrag bei Gericht suspendiert, wie ihm namhafte juristische Sachverständige versichert hätten. Völlig offen ist der Termin für die Gerichtsverhandlung über einen weiteren Antrag, nämlich den auf Aufhebung des letzten Schiedsgerichtsspruchs, mit welchem den von Carlyle vertretenen Positionen stattgegeben wurde. Im Übrigen würden Bacques und Bouvet entsprechend französischem und europäischem Recht ihre Leitungsfunktionen in der Eigenschaft von angestellten Beratern des Verwaltungsratsvorsitzenden nach wie vor ausüben und beibehalten. Beide waren auch bei der Präsentation der Jahresergebnisse anwesend. Die letztjährigen Aktivitäten waren durch die verstärkte Marktnachfrage nach kostengünstigeren Packmitteln und hier insbesondere nach solchen gekennzeichnet, die sich leicht in die Regale der Discounter einstellen lassen. Damit einher ging ein wachsender Bedarf an Transportverpackungen, auf die sich Barcodes im Format EAN 128 aufbringen lassen, sowie zunehmend auch an fertig bedruckten Verpackungen für Promotion- und "ready-to-sell"-Zwecke. Hierfür lässt sich jetzt auch noch kostensparender die ungebleichte Leichtpapierqualität Test Print 100 einsetzen, die dem Karton damit zugleich einen "Natur"-Aspekt verleiht. Weitere Wachstumsperspektiven für Wellpappenverpackungen sieht Otor kaum noch im eigenen Land, sondern weit eher in Polen. Die Nachfrage nach leichten Wellpappenrohpapieren aus Sekundärfasern dürfte dagegen bis 2008 von 1,3 Mio. t Ende 2003 auf 4,5 Mio. t steigen, wofür die bis heute sich abzeichnenden zusätzlichen Kapazitäten wahrscheinlich nicht hinreichen werden. Bei den Transport- und Handelsverpackungen konstatiert Otor eine zunehmende Tendenz zu offenen Lösungen. Im industriellen Bereich sieht die Gruppe folgende Tendenzen: Die heute bei 300 m/min liegende Durchschnittsgeschwindigkeit von Wellpappenmaschinen wird zukünftig bis 400 m/min gehen. Die Laufbreiten vergrößern sich von derzeit 2,50 m auf 2,80 oder 3,30 m. Die Anforderungen an eine nachvollziehbare Supply Chain sowie neue Normen zur Rückverfolgbarkeit verlangen die Markierung der Transportverpackungen und ihre Vorbedruckung. Otor liegt heute bei 70% Kapazitätsauslastung im Wellpappenbereich und 95% bei der Produktion von Wellpappenrohpapieren. Für das laufende Jahr rechnet die Pariser Gruppe mit dem selben negativen Ausgang wie dem des vorangegangenen: "Die Mengen stagnieren, und es gibt wenig Grund anzunehmen, dass sie bis 2006 ansteigen werden. Die Preise sind für das gesamte Karton-, Papier- und Altmaterialsammelgewerbe auf einem unerträglich niedrigen Niveau angelangt." Selbst, wenn sich die Preisentwicklung nicht weiter verschlechtern sollte, werde es trotz aller Anstrengungen "sehr schwierig sein, die Kurve umzudrehen", heißt es in dem Otor-Ausblick für diese Jahr und die kommenden Jahre. Ein Ausstieg aus der Krise, die historisch gesehen die bisher schwerste sei, welche die Papier- und Kartonindustrie bisher erlebt habe, sei nicht vor Ende 2005 oder dem nächsten Jahr zu erwarten. Otor betreibt zurzeit acht Papierstandorte mit einer Jahresproduktion von 700.000 t an Wellpappenrohpapieren aus Sekundärfasermaterial und 300.000 t an Altpapier-/Kartonsammelaufkommen. Im Verpackungsbereich gehören acht Standorte zur Gruppe mit einer Produktionskapazität von insgesamt 750 Mio. m² pro Jahr bzw. 1,7 Milliarden Stück. - jb | zurück zum Inhalt |
3. | Bobst Group steigert Gewinn |
| Die Schweizer Bobst-Gruppe steigerte im Jahr 2004 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 21,2% auf 1709 Mrd. sfr (i. Vj.: 1409 Mrd. sfr). Diese Erhöhung ist einerseits auf einen 5,5%-igen Mengenzuwachs und andererseits auf Firmenübernahmen (Teile der Fa. Metso Paper und die Fa. Steuer) zurückzuführen. Der Einfluss der Wechselkurse auf den Umsatz war unwesentlich. Der EBITDA stieg um 6,7% auf 160,8 Mio. sfr (i. Vj.: 150,7 Mio. sfr). Diese Entwicklung erklärt sich durch die Integration neuer Unternehmen, die in der Ausrüstung und im Service im Bereich flexibler Materialien tätig sind. Dieser Geschäftsbereich erzielte in 2004 einen Verlust. Die aus der Teilnahme an der drupa 2004 entstandenen Kosten wirkten sich ebenfalls negativ auf die Betriebsmarge aus. Nach Abschreibungen und Amortisationen von 63,3 Mio. sfr (2003: 59,9 Mio. sfr) lag der EBIT bei 97,5 Mio. sfr (i. Vj.: 90,8 Mio. sfr). Dank der günstigen Entwicklung des außerordentlichen Ergebnisses und trotz der Restrukturierungkosten von 12,5 Mio. sfr für die erworbenen Betriebe des Bereichs Verarbeitungsmaschinen flexible Materialien und einem höheren Steuersatz stieg der Nettogewinn des Konzerns um 26% auf 52,4 Mio. sfr (2003: 41,6 Mio. sfr). Der Verwaltungsrat wird eine Dividende von 1,25 sfr (2003: 1 sfr) vorschlagen, was einer Ausschüttung von insgesamt 24,7 Mio. sfr an die Aktionäre entspricht. Die Amtsperioden von Luc Bonnard, Christian Engel und Thibault de Kalbermatten im Verwaltungsrat enden dieses Jahr. Der Bobst-Hauptaktionär JBF Finance SA hat einige Änderungen vorgeschlagen. Thierry de Kalbermatten, derzeit Mitglied des geschäftsführenden Konzernvorstandes, soll Verwaltungsratsmitglied werden. Wenn er gewählt wird, verlässt er das Group Executive Committee und wird zum stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates ernannt. Er wird außerdem Vorsitzender des Strategy Committee. Thibault de Kalbermatten stellt sich nicht zur Wiederwahl. Hervé Ruttimann wird auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung aus dem Verwaltungsrat zurücktreten. Luc Bonnard und Christian Engel stellen sich zur Wiederwahl für die nächste Amtsperiode auf. Der Vorstand schlägt zur Wahl als neues Vorstandsmitglied Michael W. O. Garrett, seit April 2005 Executive Vice President der Nestlé S.A., vor. Aussichten für 2005 Nach beträchtlichen Anstrengungen im Jahr 2004 zur Integration und Restrukturierung neu erworbender Firmen müssten sich in 2005 die Ergebnisse der Gruppe weiter verbessern. Das Jahr begann mit einem größeren Auftragsüberhang als im Jahr 2003. Durch die große Anzahl der auf der drupa 2004 gezeigten neuen Produkte ist das Interesse der Kunden geweckt worden, die ihre operativen Kosten senken wollen. Das volle Potenzial dieser Produkte sollte sich im Laufe dieses Jahres zeigen. Der Geschäftsbereich Maschinen zur Verarbetiung flexibler Materialien wird in diesem Jahr voraussichtlich auf EBIT-Ebene den Break-even-Point erreichen. Die bei der Fa. Steuer durchgeführten Veränderungen sollen voraussichtlich ebenfalls Früchte tragen. Die geplanten Kosten in Höhe von 13 bis 15 Mio. sfr für das 2004 eingeführte Programm zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit namens GO (Group Optimization) können wahrscheinlich durch entsprechende Einsparungen aufgefangen werden. Die bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten halten an, und das Jahr 2005 wird stark davon beeinflusst, wie zuversichtlich die Kunden hinsichtlich ihrer eigenen Zukunft sind. Wenn deren Aussichten positiv sind, sollten sie die notwendigen Investitionen zur Verbesserung ihrer eigenen Geschäfte tätigen, um konkurrenzfähiger zu werden. | zurück zum Inhalt |
4. | VDP-Arbeitskreis Umwelt: Konzentrierte Information für Betriebsräte |
| Energie- und Nachhaltigkeitspolitik in der Papierindustrie sowie Fragen des Arbeitsschutzes standen auf der Tagesordnung der jüngsten zweitägigen Informationsveranstaltung des Bundesarbeitskreises Umwelt der deutschen Papierindustrie (BAKU). Vertreter der drei Trägerverbände, der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP) und der Vereinigung der Arbeitgeberverbände der Papierindustrie (VAP) informierten die Teilnehmer, darunter Wilfried Woller, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstandes der IG BCE, und der Hauptgeschäftsführer der VAP, Hans-Joachim Blömeke.  | Die Teilnehmer des Bundesarbeitskreises Umwelt der deutschen Papierindustrie. | | Großansicht per Klick auf Bild! |
Zu Beginn würdigte VDP-Hauptgeschäftsführer Klaus Windhagen den Erfolg der BAKU-Veranstaltungen, mit denen Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam dokumentierten, dass sie dem betrieblichen Umweltschutz und der Ökologie einen hohen Stellenwert in der betrieblichen Praxis beimessen. "Erfahrungen der Papierindustrie mit dem Emissionshandel" lautete dann das Auftaktthema, bei dem sich Dr. Markus Kollar, Deutsche Emissionshandelsstelle, und VDP-Geschäftsführer Dr. Reinhardt Thiel den Fragen stellten. Zusammen mit Franz-Gerd Hörnschemeyer, IG BCE, referierte Thiel zu den Folgen der EU-Energiesteuerrichtlinie und über die Nachhaltigkeitspolitik der Branche. Die EU-Wasserrrahmenrichtlinie war Thema für Dr. Hans-Peter Berger vom Gernsbacher Papierzentrum, das als Tagungsort diente. Großen Raum in der Diskussion nahm auch das Thema Arbeitsschutz ein. Dr.-Ing. Erwin Brechtel von der Papiermacher-Berufsgenossenschaft informierte über den aktuellen Stand der Gefahrstoffverordnung und - zusammen mit IG BCE-Vertreter Erkardt Lechelt - über die besonderen Anforderungen an Alleinarbeitsplätze. | zurück zum Inhalt |
5. | EU-Verfassungstext gibt Papeteries du Léman Auftrieb |
| Die zum Pariser Mischkonzern Bolloré gehörende und auf leichtgewichtige Papiere spezialisierte Papeteries du Léman mit Standorten in Thonon-les-Bains (Savoyen) und Laval-sur-Vologne (Vogesen) ist einer der Papierhersteller aus zwei südeuropäischen und zwei skandinavischen EU-Ländern, die von Brüssel den Auftrag zum Druck des 190 Seiten starken Textes zum Entwurf für eine europäische Verfassung erhalten haben. Die vorgesehene Auflage beziffert sich auf 46,2 Millionen Exemplare. Von dem 14.000-Tonnen-Auftrag entfallen auf den französischen Hersteller 8000 Tonnen. Wie Léman-Chef Jacques Torreilles gegenüber der Presse erklärte, ist der Auftrag für das Unternehmen angesichts eines "wenig euphorischen Umfelds" ein wahrer Segen. Die bestellte Menge entspricht 86% der Monatsproduktion, hat einen Wert von 8 Mio. Euro und entspricht damit 8% vom Jahresumsatz der Papeteries. Musste an beiden Standorten zuletzt einmal die Woche Kurzarbeit eingelegt werden, läuft die Produktion jetzt dank des EU-Auftrages auf vollen Touren. Das Unternehmen erhofft sich von seiner Beteiligung an dem Verfassungstextdruck positive Auswirkungen am Markt, insbesondere auch bezüglich seiner logistischen Leistungsstärke. Les Papeteries du Léman produzieren 100.000 Tonnen pro Jahr und exportieren davon jeweils an die 30% in die USA, wo sie das Paradebeispiel EU-Verfassung gerne als Leistungsbeweis zum Eintritt in den dortigen Papierkatalogmarkt nutzen würden. Das entsprechende Volumen liegt bei Dutzenden von Millionen Exemplaren. - jb | zurück zum Inhalt |
6. | Neue Organisation und Ernennungen beim Stora Enso-Konzern |
| Der finnische Stora Enso-Konzern hat seine Organisationsstruktur überarbeitet, da in den kommenden drei Jahren mehrere leitende Persönlichkeiten des Unternehmens in den Ruhestand treten werden. Den Anfang wird am 1. Juni 2005 der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Björn Hägglund machen. Die neue Organisation zielt darauf ab, die Erfahrung einiger wichtiger Führungskräfte zu erweitern, die Anzahl der Managementebenen zu reduzieren, in den aufstrebenden Märkten zu expandieren und globale Produktdivisionen zu schaffen. Die neue Organisationsstruktur tritt am 1. Mai 2005 in Kraft. Linienorganisation Die geografischen Divisionen Asia Pacific und Latin America werden den Mitarbeitern von Corporate Strategy und Investment and Business Planning unterstellt, um das Wachstum in aufstrebenden Märkten und in Osteuropa zu steigern. Darüber hinaus werden die Produktdivisionen durch die organisatorischen Veränderungen künftig stärker in Wachstumsprojekte auf diesen Märkten einbezogen. Stora Enso Publication Paper, Fine Paper und North America (SENA) werden dem CEO unterstellt sein. Die Arbeit des Unternehmensbereichs Paper an der Erfassung und Realisierung von Synergien zwischen diesen Divisionen wird fortgesetzt und auf die relevanten Divisionen oder Stabsfunktionen wie Corporate Strategy und Market Services ausgedehnt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass einige der erfolgreichen Initiativen des Unternehmensbereichs Paper konzernweit Anwendung finden. Zu diesen Initiativen zählen unter anderem das Stora Enso Account Management, die Studie "Why Paper" über Faktoren der Papiernachfrage und die Instandhaltungsstrategie. Der Bereich Speciality Paper wird an den Unternehmensbereich Packaging Boards angeschlossen, und die Großhändler werden der Division Fine Paper unterstellt. Die Großhändler sollen weiterhin unabhängig von der Geschäftstätigkeit der Division Fine Paper operieren, um die erforderliche Integrität gegenüber Zulieferern und Kunden zu wahren. In der finanziellen Berichterstattung treten diese Veränderungen ab dem zweiten Quartal 2005 in Kraft. Stabsfunktionen Die Anzahl der Stabsfunktionen, die dem Vorstandsvorsitzenden unterstellt sind, wird von acht auf sechs reduziert. Es sind: - Finance, Accounting, Legal and IR
- Corporate IT, HR and Business Excellence
- Market Services (Vertriebsnetz, Transport und Distribution)
- Corporate Communications
- Corporate Support (Umwelt, Energie, Einkauf und F&E)
- Corporate Strategy, Investment and Business Planning
Ernennungen Kai Korhonen, Leiter des Unternehmensbereichs Paper, wurde zum Senior Executive Vice President Stora Enso Packaging Boards ernannt. Er bleibt weiterhin Mitglied der Executive Management Group (EMG). Pekka Laaksonen, Leiter des Unternehmensbereichs Packaging Boards, wurde zum Senior Executive Vice President, Stora Enso Fine Paper ernannt. Er bleibt weiterhin Mitglied der EMG. Jussi Huttunen, Leiter von Stora Enso Fine Paper, wurde zum Senior Executive Vice President Market Services ernannt. Er bleibt weiterhin Mitglied der EMG. Arno Pelkonen, Leiter von Stora Enso Forest Products, wurde zum Senior Executive Vice President Corporate Strategy and Emerging Markets ernannt. Er bleibt weiterhin Mitglied der EMG. Elisabet Salander Björklund, Leiterin von Stora Enso Wood Supply Europe, wurde zum Senior Executive Vice President Stora Enso Forest Products ernannt. Sie wird Mitglied der EMG. Christer Ågren, Leiter von Corporate Human Resources und TQM, wurde zum Senior Executive Vice President IT, HR und Business Excellence ernannt. Er wird Mitglied der EMG. Esko Mäkeläinen, CFO und SEVP Finance Accounting and Legal Affairs, Lars Bengtsson, SEVP, Stora Enso North America, Bernd Rettig, SEVP Stora Enso Publication Papers, und Yngve Stade, SEVP Corporate Support, bleiben weiterhin Mitglieder der EMG. Per Ericson, Leiter der Human Resources im Unternehmensbereich Paper und Leiter des Human Resources Development innerhalb von Corporate Human Resources, wurde zum Executive Vice President Corporate Human Resources und Business Excellence ernannt. Er wird Mitglied der Management Group (MG). Petri Wager, Leiter der Market Services, wurde zum Leiter von Stora Enso Sales Finland and Baltic States sowie des Vertriebs in Russland ernannt. | zurück zum Inhalt |
7. | Bobst-Gruppe wird PrintCity-Mitglied |
| Die Schweizer Bobst-Gruppe, nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von Maschinen, Ausrüstungen und Dienstleistungen für die Herstellung von Faltschachteln, Wellpappen- und flexiblen Verpackungen, ist neues Mitglied der strategischen Allianz "PrintCity", der weltweit mehr als 40 unabhängige Zulieferfirmen der grafischen Industrie angehören. Die PrintCity-Mitglieder arbeiten in den Bereichen Publishing, Verpackungsdruck und Akzidenzdruck partnerschaftlich in durchgängigen Workflows zusammen - angefangen bei der Druckvorstufe über den Druck bis hin zur Weiterverarbeitung. Bereits auf der drupa 2004 hatte sich Bobst als Projektpartner an der PrintCity beteiligt. Die Vollmitgliedschaft in der Allianz bezeichnet Olivier Gardiol, Leiter des Bobst-Geschäftsbereichs Faltkartons, als strategischen Schritt, mit dem die Unternehmensgruppe ihre globalen Geschäftsbeziehungen stärken und ihren Kunden künftig echten Mehrwert bieten wolle - was im ersten Schritt insbesondere für den Geschäftsbereich Faltkartons gelten soll. So sei Bobst als PrintCity-Mitglied in alle Projekte der Allianz involviert, in deren Rahmen unter anderem innovative, integrierte Produktionsverfahren für die Verpackungsindustrie entwickelt werden sollen. Insbesondere die sehr erfolgreiche Markteinführung neuer Produkte und Lösungen auf der drupa sowie das in der PrintCity konzentrierte Know-how hätten das Unternehmen zur Vollmitgliedschaft in der Herstellerallianz bewogen, in deren Gremien es künftig ein wichtiger Partner sein werde. John Dangelmaier, Präsident der PrintCity, kommentiert: "Mit Bobst erkennt ein weiteres führendes Unternehmen unserer Branche an, dass es als Mitglied der PrintCity von unserem wachsenden Erfolg als eine der treibenden Kräfte der grafischen Industrie profitieren kann. Die Bobst-Gruppe unterstützt uneingeschränkt unsere Ausrichtung und wird in die PrintCity sowohl ihre Technologien als auch ihr umfassendes Wissen einbringen und damit den Kunden unserer Mitglieder zusätzlichen Mehrwert ermöglichen." Die Bobst-Gruppe verfügt über weltweit mehr als 40 Unternehmen und hat ihren Hauptsitz in Lausanne/Schweiz. Insgesamt beschäftigt die Unternehmensgruppe weltweit etwa 5800 Mitarbeiter und verzeichnete im vergangenen Jahr ein Umsatzwachstum um 21% auf 1,1 Mrd. Euro. | zurück zum Inhalt |
8. | Interseroh fordert Gütesiegel für Selbstentsorgersysteme |
| Die Einführung eines Gütesiegels für Selbstentsorgersysteme hat der Interseroh-Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Kook mit Blick auf die aktuelle Bewegung im Markt für die Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen gefordert. "Ein Gütesiegel erleichtert den Herstellern und Inverkehrbringern die Auswahl des Systems und garantiert die Einhaltung strikter Kriterien. Die Anforderungen des Markenverbandes bieten für ein solches Gütesiegel eine hervorragende Richtschnur. Damit können sich die Kunden der Systeme ein genaues Bild von der Qualität der angebotenen Leistung machen", erklärte Kook im Vorfeld der Messe interpack in Düsseldorf. Die vom Markenverband definierten Spielregeln für Selbstentsorgersysteme gäben den Mitgliedsfirmen einerseits klare Entscheidungshilfen und andererseits von der Industrie akzeptierte Regelungen zur Kostenoptimierung der Verpackungsentsorgung. Das von Interseroh praktizierte System korrespondierender Anfallstellen erhalte mit dem Positionspapier des Markenverbandes eine weitere Bestätigung, betonte Kook. Wichtig sei, dass das Material dort erfasst werde, wo es anfalle. Dementsprechend bedeute "korrespondierend" im Interseroh-Selbstentsorgersystem, dass der Vertriebsstruktur der einzahlenden Selbstentsorger auch die entsprechenden branchentypischen Anfallstellen zur Erfassung der Verpackungen gegenüberstehen. Kook: "Diese Anfallstellenstruktur des Interseroh-Selbstentsorgersystems ist sicher außergewöhnlich und unterscheidet sich von den Konzepten anderer Anbieter von Selbstentsorgersystemen." Interseroh könne so die Mengen nach Anfallstelle, nach Materialfraktion, nach beauftragtem Entsorger und nach Bundesland nachweisen - und darüber hinaus auch die ordnungsgemäße Verwertung dokumentieren. Ein öffentlich bestellter, vereidigter Sachverständiger garantiere den Prozess der Hinterlegung und Zertifizierung des Interseroh-Mengenstroms durch eine unabhängige Prüfung. Selbstentsorgersysteme agieren auf Basis der Verpackungsverordnung, § 6, Abs. 1 und 2. Alle Anfallstellen im Interseroh-Selbstentsorgersystem gehören zum (klein-)gewerblichen Bereich (Handel, Handwerk usw.) und betreffen nicht die Erfassung unmittelbar bei den Haushaltungen. Selbstentsorgersysteme seien dort - und anteilig auch im Handel - optimal einzusetzen, wo die dualen Systeme in ihrer Struktur zu starr sind und zu wenig auf die Bedürfnisse von Herstellern und Vertreibern sowie der Anfallstellen individuell zugeschnitten werden können. Damit ergänzten die Selbstentsorgersysteme die Verkaufsverpackungsentsorgung durch duale Systeme sinnvoll und kostengünstig, so der Interseroh-Chef Werner Kook. | zurück zum Inhalt |
9. | Sonoco mit deutlichem Umsatz- und Gewinnsprung |
| Der US-amerikanische Sonoco-Konzern erzielte im abgelaufenen Jahr einen Umsatz von 3,155 Mrd. US-$ (i. Vj.: 2,758 Mrd. US-$). Der Umsatzzuwachs ergibt sich in wesentlichem Umfang durch Firmenkäufe. Unter anderem erwarb Sonoco für 250 Mio. US-$ die Fa. CorrFlex Graphics. Angaben über die Umsätze auf Basis einer vergleichbaren Firmenstruktur macht Sonoco nicht. Wichtigster Umsatzbereich ist das Segment so genannter konstruierter Träger und Papier. Zu diesem zählen auch Hülsen. Hier stieg der Umsatz auf 1,388 Mrd. US-$ bei einem um 10% erhöhten operativen Gewinn von 113 Mio. US-$. Nach Angaben von Sonoco haben sich in diesem Bereich auch das Jointventure mit Alcore (Sonoco-Alcore), aber auch höhere Verkaufspreise positiv ausgewirkt. Unter dem Begriff Packaging Services bietet Sonoco Abpackleistungen an, die Herstellung von Faltschachteln, Supply Chain Management und Markenpflege. In diesem Bereich kam es durch Übernahmen zu einem deutlichen Umsatzsprung, der sich auch im Gewinn widerspiegelt (vgl. Tabelle). Im Bereich Konsumentenverpackungen stellt Sonoco runde und geformte Verpackungen aus Kunststoff, aber auch Verbundmaterilien her. Außerdem spiegeln sich hier die Umsätze flexibler Verpackungen wider. Eine der klassischen Verpackungen dieses Bereichs ist die "Prineles"-Verpackung, die in der dritten Welt vielfach auch für Milchpulver Verwendung findet. Der Vorstandsvorsitzende Harris E. DeLoach Jr. geht davon aus, dass die Gewinne im Jahr 2005 weiter in einem Umfang von 10 bis 20% steigen. Unberücksichtigt bleiben bei dieser Prognose dabei etwaige Restrukturierungskosten. Außerdem möchte Sonoco seine Schuldenlast weiter verringern. Ende 2004 waren 40% des Sonoco-Kapitals über Fremdkapital finanziert. | Sonoco - Umsatz und Gewinn/Verlust in Mio. US-$ | | Nettoumsatz | 4. Quartal 2004 | 4. Quartal 2003 | Jahr 2004 | Jahr 2003 | | Verbraucherverpackungen | 311.619 | 279.179 | 1.132.070 | 1.044.382 | | Konstruierte Träger und Papier | 389.414 | 332.718 | 1.388.512 | 1.259.832 | | Verpackungsservice | 100.024 | 46.781 | 321.045 | 184.620 | | Sonstiges Sonoco | 83.941 | 71.286 | 313.806 | 269.492 | | Konsolidiert | 884.998 | 729.964 | 3.155.433 | 2.758.326 | Operativer Gewinn | | Verbraucherverpackungen | 78.733 | 83.111 | 18.520 | 24.622 | | Konstruierte Träger und Papier | 24.214 | 26.092 | 113.032 | 102.937 | | Verpackungsservice | 10.903 | 1709 | 30.266 | 7935 | | Sonstiges Sonoco | 8389 | 4482 | 31.978 | 18.995 | | Restrukturierungskosten | (10.738) | (16.921) | (18.982) | (50.056) | | Nettozinsen | 11.280 | (11.947) | (42.063) | (50.211) | | Konsolidiert | 46.110 | 21.932 | 197.342 | 108.333 |
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10. | BASF Drucksysteme setzt Zusammenarbeit mit Geschäftseinheit Papierindustrie der BASF fort |
| Auch nach der Trennung der BASF Drucksysteme GmbH von der BASF-Gruppe wird die Zusammenarbeit mit der regionalen Geschäftseinheit Papierindustrie Europa der BASF Aktiengesellschaft weitergeführt. Aufgrund vieler Berührungspunkte zwischen der Papier- und Drucktechnologie hat sich in den letzten Jahren eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen beiden Einheiten entwickelt. Das Wissen um die Wechselwirkungen zwischen Papier- und Druckfarbe konnte dafür genutzt werden, die Papier- und Farbeigenschaften im Hinblick auf das angestrebte Druckerzeugnis zu optimieren. Diese für Kunden und Partner sinnvolle und nützliche Zusammenarbeit wird fortgesetzt. Somit kann das jeweilige Know-how entlang der Wertschöpfungskette von der Faser bis zum Druckerzeugnis weiter gebündelt und ausgeschöpft werden - und das nicht nur bei den aktuellen Projekten, sondern auch in der Zukunft. Die neue Unternehmensgruppe ANI/BASF Drucksysteme entwickelt, produziert und vertreibt Druckfarben, Druckplatten sowie Pigmente und Harze für die Druck- und Verpackungsindustrie. Das Unternehmen verfügt über 65 Tochtergesellschaften in 30 Ländern und über ein umfangreiches Vertriebsnetzwerk in weiteren 50 Ländern. Unternehmenssitz ist Stuttgart. Rund 3600 Mitarbeiter weltweit erzielten im Jahr 2004 einen Umsatz von 880 Mio. Euro. | zurück zum Inhalt |
11. | Kimberly-Clark mit guter Gewinn- und Umsatzentwicklung |
| Die US-amerikanische Kimberly-Clark Corp., Dallas, steigerte ihre Umsätze im abgelaufenen Jahr um 7,5% auf 15,08 Mrd. US-$. Der operative Gewinn stieg um den gleichen Prozentsatz auf 2,51 Mrd. US-$. Netto verdiente das Unternehmen als einer der weltweit größten Tissueproduzenten 1,8 Mrd. US-$ (+ 6,3%). Umsatzstärkster Bereich bei Kimberly war Personal Care (Damenhygiene und ähnliches), der um 5,7% auf 4,975 Mrd. US-$ wuchs und mit 1,253 Mrd. US-$ auch den höchsten operativen Gewinn erzielte. Zu dem Bereich Personal Care gehören Inkontinenzprodukte, Babywindeln und ähnliches. Sie werden vertrieben unter Markennamen wie Huggies, Pull-Ups, Little Swimmers, GoodNites, Kotex, Lightdays, Depend, Poise und anderen. Der Bereich Verbrauchertissue setzte 5,343 Mrd. US-$ (+ 5,9%) um, bei einem operativen Gewinn von 803,1 Mio. US-$ (+ 10,3%). Hierunter fallen Produkte wie Papierhandtücher, Gesichtstaschentücher und ähnliches. Kimberly vertreibt diese unter Namen wie Kleenex, Scott, Cottonelle, Viva, Andrex, Scottex, Hakle und Page. Im vom Kimberly-Clark als Business to Business-Segment bezeichneten Bereich verkauft das Unternehmen Produkte an institutionelle Verwender, unter anderem z. B. Hotels. Hier lagen die Umsätze bei 3,96 Mrd. US-$ (+ 13,8%) bei einem Gewinn von 657 Mio. US-$. Zu diesem Produktbereich gehören die Markennamen Kimberly-Clark, Kleenex, Scott, Kimwipes, WypAll, Surpass, Safeskin, Tecnol, Ballard und andere. Aussichten Im laufenden Jahr rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Umsatzwachstum von 3 bis 5%, der vor allem durch eine Mengensteigerung möglich sein soll. Seine gute Gewinnsituation will das Unternehmen nutzen, um eigene Aktien zurückzukaufen. Dies soll im Jahr 2005 im Umfang von 1 Mrd. US-$ geschehen. Für Fasern, aber auch alle erdölbasierten Rohmaterialien rechnet Kimberly bereits im ersten Quartal mit gestiegenen Kosten. | zurück zum Inhalt |
12. | Weyerhaeuser mit klarem Gewinnzuwachs |
| Der US-amerikanische Weyerhaeuser-Konzern erzielte im Jahr 2004 einen deutlichen Nettogewinnzuwachs auf 1,283 Mrd. US-$ (i. Vj.: 277 Mio. US-$) bei einem um ca. 326 Mio. US-$ höheren Umsatz von 20,17 Mrd. US-$. Der Gewinnanstieg resultiert wesentlich aus höheren Gewinnen im Bereich Grundstücksvermögen, in dem sich der Gewinn vor Steuern und Sonderausgaben um 218 Mio. US-$ auf 610 Mio. US-$ erhöhte. Im Bereich Zellstoff waren die Umsätze mit 1,471 Mrd. US-$ (i. Vj.: 1,305 Mrd. US-$) leicht verbessert. Gleiches gilt für den Bereich Papier, der 2,26 Mrd. US-$ (+ 44 Mio. US-$) umsetzte. Die gesamte Division Zellstoff und Papier erbrachte im Jahr 2003 einen Verlust von 82 Mio. US-$ und im Jahr 2004 einen Gewinn von 104 Mio. US-$. Rückläufig waren die Gewinne im Bereich Wellpappenrohpapiere, Verpackungen und Recycling. In dieser Division erwirtschaftete Weyerhaeuser 249 Mio. US-$ (i. Vj.: 262 Mio. US-$). Insgesamt setzte das Unternehmen in dieser Division 4,535 Mrd. US-$ (+ 213 Mio. US-$) um. Im größten Einzelbereich der gesamten Divisionen, nämlich dem Bereich Verpackungen, stieg der Umsatz leicht um 40 Mio. US-$ auf 3,584 Mrd. US-$. Bei Feinpapier gelang es dem Unternehmen, die Preise im vierten Quartal zu erhöhen. Gleiches gilt für einige Zellstoffqualitäten. Der Vorstandsvorsitzende Steven R. Rogel zeigte sich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Es zeige die starke Leistungsfähigkeit von Weyerhaeuser und seine Fähigkeit, eine gute Dividende abzuliefern. Im ersten Quartal zeichnet sich ab, dass ungewöhnlich schlechtes Wetter einen negativen Einfluss auf die Resultate haben könnte. | zurück zum Inhalt |
I. | |
|  | Heinrich Heimann, Prokurist und Einkaufschef bei der WEPA Papierfabrik in Arnsberg-Müschede, feierte sein 50-jähriges Firmenjubiläum. Martin Krengel, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der WEPA-Geschäftsführung, würdigte die Verdienste des Jubilars: "Seit seinem Eintritt in das Unternehmen als Auszubildender am 1. April 1955 sind rund 1000 Arbeitsplätze bei seinem früheren Ausbidlungsbetrieb geschaffen worden. Er hat einen großen Beitrag dazu geleistet." |
 | Gerd-Rainer Porst (54) komplettiert seit Mitte April das Vertriebsteam der Chemischen Fabrik Brühl Mare GmbH, Brühl, als Regionalverkaufsleiter. Nach dem Studium an der TU Dresden war Porst bei renommierten Papiererzeugern tätig, bevor er 1998 in die chemische Zulieferindustrie wechselte. |
Nach 50 Jahren verlässt Dieter Hippler den Essener Papiergroßhändler Classen-Papier in den Ruhestand. Mit vierzehn Jahren trat er am 1. April 1955 in das Unternehmen ein. Seit Jahrzehnten betreute er den Musterservice im Hause Classen-Papier. "Als traditionsreiches mittelständisches Unternehmen sind wir besonders stolz, einen Mitarbeiter seit 50 Jahren kontinuierlich in unseren Reihen zu wissen. Die Leidenschaft für Papier ist bei jedem unserer Mitarbeiter zu finden. Doch niemand weiß mehr über das faszinierende Material als Dieter Hippler", so Dr. Christian Hendrik Classen, der Geschäftsführer der Classen-Papier GmbH & Co. KG. Einstimmig und einvernehmlich wurde das Präsidium des Bundesverbandes Druck und Medien e.V. (bvdm) auf der Hauptvorstandssitzung des Verbandes am 14. April 2005 in Wiesbaden in seinem Amt bestätigt. Einzige Ausnahme ist Manfred Adrian, der sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Adrian war seit 1989 Vizepräsident und von 1988 bis 1992 Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses des bvdm. Das neue Präsidium besteht aus Rolf Schwarz, Präsident, Dr. Wolfgang Pütz, Vizepräsident Sozialpolitik, Bernhard Theiss, Vizepräsident Technik und Forschung, Sönke Boyens, Schatzmeister, und Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer. Der Präsident sprach der Geschäftsstelle des Bundesverbandes in Wiesbaden seine ausdrückliche Anerkennung aus. "Trotz verkleinerter Mannschaft wird hier vorbildliche Arbeit geleistet", so Schwarz im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes. |  | Das neugewählte Präsidium (v.l.): Bernhard Theiss, Sönke Boyens, Rolf Schwarz, Dr. Wolfgang Pütz und Thomas Mayer. | | Großansicht per Klick auf Bild! |
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II. | |
| Deutschland Der Chemiekonzern Lanxess hat die Investmentbank der schweizerischen UBS-Gruppe beauftragt, ihn bei der Prüfung der Option von strategischen Partnerschaften für den Geschäftsbereich Papier zu begleiten. Angesichts der fortschreitenden Branchenkonsolidierung wird evaluiert, ob sich dieses Geschäft im Rahmen von strategischen Partnerschaften noch wertsteigernder entwickeln kann. Der Geschäftsbereich Papier gehört zum Segment Performance Chemicals. Er beschäftigt rund 350 Mitarbeiter und verfügt über Produktionsanlagen an den Standorten Leverkusen und Bushy Park, South Carolina, USA. | zurück zum Inhalt |
III. | |
| Bezugspreis (Jahresabonnement): | Inland: Euro 190,- incl. Versandkosten und gesetzl. MwSt. Ausland: Euro 220,- incl. Versandkosten. Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. | Erscheinungsweise: (128. Jahrgang) | Monatlich 4 Ausgaben (2 x Magazin und 2 x PAPIER-ZEITUNG per E-Mail). Bestellungen direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert sich automatisch. | Bankkonto: | Deutsche Bank Offenbach Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18. Wir akzeptieren folgende Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. | Versandort: | Frankfurt am Main D1096 |
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IV. | |
| Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Der Inhalt ist ausschließlich für den in dieser E-Mail bezeichneten Adressdaten bestimmt. Wenn Sie nicht der richtige Adressat oder dessen Vertreter sind, setzen Sie sich bitte mit dem Absender der E-Mail in Verbindung. Jede Form der Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts der apr PAPIER-ZEITUNG ist unzulässig. Der Herausgeber der apr PAPIER-ZEITUNG ist die Allgemeine Papier-Rundschau (im Folgenden apr) mit Sitz in 63150 Heusenstamm, Industriestrasse 2. Für die Inhalte zeichnen die Content-Lieferanten verantwortlich. Die ausschließlichen Nutzungsrechte für die in diesem verwendeten Inhalte liegen bei der apr. Vervielfältigung im Ganzen oder in Teilen ist ohne ausdrückliche Genehmigung der apr in jeglicher Form in jedem Medium verboten. | zurück zum Inhalt |
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| Vorschau apr MAGAZIN, Nr. 10/05 erscheint am 19. Mai 2005 Anzeigenschluß: 04. Mai 2005
aus dem Inhalt: | WELLPAPPE- SPEZIALAUSGABE | | - | Herstellung | | - | Verarbeitung | | - | Druck |
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