|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | UPM muss Einmalkosten von 261 Mio. Euro im vierten Quartal verbuchen |
| Bei dem finnischen UPM-Konzern wird sich im vierten Quartal 2005 sein operativer Gewinn aufgrund hoher Einmalkosten von 261 Mio. Euro deutlich verringern. Genaue Umsatz- und Gewinnzahlen wird UPM Ende Januar veröffentlichen. Der größte Anteil dieses Betrages ergibt sich aus einer notwendigen Wertberichtigung in Höhe von 155 Mio. Euro, die im kanadischen Magazinpapierwerk Miramichi entstand. Daneben verbucht UPM einmalige Abschreibungen in Höhe von 8 Mio. Euro, die sich aus dem Umbau der Feinpapiermaschine bei Nordland ergeben. Niedrigere Neubewertungen verschiedener finnischer Sägewerke, die zur Division Holz gehören, führen zu Einmalkosten von 25 Mio. Euro. In seinem Geschäftsbereich Converting muss UPM für eine schon im Jahr 2000 verkaufte Firma außerdem 57 Mio. Euro für eine Kartellstrafe der EU wegen Preisabsprachen verbuchen. Im Jahr 2000 hatte UPM den Bereich Polyethylenfilm und daraus hergestellte Säcke, der zur UPM-Tochter Rosenlew gehörte, an die Rheinische Kunststoffwerke GmbH verkauft. Teil des Verkaufs waren damals zwei Produktionsanlagen in Pory (Finnland) und Ville le Machet (Frankreich). Der Umsatz der beiden Werke lag im Jahr 1999 bei 74 Mio. Euro. UPM hat wissen lassen, dass es die von der EU-Kommission verhängte Strafe prüfen wird und sich weitere rechtliche Schritte vorbehält. Das kanadische Werk Miramichi wird, so Jirki Ovaska, Präsident der Division Magazinpapiere, von Anfang Februar 2006 an für drei Monate stillgelegt. Ursächlich hierfür sei die schwache Profitabilität des Werkes. Die hohen fixen Kosten, verbunden mit einem starken kanadischen Dollar, machen Exporte aus Kanada in die USA unprofitabel. In Kanada seien in den letzten 18 Monaten ein Dutzend Papiermaschinen wegen zu geringer Profitabilität vorübergehend oder ganz geschlossen worden. Im Jahr 2005 musste UPM bei Miramichi einen achtmonatigen Streik hinnehmen, der im August endetete. Gegenüber der örtlichen Presse in Kanada meinte Ovaska, dass das Ziel der Maßnahmen von UPM darin bestehe, Miramichi wieder profitabel zu machen. Mit dem Werk besitzt UPM eine Kapazität von 400.000 t gestrichene Magazinpapiere. Eine der Ursachen der nun als notwendig angesehenen massiven Korrektur des Buchwertes des Werkes könnte auch der achtmonatige Streik bei Miramichi von Januar bis August 2005 gewesen sein. Im Falle von Nordland ergibt sich die Einmalabschreibung aus der Tatsache, dass die jetzt erneuerten Maschinenteile noch nicht vollständig abgeschrieben waren. Immerhin konnte UPM im Gesamtjahr 2005 aus Firmenverkäufen Einmalerträge von 101 Mio. Euro erzielen. Außerdem verbuchten die Finnen im zweiten Quartal 2005 Steuerrückzahlungen von 58 Mio. Euro. Der Saldo aus den vorher genannten Kosten bzw. der Neubewertung von Firmen und den außerordentlichen Erträgen wird im Jahr 2005 bei minus 94 Mio. Euro liegen. G. B. | zurück zum Inhalt |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Russische Segezha will Korsnäs Packaging kaufen | Die russische Firma Segezha Pulp and Paper JSC hat für umgerechnet 73,5 Mio. Euro das schwedische Unternehmen Korsnäs Packaging gekauft. Verkäufer ist die Muttergesellschaft von Korsnäs, das schwedische Unternehmen Investment AB Kinnevik. Korsnäs Packaging ist Europas zweitgrößter Hersteller von industriellen Säcken mit einer Produktionsmenge von 850 Millionen Stück pro Jahr. Das Unternehmen besitzt Werke in neun europäischen Ländern. Der jährliche Umsatz von Korsnäs liegt bei 140 Mio. Euro, die Beschäftigtenzahl bei 1000 Mitarbeitern. Die Firma Segezha ist Russlands größter Hersteller von Sackpapier und industriellen Säcken. Sie ist zu 100% in Besitz der Segezha Management Company. Ein erheblicher Teil dieser Produkte wird exportiert. Mit dem Kauf entsteht der weltweit zweitgrößte Hersteller von Papiersäcken mit einer gemeinsamen Produktionsmenge von jährlich 1,1 Milliarden Säcken und einer Sackpapierproduktion von 300.000 Tonnen pro Jahr. Die geplante Übernahme bedarf noch der üblichen Genehmigung der Wettbewerbsbehörden und anderer staatlicher Stellen. | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | Geschäftsklimaindex der Druckindustrie entwickelt sich wieder positiv |
| Der Geschäftsklimaindex der westdeutschen Druckindustrie stieg im November auf Null, was der zweitbeste Wert der letzten vier Jahre ist. Die Geschäftslage beurteilen 16% der vom Ifo-Institut befragten Druckereien als gut, 68% als befriedigend und 16% als schlecht. 18% der ausgewählten Betriebe berichteten über eine steigende, 9% über eine sinkende Produktionstätigkeit gegenüber dem Vormonat. Die Nachfragesituation hat sich deutlich gebessert. So vermerkten 15% der Befragten eine steigende und nur 12% eine sinkende Nachfrage. Bei der Preisentwicklung für ihre Produkte sind die Druckereien skeptisch. So rechnen 30% mit niedrigeren Preisen im ersten Quartal 2006, und lediglich 4% gehen von Preissteigerungen aus. 15% der befragten Unternehmen haben die Erwartung, dass sich die Geschäftslage in den nächsten sechs Monaten günstiger entwickelt. | zurück zum Inhalt |
3. | Matussière & Forest verkaufte seine beiden verbliebenen Fabriken an das Management |
| Nun ist auch die vorletzte französische familienkontrollierte Papiergruppe den Weg gegangen, den vor Jahren schon Aussedat-Rey und etwas später Sybille-Dalle einzuschlagen gezwungen gewesen sind: Mit demVerkauf ihrer beiden noch im Altbestand verbliebenen Standorte in Raon-l'Etape in den Vogesen und Entre-Deux-Guiers im Departement Isère unweit von Grenoble hat das 1858 gegründete Unternehmen faktisch aufgehört zu existieren. Zuvor hatte schon im Sommer der amerikanische Investor Matlin Patterson vier Fabriken übernommen, die zusammen drei Viertel der ehemaligen Aktiva darstellen: den Zeitungspapierstandort im elsässischen Turckheim, die auf Offsetdruckpapier, Umschläge, Schul-, Scheck- und andere Hefte spezialisierte Fabrik in Voiron, deren Verkauf nach Branchenurteilen den Niedergang von Matussière & Forest eingeleitet bzw. beschleunigt hat, die Papeterie de Lancey (Magazindruckpapier), beide ebenfalls im Isère gelegen, und die Papeterie de Lédar im Ariège, das zweiten Zeitungsdruckpapierwerk des früheren Konzernes. Das Führungspersonal der jeweiligen Werke übernimmt die beiden Standorte Raon-l'Etape und Entre-Deux-Guiers. Raon-l'Etape sprach das Handelsgericht in Grenoble dessen Direktor Marc Bortollotti zu, Entre-Deux-Guiers ging an dessen Leiter Pascal Servais und wird zukünftig unter dem neuen Namen Textilose fimieren. Der Bürgermeister des Ortes will das Fabrikgrundstück, die Gebäude und auch die Maschinen kaufen, um alle Aktiva anschließend an den neuen Besitzer zu verpachten bzw. zu vermieten. - jb | zurück zum Inhalt |
4. | Kemira übernimmt Papierchemikaliengeschäft von Lanxess |
| Die finnische Kemira Oy will das Papierchemikaliengeschäft der deutschen Lanxess AG, Leverkusen, übernehmen. Der Nettoumsatz dieses Geschäftsbereiches von Lanxess lag im Jahr 2004 bei 240 Mio. Euro. Auf schuldenfreier Basis bezahlt Kemira für den Kauf 88 Mio. Euro. Das finnische Unternehmen rechnet damit, dass mit der Übernahme der Werke von Lanxess der Gewinn pro Aktie ab dem Jahr 2007 steigen wird. Im Jahr 2006 soll die Transaktion noch zu einem niedrigeren Gewinn führen, da die Lanxess-Werke Verluste machten. In den Folgejahren geht Kemira von Synergien und Kosteneinsparungen in einer Größenordnung von jährlich 20 Mio. Euro aus. Lanxess besitzt besondere Kompetenz im Bereich funktionaler Chemikalien, die in der Nasspartie der Papiermaschine eingesetzt werden. Nach der Übernahme sieht sich Kemira als weltweit größter Chemikalienlieferant für die Zellstoff- und Papierindustrie. Besonders in Deutschland und Nordamerika, Asien und Südamerika werde die Position verbessert. Neben Chemikalien für die Nasspartie stellt Lanxess Färbemittel und optische Aufheller her. Bei optischen Aufhellern gilt das Unternehmen weltweit als drittgrößter Lieferant der Papierindustrie. Lanxess unterhält Werke in Leverkusen sowie Bushy Park (South Carolina/USA) und beschäftigt 375 Personen. Kemira wird mit der Übernahme seinen Umsatz auf 1,1 Mrd. Euro steigern. Im weltweiten Markt für Zellstoff- und Papierchemikalien sieht sich Kemira nach der Übernahme mit einem Umsatz von 1,09 Mrd. Euro auf dem ersten Platz, gefolgt von Ciba (900 Mio. Euro), Akzo Nobel (750 Mio. Euro), BASF (730 Mio. Euro), Hercules (730 Mio. Euro), Dow (670 Mio. Euro) und Nalco mit 550 Mio. Euro. Die Transkation bedarf noch der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden und anderer staatlicher Stellen. | zurück zum Inhalt |
5. | Smurfit-Kappa investiert in Kraftlinerstandort Facture-Bignos |
| Der Smurfit-Kappa-Konzern will ab November dieses Jahres 37 Mio. Euro in die Verbesserung der Papiermaschine am Kraftlinerstandort Facture-Bignos in Südwestfrankreich verwenden. Auf ihr werden die einseitig weiß gestrichenen Liner hergestellt, die am Markt zurzeit gut nachgefragt seien. Gleichzeitig soll die Gesamtkapazität des Standortes von derzeit 500.000 auf 550.000 Tonnen pro Jahr erhöht werden. In anderen Bereichen der französischen Papierindustrie, in denen Überkapazitäten bestehen, sind jedoch Einschnitte vorgesehen. Dies gilt etwa für die zu Smurfit-Kappa gehörende Firma Socar, die kürzlich die Schließung zweier Standorte in Gravelines (Departement Nord) und Molières-sur-Cèze im Gard (Südfrankreich), an denen Wellpappe produziert wird, angekündigt hat. Auch bei den rund zehn Kartonherstellern dürfte in Frankreich in Kürze mit entsprechenden Maßnahmen zu rechnen sein. - jb | zurück zum Inhalt |
6. | Nordic Paper macht Management-Buy-out |
| Die norwegische Firma Nordic Paper, die bisher zu 55% der Firma M. Peterson & Son A/S und zu 45% der Firma Norske Skog gehörte, wurde von zwei Mitarbeitern des Unternehmens und externen Investoren gekauft. Über den Verkaufspreis machten die Käufer keine Angaben. Der Verkauf wird bei Norske Skog zu einem kleinen Buchgewinn in nicht näher genannter Höhe führen. Das Unternehmen Nordic Paper wurde im Oktober 2001 gegründet und ist der weltgrößte Hersteller von fettdichten Papieren. Er betreibt zwei Papierfabriken in Norwegen und eine in Schweden. Die Firma beschäftigt 400 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von 111,48 Mio. Euro. | zurück zum Inhalt |
7. | DS Smith sieht schwierige Handelsbedingungen |
| Die Umsätze der englischen DS Smith Plc erhöhten sich in der ersten Hälfte des vergangenen Geschäftsjahres (bis 31. Oktober 2005) auf 821,6 Mio. £ (erstes Halbjahr 2004/2005: 800,1 Mio. £), und der operative Gewinn vor außerordentlichen Posten lag bei 33,2 Mio. £ (erstes Halbjahr 2004/2005: 42,6 Mio. £). Der Gewinn vor Steuern und außerordentlichen Posten belief sich auf 30,5 Mio. £ (erstes Halbjahr 2004/2005: 37,4 Mio. £). Am Ende des ersten Halbjahres 2005/2006 lag die Nettoverschuldung bei 270,7 Mio. £ (Ende 2004/2005): 260,7 Mio. £). Die Hauptfaktoren, die sich auf das Geschäft in der ersten Hälfte 2005/2006 auswirkten, waren sinkende Preise für Papier und Wellpappenverpackungen, das kontinuierliche Steigen der Energiekosten und höhere Polymerkosten. Viele Betriebe von DS Smith haben gute Leistungen erbracht, und im erweiterten Wellpappenverpackungsgeschäft in Großbritannien erreicht das Unternehmen die erwarteten Synergien. Jedoch kam es durch das schwierige Handelsumfeld und höhere Kosten zu merklichen Ergebnisverschlechterungen in einer Reihe von Geschäften innerhalb der Gruppe. In den letzten Jahren hat DS Smith erfolgreich ein Kostenreduzierungsprogramm durchgeführt. Angesichts der anhaltend schwierigen Handelsbedingungen möchte das Unternehmen die Kostend weiter reduzieren, um den Gewinn zu verbessern. Hohe Energiepreise belasten Die Gesamtkosten der Gruppe für Energie stiegen von ca. 34 Mio. £ in der ersten Hälfte 2004/2005 auf ca. 41 Mio. £ in der ersten Hälfte 2005/2006, vor allem aufgrund des extremen Anstiegs des durchschnittlichen Marktpreises für Gas in Großbritannien. Der Elektrizitätsvertrag der Gruppe mit fixen Preisen endete im Oktober 2005, und ein neuer Vertrag mit flexiblen Hedgingkonditionen steht jetzt. DS Smith rechnet damit, dass die Energie- und Brennstoffkosten für das Gesamtjahr 2005/2006 um ca. 18 Mio. £ steigen, sie lagen in 2004/2005 bei 73 Mio. £. Nach den jüngsten weiteren Energiepreiserhöhungen geht DS Smith hier von Erhöhungen von 20 bis 23 Mio. £ aus. Das Ergebnis für das Jahr hängt jedoch davon ab, inwieweit die derzeit hohen Energiepreise in den Wintermonaten auf diesem Niveau bleiben. UK Paper und Corrugated Packaging Das Segment UK Paper und Corrugated Packaging hat zum Ergebnis des ersten Halbjahres rund 7 Mio. £ beigetragen. In Großbritannien ist der Markt für Wellpappenverpackungen in 2005 schwach gewesen, vor allem aufgrund geringerer Einzelhandelsverkäufe. In den ersten neun Monaten des Kalenderjahres 2005 sank die Nachfrage gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,9%. Die Preise für Wellpappenrohpapier sanken in Europa aufgrund einer ungleichmäßigen Nachfrage und einer Überkapazität bei Wellpappenrohpapier. Die Margen der Papierproduzenten sind weiter gedrückt worden durch beträchtliche Erhöhungen der Energiekosten und hohe Kosten für Altpapier, dem Hauptrohstoff von DS Smith. Durch die niedrigeren Wellpappenrohpapier-Preise und eine schlaffe Nachfrage kam es zu einem Rückgang der Preise für Wellpappenschachteln. Sowohl bei der schwachen Produktion von Wellpappenrohpapier als auch bei Schachteln planen eine Reihe von Firmen Restrukturierungen und Kapazitätsverringerungen, um die negativen Effekte der schlechten Marktbedingungen auffangen zu können. Im Papiergeschäft des Unternehmens konnten das schlechte Handelsumfeld und die höheren Energiekosten teilweise durch strategische Maßnahmen innerhalb der Gruppe aufgefangen werden. Durch Akquisitionen im Wellpappenverpackungsgeschäftes konnte DS Smith seine hohe Kapazitätsausnutzung halten und den Wellpappenrohpapier-Verkauf in Großbritannien steigern. Dort sind die Margen besser als bei den Exporten. Aufgrund des strategischen Liefervertrages mit der BPB Plc konnte das Unternehmen seinen Absatz mit Karton auf über 140.000 Tonnen jährlich steigern und den Anteil an Wellpappenrohpapier innerhalb des gesamten Papiersortiments verringern. Der Bereich Wellpappenverpackungen profitierte von den Synergien, die sich aus den erweiterten Geschäft ergaben, aber die Ergebnisse wurden negativ beeinflusst durch die allgemein geringere Nachfrage im Markt, den Preisdruck und die höheren Energiekosten. Das Handelsumfeld sei schwierig. Unterbrechungen traten auf wegen der Schließung zweier Werke und des Transfers dieser Produktion zu anderen Fabriken. Trotzdem bleibt DS Smith zuversichtlich, dass sie aufgrund der eigenen Marktführerposition insgesamt gute Ergebnisse erzielen kann. Gegen Ende des zweiten Halbjahres stiegen in Kontinentaleuropa die Wellpappenrohpapier-Preise, und DS Smith hat seine Preise in Großbritannien erhöht, um die Kostensteigerungen auffangen zu können. Im November erhöhte das Unternehmen auch die Preise für Wellpappenschachteln. Bis jetzt ist es ungewiss, inwieweit sich diese Preisbewegungen auf die Ergebnisse der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres auswirken, es hängt auch von der Marktnachfrage in den kommenden Monaten ab. Wellpappenverpackungen Kontinantaleuropa Die Geschäfte mit Wellpappenverpackungen in Kontinentaleuropa, die vor allem in Frankreich, Polen, Italien und der Türkei angesiedelt sind, seien gut. In den ersten neun Monaten 2005 wuchs der Markt für Wellpappenverpackungen in Europa insgesamt um 0,9%. Die Nachfrage in den wichtigsten westeuropäischen Märkten von DS Smith in Kontinentaleuropa, d. h. Frankreich und Italien, stieg um 0,1% bzw. 1,2%. Der Zuwachs in Zentral- und Osteuropa war noch stärker, die Nachfrage in den Hauptmärkten Polen und Türkei stieg um 10,2% bzw. 5,4%. In Frankreich und Italien sanken die Preise beträchtlich, was den scharfen Wettbewerb reflektiert. Die Auswirkungen niedrigerer Preise konnten zum Großteil durch geringere Rohstoffkosten ausgeglichen werden. Die polnischen Geschäfte von DS Smith entwickeln sich gut. In der neuen Fabrik in Kutno, westlich von Warschau, begann die Produktion im November. Die angegliederte Firma in der Ukraine erbrachte gute Leistungen, und DS Smith unterstützt hier die Ausdehnung in den Bereich Karton. Das Vollpappepapiergeschäft in Frankreich profitierte von den jüngsten Investitionen, durch die der Umsatz gesteigert werden konnte. DS Smith möchte die Preise für Schachteln erhöhen, um die höheren Inputkosten aufzufangen. Wie sich das Ergebnis in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres in diesem Segment entwickelt, hänge davon ab, inwieweit diese Preiserhöhungen durchgesetzt werden könnten. DS Smith sucht Entwicklungsmöglichkeiten im Hinblick auf eine weitere Expansion im Wellpappenverpackungsbereich in Kontintentaleuropa. Großhandel Büroprodukte Der operative Gewinn der Firma Spicers, dem Bereich Büroproduktegroßhandel von DS Smith, fiel in Großbritannien niedriger aus, was allerdings durch die Fortschritte in Kontinentaleuropa ausgeglichen wurde. Der Absatz verbesserte sich in Großbritannien, aber durch anhaltende Preiserosion in der gesamten Produktpalette und niedrigere Margen als erwartet reduzierte sich der Gewinn. DS Smith hat Maßnahmen ergriffen, um den Verkaufsmix zu verbessern und die Kosten zu senken. In Frankreich lief das Geschäft gut, der Marktanteil konnte dort erhöht werden. In Deutschland konnten ebenfalls Gewinne erzielt werden, Spanien machte gute Fortschritte, dort konnte die Absatzmenge erhöht werden. Am 1. Oktober 2005 erwarb DS Smith die Timmermans NV, den größten Büroproduktegroßhändler in der Beneluxregion, wodurch sich die Verkaufsabdeckung in Kontinentaleuropa weiter ausdehnte. Vor dem Hintergrund von Handelsschwierigkeiten in Großbritannien wird es für Spicers eine Herausforderung sein, für das Gesamtjahr die Ergebnisse des letzten Jahres zu übertreffen. Aussichten Die Handelsbedingungen werden nach Ansicht von DS Smith in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres schwierig bleiben. Das Unternehmen kann im Verpackungsgeschäft Preiserhöhungen durchsetzen, aber wie sich diese auf das Gesamtergebnis auswirken, ist noch nicht abzusehen. Im Hinblick auf anhaltend schwierige Marktbedingungen versucht DS Smith seine Kosten weiter zu senken. Obwohl die Energiekosten ein Unsicherheitsfaktor sind, seien die Aussichten für die Gruppe für 2005/2006 unverändert. | zurück zum Inhalt |
8. | Industrieholding Cham rechnet mit geringerem Gewinn |
| Die zur Industrieholding Cham gehörende Cham Paper Group erzielte in den ersten neun Monaten 2005 einen Umsatz von 309,6 Mio. sfr (i. Vj.: 320,8 Mio. sfr). Unter Ausklammerung des verkauften Tapetenrohpapier-Geschäfts konnte das Unternehmen seinen Umsatz um 2,3% steigern. Eine im dritten Quartal erwartete Beschleunigung im Auftragseingang wie auch bei der Umsatzentwicklung sei ausgeblieben. Der Absatz entwickelte sich in den einzelnen Produktgruppen unterschiedlich. Bei Haftverbundpapieren betrug das Wachstum 9%, bei Papieren für flexible Verpackungen blieb es stabil, der Bereich technische Papiere konnte um 2% zulegen. Genaue Tonnageangaben machte Cham Paper nicht. Insgesamt hat sich der starke Anstieg der Energiekosten ungünstig auf die Margen von Cham Paper ausgewirkt. Es sei nur teilweise und mit Zeitverzögerung möglich gewesen, Kostenerhöhungen auf die Verkaufspreise abzuwälzen. In Abweichung zu den bisherigen Erwartungen rechnet das Unternehmen deshalb für das vierte Quartal mit geringeren Umsätzen und einem deutlichen Rückgang der Margen. Für das Gesamtjahr 2005 wird dies vermutlich bedeuten, dass Betriebsgewinn und Reingewinn fallen werden. | zurück zum Inhalt |
9. | Stora Enso bildet hohe Rückstellungen für sein Programm Profit 2007 |
| Die Rentabilitätsverbesserung des finnischen Stora Enso-Konzerns schreitet nach dessen Angaben schneller voran als erwartet. Im Rahmen des Programmes Profit 2007, das das Vorsteuerergebnis um 300 Mio. Euro verbessern soll, werden im vierten Quartal 2005 ca. 50 Mio. Euro für Rückstellungen, vorwiegend für Abfindungskosten, ausgewiesen. Die angekündigten Rückstellungen für Anlagenstilllegungen im Rahmen des Asset Performance Review (APR) belaufen sich auf ca. 310 Mio. Euro im vierten Quartal 2005. Außerdem werden im vierten Quartal 2005 ca. 30 Mio. Euro als außerordentlicher Posten, vorwiegend für Abfindungskosten in den vier genauer zu überprüfenden Werken, ausgewiesen. Für Wertminderungen infolge zusätzlicher Umstrukturierungen, vor allem im Holzproduktsegment, werden im vierten Quartal 2005 ca. 40 Mio. Euro ausgewiesen. Die außerordentlichen Posten im vierten Quartal 2005 werden insgesamt ca. 430 Mio. Euro betragen. Von den genannten Rückstellungen und Wertberichtigungen werden rund 160 Mio. Euro zahlungswirksam sein. Die meisten Zahlungen werden im Laufe des Jahres 2006 fällig sein. Im vierten Quartal 2005 ergibt sich dagegen noch keine Zahlungswirksamkeit. Das Unternehmen erwartet für das vierte Quartal weiterhin ein höheres Betriebsergebnis vor außerordentlichen Posten als im dritten Quartal 2005. Infolge der unsicheren Liefertermine am Jahresende werden jedoch die Umsätze aus einigen Lieferungen der finnischen Werke möglicherweise erst im Jahr 2006 realisiert. Der zehntägige Streik im belgischen Werk Langerbrugge wirkt sich negativ auf das Ergebnis des vierten Quartals aus. | zurück zum Inhalt |
10. | GETEC baut Energieanlage in Dorf der Altmark |
| Ende Dezember wurde im Beisein von Sachsen-Anhalts Ministerin für Landwirtschaft und Umwelt, Petra Wernicke, ein Bioenergiezentrum in der Stadt Iden in Betrieb genommen. "Damit ist die 1000-Einwohner-Gemeinde der altmärkischen Wische weitgehend unabhängig von Kohle, Gas und Öl", sagte Projektleiter Chris Döhring von der GETEC AG, Magdeburg. "Dabei sind gerade einmal elf Monate vom ersten Spatenstich bis zur vollständigen Inbetriebnahme vergangen", machte GETEC-Vorstand Dr. Karl Gerhold deutlich. Zum Neubau gehören eine Biogasanlage, ein Holzheizwerk sowie ein Biomasseheizkraftwerk. Dafür hat der Energieversorger mehr als 1 Mio. Euro in Iden investiert. Auch Ministerin Wernicke lobte das Konzept: "Biomasse ist ein Zukunftsmarkt." Unter den erneuerbaren Energien sei dies eine der vielversprechendsten Alternativen, um fossile Energieträger zunehmend zu ersetzen. "Sachsen-Anhalt sieht sich auch als Land der nachwachsenden Rostoffe. Auf mehr als 83.000 Hektar wuden im Jahr 2005 nachwachsende Rohstoffe und Energiepflanzen angebaut", erläuterte Wernicke. Das seien 7% der landwirtschaftlichen Nutzfläche - gegenüber 4,4% im Bundesdurchschnitt. Doch das Potenzial der Biomasse sei noch lange nicht ausgeschöpft. In Iden arbeitet die GETEC AG mit der örtlichen Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG) aufs Engste zusammen. Das methanhaltige Biogas wird aus der Gülle der rund 900 Rinder und 950 Schweine der LLG sowie regional angebauten Energiepflanzen (z. B. Energieroggen) gewonnen. Mit dem Biogas werden im Biomasseheizkraftwerk pro Jahr 1350 MWh Strom, rund 1200 MWh Wärme (Heißwasser) sowie mehr als 16.000 Kubikmeter Flüssigdünger für die Landwirtschaft erzeugt. Daneben liefert das Holzheizwerk weitere rund 2500 MWh Wäme (Heißwasser) aus Holzhackschnitzeln und Schleifstaub der regionalen Forstwirtschaft. Über das Nahwärmenetz des Gemeindewerkes Iden GmbH werden drei Viertel der Wohnungen und Häuser im Ort beheizt. Insgesamt liefert das Bioenergiezentrum rund 3700 MWh Wärmeenergie und 1350 MWh elektrischen Strom, was in etwa dem Bedarf aller 400 Haushalte des Altmarkdorfes entspricht. Die umweltfreundliche Energie erspart dem Idener Gemeindewerk nun pro Jahr 670.000 Liter Heizöl. Ein weiterer positiver Effekt ist die CO2-neutrale Produktion von Strom und Wärme durch die Nutzung der regional erzeugten Biomasse. Ein Nebeneffekt liegt darin, dass die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft nun ihre Produkte vor Ort besser vermarkten können. | zurück zum Inhalt |
11. | Voith besiegelt Partnerschaft mit Initiative "Deutschland - Land der Ideen" |
| Am 16. November 2005 erhielt die Voith AG, vertreten durch Vorstandschef Dr. Hermut Kormann, die offizielle Partnertafel der Initiative "Deutschland - Land der Ideen". Überreicht wurde die Tafel von Dr. Michael Rogowski in seiner Funktion als Beirat der FC Deutschland GmbH und von Geschäftsführer Mike de Vries. "Deutschland - Land der Ideen" ist eine Initiative der FC Deutschland GmbH mit dem Ziel, im Zuge der Fußball-WM 2006 auf der ganzen Welt Werbung für die Ideenschmiede Deutschland zu machen. Getragen wird die Initiative von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler. "Voith als Weltunternehmen, mit seinen Wurzeln in Heidenheim, braucht ein offenes, modernes Bild über Deutschland in der Welt. Wir unterstützen die Kommunikationsinitiative "Deutschland - Land der Ideen", weil der Imagegewinn unseres Landes in jedem Fall auch Voith zugute kommen wird", bekennt sich Voith-Chef Dr. Kormann zur Initiative. Voith hat "Deutschland - Land der Ideen" bereits in seine Unternehmenskommunikation integriert. Neben der Verwendung des "Land der Ideen"-Logos auf dem Briefpapier, auf Pressemitteilungen, im Internet, in Kundenzeitschriften, in Anzeigen, auf dem Voith-Kalender 2006, auf Aufklebern und in der Mitarbeiterzeitschrift macht ein über 150 m2 großes Plakat auf dem Voith-Werkgelände in Heidenheim auf das "Land der Ideen" aufmerksam. Eine weitere Plakataktion hat der Konzernbereich Voith Industrial Services an seinen über 100 deutschen Standorten geplant. Am Tag der Partnertafelübergabe haben Auszubildende des Unternehmens Informationsmaterial an die "Voithianer" am Standort Heidenheim verteilt. Das Voith-Verbesseungsvorschlagswesen "ideas@voith" plant für Frühjahr 2006 spezielle Aktionen mit Extraprämien für die Mitarbeiter. LKWs von Voith Turbo werben auf deutschen Straßen für das "Land der Ideen". In der Voith-Mitarbeiterzeitschrift und in den Kundenzeitschriften der einzelnen Konzernbereiche werden Artikel zur Initiative veröffentlicht. Der Konzernbereich Voith Paper bewirbt sich mit dem neuen Paper Technology Center (PTC) in Heidenheim anlässlich der Eröffnung am 11. Mai 2006 als "Ort der Ideen". | zurück zum Inhalt |
12. | Erneuerbare Sauerstoffbarriere für Papier erhält schwedischen Innovationspreis |
| Der 20. Award der schwedischen Stiftung SKAPA über 300.000 skr ging an Paul Gatenholm, Maria Gröndahl und Lisa Eriksson für eine erneuerbare Sauerstoffbarriere für Verpackungen. Paul Gatenholm, Maria Gröndahl und Lisa Eriksson wurden von Christer Asplund, dem Vorsitzenden der Stiftung, auf der Technischen Messe in Stockholm im Oktober 2005 zu den schwedischen Siegern des Jahres 2005 im Bereich Innovation erklärt. Sie erhielten 300.000 skr für eine von ihnen entwickelte Sauerstoffbarriere, die auf biologisch abbaubarem und erneuerbarem Kohlehydratxylan, einem Nebenprodukt von Holz, basiert. Der SKAPA Award wird von der SKAPA Stiftung in Gedenken an ihren Initiator Alfred Nobel gesponsert. Im Jahr 2004 gründeten die drei Forscher die Firma Xylophane, die aus einem Forschungsprojekt über Biopolymertechnologie an der Chalmers University of Technology in Göteborg hervorging. Bisher sind Maria Gröndahl und Lisa Eriksson die einzigen Mitarbeiter, aber das Unternehmen hat industrielle Kooperationspartner. Derzeit besteht der Hauptfokus ihrer Arbeit in der Extraktion von Xylan aus Nebenprodukten und dem Austausch von Aluminium und synthetischem Kunststoff als Sauerstoffbarriere in Lebensmittelverpackungen. Das gelingt momentan allerdings nur im Labor. Ziel ist es, den Prozess herauszulösen, so dass er in einem industriellen Verfahren funktioniert, erklärte Maria Gröndahl. Sie erläuterte und belegte ihre Thesen an der Chalmers University of Technology. Der SKAPA Award hat eine wichtige Aufgabe, die darin besteht, Erfinder in einem sehr frühen Stadium zu unterstützen, in dem es schwierig ist, finanzielle Unterstützung zu erhalten, so Christer Asplund. Bis jetzt hat die Fa. Xylophane finanzielle Unterstützung von den Geschäftsanbahnungsunternehmen Chalmers Innovation, Innovationsbron Väst und der Venturekapitalfirma KTH Seed Capital erhalten. Der SKAPA Award wird von der SKAPA Stiftung in Gedenken an ihren Initiator Alfred Nobel gesponsert. | zurück zum Inhalt |
13. | Forst- und Papierindustrie tritt für Verringerung der Zölle ein |
| Repräsentanten der Papier- und Forstindustrie erläuterten verschiedenen Ministern auf der Welthandelsrunde (WTO) in Hongkong, dass ein freierer Welthandel für Papier- und Forstprodukte erhebliche Vorteile brächte. Hintergrund sind Verhandlungen zu einer Liberalisierung des Handels von Forstprodukten, die die Regierungen von Kanada, Neuseeland, Thailand, den Vereinigten Staaten und Hongkong-China anstreben. Stephen Jacobi, der für die neuseeländische Industrie sprach, machte deutlich, dass es eine starke Unterstützung zur Handelsliberalisierung seitens der neuseeländischen Industrie gebe. Die Mehrheit der Vorstandsvorsitzenden verschiedener Forstunternehmen stimmt darüber überein, dass es bei den weiteren Verhandlungen der Welthandelsorganisation auf der so genannten Doha-Runde Gespräche über konkrete Möglichkeiten der Zollsenkung im Papier- und Holzsektor geben solle. Von den 20 größten Exportländern in diesem Bereich sind zwölf Entwicklungsländer. Gerade diese könnten sich durch einen freieren Handel Vorteile verschaffen. Für die europäische Papierindustrie bemerkte Bernard Lombard, Handels- und Wettbewerbsdirektor der CEPI, dass eine Handelsliberalisierung Hand in Hand mit einer Verbesserung der Umwelt gehen könne. Insbesondere ein besseres Forstmanagement könne durch einen freien Handel eher durchgesetzt werden. Der gesamte Umsatz für Papierprodukte liegt weltweit bei ca. 950 Mrd. US-$. Weltweit werden jährlich ca. 200 Mrd. US-$ gehandelt. Dieser Anteil hat sich in den letzten 30 Jahren vervierfacht. In der Papier- und Forstindustrie sind insgesamt ca. 13 Millionen Menschen beschäftigt. | zurück zum Inhalt |
14. | FAO: Weltweite Abholzung nimmt zu |
| Die in Rom beheimatete, weltweit tätige UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) beklagt, dass die Welt jedes Jahr ca. 13 Mio. Hektar Wald durch Forsteinschlag verliert. Allerdings sinke der Prozentsatz, mit dem die Welt Wälder verliert, wegen neuer Forstplantagen und auch der natürlichen Ausweitung existierender Wälder. Insgesamt betrug der Nettoverlust an Forst zwischen den Jahren 2000 und 2005 7,3 Mio. Hektar pro Jahr - dies entspricht der Größe von Sierra Leone oder Panama. Zwischen 1990 und 2000 lag dieser Prozentsatz noch bei 8,9 Mio. Hektar pro Jahr. Die gesamte Waldfläche liegt bei 4 Mrd. Hektar oder 30% der Landfläche der Erde. Allerdings liegen zwei Drittel der Forste in nur zehn Ländern. Diese sind Australien, Brasilien, Kanada, China, Kongo, Indien, Indonesien, Peru, Russland und die Vereinigten Staaten. Der größte Verlust an Wald ist in Südamerika zu beklagen. Er lag dort von 2000 bis 2005 bei 4,3 Mio. Hektar pro Jahr, danach folgt Afrika mit einem Jahresverlust von 4 Mio. Hektar. Nord- und Zentralamerika hatten einen Forstflächenverlust von 333.000 Hektar pro Jahr. Die Wälder in Europa dehnen sich aus, wenn auch mit einer etwas niedrigeren Rate als in den 90er Jahren. Urwälder, das sind solche Wälder, die keine sichtbaren Zeichen menschlicher Aktivitäten aufweisen, machen 36% der vorher erwähnten 4 Mrd. Hektar aus. Von ihnen gehen im Jahr ca. 6 Mio. Hektar durch Abholzung oder selektiven Einschlag verloren. Die teilweise kritisierten Plantagenwälder machen nach wie vor weniger als 5% der Forste aus. Die Wälder dienen vor allem als so genannte CO2-Senke. In ihnen sind in den Wäldern der Welt 283 Gigatonnen CO2 gebunden. Diese Menge einschließlich der im Boden gebundenen CO2-Menge ist 50% höher als der gesamte CO2-Gehalt in der Atmosphäre. | zurück zum Inhalt |
I. | |
|  | Martin Koch (35) verstärkt seit Anfang des Jahres das Team der Ising International Consulting in München, einem Partnerunternehmen der weltweit agierenden Executive Search Organisation I.I.C Partners. Koch verfügt über langjährige Recruiting- und Beratungserfahrung in der Papier- und Kunstoffe verarbeitenden Industrie und dem relevanten Maschinenbau. Nach seiner Tätigkeit als regionalverantwortlicher Recruiter für die deutsche Bundeswehr war er ab 2002 in der Societät für Unternehmens- und Personalberatung in Starnberg tätig. Schwerpunkte seines Engagements waren die Steuerung sämtlicher Executive-Search-Prozesse und die Besetzung von internationalen Mittel- und Top-Management-Positionen. Bei I.I.C Partners berät Koch Unternehmen aus den Bereichen Papier- und Kunststoffverarbeitung, der Verpackungsindustrie und dem Maschinenbau bei der Suche und Auswahl von Fach- und Führungspersönlichkeiten und betreut diese in allen personellen Fragen. |
Matthias Gutheil ist seit 1. Januar 2006 neben Dr. Michael Kühl (Sprecher) weiterer Geschäftsführer der Kühl Entsorgung & Recycling Südwest GmbH, Karlsruhe. Rolf Kühl scheidet aus der Geschäftsführung aus und hat zum 1. Januar 2006 den Vorsitz des Beirats übernommen. Die Kühl Entsorgung & Recycling Südwest GmbH mit Sitz in Karlsruhe ist eine Tochtergesellschaft der Kühl-Unternehmensgruppe, Diedorf, und deckt das gesamte abfallwirtschaftliche Spektrum ab. Neben dem klassischen kommunalen und gewerblichen Entsorgungsgeschäft wird an den Kernstandorten in Karlsruhe, Lauda-Könighofen und Efringen-Kirchen insbesondere die Sortierung und Verwertung von AZV, Altpapier, Holz, Kunststoff und anderer Wertstoffe vorgenommen.
Pekka Ilvonen ist neuer Präsident bei Metso Automation und dort zuständig für Prozessautomationssysteme. Ilvonen hat zuletzt bei der Fa. Ahlstrom in der Schweiz gearbeitet und war dort für Prozessautomation und Energieerzeugungsanlagen in verschiedenen Industriebranchen tätig. Er wird in Zukunft von Büros in Tampere und Helsinki aus arbeiten.  | Andrea Favini ist seit 1. Januar 2006 neuer Verkaufsdirektor für Nord- und Südamerika sowie Indien bei der italienischen Firma Favini. Davor war er als kaufmännischer Direktor des Geschäftsbereiches Release Papers tätig; dies sind Papiere, die in der Kunstlederindustrie verwendet werden. Die Berufung unterstreicht das Bestreben von Favini, ein stärkeres Augenmerk auf diese Wachstumsmärkte zu richten. |
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II. | |
| Deutschland Die W. A. Fritze Papierhandelsgesellschaft, Bremen, berichtet über ein deutliches Umsatzwachstum im Jahr 2005. Genaue Zahlen nennt Geschäftsführer Reinhard Stolte nicht. Das Handelsvolumen der Firma stieg im vergangenen Jahr um 10% auf ca. 16.000 Tonnen. Besonders erfreulich habe sich der Export von Spezialpapieren für Verpackungen von Lebensmitteln entwickelt. Für 2006 sei ein weiteres Wachstum geplant. Vor allem sei Fritze an der Übernahme von Außenhandelsunternehmen in anderen Branchen interessiert. Die deutsche SCA Packaging wird in ihrem Werk Hövelhof bis zum Jahresende 50 Mitarbeiter entlassen, dies entspricht etwa 25% der Belegschaft. Dieser Schritt kommt nicht überraschend und steht in Zusammenhang mit dem laufenden Restrukturierungsprogramm bei SCA. Künftig will SCA nur noch offsetbedruckte Displays in Hövelhof fertigen und die Herstellung klassicher flexobedruckter Verpackungen dort aufgeben. Frankreich Die Fusion der Konzerne Smurfit und Kappa hat in Frankreich eine weitere Standortschließung nach sich gezogen. SmurfitKappa wird das Forschungs- und Entwicklungszentrum Talence/Südwestfrankreich mit 29 Beschäftigten schließen. Der Hauptteil der Aktivitäten soll auf die von Kappa eingebrachten Einrichtungen in Pitea/Schweden, Roermond und Hoogeven (beide Holland) verlagert werden. In Talence verbleibt nur noch ein 6-Mitarbeiter-Team, das sich einzig auf die Verbesserung der Produktsicherheit und auf Umweltbelange konzentrieren soll
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III. | |
| Bezugspreis (Jahresabonnement): | Inland: Euro 190,- incl. Versandkosten und gesetzl. MwSt. Ausland: Euro 220,- incl. Versandkosten. Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. | Erscheinungsweise: (128. Jahrgang) | Monatlich 4 Ausgaben (2 x Magazin und 2 x PAPIER-ZEITUNG per E-Mail). Bestellungen direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert sich automatisch. | Bankkonto: | Deutsche Bank Offenbach Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18. Wir akzeptieren folgende Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. | Versandort: | Frankfurt am Main D1096 |
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IV. | |
| Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Der Inhalt ist ausschließlich für den in dieser E-Mail bezeichneten Adressdaten bestimmt. Wenn Sie nicht der richtige Adressat oder dessen Vertreter sind, setzen Sie sich bitte mit dem Absender der E-Mail in Verbindung. Jede Form der Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts der apr PAPIER-ZEITUNG ist unzulässig. Der Herausgeber der apr PAPIER-ZEITUNG ist die Allgemeine Papier-Rundschau (im Folgenden apr) mit Sitz in 63150 Heusenstamm, Industriestrasse 2. Für die Inhalte zeichnen die Content-Lieferanten verantwortlich. Die ausschließlichen Nutzungsrechte für die in diesem verwendeten Inhalte liegen bei der apr. Vervielfältigung im Ganzen oder in Teilen ist ohne ausdrückliche Genehmigung der apr in jeglicher Form in jedem Medium verboten. | zurück zum Inhalt |
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| Vorschau apr MAGAZIN, Nr. 02/06erscheint am 01.02.2006 Anzeigen- schluss: 19.01.2006
aus dem Inhalt: | | 120 Jahre apr | | - | Rückblick und Visionen | | - | Wegbegleiter der apr | Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeheft Vorschau EXTRAHEFT WELLPAPPE 1/2006 erscheint am 01.02.2006 Anzeigen- schluss: 19.01.2006 |
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