|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | Anglo American will sich von Mondi trennen |
| Die südafrikanische Anglo American Holding möchte ihre Division Mondi nach Verlautbarungen von Londoner Kreisen der Börse abspalten. Das Unternehmen hat die Investmentbank UBS beauftragt, Mondi entweder an Dritte zu verkaufen oder als separate Gesellschaft, deren Wert mit 3 Mrd. £ angegeben wird, an die Börse zu bringen. Nach einer Meldung der Londoner Times ist das Unternehmen in Gesprächen mit der südafrikanischen Regierung, wie der Prozess eines Verkaufs oder eines Börsgengangs so abgewickelt werden kann, dass in Südafrika keine steuerlichen Nachteile entstehen. Außerdem hat Anglo American Goldman Sachs beauftragt, Wege zu suchen, um sich von seiner 51%-Beteiligung am Tochterunternehmen Anglo Gold zu trennen. Die Holding Anglo American würde so in drei Teile gespalten, was angesichts eines Gesamtumsatzes von 30 Mrd. £ führende Berater für sinnvoll halten. Ein Teil dieses umfassenden Teilungsprozesses besteht auch darin, dass Anglo American seinen 79%-Anteil an dem Tochterunternehmen Highveld Steel, einem südafrikanischen Stahlhersteller, mit einem Marktwert von 876 Mio. £ veräußern will. In Frage kommen soll hier der indische Stahlhersteller Tata Steel. Anglo American-Aktionäre könnten, falls Mondi an die Börse geht, neue Mondi-Aktien erhalten. Die Investmentbanker sollen die verschiedenen Transaktionen wohl innerhalb der nächsten sechs Monate unter Dach und Fach bringen. Eine nahe liegende Frage bezüglich eines möglichen Verkaufs von Mondi ist, ob die Firma dann mit ihrem Verpackungsteil, der alten Firma Frantschach als weltgrößter Sackhersteller sowie alle Mondi-Wellpappenbetriebe, die in Deutschland Werke der Firma Bauernfeind umfassen, zerschlagen wird. Ein weiterer Teil bestünde in dem Bereich grafische Papiere, einschließlich Neusiedler, der wiederum getrennt verkauft werden könnte. Der Verkauf von Mondi insgesamt scheint Brancheninsidern allenfalls für einen branchenfremden Investor interessant, große Konzerne wie UPM, SCA oder Stora Enso dürften eher an Teilen von Mondi interessiert sein. G.B. | zurück zum Inhalt |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Thimm-Gruppe übernimmt Schertler Verpackungen | Die international tätige Thimm-Gruppe mit Hauptsitz in Northeim, die Produkte und Dienstleistungen rund um den Verpackungsmanagementprozess anbietet, hat die Schertler Verpackungen GmbH aus Neuburg an der Donau übernommen. Die Übernahme ist rückwirkend zum 1. Januar 2006 gültig. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Thimm-Gruppe mit 1280 Mitarbeiternund einem Jahresumsatz von 237 Mio. Euro, die zu den führenden Unternehmen der Wellpappenindustrie gehört, erweitert mit Schertler Verpackungen ihr Produkt- und Dienstleistungsportfolio im Bereich Spezialverpackungen und Multimateriallösungen. Schertler Verpackungen setzte 2005 mit 130 Mitarbeitern 18 Mio. Euro um und feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Thimm übernahm die Gesellschafteranteile von der Familie Schertler und Manfred Lantermann zu 100%. Bei dem übernommenen Unternehmen werden die Geschäftsführer Dirk-Leon Schertler (Geschäftsführer seit November 2005) und Manfred Lantermann in ihren Positionen bleiben. Angesagt sei, so erfuhr die apr, "business as usual", wobei das Auftreten beider Firmen am Markt wie auch der Einkauf genauer unter die Lupe genommen werden sollen. Hier scheinen wesentliche Chancen bzw. Einsparmöglichkeiten realisierbar. Die Neuburger Rundschau zitiert den Gründer und langjährigen Geschäftsführer des Unternehmens, Manfred K. Schertler, mit den Worten: "Um wachsen zu können, dürfen wir uns nicht nur auf den deutschen Markt konzentrieren, sondern müssen international agieren." Der 66-Jährige wird sich jetzt in den Ruhestand zurückziehen. Unter der Dachmarke Thimm The Highpack Company vermarktet das Unternehmen neben traditionellen Transportverpackungen und Displays aus Wellpappe bereits heute Spezialverpackungen für besondere Schutz- und Distributionsanforderungen für unterschiedliche Branchen, z. B. für die Automobilindustrie, für Maschinenbauunternehmen und Hersteller technischer und elektronischer Geräte. Um diese Unternehmen optimal beliefern zu können, hatte die Thimm-Gruppe im Jahr 1994 die Thimm Service gegründet. Diese produziert heute an Standorten in Nordhausen/Thüringen und Chotètov/Tschechien und erzielt einen Umsatz von ca. 28 Mio. Euro. "Mit der Übernahme von Schertler Verpackungen können wir dieses attraktive Marktsegment zukünftig noch stärker bedienen", sagt Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thimm-Gruppe. Schertler Verpackungen hat sich auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von konstruktiven Transportverpackungen aus Schwerwellpappe, innovative Schaumstofflösungen und Sonder- und Holzkonstruktionen spezialisiert und bietet zudem eigene Logistikdienstleistungen an. "Die Firma Schertler Verpackungen ist ein gesundes, gut geführtes Unternehmen. Ihr hoch spezialisiertes Produktportfolio, die Entwicklungskompetenz, attraktive Kunden und motivierte Mitarbeiter an dem für uns strategisch günstigen Standort in Süddeutschland ergänzen die heutigen Leistungen der Thimm-Gruppe hervorragend", sagt Mathias Schliep. "Mit dieser Akquisition übernehmen wir die führende Position in einem attraktiven Spezialsegment des Verpackungsmarktes, in dem wir eine wachsende Nachfrage sehen." Dirk-Leon Schertler ist überzeugt: "Der Zusammenschluss mit Thimm ist für uns ein logischer, strategischer Schritt. Er bietet uns als bisher vorwiegend regional tätigem Unternehmen die Möglichkeit, einen breiteren Markt auf nationaler und internationaler Ebene zu erschließen. Unser Standort in Neuburg an der Donau ergänzt ideal das Netzwerk der Thimm-Standorte in Deutschland und Tschechien und hat in diesem Verbund gute Zukunfts- und Wachstumsperspektiven. Außerdem profitieren beide Unternehmen in erheblichem Maß von Synergiepotenzialen." | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | Stimmung bei Entsorgern deutlich aufgehellt |
| Die mehr als 600 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V. (bvse), Bonn, erwarten in diesem Jahr einen Anstieg der Umsätze um 3%. Der Konjunkturhimmel hellt sich auf, und die Zuversicht auf eine wieder wachsende Volkswirtschaft wird größer, so das Ergebnis einer Mitgliederumfrage. Andererseits gehen die Unternehmen von einem weiter steigenden Konsolidierungsdruck aus, beispielsweise durch steigende Energiepreise und nicht zuletzt durch höhere Gebühren bzw. Preise für die Abfallbehandlung in Müllverbrennungsanlagen. Unter diesem Vorzeichen glaubt die Verbandsspitze an konstant bleibende Beschäftigtenzahlen in 2006. bvse-Präsident Hans-Jürgen Cierzon: "Unseren überschlägigen Berechnungen zufolge ist der Umsatzanstieg von insgesamt 5% der enormen Preisexplosion für die Vorbehandlung von Müll bzw. deren teilweiser Weiterreichung an die Kunden geschuldet. Die Schlussfolgerung ist klar: Umsatz ist bekanntlich nicht gleich Ertrag - und die Unternehmen der mittelständischen Entsorgungswirtschaft in Deutschland haben die extremen Preissteigerungen zu einem Teil weiterreichen müssen, da sie diese Kosten nicht alleine tragen können." Die bvse-Mitgliedsunternehmen konnten im vergangenen Jahr angesichts dieses nicht auf den Gewinn durchschlagenden Umsatzwachstums etwaige Wünsche nach einer Erhöhung der Beschäftigtenzahlen nicht realisieren, und dies wird auch nicht für das Jahr 2005 erwartet. In der Bilanz für 2005 wie in der Aussicht auf das laufende Jahr 2006 steht beim Beschäftigungszuwachs eine schwarze Null. Allerdings habe die mittelständische Recyclingwirtschaft mit einer Investitionsquote von wiederum 5% ihren Beitrag zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit geleistet. Von dieser Investitionsquote geht der Verband auch im nächsten Jahr aus. bvse-Präsident Hans-Jürgen Cierzon stellte dazu fest: "Wir sind vorbereitet auf Wachstum und auf einen darauf aufbauenden Anstieg von Beschäftigung." Die Zahlen des vergangenen Jahres seien angesichts einer nach wie vor engen Eigenmittelquote von rund 13% eine recht ordentliche Leistung. Der Mittelstand baut keine Beschäftigung ab, und er investiert im Vertrauen auf Marktentwicklung und Marktchancen. Die Aussichten für das Jahr 2006 hellten sich durch veränderte Rahmenbedingungen deutlich auf. Dies ist aus der Sicht des Mittelstandes dem Regierungwechsel in Berlin zuzuschreiben. Altpapier Die Altpapierentsorger steigerten das Altpapieraufkommen im Jahr 2005 um 2% auf 14,44 Mio. Tonnen. Motor dieser Entwicklung war der gute Auslandsabsatz der deutschen Papiererzeuger. Der bvse geht davon aus, dass der Altpapierverbrauch der Papierindustrie im Jahr 2005 einen mächtigen Zuwachs verzeichnete und etwa 13,9 Mio. Tonnen erreichte. Dies entspräche einem Verbrauchszuwachs von 800.000 Tonnen. Getragen wurde die Steigerung vor allem vom Bereich Papiere für Verpackungszwecke, aber auch von grafischen Papieren. Zum dritten Mal in Folge ging die Ausfuhr von Altpapier im vergangenen Jahr zurück. Sie verringerte sich um 1% auf 3,12 Mio. Tonnen. Die importierte Altpapiermenge stieg um 12,5% auf etwa 2,4 Mio. Tonnen. Damit verringerte sich der positive Export-Import-Saldo um ca. 300.000 t Altpapier auf ca. 700.000 Tonnen. Die Preisentwicklung bei Altpapier beschreibt der bvse im Gesamtjahr trotz des Nachfrageanstiegs als unverändert. Im Jahr 2006 rechnen die bvse-Mitglieder bei Altpapier mit keiner wesentlichen Veränderung der bisherigen Marktlage. Erzielbar sei ein Aufkommenszuwachs um etwa 2%. Getragen werde diese Entwicklung von neuen Papierproduktionskapazitäten in Europa, aber auch von guten Papierexporten der deutschen Papiererzeuger. Allerdings sei noch nicht quantifizierbar, in welchem Ausmaß sich europaweit abzeichnende Rationalisierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen in der Papierindustrie sowie die Bedarfslage asiatischer Altpapierbezieher auf die Altpapiernachfrage auswirken werden. DSD-Ausschreibung wichtiges Branchenereignis Zu den Themen, die positiv oder negativ zur Entwicklung in 2006 beitragen können, werde die kommende DSD-Ausschreibung - dieses Mal unter Bedingungen eines Wettbewerbs mehrerer dualer Systeme - zählen. Es geht dabei um eine milliardenschwere Ausschreibung unter völlig neuen Randbedingungen: Die DSD AG alter Art existiert nicht mehr, sie wird inzwischen als GmbH von einem milliardenschweren US-Fonds gehalten. Nach Auffassung des bvse tauchen neben den fairen Ausschreibungsbedingungen altbekannte Fragen nach der Beteiligung der Entsorgungswirtschaft an der DSD GmbH auf. Die Gerüchte, die auf eine geplante Beteiligung von Remondis nun auch wieder an der DSD GmbH hindeuten, beunruhigen die Branche. Es dürfe nicht sein, so Cierzon, dass die Kartellbehörden Rethmann zu einem Rückzug aus Interseroh zwingen, und Rethmann/Remondis dann als Besitzer von DSD wieder auftauche. Verpackungsverordnung reformieren Cierzon trat auch dafür ein, die Verpackungsverordnung zu reformieren: "Wer für die getrennte Erfassung und ein haushaltsnahes duales System eintritt, der kann der Trittbrettfahrerei der so genannten Selbstentsorgersysteme und der missbräuchlichen Ausnutzung der Verpackungsverordnung nicht tatenlos zusehen. Wir sind insofern sehr froh, dass die neuen Mehrheiten im Deutschen Bundestag die Verpackungsverordnung novellieren und dabei diese Missstände abstellen wollen." | zurück zum Inhalt |
3. | Schwarze Wolken über Frankreichs Papierindustrie |
| Ein dramatisches Bild wurde bei der Vorstellung des Jahresberichtes 2005 der Vereinigung der französischen Papierindustrie Copacel gezeichnet. Zum vierten Mal in Folge wies die Rentabilitätskurve für die große Mehrheit der Unternehmen nach unten, und die meisten von ihnen dürften nach den aktuellen Schätzungen das Jahr mit Verlusten abgeschlossen haben. Die Negativentwicklung hat schon zu mehreren Konkursen geführt, das über 150 Jahre alte Unternehmen Matussière & Forest existiert als solches nicht mehr, Stora Enso will bis Jahresmitte Produktion und Personalbestand im Werk Corbehem drastisch drosseln, bei der Groupe Gascogne stehen vergleichbare Maßnahmen an, und für das gerade begonnene neue Jahr rechnet Copacel-Vorstand Jean-Marie Nusse mit weiteren Standortschließungen und schmerzhaften Umstrukturierungen. Trotz allem ist es der Papierindustrie gelungen, ihre Produktion leicht um 0,7% zu erhöhen. Sie konnte die Importe etwas zurückdrängen und im Export weiter zulegen. Alles in allem hat dies fast ausgereicht, den Preisrückgang zu kompensieren und den Umsatz bei 6 Mrd. Euro zu stabilisieren. Allergrößte Probleme bereitet auch in Frankreich die Kostenexplosion. Seit 2001 sind die Transportkosten um 15%, die Preise für chemische Produkte um 25%, die Gasentgelte um 30% und die für Strom um 100% gestiegen. Hierfür ist nicht nur die Ölpreisentwicklung verantwortlich, sondern auch die Liberalisierung des EU-Stromenergiemarktes, auf dem die französischen Papierhersteller vorher dank besonders günstiger Vorzugstarife des heimischen Staatskonzerns EDF einen beträchtlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Auslandskonkurrenten genossen. Mussten sie früher für den Energieposten 7% der Gesamtkosten aufwenden, sind das seit einem Jahr 10%. Auf der anderen Seite sind die Verkaufspreise seit 2000 um ebensoviel Prozent nach unten gegangen, und erlebte die Inlandsnachfrage im letzten Jahr erstmals seit 1995 einen Rückgang. Dieser lag bei 2%. Vorher war die Nachfrage im Schnitt pro Jahr stetig um rund 1,2% gestiegen. Nach Produktgruppen ergab sich 2005 bis Ende Oktober folgendes Bild:
| Copacel - Zahlen für das Jahr 2005 (in Mio. t) | | Druck- u. Schreibpapier: | ungestrichen | gestrichen | gesamt | | Produktion | 1442 | 2072 | 3514 (+ 1,1%) | | Export | 732 | 1731 | 2463 (+ 4,6%) | | Import | 1446 | 1929 | 3375 (- 2,7%) | | Geschätzter Verbrauch (Produktion plus Import minus Export) | 2156 | 2270 | 4426 (- 3,6%) |
| Copacel - Zeitungs- und Magazindruckpapier (in Mio. t) | | Zeitungsdruckpapier | 1114 (- 0,3%) | | Eigene Produktion/Lieferungend für Inlandsmarkt | 302 (- 13,9%) | | Export | 813 (+ 5,9%) | | Import | 578 (+ 0,8%) | | Geschätzter Verbrauch | 879 (- 4,8%) | Magazindruckpapier: | | Eigene Produktion | k. A. (- 2,5%) | | Export | k. A. (+ 4,4%) | | Import | k. A. (- 1,6%) | | Geschätzter Verbrauch | 1451 (- 5%) |
Für die Produktgruppe "Papier und Pappe für Verpackungszwecke" liegen bisher nur die Veränderungsangaben in Prozent vor. Die Produktion verzeichnete ein leichtes Plus von 0,7 Prozent. Dahinter verbergen sich eine verbesserte Kapazitätsausnutzung infolge von Umstrukturierungen und mehrere Fabrikschließungen in den letzten beiden Jahren. Die Exporte verringerten sich unter anderem aus denselben Gründen um 2,9%. Der Rückgang konnte jedoch teilweise durch erhöhte Inlandslieferungen (+ 3,2%) wettgemacht werden, während sich der geschätzte Verbrauch nur um 1% nach oben bewegte. Die Importe wiesen ein Minus von 2% aus, was der Copacel-Verband insbesondere auf streikbedingte Verminderungen bei den Importen aus Nordeuropa zurückführt. Bei flexiblen Packmitteln inklusive großvolumigen Säcken verringerten sich die Produktion um 7,5% und die Exporte um 7,9%, beides erklärbar durch Stilllegungen und technisch bedingte Maschinenstopps. In den Export gehen immer noch 55% der Produktion. Die Importe stagnierten bei + 0,1%. Die Vollpappeproduktion verzeichnete ein Plus von 2,4%, während die Exporte um 6% nachgaben und die Importe um 6,6%. Auf dem heimischen Markt konnten die Hersteller dagegen einen Zugewinn um 14% verbuchen. Der Sektor Wellpappenrohpapiere meldet für 2005 ein Plus von 1%. Der Export ging leicht um 0,9% zurück, der Import stieg ebenso leicht um 0,8%. Mit konjunkturbedingten Verbrauchsrückgängen um 1% bis 2% mussten die Hersteller von Haushalts- und Hygienepapieren leben. Die Verkaufspreise im Einzelhandel sackten zudem um 5% bis 8% ab, Gewinner in diesem Bereich war einmal mehr der Discounthandel. Die französische Produktion stieg im vergangenen Jahr um 5,8% auf 757.000 Tonnen , die Produktionskapazität liegt zurzeit bei 865.000 jato. Beim langjährigen Sorgenkind Sekundärfaserversorgung konnte Frankreich zum dritten Mal in Folge einen Überschuss in der Handelsbilanz erzielen. Er dürfte sich nach den Copacel-Schätzungen in einer Größenordnung von 662.000 Tonnen bewegen (Vorjahr: 487.000 Tonnen). Die Importe gingen um 6,5% zurück, die deutschen Lieferungen lagen weiterhin an der Spitze, nehmen aber beständig ab. Aussichten für 2006 Die wesentlichen heimischen und internationalen Konjunkturindikatoren lassen nach Auffassung des französischen Papierindustrieverbandes für das neue Jahr eine eher positive Marktentwicklung erwarten. Die Branche sehe sich dafür insofern gut gewappnet, als sie im Weltvergleich über eine Reihe struktureller Wettbewerbsvorteile verfüge, heißt es im Copacel-Jahresbericht, - angefangen bei der günstigen Lage inmitten der europäischen Märkte mit natürlicher Öffnung zu den stark wachsenden Märkten im Süden des Kontinents bis hin zu dem hohen Organisations- und Strukturierungsgrad, den der Sektor aufweise. Faserhaltiges Material als Grundstoff sei im eigenen Land reichlich vorhanden. Sorgen bereite aber die Aussicht, dass diese Vorräte mittels öffentlicher Subventionen zugunsten einer energetischen Verwendung abnehmen könnten, und dies für die Papierindustrie zu gefährlichen Wettbewerbsverzerrungen führen würde. Schon bezüglich des eigenen Energiebedarfs habe sie den vormaligen Konkurrenzvorteil beim Strompreis eingebüßt. Dabei hätte man eigentlich erwarten können, dass der hohe Technologievorsprung des Landes im Bereich der friedlich genutzten Kernenergie eine dauerhafte Beibehaltung des vormaligen Preisvorteils garantiert hätte. Des Weiteren beklagt der Verband die "mangelnde Attraktivität des Standorts Frankreich für Investoren". Zur Erhaltung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit benötige die Papierindustrie ständig neue Ausrüstungsinvestitionen. In den letzten Jahren seien solche aber ganz überwiegend nicht in Frankreich, sondern im Ausland getätigt worden. - jb| Frankreichs Papierindustrie 2005 : Die Kennzahlen | - 22 000 Beschäftigte
- 102 Einzelunternehmen
- 125 Produktionsstandorte
- 201 Papiermaschinen
- 6,0 Mrd. Euro Umsatz
- Produktion Papier und Pappe : 10,3 Mio. t
- Produktion Zellstoff : 2,6 Mio. t
- Geschätzter Verbrauch * : 10,9 Mio. t
- Importe: 6,4 Mio. t
- Exporte: 5,8 Mio. t
- Exportquote** : 56,5%
- Importquote*** : 58,7%
| * Produktion plus Import minus Export ** Höhe der französischen exportierten Produktion *** Höhe des Importverbrauchs |
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4. | Deutsche Großverlage suchen Investor für Russland: Voith und MAN Ferrostahl sind in die Pläne für eine neue PM einbezogen |
| Die deutschen Verlage Axel Springer, Holtzbrinck, WAZ und Madsack suchen nach einem Investor, der in Russland eine neue Papierfabrik baut. Geboten wird eine längerfristige Abnahmeverpflichtung von Zeitungspapier zu einem Festpreis. Anders als eine deutsche Nachrichtenagentur im Dezember 2005 berichtete, planen die Verlage jedoch keine Kapitalbeteiligung. "Wir haben möglichen Investoren Langzeitverträge über die Abnahme von 200.000 Tonnen jährlich geboten. Für die Investoren ist das genauso viel wert wie eine Kapitalbeteiligung, weil sie mit festen Preisen rechnen können, die auch Zins- und Tilgungszahlen einschließen. Mit diesen Vereinbarungen können sie Kredite bekommen", sagte Herbert Woodtli, der den Zentraleinkauf bei Axel Springer sowie den Papierausschuss des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger leitet, gegenüber unserer Schwesterzeitschrift Internationale Papierwirtschaft (ipw). Zusammen mit Vertretern der drei anderen Verlage, Mitgliedern des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft, der zum Bundesverband der Deutschen Industrie gehört, und den Firmen Voith und MAN Ferrostahl hat Woodtli einigen russischen Investoren vor kurzem in Moskau seine Pläne präsentiert. Konkret ging es um einen Fünfjahresvertrag über 200.000 Jahrestonnen zu einem Festpreis von deutlich unter 500 Euro je Tonne. "Wir können für die russischen Investoren auch mehr als die vorgeschlagenen 200.000 Tonnen verkaufen", sagte Woodtli. Das sei schließlich alles nur eine Frage des Preises. Der Axel Springer Verlag ist an einer Jahreslieferung von 50.000 Tonnen interessiert, die vorwiegend in den norddeutschen Druckereien Ahrensburg und Berlin eingesetzt werden soll. Von russischer Seite seien Kosten von 430 Euro als möglich genannt worden, berichtete Woodtli. Im letzten Jahr habe er Zeitungspapier für 470 bis 490 Euro je Tonne eingekauft. Für deutsche Fabriken sei dies jedoch kein auskömmlicher Preis, so Woodtli, der damit rechnet, dass die Preise in der nächsten Zeit anziehen werden. Für die nähere Zukunft erwartet er sogar eine Knappheit bei Zeitungspapieren. "Schließlich gab es seit der Investition von Holmen in Madrid keine wesentlich neuen Aktivitäten in diesem Marktsegment mehr." Die Verlagshäuser haben bereits recht konkrete Wünsche an die potenziellen Investoren: Am liebsten wäre ihnen eine Papiermaschine, wie sie der finnische Stora Enso-Konzern in seinem belgischen Werk Langerbrugge zuletzt in Betrieb genommen hat. Diese Maschine ist rund 11 m breit und hat eine Jahreskapazität von rund 400.000 Tonnen. Für die Investition werden rund 500 Mio. Euro veranschlagt; davon sind 400 Mio. Euro für die Papierfabrik bestimmt. Der Rest müsse für den Aufbau der Infrastruktur verwendet werden. Zu den Verhandlungspartnern auf russischer Seite gehörte den Angaben zufolge Alexei Mardashov, CEO von Severstal, zu der auch die Forstdivision Sveza gehört, Vertreter der Firmen TFC-Neftegaz, die selbst Pläne für eine Fabrik für Zellstoff sowie LWC haben, sowie PromSvyazCapital und die Agrochimbank. Letztere besitze im Gebiet Wologda, rund 150 Kilomenter östlich von Sankt Petersbrug, ein zehn Hektar großes Grundstück. Dieses sei für den Bau zumindest einer Papiermaschine günstig, so Woodtli. In drei Kilometer Entfernung gebe es einen Eisenbahnknotenpunkt für den Transport der Frischfaser (Fichte) und des Endproduktes. Mit dem dort ansässigen Gouverneur stehe man bereits in Gesprächen. Auch dem russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin wurde ein Memorandum zugesandt, um sich die politische Unterstützung für dieses Projekt zu sichern. Bevor die Verlage auf Investorensuche gingen, hatten sie zwei bestehende Papierfabriken für ihre Lieferabkommen in Augenschein genommen. Hier scheiterte es aber an den Entfernungen und teilweise an den Qualitäten. Die Papierqualitäten russicher Erzeuger hätten sich zwar enorm verbessert, so Woodtli, aber sie seien wegen der tendenziell älteren Papiermaschinen doch nur sehr eingeschränkt auf den schnell laufenden Rotationsdruckmaschinen deutscher Verlage zu verwenden. Meist würden sie nur für die Herstellung von Anzeigenblättern verwendet. "Dabei produziert die russische Forstwirtschaft eine voluminöse Fichtenfaser, die sich eigentlich sehr gut für die Papierherstellung eignet", meint Woodtli. Einen konkreten Zeitplan für das Vorhaben gibt es nicht. Laut Woodtli ließe es sich aber binnen von zwei Jahren realisieren. Die nächsten Verhandlungsschritte obliegen auf deutscher Seite Michael Harms, Mitglied der Geschäftsführung des Ost-Ausschusses. | zurück zum Inhalt |
5. | Beswick Paper gehört seit Januar zur Igepa group |
| Die Beswick Paper Ltd aus Birmingham/Großbritannien gehört seit Mitte Januar zum Verbund der Igepa group, Reinbek. Für Igepa ist die Präsenz im UK-Markt ein weiterer Schritt der Realisierung ihrer Europastrategie. Igepa ist eine der bedeutendsten paneuropäischen Papiergroßhandelsgruppen mit Unternehmen in mehr als 20 Ländern, einschließlich Australien und Neuseeland. Für Beswick Paper, einem führenden unabhängigen Papiergroßhändler in Großbritannien, bedeutet dieser Schritt eine besondere Möglichkeit, die Unabhängigkeit zu wahren und gleichzeitig die Vorteile einer internationalen Papiergroßhandelsgruppe Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern verschaffen zu können. Gottfried Renier (links) und Graham Griffiths |
Die Igepa group hat ihre Geschäftsstelle in Reinbek bei Hamburg und wurde 1960 gegründet. Insgesamt beschäftigen die verbundenen Unternehmen der Gruppe 2600 Mitarbeiter und erwirtschaften weltweit einen Umsatz in Höhe von 1,55 Mrd. Euro mit 40.000 Kunden an 52 Vertriebsstandorten. Die Fa. Beswick Paper wurde 1952 gegründet, hat heute neun Lagerstandorte in Großbritannien, beschäftigt 180 Mitarbeiter und hat 5000 Kunden. Der gegenwärtige Umsatz beträgt ca. 75 Mio. Euro, vornehmlich aus Lagergeschäften mit grafischen Papieren und Papieren für Büroanwendungen. "Wir sind hoch erfreut über diese Vereinbarung, die uns die Zusammenarbeit mit der Igepa bei der Beschaffung und im Marketing und Vertrieb ermöglicht," verkündet Graham Griffiths, Geschäftsführer der Beswick Paper Ltd. "Für uns ist dies ein wichtiger Schritt, den Marktauftritt der Igepa group in einem der wichtigsten Märkte Europas zu realisieren, und wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kollegen von Beswick, um unsere Präsenz in Großbritannien zu entwickeln," erklärt Gottfried Renier, Geschäftsführer der Igepa group. | zurück zum Inhalt |
6. | Stora Enso legt zwei Papiermaschinen in Corbehem still |
| Der finnische Stora Enso-Konzern beabsichtigt, bis Ende Juni zwei der drei Papiermaschinen am Standort Corbehem im französischen Departement Pas-de-Calais stillzulegen. 450 der momentan noch 830 Beschäftigten müssten in dem Fall mit Entlassung rechnen. Die Gruppe begründete ihr Vorhaben mit Verlusten, die im letzten Jahr 31 Mio. Euro betragen hätten, sowie mit dem "starken und anhaltenden Rückgang der Verkaufspreise" und den gestiegenen Produktionskosten. Die Belegschaft hat der Unternehmensleitung als Alternative ein Projekt zur Fabrikation von Tragetaschen aus Hanf für den Handel unterbreitet. Für solche Taschen gebe es in Frankreich ein starkes Nachfragepotenzial, weil die Produktion von Kunststofftaschen ab 2010 nach einem Beschluss des Parlaments verboten werden soll. Die Corbehem-Betriebsleitung sagte ihre Hilfe für die Erstellung einer entsprechenden Machbarkeitsstudie zu. Stora-Enso hatte im Oktober europaweit bis zu 5000 Stellenstreichungen angekündigt. Im Bereich der französischen Papierindustrie war letztes Jahr die zu International Paper gehörende Papeterie de Maresquier, ebenfalls im strukturschwachen Norden des Landes gelegen, das erste Opfer der krisenbedingten neuen Restrukturierungswelle. Ende des Jahres erklärte die im Südwesten unweit von Bordeaux angesiedelte Groupe Gascogne, sie plane, 120 Stellen abzubauen. - jb | zurück zum Inhalt |
7. | Groupe Gascogne schloss mit 3% Umsatzrückgang |
| Die französische Groupe Gascogne aus St.-Paul-lès-Dax bei Bordeaux hat das Geschäftsjahr 2005 mit einem Rückgang beim Umsatz um 3,1% auf 603 Mio. Euro abgeschlossen (international: minus 2,9% oder 245,9 Mio. Euro). Auf das Holzgeschäft entfielen davon 99,4 Mio. Euro (minus 4,8%). Am stärksten betroffen von der Negativentwicklung war der Konzernbereich Papier. Er verzeichnete mit 73,2 Mio. Euro ein Minus von 7,6%. Im Export verringerte sich der Umsatz um 7,5%. Die Verkaufspreise zeigten zum vierten Mal in Folge nach unten, erklärte die Gruppe in ihrer Umsatzmitteilung. Für das neue Jahr erwartet sie jedoch eine deutliche Verbesserung, gestützt auf eine seit September beobachtete positive Wende bei der Preisentwicklung, die in Gang befindlichen Umstrukturierungen im Papierbereich und die inzwischen verbesserte produktionstechnische Ausrüstung. Um 3,9% auf 171,1 Mio. Euro ging der Gascogne-Umsatz mit Packmitteln aus mehreren Packstoffen zurück. Auch hier erhofft sich die Gruppe baldige Rentabilitätsfortschritte. Im September hat sie den Sektor in vier "business units" aufgeteilt. Sie ist ferner dabei, die Produktion auf fünf Standorte zu begrenzen und zwei in diesem Jahr zu schließen. Weniger stark war der Umsatzrückgang im Konzernbereich Säcke und Beutel, zu dem auch die deutsche Tochter Sachsa Verpackungen gehört. Er konnte auf minus 1,9% begrenzt werden und erreichte 105,2 Mio. Euro. Bei steigenden Absatzmengen gingen die Verkaufspreise zurück. Ende des Jahres wurden im Bereich Pet-Food eine neue Qualität aufgelegt und in Tunesien der Industriesackhersteller GSR hinzugekauft, der in dem Land einen Marktanteil von 30% hält. Durch die Übernahme hat sich die Jahreskapazität für Groupe Gascogne, die in Europa den vierten Rang in der Kategorie beansprucht, auf 500 Millionen Säcke und Beutel erhöht. - jb | zurück zum Inhalt |
8. | Map Merchant übernimmt bulgarischen Papiergroßhändler |
| Die britische Map Merchant Group, ein Tochterunternehmen von M-real, hat die Mehrheit an dem bulgarischen Papiergroßhändler Concord übernommen. Vor kurzem erhielt das Unternehmen die Genehmigung von den bulgarischen Wettbewerbsbehörden. Die Firma Concord hat auf dem bulgarischen Markt nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 15% und verkauft derzeit jährlich 8000 t Papier bei einem Umsatz von 7 Mio. Euro. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 von der österreichischen Cappelen-Gruppe gegründet. Karl-Johan Lindborg, der Vorstandsvorsitzende von Map Merchant, sieht in dem Kauf ein Zeichen dafür, dass sich Map Merchant gerade in den Wachstumsregionen Osteuropas weiterentwickeln will. | zurück zum Inhalt |
9. | Raflatac und UPM Rafsec fusionieren |
| Die beiden Tochterunternehmen des finnischen UPM-Konzerns, Raflatac und UPM Rafsec, wurden zu dem neuen Unternehmen UPM Raflatac zusammengelegt. Beide gehören zum Bereich des Etikettengeschäftes von UPM. Die neue Firma wird sowohl Selbstklebeetiketten als auch RFID-Etiketten und artverwandte Produkte anbieten. UPM Raflatac ist einer der größten Hersteller von Selbstklebeetiketten und beschäftigt 2300 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz lag im vergangenen Jahr bei ca. 850 Mio. Euro. | zurück zum Inhalt |
10. | Hohe Bußgelder wegen Preisabsprachen in Kanada |
| Bußgelder in der Rekordhöhe von insgesamt 37,5 Mio. kan$ sind wegen Preisabsprachen beim Verkauf von Durchschreibepapier gegen die Domtar Inc. (Kingsey Falls/Montreal), die Feinpapierdivision der Cascades Inc. (Quebec) und den Papiergroßhändler Unisource Canada Inc (Richmond Hill/Ontario) verhängt worden. Domtar, Cascades Fine Papers Group Inc. und Unisource haben sich vor dem Ontario Superior Court in Toronto in zwei Anklagepunkten schuldig bekannt, den Wettbewerb verringert zu haben. Jedem Unternehmen wurden unter anderem Strafen von 12,5 Mio. kan$ auferlegt Die entsprechenden Schlüsselpersonen der Absprachen wurden bei den jeweiligen Papiergroßhändlern dieser Firmen ihrer Posten enthoben. Die Firmen werden die maximale Strafe von 10 Mio. kan$ für illegale Aktivitäten in Ontario bezahlen. Das ist das erste Mal, dass ein Gericht die Maximalstrafe für inländische Preisabsprachen verhängt hat. Domtar-Sprecher Christian Tardif sagte, das Unternehmen werde in seinem Jahresabschluss für 2005 eine Rückstellung von 12,5 Mio. kan$ verbuchen. | zurück zum Inhalt |
11. | Mayer-Kuvert-network vergrößert sein Netzwerk |
| Durch den Zukauf zweier weiterer Unternehmen ist der Briefumschlaghersteller Mayer-Kuvert-network nach eigenen Angaben Marktführer in Europa. Mit inzwischen über 1800 Mitarbeitern in 21 europäischen Ländern stellt das von Heilbronn geleitete Netzwerk jährlich 14 Milliarden Briefumschläge her. Im Fokus der aktuellen Expansion seien die Wachstumsmärkte England, Irland und Litauen. Neu im Mayer-Kuvert-network ist der britische Hersteller Eagle Envelopes, der seinen Sitz im schottischen Bathgate nahe Edinburgh hat. Ein breites Lagerprogramm von über 600 Standardartikeln für Handel und Industrie macht die ehemalige Tochter des Papierherstellers Smith Anderson Group zu einem der größten Anbieter von Standardware in England. Das zweite Standbein bilden Sonderanfertigungen für Direktmailings, die im Eagle-Werk in Walsall bei Birmingham hergestellt werden. Mit der Akquisition der Eagle Envelopes Ltd hat Mayer-Kuvert auch gleich deren irische Tochter Trimfold Envelopes übernommen. Das in Trim bei Dublin ansässige Unternehmen besitzt einen Anteil von über 50% des irischen Briefumschlagmarktes. In seinem Kundenstamm befinden sich hauptsächlich Behörden, größere Industriebetriebe und Druckereien. An den drei Standorten beschäftigen die beiden Betriebe 250 Mitarbeiter, die jährlich zwei Milliarden Briefhüllen herstellen. Der Jahresumsatz liegt bei 38 Mio. Euro pro Jahr. "Durch die Größe unserer Firmengruppe", so Geschäftsführer Edlef Bartl, "haben die Firmen in England ganz andere Möglichkeiten als bisher - sei es beim Absatz der Produkte oder auch beim Materialeinkauf." Die Produktivität der englischen Unternehmen soll bis Ende 2006 um 50% gesteigert werden, so das ehrgeizige Ziel des Firmenchefs. Parallel zu den Aktivitäten auf der "Insel" hat das Mayer-Kuvert-network auch in Osteuropa expandiert. Nachdem man bereits seit längerer Zeit in Tschechien, der Slowakei, Polen, Rumänen, Bulgarien, Russland und in der Ukraine vertreten ist, wurde nun mit Kuvert Vilnius in Litauen ein weiteres Unternehmen in die Gruppe eingegliedert. "In Litauen ist es wie in fast allen osteuropäischen Staaten", so Bartl. "Der Briefhüllenmarkt dort steht erst am Anfang, deshalb ist es wichtig, schon zum jetzigen Zeitpunkt dort einzusteigen." Außerdem hat das Mayer-Kuvert-network die ersten Schritte auf dem ungarischen Markt getan. Das slowakische Mayer-Unternehmen Harmanec-Kuvert hat mit Harmanec-Kuvert-Hungaria eine Niederlassung in Ungarn gegründet. | zurück zum Inhalt |
12. | Leripa übernimmt Service Center für keramische Entwässerungselemente |
| Die Leripa Kunststoffe GmbH & Co KG, Rohrbach/Österreich, hat die finnische Firma A-Paja in Lohja übernommen. Leripa stellt Verschleißteile für die Papier- und Zellstoffindustrie her und will damit im Norden Europas den Kundenservice für den Bereich keramische Entwässerungselemente verbessern. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen Marktführer im Bereich hochverschleißfester Kunststoffe und hat in den letzten Jahren den Bereich keramische Entwässerungselemente ausgebaut. Die neue Akquisition soll den Aktionsrahmen im Bereich der serviceintensiveren keramischen Entwässerungselemente verstärken, speziell für die Länder Finnland, Schweden, Norwegen und Russland. Mit dieser Übernahme hat Leripa das dritte Tochterunternehmen neben einem in den USA und China. Für die unmittelbare Zukunft der finnischen Tochter ist Service an keramischen Entwässerungselementen noch vorrangig, aber bei ihr soll auf weite Sicht die gesamte Produktpalette der Firma Leripa angeboten und gefertigt werden. Die neue Tochterfirma firmiert unter Leripa Papertech Service Oy. Die Leripa Kunststoffe GmbH & Co KG ist seit 1993 ein Teil der Röchling-Gruppe, einem führenden Hersteller von technischen Kunststoffen mit etwa 8000 Beschäftigten und einem Umsatz von ca. 1,4 Mrd. Euro im Jahr 2004. | zurück zum Inhalt |
13. | Edelmann-Gruppe strafft Organisation des CEBOX-Geschäfts |
| Die Edelmann Systemverpackung GmbH (ESV), Wuppertal, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2006 in die Carl Edelmann GmbH & Co. KG, Heidenheim, integriert. Das Unternehmen verspricht sich von der Eingliederung einfache und klare Abläufe auf Basis einer Spartenorganisation. Die Faltschachtel mit dem Markennamen CEBOX wird zukünftig ausschließlich in Heidenheim produziert, die bisherigen ESV-Ansprechpartner in Heidenheim und Wuppertal werden den Kunden jedoch auch weiterhin zur Verfügung stehen. Die CEBOX, eine Faltschachtel mit eingezogener Verbundfolie, ist zum Abpacken von flüssigen, pulvrigen und pastösen Produkten aus den Bereichen Pharma, Chemie und Lebensmittel geeignet. Sie schützt den sensiblen Inhalt gegen äußere Einflüsse wie Wasserdampf, Fett, Aroma und Licht. Darüber hinaus ist die CEBOX auch zum Verpacken von Gefahrgütern der Verpackungsgruppe I, II und III zertifiziert. Gegenüber Faltschachteln mit separatem Beutel hat die Verpackung entscheidende Vorteile: Die Produkte werden direkt in die CEBOX gefüllt, was das Packungsvolumen deutlich reduziert. Das Innenfutter passt sich individuell an Füllgüter wie Pulver und Granulate an, die Verpackungen lassen sich gut wieder verschließen und problemlos entsorgen. Die Verpackung ist in jedem gewünschten Modulformat erhältlich und wird flach angeliefert, was Platz und Kosten spart. | zurück zum Inhalt |
14. | Zehntner Testing Instruments feiert 40. Firmenjubiläum |
| Die schweizerische Zehntner GmbH Testing Instruments, Sissach, feiert in diesem Jahr das 40. Firmenjubiläum. Die Zehntner-Geschichte begann im Jahre 1966 in Reigoldswil/BL mit der Gründung einer Einzelfirma durch den Vater des heutigen Inhabers. Im Frühjahr 1992 erfolgte der Generationswechsel, und in der Folge konzentrierte sich das Unternehmen im Gegensatz zu den Anfängen auf Entwicklung und Herstellung eigener Produkte. Ein weiterer Meilenstein erfolgte 1997 mit dem Umzug nach Hölstein und der Umwandlung der Rechtsform in die heutige Zehntner GmbH Testing Instruments. Peter Zehntner, der Inhaber und Geschäftsführer der Firma, kann gleichzeitig im Jahr 2006 auf eine 25-jährige Unternehmertätigkeit zurückblicken. Bereits im Jahre 1981 gründete er ein eigenes Unternehmen, in welchem er bis zur Übernahme des väterlichen Betriebs tätig war. Die Zehntner-Produktpalette besteht aus Glanzmessern, physikalischen Laborprüfgeräten und Messinstrumenten zur Bestimmung der Retroreflektion von Fahrbahnmarkierungen, Verkehrszeichen und Warnkleidern. Die Produkte werden weltweit vor allem in der Farben-, Lack-, Papier-, chemischen und der weiterverarbeitenden Industrie als auch bei Prüfinstituten und Straßenbaubehörden eingesetzt. | zurück zum Inhalt |
15. | Stora Enso erprobt E-Learning |
| Im Juni 2005 hat Stora Enso Fine Paper eine E-Learning-Plattform für das Verkaufstraining eingerichtet. Das erste Modul, das in Betrieb ging, war das Programm für G-Print, eine Marke aus dem Sortiment der Stora Enso Graphic Paper Collection. Das E-Learning-Konzept soll die Aufgaben Kompetenzentwicklung und Kontinuität erfüllen. Erstens soll eine gemeinsame Wissensgrundlage bei allen Menschen innerhalb und außerhalb des Unternehmens geschaffen werden, die mit dem Verkauf von Stora Enso Fine Paper-Produkten zu tun haben. Das bedeutet, dass das Verkaufstraining sowohl den eigenen Verkaufsmitarbeitern des Unternehmens angeboten wird als auch allen Verkäufern der Geschäftspartner des Unternehmens in Großhandel und Druckgewerbe. Darüber hinaus soll so Kontinuität in Promotion und Verkauf gebracht werden, über Länder-, Sprach- und Unternehmensgrenzen hinweg. "Unser Markt ist groß und komplex", sagt Pelle Olsson, Marketingmanager Stora Enso Fine Paper. "Bei unseren vielfältigen Vertriebswegen haben wir es mit den unterschiedlichsten Menschen zu tun. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit, Rolle, Funktion, seinen eigenen kulturellen Hintergrund, eigene Erfahrungen und Kompetenzen. Wir gestalten unser Marketing oft länderspezifisch, um uns an die lokalen Gegebenheiten anzupassen. Das ist wichtig. Doch wir brauchen auch Koordination, Kontinuität und die breite Akzeptanz einer gemeinsamen Basis. Das kann durch Wissenstransfer erfolgen wie über grundlegende Produktkenntnisse und ein darauf bezogenes Verkaufstraining." Warum zieht ein weltweit führender Papierhersteller für sein Verkaufstraining den digitalen Weg gedrucktem Material vor? "Dieses spezielle Projekt funktioniert einfach auf interaktiver Basis besser", erklärt Johan Ollas, Marketingkoordinator Stora Enso Grycksbo Mill. "Der Zugang ist einfach, Sie brauchen nur einen Internetanschluss. Und für uns ist es leicht, die Nutzung und die Ergebnisse kontinuierlich zu verfolgen. Das Plattformdesign ermöglicht schnelle Updates und die Integration neuer Module. Auch als Papierhersteller wissen wir, dass nicht alle Information gedruckt werden muss. Für jede Aufgabe gibt es das optimale Medium. Unsere elektronischen Aktivitäten sollen Interesse an gedruckter Kommunikation wecken, sie sind gewissermaßen digitale Appetithäppchen. Und wir setzen viel gedrucktes Material ein, das die Aktivitäten im Netz unterstützt." | zurück zum Inhalt |
16. | SCA Hygiene Products unterstützt Waldpädagogikzentrum |
| Das Waldhaus Pädagogik-Projekt unter Leitung des Forstwirtes und Waldpädagogen Daniel Weissgärber vermittelt Jugendlichen und Kindern praktisches Erleben und Wissen von Natur und Umwelt. Es basiert auf einer Kooperation zwischen der Stadt Mannheim, dem Forstamt Mannheim/Rhein-Neckar-Kreis und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Neben lebendigen Unterrichtsveranstaltungen im Waldhaus bietet das Zentrum auch praktische Waldarbeiten und Projekte für Schulklassen sowie Veranstaltungen und Kurse für Lehrer und Erzieher. Die Mannheimer Firma SCA Hygiene Products (SCA) wird die Aktivitäten des Waldpädagogikzentrums, das in kurzer Distanz zum Werkgelände an der Waldpforte liegt, in Zukunft unterstützen. Als erste Aktivität überreichten Mitarbeiter von SCA dem Waldhaus eine komplette neue Ausstattung Schutzhelme für praktische Arbeiten im Wald. Geschäftsführer Robert Hock sagte: "Wir unterstützen das Waldhaus projektbezogen, weil auch wir die nachhaltige Nutzung des Rohstoffes Holz fördern möchten. Das Wissen über Bäume und Pflanzen und das praktische Erleben von Nautr für Jugendliche fördert das Verständnis und die Wertschätzung des Waldes. Eine nachhaltige Holznutzung verbessert den Holzzuwachs und die Reinigungswirkung des Waldes." Zur Zellstoffherstellung im größten europäischen SCA-Werk Mannheim-Sandhofen werden rund eine Million Festmeter Holz im Jahr verarbeitet. Davon kommen rund 25% als Durchforstungs- und Kronenholz direkt aus dem Wald und rund 75% als Nebenprodukte der Schnittholzherstellung aus deutschen Sägewerken. Damit ist SCA ein wichtiger Partner sowohl der Forstwirtschaft wie auch der Sägeindustrie. | zurück zum Inhalt |
I. | |
| Nils Lindholm ist neuer Leiter für so genannte Internal Audits beim schwedischen SCA-Konzern. Zuletzt arbeitete er fünf Jahre lang als Finanzvorstand bei Billerud. Davor war er mehr als zehn Jahre bei SCA tätig. Er begann als Gruppencontroller bei der Mölnlycke Group und war von 1995 bis 2001 Finanzvorstand von SCA Hygiene Products. Als Leiter des Internal Audit, einer neu geschaffenen Funktion, führt er Überprüfungen durch, die darauf abzielen, Verbesserungen in den Prozessen der internen Kontrolle und des Risk Managements auszuwerten und vorzuschlagen. Lindholm übernimmt seine Position am 1. April 2006.  Bernhard Jäggi | Bernhard Jäggi (41) ist seit Jahresanfang neuer Geschäftsführer und Werkleiter von M-real Stockstadt. Der Diplomingenieur Jäggi folgt auf Dr. Wolfgang Czirnich, der sich altersbedingt aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat. Jäggi war seit 1994 in verschiedenen Funktionen für M-real Biberist (Schweiz) tätig, zuletzt als Direktor Logistik. |
Gary Parafinczuk wird mit Wirkung vom 1. März 2006 zum Executive Vice President, Corporate Human Resources and Business Excellence, und zum Mitglied der Management Group (MG) des fnnischen Stora Enso-Konzerns ernannt. Er operiert in seiner neuen Tätigkeit von Stora Ensos internationalem Büro in London aus und ist Christer Ågren, Konzernchef für IT, HR und Business Excellence, unterstellt, der ab 1. April auch als Country Manager Schweden fungieren wird. Parafinczuk trat im Jahr 2000 in das Unternehmen ein und ist derzeit Senior Vice President Human Resources für Stora Ensos Aktivitäten in Nordamerika. Er tritt die Nachfolge von Per Ericson an, der Stora Enso am 28. Februar 2006 verlässt. Scott Lipinski, derzeit Director Human Resources Development, tritt die Nachfolge von Gary Parafinczuk als Senior Vice President Human Resources, Region Nordamerika, an. | zurück zum Inhalt |
II. | |
| Deutschland Die Firma M-real Zanders möchte die Verkaufspreise für das Selbstdurchschreibepapier Zanders autocopy ab Februar in den wesentlichen Märkten um 5% bis 6% erhöhen. Die Entwicklung des M-real Zanders-Werkes Reflex in Düren zeige zwar weiterhin aufgrund von Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz eine positive Tendenz. Gestiegene Kosten für Energie, Rohstoffe sowie für Transport könnten jedoch allein durch Effizienzsteigerungsmaßnahmen in der Produktion nicht kompensiert werden. Die frühere Kriepa GmbH in Kriebethal, die mittlerweile zur westdeutschen Firma Wepa, Arnsberg, gehört, firmiert mittlerweile unter dem Firmennamen Wepa Papierfabrik Sachsen GmbH. Die Umfirmierung gilt seit Anfang dieses Jahres. Die Papiertaschentücher, die das Unternehmen herstellt, werden weiterhin unter dem Namen "Kriepa" vertrieben. Österreich Die zum finnischen M-real-Konzern gehörende M-real Hallein AG, Hallein, wird die Zahl ihrer Mitarbeiter bis zum Jahr 2008 um 100 auf ca. 665 reduzieren. 25 bis 30 Personen sollen in Pension gehen, den anderen Mitarbeitern sollen Vorruhestandsmodelle angeboten werden. Das Unternehmen setzte im Jahr 2005 insgesamt 225 Mio. Euro (minus 5 Mio. Euro) um, wobei die Gewinnmarge laut Auskunft des Werkleiters Jörg Harbring in den letzten Jahren bei 1% bis 1,5% lag. Um den Standort langfristig zu sichern, möchte die Geschäftsführung die 40-Stunden-Woche einführen und übertarifliche Zahlungen zurückführen. Südafrika Die Zellstoff- und Papierdivision der US-amerikanischen Firma Hercules (Wilmington, Delaware) und die Firma South African Paper Chemicals, ein Tochterunternehmen von Chemical Services, kamen überein, dass alle Verkaufs- und Marketingaktivitäten von Hercules ab dem 1. Januar 2006 innerhalb von Südafrika über die Firma Paper Chemicals laufen. South African Paper Chemicals wird den Vertrieb des gesamten Produktprogramms von Hercules in Südafrika übernehmen. Ausgenommen hiervon sind Retentions-, Drainage und Wasseraufbereitungsprodukte sowie Chemikalien, die der Oberflächenbildung dienen. | zurück zum Inhalt |
III. | |
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Bezugspreis (Jahresabonnement): | Inland: Euro 190,- incl. Versandkosten und gesetzl. MwSt. Ausland: Euro 220,- incl. Versandkosten. Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. | Erscheinungsweise: (130. Jahrgang) | | apr Magazin und elektronische Ausgabe: | | - | monatlich 3 Ausgaben | | - | 1 x apr Magazin und | | - | 2 x apr PAPIERZEITUNG per eMail | | plus apr Extraheft WELLPAPPE | | - | jährlich 12 Ausgaben | | - | 6 x apr Extraheft WELLPAPPE und | | - | 6 x apr WELLPAPPE per eMail |
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Bestellungen direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert sich automatisch. | Bankkonto: | Deutsche Bank Offenbach Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18. Wir akzeptieren folgende Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. | Versandort: | Frankfurt am Main D1096 |
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IV. | |
| Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Der Inhalt ist ausschließlich für den in dieser E-Mail bezeichneten Adressdaten bestimmt. Wenn Sie nicht der richtige Adressat oder dessen Vertreter sind, setzen Sie sich bitte mit dem Absender der E-Mail in Verbindung. Jede Form der Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts der apr PAPIER-ZEITUNG ist unzulässig. Der Herausgeber der apr PAPIER-ZEITUNG ist die Allgemeine Papier-Rundschau (im Folgenden apr) mit Sitz in 63150 Heusenstamm, Industriestrasse 2. Für die Inhalte zeichnen die Content-Lieferanten verantwortlich. Die ausschließlichen Nutzungsrechte für die in diesem verwendeten Inhalte liegen bei der apr. Vervielfältigung im Ganzen oder in Teilen ist ohne ausdrückliche Genehmigung der apr in jeglicher Form in jedem Medium verboten. | zurück zum Inhalt |
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| Vorschau apr MAGAZIN, Nr. 03/06erscheint am 01.03.2006 Anzeigen- schluss: 14.02.2006
aus dem Inhalt: | | - | Logistik + Software | | - | RFID Radio Frequency Identification | Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeheft Vorschau EXTRAHEFT WELLPAPPE 2/2006 erscheint am 05.04.2006 Anzeigen- schluss: 21.03.2006 |
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