|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | Palm will 100-Mio.-Euro-Erdgaskraftwerk in Wörth bauen |
| Nach seiner Entscheidung, 90 Mio. Euro in ein neues Wellpappenwerk in Wörth am Standort seiner Wellpappenrohpapiermaschine zu investieren, informierte die Aalener Palm-Gruppe darüber, dass sie für rund 100 Mio. Euro auch ein Erdgaskraftwerk auf dem Gelände der Fabrik bauen will. Bisher bezieht die dortige Papierfabrik ihren Strom aus dem Netz. Der benötigte Dampf wird mit Erdgaskesseln erzeugt. Palm möchte mit dem neuen Kraftwerk seinen Strom selbst erzeugen. Die Anbindung an die bestehenden großen Erdgasleitungen von Ruhrgas und anderen Unternehmen ist kein Problem, sie liegen in unmittelbarer Nähe. Nach den Worten von Dr. Wolfgang Palm, dem geschäftsführenden Gesellschafter des Unternehmens, gefährden die explodierenden Energiepreise die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Dies soll mit der nun zu bauenden Anlage geändert werden. Außerdem überlegt die Firma mit Hauptsitz in Aalen, eine so genannte Wirbelfeuerungsanlage zu bauen, in der die Reststoffe aus der Sortierung von Altpapier, wie Styropor und Plastikfolien, thermischverwertet werden können. Die in Planung befindliche Anlage bedarf noch der Genehmigung durch die entsprechenden Behörden und soll im Jahr 2008 fertig sein. Mit dem Bau würden etwa zehn neue Arbeitsplätze geschaffen. | zurück zum Inhalt |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Robert Cordier AG meldet Insolvenz an | Die Bad Dürkheimer Robert Cordier AG hat Mitte März Insolvenzantrag gestellt. Grund für diese Entscheidung war die Insolvenz der 100%-igen Tochtergesellschaft Papierfabrik Salach GmbH, Salach, am 28. Februar 2006. Gleichzeitig und aus den gleichen Gründen hat auch die Cordier Spezialpapier GmbH, Bad Dürkheim, die das Geschäftsjahr 2004/2005 mit einem Umsatz von 58 Mio. Euro abschloss, Insolvenzantrag gestellt. Die Robert Cordier AG ist eine reine Holdinggesellschaft. Ihre Tätigkeit beschränkte sich auf die Verwaltung derbeiden 100%-igen Tochtergesellschaften Papierfabrik Salach GmbH und Cordier Spezialpapier GmbH mit vier Werken, davon zwei in Bad Dürkheim und je ein Werk in Mühltal bei Darmstadt und Köln. Cordier teilte mit, dass die Insolvenz von Salach bei Lieferanten und anderen Geschäftspartnern der Schwestergesellschaft Cordier Spezialpapier teilweise zu hoher Nervosität und letztlich zu Versorgungsengpässen sowie einer starken Belastung der Liquidität geführt habe.Die Cordier Spezialpapier GmbH erwirtschaftete im vergangenen Jahr noch einen positiven Cashflow. Zum Insolvenzverwalter der Cordier Spezialpapier GmbH wurde vom Insolvenzgericht der Rechtsanwalt Paul Wieschemann, Kaiserslautern, bestellt. Der Insolvenzverwalter der Holding Robert Cordier AG ist Stefan Roth, Mannheim. In der bereits vor drei Wochen insolvent gegangenen Salach GmbH arbeitet Werner Schneider als Insolvenzverwalter. Schneider äußerte die Meinung, dass sich die Banken für den Gesamtkonzern Cordier einen Insolvenzverwalter gewünscht hätten, der die Möglichkeit gehabt hätte, alle Firmen als Gesamtpaket am Markt anzubieten. Die Robert Cordier AG wurde im Jahr 1972 gegründet. Urzelle der Cordier Spezialpapier GmbH ist die bereits im Jahr 1836 von der Familie Cordier erworbene Papierfabrik Cordier in Bad Dürkheim-Jägerthal, die heute auf die Produktion hochwertiger technischer Papiere, Basispapiere für gedruckte Schaltanlagen, Batterieseparatoren und Tapeten spezialisiert ist. Im Jahr 1951 wurde die Illig'sche Papierfabrik in Mühltal bei Darmstadt erworben, deren Ursprung auf das Ende des 17. Jahrhunderts zurückgeht. Die Illig'sche Papierfabrik produziert Vulkanfiber-Basispapier und so genannte schwarze Papiere sowie Kartons. Sie erhält von der seit 1969 zur Cordier-Gruppe gehörenden und schon im Jahr 1324 urkundlich erwähnten Kölner Baumwollbleicherei in Köln den benötigten Hadernhalbzellstoff. Im Jahr 1977 übernahm Cordier die Papierfabrik Schleipen, die hochvolumige Werkdruckpapiere für Hardcoverbücher herstellt. Dieses Unternehmen wurde 1737 gegründet. In der Cordier Spezialpapier GmbH werden 289 Arbeitnehmer beschäftigt. Mit der Beantragung der Insolvenz und der Tatsache, dass bis Mitte März keinerlei Verpflichtungen gegenüber der Belegschaft geleistet werden konnten und angesichts der guten Auslastung wie auch Auftragslage sind nach Ansicht von Cordier beste Voraussetzungen dafür gegeben, dass das Unternehmen kurzfristig neu aufgestellt und nachhaltig erfolgreich fortgeführt werden kann. | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | Stora Enso an Mondi interessiert |
| Nach einem Bericht der britischen "Sunday Times" ist der finnische Stora Enso-Konzern an einer Übernahme der südafrikanischen Firma Mondi interessiert. Nach nicht bestätigten Londoner Informationen soll Stora Enso bereit sein, hierfür 7,9 Mrd. US-$ auszugeben. Unabhängig davon sollen sich auch International Paper und Private Equity-Firmen für Mondi interessieren. Kari Vainio, der Pressesprecher von Stora Enso, bezeichnete den Bericht als Marktgerücht. | zurück zum Inhalt |
3. | Präsident und Vizepräsidenten des bvse zurückgetreten - neuer Präsident gewählt |
| Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) wählte auf der Grundlage seiner satzungsrechtlichen Befugnisse Johannes Blees (Fa. Aachener Papierverwertung und Containerdienst Horsch GmbH & Co. KG) einstimmig zum neuen Präsidenten des bvse. Des Weiteren wurden Burkhard Landers (Fa. Landers Kreislaufwirtschaft GmbH), Andreas Uriel (Uriel Papierrohstoffe GmbH) und Ullrich Didszun (RDE GmbH) ohne Gegenstimme als Vizepräsidenten in das Präsidium gewählt. Neuer Schatzmeister des bvse ist der einstimmig gewählte Hans Willy Fahnenbruck (Fa. Josef Bruckmann Rohstoffhandels GmbH). Die Neuwahl war notwendig geworden nachdem Hans-Jürgen Cierzon als Präsident (fast zehn Jahre im Amt), Hans-Joachim Kampe (ca. 20 Jahre im Vorstand), Klaus Hennemann, Volker Blume (alle Vizepräsidenten) und Schatzmeister Wolfgang Breuer (18 Jahre im Amt) am 1. März zurückgetreten waren. Ursächlich für den Rücktritt der Herren war, wie die apr erfuhr, weniger die Kandidatur des bisherigen Hauptgeschäftsführers Hans-Günther Fischer (CDU) für das Amt des Bürgermeisters der Verwaltungsgemeinde Linz und ein möglicher WeggangFischers,als vielmehr ein schwer von außen zu durchschauendes System von Intrigen innerhalb des Vorstands. Wer hier was getan oder nicht getan hat, ist schwer nachvollziehbar, jedenfalls war zu erfahren, dass mancher Vorwurf ziemlich unter die Gürtellinie ging. Es ist ein klarer, nicht nachvollziehbarer Stilbruch, dass die zurückgetretenen, langjährigen, verdienten, ehrenamtlichen Verbandsführer nicht vorher über die Neuwahl informiert wurden. Eine so undiplomatische Vorgehensweise erzeugt Lagerbildung und "verbrannte Erde". Die Nachwahl hat Gültigkeit bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung, die am 15. September 2006 in Stuttgart stattfindet. G.B. | zurück zum Inhalt |
4. | Management-Buy-out bei Favini Converting |
| Die bisher zu Favini gehörende niederländische Firma Favini Converting BV ist im Wege des Management-Buy-outs verkauft worden. Neuer Mehrheitsinhaber mit 60% der Anteile ist der bisherige Geschäftsführer Jack Giesen. 40% des Kapitals an dem Unternehmen hält die Industry Bank NV LIOF. Die Firma Favini Converting (früher Meerssen & Palm Converting) wurde 1997 gegründet, um dem wachsenden Bedarf nach abgepackten Papieren im Bereich Small Offices nachzukommen. Favini selbst möchte sich auf seine Kernkompetenz, nämlich die Herstellung von Packpapier, konzentrieren, deshalb erfolgt das Management-Buy-out, so die Mitteilung des Unternehmens. Bei Favini Converting werden zurzeit 36 Mitarbeiter beschäftigt. | zurück zum Inhalt |
5. | Verband sieht Preiserhöhungen bei Briefumschlägen |
| Nachdem bereits Mitte 2005 alle rohölabhängigen Rohstoffe wie Fenster- und Verpackungsfolien sowie Frachten deutlich teurer geworden sind, werden die Unternehmen der Briefumschlagherstellung nun auch von den steigenden Strom- und Gaspreisen voll getroffen. Um mehr als 25% haben sich alleine innerhalb eines Jahres die Stromkosten für die Papier erzeugende Industrie erhöht. Die Folgen sind deutlich höhere Produktionskosten bei der Herstellung von Rohpapier, dem mit Abstand wichtigsten Einkaufsmaterial der Briefumschlagindustrie. Aber auch die Fertigung von Briefumschlägen selbst werde durch die höheren Energiepreise spürbar verteuert. Die Kostenerhöhung träffen die Branche in einer Zeit, in der nach mehreren verlustreichen Jahren erstmals wieder eine merkliche Nachfragebelebung festzustellen ist. "Nach einer langen Periode ohne jegliche Preiserhöhung steht die Mehrzahl unserer Mitglieder derzeit aber ertragsmäßig mit dem Rücken an der Wand", sagt ein Sprecher des Verbandes der deutschen Briefumschlagfabriken (VDBF). "Die neuerlichen Kostenerhöhungen können unsere Unternehmen durch Rationalisierungsmaßnahmen nicht mehr auffangen, Preiserhöhungen sind daher leider unvermeidlich". Mehrere in- und ausländische Briefumschlagfabriken haben bereits ihre Verkaufspreise zwischen 5% und 10% angehoben. Der Verband rechnet damit, dass in den nächsten Wochen noch weitere Preiserhöhungen folgen. | zurück zum Inhalt |
6. | Mercer mit deutlichem Jahresverlust |
| Die Mercer International Inc. konnte im abgelaufenen Jahr 2005 aufgrund des Anlaufs des neuen Zellstoffwerkes Stendal ihre Umsätze sehr deutlich auf 513,9 Mio. Euro (i. Vj.: 237,2 Mio. Euro) steigern. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen einen Nettoverlust von 117,1 Mio. Euro (i. Vj.: Gewinn von 20 Mio. Euro). Als durchschnittlichen Listenpreis für Langfaserzellstoff nennt Mercer in Europa 580 US-$ pro Tonne im dritten Quartal und 600 US-$ im vierten Quartal 2005. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen erhöhte sich auf 68,4 Mio. Euro (i. Vj.: 17,2 Mio. Euro). Gleichzeitig stiegen allerdings die Zinszahlungen auf 86,9 Mio. Euro (i. Vj.: 23,7 Mio. Euro). Mercer weist einen nicht ausgabewirksamen Buchungsverlust von 69,3 Mio. Euro aus, der aus Währungsderivativen und der aktuellen Zinsrate resultiert. In dieser Position verbuchte das Unternehmen im letzten Jahr einen Gewinn von 12,1 Mio. Euro. Ohne genauere Details zu kennen, lässt sich dies wohl so interpretieren, dass die Mehrheit der angefallenen Verluste von 117,1 Mio. Euro buchungstechnischer bzw. nicht realisierter Natur sind. Im vierten Quartal setzte Mercer im Zellstoffwerk Rosenthal 34,1 Mio. Euro um, bei einem Verkaufsvolumen von 76.599 t Zellstoff, in Celgar 41,7 Mio. Euro, bei einer Produktion von 101.115 Tonnen und in Stendal 47,1 Mio. Euro, bei einer Produktion von 113.332 Tonnen. Die Papierumsätze waren mit 14,48 Mio. Euro (plus 1 Mio. Euro) leicht erhöht. Der operative Gewinn aller Zellstoff erzeugenden Werke lag im vierten Quartal bei 1 Mio. Euro (i. Vj.: Verlust von 10,7 Mio. Euro). Im letzten Quartal lag die durchschnittliche Produktion von Stendal bei 88% seiner Kapazität. Ende Dezember wurde die Produktion in Stendal für elf Tage abgestellt, um zwei neue Kocher einzubauen, so dass sich die Produktionskapazität dort auf 600.000 Tonnen pro Jahr erhöht. Beim im letzten Jahr zugekauften kanadische Zellstoffwerk Celgar soll die Produktion von 430.000 auf 470.000 t Zellstoff erhöht werden. | zurück zum Inhalt |
7. | Erhöhte Papier- und Pappeproduktion in den CEPI-Ländern |
| In den Mitgliedsländern des europäischen Verbandes der Papiererzeuger (CEPI) stieg die Papier- und Pappeproduktion im Jahr 2005 um 0,4% auf 99,25 Millionen Tonnen. Die deutlichsten Steigerungsraten wiesen Deutschland mit 6,2% (21,66 Millionen Tonnen) und die Slowakei mit 10,5% (849.000 Tonnen) auf. Stark rückläufig war die Produktion lediglich in Finnland. Aufgrund des lang anhaltenden Arbeitskampfes im Juni 2005 ging sie um 11,7% auf 12,39 Millionen Tonnen zurück. Die Zellstoffproduktion fiel in den CEPI-Ländern vor allem wegen des finnischen Arbeitskampfes um 3,2% auf 38,86 Millionen Tonnen. Während sie in Deutschland deutlich um 15,1% auf 2,88 Millionen Tonnen stieg, fiel sie in Finnland um 11,8% auf 11,13 Millionen Tonnen. Erstmals seit langer Zeit war die Produktion grafischer Papiere in den genannten CEPI-Ländern mit49,0 Millionen Tonnen (-1,2%) rückläufig. Bei der gesamten Produktion von Verpackungspapieren und Vollpappe stieg der CEPI-Wert um 1,4% auf 39,62 Millionen Tonnen. Während die Produktion in Deutschland in diesem Bereich um 9,7% auf 8,36 Millionen Tonnen stieg, sank sie in Finnland um 10,1% auf 3,16 Millionen Tonnen. | zurück zum Inhalt |
8. | Favini schließt in Meerssen Papiermaschine |
| Als Teil einer weit reichenden Überprüfung des Produktionsstandortes und Produktmixes plant Favini die Stilllegung einer seiner drei Papiermaschinen am Standort Meerssen, Holland. Diese interne Neustrukturierung soll langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der Fabrik sichern. Es wird zurzeitüberprüft, wie die durch die Stilllegung freigewordenen Kapazitäten in den anderen Fabriken der Favini-Gruppe aufgefangen werden. Die gesamte Feinpapierindustrie befindet sich momentan in einer schwierigen Periode, und die Situation in Meerssen spiegelt die derzeitige Schwäche des Marktes wider. Dadurch werden 140 Mitarbeiter von insgesamt 1100 der gesamten Gruppe ihre Anstellung verlieren. Der Vorstandsvorsitzende Michele Paoli hierzu: "Dieser Schritt fällt uns wirklich sehr schwer, aber die strukturellen Veränderungen des Marktes zwingen uns ebenso dazu wie der außergewöhnlich hohe Anstieg bei den Energie- und Materialkosten. Indem wir Meerssen wieder rentabler machen, schaffen wir für die Fabrik die Ausgangsbasis für bessere Wettbewerbsfähigkeit im heutigen schnelllebigen Markt für Spezialitäten." | zurück zum Inhalt |
9. | Stora Enso reorganisiert Stabsfunktion Finanzierung und Strategie |
| Seit dem 1. März 2006 ist beim finnischen Stora Enso-Konzern eine neue Organisation der Stabsfunktion Finance and Strategy in Kraft. Geleitet wird Finance and Strategy von Chief Financial Officer (CFO) Hannu Ryöppönen. Hauptziel der Reorganisation ist es, die analytischen Geschäftsressourcen und speziellen Kompetenzen auf Konzernebene stärker zu bündeln und weiterzuentwickeln. Der neue Bereich Group Business Analysis and Controlling ist zuständig für Controlling und Analyse auf Konzernebene, für die Budgetierung und Prognosen, für das Management der Rentabilitätsverbesserungsprogramme Profit 2007 und für das so genannte Asset Performance Review sowie für die Unterstützung der Strategieprozesse. Jouni Seppälä (Senior Vice President), der Leiter dieses Bereichs, ist im Investment Committee vertreten. Der Bereich Group Accounting and Reporting unter der Leitung von Senior Vice President und Chief Accounting Officer Jussi Siitonen ist für das Berichtswesen des Konzerns zuständig. Hauptaufgaben dieser Funktion sind die Überwachung der Rechnungslegung und Finanzberichterstattung auf Konzern- und Länderebene, das Festlegen von Leitlinien und Politiken für die Rechnungslegung und das Berichtswesen unter Berücksichtigung sowohl der entsprechenden Standards (IFRS und US GAAP) als auch der internen Anforderungen an die Berichterstattung sowie die Erstellung der monatlichen, vierteljährlichen und jährlichen Abschlüsse und Berichte. Jussi Siitonen, der auch dem Stora Enso Disclosure Committee angehören wird, operiert von Helsinki aus. Senior Vice President Bo Eriksson wird von Stockholm aus die neue Funktion Group Risk Management and Financial Platform leiten. Diese Funktion ist für das Risikomanagement des Konzerns, das Kreditmanagement, die globalen gemeinsamen Finanzdienstleistungen, die Stora Enso Administrative Application Platform und die Anpassung an die Bestimmungen des Sarbanes-Oxley Act zuständig. Bo Eriksson wird weiterhin dem Stora Enso Disclosure Committee angehören. Senior Vice President, Group Treasurer, Markus Rauramo wird weiterhin die Financial Services leiten. Die in die Financial Services eingegliederte Funktion Corporate Finance ist zuständig für das Management von Fusionen, Akquisitionen und Veräußerungen, Projektfinanzierungen und die Finanzierung von Aktivitäten auf neuen Märkten. Geleitet wird sie von Vice President, Corporate Finance, Anders Bergqkvist von London aus. Das Back Office wird ebenfalls dem Financial Services angegliedert. Markus Rauramo wird weiterhin von London aus operieren. Wie bereits angekündigt, werden die Aktivitäten der Financial Services (Treasury) größtenteils von London nach Helsinki verlegt. Die Funktion Group Strategy wird von Senior Vice President, Group Strategy, Antti Jääskeläinen von Helsinki aus geleitet. Hauptaufgaben der Stabsfunktion sind die Entwicklung der Konzernstrategie, Unterstützung der Entscheidungsfindung in der obersten Geschäftsleitung sowie die Entwicklung des Konzernportfolios und der Konzernstruktur. Risto Suuraho, Leiter des Internal Audit, wird am 1. Juni 2006 in den Ruhestand treten. Sein Nachfolger als Senior Vice President und Leiter des Internal Audit ist Ville Hietalahti, der von Helsinki aus operieren wird. | zurück zum Inhalt |
10. | Energiesteuergesetz muss konkretisiert werden |
| Der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) setzt große Hoffnungen auf das neue Energiesteuergesetz. Die Branche gehe davon aus, dass im anstehenden Gesetzgebungsverfahren erste Aussagen weiter konkretisiert werden, erklärte VDP-Hauptgeschäftsführer Klaus Windhagen. In dem derzeit vorliegenden Kabinettsbeschluss seien nur begrenzt Entlastungen für die energieintensiven Unternehmen enthalten. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte jetzt in einer Pressemitteilung darauf verwiesen, dass durch das Energiesteuergesetz die energieintensiven Branchen völlig von der Strom- und Energiesteuer befreit werden sollen. In dem vorliegenden Entwurf werden jedoch die bisherigen Steuersätze und die komplizierte Erstattungsregelung - einschließlich der Spitzenkappung - unverändert aus dem Mineralölsteuergesetz übernommen. Die Papierindustrie fordert jedoch seit langem eine unkomplizierte Entlastung ihrer Unternehmen von der Energiebesteuerung. Neben der unmittelbaren Abgaben- und Steuerlast belaste vor allem der bürokratische Aufwand die zumeist mittelständischen Unternehmen der Branche. | zurück zum Inhalt |
11. | International Paper schafft operationalen Turnaround nicht |
| Der International Paper-Konzern (IP), umsatzstärkster Papierkonzern der Welt, setzte im abgelaufenen Jahr 2005 insgesamt 24,1 Mrd. US-$ um (i.Vj.: 23,36 Mrd. US-$). Nachdem das Vorjahr noch mit einem Nachsteuerverlust von 35 Mio. US-$ endete, gelang im letzten Jahr zwar ein Gewinn von 1,1 Mrd. US-$, operativ verdiente das Unternehmen nicht mehr. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, John Faraci, wies darauf hin, dass die Materialkosten im vierten Quartal des vergangenen Jahres Rekordhöhe erreichten, allerdings sei die Mengenentwicklung besser als erwartet gewesen. Allein die Kosten für Energie und andere Rohmaterialien stiegen in Jahresfrist um 585 Mio. US-$. Einen Teil dieser negativen Einflüsse konnte das Unternehmen durch Umstrukturierungen und einen anderen Teil durch Preisanpassungen kompensieren. Außerdem wurden im Jahr 2005 keine hohen Einmalkosten wie im Jahr 2004 verbucht. Bezogen auf die operativen Gewinne hat IP auch im Jahr 2005 mit 397 Mio. US-$ (i.Vj.: 571 Mio. US-$) erneut weniger verdient. Besonders bei Druckpapieren wie auch bei industriellen Verpackungen fielen die Gewinne drastisch (vgl. Tabelle), immerhin konnten in diesen größten Bereichen die Umsätze erhöht oder zumindest gehalten werden. Die Verringerung des operativen Gewinns bei Schreibpapieren ergibt sich vor allem durch höhere Materialkosten und nahezu unveränderte Preise in Nordamerika. Auch bei Wellpappe gelang es nicht, die Preise anzuheben, obwohl die Volumina stiegen. Den mit Abstand höchsten Gewinn erzielte IP mit Holzprodukten, hier stieg der Gewinn zum Vorjahr nochmals deutlich auf 927 Mio. US-$. Insgesamt hat sich auf operativer Ebene betrachtet bei IP die Lage trotz erhöhter Gewinne im vergangenen Jahr nicht verbessert. Aussichten Im Jahr 2006 erwartet Vorstandschef Faraci zunächst eher schwache Gewinne aufgrund der höheren Kosten für Einsatzmaterialien. Bei einer langsamen Saisonentwicklung im ersten Quartal geht IP von einem verhaltenen Start ins neue Jahr aus. Faraci sieht Möglichkeiten Preise anzuheben, insbesondere im Bereich Druckpapiere und Verpackungen.| International Paper - Umsatz und Gewinn in Mio. US-$ | | Umsatz | IV. Quartal | I. - IV. Quartal | | 2005 | 2004 | 2005 | 2004 | | Druckpapiere | 2.010 | 1.985 | 7.860 | 7.670 | | Industrieverpackungen | 1.180 | 1.295 | 4.830 | 4.830 | | Verbraucherverpackungen | 730 | 685 | 2.695 | 2.605 | | Distribution | 1.635 | 1.530 | 6.380 | 6.065 | | Holzprodukte | 660 | 570 | 2.575 | 2.395 | | Sonstiges | 190 | 260 | 915 | 1.120 | | Intersegment Umsatz | (271) | (328) | (1.158) | (1.326) | | Gesamtumsatz | 6.134 | 6.017 | 24.097 | 23.359 | Gewinne | | Druckpapiere | 88 | 196 | 552 | 581 | | Industrieverpackungen | 11 | 131 | 234 | 380 | | Verbraucherverpackungen | 21 | 39 | 122 | 161 | | Distribution | 25 | 22 | 84 | 87 | | Holzprodukte | 257 | 176 | 927 | 793 | | Sonstiges | (5) | 7 | 4 | 38 | | Operativer Gewinn | 397 | 571 | 1.923 | 2.040 | | Nettoausgaben | (151) | (169) | (593) | (710) | | Minority interest | (1) | 3 | - - - | 5 | | Firmenitems | (167) | (156) | (597) | (469) | | Umstrukturierung und Sonstiges | (233) | (13) | (298) | (166) | | Versicherungsrückgewinnungen | 35 | 20 | 258 | 123 | | Nettoeinnahmen (Verluste) | (46) | (79) | (111) | (135) | | Gewinne (Verluste) | (165) | 194 | 586 | 724 |
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12. | Resale 2006 in Karlsruhe |
| Vom 26. bis 28. April 2006 ist die Messe Karlsruhe wieder Veranstaltungsort der größten Gebrauchtmaschinenmesse der Welt. Zur Resale 2006 treffen sich erneut über 500 Aussteller und etwa 10.000 Besucher (2005: 10.085 Besucher aus 118 Ländern). Die ausstellenden Firmen repräsentieren ein Angebot von über 160.000 Maschinen und Anlagen für nahezu alle Branchen. Den größten Angebotsbereich auf der seit 1995 zum zwölften Mal ausgerichteten Fachmesse bilden die Metallbearbeitungsmaschinen. Ebenfalls stark vertreten sein werden Kunststoffverarbeitungs-, Holzbearbeitungs-, Verpackungs- und Baumaschinen, Antriebs-, Förder- und Messtechnik, Robotik und Landmaschinen. Zu den weiteren Produktgruppen der Resale gehören unter anderem auch Druckereimaschinen. Das jährliche Verkaufsvolumen von Maschinen aus zweiter Hand beträgt nach Angaben des von der Bundesregierung berufenen Rates für Nachhaltige Entwicklung weltweit rund 100 Mrd. Euro. Nach wie vor machen die asiatischen und osteuropäischen Länder einen Großteil der Nachfrage aus. Aber das Interesse aus Lateinamerika, Nah- und Mittelost und Afrika sei in jüngster Zeit rapide angestiegen, berichtet Wolfhart Putzier, Vorsitzender des Bundesverbandes des Deutschen Exporthandels (BDEx). Weitere Informationen sowie ein Online-Ausstellerverzeichnis mit direkten Links zu den auf der Resale vertretenen Firmen finden sich unter www.resale-gemany.com. | zurück zum Inhalt |
13. | UPM Kymi installierte Product Cost Management System |
| Der IT-Dienstleister TietoEnator hat im UPM-Werk Kymi in Kuusankoski/FIN sein "Product Cost Management System" installiert. Dieses ist Teil der TietoEnator Integrated Paper Solution (TIPS), einer modularen Vertriebs- und Produktionsmanagementlösung für die Papier- und Kartonindustrie. Das Product Cost Management System wurde im Rahmen der Bestrebung, die Kostenmanagementprozesse aller UPM-Werke zu harmonisieren, implementiert. TIPS Product Cost Management unterstützt den gesamten Produktionsprozess der Kymi-Fabrik - von der Stoffherstellung über die Papiererzeugung und dem Offline-Streichen bis hin zur internen und externen Verarbeitung. Das System wird auch für Rezeptur- und Spezifikationsmanagement verwendet und für die Planung des aus dem Produktionsschema resultierenden Kosten- und Materialverbrauchs. Die Implementierung bei UPM Kymi folgt auf ein erfolgreiches Pilotprojekt im Kajaani-Werk. Zurzeit wird Product Cost Management von zwei weiteren Werken des UPM-Kymmene-Konzerns eingeführt. TIPS Product Cost Management ist eines von drei Modulen der TIPS Cost Management Suite, die Module für Rentabilitätsanalyse auf Betriebsebene, Product Cost Management auf Fabrikebene und Kostenermittlung in Echtzeit auf Prozessebene umfasst. Einer der Vorteile ist laut TietoEnator die Möglichkeit, Produktionskosten unterschiedlicher Standorte zu vergleichen, um finanzielle Entscheidungen zu erleichtern. Außerdem biete TIPS Product Cost Management Unterstützung bei der Rentabilitätsanalyse. | zurück zum Inhalt |
14. | Küsters auf der Exfor in Montreal: Vielversprechende Aussichten |
| Auch 2006 war das Montreal Convention Centre wieder Schauplatz der Exfor. Papiermacher, Technologen und Maschinenbauer aus aller Welt trafen sich dort zwischen dem 6. und 10. Februar zur alljährlichen Fachtagung "International Paper Week", der, ähnlich wie bei der Zellcheming, eine Messe angeschlossen ist. Dort zeigte die US-Tochter des Krefelder Maschinenbauers Küsters die neuesten Entwicklungen in Sachen Kalander, Schuhpressen und Walzen. Das Hauptaugenmerk lag in diesem Jahr auf der kleinen Schuhpresse, die bei Küsters unter dem Markennamen X-NIP C angeboten wird. Mit nur 700 mm Durchmesser ist sie bis zu Arbeitsbreiten von 5 m und einem Liniendruck bis 500 N/mm einsetzbar. Aufgrund ihrer geringen Dimensionen ist sie vor allem für Pressenmodernisierungen geeignet, bei denen eine konventionelle Walze durch die Schuhpressentechnologie ausgetauscht werden soll, um die Leistungsfähigkeit der Maschine oder die Papierqualität zu verbessern. Pressenspezialist David Lange referierte über Küsters Erfahrungen im Rahmen der Fachtagung. Auch die Multi-Nip-Technologie aus dem Hause Küsters war Thema auf der Exfor 2006. Nach den ein- bzw. zweijährigen Erfahrungen mit online betriebenen Prosoft-Kalandern in den Stora Enso-Papierfabriken in Langerbrugge/B und Summa/FIN berichtete Dr. Peter Svenka über Erkenntnisse und neue Ergebnisse der Multi-Nip-Kalandrierung. Außerhalb der fachlichen Diskussion sorgte die Ankündigung des österreichischen Technologiekonzerns Andritz, sich unternehmerisch bei Küsters zu engagieren, für Gesprächsstoff. Gemeinsam mit dem derzeitigen Hauptgesellschafter, der deutschen Jagenberg AG, will sich Andritz an einem Jointventure beteiligen, das die gesamten Papier- und Vliesstoff-Aktivitäten von Küsters umfasst. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden bereits Ende 2005 unterschrieben; aktuell prüfen die europäischen Wettbewerbsbehörden das Andritz-Engagement. "Eine ganze Reihe gemeinsamer Aktivitäten zeigen schon jetzt, dass die Zusammenarbeit von Küsters und Andritz für beide Seiten sehr fruchtbar sein wird", erklärte der Leiter von Küsters Paper, Thorsten Koth, und verwies dabei auf das aktuelle Umbauprojekt KM 1 beim serbischen Kartonhersteller Umka. Auch das Projekt in Summa, so Koth, habe gezeigt, dass es mit den Technologien von Andritz (Peroxydbleiche) und Küsters (Prosoft-Kalander) möglich sei, völlig neue Papierqualitäten zu produzieren. "Auf diesen Wegen wollen wir gemeinsam noch ein gutes Stück weiterkommen." Die Exfor im kanadischen Montreal ist ein wichtiges Stimmungsbarometer für die nordamerikanische Papierindustrie. Auch bei Küsters in Spartanburg und Krefeld hofft man auf die notwendigen Modernisierungen der zum Teil überalterten Fabriken in den USA und Kanada. Einige interessante Aufträge aus den letzten Monaten machen Küsters Hoffnung, dass 2006 ein gutes Jahr werden wird. | zurück zum Inhalt |
15. | BASF informiert über ionische Flüssigkeiten |
| Seine Produktpalette der ionischen Flüssigkeiten stellt der Unternehmensbereich Zwischenprodukte der BASF in einer neuen Broschüre mit dem Titel "Ionic Liquids - Solutions for Your Success" vor. Auf 18 Seiten der in englischer Sprache erschienenen Broschüre werden Technologien, Services und Anwendungsmöglichkeiten der ionischen Flüssigkeiten präsentiert. Die gleichen Informationen gibt es auch im Internet (www.basionics.com), wo die genannte Broschüre zum Herunterladen bereitsteht. BASF vertreibt ihre ionischen Flüssigkeiten unter dem Markennamen "Basionics" und den weltweit ersten industriell anwendbaren Prozess mit ionischen Flüssigkeiten unter dem Markennamen "Basil". Aufgrund ihrer Eigenschaften lassen sich nach Angaben des Chemiekonzerns völlig neue Anwendungsgebiete für die ionischen Flüssigkeiten erschließen, etwa als Reinigungsmedien, als technische Flüssigkeiten im Maschinen- und Automobilbau oder im Bereich Öl- und Gasförderung. Eine neue Anwendung ist das Lösen und Verarbeiten von Cellulose mit Hilfe ionischer Flüssigkeiten. Eine entsprechende Forschungskooperation hat die BASF vor kurzem mit der University of Alabama, USA, gegründet. Durch den Einsatz ionischer Flüssigkeiten ließen sich erstmals echte Lösungen des nachwachsenden Rohstoffs Cellulose in technisch nutzbaren Konzentrationen bereitstellen, heißt es aus Ludwigshafen. | zurück zum Inhalt |
16. | Neue Softwaregeneration aus dem Hause Zwick Roell |
| Mehr als 10.000 Prüfsoftware-Installationen und eine mehr als 80-jährige Erfahrung in der Materialprüfung liegen der Entwicklung der neuen Softwaregeneration testXpert II zugrunde, die Zwick auf seiner Hausmesse "Fachmesse für Prüftechnik" vergangenen Oktober präsentierte. testXpert II ist eine einheitliche Prüfplattform für alle Anwendungen. Sie ist sowohl für statische als auch für dynamische Prüfungen sowie für viele weitere Anwendungen gleichermaßen einsetzbar. Spezielle Prüfvorschriften geben vor, wie geprüft wird. Derzeit stehen 500 Prüfvorschriften zur Verfügung. Der modulare Aufbau ermöglicht eine passgenaue Lösung für jeden Bedarf. Für jede Branche gibt es typische Paketlösungen. TestXpert II bietet darüber hinaus die Möglichkeit einer exakt synchronisierten Videoaufzeichnung des Versuchs. Eine Videokamera nimmt den Versuchsablauf auf und speichert die aufgenommenen Bilder zeitsynchron zu den Messwerten. Dadurch ist der Prüfvorgang auch im Nachhinein wieder abrufbar und nachvollziehbar. Die Software wurde auf der aktuellen Windows-Plattform entwickelt und lässt sich laut Hersteller einfach in die verschiedensten IT-Strukturen einbinden. Die bisherigen Prüfvorschriften können nach einem Software-Update weiterverwendet werden. | zurück zum Inhalt |
17. | ICI-Permanentpapiere für den Heißlaserdruck geeignet |
| Die von der britischen ICI Imagedata, Hersteller von Spezialfolien und -beschichtungen, produzierten so genannten Permanentpapiere sind die einzigen synthetischen Materialien, die laut ICI zur Verarbeitung sowohl im Offsetdruck als auch im Heißlaserdruck geeignet sind. Das aus PET-basierter Polyesterfolie gefertigte Material ist glatt und weiß und vereint robuste Druckleistungen mit einem haltbaren, wetterfesten Finish. Die Permanentpapiere von ICI Imagedata sind überaus hitzebeständig (Schmelztemperatur 250 °C) und haben eine Beschichtung, die speziell für Lasertoner mit Hitzefixierung entwickelt wurde. Dank dieser Eigenschaften können die Papiere im Offset bedruckt und anschließend im Laserdruck personalisiert werden, so dass laut Anbieter maximale Druckflexibilität bei minimalen Druckkosten gewährleistet sei. Synthetikpapiere eignen sich ideal für Drucke, die schwierigen Bedingungen standhalten müssen, z. B. Betriebsanleitungen, Displays zum Innen- und Außengebrauch, Pläne, Speisekarten, Schilder etc. Angeboten werden die vier Sorten PP Super Tough, PP Super Opaque, PP Mark Resist und PP Translucent in verschiedenen Flächengewichten und Formaten. | zurück zum Inhalt |
I. | |
| Zum 8. März übernahm Frank Krieger, der bisherige Leiter der Niederlassung Neu-Ulm der Hamburger Firma Papier Union, die Verkaufsleitung Grafische Papiere der "Region Süd". Er ist damit zuständig für die Niederlassungen Markt Schwaben und Nürnberg. Gleichzeitig wird die bisher von ihm geführte Niederlassung Neu-Ulm der Region Süd angegliedert. Die Papier Union hatte im Sommer 2005 ihre Führungs- und Vertriebsstrukturen neu geordnet. Seit dieser Zeit wurde der Vertrieb Grafisch in dieser Region kommissarisch von Helmut R. Weiß geleitet. Er wird Frank Krieger in einer Einarbeitungsphase mit Rat und Tat zur Seite stehen.  | International Paper, der weltgrößte Hersteller von Papier und forstwirtschaftlichen Produkten, hat zum 1. Februar 2006 Michael Krüger (Bild) zum Geschäftsführer für International Paper Deutschland berufen. Michael Krüger verfügt über langjährige Vertriebs- und Managementerfahrung in der Papierindustrie. Seit eineinhalb Jahren ist er bei International Paper European Papers in Düsseldorf als Country Manager für Deutschland und die Schweiz tätig. Neben Torsten Lohmar nimmt Michael Krüger die Position des Geschäftsführers International Paper Deutschland ein und folgt damit auf Juhani Tuovinen. Dieser ist weiterhin Managing Director von Arizona Chemical Europe. |
Dr. Antoine Kremer, eine französische Forstgenetikerin, erhielt von der Marcus Wallenberg-Stiftung den Marcus Wallenberg-Preis des Jahres 2006 für ihre bahnbrechende Entdeckung der Evolution, Organisation und Verteilung des genetischen Codes der europäischen Eiche. Sie schuf damit ein Modell für das Studium vieler anderer Baumarten. Der Preis ist mit 2 Mio. skr dotiert und wird vom schwedischen König am 28. September 2006 in Stockholm überreicht. Antoine Kremer arbeitet seit 28 Jahren am französischen Forschungsinstitut INRA (L'Institut National de la Recherche Agronomique). Mit dem von ihr geschaffenen Modell lassen sich unter anderem Voraussagen über mögliche Veränderungen der Eiche unter dem Einfluss von Klima- oder Umweltänderungen machen. Jan Oksum (55), der bisherige Vorstandsvorsitzende des norwegischen Norske Skog-Konzerns, musste auf Druck des Aufsichtsrates von seinem Posten zurücktreten. Der Aufsichtsratsvorsitzende Lars Wilhelm Grøholt teilte mit, dass Norske Skog schon über längere Zeit schlechte Ergebnisse erwirtschaftete. Um die Erträge zu verbessern und den eingeleiteten Restrukturierungsprozess zu beschleunigen, glaubt der Aufsichtsrat, dass ein Wechsel des Vorstandsvorsitzenden geboten sei. Oksum arbeitete seit 1979 bei Norske Skog und wurde vor zwei Jahren Vorstandsvorsitzender. | zurück zum Inhalt |
II. | |
| Deutschland Seit Juni 2004 befasst sich die Bausch Convert oHG, Winsen an der Luhe, mit der Formatausrüstung von grafischem Papier und Karton von Rolle auf Format sowie Format auf Format. Nun hat die Stadt Winsen/Luhe zusammen mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche das Unternehmen mit dem Unternehmerpreis 2005 für Existenzgründer ausgezeichnet. Ausschlaggebend seien sowohl das zügige Heranwachsen eines soliden Arbeitgebers, die Flexibilität und Innovationskraft der Bausch Convert als auch familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und umweltbewusstes Handeln gewesen. Finnland Der finnische Stora Enso-Konzern hat seine gesamte Beteiligung an der finnischen Sampo Oyj für 155 Mio. Euro verkauft. Daraus resultiert ein Verkaufsgewinn von 130 Mio. Euro unter der Position "außerordentliche Einnahmen". Die verkauften Aktien entsprechen 1,54% aller im Umlauf befindlichen Aktien der Gesellschaft, die im Versicherungssektor tätig ist. Schweden Die schwedische Södra Cell-Gruppe möchte den Preis für Langfaserzellstoff zum 1. April 2006 um 20 US-$ auf 650 US-$ pro Tonne erhöhen. "Die Lieferungen sind auf hohem Niveau, die Lagerbestände niedrig und die Nachfrage ist gut", kommentiert Ulf Edman, Vorstandsvorsitzender von Södra Cell International. "Trotz der steigenden Nachfrage nach Papier haben viele Papierhersteller immer Schwierigkeiten, profitabel zu arbeiten. Deshalb gehen wir auch mit unserer Erhöhung nicht über 20 US-$ hinaus." Die Marketingorganisation von Södra Cell, Södra Cell International, hat den Bereich Business Support, der der Kundenbetreuung dient, neu gegliedert. Die bisherigen drei Produktbereiche werden künftig in zwei Ressorts zusammengefasst. Hagen Rismark wird verantwortlich sein für die Lieferung von Zellstoff in den Produktbereichen Tissue, Karton und CTMP, Henrik Wettergren für grafische Papiere sowie Druck- und Spezialpapiere. Ulf Edman, Vorstandsvorsitzender von Södra Cell International, erläutert hierzu: "Ziel ist es, Södra Cell International den wechselnden Kundenstrukturen anzupassen und unsere Verkäufe zu optimieren. Die gegenwärtige Organisationsform mit individuellen technischen Produktmanagern wird jedoch beibehalten."  |  | | Hagen Rismark | Henrik Wettergren |
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III. | |
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IV. | |
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aus dem Inhalt: | Prozess- automatisierung und Überwachung | Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeheft Vorschau EXTRAHEFT WELLPAPPE 3/2006 erscheint am 07.06.2006 Anzeigen- schluss: 19.05.2006 |
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| Vorschau apr MAGAZIN, Nr. 05/06 |
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