|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | Stora Enso Papyrus gründet Tochterunternehmen in Österreich |
| Mit der Gründung der Schneidersöhne Papierhandels GmbH, Wien, will die Fa. Papyrus, Tochterunternehmen des finnischen Stora Enso-Konzerns, die geografische Reichweite des Unternehmens nun auch auf den österreichischen Papiermarkt ausdehnen. Papyrus ist ein Großhändler für Papier und Verpackungsmaterialien, der sich auf dem europäischen Markt, insbesondere aber in der grafischen Industrie, eine starke Position erworben hat. Mit den jüngsten Akquisitionen wurde das Unternehmen zum zweitgrößten Papiergroßhändler in Europa. Die Gründung der Schneidersöhne Papierhandels GmbH in Österreich ist ein natürlicher Schritt im Rahmen der Wachstumsstrategie von Papyrus. Die neu gegründete Gesellschaft wird ihren Sitz in Wien haben und ihren österreichischen Kunden eine Palette von über 6000 Produkten anbieten. Geleitet wird die Niederlassung von Werner Pribyl, der zum Geschäftsführer der Gesellschaft ernannt wurde. "Papyrus registriert seit einiger Zeit Interesse österreichischer Kunden an den Produkten und Dienstleistungen, die Schneidersöhne auf dem deutschen Markt anbietet. Die Gründung der Gesellschaft war somit nur ein logischer Schritt für das Unternehmen. Ab nun erhalten unsere österreichischen Kunden direkten Zugang zur gesamten europäischen Produktpalette. Unser ausgezeichneter Service wird zusätzlich durch ein Logistiksystem von Weltklasse unterstützt", erläutert Werner Pribyl und fährt fort: "Noch nie wurde auf dem österreichischen Markt eine so umfassende Bandbreite an Papierprodukten angeboten, die sich von Massenware bis hin zu hochtechnischen Spezialpapieren erstreckt." "Unser Geschäft besteht im Angebot von Lösungen, die genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Diesen geht es darum, ihren Betrieb kosteneffektiv zu gestalten und Zugang zum benötigten Know-how zu erhalten. Es reicht nicht aus, das richtige Produkt in der richtigen Qualität zur richtigen Zeit anzubieten. Das konnten wir schon in der Vergangenheit von Deutschland aus in einigen Teilen Österreichs gewährleisten. Da wir nun auch direkt vor Ort tätig sind, können wir unsere Leistungen der gesamten österreichischen Druckergemeinde anbieten", freut sich Rainer Köster, Senior Vice President Region Central bei Papyrus. | zurück zum Inhalt |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Winkler + Dünnebier wieder eindeutig in der Gewinnzone | Die Neuwieder Winkler + Dünnebier AG (W+D), Tochterunternehmen der Hamburger Körber-Gruppe, konnte ihren Gewinn im Jahr 2005 auf 5 Mio. Euro (i. Vj.: 1,4 Mio. Euro) steigern. Dabei fiel der Umsatz um 2,2 Mio. Euro auf 100,7 Mio. Euro. Dem Unternehmen gelang es, die Nettoverschuldung um mehr als 30% auf 17,6 Mio. Euro zurückzuführen. "Das Geschäftsjahr 2005 war immer noch von den Strukturproblemen der Briefumschlagindustrie und der damit verbundenen Investitionszurückhaltung geprägt", so Dietmar Kurz, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Der Auftragseingang blieb gegenüber dem Vorjahr mit 106,9 Mio. Euro fast gleich. Der Auftragsbestand zum Bilanzstichtag stieg leicht um 6,3 Mio. Euro auf 37,9 Mio. Euro. Wie in den Vorjahren überstiegen die Investitionen in Märkte und Produktentwicklungen die Sachinvestitionen um ein Vielfaches. "Wir wollen die strategische Neuausrichtung des Unternehmens durch neue Produkte und den Einstieg in neue Märkte weiter konsequent vorantreiben", so Kurz. Insgesamt investierte das Unternehmen 1,7 Mio. Euro. Zu Winkler + Dünnebier gehören Niederlassungen in Alsdorf und Schanghai sowie die Tochterfirmen PreOwned EnvelopeMachines POEM GmbH und die W+D Machinery Inc. Im Jahr 2006 erwartet W+D einen Umsatz, der nicht wesentlich über dem des Vorjahres liegt. Dabei soll der Jahresüberschuss, der im Jahr 2005 durch Einmaleffekte positiv beeinflusst wurde, weiter im schwarzen Bereich bleiben. | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | Steirische Pappenfabrik Timmersdorf insolvent |
| Die österreichische Firma Pappenfabrik Timmersdorf, Timmersdorf, hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen verlor Anfang des Jahres den Großkunden UPM. Die Pappenfabrik weist darauf hin, dass die unvorhergesehene Steigerung ihrer Energiekosten für die Pappenproduktion letztlich mitentscheidend für die Insolvenz war. Betroffen sind 33 Arbeitnehmer. Der Besitzer des Unternehmens ist zu 84% die Habenberger Stiftung. Je 8% halten Geschäftsführer Wolfgang Habenberger senior und Wolfgang Habenberger junior. Habenberger junior ist gleichzeitig Vorstand bei Mondi Packaging. | zurück zum Inhalt |
3. | Klebstoffhersteller Collano spricht von Umsatzplus bei Margendruck |
| Der Schweizer Klebstoffhersteller Collano mit Hauptsitz in Sempach-Station bei Luzern konnte 2005 den Umsatz um 3% auf 112,3 Mio. sfr steigern, jedoch ging der Gewinn von 1,1 Mio. sfr auf 0,4 Mio. sfr zurück. Mit weltweit 328 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern blieb der Personalbestand Ende 2005 gegenüber dem Vorjahr konstant. 82% der Belegschaft sind mit Collano als Arbeitgeber zufrieden, wie die 2005 durchgeführte Mitarbeiterumfrage bestätigte. Die Zahl der Ausbildungsplätze für Berufslehren konnte in 2005 von 19 auf 21 erhöht werden. Das umsatzmäßig erfreuliche Geschäftsjahr 2005 ist auch von einem Margen- und entsprechenden Gewinnrückgang geprägt. Die ursprünglich für das zweite Semester erwartete Entspannung bei der Rohstoffsituation ist nicht eingetroffen; die angespannte Situation an den Rohstoffmärkten führte zu mehrfachen, teilweise sehr deutlichen Preiserhöhungen, die von Collano nicht zeitgleich an die Kunden weitergegeben werden konnten. Eine erfreuliche Entwicklung verzeichnete das im 2003 zusammen mit dem weltweit tätigen Unternehmen National Starch & Chemical gegründete Jointventure Purbond AG zur weltweiten Kommerzialisierung der Polyurethan-Klebstoff-Technologie im Bereich Engineered Wood (struktureller Holzleimbau). Neuorganisation Im Zuge der Weiterentwicklung vom Klebstoff- zum Innovationsunternehmen hat Collano per 1. Januar 2006 eine Neuorganisation in Kraft gesetzt: Vier Kernbereiche fokussieren ihre Aktivitäten auf Märkte mit großem Innovationspotenzial: Safety & Security-Spezialklebstoffe für Produkt-, Fälschungs- und Datenschutz, Medical-Spezialklebstoffe für direkten Haut- und Wundkontakt, Automotive-Spezialklebstoffe für die Innenausstattung von Autos, Building & Design-Spezialklebstoffe und Bindemittel für Anwendungen im und am Gebäude. Ein fünfter Bereich ist für die industriellen und gewerblichen Klebstoffmärkte außerhalb der Kernbereiche verantwortlich. Aussichten Die Strategieumsetzung vom Klebstoff- zum Innovationsunternehmen beginnt seit dem vierten Quartal 2005 zu greifen und bringt Wachstum: Auf dieser Basis und aufgrund der vielversprechenden Projekte, die in Bearbeitung sind, erwartet Collano für 2006 insgesamt eine Verbesserung des Geschäftsresultates. | zurück zum Inhalt |
4. | Papierfabrik Koehlerinvestierte in 2005 mehr als geplant |
| Die Oberkircher Papierfabrik August Koehler AG konnte im abgelaufenen Jahr 2005 ihren Umsatz auf etwas über 570 Mio. Euro (i.Vj.: 569 Mio. Euro) erhöhen. Dabei lag der operative Cashflow unterhalb von 10% des Umsatzes, was nicht ganz den Erwartungen des Unternehmens entsprach. Im abgelaufenen Jahr investierte Koehler mit 25 Mio. Euro deutlich mehr als ursprünglich geplant. Größte Einzelinvestition war die Erweiterung des Versandgebäudes in Kehl in Verbindung mit einer automatischen Rollenverpackung. Dadurch können die Fracht- und Lagerkosten gesenkt werden, und das Unternehmen kann mehr Papier direkt für seine Kunden verladen. Die erwirtschafteten Gewinne nutzte die Firma außerdem zur Reduzierung von Bankkrediten. Im Jahr 2006 wird Koehler runde 12 Mio. Euro in die Rollenausrüstung in Kehl stecken und außerdem eine neue Rollenschneidmaschine für Thermo- und SD-Papiere anschaffen, die zwei ältere Anlagen ersetzen wird. Mit dieser neuen Anlage sind auch größere Rollendurchmesser möglich, außerdem garantiert sie eine noch gleichmäßigere Rollenwicklung. Daneben investiert Koehler in einen Büroneubau, der bis zum Jahresende fertiggestellt sein soll. Danach soll das bisherige Verwaltungsgebäude modernisiert werden. Die Entwicklung des ersten Quartals 2006 entspricht bei Produktion, Absatz und Umsatz den Erwartungen des Vorstandes. Die extrem gestiegenen Energiekosten hätten jedoch in den ersten beiden Monaten keine befriedigende Ertragslage zugelassen. Seit März wirkten jedoch von Koehler weltweit durchgeführte Preiserhöhungen positiv auf die Ertragslage. Insgesamt geht der Vorstand im Jahr 2006 von einem um 5% gestiegenen Umsatz auf dann 600 Mio. Euro aus und plant dabei einen Gewinn von 5% vor Steuern. Die Voraussetzungen hierfür seien Nebenkostenreduktionen und weitere Verbesserungen auf allen Ebenen. | zurück zum Inhalt |
5. | Metso Automation benennt Produktlinien um |
| Die Firma Kajaani Produkt Line, einer der führenden Lieferanten von Stoffdichtemesssystemen und anderen Analysatoren, die zur Firma Metso Automation gehört, wird im Laufe dieses Jahres ihre Marke "Valmet Consistency" in "Kajaani Consistency" umbenennen. Diese Umbenennung ist Teil der Firmenstrategie, das Unternehmen besser zu positionieren, um neue Marktsegmente zu erschließen und die derzeitige Markenstruktur zu modernisieren. Martii Artama, der Präsident der Firma Kajaani Product Line, kommentiert: "Da wir jetzt in neue Konsistenzgeschäftsbereiche wie z. B. Abwasserbehandlungsanlagen expandieren, gibt der Name Valmet Consistency nur ein eingeschränktes Bild davon, wer wir sind. Wenn wir unter der Marke Kajaani agieren, können wir unsere Marketingaktionen besser über die Kajaani-Produktlinie vereinheitlichen." | zurück zum Inhalt |
6. | Constantia Packaging mit höherem Gewinn |
| Die Constantia Packaging AG, Wien, verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr trotz gestiegener Energie- und Rohstoffpreise einen höheren Gewinn. Wie der österreichische Verpackungshersteller erklärte, lag der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Gesamtjahr bei 83 Mio. Euro, nach 78,8 Mio. Euro im Vorjahr, während der Vorsteuergewinn von 69,7 Mio. Euro auf 78,8 Mio. Euro anstieg. Der Nettogewinn verbesserte sich von 37,7 Mio. Euro auf 45,8 Mio. Euro. Beim Konzernumsatz meldete Constantia Packaging aufgrund der positiven Entwicklung in den Segmenten "Flexible Verpackung" und "Wellpappe" einen Anstieg auf 991,6 Mio. Euro (plus 4,9%). Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern einen weiteren Anstieg bei Umsatz und Ergebnis. Dabei sollen die bereits im Vorjahr begonnen Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen weiter fortgeführt werden. Die Aktie von Constantia Packaging notiert in Wien aktuell mit einem Minus von 1,08% bei 35,81 Euro. | zurück zum Inhalt |
7. | Norske Skog Walsum modernisiert Streichmaschine |
| Im Dezember 2005 beauftragte Norske Skog Walsum Voith Paper mit dem Umbau der Offline-Streichmaschine SM 10. Dadurch soll die Produktivität der Anlage erhöht, die Qualität des Endproduktes verbessert und Kosteneinsparungen bei den Streichfarben erreicht werden. Der Auftrag umfasst die Installation von zwei JetFlow F-Auftragswerken an der SM 10 mit dem dazugehörigen Aktuatoren-System OnQ ModuleCoat und der Profilmatic-Regelungssoftware, außerdem die Erweiterung der Streichfarbenaufbereitung. Das vorhandene Qualitätsleitsystem wird komplett demontiert und durch drei OnQ-Messrahmen ersetzt, welche eine Datenerfassung nach der Abrollung und jeweils nach den JetFlow F-Auftragswerken ermöglichen. So findet eine durchgängige Kontrolle der Papierbahn statt. Die Visualisierung und die lückenlose Dokumentation durch Tambourprotokolle, Schicht-, Tages- und Sortenberichte stehen im OnView-Informationssystem zur Verfügung. Der Auftrag wird nach dem so genannten Process Line Package (PLP) von Voith abgewickelt. Das Heidenheimer Unternehmen übernimmt damit mechanisch, prozesstechnisch und steuerungstechnisch die Gesamtverantwortung für den Produktionsprozess. Alle Leistungen wie Montage, Verkabelung, Programmierung, Verrohrung sowie die anschließende Inbetriebnahme sind hierbei ebenfalls eingeschlossen. | zurück zum Inhalt |
8. | Oldenbourg verkauft Verarbeitungsbetriebe an Schlott |
| Die Münchner Oldenbourg-Gruppe verkauft einen Teil ihrer Unternehmen an die Schlott-Gruppe, Freudenstadt. Am 19. April 2006 vereinbarten die beiden Unternehmensgruppen, dass Schlott die REUS s.r.o., Pilsen (CZ) sowie die Vertriebsgesellschaften AIB Industrie-Buchbinderei GmbH und Oldenbourg Taschenbuch GmbH, Kirchheim, übernimmt. Mit dem Kauf dieser Unternehmen wird Schlott seine Produktionskapazitäten in der Tschechischen Republik und sein Leistungsangebot in der Weiterverarbeitung ausbauen. Der Verkauf erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates von Schlott. Für die Oldenbourg-Gruppe ist dieser Schritt der Startschuss zu einer Fokussierung auf die Unternehmensstandorte in Süddeutschland. Ziel ist es, die Kräfte auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und die Straffung der Strukturen im Stammhaus in Kirchheim bei München zu konzentrieren. Die Unternehmensgruppen Oldenbourg und Schlott beabsichtigen, in Zukunft bei größeren Projekten in Druck und Weiterverarbeitung zusammenzuarbeiten. | zurück zum Inhalt |
9. | Tageszeitungen in Deutschland sehr stark verbreitet |
| Die Tageszeitung zählt nach wie vor zu den wichtigsten Informationsquellen der Deutschen. Auf Tausend Einwohner kommen 317 Zeitungsexemplare. Mit einer Auflage von insgesamt 22 Millionen Exemplaren pro Tag ist Deutschland innerhalb von Europa klar Zeitungsland Nummer eins, gefolgt von Großbritannien mit 18,6 Millionen Exemplaren und Frankreich mit acht Millionen Exemplaren. In Deutschland gibt es 347 Tageszeitungen mit 1552 Lokalausgaben. Auch darin spiegelt sich das vielfältige Leseangebot in Deutschland wider. | zurück zum Inhalt |
10. | Antalis baut neue Logistikzentrale im Europark Frechen |
| In der vorletzten Märzwoche 2006 gab das Papiergroßhandelshaus Antalis GmbH grünes Licht für den Neubau seines neuen Logistikzentrums im Frechener Europark. Entstehen werden auf dem 50.000 m² großen Grundstück bis zum November dieses Jahres ein Bürogebäude und ein Logistikzentrum. "Der Standortwechsel ist für uns unausweichlich geworden, da unsere derzeitigen Räumlichkeiten in Köln- Ossendorf schon jetzt aus allen Nähten platzen, und wir auch künftig weiter expandieren wollen", erklärte Antalis-Geschäftsführer Dr. Ingo Osterheld anlässlich des symbolischen Spatenstichs. Frechen bietet dem Papiergroßhändler durch die unmittelbare Nähe zu den Autobahnen A1 und A4 sehr gute logistische Möglichkeiten. Neben einer 20.000 m² großen und bis zu 14 m hohen Logistikhalle, in der auf über 38.000 Regalplätzen das gesamte Produktspektrum von Antalis für den Versand vorgehalten werden kann, entsteht ein separates Verwaltungsgebäude mit 3000 m² Bürofläche für alle Funktionsbereiche des Unternehmens. Das Investitionsvolumen umfasst rund 30 Mio. Euro. | zurück zum Inhalt |
11. | Papierverpackungen: steigende Verwertungsquote in Österreich |
| Die Recyclingquote von Papierverpackungen in Österreich ist im vergangenen Jahrzehnt von 83% im Jahr 1995 auf einen neuen Rekordwert von 87% im Jahr 2005 gestiegen. Das hat der Marktführer bei der Sammlung und Verwertung von Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe und Wellpappe in Österreich, die Altpapier-Recycling-Organisationsgesellschaft mbH (Aro) im Report 2005 bekannt gegeben. Im Gewerbe erreichte die Sammelquote laut Aro im Vorjahr 90%, bei den Haushalten 78%. Die Pro-Kopf-Sammelmenge der Privathaushalte erhöhte sich im Vergleichszeitraum von 66,4 auf 68,3 kg pro Jahr. Spitzenreiter sind die Vorarlberger mit 76,6 kg, Schlusslicht Tirol mit 55,2 kg pro Jahr. Aro-Geschäftsführer Werner Knausz hält laut pressetext-Meldung vor allem im Haushaltsbereich eine weitere Steigerung für möglich: "Eine Recyclingquote von 85 bis 87% wäre denkbar. Derzeit verlieren wir durch den Hausbrand noch zu viel in den ländlichen Gebieten." Um dieses Ziel zu erreichen, müssten jedoch die Kübel noch näher zum Haushalt gebracht werden. Ein weiterer Faktor sei die Umstellung der Haushalte auf Erdgas, die das Sammelverhalten positiv beeinflusse, so Knausz. Im Bereich der gewerblichen Wiederverwertung sei mit 90% der Plafond so gut wie erreicht | zurück zum Inhalt |
12. | Achema: FNR informiert über Biorohstoffe |
| Auf Rohstoffe aus dem Forst und vom Acker kann die chemische Industrie heute nicht mehr verzichten. Das dokumentiert die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V. mit ihrem Messestand auf der Achema 2006 in Frankfurt a.M. (15. bis 19. Mai). Fundierte Fakten dazu liefert die neue Broschüre "Nachwachsende Rohstoffe in der Industrie". Mehr als 130 Mio. m³ Holz und knapp 2,7 Mio. t pflanzliche Öle und Fette, Stärke, Zucker, Zellstoff und andere nachwachsende Rohstoffe werden laut FNR jedes Jahr der chemisch-technischen Veredlung in Deutschland zugeführt. Damit decke allein die chemische Industrie über 10% ihres Rohstoffbedarfs. Die Broschüre "Nachwachsende Rohstoffe in der Industrie" ist über www.fnr.de, Stichwort "Literatur", kostenlos bestellbar. | zurück zum Inhalt |
13. | Die neueste Entsäuerungsanlage der PAL steht in Russland |
| Ende des vergangenen Jahres wurde in Russland die gemeinnützige Stiftung "Akademie zur Erhaltung von Buchbeständen St. Petersburg" gegründet. Diese Einrichtung, deren Namen jetzt PAS Preservation Academy St. Petersburg lautet und die am 11. Mai 2006 offiziell eröffnet wird, soll in enger Kooperation mit der Russischen Nationalbibliothek in St. Petersburg und der PAL Preservation Academy GmbH Leipzig die Erhaltung großer Buchbestände sichern helfen. Ermöglicht wurde die Gründung der Akademie durch die Bereitstellung einer Massenentsäuerungsanlage durch die Secco Pontanova Stiftung. Die Mindestauslastung sei durch Eigenmittel der Nationalbibliothek gesichert, berichtet die PAL. Für eine dem Bedarf entsprechende Auslastung der vorhandenen Kapazität müssten aber weitere Sponsoren gefunden werden. Die Technik, die in St. Petersburg eingesetzt wird, ist dieselbe, die die Preservation Academy Leipzig verwendet: das CSC Book Saver-Verfahren. Dabei handelt es sich um ein effizientes Flüssigphasen-Entsäuerungsverfahren, das den pH-Wert der sauren Papiere in den neutralen Bereich anhebt, eine alkalische Reserve einbringt und das Cellulosemolekül wirksam gegen wieder frei werdende Säuren und Umwelteinflüsse schützt. Die neue Anlage in St. Petersburg hat die Probeläufe seit Anfang des Jahres laut PAL erfolgreich bestanden. In den Räumen der Nationalbibliothek werden etwa 40.000 Bücher pro Jahr behandelt, sie sichern die Grundauslastung der Anlage, deren jährliche Gesamtkapazität rund 100.000 Bücher beträgt. | zurück zum Inhalt |
14. | Neuer Industriemeister Papiererzeugung jetzt auch in Teilzeitform |
| Die neue Prüfungsordnung zum anerkannten Abschluss "Geprüfter Industriemeister - Fachrichtung Papiererzeugung" ist im Jahr 2005 in Kraft getreten. Diese Fortbildungsmöglichkeit in Vollzeitform über einen Zeitraum von zehn Monaten bietet den Facharbeitern und Facharbeiterinnen der Papierindustrie eine attraktive Perspektive zur Aufstiegsqualifizierung. Waren bisher die Betriebe gezwungen, den künftigen Meister nahezu ein ganzes Jahr von seiner Tätigkeit freizustellen und darüber hinaus einen Ersatz innerbetrieblich zu organisieren, bietet die Papiermacherschule Gernsbach ab dem Schuljahr 2006/2007 die Möglichkeit, den Meisterbrief innerhalb eines Zeitraumes von zwei bis maximal drei Jahren zu erlangen. Diese gesamte Fortbildungsmaßnahme umfasst einen Zeitraum von 38 Wochen, die auf acht Blöcke aufgeteilt sind. Der Meister in Teilzeitform beginnt jeweils zweimal pro Jahr. Der erste Kurs beginnt am 18. September 2006, der zweite am 22. Januar 2007. Die Inhalte Wie beim Vollzeit-Meister wird neben den bisher üblichen technologischen Schwerpunkten verstärkt auf Organisations- und Führungskompetenzen Wert gelegt. Dies entspricht dem veränderten Anforderungsprofil an Führungskräfte der mittleren Ebene, die seit einigen Jahren in zunehmendem Maße mit komplexen betrieblichen Aufgabenstellungen konfrontiert sind, welche nicht nur aus Sachaufgaben, sonder auch aus Organisations- und Führungsaufgaben bestehen. Dazu gehört unter anderem auch, dass neben den täglichen Aufgaben die Durchführung von Projekten zum Handlungsspektrum des Industriemeisters der Papier erzeugenden Industrie gehört. Die Prüfungen Die Prüfungen des Meisters in Teilzeitform werden ebenfalls nach der neuen staatlich anerkannten Prüfungsordnung, die für diese Fortbildung gültig ist, vorgenommen. Die gesamte Fortbildung umfasst insgesamt drei Prüfungszeitpunkte, an welchen der vermittelte Stoff abschnittsweise abgeprüft wird. Neben den fünf schriftlichen Prüfungen im Bereich der fachrichtungsübergreifenden Basisqualifikationen sind die Situationsaufgaben im Bereich "Führung und Organisation" und "Papiertechnologie" ebenfalls Bestandteil des Teilzeit-Meisters Papiererzeugung. Damit wird stärker als bisher der betrieblichen Praxis entsprochen, in der häufig technische mit organisatorischen und personellen Fragestellungen verknüpft sind. Ebenfalls Bestandteil des Teilzeit-Meisters ist eine Projektarbeit im Bereich der Spezialisierungsgebiete, in der ein künftiger Meister beweisen soll, dass er eine komplexe betriebliche Aufgabenstellung eigenständig bearbeiten kann. Im Anschluss an die Präsentation der Arbeit findet ein Fachgespräch statt, in dem weitergehende Fragestellungen beantwortet werden sollen. Zur Auswahl in diesem Bereich stehen ebenfalls wie beim Vollzeit-Meister die Wahlqualifikationsschwerpunkte "Grafische Papiere", "Technische Papiere und Spezialpapiere", "Verpackungspapiere, Karton und Pappe", "Hygienepapiere" und "Zellstoff" zur Verfügung. Voraussetzung zur Teilnahme an der Prüfung beim Teilzeit-Meister ist wie beim Vollzeit-Meister der Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf, welcher der Papier erzeugenden Industrie zugeordnet werden kann und eine mindestens einjährige einschlägige Berufspraxis oder eine vergleichbare Qualifikation. Mit dem Erwerb des Meisterbriefs ist esseit diesem Jahr möglich, an einer Universität in Baden-Württemberg ein Studium zu beginnen. Dies gilt auch für den Vollzeit-Meisterkurs. Das Studium zum Diplomingenieur der Fachrichtung Papiertechnik an der Berufsakademie in Karlsruhe ist mit dem Erwerb des Meisterbriefs nach der neuen Prüfungsordnung ebenfalls möglich. Mit diesem Angebot ermöglicht die Papiermacherschule der Industrie eine flexible Lösung, ihren Führungsnachwuchs ohne eine lange dauernde Freistellung der Mitarbeiter zu qualifizieren und trägt somit mit einem weiteren Baustein zur Zukunftssicherung der Papierindustrie bei. Weitere Informationen im Internet unter www.papiermacherzentrum.de. | zurück zum Inhalt |
15. | Zertifizierte Sicherheit bei E.C.H. Will |
| E.C.H. Will, Hersteller von Querschneidern, Schulheftstraßen und Liniermaschinen für die Papier verarbeitende Industrie, ist nach eigenen Angaben als einer der ersten Maschinenbauer Europas im Besitz der internationalen Sicherheitszertifikate OHSAS 18001 (Occupational Health and Safety Assessment Series) und SCC (Safety Certificate Contractors). Mit dem Standard OHSAS 18001 bestehen gültige Kriterien für die Bewertung eines dokumentierten Arbeitssicherheitssystems. Die OHSAS fordert festgelegte Verfahren, dass die Anforderungen, die diese Norm stellt, im Unternehmen umgesetzt werden. Dazu gehört nicht nur die hundertprozentig nachgewiesene Umsetzung der gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Forderungen, sondern beispielsweise auch die Einbindung von Unterlieferanten, die an einem Montageort tätig werden. Unternehmen mit OHSAS-Zertifikat haben nachgewiesen, dass ihr sicherheitsgerechtes Verhalten und die definierten Verfahren fest in den Unternehmensprozessen integriert sind, auf Eigeninitiative und Selbstverpflichtung beruhen und zu besseren Ergebnissen führen. Um die Forderungen der OHSAS umzusetzen, hat E.C.H. Will zusätzlich die Bedingungen des SCC erfüllt. Beim SCC gilt es 160 einzeln gelistete Prüfpunkte aus den Bereichen Arbeitsschutz, Gesundheit und Umwelt nachweislich zu erfüllen. Zur erfolgreichen Zertifizierung müssen Belange aus dem Maschinen- und Anlagenbau positiv beantwortet und dokumentiert werden. Gleiches gilt unter anderem für Baustellen und Arbeitsstätten. Außerdem muss die Unfallzahl nachweisbar niedrig sein. E.C.H. Will unterhält seit 1994 ein Qualitätsmanagementsystem gemäß ISO 9001. "Da die Belange aus Umwelt und Arbeitsschutz bei uns in den Grundzügen schon immer implementiert waren, konnten OHSAS und SCC reibungslos in das System eingearbeitet werden", erläutert Ulrich Voß, Installation Supervisor bei E.C.H. Will, und fügt an: "Nicht durch die Zertifikate an sich wird man besser, sondern dadurch, dass die Mitarbeiter die dokumentierten Forderungen im Produktionsalltag beachten und leben." Für E.C.H. Will, ein Unternehmen der Körber PaperLink-Gruppe, Hamburg, haben sich die Zertifizierungen nach eigener Aussage in jedem Fall gelohnt. Von internationalen Kunden sei bereits der Nachweis einer OHSAS-Zertifizierung als Vertragsbestandteil gefordert worden - ein Trend der sich fortsetzen werde. Das Managementsystem soll weiter ausgebaut, OHSAS 18001 und ISO 9001 auf jeden Fall aufrecht erhalten werden. Da die SCC-Zertifizierung nur in wenigen europäischen Ländern bekannt ist, hat sich E.C.H. Will entschlossen, die SCC-Forderungen in das bestehende Managementsystem zu implementieren. | zurück zum Inhalt |
16. | Bahnbrechende Weiterentwicklung bei Naturpapieren |
| Grafikdesigner und Drucker greifen gerne zum Naturpapier - wegen seiner Haptik, der natürlichen Oberfläche und des Volumens wegen. Das hatte bislang allerdings den einen großen Nachteil: Das Druckergebnis konnte mit gestrichenen Papierqualitäten auch nicht ansatzweise Schritt halten. Es gab hier also in drucktechnischer Hinsicht durchaus Entwicklungspotenzial, und das hat der Papiergroßhändler Schneidersöhne in Zusammenarbeit mit der Schweizer Papierfabrik M-real Biberist genutzt. Nach einer intensiven Entwicklungsphase und unzähligen Tests ist der Papierneuling da und hat den Namen PlanoArt bekommen. PlanoArt hat nach Angaben von Schneidersöhne, was andere Naturpapiere nicht haben: Mit dem neuen Premium-Naturpapier ist eine punktgenaue geometrische Farbwiedergabe möglich. Dadurch entstehen punktgenaue Abdrucklinien, die das gedruckte Motiv scharf darstellen. Die Farbe liegt ruhig und gleichmäßig auf und sackt nicht weg wie sonst bei Naturpapieren üblich. Neben der Druckqualität kann sich der Drucker über einen reduzierten Farbverbrauch freuen; externe Drucktests ergaben ein Einsparpotenzial von ca. 20%. Ein weiterer Vorteil von PlanoArt gegenüber einem konventionellen Naturpapier ist die schnellere Farbtrocknung. Die Wartezeit zwischen Druck und Weiterverarbeitung reduziert sich laut Schneidersöhne um etwa die Hälfte. PlanoArt (holzfrei hochweiß, 1,3-faches Volumen) genügt allen Anforderungen an Umweltverträglichkeit. Es ist chlor- und säurefrei, lebensmittelecht und FSC-zertifiziert. Es gibt das neue Naturpapier in Grammaturen zwischen 80 und 170 g, als Formatware und auf Rolle. Weitere Informationen sowie Papiermuster unter Tel. (0 72 43) 7 39 61-9 65. | zurück zum Inhalt |
17. | KBA-Lackseminar 2006: Praxisinformationen zu allen Facetten der Lackveredelung |
| Alle Fragen rund um die Inline-Lackierung im Bogenoffset behandelte KBA zusammen mit vielen Partnerunternehmen der Zulieferindustrie bei einem zweitägigen Lackseminar Mitte März im Dresdner Kongresszentrum und in der neuen Versuchsdruckerei am Standort Radebeul. Über 540 Fachleute von Druckbetrieben aus 23 Ländern informierten sich über den aktuellen Stand unterschiedlicher Lackiertechnologien, technische und verfahrenstechnische Neuheiten sowie über Verbrauchsmaterialien. Mit über 540 Gästen aus 23 Ländern war das Lackseminar von KBA eine der bestbesuchten Fachveranstaltungen der vergangenen Jahre. In der neuen Versuchsdruckerei wurde die Veredelung mit Matt-/Glanzeffekten und die Inline-Stanzung der veredelten Bogen vorgeführt. | | Großansicht per Klick auf Bild! |
Was letztere angeht, sprach Christoph Weinert, Bereichsleiter Qualität und Technik von Schneidersöhne Deutschland, über Bedruckstoffe für die Lack- und Hybridveredelung. Er zeigte anhand von Oberflächenstrukturen und Querschnitten unterschiedlicher Bedruckstoffe, dass glänzend gestrichene Papiere zumeist bessere Voraussetzungen für UV- oder Hybrid-Lackierung mitbringen. Zusammen mit Hermann Nax (Sappi) und Peter Hannemann (UPM) diskutierte er Probleme, die bei der Inline-Lackierung auftreten können. Dazu gehören die unterschiedliche Öl- bzw. Wasseraufnahme des Papiers. Ist diese zu hoch, kann es zum "Wegsaufen" des Lackes kommen. Besonders bei hohen Anforderungen wie z.B. Glanz-/Matteffekten sollte die Lackierfähigkeit des Bedruckstoffes vorher getestet werden. Weitere häufig gestellte Fragen betreffen Weißverlust nach der UV-Bestrahlung (Vergilbung), Strichbrechen und Geruch. Zu erkennen ist, dass mattgestrichene Papiere mit höherem Grundweiß einen geringeren Weißverlust aufweisen. Optische Aufheller werden durch UV-Licht angeregt, aber auch zerstört. Darum ist die Stabilität der optischen Aufheller bei UV-Anwendungen besonders wichtig. Das Strichbrechen kann häufig durch vorheriges Rillen vermieden werden - der UV-Lack sollte dafür aber so flexibel wie möglich sein. Geruch entsteht durch einen chemischen Zerfallprozess des Binders. Papierhersteller und Binder-Lieferanten arbeiten deshalb eng zusammen, um die richtige Auswahl vorzunehmen. Neben möglichen kritischen Eigenschaften bietet die UV-Lackierung aber aus Sicht der Papierindustrie auch deutliche Vorteile. Dazu gehören die sofortige Farbtrocknung, hohe Scheuerfestigkeit und der bestmögliche Glanz. | zurück zum Inhalt |
18. | Neues Kuvert für professionellen CD-Versand |
| Mit dem neuen CD-Kuvert der Elco Papier AG, Allschwil/CH, lassen sich digitale Daten und Papierdokumente gleichzeitig per Post versenden. Ob Bilder, Grafiken oder Textdokumente: die entsprechenden CDs oder DVDs lassen sich im gleichen Kuvert wie die Texte oder Hardcopy verpacken. Das CD-Kuvert von Elco verfügt im Innern über eine separate Einschublasche für den Datenträger. CD-Kuvert von Elco Papier: Was inhaltlich zusammengehört, bleibt auch bei der Weitergabe beisammen. | | Großansicht per Klick auf Bild! |
Es gibt das neue Elco-Kuvert im Format C5, mit oder ohne Fenster, sowohl in Verpackungen à zehn Stück wie auch in Schachteln zu 100 Stück. Die Papierqualität von 200 g/m² sorgt für die nötige Stabilität, die zum Schutz der Datenträger erforderlich ist. Das CD-Kuvert verfügt über einen Haftklebeverschluss sowie über eine Reißlasche zum bequemen Öffnen des Umschlags. Die CD-Kuverts sind laut Hersteller postkonform. | zurück zum Inhalt |
19. | Drewsen erreicht Umbauziele bei der PM 2 |
| Die mit einer Investitionssumme von ca. 9 Mio. Euro modernisierte PM 2 erreicht nunmehr eine Produktionsgeschwindigkeit bis 850 m/min bei Flächengewichten zwischen 55 und 160 g/m², berichtet die Papierfabrik Drewsen Spezialpapiere GmbH & Co. KG, Lachendorf bei Celle. Nach Aussage des Unternehmens machte die Bedienung von Nischenmärkten mit höchsten Qualitätsansprüchen der Verarbeiter von Sicherheits- und Spezialpapieren die Modernisierung des Antriebs, der Pressenpartie sowie des Prozessleitsystems der PM 2 erforderlich. Ergänzende Zielsetzung war naturgemäß die Steigerung der Produktionskapazität der 2,34 m breiten Anlage durch Erhöhung der Produktionsgeschwindigkeit. Die Forderung nach höherer Produktionsgeschwindigkeit war laut Drewsen nur mit einem neuen Mehrmotorenantrieb zu realisieren. Ein einziges durchgängiges und flexibles System sollte die Übersichtlichkeit und einfache Handhabung erleichtern sowie künftige Erweiterungen kostengünstig und einfach ermöglichen. Drewsen Spezialpapiere entschied sich für Alstom Power Conversion als Lieferant für den neuen Mehrmotorenantrieb und das Antriebsleitsystem der PM 2. Die Pressen- und Vortrockenpartie wurde von Metso Paper umgebaut. Projektherausforderungen waren die knapp bemessene Lieferzeit von 15 Wochen und die noch knapper bemessene Umbauzeit. Mittlerweile konnten Drewsen zufolge alle mit der Umbaumaßnahme vorgegebenen Zielsetzungen, insbesondere Verbesserung des Querprofils sowie die angestrebten Kapazitätserhöhungen, erreicht werden. Die Papierfabrik Drewsen Spezialpapiere fertigt mit 400 Mitarbeitern in Lachendorf auf drei Papiermaschinen täglich 400 t hochwertige Sicherheits- und Spezialpapiere mit Wasserzeichen, Fäden und anderen Sicherheitselementen sowie hochwertige Feinpapiere mit dem Anspruch der Unverwechselbarkeit für die Märkte in aller Welt. | zurück zum Inhalt |
20. | Folgeaufträge für Parsytec |
| Der Aachener Anbieter von Oberflächeninspektionssystemen für Bahnwaren erhielt von der chinesischen Chenming Paper Holding einen weiteren Auftrag: Nach der Bestückung der Werke in Jiangxi und Shandong mit je einem Bahninspektionssystem ist Jilin Chenming nun der mittlerweile dritte Standort. Das Bahninspektionssystem in Jilin, das schnelle und zielgerichtete Defekterkennung und somit auch schnelle Reaktionen ermöglicht, wird zusätzlich von einem Zielhaltsystem (UCS) unterstützt. Das UCS stoppt die Wickelmaschine oder den Umroller, um kritische Defekte zu reparieren. Reaktionen - in diesem Fall - umfassen das Beheben der Defektursache und dadurch die Reduzierung des Ausschusses sowie zusätzliche Kosten für Maschinen und Personal. Von SCA in Laakirchen/A erhielt Parsytec einen Folgeauftrag über drei Bahninspektionssysteme. Zuvor hatte SCA ein Parsytec-System für die neu gebaute PM 11 beschafft und damit nach Aussage des Aachener Systemhauses nachweisbar die Anfahrkurve für die neue Maschine beschleunigen können. In der Folge installierte SCA ein weiteres Parsytec-System an der PM 10. Diese Inspektionslandschaft wird jetzt komplettiert durch Bahninspektionssysteme an den Superkalandern SC 1, SC 2 und SC 3. Die Systeme an den Kalandern werden untereinander verbunden und ermöglichen dadurch eine exakte Abstimmung erforderlicher Reaktionen auf die Detektionsergebnisse | zurück zum Inhalt |
I. | |
| Frank Springob (39) übernahm zum 1. April 2006 die Leitung des Bereichs Büropapiere bei Deutsche Papier Vertriebs GmbH. Der Bereich Büropapiere ist einer von fünf Vertriebssparten von Deutsche Papier und hat regionale Vertriebsstandorte in Hannover, Wuppertal und Augsburg. Der Betriebswirt (BA) verfügt über langjährige Erfahrung im Papiergroßhandel. Er war in den letzten Jahren in Führungspositionen im Büropapierbereich tätig. Horst Winter, langjähriger Geschäftsführer und ehemaliger Gesellschafter der August Ristelhueber Papier & Zellstoff GmbH, Hamburg, starb Mitte April im Alter von 80 Jahren. Der Verstorbene leitete das Unternehmen August Ristelhuebervon 1962 bis 1987 und war langjähriges Mitglied im Hamburger Zellstoffimportverein.
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II. | |
| Deutschland Der Zellcheming Rheinland und der VPM Rhein-Ruhr laden zur gemeinsamen Bezirksgruppentagung am 19. Mai 2006 nach Düsseldorf ein. Ort der Veranstaltung, die um 14 Uhr beginnt, ist der Industrie-Club Düsseldorf, Elberfelder Straße 6. Zum Tagungsthema "Rund um die Entwässerung" referieren Repräsentanten der Unternehmen Kufferath, Papierfabrik Schöllershammer sowie Stockhausen. Norwegen Die Ratingagentur Moody's hat die Anleihen des norwegischen Norske Skog-Konzerns von Baa3 auf Ba1 heruntergesetzt. Diese Entscheidung basiert nach Darstellung von Moody's auf der schwachen Ergebnisleistung des Unternehmens. Außerdem spiele ein wachsender Kostendruck bei den Energiepreise und ein Ausblick für die Preisentwicklung im Jahr 2007 eine Rolle. Letztere sei nicht ausreichend, um die finanziellen Daten entscheidend auf ein angemessenes Niveau zu bringen. Die Aussichten hat Norske Skog von negativ auf stabil geändert. Österreich Die Fa. Nordson, Wien, wird vom 10. bis 12. Mai 2006 auf der Messe A.Pack in Graz ihre Auftragstechnik präsentieren. Eines der Highlights auf dem Nordson-Stand (Stand 404) wird das Nordson-System für die Karussell-Rundum-Etikettierung sein. Das geschlossene Nordson-System ersetzt alle Typen eines offenen Radauftragssystems. Durch eine erhebliche Verringerung des Klebstoffverbrauchs und der Reinigungszeiten könne sich das Nordson-System innerhalb weniger Monate amortisieren. Die Firma Nordson liefert komplette Systemlösungen für Schmelzklebstoffaufträge. Die Produktpalette umfasst Schmelzanlagen, Klebstoffauftragsköpfe, elektronische Streckensteuerungen und Zubehör für die verschiedensten Anwendungsbereiche.
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III. | |
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Bezugspreis (Jahresabonnement): | Inland: Euro 190,- incl. Versandkosten und gesetzl. MwSt. Ausland: Euro 220,- incl. Versandkosten. Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. | Erscheinungsweise: (130. Jahrgang) | | apr Magazin und elektronische Ausgabe: | | - | monatlich 3 Ausgaben | | - | 1 x apr Magazin und | | - | 2 x apr PAPIERZEITUNG per eMail | | plus apr Extraheft WELLPAPPE | | - | jährlich 12 Ausgaben | | - | 6 x apr Extraheft WELLPAPPE und | | - | 6 x apr WELLPAPPE per eMail |
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IV. | |
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| Vorschau apr MAGAZIN, Nr. 06/06 |
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