|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | Finnische Wettbewerbsbehörde will Bußgeld gegen Stora Enso wegen Holzeinkauf verhängen
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| Die finnischen Wettbewerbsbehörden wollen gegen den finnischen Stora Enso Konzern ein Bußgeld u. a. wegen abgesprochener Holzpreise in Höhe von 30 Mio. Euro verhängen. Dem Konzern wird vorgeworfen, in den Jahren 1994 bis 2004 die Wettbewerbsgesetze nicht eingehalten zu haben. Stora Enso selbst sieht das Vorgehen der Behörde als unbegründet an und hat bisher keine Rückstellungen für einen Prozess, den es nun vermutlich geben wird, gebildet. Eine Entscheidung der so genannten Market Jury wird nicht vor Ablauf von sechs bis 12 Monaten erwartet. Gegen diese kann Stora nochmals in Berufung gehen. G.B. | zurück zum Inhalt |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Geschäftsklimaindex der Druckindustrie steigt wieder | Der Geschäftsklimaindex der deutschen Druckindustrie stieg im Dezember um sechs Punkte auf plus sechs. Nach den Befragungen des Münchner Ifo-Instituts haben sich die Geschäftsaussichten im Vergleich zum Vormonat wieder etwas aufgehellt. 16% der befragten Unternehmen rechnen mit einer günstigeren Geschäftslage in den kommenden sechs Monaten, 14% erwarten eher Verschlechterungen. Die aktuelle Situation hat sich, so die Befragten, leicht verbessert. 23% bezeichnen sie als gut, 65% als befriedigend, 12% als schlecht. Auch die Aufträgsbestände konnten merklich aufgestockt werden. Nur noch 23% der befragten Unternehmen halten ihre Auftragsbestände für klein. Die Produktion soll nach Ansicht der Befragten in den ersten Monaten des Jahres 2007 stabil bleiben. | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | Russische UPM-Forstwirtschaftstochter wird nach FSC zertifiziert |
| Das russische Unternehmen Tikhvinsky Lespromkhoz, eine Tochter des finnischen UPM-Konzern, hat seine 184.000 ha umfassenden Wälder nach den Anforderungen des Forest Stewardship Council (FSC) zertifziert. Die Auditierung erfolgte über die Firma SGS Vostok. "Die Zertifizierung unserer Forstmanagementpraktiken in Russland ist ein erster Schritt, um zertifizierte Produkte in russischen Papierfabriken produzieren zu können. Die Maßnhame unterstützt auch unser Ziel, den Anteil zertifizierter Hölzer innerhalb der Gruppe zu erhöhen", so Juri Orlov, Generaldirektor bei Tikhvinsky Lespromkhoz. Im nächsten Schritt soll eine FSC-Zertifizierung der russischen Holzeinkaufsorganisation und der Papierfabriken erfolgen. UPM strebt an, den Anteil zertifizierter Hölzer in vielen seiner Produkte zu erhöhen. | zurück zum Inhalt |
3. | Stora Enso investiert in Hülsenkartonproduktion |
| Der finnische Stora Enso Konzern investiert über seine Tochteruntergesellschaft Corenso 27 Mio. Euro in seine Hülsenkartonmaschine (PM12) im US-amerikanischen Werk Wisconsin Rapids. Dadurch sollen die Anlagen- und Produktqualität sowie die preisliche Wettbewerbsfähigkeit von Corenso in Nordamerika verbessert werden. Corensos Faserrecycling wird im Zuge dieser Investition ebenfalls modernisiert. Im Gegenzug wird die Kartonmaschine 13, auf der derzeit Hülsenkarton produziert wird, aufgrund ihrer begrenzten Möglichkeiten stillgelegt. Die Modernisierungsarbeiten werden im Mai 2007 aufgenommen und voraussichtlich im ersten Quartal 2008 abgeschlossen. Nach der Modernisierung wird die PM 12 eine der kosteneffizientesten Hülsenkartonmaschinen in Nordamerika sein. Die Produktionskapazität erhöht sich von 36.000 t auf 85.000 t. Der Hülsenkarton wird weiterhin aus Altpapier und -karton hergestellt und in Form von Hülsen für die eigene Produktion von Corenso in Nordamerika verwendet beziehungsweise an die nordamerikanische Hülsenindustrie verkauft. Zu den Endverbrauchern zählen unter anderem Hersteller von Papier und Karton, Folien und Garnen. "Das Werk Wisconsin Rapids liegt für unsere Kunden in Nordamerika recht zentral. Mit dieser Investition verbessern und sichern wir die Rentabilität von Corensos Geschäftstätigkeit in Nordamerika", so Pekka Suursalmi, Managing Director, Corenso United Oy Ltd. | zurück zum Inhalt |
4. | BG Druck und Papierverarbeitung und Holz-BG fusionieren |
| Die Selbstverwaltungsgremien der Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung (BG) und der Holz-BG haben in ihren Sitzungen am 15. November 2006 in Wiesbaden und 16. November 2006 in Kassel einen Beschluss zur Fusion der beiden Berufsgenossenschaften gefasst. Ziel ist es, sich bis spätestens zum Jahr 2011 zu einer neuen BG zu vereinigen. Die neue Berufsgenossenschaft wird bundesweit für rund 1,25 Millionen Versicherte in mehr als 102.000 Betrieben zuständig sein. "Durch die Fusion zwischen der BG Druck und Papierverarbeitung und der Holz-BG wird die bewährte Branchengliederung im Sinne einer Wertschöpfungskette Holz - Papier - Druck weiterentwickelt", erklärt Uwe Petersen, Vorstandsvorsitzender der Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung. Norbert Furche, Vorstandsvorsitzender der Holz-Berufsgenossenschaft ergänzt: "Mit dieser intelligenten Fusion stellt die Selbstverwaltung erneut ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis". Der Fusionsbeschluss ist Teil eines Gesamtkonzepts der gewerblichen Berufsgenossenschaften zu einer umfassenden Reform der gesetzlichen Unfallversicherung. Dieses Konzept sieht vor, dass die Anzahl der Berufsgenossenschaften von derzeit 26 auf bis zu neun reduziert wird. Beschlossen sind außerdem die Fusion der Dachverbände der Unfallversicherungsträger sowie eine Neuregelung des solidarischen Ausgleichs der Rentenlasten. Das Konzept wurde am 1. Dezember 2006 auf der Mitgliederversammlung des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften abgesegnet. Die Berufsgenossenschaften wollen durch die Fusionen die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems Gesetzliche Unfallversicherung verbessern und die Zukunftsfähigkeit sichern. | zurück zum Inhalt |
5. | Papeteries du Souche zahlungsunfähig
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| Der auf die Herstellung von Etiketten- und Plakatpapier spezialisierte lothringische Papierfabrikant Papeteries du Souche hat sich vor dem Handelsgericht in Saint-Dié-des-Vosges für zahlungsunfähig erklärt. Ihm wurde die übliche Sechs-Monats-Frist für die Suche nach einem Käufer eingeräumt. Das Unternehmen gehörte vormals zum US-Papierkonzern International Paper und war von diesem Anfang 2005 von der Firma Adapack übernommen worden, einem ad hoc gegründeten Konsortium aus früheren Leitenden Angestellten der Pariser Gruppe Arjo Wiggins und dem Investmentfond Atria Private Equity. Dieses hat offenbar nicht verhindern können, dass sich die Finanzlage der Papeteries du Souche in der Folge weiter verschlechterte. Der letzte Jahresumsatz erreichte 60 Mio. Euro, die Firma beschäftigt 221 Mitarbeiter. - jb | zurück zum Inhalt |
6. | Gerüchte zum Verkauf des DSD an französischen Entsorger |
| In der Abfallbranche kursieren Gerüchte, dass die Kölner DSD GmbH eventuell an das französische Entsorgungsunternehmen Véolia Environnement verkauft werden könnte. Mancher Kenner vermutet, dass der DSD-Besitzer, das amerikanische Investmenthaus KKR, mit dem Verkauf warten will, bis die Novelle der Verpackungsverordnung verabschiedet ist. Dem Vernehmen nach möchte KKR den Grünen Punkt nicht an einen weiteren Finanzinvestor verkaufen. Das DSD und auch sein Besitzer KKR bestreiten, dass es bereits konkrete Gespräche mit Véolia gab. Außerdem haben die Beteiligungsgesellschaften Triton und 3i ein Gebot für die VfW AG, ein Tochterunternehmen der Deutschen Post, abgegeben. Die Preisvorstellung der Post soll bei 80 Mio. Euro liegen. | zurück zum Inhalt |
7. | Burgo Group gliedert Marchi ein |
| Zum 1. Januar 2007 hat die italienische Burgo Group S.p.A., San Mauro Torinese, die Papierfabrik Marchi S.p.A. in die Papierfabrik Burgo S.p.A. eingegliedert. Die Burgo Group ist heute der größte Hersteller von grafischen Papieren in Südeuropa und außerdem in den Bereichen Papiervertrieb, Energie, Anlagentechnik, Faserrohstoffe, Sammlung, Sortierung und Aufbereitung von Altpapier sowie Beschaffung von forstwirtschaftlichen Erzeugnissen tätig. Die Burgo Group präsentiert sich mit einem neu entworfenen Logo, das durch die geschwungene Linie Aktualität, Eleganz sowie eine ausgewogene Dynamik zum Ausdruck bringen soll. Die von der Gruppe produzierten grafischen Papiere werden unter den Marken Burgo und Marchi vertrieben, während für die Spezialpapiere die neue Marke Mosaico geschaffen wurde. | zurück zum Inhalt |
8. | Stora Enso modernisiert Papiermaschine im Werk Varkaus |
| Der finnische Stora Enso-Konzern investiert 54,8 Mio. Euro in die Modernisierung der Papiermaschine 3 im finnischen Werk Varkaus. Durch die Investition sollen die Effizienz des Werks und die Rentabilität des Geschäftsbereichs Büropapiere verbessert werden. Das Projekt, mit dem die Spezialisierung des Werks innerhalb der Division gefördert wird, soll im Dezember 2007 abgeschlossen werden. Die Investition entspricht der Feinpapierstrategie von Stora Enso. Im November 2006 wurde die Papiermaschine 1 des Werks Varkaus im Zuge des Programms "Asset Performance Review" stillgelegt. Sie hatte eine Jahreskapazität von 95.000 t einfach gestrichenem Papier. Die Bedingungen für die Stilllegung der PM 1 wurden lokal ausgehandelt, so dass die neue Investition möglich wurde. Mit der Investition wird die Jahresproduktion des Werks bei gleichbleibender Anzahl der Mitarbeiter um rund 95.000 t auf 315.000 t ungestrichenes Feinpapier erhöht. Im Zuge der Investition wird die Briefumschlagproduktion vom Werk Veitsiluoto nach Varkaus verlegt, so dass Veitsiluoto sich auf die Produktion von Dokumentendruckpapieren konzentrieren kann. Die Produktion von Schreibpapier wird von Varkaus nach Imatra verlegt. "Das Werk Varkaus ist ein voll integrierter Standort in der Nähe guter Faserrohstoffquellen", erläutert Pekka Laaksonen, Senior Executive Vice President, Stora Enso Fine Papier. "Mit dieser Investition stärken wir die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Feinpapier-Werks und seine Position im Anlagenportfolio der Division." Außerdem investiert Stora Enso im Moment im Werk Varkaus ca. 47 Mio. Euro in die Modernisierung der Holzaufbereitung. Dies soll im September 2007 abgeschlossen sein. | zurück zum Inhalt |
9. | Körber PaperLink dezentralisert sich - Managementwechsel bei Pemco |
| Die Körber PaperLink-Gruppe will die Rolle ihrer so genannten Führungsgesellschaften E.C.H. Will, Fabio Perini und Winkler+Dünnebier stärken. Gemäß den in der Strategie 2010 formulierten Zielvorgaben für die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe werden damit Aufgaben der Holding dezentralisiert und gehen an die Körber PaperLink- Unternehmen über. Fabio Perini S.p.A. im italienischen Lucca übernimmt die Rolle der Führungsgesellschaft für das globale Tissuegeschäft. Guido Finocckì hat im Rahmen dieser Reorganisation zum 31. Dezember 2006 die Geschäftsführung der Körber PaperLink verlassen, um sich auf seine Aufgabe als Geschäftsführer von Fabio Perini S.p.A. zu konzentrieren. In dieser Position wird er für den Aufbau und die Führung der Vertriebs-, Marketing- und Serviceaktivitäten des weltweiten Tissuegeschäfts verantwortlich sein. Der Maschinenbauer Pemco mit Sitz in Sheboygan, Wisconsin/USA, hat ab Januar 2007 einen neuen Geschäftsführer. Lee Sleiter folgt auf Kevin Widder. Sleiter verfügt bereits über langjährige Erfahrung im Unternehmen und verantwortete zuletzt als Excecutive Vice President gemeinsam mit Kevin Widder die operative Geschäftsführung. | zurück zum Inhalt |
10. | Energiekosten: Frankreichs Papierhersteller setzen auf Holz und Biomasse |
| Die seit Mitte 2005 bis heute um 55 Prozent gestiegenen Energiekosten für Gas haben die zur Pariser Rossmann-Gruppe gehörende Papeterie du Giroux in Olliergues (Auvergne) veranlasst, zukünftig ihren Energiebedarf zu 92 Prozent mit Hilfe eines Holzheizwerks zu decken. Es soll Ende nächsten Jahres den Betrieb aufnehmen und auf 7 MW ausgelegt sein. Die Baukosten in Höhe von 3,5 Mio. Euro werden zu 40 Prozent aus öffentlichen Mitteln bestritten. Konzeption, Finanzierung und Betrieb liegen bei der Firma Elyo-Suez Auvergne. Das Heizwerk wird pro Jahr 20.000 t Holzabfälle verbrennen, die die eigens zu dem Zweck gegründete Firma Auvergne Bio Combustible (ABC) liefert. Die Papierfabrik fertigt mit 45 Mitarbeitern und zuletzt 7 Mio. Euro Jahresumsatz Wellpappenrohpapiere auf Sekundärfaserbasis und liegt in dem waldreichsten Teil der Region Auvergne. Gleichzeitig mit der Umstellung auf Holz-Energie soll auch der Produktionsprozess für weitere 4 Mio. Euro so verändert werden, dass in Reaktion auf die aktuelle Nachfrageentwicklung seitens der Kartonindustrie leichtere Papiergrammaturen erzeugt werden können. Die Quadratmetermenge erhöhe sich dadurch um 10 bis 15 Prozent, erklärte Fabrikleiter Claude Benaoun. Ohne den Energieschwenk zur Verwertung von Holzabfällen wäre die Papeterie de Giroux nach Auskunft der Firma ernsthaft in ihrem Fortbestand gefährdet gewesen. 80 Prozent der Produktion gehen an die ebenfalls zu Rossmann gehörende Firma Celta in Courpières. Die französische Papierindustrie liegt weltweit als Hersteller von Zellstoff für die Papierfertigung an dreizehnter und als Fabrikant von Papier und Pappe an neunter Stelle. Der staatliche Energiemonopolist EDF-EGF hatte den Unternehmen Jahrzehnte lang Vorzugskonditionen eingeräumt und ihnen damit im EU-Wettbewerb einen Marktvorteil ermöglicht. Im Zuge der Liberalisierung des Energiemarktes haben inzwischen die meisten Papierunternehmen auf andere Tarife umgeschwenkt, weil sie hofften, dass die verschärfte Konkurrenzsituation im Energiebereich zu niedrigeren Kosten führen würde. Das erklärte der Geschäftsführer des Verbandes der Papierunternehmen Copacel, Jean-Paul Franiatte. Eingetreten sei aber das genaue Gegenteil, die Höhe der Tarife habe sich verdoppelt. Von durchschnittlich sieben Prozent der Gesamtkosten noch vor zwei Jahren hätten sich die Energiekosten auf 12 Prozent erhöht, im Holzschliffbereich sogar auf 20 Prozent. Weiterer Druck auf die Gewinnmargen entstand in der Folge durch höhere Transportpreise und den immer härteren Preiskampf, in dem sich auch der französische Papiersektor mit den Herstellern in den so genannten Schwellenländern befindet. Die Konzerne Stora Enso und International Paper haben deshalb schon mehrere Standorte in Frankreich geschlossen. Andere Hersteller versuchen dagegen, ihre Produktionskosten zu senken. UPM, Norske Skog, International Paper und Tembec setzen dabei auf Energiegewinnung durch Biomasse. UPM etwa hat 75 Mio. Euro für ein entsprechendes Heizwerk an seinem Standort Chapelle d'Arblay investiert. Als Rohstoff dienen Abfallprodukte wie Baumrinde oder die beim Deinking gelösten Druckfarben. Damit gewinnen die Papierfabrikanten nicht nur preiswerte Energie für die Trocknung der Papierrollen, sie können eventuelle Überschüsse zudem auch an die EDF oder andere Energieerzeuger verkaufen, wie dies beispielsweise UPM praktiziert. - jb | zurück zum Inhalt |
11. | DS Smith mit leichtem Gewinnrückgang im laufenden Jahr |
| Die britische DS Smith Plc hat im ersten Halbjahr ihres laufenden Geschäftsjahres (31. Oktober 2006) ein deutliches Umsatzplus von 47 Mio. Pfund auf 868,5 Mio. Pfund erzielt. Dabei fiel der operative Gewinn vor Sonderausgaben um ca. 3 Mio. Pfund auf 30,4 Mio. Pfund. Der Nettogewinn nach außerordentlichen Aufwendungen lag bei 10 Mio. Pfund (i. Vj.: Verlust von 1,9 Mio. Pfund). Für Restrukturierungsausgaben der Firma UK Paper and Corrugated Packaging wendete DS Smith 10,5 Mio. Pfund auf, andererseits erzielte das Unternehmen durch den Verkauf des britischen Papierwerks Taplow Paper einen Einmalerlös von 20,5 Mio. Pfund. Den stärksten Umsatz der verschiedenen Geschäftsgebiete von DS Smith erzielte der Bereich UK Paper and Corrugated Packaging. Er lag bei 342,6 Mio. Pfund (i. Vj.: 331,1 Mio. Pfund). Dabei war der operative Gewinn mit 13,5 Mio. Pfund (minus 900.000 Pfund) leicht rückläufig. Die Division ist Nettoverkäufer von Papier und immer noch von steigenden Energie- und Altpapierpreisen betroffen. Alleine diese verteuerten die Produktion in dem Berichtszeitraum um ca. 12 Mio. Pfund. Insgesamt ist das Wachstum im britischen Wellpappenmarkt immer noch flach und kommt bei weitem nicht an die europäische Wachstumsdurchschnittsrate von 4% heran. Der Bereich kontinentaleuropäische Wellpappenverpackungen entwickelte sich mit einem deutlichen Umsatzzuwachs auf 145,4 Mio. Pfund (i. Vj.: 135,3 Mio. Pfund) am besten. Sein operativer Gewinn verringerte sich mit 8,6 Mio. Pfund (minus 1,3 Mio. Pfund) allerdings leicht. Die Preissteigerungen bei Wellpappenrohpapieren seien hier nicht in vollem Umfang auf die Preise für Wellpappe umgelegt worden. Bis Ende Oktober sei es gelungen, die Wellpappenpreise um ca. 8% anzuheben. Dies reiche allerdings nicht aus, um die gestiegenen Papierpreise zu kompensieren. In Frankreich bezeichnet Smith das Papiergeschäft als nach wie vor gut. In Italien, Polen und der Türkei sei der Umsatzzuwachs vereinzelt sogar stark. Im gesamten Bereich kontinentaleuropäischer Wellpappenverpackungen möchte DS Smith im zweiten Halbjahr die Preise für Wellpappenverpackungen weiter anheben, um so eine Kompensation für die gestiegenen Wellpappenrohpapierpreise zu erhalten. Im mit Abstand kleinsten Bereich Kunststoffverpackungen stiegen die Umsätze leicht auf 103,7 Mio. Pfund bei einem operativen Gewinn von 5,1 Mio. Pfund (i. Vj.: 2 Mio. Pfund). Hier gelang es, höhere Verkaufspreise durchzusetzen. Im Bereich Büroprodukte, hierzu gehört auch die Firma Spicer, stiegen die Umsätze ebenfalls deutlich auf 270,8 Mio. Pfund (i. Vj.: 248,1 Mio. Pfund), bei einem allerdings verringerten operativen Gewinn auf 3,2 Mio. Pfund (i. Vj.: 6,9 Mio. Pfund). Ursächlich für den Gewinnrückgang sei vor allem die geringere Profitabilität des britischen Geschäfts. Die kontinentaleuropäischen Häuser von Spicer hätten sich dagegen mit einer ermutigenden Leistung entwickelt. Aussichten Die Aussichten der Gruppe für das zweite Halbjahr und ihr finanzielles Ergebnis bezeichnet der Vorstand als unverändert. Bei Spicer UK sei ein Restrukturierungsprogramm im Gange. Im Bereich Papier und Wellpappenverpackungen seien die Inputkosten immer noch hoch, allerdings rechnet das Unternehmen in dieser Division mit besseren Preisen. | zurück zum Inhalt |
12. | bvse fordert Qualitätsoffensive in novellierter Verpackungsverordnung |
| Einen "Qualitätswettbewerb nach oben statt Preiskampf nach unten" fordert der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), Bonn, nach den Worten seines Präsidenten, Burkhard Landers, als Kernelement der Novelle der Verpackungsverordnung. "Es ist nicht im Interesse der Bürger, der Kommunen und der beteiligten Wirtschaft, dass der Wettbewerb nur über den Preis und kaum über Qualität geht", mahnte der Präsident nach einer Sitzung des bvse-Präsidiums. Der vom bvse geforderte Wettbewerb ließe sich durch "eine stringente Aktualisierung und Anpassung der Rahmenbedingungen an die lokalen Gegebenheiten" erreichen. Der bvse schlägt unter anderem vor, dass entsprechend den Marktanteilen die Systembetreiber künftig jeweils eigene Ausschreibungen in den ihnen zugewiesenen Gebieten durchführen ("Flickenteppich-Modell"). In diesen Gebieten erhalten die dualen Systeme dann den Spielraum, sich nicht nur über den Preis, sondern auch über die Ausgestaltung des Systems und dessen Qualität zu differenzieren. So könne nach "Qualität und Innovation" statt "rein nach Preis" entschieden werden, sagte Landers. Als "Konsequenz der veränderten Wettbewerbslage" schlägt der bvse zudem eine jeweilige Erneuerung der Abstimmungserklärung zwischen Kommunen und dualen Systemen vor, um "lokalen Gegebenheiten optimal Rechnung tragen zu können und den Wettbewerb um hohe Qualität zu vernünftigem Preis" zu erreichen. Gegenstand dieser Vereinbarungen könnte neben einem für das Gebiet des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers adäquaten Abfuhrrhythmus die Behältergröße, aber auch beispielsweise die Einführung zusätzlicher Trennhilfen sein, so dass insgesamt die Qualität der Stoffströme verbessert werde. Bezüglich des vom Bundesumweltministerium veröffentlichten so genannten "Arbeitsentwurfs" zur Novelle der Verpackungsverordnung erläuterte der bvse-Präsident, dass "aus nahe liegenden Gründen der Qualitätssicherung sowohl die Quote als auch die Nachweispflicht den Weg ins Ökodumping verhindern können." Im Segment der Transportverpackungen dagegen sieht der bvse keinen Regelungsbedarf. Der bvse-Präsident plädierte ebenso für einen "Effizienz- und Qualitätsnachweis" sowohl für Systembetreiber als auch für Selbstentsorger, um "nachvollziehbare und qualitativ hochwertige Dienstleister von unseriösen unterscheiden zu können". Zur Absicherung der Produktverantwortung sieht der bvse die Notwendigkeit, die "oftmals mit unerwünschten negativen Effekten verbundene" Übertragung der Lizenzierungs- und Rücknahmeverpflichtungen vom Produzenten (Inverkehrbringer) auf andere (meist den Handel) zu unterbinden. "Es ist im Interesse des Wettbewerbs und der Stabilität der haushaltsnahen Erfassungssysteme unerlässlich, dass die Pflicht der Lizenzierung zwingend von den Herstellern und Vertreibern selbst vorgenommen wird", begründete Landers diese Maßnahme. Um "Trittbrettfahrer" in Sachen Wettbewerb in die Schranken weisen zu können, hält der bvse die Vollständigkeitserklärung für das geeignete Mittel. Auf diesem Wege könne auch die absolute Menge der im Verkehr befindlichen Verkaufsverpackungen ermittelt werden. Erst hiermit seien wirkliche Rückschlüsse auf die Erfüllung der Verwertungsquoten, die sowohl von Systembetreibern als auch von Selbstentsorgern erfüllt und nachgewiesen werden sollten, möglich. Deshalb hält es der bvse für sinnvoll, dass die Hinterlegungs- und Veröffentlichungspflicht auch auf die Mengenstrom- und Verwertungsnachweise ausgedehnt werden. Diese Vollständigkeitserklärung sollte bei einer noch näher zu bestimmenden neutralen Stelle hinterlegt werden, die die Öffentlichkeit entsprechend informiert. Marktbeteiligte könnten durch Einblick in die Vollständigkeitserklärung einerseits und den Mengenstrom- und Verwertungsnachweis andererseits Unzulänglichkeiten aufdecken und gegebenenfalls auf der Basis des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) auf wettbewerbskonformes Verhalten hinwirken. Diese rechtliche Kontrollfunktion der Wirtschaft würde zu einer starken Entlastung der ansonsten für die Überwachung zuständigen Vollzugsbehörden führen. In diesem Zusammenhang machte der bvse deutlich, dass der nur im Anhang aufgenommene Wettbewerbsbezug völlig unzureichend ist. Effektiver wäre, den Wettbewerbsbezug ergänzend zum Umweltschutzziel in die Verpackungsverordnung selbst aufzunehmen. | zurück zum Inhalt |
13. | UPM mit neuen Produkten und Qualitäten bei holzfreien ungestrichenen Papieren |
| Der UPM-Konzern meldet, dass er seine Qualitätsoffensive im Bereich der holzfreien ungestrichenen Papiere erfolgreich abgeschlossen habe. Wie im Februar 2005 angekündigt, seien über 100 Mio. Euro in die Modernisierung zweier Papiermaschinen an den Feinpapierstandorten Nordland Papier in Deutschland und Papeteries de Docelles in Frankreich investiert worden. Seit September 2006 wird mit neuer Technik produziert, die verbesserten Qualitäten und neuen Produkte sollen schrittweise bis zum ersten Quartal 2007 in den Markt eingeführt werden. Platz im oberen Drittel ausbauen Verbesserte Qualität, verbreitertes Sortiment - mit der Investition in die Entwicklung der europäischen Papierproduktion möchte UPM seinen Platz im oberen Drittel des Qualitätssegments bei den holzfreien ungestrichenen Papieren ausbauen. Durch Optimierung wesentlicher Qualitätskriterien wie Formation, Volumen, Steifigkeit, Rauhigkeit und Weiße werden Be- und Verdruckbarkeit von ungestrichenen Papieren - Kleinformate, Preprint-Papiere, Briefumschlagpapiere - verbessert: Die Multifunktionspapiere "UPM Office multifunction", "Future multitech" und "Yes Silver multifunction" haben ein spürbares Facelifting erfahren: Mit erhöhtem Weißegrad, einer glatteren Oberfläche und einer gleichmäßigeren Formation sorgen die verbesserten Qualitäten für stärkere Farbkontraste und ein optimiertes Druckergebnis. Alle drei Papiere sind auch als "Leichtgewichte" in 75 g/m² verfügbar. Die hochvolumigen Multifunktionspapiere "UPM Office multifunction plus", "Future multitech plus" und "Yes Silver star" zeichnen sich durch eine besonders ansprechende hohe Weiße aus (CIE 168). Die neuen Qualitäten sind in Grammaturen von 75 bis 100 g/m² (Yes Silver star in 75 und 80 g/m²) erhältlich. Die Produktfamilie "UPM Mail" umfasst nun alle Anwendungsbereiche für Briefumschläge, von standardisierten oder individuell gestalteten Umschlägen hin zu hochwertigen Umschlagpapieren für Direct-Mails sowie laminierte Papiere für Schutzumschläge. "UPM Poste", "UPM Print" und "UPM Prestige" präsentieren sich laut Hersteller mit deutlich verbesserten Eigenschaften in Druck und Verarbeitung für höchste Effizienz während des gesamten Versandprozesses. "UPM Preprint", das Papiersortiment für den Vordruck von Transaktionsdokumenten, Briefköpfen und Direktmarketing-Materialien, hat ebenfalls Qualitätsverbesserungen erfahren: "UPM PrePersonal" besitzt eine höhere CIE-Weiße von 164 und eine glattere Oberfläche. das Spitzenpapier "UPM PrePremium" glänzt durch verbesserte Bedruckbarkeit. Mit "UPM PreLight" wurde das Sortiment außerdem um ein leichtgewichtiges Papier ergänzt. Im kommenden Jahr will UPM sein Preprint-Sortiment außerdem um Formatware erweitern. Auf der Paperworld 2007 (24.-28. Januar in Frankfurt a.M.) wird UPM sein aufgefrischtes Sortiment offiziell dem internationalen Fachpublikum vorstellen. | zurück zum Inhalt |
14. | Portucel Soporcel produziert das Papier mit dem höchstem Weißgrad |
| Die portugiesische grupo Portucel Soporcel, größter Produzent von holzfreien ungestrichenen Papieren auf der iberischen Halbinsel und viertgrößter in Europa, bietet nach eigenen Angaben inzwischen die Papiere mit der höchsten Weiße an. Der Weißgrad beträgt bis zu CIE 171. Dieses Ergebnis sei durch umfassende Tests im Vergleich mit den wichtigsten Wettbewerbsqualitäten von verschiedenen unabhängigen, zertifizierten Labors bestätigt worden. Die Unternehmensgruppe sieht damit den Erfolg ihrer Bemühungen bestätigt, den Weißgrad ihrer Papiere zu erhöhen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen. Studien bei Endverbrauchern und Vertriebspartnern in verschiedenen europäischen Ländern hatten ergeben, dass diese den Weißgrad als wichtigste Eigenschaft bei der Verbesserung der Druckqualität und für den Farbkontrast halten. Portucel Soporcel bezeichnet sich in Europa als Marktführer bei den ungestrichenen grafischen Papiersorten. Im Februar dieses Jahres hatte die grupo Portucel Soporcel beschlossen, eine neue Papierfabrik am Standort Setúbal zu errichten. Es handelt sich dabei um eine Investition von ca. 490 Mio. Euro. Die neue Produktionsanlage wird Firmenangaben zufolge über die größte und schnellste Papiermaschine der Welt für die Herstellung von ungestrichenem Feinpapier verfügen, mit einer Produktionskapazität von ca. 500.000 Jahrestonnen. Der Start ist für das zweite Halbjahr 2008 geplant. | zurück zum Inhalt |
I. | |
|  Bernhard Klofat | Seit dem 1. Januar 2007 hat wie erwartet und in der apr schon angekündigt Dr. Bernhard Klofat (48) als Vorstandsvorsitzender die Führungsverantwortung für die Felix Schoeller Gruppe, einen international operierenden Spezialpapierhersteller aus Osnabrück, übernommen. Er löst damit Hans-Michael Gallenkamp ab, der diese Position über 26 Jahre innehatte und nun den Vorsitz des Beirats des familiengeführten Unternehmens einnimmt. Bernhard Klofat gehört der Felix Schoeller Gruppe mittlerweile 14 Jahre an und wurde seit fünf Jahren von seinem Vorgänger konsequent zum Nachfolger aufgebaut. Der 48 Jahre alte Diplomkaufmann erhielt 1985 seinen Abschluss an der Ludwig Maximilians Universität München. Nach seiner Promotion im Jahr 1988 verdiente sich Klofat seine ersten beruflichen Sporen bei der Klöckner & Co., Duisburg, als Leiter der Zentralabteilung Rechnungswesen/Betriebswirtschaft. 1993 kam er zur Schoeller-Gruppe und übernahm dort innerhalb weniger Jahre die Verantwortung für den bis heute umsatzstärksten Bereich Fotobasispapier. Seit 1996 gehört Klofat dem höchsten Führungsgremium der Gruppe, dem Executive Board, an. Bernhard Klofat ist der erste familienfremde CEO in der 111-jährigen Geschichte des Osnabrücker Unternehmens. Auf der letzten Gesellschafterversammlung im Sommer dieses Jahres gaben die Gesellschafter einstimmig grünes Licht für seine Berufung. Die Schoeller-Gruppe verfügt über Produktionsstätten in Deutschland, Kanada und neuerdings über ein Joint-Venture auch in Russland. Mit über 2400 Mitarbeitern erzielte Felix Schoeller im Jahr 2005 einen Gruppenumsatz von ca. 650 Mio. Euro . |
Rienk Jan van der Kooi ist neuer Leiter der niederländischen Werke Meerssen und Apeldoorn bei der italienischen Firma Favini. Seit der Übernahme der niederländischen Fabriken hat Favini erhebliche Investitionen in den Maschinenpark getätigt und personell notwendige Umstrukturierungen vorgenommen. Die beschleunigte Umsetzung und Stabilisierung dieser Maßnahmen wird vorrangiges Ziel des neuen Managers sein. Seit Beginn seiner beruflichen Karriere 1992 hat van der Kooi ausschließlich Positionen in der Papierindustrie bekleidet. Vor seinem Eintritt bei Favini war er zuletzt als Geschäftsführer von Smurfit Kappa Attica tätig.
Dr. Horst Krüger, langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins ZELLCHEMING und dort für die Finanzen zuständig, starb nach kurzem Klinikaufenthalt in Darmstadt. Der Cellulosechemiker promovierte bei Prof. Dr. Georg Jayme in Darmstadt, ging dann zur Degussa AG und baute dort die Peroxydbleiche für Holzstoffe und Zellstoffe auf, womit er weltweit bekannt wurde.  | Eric Rehbock (45) hat sein Amt als Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. in der Bonner Bundesgeschäftsstelle angetreten. Die apr berichtete bereits über seien Ernennung. Er hat an der Technischen Universität Clausthal Bergbau und Rohstoffe studiert. Der geborene Saarländer begann seine berufliche Karriere als Betriebsleiter bei der Franz Schlüter GmbH, ehe er 12 Jahre für die Dr. Ing. Uwe Görisch GmbH, zuletzt als Prokurist, tätig war. Seit September 2002 bis zum 31. 12. 2006 war er Leiter des Technisches Controllings der U-plus Umweltservice AG. Rehbock ist Nachfolger von Hans-Günter Fischer, der bis zu seiner offiziellen Verabschiedung am 25. Januar den reibungslosen Übergang der Geschäfte gewährleistet und am 26. Januar als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz/Rhein vereidigt wird. |
Robert Zewald ist neuer Produktmanager der Firma Favini und zuständig für den Bereich weißer Papiere. In dieser neu geschaffenen Stelle zeichnet er verantwortlich für alle weißen Papiere, die im Werk Apeldoorn produziert werden - von Elfenbeinkarton bis Offsetpapier. Robert Zewald war zuvor beim dem Papiergroßhändler PaperlinX im Bereich Büropapiere tätig, wo er sich unter anderem. mit der Erschließung und Steuerung von Vertriebskanälen befasste. Die neue Aufgabe bei Favini schließt sich nahtlos daran an, da man es sich dort zum Ziel gesetzt hat, neue Vertriebsstrategien zu entwickeln. | zurück zum Inhalt |
II. | |
| Deutschland Die Firma Deutsche Papier, Augsburg, möchte ihre Preise für grafische Papiere ab 8. Januar 2007 um sechs bis acht Prozent erhöhen. Die Gründe für die Preissteigerung in der Papierbranche seien die stark gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten. Ferner verwiesen die Papierfabriken auf hohe Produktionsauslastung und eine gute Nachfragesituation sowie den Wegfall von Kapazitäten durch Werkschließungen. Im Januar 2007 wird das neue, 20.000 m2 große Zentrallager- und Logistikcenter der Antalis GmbH in Frechen bei Köln in Betrieb genommen. Auf über 38.000 Palettenplätzen wird das gesamte Produktspektrum von Antalis für dend Versand vorgehalten. Antalis fokussiert damit auf hohe Servicequalität für die ca. 12.000 Kunden. Die finnische Firma Ahlstrom, einer der Weltmarktführer bei der Herstellung hochwertiger Fasermaterialien, möchte die Preise für so genannte Kalanderwalzenpapiere teilweise erheblich anheben. Einen genauen Prozentsatz nennt das Unternehmen nicht. Dies hänge mit gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen sowie mit erhöhten Kosten im Fracht- bzw. Verpackungssektor zusammen. Die Preiserhöhungen sollen per 1. Januar 2007 durchgeführt werden. Ihre Höhe hänge von bestehenden Verträgen und der betroffenen Währung ab. Ahlstroms Kalanderwalzenpapiere, die in der Papier- und Textilindustrie Verwendung finden, werden im deutschen Werk in Altenkirchen hergestellt.
Großbritannien Die EU-Kommission hat die Übernahme der unter Insolvenzschutz stehenden britischen Firma Crompton, einem Hersteller von Spezialpapieren für Teebeutel und Kaffeefilter, durch die US-amerikanische Firma Glatfelter genehmigt. Glatfelter ist an der New Yorker Börse gelistet und stellt seinerseits Kaffeefilter, Teebeutel und andere Spezialpapiere für die Möbelindustrie her. Die EU-Kommission hat keine Bedenken, dass mit der Übernahme durch Glatfelter in Europa eine marktbeherrschende Stellung entsteht. Schweiz Vom 5. bis 8. Februar 2007 veranstaltet die Hunkeler AG gemeinsam mit über 60 Ausstellungspartnern auf dem Messegelände Luzern die "Innovationdays 2007", die ganz im Zeichen des "Paper Processing" stehen. Auf dem internationalen Branchentreffen wird über Lösungen und Trends in den Bereichen Rechencenter, Print-on-demand, Web-Finishing und Papierentsorgung informiert. Weitere Informationen im Internet: www.innovationdays.ch | zurück zum Inhalt |
III. | |
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Bezugspreis (Jahresabonnement): | Inland: Euro 190,- incl. Versandkosten und gesetzl. MwSt. Ausland: Euro 220,- incl. Versandkosten. Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. | Erscheinungsweise: (131. Jahrgang) | | apr Magazin und elektronische Ausgabe: | | - | monatlich 3 Ausgaben | | - | 1 x apr Magazin und | | - | 2 x apr PAPIERZEITUNG per eMail | | plus apr Extraheft WELLPAPPE | | - | jährlich 12 Ausgaben | | - | 6 x apr Extraheft WELLPAPPE und | | - | 6 x apr WELLPAPPE per eMail |
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Bestellungen direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert sich automatisch. | Bankkonto: | Deutsche Bank Offenbach Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18. Wir akzeptieren folgende Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. | Versandort: | Frankfurt am Main D1096 |
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IV. | |
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| Vorschau apr MAGAZIN, Nr. 02/07erscheint am 07.2.2007 Anzeigen- schluss: 24.01.2007
| aus dem Inhalt: | | - | Logistik und Software | | - | RFID Radio Frequency Identification | Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeheft Vorschau EXTRAHEFT WELLPAPPE 1/2007 erscheint am 14.2.2007 Anzeigen- schluss: 1.2.2007 |
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