|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | Leipa baut Kraftwerk in Schwedt |
| Die Leipa Georg Leinfelder GmbH, Schrobenhausen, plant in ihrem Schwesterbetrieb in Schwedt, gemeinsam mit dem Energiekonzern E.ON edis ein eigenes Kraftwerk zu bauen. Die Investition beläuft sich auf 130 Mio. Euro und soll im Jahr 2009 in Betrieb gehen. Ein entsprechender Genehmigungsantrag beim Landesumweltamt in Frankfurt an der Oder ist bereits eingereicht. Zurzeit liegen die Antragsunterlagen zur öffentlichen Begutachtung aus. Mit dem Genehmigungsbescheid rechnet das Unternehmen im Laufe des Jahres 2007, als Baubeginn ist der Anfang des Jahres 2008 vorgesehen. Die Inbetriebnahme des Kraftwerkes ist für Ende 2009 geplant, der kommerzielle Betrieb soll 2010 beginnen. Für den Betrieb des Kraftwerkes ist ein bereits mit E.ON edis gegründetes neues Unternehmen mit dem Namen Kraftwerk Schwedt GmbH & Co. KG zuständig. In dem Unternehmen will Leipa anfallende Produktionsabfälle kostengünstig und umweltverträglich verbrennen. Die Jahresproduktion des neuen Kraftwerkes, durch das etwa 70 Arbeitsplätze entstehen sollen, liegt bei 600.000 Megawattstunden Wärme und 110.000 Megawattstunden Strom. Vorgesehen ist, dass jährlich ca. 200.000 t Ersatzbrennstoffe verbrannt werden. Einer der Gründe für den Bau besteht darin, dass auch in Schwedt wie bei vielen anderen Papiererzeugern die Kosten für Gas und Strom drastisch gestiegen sind. Sie erhöhten sich nach Angaben der Firma im Jahr 2006 alleine um 15 Mio. Euro. | zurück zum Inhalt |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Mondi vor Akquisition im arabischen Raum | Aus gut unterrichteten Kreisen ist zu hören, dass die Wiener Firma Mondi Packaging die Mehrheit an der Firma Shuaiba Paper Products Company, Kuwait, übernehmen will. Dabei handelt es sich um den größten Hersteller von Industriesäcken im Mittleren Osten und Nordafrika. Das Unternehmen besitzt drei Werke in Kuwait sowie zwei Jointventures in Pakistan und Saudi-Arabien. Die Produktion soll bei 540 Millionen Säcken liegen. Das börsennotierte Unternehmen ist nach aktueller Börsenbewertung 30 Mio. Euro wert und steht der Al Ahla Bank nahe. | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | AFG Arbonia-Forster-Holding AG übernimmt STI Surface Technologies |
| Die in den Bereichen Heiztechnik und Sanitär, Küchen und Kühlen, Fenster und Türen sowie Stahltechnik tätige Schweizer AFG Arbonia-Forster-Holding AG, Arbon, übernahm per 1. Januar 2007 die STI Surface Technologies International Holding AG (STI), eine weltweit in der Oberflächenverarbeitung tätige Schweizer Firma mit Hauptsitz in Steinach. Die Werke befinden sich in der Schweiz, in Deutschland, den USA und Frankreich. Die STI zählt zwölf Unternehmen, erarbeitete 2006 einen Umsatz von rund 90 Mio. sfr und beschäftigt weltweit knapp 650 Mitarbeiter. Führungsmäßig wird die STI selbstständig bleiben und als neue fünfte Division Surface Technologies in die AFG integriert. Die seit 1998 im Alleinbesitz des Verwaltungsratspräsidenten und Mehrheitsaktionärs der AFG, Dr. Edgar Oehler, stehende STI wird von der AFG Arbonia-Forster-Holding AG zu einem Preis von max. 86.8 Mio. sfr vollständig übernommen. Der vereinbarte Kaufpreis ist von der Entwicklung definierter Leistungswerte der STI über die nächsten fünf Jahre abhängig. Die Integration der ertrags- und wachstumsstarken STI in die AFG soll einen Beitrag zur Verbesserung der Ertragskraft des AFG-Konzerns leisten und dessen ausgeprägte Abhängigkeit von der Entwicklung der Baukonjunktur reduzieren. Strategische Investition Sowohl für die AFG als auch die STI waren strategische Überlegungen für diesen Schritt maßgebend. Der STI-Konzern, dessen Ursprünge auf die 1957 in Steinach gegründete Hartchrom AG zurückgehen, verfügt über moderne Anlagen zur galvanischen, chemischen und mechanischen HighTech-Oberflächenveredelung. Vor kurzem ist im Großraum Stuttgart und nach Investitionen von 23 Mio. sfr das neben Steinach größte und modernste Werk offiziell in Betrieb genommen worden. Zu den Kunden der STI gehören beispielsweise Druckmaschinenhersteller, die Papierindustrie, die Automobilhersteller, die Großmotorenbauer, die Luftfahrtindustrie und die internationalen Nahrungsmittelkonzerne. Für diese verchromt, beschichtet und veredelt das Steinacher Unternehmen Druck- bzw. Verarbeitungszylinder und bearbeitet die Oberflächen von Werkstücken unterschiedlichster Größenordnungen mit größter Präzision bis in den Nanobereich. Hohe Ertragskraft trotz schnellen Wachstums Während der letzten fünf Jahre ist die STI schnell gewachsen. Rund 100 Mio. sfr wurden während der letzten zehn Jahre in die Forschung und Entwicklung, in den Ausbau der Produktionskapazitäten und in die Erschließung neuer Märkte investiert. Der Umsatz nahm zwischen 2001 und 2005 um 74% zu, wobei es gelang, die EBIT-Marge während dieser Zeitperiode im Durchschnitt auf 13% zu halten. 50 Jahre nach ihrer Gründung plant die STI nun einen markanten Technologiesprung unter gleichzeitiger Erschließung neuer Märkte. Neben den bisherigen Oberflächentechnologien wird sich die STI ab Sommer 2007 mit dem Bereich Thermisches Beschichten als gleichrangige Technologie zu Hartchrom den Zugang zu einem Markt verschaffen, dessen Potenzial ein Mehrfaches des heutigen ausmacht. Mit der bereits eingeleiteten Expansion nach Asien, wo in China die Standorte für zwei neue Werke bestimmt wurden, erschließt sich die STI im Gleichschritt mit wichtigen Kunden auch eine neue Absatzregion. Damit einher gehen soll auch der Ausbau der Marktführerschaft, so STI, der parallel zum starken Wachstum auch zu einer signifikanten Ertragssteigerung führen soll. Während der kommenden fünf Jahren, d.h. bis 2011, will die STI mit dieser Strategie ein Wachstum von 60% erreichen und den Umsatz auf 135 Mio. sfr erhöhen. Aufgrund der hohen Investitionen von rund 55 Mio. sfr, die bis 2011 in Produktionsanlagen (Gebäude, Maschinen, Bäder etc.), Technologie- und Marktentwicklung gesteckt werden, soll die EBIT-Marge zwar zwischen 2007 und 2009 auf rund 7% sinken, sich bis 2011 jedoch auf über 14% verdoppeln. Neue Technologie-Division als fünfte Division der AFG In seiner Führung wird die STI als selbstständige Unternehmensgruppe bestehen bleiben und als neue fünfte Division Surface Technologies in die AFG integriert. Dies wird es Dr. Edgar Oehler, der bisher auch die Funktion des CEO der STI wahrgenommen hat, erlauben, diese Aufgabe der neu zu bestimmenden Divisionsleitung zu übertragen. Diese wird auch für die Umsetzung der Synergien verantwortlich sein, die jedoch weniger im personellen Bereich als vielmehr auf der Ebene der Produktentwicklung, der technischen Zusammenarbeit, der Beschaffung, der gemeinsamen Bearbeitung neuer Märkte und der weiter voranzutreibenden Internationalisierung liegen werden. Die AFG hat als börsennotiertes Unternehmen in den letzten drei Jahren eine starke Wachstumsphase erlebt. Die Produkte und Systeme der vier Divisionen ergänzen sich zu einem einheitlichen Angebot rund um das Gebäude und folgen damit konsequent der Konzernstrategie "One Building - One Stop". Währenddem drei der bisher vier Divisionen der AFG auf die Bauwirtschaft ausgerichtet sind, stellt die Division Stahltechnik - ähnlich wie die STI im Bereich Oberflächentechnologie - hauptsächlich technologie- und prozessgetriebene Produkte im HighTech-Bereich her. Der Aufbau eines weiteren Technologiestandbeines in der AFG neben der Division Stahltechnik, bestehend aus der Forster Stahlrohrtechnik und den Forster Profilsystemen, bietet sich deshalb an. Neben dem längerfristig positiven Einfluss des deutlich margenstärkeren Geschäftes der STI auf die Durchschnittsmarge des Konzerns werde die Integration der STI deshalb auch die Abhängigkeit der AFG von der europäischen Baukonjunktur relativieren. "In diesen beiden Auswirkungen der Integration der STI liegt für die AFG der größte Nutzen, dies abgesehen davon, dass die STI sich aufgrund der zu erwartenden Entwicklung als industrielle Perle erweisen wird", sagt dazu Dr. Edgar Oehler, Verwaltungsratspräsident und CEO der AFG-Gruppe. "Die Beteiligung der AFG an der STI wird sich auch nachhaltig positiv auf das Wachstumspotenzial und die Entwicklung des Unternehmenswertes der AFG auswirken." Unabhängige Leitung der Transaktion Im Sinne guter Corporate Governance und um Interessenskonflikte zu vermeiden, ist die ganze Transaktion durch einen Ausschuss des Verwaltungsrates der AFG unter der Führung von Paul Witschi und dem Beizug eines unabhängigen externen Beraters vorbereitet worden. Weder Edgar Oehler noch Ernst Buob, Vizepräsident des Verwaltungsrates der AFG und Mitglied des Verwaltungsrates der STI, gehörten diesem Ausschuss an. Die mit der Ausarbeitung einer Fairness Opinion beauftragte KPMG hat als unabhängige Instanz zudem festgestellt, dass die Unternehmensbewertung von PricewaterhouseCoopers bzw. der vom Ausschuss des Verwaltungsrates empfohlene Kaufpreis den Wert der STI korrekt wiedergibt. Die kurzfristige Finanzierung der Übernahme erfolgt im Rahmen der dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Kreditlinien durch entsprechende Bankkredite. | zurück zum Inhalt |
3. | SCA kauft restliche Aktien von SCA Packaging Asia |
| Der schwedische SCA-Konzern hat die restlichen 7,5% an der ihm bereits mehrheitlich gehörenden Firma SCA Packaging Asia für 6,5 Mio. US-$ übernommen. Verkäufer ist das Chemieunternehmen Sekisui. Bereits im Jahr 2004 hatte SCA seinen Anteil an SCA Packaging Asia von 65% auf 92,5% erhöht. Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Jan Åström soll mit dem neuen Verpackungswerk in Suzhou ein weiterer wichtiger Schritt getan werden, um das Wachstum auf dem chinesischen Markt zu erhöhen. SCA Packaging Asia erzielt zurzeit einen Jahresumsatz von ca. 200 Mio. US-$. Nach den Prognosen von SCA soll sich dieser innerhalb der nächsten fünf Jahre durch organisches Wachstum verdoppeln. SCA Packaging betreibt insgesamt 16 Produktionswerke, vor allem in China, weitere sechs Werke befinden sich in Singapur, Malaysia und Indonesien. | zurück zum Inhalt |
4. | Französische Druckereien mit rückläufigem Umsatz |
| Die französischen Druckereien verzeichneten im Jahr 2005 einen Umsatzrückgang um 2,5% auf 7,12 Mrd. Euro. Seit dem Jahr 2000 büßte das Gewerbe damit 12,3% des vormaligen Volumens ein, und die Zahlen für die ersten neun Monate des vergangenen Jahres bestätigen die anhaltende Abwärtstendenz. Der Fachverband Fédération de l'Imprimerie et de la Communication Graphique (FICG) meldet für diesen Zeitraum einen neuerlichen Rückgang von 1,6 bis 2%. Die Druckereien bekommen mehr und mehr die negative Entwicklung in einigen traditionellen Kundenbereichen zu spüren. Hierzu gehören die Zeitschriftenpresse, deren Auflage schrumpft, die Verlage und auch die Werbebranche. Hinzu kommen Wettbewerbsnachteile durch eine Gewerbesteuerbelastung, die deutlich über dem Durchschnitt der übrigen EU-Länder liegt, erklärte der Verband. Seit der Jahrtausendwende seien die Produktion um 227.000 t abgesackt und die Zahl der Beschäftigten von vormals 68.461 auf 53.784 reduziert worden, davon alleine 2500 im Jahr 2005. Finanziell halte sich die Branche gerade noch im Gleichgewicht. Vor zwei Jahren lag der Branchenverlust bei 204 Mio. Euro gegenüber 184 Mio. Euro ein Jahr zuvor und 149 Mio. Euro im Jahr 2003. Die schärfsten Konkurrenten kommen inzwischen aus den neuen EU-Mitgliedsländern Tschechien und Polen, gefolgt von denen aus dem asiatischen Raum. Die Drittländerimporte erreichen inzwischen 21,9%; sie lagen 2004 erst bei 19,5%. Die Einfuhren aus Asien haben sich in nur einem Jahr von 11.000 auf 20.000 t nahezu verdoppelt, wobei China der Hauptlieferant war. Der Verband weist allerdings darauf hin, dass sich die Situation auch in anderen EU-Ländern wie Italien, England und Belgien verschlechtere - nur nicht in Deutschland. Hier zeigten die Indikatoren klar nach oben. Sorgen bereitet in Frankreich die jüngst erfolgten Firmenübernahmen durch ausländische Gruppen: Emap France ging an den Italiener Mondadori, Express-Expansion an den Belgier Roularta. Viele fragen sich, ob dies nicht in Bälde zur Ausgliederung des Drucks der davon betroffenen Printmedien in Billiglohnländer führen werde. Die Drucker sehen ihre Zukunft weiter erschwert durch die seit Jahresbeginn gestattete TV-Werbung für den heimischen Einzelhandel. Die Schätzungen für das erste Quartal 2007 zeigen jedoch, dass die Printwerbung eher am schwächsten davon betroffen sein dürfte, Radio und Kinowerbung dagegen stärker. - jb | zurück zum Inhalt |
5. | Arjo Wiggins hat Canson an Hamelin verkauft |
| Wie schon Anfang November als Absicht angekündigt, hat die Pariser Papiergruppe Arjo Wiggins (Sequana Capital) nunmehr ihre bisherige Zeichenpapier-Tochter Canson an die normannische Gruppe Hamelin verkauft. Ein Preis wurde nicht genannt, ausgenommen von der Vereinbarung sind die Märkte in Kanada und den USA. Sie umfasst die Verarbeitung und den Vertrieb sowie die spanische Marke Guarro. Der fragliche Jahresumsatz beziffert sich auf 90 Mio. Euro. Die Herstellung der Zeichenpapiere und Lieferung der entsprechenden Rollen verbleibt bei Arjo Wiggins. "Wir haben denselben Sinn für Innovationen und teilen dieselbe Leidenschaft fürs Detail", freute sich Hamelin-Chef Stéphane Hamelin über den Abschluss. Er werde Canson ermöglichen, sich weiter zu entwickeln. Die Traditionsmarke besteht schon seit 1557 und gehört als solche zum industriellen Kulturerbe in Frankreich. Schon alleine als Ausrüster des entsprechenden Papierbedarfs in den Schulen ist sie jedem Franzosen vertraut. Weniger bekannt ist, dass zwei ihrer vormaligen Firmenleiter, die Gebrüder Etienne und Joseph Montgolfière, 1782 die nach ihnen benannte Montgolfière erfunden und damit den ersten bemannten Flug gestartet haben. Die Papierbespannung für das Fluggefährt lieferte Canson. Arjo Wiggins wollte sich schon seit längerem von der Papiermarke trennen, weil sie als Massenprodukt für Endverbraucher nicht in das traditionelle Vertriebskonzept der Gruppe passte. - jb | zurück zum Inhalt |
6. | Deutsche Post verkauft Tochterunternehmen VfW |
| Die Deutsche Post AG hat ihr Tochterunternehmen VfW AG, Köln, an die Firma Monitor Clippers Partners (MCP), einen Finanzinvestor, verkauft. Dies komme nicht unerwartet, da bereits vorher in der Branche Gerüchte besagten, dass die Post sich von dem Unternehmen trennen wolle. MCP sitzt unter anderem in Cambridge/USA, London und Zürich. Das Unternehmen ist dafür bekannt, in mittelständische Firmen zu investieren. Die VfW AG war 1991 gegründet worden, um neben dem DSD einen anderen Verwertungspartner für gebrauchte Verpackungen anbieten zu können. Experten halten das Unternehmen für hochprofitabel und sprechen von einem Umsatz in einer Größenordnung von 50 Mio. Euro. | zurück zum Inhalt |
7. | Graph-Pak neuer Vertriebspartner von Körber PaperLink für Australien und Neuseeland |
| Seit 1. Januar 2007 ist die in Australien ansässige Firma Graph-Pak Pty Ltd. der exklusive Vertriebspartner der Hamburger Firma Körber PaperLink (KPL) mit den Unternehmen und Marken E.C.H. Will, SHM, Kugler-Womako, Pemco und Wrapmatic. Die Firma wurde im Januar 2006 gegründet und hat ihren Schwerpunkt im Vertrieb von Verpackungs-, Druck- und Papierverarbeitungsmaschinen. Graph-Pak betreut die Gebiete Australien und Neuseeland. Das Unternehmen hat Niederlassungen in Sydney, Melbourne, Perth und Adelaide, weitere Büros sind geplant. Tom Ralph, Geschäftsführer von Graph-Pak, verfügt über 25 Jahre Branchenerfahrung in der grafischen und in der Papier verarbeitenden Industrie. In den vergangenen Jahren hat sich Ralph auf den Vertrieb von Investitionsgütern der Verpackungs-, Druck- und Papierverarbeitungsindustrie spezialisiert. Fünf Jahre lang war er bei Edward Keller/DKSH Group als Verkaufsleiter und Fachberater für KPL-Produkte tätig. | zurück zum Inhalt |
8. | Metso erwirbt 100% an Jointventure mit SHI |
| Der finnische Metso Paper-Konzern hat von der japanischen Firma Sumitomo Heavy Industries (SHI) den restlichen 50%-Anteil an dem gemeinsamen Jointventure Metso-SHI Co., Ltd., Tokio und Okayama, übernommen. Vorher besaß Metso Paper einen Anteil von 50%, die Firma Metso Automation einen solchen von 15% und SHI die restlichen 35%. Über das Jointventure haben Metso Paper und Metso Automation bisher ihr gesamtes Geschäft mit der japanischen Zellstoff- und Papierindustrie abgewickelt. Metso-SHI beschäftigt in den Städten Tokio und Okayama insgesamt 50 Mitarbeiter. | zurück zum Inhalt |
9. | Vereinbarung zum Schutz des Regenwaldes von Borneo |
| Vertreter der Staaten Bruneis, Malaysia und Indonesien haben sich darauf geeinigt, den Regenwald von Borneo unter besonderen Schutz zu stellen. Nach der jetzt abgeschlossenen Vereinbarung sollen 220.000 Quadratkilometer der drittgrößten Insel der Welt als Schutzzonen und nachhaltig genutzte Länder ausgewiesen werden. Der WWF begrüßte das Vorhaben besonders deshalb, weil in Borneo in der Vergangenheit durch illegale Rodungen und Umwandlungen in Ölpalmenplantagen die Fläche des Regenwaldes schrumpfe. Nach Schätzungen des WWF liegt die dabei verloren gegangene Landmenge bei 13.000 Quadratkilometer pro Jahr. Bedroht sind in Borneo neben Elefanten oder Orang-Utans auch viele der 15.000 Pflanzenarten. Die Insel weist eine besonders hohe Biodiversität auf. | zurück zum Inhalt |
10. | Direkte Kommunikation zwischen metsoDNA und SAP |
| Eine neue Integrationslösung von Metso Automation ermöglicht den Informationsaustausch zwischen dem Automatisierungssystem metsoDNA und dem Wartungsmodul von SAP R/3. Ein Beispiel dafür ist das elektronische Schichtbuch DNAdiary, mit dem Bediener zeitversetzter Schichten wichtige Informationen austauschen können. DNAdiary, entstanden als Kommunikationswerkzeug für das Produktionspersonal, ermöglicht es diesem heute, wartungsrelevante Einträge in Form von Fehlermeldungen direkt in SAP zu übertragen zur weiteren Bearbeitung durch das Wartungspersonal. Das Werk Heinola/FIN von Stora Enso nutzt die neue Applikation seit Anfang 2006. Heinola produziert hochwertige Wellenrohpapiere für die Herstellung von Schwerlastkarton mit einem Exportanteil von fast 90%. Das produktionsunterstützende Protokoll DNAdiary hat sich Metso zufolge in zahlreichen Anlagen als ein leistungsfähiges Werkzeug erwiesen. Die nahtlose Integration in die Bedienoberfläche ermöglicht sowohl das automatische Ausfüllen von Eingabefeldern als auch das Hinzufügen von Prozessbildern zu den Eintragungen. Dank der Möglichkeit, Fehlermeldungen automatisch an SAP zu übermitteln, werden Betriebsprozesse rationalisiert. Das Produktionspersonal kann jetzt den aktuellen Bearbeitungszustand der Fehlermeldung in DNAdiary sehen. | zurück zum Inhalt |
11. | Zusammenschluss der Speditionen Merkel und Wetzel |
|  Hermann P. Merkel: "Wir haben uns zusammengeschlossen, weil wir mit unseren Belegschaften gemeinsamen stärker werden wollen." Foto: Merkel | Die im badischen Kuppenheim ansässigen Speditionen Merkel und Wetzel haben sich zusammengeschlossen, um, wie es in einer Firmenmitteilung heißt, ihre Transport- und Kontraktlogistikaktivitäten bundesweit zu intensivieren. Die neue Spedition Merkel-Wetzel GmbH strebe unter Nutzung von Synergieeffekten mit einer unveränderten Gesamtbelegschaft die Fortsetzung der bisherigen zweistelligen Wachstumsraten im Jahr an. Die Firmenchefs Hermann P. Merkel (59, Dipl.-Ing.) und Hans-Jörg Wetzel (45, Dipl.-Kfm.) haben vieles gemeinsam. Obwohl in einen elterlichen Speditionsbetrieb hineingeboren, gründen sie ihr eigenes Unternehmen (1981 und 2003) und bieten mit ihren angrenzenden Betrieben vorwiegend regionalen Kunden identische Transport- und Logistikleistungen. Jetzt haben sie ihre Betriebe zu einem Unternehmen verschmolzen, um ihre Marktstellung auszubauen. "In unserer Größenordnung ist eine Expansion ohne Nachteile und Reibungsverluste möglich. Wir haben für unsere Fusion nicht eine Belegschaftsreduzierung im Fokus gehabt, sondern das Ziel, mit den gleichen Mitarbeitern stärker zu werden," erklärt Hermann Merkel. Sein Unternehmen konnte in der Vergangenheit jeweils im fünfjährigen Turnus den Umsatz verdoppeln. An dieser Wachstumsrate soll sich auch die neue Speditions- und Logistikgesellschaft orientieren. |
Die Merkel-Wetzel GmbH wird von Hermann Merkel (CEO) und Hans-Jörg Wetzel geleitet. Sie beschäftigt gegenwärtig rund 150 Mitarbeiter, verfügt über einen Fuhrpark von 45 ziehenden Einheiten und bewirtschaftet über 80.000 m2 eigene Logistikflächen. Das Unternehmen arbeitet vorwiegend für Kunden aus den Bereichen Papier, Karton, Kartonagen, Druckerzeugnisse, der Automobilzulieferindustrie und der Stahlbranche. Mit der Ausdehnung der Geschäftstätigkeit auf das gesamte Bundesgebiet will man sich auch für andere Industriezweige öffnen. Sichtbares Zeichen für den Aufbruch soll das neue Verwaltungsgebäude sein, das neben der bisherigen Merkel-Verwaltung in Kuppenheim entstehen wird. | zurück zum Inhalt |
12. | Gernsbacher Hygienewoche - Verpackungsindustrie |
| Mit dem neuen Seminar "Hygienesicherung in der Faltschachtelindustrie - Hygienemanagement" vom 12. bis 14. Februar 2007 bietet das Papierzentrum Gernsbach für die Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Qualitäts- und Hygienemanagement, Arbeitsvorbereitung und Produktion eine Plattform zum Austausch und zur Diskussion über wichtige Hygieneanforderungen für die Verpackung und deren Umsetzung unter anderem auch in der Produktion. . Für diejenigen Unternehmen, die bereits ein Hygienemanagement installiert haben, gibt das Seminar "Hygienemanagement - Umsetzung in der Praxis" vom 14. bis 16. Februar 2007 Unterstützung bei der Umsetzung aller notwendigen Maßnahmen betreffend auch die internen und externen Lager, Lieferanten und insbesondere die Mitarbeiter. Diese Veranstaltung ist interessant für Hersteller und Händler von Verpackungen aus Faltschachtelkarton und Wellpappe. Weitere Informationen gibt Holger Burkert unter Tel. (0 72 24) 64 01-508 oder E-Mail: h.burkert@papierzentrum.org. | zurück zum Inhalt |
13. | Papier als Datenspeicher |
| Der indische Student Sainul Abideen hat angeblich eine Technologie entwickelt, mit der sich herkömmliches Papier als Speicherlösung für Hunderte Gigabyte an Daten verwenden lässt. Die bei einem Vortrag präsentierte Lösung greift dabei nicht auf das Speichern von Daten in binärem Code zurück, sondern wandelt diese in komplexe geometrische Formen und Abbildungen um. Mittels eines speziellen Druckers können die Daten in dieser Form komprimiert auf Papier oder ein anderes Material wie z. B. Plastik gedruckt werden. Ein ebenfalls entwickelter Scanner liest die Vorlage aus und wandelt diese mit Hilfe der dazugehörigen Software wiederum in Daten um. Den Beweis, dass ein A4-Blatt tatsächlich in der Lage ist, mehrere Hundert Gigaybte an Daten zu speichern, muss Abideen zwar erst erbringen. In einer internen Präsentation im Forschungslabor am MES College of Engineering in Kuttipuram/Indien konnte er aber zeigen, wie ein 432-Seiten-Dokument bzw. ein 45-Sekunden-Video auf einem 5 x 5 cm großen Blatt Papier gespeichert und wieder ausgelesen werden konnte. Eigenen Angaben zufolge arbeitet Abideen bereits daran, mit Hilfe seiner Technologie eine papier- oder kunststoffbasierte Karte zu entwickeln, die in der Größe einer herkömmlichen SIM-Karte fünf GB an Daten speichern kann. "Die Speicherfähigkeit hängt von einer Reihe von Faktoren wie der Drucker- und der Scannerqualität ab. Mit der Technologie ist es aber in jedem Fall möglich, Daten im Gigabytebereich auf herkömmlichem Papier zu speichern", sagte Abideen der österreichischen Online-Nachrichtenagentur pressetext. Zusätzlich zum Einsatz geometrischer Formen nutzt die auf den Namen "Rainbow Technology" getaufte Technologie das Farbenspektrum aus, um die Daten zu konvertieren. "Neben der hohen Speicherdichte und der Zuverlässigkeit stellen vor allem die geringen Materialkosten sowie die Umweltverträglichkeit des neuen Speichermediums die größten Vorteile dar", so Abideen weiter. Der Student glaubt, dass kleinere Scanner zukünftig auch in Mobiltelefonen oder Laptops eingebaut werden können, um derartige Datenkarten auszulesen. | zurück zum Inhalt |
14. | Selbstentsorgung laut Gutachten keine Gefahr für haushaltsnahe Getrenntsammlung |
| Der langjährige Rechtsberater der DSD GmbH, Prof. Dr. Klaus-Peter Dolde, stützt in einem Gutachten die Position der Selbstentsorger: "Da die Kapazität von Selbstentsorgersystemen beschränkt ist, steht diese Möglichkeit nur einem kleinen Teil der Produktverantwortlichen zur Verfügung." Damit bestätigt Dolde in einer Ausarbeitung für die Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt (AGVU) die Position des Bundesverbandes der Selbstentsorger von Verkaufsverpackungen (BSVV), dass das geringe Marktpotenzial der Selbstentsorger die haushaltsnahe Getrenntsammlung von Verpackungsabfällen nicht aus den Fugen bringen kann. Doldes Gutachten "Verfassungsrechtliches Gebot zur Novellierung der Verpackungsverordnung - Rechtliche Folgen für die verpflichteten Unternehmen" wurde Mitte Dezember 2006 auf dem 6. Orientierungstag der AGVU vorgestellt. Die Marktentwicklung der letzten Zeit belege Doldes Analyse: Während sich der Marktanteil von Selbstentsorgerlösungen nur geringfügig auf ca. 6% erhöhen konnte, hätten andere duale Systeme dem Ex-Monopolisten DSD deutliche Umsätze weggenommen. Weil aber vor allem Selbstentsorgerlösungen preiswirksamen Wettbewerb gewährleisten, wollten die dualen Systeme die Politik zu einer Änderung der Verpackungsverordnung treiben, um Selbstentsorger als substanzielle Wettbewerber für immer auszuschalten, so der BSVV. Doldes Einschätzung werfe im Übrigen ein trübes Licht auf die Drohungen führender Vertreter des DSD-Interessennetzwerkes: Wenn die Politik dem DSD-Willen nicht folge, stiegen angeblich immer mehr Handelsunternehmen aus der haushaltsnahen Sammlung aus. Da nach Doldes Darstellung die Kapazität der Selbstentsorgung eng begrenzt ist, stelle sich die Frage, ob hier offen mit Pflichtenverweigerung, also Rechtsbruch, gedroht wird. Diesem Erpressungsversuch dürfe sich die Politik nicht beugen. Leider liege der Mengenanteil der Verpackungen, die von Trittbrettfahrern ohne Lizenzierung bei dualen Systemen oder Selbstentsorgerlösungen vertrieben werden, heute schon bei über 25%. Diese Rechtsbrecher gefährdeten die wirtschaftliche Situation der dualen Systeme genauso wie die der Selbstentsorgerlösungen. Der Verordnungsgeber sei daher gefordert, die Trittbrettfahrerei in den Griff zu bekommen. Dabei dürfe er das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, so der BSVV. Der preiswirksame Wettbewerb zwischen Selbstentsorgerlösungen und dualen Systemen führe zu spürbaren Entlastungen für die Verbraucher und müsse unbedingt erhalten bleiben. Ein Wettbewerbsausschluss von Selbstentsorgern würde hingegen nach einer kurzen Phase der Marktaufteilung zu einem kartellartigen Oligopol dualer Systeme führen, die zu Lasten von Verbrauchern und Wirtschaft an der Preisschraube drehen könnten. | zurück zum Inhalt |
15. | Vierter Umweltbericht von Cartiere Fedrigoni |
| Giuseppe Fedrigoni, Präsident der Fedrigoni-Unternehmensgruppe, konnte bei der Vorstellung des jüngsten Umweltberichtes Verbesserungen präsentieren. In den drei italienischen Werken der Gruppe, Arco, Varone di Riva del Garda und Verona, wurde der Frischwasserverbrauch trotz gestiegenem Produktionsvolumen um 5,8% gesenkt, der COD-Durschnittswert, Indikator für oxidierbare Verunreinigungen im Wasser, sank um 22,5%, und die CO2-Emissionen, verantwortlich für den Treibhauseffekt, wurden nochmals um 1,2% vermindert. Wie der Bericht weiter zeigt, wurden durch die ökologischen Bemühungen Fedrigonis Schadstoff- und Verbrauchswerte reduziert. In die Bemühungen um den Umweltschutz ist die gesamte Produktionskette, vom Rohstoffeinkauf bis zum Vertrieb, einbezogen. Die 2000 Mitarbeiter wurden und werden laufend in ökologischen Belangen geschult. Fedrigoni erhielt das FSC-Zertifikat, das den Holzeinkauf in ökologisch verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern attestiert. | zurück zum Inhalt |
I. | |
|  James McCummiskey | Der Verwaltungsrat der Schweizer Ciba Spezialitätenchemie AG hat den Briten James McCummiskey (57) zum neuen Leiter des Segments Water & Paper Treatment und zum Mitglied der Konzernleitung ernannt. In dieser Funktion löst er Mark Garrett (44) zum 1. Februar 2007 ab. McCummiskey ist derzeit Leiter der Geschäftseinheit Water Treatment und Managing Director des wichtigen Produktionsstandortes Bradford in England. Der gelernte Maschinenbauingenieur ist seit über 30 Jahren in verschiedenen Geschäftsbereichen für Ciba tätig. Er verfügt über eine breite Erfahrung in führenden Positionen im Spezialitätenchemiegeschäft, insbesondere in der Produktion sowie in Marketing und Verkauf. Mark Garrett hat sich entschieden, Ciba Spezialitätenchemie zu verlassen und seine berufliche Laufbahn außerhalb des Unternehmens fortzusetzen. |
 Reinhold Schmidt | Reinhold Schmidt von der Firma RKS Recycling Karla Schmidt, Haren, ist neuer Vizepräsident für Deutschland im internationalen Verband der Entsorger und Sekundärrohstoffhändler (BIR). Reinhold Schmidt vertritt damit die nationalen Altpapierinteressen im BIR-Vorstand Papier. Er ist außerdem Mitglied im Vorstand der Fachvereinigung Papierrecycling im Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse). Sein Vorgänger, Hubert Neuhaus, hatte für das Amt nicht wieder kandidiert, weil er zum Vorsitzenden der bvse-Fachvereinigung Papierrecycling gewählt wurde. Bereits die bvse-Ehrenpräsidenten Heinz de Fries und Heinz-Georg Steinhorst bekleideten in der Vergangenheit dieses Amt. Neben seinen nationalen Kontakten verfügt Schmidt auch über große Erfahrung im Altpapier-Exportgeschäft, so dass die internationale Arbeit bei ihm in guten Händen sei, so der bvse. |
 Berry Wiersum | Berry Wiersum (51) ist neuer Chief Executive Officer von Sappi Fine Paper Europe (SFPE) und Nachfolger von Wolfgang Pfarl (62), der in den Ruhestand tritt. Wiersum nahm seine Arbeit in SFPE am 15. Januar 2007 auf und wird in einer Einarbeitungszeit bis Ende März 2007 mit Wolfgang Pfarl zusammenarbeiten. Wiersum begann seine Karriere bei ICI Fibres, wurde Präsident von Amoco Fabrics (Europa), danach Präsident von Amoco Chemicals (Europa) und wechselte nach Übernahme von Amoco durch die Firma BP zu BP, um an der Integration der beiden Gruppen mitzuarbeiten. Später verließ er BP und arbeitete für Pechiney S.A. in Frankreich, deren CEBAL-Verpackungsdivision er solange leitete, bis er von Kappa Packaging BV als Geschäftsführer der Verpackungsdivision engagiert wurde. Als Mitglied des Vorstands der Kappa-Gruppe war er verantwortlich für die Verpackungssparte des Konzerns. Wiersum hat an der St. Andrews University, Großbritannien, studiert und hält ein Diplom in Geschichte mit den Nebenfächern Französisch und Musik. |
Seit 1. Januar 2007 verstärkt Dirk Mischnick Peter Bröer und Lydia Bröer in der Geschäftsführung der Bröer-Gruppe, Hagen in Westfalen. Der Diplomingenieur, der langjährige Erfahrung in der Armaturen- und Automatisierungsindustrie hat, war zuletzt in verschiedenen Managementfunktionen der Firma Metso Automation tätig, unter anderem als Geschäftsführer der deutschen Niederlassung und als Präsident der Geschäftsbereiche Field Systems und Process Automation Systems mit Sitz in Finnland. Die Bröer-Gruppe ist ein führendes Familienunternehmen in der Herstellung von Stell- und Absperrklappen mit zugehöriger Antriebstechnik (EBRO) sowie von Stoffschiebern (Stafsjö) für einen breiten Einsatz in der Prozessindustrie. Die Gruppe hat Fertigungsstätten in Deutschland, Schweden, Italien, China und Thailand sowie Vertriebsniederlassungen weltweit. Neben der Aufgabe als Geschäftsführer wird Mischnick einen Schwerpunkt seiner Arbeit in die Entwicklung neuer Märkte und Industrieapplikationen legen.  (V.l.n.r.) Dirk Mischnick, Lydia Bröer, Peter Bröer |
Leif Frilund wird neuer Präsident der Firma BTG. Er übernimmt seine neue Position am 1. Februar 2007 und hat sein Büro am Hauptsitz von BTG in Eclépens. Frilund kommt zu BTG von der Ahlstrom Corp., Helsinki. Dort war er Präsident der Division Spezialpapiere und Senior Vice President für technische Papiere. BTG gehört zur britischen Firma Spectris und liefert eine breite Palette von Anlagenteilen für die Zellstoff- und Papierindustrie. Heinz Felix Hesterwerth, der 1996 gemeinsam mit vier weiteren Gesellschaftern die AS Antriebstechnik und Service GmbH, Reken, gründete, starb im Januar 2007 unerwartet im Alter von nur 46 Jahren. Das von ihm mit ins Leben gerufene Unternehmen hat sich auf kundenorientierte Dienst- und Werkleistungen im Bereich der mechanischen Antriebstechnik spezialisiert. Die Firma nahm ihre Arbeit in Heiden auf und arbeitete eng mit dem Partnerunternehmen der AS Maschinenbau und Hydraulik GmbH in der AS-Group zusammen. Heinz Hesterwerth forcierte im Jahr 1997 den Umzug nach Reken zum heutigen Firmensitz im Bahnhof Reken. "Im Jahr 2000 bewegten gesundheitliche Gründe Heinz Hesterwerth dazu, nach einem zweiten Geschäftsführer Ausschau zu halten", erinnert sich Gerd Kaspari, mit dem Hesterwerth seit 2001 gemeinsam die AS Antriebstechnik und Service GmbH leitete. In den folgenden fünf Jahren verdoppelte das Unternehmen den Umsatz und die Mitarbeiterzahl, die heute bei 40 liegt, und errang einige Auszeichnungen. Im November vergangenen Jahres schied Heinz Hesterwerth aus dem Unternehmen aus. Der Verstorbene engagierte sich seit 1999 als zweiter Vorsitzender im Reit- und Fahrverein Reken. Er kümmerte sich besonders um die Reitanlage und deren technische Beschaffenheit und hatte immer ein offenes Ohr für die Mitglieder. | zurück zum Inhalt |
II. | |
| Deutschland Die deutschen Altpapierexporte nach China sind weiterhin stark steigend. So erhöhten sich die Altpapierausfuhren in den ersten acht Monaten des Jahres 2006 um 18,5% auf mittlerweile 410.236 t. China ist damit im Saldo von Altpapierausfuhren und -einfuhren von Deutschland die Nummer eins aller Länder. In die Niederlande exportieren wir zwar 823.947 t Altpapier, allerdings erhalten wir von dem Land auch 546.865 t. Österreich, traditionell ein starkes Einfuhrland für deutsches Altpapier, liegt bei 285.964 t. Die deutschen Einfuhren aus der Alpenrepublik lagen im gleichen Zeitraum bei 105.321 t. Der Umsatz der Spielkartenfabrik Altenburg erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 2 Mio. Euro auf 24 Mio. Euro. Das zur belgischen Carta Mundi-Gruppe gehörende Unternehmen verkaufte im vergangenen Jahr 45 Millionen Spielkarten (plus 7%) und beschäftigte 159 Mitarbeiter (plus 5%). Schweiz Die Ziegler Papier AG, Grellingen, berichtet darüber, dass ihr Umsatz im Geschäftsjahr 2006 um 10,6% auf 104 Mio. Euro stieg. Der Ertrag sei allerdings durch hohe Energie- und steigende Rohstoffkosten negativ beeinflusst worden. Genaue Angaben machte das Unternehmen traditionell nicht. Der Cashflow fiel um 2% auf 10%. Der Personalbestand war mit 182 Mitarbeitern unverändert. Die Aussichten im kommenden Jahr betrachtet Ziegler als zuversichtlich. Angesichts der positiven Entwicklung der Papiermärkte strebt das Unternehmen vor allem eine attraktivere Gewinnmarge an. | zurück zum Inhalt |
III. | |
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IV. | |
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| Vorschau apr MAGAZIN, Nr. 02/07erscheint am 07.2.2007 Anzeigen- schluss: 24.01.2007
aus dem Inhalt: | | - | Logistik und Software | | - | RFID Radio Frequency Identification | Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeheft Vorschau EXTRAHEFT WELLPAPPE 1/2007 erscheint am 14.2.2007 Anzeigen- schluss: 1.2.2007 |
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| Vorschau apr MAGAZIN, Nr. 02/07 |
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