|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | Aussteller mit Paperworld überwiegend zufrieden |
| Die diesjährige Frankfurter Messe Paperworld verzeichnete trotz guter Konjunktur einen deutlichen Rückgang der Ausstellerzahl um 157 auf 2442. Die Zahl inländischer Produktanbieter fiel auf 545 (i. Vj.: 588), die Zahl ausländischer Anbieter auf 1897 (i. Vj.: 2011). Erstaumlich ist, dass die Zahl chinesischer Aussteller (365) kombiniert mit denen aus Hongkong/China (150) fast so stark ist, wie die Gesamtzahl der deutschen. Drittgrößtes Ausstellerland ist mittlerweile Taiwan mit 197 (i. Vj.: 217) Ausstellern. Für einiges Aufsehen sorgte am ersten Tag eine Razzia des Zolls, bei der auf 77 der 800 Messestände der Paperworld Plagiate, also originalgetreu nachgemachte Produkte, sichergestellt wurden. Insgesamt beschlagnahmte der Zoll 1529 Ausstellungsstücke, unter anderem Scheren oder Marker. Die Nettoausstellungsfläche der Messe ging um mehr als 6000 m2 auf 81.100 m2 zurück. Am ersten Ausstellungstag, dem 24. Januar, war die Zahl der Besucher auf vielen Ständen wohl auch wegen des Schneechaos in Süddeutschland geringer als erwartet. Am zweiten Tag waren die Aussteller der Paperworld mit dem Messebesuch in Mehrheit durchaus zufrieden. Allerdings sind überfüllte Stände oder Gedränge in den Gängen sehr selten zu sehen. Vielmehr ist die Paperworld ein Spiegelbild anderer Messen, die sich ebenfalls schwer tun, Besucher anzuziehen. Die Veranstalter versuchten, dem Abwärtstrend, der nicht in Einklang mit der guten Wirtschaftsentwicklung steht, über verschiedene Sonderschauen entgegenzuwirken. Die Aussteller äußerten sich im Gespräch mit der apr über den Besuch des zweiten Tages zufrieden, wobei sie auf einen leichten "gefühlten" Besucherrückgang hinwiesen. Bei Schreibgeräte- oder Schultaschenherstellern war mein Eindruck, dass diese Stände eher schlecht besucht sind. An den weiteren Klagen der Aussteller hat sich wenig verändert. Viele bemängeln zu hohe Hotelpreise, aber auch einen insgesamt sehr hohen Aufwand, der zur Beschickung der Paperworld notwendig ist. G.B. | zurück zum Inhalt |
| apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Abitibi-Consolidated und Bowater fusionieren | Das kanadische Unternehmen Abitibi-Consolidated, einer der größten Zeitungspapierhersteller der Welt, und das US-amerikanische Unternehmen Bowater wollen fusionieren. Die neue Gesellschaft soll den Namen AbitibiBowater tragen und wird auf einen Pro-forma-Umsatz von 7,9 Mrd. US-$ kommen. Bowater stellt ebenfalls in wesentlichem Umfang Zeitungsdruckpapier her. Geplant ist, dass die bisherigen Abitibi-Aktionäre 48% an dem kombinierten Unternehmen halten und die Bowater-Aktionäre 52%. Der neue Vorstandsvorsitzende des Unternehmens soll David J. Paterson werden, er führte bisher Bowater. Hauptquartier der neuen Gesellschaft wird das kanadische Montreal sein. Im ersten und zweiten Jahr nach der Fusion will AbitibiBowater Synergien durch Größeneffekte und die Einführung von besten Unternehmenspraktiken in Höhe von 125 Mio. US-$ erzielen. 48% der Umsätze des entstehenden Riesen resultieren aus dem Verkauf von Zeitungsdruckpapier, weitere 23% aus ungestrichenen Papieren, 7% aus Marktzellstoff, 8% aus gestrichenen Papieren und 14% aus Holzprodukten. Die gemeinsame Kapazität zur Produktion von Zellstoff und Papier liegt bei 11,3 Mio. t. Die Zeitungsdruckpapier-Kapazität liegt bei 6,45 Mio. t, die von ungestrichenen holzhaltigen Papieren bei 3,1 Mio. t. Mit der Fusion reagieren Abitibi und Bowater auf eine zunehmend schwierige Situation US-amerikanischer Zeitungsverlage, die zum Teil ihre Formate verkleinert haben und zunehmend Leser im Internet bedienen. Außerdem drängen asiatische und europäische Lieferanten massiv auf den nordamerikanischen Markt. Bowater und Abitibi mussten im vergangenen Jahr erhebliche Kursverluste an den Börsenplätzen hinnehmen. Die Marktkapitalisierung beider Unternehmen lag vor der Fusion bei etwas mehr als 1 Mrd. US-$. Die Börse reagierte auf den geplanten Zusammenschluss, der bis zum Herbst 2007 abgewickelt sein soll, mit Kursgewinnen für beide Firmen. Die Fusion bedarf der üblichen Zustimmung verschiedener Behörden. Die Aktien sollen in New York und Toronto gehandelt werden. | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | Aussetzung des "Spitzensteuerausgleichs" bedroht Papierstandort Deutschland |
| Die Aussetzung des Spitzensteuerausgleichs bei der Ökosteuer durch die EU-Kommission könnte nach Ansicht des Verbandes Deutscher Papierfabriken den Papierstandort Deutschland existenziell gefährden. Sollte nicht umgehend eine Lösung gefunden werden, wären die deutschen Papierunternehmen mit ihren rund 46.000 Arbeitsplätzen nicht mehr wettbewerbsfähig. Die Belastungen für die Branche durch die Ökosteuer würden sich um das 20-fache erhöhen, das bedeutet bis zu 250 Mio. Euro pro Jahr zusätzlich. Die EU-Kommission hat den so genannten "Spitzenausgleich" nach § 55 EnergieStG und § 10 StromStG EU-genehmigungsrechtlich in Frage gestellt. Sie macht die weitere Genehmigung von einer Begründung der Bundesregierung abhängig, wie die "besonderen Anstrengungen" der deutschen Industrie zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes aussehen. Nur bei "besonderen Anstrengungen" könne die Spitzenkappung nicht als unzulässige Beihilfe angesehen werden. Die Gewährung des Spitzenausgleichs war durch die Klimaschutzvereinbarung der deutschen Wirtschaft vom 9. November 2000 sichergestellt und in jährlichen Berichten verifiziert worden. Die durch den Bundesverband der Deutschen Industrie vertretene deutsche Wirtschaft hat sich kürzlich bei einem Gespräch mit den Bundesministerien für Wirtschaft, Umwelt und Finanzen erneut eindeutig zu diesem Vertrag bekannt und will anbieten, bereits im übernächsten Jahr 96% des für 2012 definierten Erfüllungsgrades bei der CO2-Reduzierung zu erreichen. Die deutsche Zellstoff- und Papierindustrie geht davon aus, ihr Ziel sicher zu erreichen. | zurück zum Inhalt |
3. | Papierhersteller auf der Paperworld - Mondi stellt Nanohybridtechnologie vor |
| Die Stände von Papierherstellern wie Gmund, Mondi, Felix Schoeller, Stora Enso, UPM und Ziegler waren bei der diesjährigen Messe Paperworld gut besucht. Mondi zeigte mit hohem Aufwand sein in der Prelaunchphase befindliches neues Papier Neox, das mit einer so genannten Nanohybridtechnologie beschichtet wird und dabei die Vorteile eines gestrichenen mit dem eines ungestrichenen Papiers kombinieren soll. Die neue Technologie ist zusammen mit der Antwerpener Firma Topchim entwickelt worden. Ein entsprechendes Patent haben beide Parteien angemeldet, es ist aber noch nicht erteilt worden. Eric Jönsson, der Vorstandsvorsitzende von Topchim, sieht eine Reihe weiterer Anwendungen des Verfahrens auch bei Verpackungen oder Textilien, um dort bestimmte Barriereeigenschaften zu erzielen. Mit dabei als Stärkelieferant ist die Firma Cerestar, die Stärke mit besonderen Strichadditiven liefert. Mondi setzt das neue Verfahren in der Filmpresse der PM 4 im österreichischen Werk in Kematen auf einer 2,65 m breiten Maschine mit einer Produktionskapazität von 80.000 Tonnen pro Jahr ein. Das Unternehmen hat mit dem Partner Topchim für einen nicht näher bezifferten Zeitraum die exklusive Nutzung der Nanohybridtechnologie vereinbart. Der Preis des Produkts, das erst zur Jahresmitte in größerem Umfang verkauft werden kann, soll nach Planung 20% über dem üblicher ungestrichener Papiere liegen. Mondi spricht hier von einem Premiumaufschlag. Mit Neox setzt die Firma vor allem auf den vergleichsweise noch kleinen, aber deutlich überproportional wachsenden Markt von Farblaserausdrucken. Später ist auch daran gedacht, Neox an Offsetdrucker zu liefern. Mit der Technologie werden bei der Produktion pro DIN A4-Seite 25 Billionen so genannter Nanoteilchen aufgebracht, die eine glattere Papieroberfläche erzeugen. Im Glanz erinnert Neox an silk-gestrichene Papiere. International Paper (IP) versucht etwas im Ergebnis Ähnliches mit der Herstellung und dem Vertrieb so genannter Colour Lock-Papiere von Hewlett Packard (HP), die bei IP in Polen hergestellt werden. IP und HP sehen dieses Produkt für den Inkjet-Druck als Konkurrenz zu dem wachsenden Markt von Farblaserdrucken. Dieser soll sich in Europa von ca. 500.000 Tonnen im Jahr 2007 auf ca. 750.000 Tonnen bis zum Jahr 2009 entwickeln. Im laufenden Jahr soll die Zahl der Inkjet-Farbausdrucke nach Schätzungen von Experten erstmals geringer sein als die von farbigen Laserdruckern. Auch wenn sich die von IP und Mondi eingesetzten Technologien erheblich unterscheiden, sind bezogen auf das Marketing die Ähnlichkeiten beider Produkte augenfällig. Die Anfertigung von Farbdrucken soll durch kostengünstigere Tinten, Toner, Drucker und Papiere für den Endverbraucher, aber auch den kleinen Drucker immer interessanter werden. Der auch von vielen Tageszeitungen eingeschlagenen Werg zu noch mehr Farbe bei allen Druckprodukten geht also munter weiter. UPM mit Relaunch UPM machte in einer Pressekonferenz deutlich, dass es nach seinen Investitionen bei Nordland Papier (82 Mio. Euro in die PM 3) und bei der französischen Papeteries de Docelles (26 Mio. Euro in den Umbau der PM 1) auf neue, in ihrer Qualität verbesserte Produkte setzt. Neben einem Relaunch der Marken Yes und Future zeigte UPM drei neue, hochvoluminöse so genannte Multifunktionspapiere mit hohen Weißgraden (168 CIE). Auch das Volumen und die Steifigkeit habe sich verbessert. Mit im Sortenprogramm sind FSC-zertifizierte Papiere, aber auch solche mit PEFC-Zertifizierung sowie als neues Logo auf dem Ries die eher noch unbekannte "Europäische Margerite", die Papierhersteller für umweltverträgliche Standards hinsichtlich Rohstoff, Energie, Wasserverbrauch, Emission, Abfallmanagement und dem Anteil zertifizierter Fasern sowie dem Chemikalieneinsatz erhalten. UPM hat diese Margerite sowohl für die Produktion in Nordland als auch in Docelles bekommen. Martina Schürmann, Marketingmanagerin für den Bereich grafische Papiere und Büropapiere bei UMP, wies darauf hin, dass das Unternehmen auch ein neues leichtgewichtiges Büropapier mit einer flächenbezogenen Masse von 75 g/m2 anbietet. Bei diesem werden im Vergleich zu höhergewichtigen Papieren weniger Rohstoffe und Energie bei gleicher verdruckbarer Oberfläche verbraucht. Stora Enso zeigte auf dem Stand sein bekanntes MultiCopy-Sortiment, das in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert. MultiCopy wurde 1977 im schwedischen Werk Nymölla entwickelt und wird mittlerweile in 75 Ländern verkauft. Zum 30. Geburtstag wird Stora Enso fünf "Goldene Riese" in jeweils eine der so genannten MultiCopy-Boxen packen. Die glücklichen Finder eines der "Goldenen Riese" können an einem Gewinnspiel teilnehmen. Am Stand der Büttenpapierfabrik Gmund war gewohnt viel los, wobei auch der eine oder andere Papiergroßhändler sich neue Papiere gerne anschaut. Felix Schoeller hatte ein "Test Center" mit verschiedenen Druckern mitgebracht, auf dem Besucher fotografische Ausdrucke in Vollendung erleben konnten. Selbst Bilder mit hohem Weißeanteil werden hervorragend ausgedruckt und sind auf den ersten Blick von konventionell hergestellten Fotos nicht zu unterscheiden. G.B. | zurück zum Inhalt |
4. | Curtis und GPV bilden strategische Allianz |
| Die deutsche Briefumschlag- und Papiergruppe Curtis 1000 Europe AG, Neuwied, und die französische Briefumschlaggruppe GPV Garnier Ponsonnet-Vuillard, Davezieux, haben eine strategische Allianz zur gemeinsamen Entwicklung ihrer Aktivitäten gebildet. Ziel sei es, den wichtigsten europäischen Kunden einen noch besseren Service zu bieten. GPV beschäftigt ca. 1350 Mitarbeiter und erzielte 2005 einen Umsatz von 168 Mio. Euro. Die Curtis 1000 Europe AG ist eine an der Frankfurter Börse gelistete deutsche Gesellschaft mit zwei Papierfabriken und einer Briefumschlagproduktion in Deutschland, Luxemburg und Polen sowie einer umfangreichen Vertriebsorganisation in Westeuropa. Darüber hinaus ist Curtis der einzige lizenzierte Verarbeiter für die Herstellung und Vermarktung des DuPont-Materials Tyvek für Verpackungsmittel und Briefumschläge in Europa. Der Umsatz des Unternehmens lag im Jahr 2005 bei 82,9 Mio. Euro bei einer Beschäftigtenzahl von 543. Die GPV-Gruppe befindet sich in Privatbesitz und ist einer der führenden Briefumschlaghersteller in Europa mit einer starken Position in Frankreich, England und den osteuropäischen Ländern mit Ausnahme von Polen. Durch die Zusammenarbeit sollen sich die Vertriebsgebiete beider Gesellschaften ergänzen, das Angebot von Produkten und speziellen Dienstleistungen soll ausgebaut werden. "Die Arbeitsbeziehung zwischen den beiden Gesellschaften war von der ersten Minute an hervorragend", sagt Frank Glaizal, der Vorstandsvorsitzende von GPV. "Das war der Schlüssel für die Gründung dieser strategischen Allianz, die Vorteile für unserer Unternehmen und für unsere Kunden bringt." Ingo Hafner, der Vorstandsvorsitzende von Curtis, betont: "Wir sind durch diese Verbindung in der Lage, die höchste Produktivität innerhalb Europas zu erreichen, was natürlich unsere Position gegenüber den Wettbewerbern deutlich stärkt und unseren Kunden zugute kommt." | zurück zum Inhalt |
5. | Sturmschäden: AGR fordert schnelles Handeln - Transportgewichte erhöhen |
| Das durch die Stürme im Januar angefallene Windwurfholz muss jetzt schnell verarbeitet werden, damit es aufgrund der milden Witterung nicht vom Borkenkäfer befallen und wertlos wird, so die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e. V. (AGR), Bonn. Ein schneller Abtransport habe deshalb oberste Priorität. Die AGR fordert daher eine Sondergenehmigung zur Anhebung des zulässigen Gesamtgewichtes von Holztransporten auf 46 Tonnen und unterstützt damit die NRW-Landesregierung. Auf diese Weise lassen sich die zur Verfügung stehenden Transportkapazitäten um 30% erhöhen. Damit es nicht zu Kapazitätsengpässen in anderen Gebieten kommt, sollte die Sondergenehmigung nicht auf die Schadensgebiete begrenzt werden, sondern für das gesamte Bundesgebiet Gültigkeit haben. Damit werden in den weniger vom Windwurf betroffenen Gebieten zusätzliche Kapazitäten geschaffen, die in die Schadensgebiete umgelenkt werden können. | zurück zum Inhalt |
6. | Antalis möchte französische PaperlinX-Tochter Axelium kaufen |
| Der französische Antalis-Konzern, einer der größten Papiergroßhändler in Europa, hat eine Absichtserklärung mit der australischen Firma PaperlinX unterzeichnet, wonach Antalis die französische PaperlinX-Tochter Axelium kaufen möchte. Im Gegenzug ist beabsichtigt, dass PaperlinX die italienischen Geschäfte von Antalis übernimmt. Der französische Papiergroßhändler Axelium vertreibt ein breites Sortiment an grafischen Papieren sowie Büropapieren und Produkte für die visuelle Kommunikation. In Italien will Antalis sein Geschäft verkaufen, weil es trotz beträchtlicher Anstrengungen des dortigen Teams nicht gelungen sei, eine kritische Masse zu erreichen. Beide Firmen rechnen damit, dass die jeweiligen Übernahmen innerhalb der nächsten drei bis vier Monate abgeschlossen sind. | zurück zum Inhalt |
7. | Mitsubishi HiTec Paper als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet |
| Die Mitsubishi HiTec Paper Bielefeld GmbH gehört zu den 100 besten Arbeitgern im deutschen Mittelstand. Das hat der diesjährige bundesweite Unternehmensvergleich der Wirtschaftsinitiative "Top Job" ergeben, mit dem bereits seit fünf Jahren herausragende Personalpolitik in mittelständischen Unternehmen ermittelt und honoriert wird. Bundeswirtschaftsminister a. D. Wolfgang Clement zeichnete das Bielefelder Unternehmen bei einem feierlichen Festakt im Duisburger Landschaftspark Nord aus. Dr. Bernd Gerecht, General Manager Marketing & Strategy (links), Andreas Jastrzembowski, Leiter Personalwesen/Innere Verwaltung (rechts), Mentor Wolfang Clement (Mitte). |
Der Mentor der Mittelstandsinitiative würdigt damit die Verdienste von Mitsubishi in den Bereichen "Führung und Vision", "Motivation und Dynamik", "Kultur und Kommunikation", "Mitarbeiterentwicklung und Perspektive", "Familien- und Sozialorientierung" sowie "internes Unternehmertum". Zuvor musste der Hersteller technischer Kommunikationspapiere allerdings ein zweistufiges Verfahren des Instituts für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen überstehen. Mit Hilfe eines Fragebogens erfassten die Personalexperten um Institutsdirektorin Prof. Dr. Heike Bruch zunächst die Kennzahlen des Unternehmens. In einem zweiten Schritt folgte eine detaillierte Online-Mitarbeiterbefragung. Mitsubishi stellte sich dieser Untersuchung aber selbstbewusst und gerne, so Geschäftsführer Johan von der Kruk. In ihrer Analyse hoben die Fachleute aus St. Gallen besonders die Ergebnisse der Bielefelder im Bereich Kultur und Kommunikation hervor. So herrscht in dem 534 Mitarbeiter starken Betrieb ein sehr vertrauensvolles, offenes Arbeitsklima auf Grundlage der bereits vor sechs Jahren eingeführten Vertrauensarbeitszeit nach dem Motto "Gleitzeit ohne Stechuhr". Dies hat wesentlich motiviertere Beschäftigte zur Folge, die merken, dass sie eigenverantwortlich handeln können und das Unternehmen ihnen vertraut. Auch für das Unternehmen selbst hat das Modell Vorteile, spart man doch erheblich Kosten in der Verwaltung. 2007 soll dieses Konzept durch die Einführung eines innovativen Lebensarbeitszeitkontos zusätzlich ausgebaut werden. Weitere Pluspunkte sammelte der Spezialpapierhersteller mit seiner Familienorientierung, zu der Elternzeiten, Vaterschaftsurlaube sowie Home Office gehören, sowie seinem Engagement in der dualen Ausbildung. | zurück zum Inhalt |
8. | Stora Enso mit hohen außerordentlichen Einnahmen im vierten Quartal 2006 |
| Der finnische Stora Enso-Konzern kündigte an, für das vierte Quartal 2006 einige außerordentliche Posten, vorwiegend Sondereinnahmen, auszuweisen: Rückstellungsauflösungen nach der Klärung steuerrechtlicher Fragen erbringen Sondereinnahmen in Höhe von 30 Mio. Euro auf das Betriebsergebnis und von 102 Mio. Euro auf die Steuern. Ein Veräußerungsgewinn in Höhe von 33 Mio. Euro ergibt sich aus der Veräußerung der Beteiligung an der Finnlines Oyj. Dieser geht voll in das Finanzergebnis ein. Einen Sonderertrag in Höhe von 30 Mio. Euro auf das Betriebsergebnisweist das Unternehmen aus einem Rückgang der Aufwendungen für Altersversorgung infolge einer Veränderung der Rechnungslegungsgrundsätze des Konzerns bezüglich der Behandlung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste im Zusammenhang mit leistungsorientierten Altersversorgungssystemen aus. Die außerordentlichen Einnehmen, die sich auf das Betriebs- und Finanzergebnis auswirkten, belaufen sich insgesamt auf 93 Mio. Euro und werden eine steuerliche Auswirkung von 32 Mio. Euro haben. Stora Enso hat seine Rechnungslegungsgrundsätze in Bezug auf die Behandlung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste im Zusammenhang mit leistungsorientierten Altersversorgungssystemen geändert. Die Änderung entspricht der "Änderung zu IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer - Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, Konzernprogramme und Angaben". Der Konzern weist jetzt sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aufgrund von leistungsorientierten Altersversorgungsprogrammen direkt im Eigenkapital aus. Für die Berichtsperioden vor dem 1. Januar 2006 verwendete der Konzern die "Korridor-Methode", um im Gewinn oder Verlust versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten über die durchschnittliche verbleibende Betriebszugehörigkeit der vom Altersversorgungsprogramm betroffenen Arbeitnehmer Rechnung zu tragen. Mit der Einführung der Änderung spiegelt die Konzernbilanz die tatsächlichen Unterdeckungen oder Leistungen der leistungsorientierten Altersversorgungsprogramme vollständig wider, wodurch sich der Nettoposten in der Bilanz mit den Verbindlichkeiten in den Altersversorgungsprogrammen deckt. Die Änderung folgt den entsprechenden 2006 herausgegebenen Änderungen zu US GAAP. | zurück zum Inhalt |
9. | Antalis unterzeichnet Allianz mit xpedx |
| Die französische Firma Antalis ist mit dem größten nordamerikanischen Papiergroßhändler, der Firma xpedx, eine Allianz eingegangen. Ziel sei es, den Bedarf großer internationaler Gesellschaften besser zu befriedigen. Xpedx will dabei die Serviceleistungen von Antalis in Europa, Asien, Südafrika und Südamerika in Anspruch nehmen. Umgekehrt kommen Antalis-Kunden in Nordamerika in den Genuss von Waren und Dienstleistungen der International Paper-Tochter xpedx. | zurück zum Inhalt |
10. | Rottneros lanciert neuartiges VMI-System |
| Seit einigen Jahren erfreut sich Vendor Managed Inventory (VMI) bei Industriebetrieben wachsender Beliebtheit: Durch engere Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und Kunden können die Lager und damit die Kapitalbindung reduziert werden, gleichzeitig aber die Liefersicherheit gesteigert werden. Der schwedische Zellstoffhersteller Rottneros stellt nun ein VMI-System vor, das nach Auffassung des Unternehmens im Unterschied zu herkömmlichen Produkten dem Benutzer eine ganze Reihe wichtiger Rohstoffdaten liefert, die zur Feinjustierung des Produktionsverfahrens verwendet werden können. Das VMI-System des Zellstoffproduzenten Rottneros liefert dem Benutzer wichtige Rohstoffdaten, die zur Feinjustierung des Produktionsverfahrens verwendet werden können. |
Üblicherweise baut VMI darauf auf, dass der Lieferant das Rohstofflager bei bestimmten Lagerständen selbsttätig auffüllt. Das von Rottneros für seine Papierindustrie-Kunden entwickelte neue VMI-System geht noch einen Schritt weiter: Es verwaltet nicht nur alle Volumen, sondern liefert zudem Labordaten zu jeder einzelnen Rohstofflieferung direkt an das Produktionssystem des Kunden. Parameter wie Freeness-Zahl und spezifisches Volumen variieren stets innerhalb der vorgegebenen Spezifikationen - das neue System liefert dem Papierhersteller zu jeder Lieferung detaillierte Einzelwerte. Mit diesen Daten lässt sich dann das Produktionsverfahren im Hinblick auf ein optimales Ergebnis und gute Wirtschaftlichkeit fein justieren. Ermöglicht wird das Ganze durch eine extrem hohe Auflösung des Systems, denn beim Kunden wird direkt bei der Anlieferung jeder einzelne Zellstoffballen für die Produktion registriert: Spezielle Lesegeräte registrieren die Daten auf den Ballen automatisch. Je nach Kundenwunsch kann die Information dann über einen kleineren Prozessrechner vom Einkaufs- und Produktionssystem genutzt werden. "Unseres Wissens ist dieses System in der Papierindustrie einmalig. Die Möglichkeit, sowohl den Lagerstand als auch das eigentliche Produktionsverfahren zu optimieren, wird sehr gut ankommen", sagt Tomas Wiklund, Marketingdirektor bei Rottneros. "Wir haben das System in enger Zusammenarbeit mit einem unserer Großkunden entwickelt, bei dem es auch über einen längeren Zeitraum getestet wurde, um Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sicherzustellen. Das Ergebnis ist so gut ausgefallen, dass wir das System nun auch unseren anderen Kunden auf breiter Front anbieten", so Wiklund. Rottneros ist ein unabhängiger Produzent von Marktzellstoff. Der Konzern besteht aus der an der Stockholmer Börse notierten Muttergesellschaft Rottneros AB und den Tochtergesellschaften Rottneros Rockhammar AB, Utansjö Bruk AB und Vallviks Bruk AB in Schweden sowie Rottneros Miranda S.A. in Spanien, die Marktzellstoff produzieren und vertreiben. Zum Konzern gehören weiterhin die Rohstoffbeschaffungsunternehmen Rottneros Baltic SIA in Lettland sowie Rottneros Madeiras in Portugal. Der neue Geschäftsbereich Rottneros Packaging produziert Zellstoffverpackungen für Lebensmittel. Der Konzern beschäftigt etwa 800 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 260 Mio. Euro. | zurück zum Inhalt |
11. | Neuer Sturm in Wäldern der Södra-Mitglieder |
| Ein neuer Sturm fegte im Januar über Südschweden. Viele Mitglieder der schwedischen Forstkooperative Södra haben seine Auswirkungen zu spüren bekommen. Insgesamt rund 6 Mio. m3 Vollholz, ausschließlich Rinde, sind in den Waldländern der Mitglieder umgestürzt. Der Hurrikan mit dem Namen Per war einer der schwersten Stürme, die jemals über Schweden hinwegfegten. Die Menge des Sturmholzes entspricht der Anzahl der Bäume, die normalerweise innerhalb von sechs Monaten für Södra gefällt werden. Ziel von Södra ist es, das Holz bis zum 1. Juni 2007 zu beseitigen. Dieser Zeitraum ist kurz, aber der Abtransport der durch den Sturm umgestürzten Bäume zu einem späteren Zeitpunkt könnte zu einer Vermehrung des Fichtenborkenkäfers führen. Södra rät den Forstbesitzern, keine stehenden gesunden Bäume zu fällen. Die notwendige Kapazität zum Abtransport der gefällten Bäume sei kritisch. Oberste Priorität hat die Verteilung auf ausländische Spediteure. Södra will auch seine Fällleistung für einen bestimmten Zeitraum erhöhen. Das Sturmholz wird ohne Preisänderungen bei gleichen Qualitätsanforderungen eingekauft. Zusätzliche extensive Fällungen von Sturmholz würden neue Bedingungen schaffen, die sich auf die Preise des Sturmholzes des Hurrikan Per auswirken könnten. Die Bedrohung durch den Fichtenborkenkäfer wächst Der Kampf gegen den Fichtenborkenkäfer ist angesichts des Hurrikans noch wichtiger geworden. Die große Anzahl der vom Wind verwüsteten Forste schafft ein sehr hohes Risiko, dass die Käferpopulation weiter steigen wird. Es muss alles Mögliche getan werden, um diesen Ausbruch zu verhindern. Am wichtigsten ist der Abtransport des vom Wind gefällten Holzes. Dieser muss erfolgen, bevor eine neue Generation von Fichtenborkenkäfern auftaucht. | zurück zum Inhalt |
12. | Stora Enso unterzeichnet Kreditvereinbarung mit der Europäischen Investitionsbank |
| Der finnische Stora Enso-Konzern hat mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) eine Kreditvereinbarung über die Einräumung von Krediten in Höhe von 140 Mio. Euro unterzeichnet, mit der Stora Enso in den kommenden fünf Jahren seine Investitionen in die Forschung und Entwicklung in Finnland und Schweden finanzieren will. Der Kreditrahmen, der voraussichtlich voll ausgeschöpft wird, sei das Ergebnis einer guten langjährigen Zusammenarbeit zwischen der EIB und Stora Enso. "Der vereinbarte Vertrag baut auf frühere Transaktionen mit der EIB auf und enthält attraktive Konditionen im Einklang mit Stora Ensos Fremdfinanzierungspraktiken", erläutert Stora Ensos Chief Financial Officer Hannu Ryöppönen. "Mit dieser Fazilität stehen weitere Geldmittel bereit - vor allem für die Unterstützung unserer F&E-Arbeit, die in Zukunft eine ständig größere Bedeutung gewinnt." Stora Enso unterhält fünf Forschungszentren in Finnland, Schweden und Deutschland. Diese arbeiten produktorientiert und sind eng mit den verschiedenen Geschäftsorganisationen verknüpft. Sie verbinden produktspezifische Kompetenz mit wissenschaftlichem Verständnis für Produktion, Weiterverarbeitung und Endanwendungen. Die von Stora Enso Consumer Boards unterhaltenen beiden InnoCentre sind ein neuer Bereich innerhalb der Forschung und Entwicklung des Konzerns. Sie bilden eine Schnittstelle für faserbasierte Verpackungsinnovationen, an der in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern der Wertschöpfungskette neue Verpackungslösungen entwickelt und erprobt werden. | zurück zum Inhalt |
I. | |
| Clemens Mayer und Peter Stock haben am 1. Januar 2007 die Deutschlandvertretung der italienischen Firma FIS Impianti, Cassina de Pecchi bei Mailand, übernommen. Für FIS, deren Tätigkeitsschwerpunkt auf dem Transport und der Verpackung von Papierrollen und Paletten liegt, sei es wichtig, ihre Präsenz auf dem deutschen Markt weiter zu verstärken und hierfür eine deutschsprachige Vertretung am Markt zu haben. Die beiden Geschäftsführer der Firma BT Anlagenbau Deutschland GmbH verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich Logistik und Vertrieb in der Papierindustrie. "Die vorhandene Infrastruktur in Aschaffenburg, das bestehende Netzwerk an Kontakten und das Know-how von Clemens Mayer und Peter Stock haben uns überzeugt. Durch diese Kooperation verbessern wir nicht nur unsere Kundennähe, sondern wollen auch die Bereiche Vertrieb, Service und Marketing in Deutschland stärken", sagte Fabio Malnati von FIS Impianti Italien. Arno Telkämper ist bei Avery Zweckform, Holzkirchen, neuer Vertriebsdirektor für die Gebiete Deutschland, Österreich und die Schweiz. Telkämper nimmt seine Aufgaben vom Standort Oberlaindern wahr und berichtet direkt an Vice President Bjarne Mindested. Telkämper ist bereits seit 1996 bei Avery Zweckform, zunächst als Key Account Manager, später als Channel und Sales Manager beschäftigt. Seit März 2002 war er als Vertriebsdirektor für Deutschland und Österreich verantwortlich. Ab Januar 2006 gehörte zudem der Vertriebsinnendienst in Deutschland zu seinem Zuständigkeitsbereich. Mirjam Melanie Müller wurde per 1. Januar 2007 zur Leiterin Unternehmenskommunikation bei Körber PaperLink (KPL) berufen. Die gebürtige Schweizerin ist seit 2005 in der Unternehmenskommunikation der Hamburger Unternehmensgruppe tätig. In ihrer neuen Position verantwortet Müller die interne und externe Kommunikation, die Corporate Identity sowie das Marketing der Holding. Zudem koordiniert sie die gemeinsame Pressearbeit der in der Körber PaperLink-Gruppe zusammengeschlossenen Unternehmen. Sie berichtet direkt an den Vorsitzenden der Geschäftsführung, Martin Weickenmeier. Die gelernte PR-Fachfrau mit Diplom des Schweizerischen Public Relations Institutes arbeitete vor ihrem Wechsel in die Maschinenbaubranche mehrere Jahre als Leiterin Unternehmenskommunikation und Pressereferentin in der Öffentlichkeitsarbeit bei Verbänden und Dienstleistungsunternehmen der Pharma- und Versicherungsbranche. Mirjam Melanie Müller folgt auf Walter Tamarri, der als Leiter der Corporate Communication/PR Abteilung zu Fabio Perini S.p.A., Lucca (Italien), wechselt, wo er dazu beitragen soll, die Rolle von Fabio Perini S.p.A. im weltweiten Tissuegeschäft von KPL zu stärken. | zurück zum Inhalt |
II. | |
| Deutschland Mit einer Anzeigenkampagne für Voith Paper, Heidenheim, siegte die Werbeagentur RTS Rieger Team, Leinfelden-Echterdingen, in der Branche "Investitionsgüter" beim diesjährigen Wettbewerb des Jahrbuchs der Werbung. Die Jury begründete dies so: Die Anzeigen für Voith Paper überzeugen durch hochwertige Anmutung, deren Bildsprache glaubwürdig den Claim "Think in Paper" reflektiert. Für den Wettbewerb des Jahrbuchs der Werbung 2007 bewarben sich im vergangenen Jahr über 400 Agenturen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit mehr als 1300 Kampagnen. Die Jury wählte aus 39 Branchen und sechs Bereichen schließlich vier Megaphonsieger. Das Jahrbuch der Werbung ist seit über 40 Jahren ein Standardwerk für besondere branchenspezifische Werbung aus dem deutschsprachigen Raum. Preisverleihung und Buchpräsentation finden dieses Jahr am 1. März 2007 in Berlin statt. Die Firma Geese Papier, Hamburg, hat seit Ende Januar die Designpapiere der schwedischen Firma Vida Paper (früher Klippan AB) exklusiv im Vertrieb. Vida Paper möchte in Zusammenarbeit mit Geese Papier einen Vida Design Award ausloben. Dies soll in Kooperation mit der Allianz Deutscher Designer erfolgen. Geese Papier vertreibt das von Vida Paper produzierte Lessebo-Design in den Sorten Ivory, Natural und White. Dabei handelt es sich um ungestrichene Papiere, die in Flächengewichten zwischen 100 und 250 g/m2 angeboten werden. Die Effektiv Papier e.K., Lünen, bietet neben dem Stadardservice eines Papiergroßhändlers auch das individuelle Verpacken von Papier an. Die von Yavuz Yazir, einem ehemaligen Mitarbeiter der Firma Classen, gegründete Unternehmen, setzt dabei auf den Folienfalteinschlag, Folienschrumpfverpackungen und weitere individuelle Verpackungen in den Formaten A3, A4 und A5, die auch für Kleinstauflagen angeboten werden. Das Unternehmen gestaltet dabei individuelle Titelblätter, die an oberster Stelle auf Papierriese aufgelegt werden und so dem Kunden werbliche Möglichkeiten bieten. Mitsubishi HiTec Paper, Flensburg, einer der führenden europäischen Hersteller von Thermopapieren, möchte die Preise für Fax- und POS-Thermopapiere der Marke "thermoscript" in Übersee ab dem 1. April um 8% erhöhen. Der deutsche Spezialpapierhersteller sieht sich aufgrund weiter gestiegener Kosten in den Bereichen Rohmaterialien und Energie einer unbefriedigenden Ertragslage gegenüber und sei deshalb gezwungen, das derzeitige Preisniveau anzupassen. Frankreich Der US-amerikanische Tissuehersteller Kimberly-Clark hat für seinen französischen Standort in Villey-Saint-Etienne (Departement Meurthe-et-Moselle) 7 Mio. Euro für zwei neue Linien zur Herstellung von Papierhandtüchern und Haushaltspapier-Rollen vorgesehen. Niederlande Das Private Equity-Haus CVC Capital Partners und die Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) übernehmen das niederländische Entsorgungsunternehmen Van Gansewinkel Groep, Eindhoven. Die Gruppe setzte im vergangenen Jahr ca. 600 Mio. Euro um und beschäftigt 4000 Mitarbeiter. Sie ist neben den Beneluxstaaten in Großbritannien, Portugal, Frankreich, Tschechien und Polen tätig. Nach Mitteilung von KKR und CVC besteht die Absicht, Gansewinkel mit dem niederländischen Entsorgungsunternehmen AVR zu verschmelzen. KKR besitzt außerdem die Duales System Deutschland GmbH. AVR setzt 500 Mio. Euro um und entsorgt in den Niederlanden, Irland und Belgien Endverbraucherabfälle. Die neuen Eigentümer möchten mit der Fusion ein führendes Unternehmen der europäischen Abfallwirtschaft schaffen. Norwegen Der norwegische Norske Skog-Konzern wird im vierten Quartal 2006 vor allem Buchungsgewinne in Höhe von 12,2 Mio. Euro ausweisen. Ursächlich hierfür ist in erster Linie eine hohe Rückstellung in Höhe von 8,1 Mio. Euro, die ursprünglich für einen Streit um Energiekosten in Brasilien gebildet wurde. Diese konnte nun aufgelöst werden. Buchungsverluste in Höhe von 11,35 Mio. Euro ergeben sich aus dem Rückkauf des Hauptsitzes von Norske Skog in Oslo. | zurück zum Inhalt |
III. | |
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Bezugspreis (Jahresabonnement): | Inland: Euro 190,- incl. Versandkosten und gesetzl. MwSt. Ausland: Euro 220,- incl. Versandkosten. Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. | Erscheinungsweise: (131. Jahrgang) | | apr Magazin und elektronische Ausgabe: | | - | monatlich 3 Ausgaben | | - | 1 x apr Magazin und | | - | 2 x apr PAPIERZEITUNG per eMail | | plus apr Extraheft WELLPAPPE | | - | jährlich 12 Ausgaben | | - | 6 x apr Extraheft WELLPAPPE und | | - | 6 x apr WELLPAPPE per eMail |
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Bestellungen direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert sich automatisch. | Bankkonto: | Deutsche Bank Offenbach Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18. Wir akzeptieren folgende Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. | Versandort: | Frankfurt am Main D1096 |
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IV. | |
| Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Der Inhalt ist ausschließlich für den in dieser E-Mail bezeichneten Adressdaten bestimmt. Wenn Sie nicht der richtige Adressat oder dessen Vertreter sind, setzen Sie sich bitte mit dem Absender der E-Mail in Verbindung. Jede Form der Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts der apr PAPIER-ZEITUNG ist unzulässig. Der Herausgeber der apr PAPIER-ZEITUNG ist die Allgemeine Papier-Rundschau (im Folgenden apr) mit Sitz in 63150 Heusenstamm, Industriestrasse 2. Für die Inhalte zeichnen die Content-Lieferanten verantwortlich. Die ausschließlichen Nutzungsrechte für die in diesem verwendeten Inhalte liegen bei der apr. Vervielfältigung im Ganzen oder in Teilen ist ohne ausdrückliche Genehmigung der apr in jeglicher Form in jedem Medium verboten. | zurück zum Inhalt |
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| Vorschau apr MAGAZIN, Nr. 03/07erscheint am 07.3.2007 Anzeigen- schluss: 21.02.2007
aus dem Inhalt: | | - | Energie- versorgung | | - | Energie- Contracting | Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeheft Vorschau EXTRAHEFT WELLPAPPE 2/2007 erscheint am 11.4.2007 Anzeigen- schluss: 29.3.2007 |
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