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Allgemeine Papier-Rundschau
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Papierfabrik Lenk meldet Insolvenz an |
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Die Papierfabrik Lenk GmbH & Co. KG sowie die Lenk Verwaltungs GmbH, beide mit Sitz in Kappelrodeck, haben am 19. Dezember 2007 beim Amtsgericht Baden-Baden einen Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Harald Kroth von der Kanzlei Schultze & Braun bestellt. Er hofft, dass eine Fortführung und dauerhafte Sanierung des Unternehmens möglich ist und damit die rund 135 Arbeitsplätze erhalten bleiben können. "Erster Schritt ist jetzt, dass wir mit den wichtigsten Kunden und Vertragspartner sprechen, um zu klären, ob auch in der Insolvenzeröffnungsphase weiter produziert werden kann", so Kroth.
Die gestiegenen Energiekosten sind einer der Hauptgründe für die finanzielle Krise der Papierfabrik. "Die Energiekosten sind in den letzten zwei Jahren von 3 Mio. Euro auf 5 Mio. Euro gestiegen, das konnten wir nicht mehr abfangen. Wir haben durch die hohen Energiekosten einen erheblichen Wettbewerbsnachteil gegenüber ausländischen Produzenten, die zu wesentlich besseren Bedingungen Energie beziehen können", so Geschäftsführer Lutz-Werner Braun. Daneben haben sich in den vergangenen Jahren auch die Rohstoffpreise sowie die Personalkosten erhöht, zusätzlich gab es kürzlich einen Generatorausfall, der einen Schaden von 600.000 Euro verursacht hatte. "Durch die gestiegenen Kosten mussten wir die eigenen Preise anpassen, trotz maßvoller Anpassung war aber direkt ein Umsatzrückgang zu verzeichnen", so Braun weiter. |
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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| UPM nimmt Magazin- und Zeitungspapierkapazitäten aus dem Markt |
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Nach Überprüfung seines Asset-Portfolios im Hinblick auf das aktuelle Kosten- und Geschäftsumfeld hat der finnische UPM-Konzern mehrere Aktionspläne verabschiedet, die den Abbau von Produktionskapazitäten einschließen. Das Unternehmen hat Folgendes angekündigt:
- 450.000 t Kapazität an Magazinpapier werden durch die endgültige Schließung der Papierfabrik Miramichi/Kanada aus dem Markt genommen.
- Die Kapazität an Zeitungsdruckpapier wird um 250.000 Tonnen reduziert, indem eine Papiermaschine in Kajaani, Finnland, für zehn Monate und eine Maschine in Steyrermühl, Österreich, für zwei Monate vorübergehend stillgelegt werden.
- Reduzierung der Kapazität an Etikettenpapier durch die vorübergehende Stilllegung je einer Papiermaschine in Jämsänkoski und Tervasaari in Finnland. Beide Maschinen werden bis zu drei Monate stillgelegt.
- Rationalisierung der Geschäftstätigkeit im Bereich selbsklebender Etikettenmaterialien durch die Schließung von drei veralteten Beschichtungsanlagen in Tampere, Finnland, und einer Beschichtungsanlage in Melbourne, Australien.
- Beginn von Verhandlungen mit Mitarbeitern über die mögliche Schließung des Holzkomponenten- und Hobelwerkes in Luumäki, Finnland.
Mit Ausnahme von Miramichi und Tampere sind für alle oben genannten Maßnahmen noch Verhandlungen mit Mitarbeitern gemäß den nationalen Gegebenheiten in den jeweiligen Ländern erforderlich. Die Entscheidungen basieren aus der UPM-Sicht in Bezug auf die Märkte und auf der Wettbewerbsfähigkeit der Assets des Unternehmens im Hinblick auf deren Kosten. Nach Einschätzung von UPM wird das Nachfragewachstum im Jahr 2008 langsamer sein als 2007, und Preiserhöhungen werden hauptsächlich zu Beginn des Jahres bei Magazinpapieren erreicht werden können. Gleichzeitig rechnet die Branche zu Beginn des Jahres mit bedeutend höheren Kosten für Holz, Altpapier und Energie. Der operative Gewinn ohne Sondereffekte für das Gesamtjahr 2007 sei höher als im Jahr 2006 erwartet. Bei der Kostenentwicklung zeichne sich indes bereits während des vierten Quartals ab, dass dieses Quartal das schwächstes des Jahres 2007 werden wird.
Aufgrund der Schließung des Werkes Miramichi, Kanada, wird UPM im vierten Quartal 2007 beim Betriebsergebnis Kosten in Höhe von ca. 105 Mio. Euro buchen, wovon der Großteil die Magazinpapierdivision betreffen wird. Der Einfluss auf den Cashflow im Zeitraum 2008 bis 2009 wird mit 80 Mio. Euro erwartet. Darüber hinaus wird durch die Reduzierung latenter Steuerguthaben in Kanada ein Ertragssteueraufwand von ungefähr 15 Mio. Euro erfasst.
Maßnahmen im Bereich Magazinpapier
UPM wird die Papierfabrik in Miramichi damit endgültig schließen. Das kanadische Werk war seit August 2007 vorübergehend stillgelegt. UPM Miramichi verfügt über zwei LWC-Papiermaschinen mit einer jährlichen Kapazität von 450.000 Tonnen. "Während der vorübergehenden Stilllegung haben wir mehrere Geschäftsmöglichkeiten untersucht, um den Betrieb von Miramichi rentabel zu machen. Das derzeitige Geschäftsumfeld lässt uns leider keine andere Wahl", sagt Jyrki Ovaska, Präsident der Magazinpapierdivision von UPM. Der auf Rekordhoch stehende kanadische Dollar hat den Export von Papier aus Miramichi in den US-amerikanischen Markt unprofitabel werden lassen. Die kanadische Währung hat im Jahr 2007 rund 25% zugelegt. Steigende Kosten für die wichtigsten Rohstoffe wie Holz und Chemikalien haben den Vorteil der Preiserhöhung bei Magazinpapieren aufgehoben. Die Nachfrage nach Magazinpapiersorten in Nordamerika ist konstant geblieben, weltweit besteht aber nach wie vor eine Überkapazität bei Magazinpapieren. UPM hat im Zeitraum 2006 bis 2007 die Produktion von 980.000 t gestrichener Magazinpapiere eingestellt, um die strukturell bedingte Überkapazität zu reduzieren und die Profitabilität des Geschäfts zu verbessern. In den Gemeinden Blackville und Bathurst nahe Miramichi betreibt UPM zwei Sägewerke und bewirtschaftet Wälder unter so genannten "Crown Forest Licenses". Die Zukunft dieser Geschäftstätigkeit wird geprüft. Die Kunden von UPM in Nordamerika werden weiterhin von der unternehmenseigenen Fabrik für gestrichene holzhaltige Papiere in Blandin (Minnesota/USA), und UPMs Papierfabriken in Europa beliefert.
Maßnahmen im Bereich Zeitungsdruckpapier
UPM wird im Jahr 2008 seine Produktionskapazität an Standard-Zeitungsdruckpapier um 250.000 Tonnen reduzieren, indem eine Papiermaschine in Kajaani, Finnland, (PM 4) für zehn Monate und eine in Steyrermühl, Österreich, (PM 4) für zwei Monate vorübergehend stillgelegt werden - beginnend im ersten Quartal 2008. Darüber hinaus wird im Werk Kajaani die Wettbewerbsfähigkeit hinsichtlich Kosten durch Rationalisierungsmaßnahmen und Reorganisation verbessert werden, was zu einer dauerhaften Reduzierung der Mitarbeiterzahlen führen wird. "Eine Stilllegung für fast ein Jahr ist eine unkonventionelle Maßnahme. Wir erwarten im Jahr 2008 jedoch eine veränderte Marktsituation im Bereich Zeitungsdruckpapier in Europa. Die Nachfrage nach Standard-Zeitungsdruckpapier ist derzeit in Europa stabil. Bedingt durch die andauernden Importe aus Nordamerika und einen Rückgang der Exporte nach Asien ist der europäische Zeitungsdruckpapier-Markt nicht ausgeglichen. Deshalb müssen wir Maßnahmen ergreifen", sagt Dr. Hartmut Wurster, Präsident der Newsprint-Division von UPM.
Maßnahmen im Bereich Etikettenpapier
UPM wird vorübergehend zwei Etikettenpapiermaschinen für bis zu drei Monate stilllegen - eine in Jämsänkoski (PM 4) und eine in Tervasaari (PM 5), beide in Finnland. Bei Etikettenpapieren besteht in Europa eine Überkapazität, und der starke Euro macht den Export derzeit unattraktiv.
Maßnahmen im Bereich Holzprodukte
UPM wird Verhandlungen mit Mitarbeitern über eine mögliche Schließung des Holzkomponenten- und Hobelwerkes in Luumäki, Finnland, aufnehmen. Der Ertrag des Werkes ist negativ, und die Marktaussichten für 2008 bleiben schwach. Die Schließung des Hobelwerkes in Luumäki steht im Zusammenhang mit den Plänen von UPM Timber, die Geschäftstätigkeiten im Bereich Hobelware zu zentralisieren.
Maßnahmen im Bereich selbstklebender Etikettenmaterialien
UPM wird die Produktion von selbstklebenden Etikettenmaterialien in seinem Werk in Tampere, Finnland, rationalisieren, indem spätestens im März 2008 drei veraltete Beschichtungsanlagen geschlossen werden. Außerdem wird UPM eine Produktionslinie für selbstklebende Etikettenmaterialen in seiner Fabrik in Melbourne, Australien, stilllegen. Die speziellen Produkte, die auf dieser Beschichtungsmaschine hergestellt werden, wurden auf andere Produktionsanlagen verlagert. Die Fabrik in Melbourne wird den australischen Markt weiterhin mit einer Kombination aus am Standort hergestellten Produkten und Importen von anderen asiatischen Fabriken bedienen.
Auswirkungen auf die Mitarbeiter
UPM erwartet, dass diese Maßnahmen die Beschäftigtenzahl des Konzerns um ungefähr 680 Mitarbeiter reduziert, hauptsächlich bedingt durch die endgültige Schließung des Werkes Miramichi (540 Personen), der Rationalisierungsmaßnahmen und Reorganisation des Werkes Kajaani (60 Personen) und der möglichen Schließung des Werkes Luumäki (50 Personen). Die Rationalisierung der Geschäftstätigkeit im Bereich der selbstklebenden Etikettenmaterialien in Tampere, Finnland, und Melbourne, Australien, wird die Beschäftigtenzahl um etwa 30 Personen reduzieren. In Kajaani, Jämsänkoski und Tervasaari werden Mitarbeiterverhandlungen über mögliche vorübergehende Entlassungen begonnen. Es wird erwartet, dass davon etwa 110 Personen im Werk Kajaani, 90 im Werk Tervasaari und im Werk Jämsänkoski ungefähr 70 Personen betroffen sein werden.
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Winkler+Dünnebier kauft Langhammer Maschinenbau |
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Die Winkler+Dünnebier AG (W+D), Neuwied, will ihre Marktposition im Bereich Automation durch den Kauf der Langhammer Maschinenbau GmbH, mit Standorten in Eisenberg (Pfalz) und Freiberg (Sachsen), verstärken. Das 1971 von Heinrich Langhammer gegründete Unternehmen hat sich auf den Bau von Transport- und Palletiersystemen spezialisiert und beschäftigt derzeit 156 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte Langhammer einen Umsatz in Höhe von rund 27 Mio. Euro, wovon etwa 35% im Ausland erwirtschaftet wurden. Die Unterzeichnung der Kaufverträge ist für Mitte Januar vorgesehen. Der Vollzug steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.
Der anstehende Verkauf erfolgt im Rahmen der Nachfolgeregelung. Für Heinrich Langhammer war entscheidend, dass sein Unternehmen in die Strategie des Erwerbers passt: "Damit ist der Fortbestand des Unternehmens in seiner jetzigen Form und darüber hinaus auch die Weiterentwicklung langfristig gesichert." Der Vorstandsvorsitzende von W+D, Dietmar Kurz, betont die strategische Komponente der Akquisition ebenso: "Langhammer ist ein innovatives Unternehmen, das unser eigenes Produktportfolio hervorragend ergänzt." W+D produziert in seiner Betriebsstätte in Alsdorf bereits Verpacker und Palettierer, insbesondere für die Briefumschlag- und Faltschachtelindustrie. In den letzten Jahren weitete das Unternehmen sein Angebot in diesen Bereichen systematisch aus und bietet heute individuell auf den Kunden zugeschnittene Automationslösungen auch für andere Branchen an. |
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3.
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FHR spricht von guter Beschäftigung bei schlechten Preisen |
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Auch im Jahr 2007 hat die seit Mitte letzen Jahres einsetzende gute Beschäftigung in der deutschen Hülsenindustrie weiter angehalten. Die Hülsenproduktion stieg mengenmäßig um rund 6%. Dies zeigt, dass die Papier-, die Folienindustrie und - in eingeschränkterem Ausmaß - die Textilindustrie aufgrund ihrer guten Auslastung einen hohen Bedarf an Papierhülsen haben. Auch für das Jahr 2008 rechnet die die Fachvereinigung Hartpapierwaren und Rundgefäße (FHR), Frankfurt mit einer weiterhin guten Auftragslage.
Trotz sehr guter Beschäftigung hat sich die Kostensituation in den Betrieben zugespitzt, so die FHR. Die Belastungen resultierten aus höheren Papierpreisen, gestiegenen Kosten für Frachten, Verpackungsmaterialien, Energie, Paletten, Stretchfolien und Klebstoffen. Insgesamt summierten sich die einzelnen Preiserhöhungen zu einem zweistelligen Kostenschub. Nur ansatzweise sei es den Unternehmen bisher gelungen, diesen weiterzugeben. Da die Lieferanten auch mit höheren Einstandspeisen konfrontiert sind, werde sich die Kostenspirale auch in den nächsten Wochen weiter nach oben drehen. |
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4.
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Familie Steinbeis übernimmt die BdW-Geschäftsanteile |
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Seit dem Jahr 2000 war die Beteiligungsgesellschaft für die Deutsche Wirtschaft mbH (BdW) mit 47,4% an der Steinbeis Temming Holding - und somit auch indirekt zu 45% an Steinbeis Temming Papier, Glückstadt, - beteiligt. Die ursprüngliche Intention dieser Beteiligung war, dass BdW und die Familie Steinbeis gemeinsam eine Vorwärtsstrategie bei den Papierfabriken verfolgen sollten, der BdW war hierbei die Rolle des finanzierenden Partners zugewiesen. Im Zuge des Verkaufs der Dresdner Bank an die Allianz landete die BdW, eine Tochtergellschaft der Dresdner Bank, schlussendlich bei der AXA Private Equity. Nachdem dort andere Strategien verfolgt werden, war der für die BdW vorgesehene Part hinfällig.
Vor diesem Hintergrund haben sich die Steinbeis Holding GmbH und die BdW nun über den Rückkauf der Geschäftsanteile verständigt. Seit Ende Oktober gehören die bisherigen BdW-Geschäftsanteile der Steinbeis Holding.
Diese Transaktion passt in die von der Familie Steinbeis verfolgte Strategie, ihre unternehmerischen Aktivitäten auszubauen. Weitere Schritte in diese Richtung sind der Erwerb der Geschäftsanteile der Heizkraftwerke Glückstadt GmbH (HKWG) und der Anschub zum Bau eines neuen Kraftwerkes. Zum Ende des Jahres 2007 ist Hans E. Damisch, der von Beginn an für die BdW Beiratsmandate bei der Steinbeis Temming-Gruppe wahrgenommen hat, aus allen Beiräten ausgeschieden.
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5.
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Rosenthal verschiebt geplante Großinvestition |
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Wie die Ostthüringer Zeitung in ihrer Ausgabe vom 24. Dezember meldet, hat die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal GmbH & Co. KG (ZPR), Blankenstein, die vor kurzem angekündigte nächste Großinvestition überraschend auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Projekt "Rosenthal 400" soll nach Mitteilung des ZPR-Geschäftsführers Leonhard Nossol später als geplant realisiert werden. Das Vorhaben, weitere 100 Mio. Euro in den Ausbau der Zellstoffproduktion zu investieren, werde demnach nicht wie bisher geplant bis Ende 2009 realisiert.
Als Gründe für die Entscheidung, den Ausbau des Werks in Rosenthal zu vertagen, werden die derzeitige Unsicherheit auf den Finanz-, Zellstoff- und Holzmärkten genannt. Auch der Wettbewerb zwischen energetischer und stofflicher Nutzung des Holzes lasse eine positive Entscheidung über ein so großes Projekt zum jetzigen Zeitpunkt riskant erscheinen, heißt es. Die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal ist ein Tochterunternehmen der Mercer International Inc. mit Sitz in Seattle/USA. |
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UPM-Kymmene investiert 1 Mrd. Euro in Russland |
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Die finnische Papiergruppe UPM-Kymmene will zusammen mit dem lokalen Geschäftsmann und Oligarchen Alexeï Mordashov in Russland mehr als 1 Mrd. Euro im Bereich der Holz- und Papierproduktion investieren, so die Pariser Wirtschaftszeitung Les Echos. Eine entsprechende Absichtserklärung sehe in der Region Vologda den Bau einer Zellstofffabrik, eines Sägewerks und eines Standorts zur Fabrikation von Holzpaneelen vor. Mit der Produktion solle der russische Markt beliefert werden, vorgesehen sei die Schaffung von 650 Arbeitsplätzen.
Mordashov ist Eigentümer des Sperrholzherstellers Sveza. Die drei geplanten neuen Standorte sollen in eine zu gleichen Teilen von den Finnen und ihrem russischen Partner gehaltenen Firma eingebracht werden. Man habe seit drei Jahren nach neuen Wachstumsgelegenheiten in Russland Ausschau gehalten, zitiert Les Echos UPM-Chef Jussi Pesonen. - jb |
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7.
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M-real mit Gewinnwarnung |
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Die Ertragssituation des finnischen M-real-Konzerns ist im vierten Quartal 2007 aufgrund gestiegener Holzkosten, nachteiliger Währungsveränderungen und Problemen bei der Zellstoffproduktion unter Druck geraten. Vor allem aufgrund der gestiegenen Kosten für Holz und Zellstoff wird der operative Gewinn ohne einmalige Kosten im vierten Quartal 2007 leicht negativ ausfallen.
"Das vierte Quartal ist saisonbeding immer etwas schwächer als die vorangegangenen Quartale. Aber die veränderte Kostenentwicklung bei den Holzrohstoffen und ungünstige Währungsveränderungen drücken die Ergebnisse. Außerdem hat M-real vor allem bei der Zellstoffproduktion Probleme, jedoch nur im vierten Quartal. Dies wirkt sich mit ca. 20 Mio. Euro auf das Ergebnis des vierten Quartals aus", erklärt Mikko Helander, der Vorstandsvorsitzende von M-real. "Trotz der Herausforderungen im operativen Umfeld sehen wir positive Anzeichen. Unsere positive Entwicklung wird auch getragen von unseren Programmen zur Kosteneinsparung, den Preiserhöhungen bei Papier und Karton und dem bald anlaufenden Zellstoffwerk von Metsä-Botnia in Uruguay", so Helander weiter. |
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SITA neuer Mehrheitsgesellschafter der BellandVision |
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Die SITA Deutschland GmbH, Köln, hat die Mehrheit an der BellandVision GmbH, Pegnitz, dem fränkischen Spezialisten für Entsorgungssysteme, erworben. Damit sollen sich für SITA und BellandVision neue Möglichkeiten eröffnen, um mit zusätzlichen, serviceorientierten Dienstleistungen rund um die Entsorgung von Verpackungen das Angebot für die Kunden deutlich auszubauen. Bislang ist die BellandVision GmbH Dienstleister für die verordnungskonforme Selbstentsorgung von Verkaufsverpackungen.
Der Einstieg der SITA soll zu zusätzlichen Wettbewerbsvorteilen führen, insbesondere für das neue Produkt Belland Dual. Mit diesem bundesweit aufgestellten dualen System betreibt die BellandVision seit Januar 2008 bundesweit die haushaltsnahe Entsorgung gebrauchter Verkaufsverpackungen. Schon seit vielen Jahren ist SITA einer der größten Partner der dualen Systeme in Deutschland und vermarktet die in den eigenen Sortieranlagen getrennten Rohstoffe aus den gesammelten Verkaufsverpackungen. "SITA ist im Bereich Getrenntsammlung und Recycling dank seiner Kundenbasis sehr gut für weiteres Wachstum positioniert", erklärt Adrian Visser, Leiter der SITA-Aktivitäten in den Beneluxländern und Deutschland. Dort erwirtschaftet SITA mit rund 8000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 1,5 Mrd. Euro.
"Mit dem Einstieg bei BellandVision hat sich unser Unternehmen dafür entschieden, den Markt der dualen Systeme und der Selbstentsorgung aktiv mitzugestalten. Es ist ein weiterer Baustein unserer Wachstumsstrategie in Europa und insbesondere in Deutschland", so Visser. "Damit wollen wir auch unserem Ziel näher kommen, die Mengenströme und den Absatz der gewonnenen Materialien so zu organisieren, dass die besten Preise erzielt und die Leistungen für den Kunden auf wirtschaftlich optimiertem Niveau erbracht werden können." Die endgültige Genehmigung der Transaktion durch die Kartellbehörden steht zwar noch aus. "Aber mit der Übertragung der Mehrheitsbeteiligung auf den strategischen Partner SITA haben die bisherigen Mehrheitsgesellschafter um Hubertus Bahlsen, Roland Belz sowie der international erfolgreichen Musikergruppe von Phil Collins und Genesis eine zukunftsträchtige unternehmerische Entscheidung getroffen", ist sich Thomas Mehl, Geschäftsführer der BellandVision GmbH, sicher. Er wertet den Einstieg des zur international tätigen SUEZ Environment gehörenden Entsorgers nicht nur als langfristige Absicherung der weiteren Entwicklung des stark expandierenden Unternehmens. Vielmehr sieht er auch interessante Marktchancen, um die moderne Prozess- und IT- Infrastruktur der BellandVision GmbH für weitere innovative Abrechnungssysteme und serviceorientierte Geschäftsmodelle zum Vorteil der bestehenden und neuer Kunden im In- und Ausland auszubauen. |
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9.
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Europäischer Fachverband der Altpapierbranche gegründet |
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Unternehmen der Altpapier-Rohstoffwirtschaft gründeten in Frankfurt am Main den neuen Fachverband IG Paro - Interessengemeinschaft Papierrohstoffe. Zum Präsidenten wurde Rolf Kühl (Kühl Unternehmensgruppe, Diedorf) gewählt. Er leitet das vierköpfige Präsidium, in das Torsten Feldt (Remondis Trade & Sales GmbH, Essen) als Erster Vizepräsident sowie Hans-Jürgen Cierzon (KG Ludwig Melosch, Hamburg) und Jan Lucas Oldenburger (WPT Waste Paper Trade, Scheemda, Niederlande) als weitere Vizepräsidenten gewählt wurden. "Ressourcenschonung, Nachhaltigkeit, Klimaschutz - die Forderungen der Politik an die Wirtschaft sind eindeutig", fasst Präsident Kühl den Anlass zur Gründung des Fachverbandes in einer ersten Erklärung zusammen. "Da ist es umso wichtiger, die internationale Bedeutung von Altpapier in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Was die Branche braucht, ist ein kompetenter Ansprechpartner, der sie gegenüber Wirtschaft und Politik vertritt. Die Interessengemeinschaft Papierrohstoffe nimmt sich ab sofort der Sache an", so Kühl weiter.
"Angesichts zunehmender Herausforderungen durch Internationalisierung der Regelwerke, des rasanten Mengenwachstums und durch die Konzentration auf der Nachfrageseite muss die Branche mit einer Stimme in der öffentlichen Kommunikation auftreten", stellt Kühl fest. So sehe man sich als sinnvolle Ergänzung der Verbändelandschaft und will sich nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Verbänden der Entsorgungsbranche verstanden wissen. "Spezialisten, und als solche sehen wir uns in Sachen Altpapier als Rohstoff, müssen sich auf ihr Fachgebiet fokussieren, um ein wirksames Engagement für gemeinsame Ziele gewährleisten zu können. Deshalb war die Gründung eines Fachverbandes für alle privaten Unternehmen, die sich mit der Erfassung, Behandlung und Vermarktung von Altpapier als Rohstoff befassen und ihren Sitz innerhalb der Europäischen Union haben, überfällig", so Kühl. |
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10.
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Neuer Burgo-Kalender für 2008 |
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Der neue Kalender der italienischen Burgo Group, San Mauro Torinese, für das Jahr 2008 ist mit Aquarellen des Malers Giorgio Maria Griffa gestaltet, die von einsamen Wanderungen durch die Welt erzählen.
Unter allen Künstlern, Illustratoren und Comiczeichnern, die die früheren Kalender gestalteten, zeichnet sich Griffa durch eine Besonderheit aus: Er wählt keine Themen oder Geschichten, sondern bringt seine Erfahrungen als einsamer Reisender zu Papier, und zwar mit großer Sorgfalt im Detail. So entstehen wahre Carnet des Voyages - eine Übung, die schon Goethe während seiner denkwürdigen Italienreise pflegte. Obwohl er lieber schrieb, bemühte er sich, auch seine visuellen Eindrücke auf Papier festzuhalten.
Auch in den sechs Bildern im Kalender 2008 der Burgo Group überließ sich Griffa seiner poetischen Welt: Man findet hier unbekannte oder jedenfalls fernab von den üblichen Touristenzielen gelegene Inseln, so St. Paul Island im Indischen Ozean, von oben und im Profil dargestellt, oder verlassene Inseln, an denen uralte, geheimnisvolle Schilder "gestrandet" sind, und ein altes Segelschiff neben einer riesigen Klippe. Das Bild für Mai/Juni zeigt eine Insel mit der Aufschrift "Das Papierschloss".
Diese Auswahl spiegelt, so scheint es, die Beziehung zur Natur, die ihn bei seinen bevorzugt einsamen Exkursionen besonders beeindruckt, "wenn man das Auto mitten in einer verlassenen Landschaft stehen lässt und ein paar Stunden in irgend eine Richtung wandert, um das - vielleicht nur eingebildete - Gefühl zu haben, ganz allein diese Orte zu sehen".
Die sechs Blätter mit den Werken von Griffa wechseln sich mit den Ephemeriden ab, bei denen der leere Raum von den Transliterationen der Bilder selbst mit Hilfe des digitalen Satzes eingenommen wird - eine ungewöhnliche Entscheidung des Grafikstudios, das den Kalender entworfen hat.
Der Kalender wurde mit dem Papier Mosaico Larius matt satin 200 g/m² (Umschlag und Illustrationen), Marchi Vega 120 g/m² (Einleitung und Ephemeriden) und Mosaico Prisma Silk einseitig gestrichen 400 g/m² (Kartonrückseite) hergestellt.
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11.
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AVI - neues Kompetenzzentrum für die Industrie |
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Ein neues Industrieberatungsunternehmen feierte Ende November in Salzburg/A seine Geburtsstunde: "Added Value International" (kurz: AVI). An dem nach eigener Definition "multiprofessionellen europäischen Kompetenzzentrum" ist neben der Spezialisierung auf industrielle Betriebe der Holz-Wertschöpfungskette inklusive deren vor- und nachgelagerten Industrie vor allem eines außergewöhnlich: Alle sechs AVI-Gesellschafter sind bereits als selbstständige Unternehmer in unterschiedlichen Beratungsbereichen tätig.
Die deutsch-österreichische Zusammenarbeit von Dr. Helga Schloffer mit ihren männlichen Kompagnons Christian Czerny, Dr. Christian Fichtenbauer, Dipl.-Vw. Werner Leippold, Dr. Kurt Schloffer und Ing. Ferdinand Wimmer erfolgte aus langjähriger persönlicher und geschäftlicher Verbundenheit. Dazu Geschäftsführer Dr. Kurt Schloffer: "Wir verknüpfen unsere Erfahrungen und unser Experten-Know-how, um der Industrie innovative und ganzheitliche Antworten geben zu können. Denn die komplexen Herausforderungen von heute verlangen mehr als ein Stückwerk separater Teillösungen."
Welche Herausforderungen dies konkret sind, wurde von vier prominenten Gastreferenten aus unterschiedlichen Perspektiven analysiert. Die Sicht des Wirtschaftsexperten Prof. Dr. Franz Hörmann (WU Wien) und des Industriemanagers Dr. Siegfried Kocher (Norske Skog) fand dabei ebenso Berücksichtigung wie jene des Anlagenbauers Alpo Tuomi (Metso Paper) und der Holz-Wertschöpfungskette, vertreten durch Joachim Reitbauer (Holzcluster Steiermark).
Die Konsolidierung innerhalb der Faser- und Papierindustrie, zunehmende Investitionen in den Umweltschutz sowie Internationalisierung und Interregionalisierung kamen zur Sprache. Prof. Hörmann behandelte den sich abzeichnenden Paradigmenwechsel in Gesellschaft und Wirtschaft und seine Auswirkungen auf die Industrie. Was für die Softwareindustrie "Open Source" und für die Finanzdienstleistungsbranche "Social Lending", sei für die Papierindustrie unter anderem die zunehmende Entwicklung zur "Papierlosigkeit" im Geschäfts- und Privatleben. Der Paradigmenwechsel bewirke aber z. B. auch, dass die Bedeutung von "Geld" als Steuerungsgröße oder Entscheidungskriterium abnehme.
Das Fazit aus den Vorträgen waren die Anforderungen an professionelle Industrieberatung, um zu diesen Herausforderungen effektive Problemlösungen bieten zu können. AVI versucht dies mit einem Beratungsportfolio von Investitionsberatung (Feasibility-Studien, Due Dilligence, Engineering etc.), über Behörden- und Versicherungsberatung, bis hin zur Personalentwicklung und betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Die Voraussetzungen sind gut: In den Unternehmen der Gesellschafter steckt die Kraft und Kompetenz von 212 Mitarbeitern.

Die Gesellschafter der AVI Industrieberatung (v.l.n.r.): Werner Leippold, Christian Czerny, Dr. Helga Schloffer, Moderator Ronald Barazon, Ferdinand Wimmer, Dr. Kurt Schloffer, Dr. Christian Fichtenbauer. |
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12.
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Leipa-PM 4 produziert die 1-millionste Tonne LWC-Papier |
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Eine neue Ära begann für die Firma Leipa, Schwedt, mit dem Start der PM 4 am 9. Juli 2004. Mit einem Maschinenkonzept für die Herstellung von LWC-Papier aus fast 100% Altpapier wurden neue Maßstäbe gesetzt. Drei Jahre und fünf Monate später wurde am 2. November 2007 die 1-millionste Tonne LWC produziert. Die Nettoproduktionsmengen konnten im Zusammenspiel aller Beteiligten von Jahr zu Jahr beachtlich gesteigert werden. Einmalig ist die Produktion von Tiefdruck-LWC aus nahezu 100% Altpapier auf einer Online-Papiermaschine. Nach intensiven Tests und Optimierungen ist heute ultraMag RG ein etablierter Bedruckstoff im Tiefdruckverfahren. Das Papier ist bei allen namhaften Tiefdruckern weltweit auf dem Druckplan, selbst in Finnland. Alle Magazinpapiere sind FSC- und PEFC-zertifiziert. Die 1-millionste Tonne lieferte Leipa an Firma Kraft Schlötels in Wassenberg.

Geschäftsführer Reinhard Herder (Mitte) und Einkaufsleiter Johannes van Eijk (rechts) nahmen das besondere Papier mit Leipa-Verkaufsleiter Heinz Tinger von der Leipa in Empfang. |
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I.
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Dr.-Ing. Markus Heering |
Dr.-Ing. Markus Heering (40) ist neuer Geschäftsführer des Fachverbandes Druck- und Papiertechnik im Verband Deutscher Anlagen- und Maschinenhersteller (VDMA) sowie der angegliederten Organisationen. Dr.-Ing. Wilfried Schäfer (49), der den Fachverband seit 2001 führte, wird im VDMA eine andere Branche - Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme - übernehmen. Nach dem Studium der Verfahrenstechnik und wissenschaftlicher Tätigkeit an der RWTH Aachen arbeitete Heering vier Jahre im Anlagenbau, wo er berufsbegleitend promovierte. Seit 2000 war er im VDMA - Fachverband Thermoprozess- und Abfalltechnik - tätig, ab 2004 als stellvertretender Geschäftsführer dieses Bereichs. Daneben war er Sprecher des Forums Umwelttechnik im VDMA.
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Andreas Meyer |
Andreas Meyer (37) übernahm zum 1. Januar 2008 die Position des Marketingdirektors Office Products Germany bei der Firma Avery Zweckform. Er tritt damit die Nachfolge von Peter Sperl an, der jetzt das gesamteuropäische Marketing bei Avery Dennison Office Products verantwortet. Zu seinen wichtigsten Aufgabenfeldern gehören neben der Strategieentwicklung und -implementierung auch die Steuerung der Produktlebenszyklen, Neuproduktentwicklungen und die Verantwortung für Allianzen. Andreas Meyer war zuvor für verschiedene internationale Unternehmen verantwortlich im Marketing tätig, unter anderem auch im PBS-Bereich. So startete der Marketingprofi seine Karriere bei SmithKline Beecham Consumer Healthcare. Anschließend arbeitete er sieben Jahre bei Henkel, darunter als International Marketing Manager für die Marke Pritt. Zuletzt war er für das nationale Marketing im Bereich Body/Oral/Fragrances (Cosmetics, Deutschland) zuständig.
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Martin Kaltenegger |
Nach zehnjähriger Tätigkeit bei der Leipa Georg Leinfelder GmbH ging der bisherige Geschäftsführer Konrad Goebel am 31. Dezember 2007 in den Ruhestand. Neben seiner Mitwirkung bei diversen Großprojekten im Werk Schwedt hatte der Diplomingenieur maßgeblichen Anteil an der Weiterentwicklung des Standortes Schrobenhausen. Seine Funktion als Werkleiter der Fabrik in Schrobenhausen hat seit dem 1. Januar 2008 Martin Kaltenegger inne. Der Diplomingenieur ist in Dachau aufgewachsen, hat in München Papieringenieurwesen studiert und arbeitet seit sieben Jahren als Betriebsleiter der dortigen Papier- und Kartonfabrik.
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Andreas Meyer, bisher Werkleiter der zur Wepa-Gruppe gehörenden Papierfabrik Kriebstein, wird ab 9. Januar 2008 die Werkleitung des Betriebs Giershagen übernehmen. Sein Nachfolger wird Andreas Weise, der bisher die Taschentuchverarbeitung leitete.
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II.
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Deutschland
Die Papierfabrik Rieger GmbH & Co. KG, Trostberg, erzielte im Jahr 2007 mit einer Produktion von 150.000 t Papier einen neuen Produktionsrekord. Die gesamter W. Hamburger-Firmengruppe, zu der Rieger gehört, stellte im abgelaufenen Jahr 1,1 Mio. t Papier her. Bis zum Jahr 2015 soll sich diese Menge auf 2 Mio. Tonnen erhöhen. Auch deswegen hat das Unternehmen vor kurzem eine neue Fabrik in Ungarn mit einer Produktionskapazität von jährlich 400.000 Tonnen in Betrieb genommen. Daneben plant das Unternehmen, in Spremberg eine zweite Papiermaschine zu bauen.
Vom 23. bis 27. Januar 2008 findet die Paperworld 2008 statt. Auf der internationalen Leitmesse für Produkte rund um das Büro werden an fünf Tagen die aktuellen Produktneuheiten aus der Branche gezeigt. Mehr als 2400 Aussteller aus dem In- und Ausland für Papier- und Bürowaren, Druckersupplies, Schulbedarf, Papeterie und kreative Sortimente präsentieren sich dort. Es wird mit rund 62.000 Fachbesuchern gerechnet. In Halle 4.2 ist die Paperworld Creative mit Produkten aus den Bereichen Grafikbedarf, Künstlerbedarf, Hobby und Basteln, dekoratives Basteln. Dort zeigt die zur Schneidersöhne-Gruppe gehörende Firma Römerturm auf ihrem Stand E04 Neuheuten.
Mayr-Melnhof Packaging hat den Tiefdruckbetrieb der Field Packaging, ein Unternehmen der US-amerikanischen Chesapeake Corporation, erworben. Der Standort ist auf die Produktion von Zigarettenverpackungen und hochwertigen Faltschachteln spezialisiert. Nach Konzernaussage, Mayr-Melnhof Karton AG in Wien, stellt der Bremer Betrieb eine bedarfsgerechte und zukunftsgerechte Erweiterung der bestehenden Tiefdruckkapazitäten von MM Packaging in Westeuropa dar und werde Umsatzerlöse von rund 10 Mio. Euro erzielen.
Die Firma Steinbeis Temming, Glückstadt, möchte 100 Mio. Euro in den Bau eines neuen Kraftwerkes, das mit Kraft-Wärme-Kopplung arbeitet und 92 MW thermische Leistung besitzt, investieren. Michael Söffge, der Sprecher der Geschäftsführung von Steinbeis Temming, wies darauf hin, dass in einem zweiten Schritt auch eine neue Papiermaschine für ca. 500 Mio. Euro realisiert werden könnte. Genauere Pläne gibt es allerdings hierzu noch nicht. Das neue Kraftwerk soll Anfang 2010 in Betrieb gehen und wird dafür sorgen, dass die Eigenstromerzeugung um 40% auf dann 50% erhöht wird. Es arbeitet auf Basis von Ersatzbrennstoffen, hierzu gehören Sludge der Papierfabrik, aber auch andere Reststoffe z.B. aus der Kunststoffindustrie. Die CO2-Emission soll mit dem neuen Kraftwerk, das ein bestehendes Kohlekraftwerk ablösen wird, um bis zu 50% geringer sein, was das Engagement von Steinbeis Temming für den Klimaschutz unterstreiche. Der Spatenstich für den Neubau erfolgt im Januar 2008. Die Anlage wird mit dem so genannten Wirbelschichtverfahren arbeiten. Bauherr ist die Heizkraftwerk Glückstadt GmbH, eine Tochtergesellschaft der Steinbeis-Gruppe.
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III.
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apr MAGAZIN,
Nr. 02/08
erscheint am
06.02.2008
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schluss:
23.01.2008
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aus dem Inhalt:
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Factoring und andere Finanzierungs-formen |
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Energie-Contracting |
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1/2008
erscheint am
13.02.2008
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schluss:
01.02.2008
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