Allgemeine Papier-Rundschau
132. Jahrgang

19. Januar 2008

Erscheint 2 x im Monat

INHALT
1.
Asiatische Betriebe von Norske Skog nicht zum Verkauf
2.
MM Karton verkauft Altpapierbeteiligungen der Papyrus-Gruppe und Parek
3.
Tragischer Unfall bei Igepa in Queis
4.
Arjo Wiggins will Greenfield kaufen
5.
Druckholding Arquana meldet Insolvenz an
6.
Metso erweitert Kessel-Servicegeschäft in den USA
7.
Erster Spatenstich in der "Voith Paper City" in Kunshan
8.
Paperworld 2008
9.
Ehemaliger Gesellschafter von Schneidersöhne gestorben
10.
Grycksbo Paper investiert in Faserstoff-Wiederaufbereitungsanlage
11.
Portucel Soporcel mit guter Umsatz- und Gewinnentwicklung
12. Papierhersteller International Paper unterstützt Schulen
13. 11. Internationaler Altpapiertag in Düsseldorf
14. SCA kündigt Abbau von 1700 Stellen an
apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell

Kunert-Gruppe übernimmt Carl Macher


I.
Personalia
II.
Kurz notiert
III.
Impressum
IV.
Infos, Nutzungsrechte etc.

Archiv
Wer kann was liefern
Werbemöglichkeiten in der elektronischen apr PAPIER-ZEITUNG

Probeheft
Abonnement

1.
Asiatische Betriebe von Norske Skog nicht zum Verkauf

Der norwegische Norske Skog-Konzern wird seine Pläne eines Kapazitätsabbaus, einer kritischen weltweiten Überprüfung aller Werke und des Verkaufs von Grundstücken weiter verfolgen. Dem größten Einzelaktionär, der Firma Unionen AS, die 5,78% der Aktien hält, gelang es auf einer seinetwegen einberufenen außerordentlichen Hauptversammlung nicht, seine eigenen Pläne umzusetzen. Hinter Unionen stehen unter anderem der in Norwegen sehr prominente Hotelbesitzer Petter Stordalen (45) und seine Partner Øystein Stray Spetalen sowie Ove Gusevik. Stordalen wollte in das Wahlkomitee von Norske Skog berufen werden. Außerdem sollen Jan Grini (66) und Uta Stoltenberg (33) in die so genannte Corporate Assembly gewählt werden. Stordalen beschuldigte das Verwaltungsratsmitglied Idar Kreutzer, Werte für die Aktionäre von Norske Skog vernichtet zu haben und forderte ihn während der außerordentlichen Mitgliederversammlung auf zu kündigen. Nach norwegischen Zeitungsberichten scheint es in der Mitgliederversammlung recht unfreundlich und laut zugegangen zu sein. Der Vorstand von Norske Skog zieht lediglich einen Börsengang seines Asien-Geschäfts nach wie vor in Betracht, einen Verkauf dieses Geschäfts will er nicht betreiben. Diesen hatte Unionen gefordert, um Schulden des Unternehmens abbauen zu können. Alle Anträge von Unionen erhielten keine Mehrheiten.

Etwas "Dallas" im hohen Norden
Petter Stordalen kann für sich die zweifelhafte Ehre in Anspruch nehmen, nach einer Gullup-Umfrage bei jungen norwegischen Frauen an Nummer 1 einer Liste der sexiesten Junggesellen in Norwegen zu stehen. Er ist Besitzer der Firma Home Invest, die unter anderem 160 Hotels kontrolliert. Als Beruf von Stordalen wird in der Liste lediglich Millionär aufgeführt! Es stellt sich die Frage, ob Geld sexy macht. G.B.

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Kunert-Gruppe übernimmt Carl Macher

Die Kunert-Gruppe, Wildflecken, hat zum 1. Januar 2008 die Mehrheitsanteile der Carl Macher GmbH & Co. KG in Brunnenthal bei Hof übernommen. Der bisherige Hauptgesellschafter Thomas Reinhold hat sich von seinen Gesellschaftsanteilen getrennt. Jürgen Schaller wird weiter wie bisher als geschäftsführender Gesellschafter die Verantwortung für das operative Geschäft tragen. Das Unternehmen wird unter dem bewährten Namen weitergeführt.

Die Firma Carl Macher ist mit einer Kapazität von über 100.000 Tonnen und 110 Mitarbeitern eines der leistungsfähigsten Hülsenkartonwerke Europas. Zu den Kunden gehören Hersteller von Dosen, Trommeln, zylindrischen und konischen Textilhülsen, Spiral- und Parallelhülsen aller Art sowie Hygienepapieren. Bereits seit Januar 2006 gehört die elsässische Papierfabrik Papeteries du Rhin in Illzach zur Kunert-Gruppe. Mit der Übernahme der Carl Macher GmbH & Co. KG erweitert die Kunert-Gruppe nun ihr Geschäftsfeld. Neben Wellpappe und Hartpapierhülsen ergänzt Hülsenkarton als dritter Bereich das Produktprogramm.

Die beiden Papierfabriken Carl Macher und Papeteries du Rhin gewährleisten den deutschen und europäischen Kunden der Kunert-Gruppe höchste Qualität und Liefersicherheit. Mit zwei modernen Papiermaschinen werden in Brunnenthal bei Hof und Illzach über 200.000 t hochwertiger Hülsenkarton hergestellt - in allen Qualitäten von 150 bis 650 Joule Spaltfestigkeit, in den gebräuchlichen Grammaturen und mit einer Dicke von 0,2 bis 1,0 mm.

"Für die Kunden von Macher ändert sich nichts: Jürgen Schaller mit seiner langjährigen Erfahrung steht für Kontinuität und Qualität von Produkten und Service", sagt Walter Kunert, geschäftsführender Gesellschafter von Paul & Co, dem Vertreter der Hülsenherstellung in der Kunert-Gruppe. "Mittelfristig bietet die Veränderung den Abnehmern von Hülsenkarton sogar beachtliche Vorteile: Die Kunert-Gruppe kann künftig aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen bei der Verarbeitung von Hülsenkarton und mit ihrer Investitionskraft im Rücken mehr technische Innovationen und effizientere logistische Abläufe entwickeln", so Kunert weiter.

Die Unternehmen der Kunert-Gruppe sind in den Sortimentsbereichen Hartpapierhülsen, Wellpappe und Hülsenkarton vertreten. Der Hülsenspezialist Paul & Co stellt in zwölf Werken Hartpapierhülsen und Verpackungen mit System her: Winkel- und Rollenkantenschutz, U-Profile, Fibredrums sowie Kombidosen. Kunert Wellpappe Bad Neustadt und Kunert Wellpappe Biebesheim produzieren maßgeschneiderte Schwerwellpappenverpackungen, Gefahrgutverpackungen sowie Displays und Trays. Die Papierfabriken Carl Macher (Brunnenthal) und Papeteries du Rhin (Illzach, Elsass) stellen Hülsenkarton in allen Qualitäten und Grammaturen her. Die Kunert-Gruppe operiert weltweit an 16 Standorten in West- und Osteuropa sowie Asien.

Daneben unterhält die Kunert-Gruppe Auslandsvertretungen in Europa, Asien und Nordamerika und ist in ein weltweites Partner-Netzwerk eingebunden. Der Grundstein für die Kunert-Gruppe wurde 1893 gelegt; heute beschäftigt sie 1800 Mitarbeiter weltweit und produziert jährlich 300.000 t Hülsen, Wellpappe und Kantenschutz sowie - ab 2008 - über 200.000 t Papier.

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2.
MM Karton verkauft Altpapierbeteiligungen der Papyrus-Gruppe und Parek

Die Wiener Mayr-Melnhof Karton-Gruppe wird die Mehrheitsbeteiligungen an den Altpapierunternehmen der Papyrus-Gruppe (Anteil 63,3%) und der Parek Papierverwertungs Gesellschaft m.b.H. (Anteil 94,5%) nach wettbewerbsbehördlicher Genehmigung und der Klärung etwaiger Vorkaufsrechte der Minderheitsgesellschafter an das österreichische Entsorgungsunternehmen AVE, Hörsching, verkaufen. Die genannten Gesellschaften erzielten im Vorjahr Umsatzerlöse von rund 30 Mio. Euro. Mayr-Melnhof will damit die Konzentration auf das Kerngeschäft, Kartonproduktion und Faltschachtelerzeugung, fortsetzen.

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3.
Tragischer Unfall bei Igepa in Queis

In den Trümmern eines am Mittwochnachmittag, den 16. Januar, bei der Igepa Papiergroßhandel GmbH in Queis bei Halle/Saale eingestürzten Hochregals sind zwei Männer ums Leben gekommen. Die Leiche eines 33-jährigen Helfers des Technischen Hilfswerks (THW) wurde am 17. Januar gefunden, einen 27 Jahre alter Mitarbeiter des Papierhandelshauses bargen Helfer - mehr als 24 Stunden nach dem Unglück - aus dem zusammengestürzten Lager. Das rund 12 Meter hohe und 76 Meter lange und stürzte am Mittwoch zusammen als fünf Personen das als einsturzgefährdete Objekt besichtigten. Drei Personen, zwei Mitarbeiter der Igepa und ein Helfer des THW, konnten Helfer leicht verletzt retten. Ursache bzw. Auslöser des Unglücks könnte ein Unfall gewesen sein, der sich bereits am Dienstag ereignet hatte. Das THW war angefordert worden, weil ein Gabelstapler gegen ein Regal gefahren war. "Mehrere Leute waren an dem Regalsystem, als es dominoartig in sich zusammen rutschte. Das ist alles sehr tragisch, wir stehen unter Schock", sagte ein Unternehmensvertreter. Der tödlich verletzte äußerst beliebte Mitarbeiter hat bei Igepa gelernt und war danach sieben Jahre in dem Unternehmen beschäftigt.

Lagerhalle des Papiergroßhändlers Igepa in Queis bei Halle: Fünf Menschen sind hier unter einem eingestürzten Hochregal verschüttet worden, zwei starben. (Foto: dpa)

Am Dienstagabend gegen 17:00 Uhr, ereignete sich eine Karambolage mit zwei Gabelstaplern. Dabei wurde ein Regal auf einer Länge von rund 10 Metern beschädigt, knickte ein und rund 35 t Papier lagen auf verschiedenen Höhen, mit anderen Regalen verkeilt, in einem Gang. Die Räumung der Unfallstelle war sehr schwierig und die Gefahr, dass weitere Paletten vom Regal fallen, groß. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden und Verantwortlichen wurde entschieden, dass das Technische Hilfswerk die Bergungsmaßnahmen übernehmen sollte.

Als zwei Mitarbeiter des THW am Mittwoch, 16.01.2008, gegen 15.00 Uhr den Schaden begutachteten, kam das daneben stehende Regal ohne Fremdeinwirkung und ohne Berührung, in Bewegung und stürzte ein. Hierdurch kam es zu einem Dominoeffekt und das gesamte Lager, bestehend aus 16 Regalen mit einer Gesamtmenge von 5.141 t stürzte ein. Zur Zeit des Einsturzes arbeiteten in diesem Teilbereich des Lagers sechs Mitarbeiter. Darüber hinaus befanden sich die zwei Mitarbeiter des THW zur Begutachtung des Schadens zwischen den Regalen. Zwei Igepa Mitarbeiter konnten sich eigenständig und unverletzt, unter großer Schockwirkung, in Sicherheit bringen. Zwei Mitarbeiter des THW und drei Mitarbeiter der Igepa waren in den Trümmern eingeschlossen.

Die Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen und THW waren innerhalb kürzester Zeit an der Unfallstelle. Durch den professionellen Einsatz der Rettungskräfte, deren Fachkompetenz und mit Hilfe einer Hundestaffel, konnten zwei Mitarbeiter der Igepa mit leichten Verletzungen geborgen werden. Der erste Mitarbeiter des THW wurde verletzt gegen 17.00 Uhr geborgen und nach Erstversorgung vor Ort sofort ins Krankenhaus eingeliefert. Freitagmittag konnte er die Klinik bereits wieder verlassen. Der zweite Mitarbeiter der THW wurde am Donnerstagmorgen gegen 03:00 Uhr tot geborgen. Der letzte verschüttete Mitarbeiter der Igepa wurde am selben Tag gegen 21:00 Uhr tot geborgen. Diese Katastrophe wurde durch eine Verkettung widriger Umstände ausgelöst und wird von der Staatsanwaltschaft entsprechend aufgearbeitet und dokumentiert.

Zur Höhe des Sachschadens gibt es noch keine offiziellen Angaben, er dürfte aber in siebenstelliger Höhe liegen. Die Igepa Papiergroßhandel GmbH in Queis gehört direkt zur Igepa Group und wird von allen Gesellschaftern gemeinsam betrieben. Nach dem Unfall gab es eine Welle der Hilfsbereitschaft von verschiedensten Beteiligten und den Mitgliedern der Igepa Group. Der Igepa-Betrieb in Queis steht still. Es bleibt abzuwarten, welche Unglücksursachen eine genaue Analyse zu Tage fördert und ob daraus etwas zu lernen ist. Die apr wird hierüber sobald wie möglich berichten.

Inzwischen wurde bekannt, dass eine spontane, bundesweite Welle der Unterstützung von allen Seiten der Geschäftspartner der Igepa Gruppe angelaufen ist. Persönliche Hilfe wird ebenso angeboten wie die Bereitschaft, die Opfer und ihre Angehörigen finanziell zu unterstützen. Auch dieser völlig unerwarteten Hilfsbereitschaft danken alle Beteiligten sehr. Es werde zur Zeit versucht, eine geeignete Form der Unterstützung für die Angehörigen des Igepa Mitarbeiters und des Mitarbeiters des THW aufzubauen. Für die Angehörigen wurde bei der Saale Sparkasse Halle (BLZ 800 537 62) unter der Kto.-Nr. 690 07 241 Verwendungszweck: "Opferhilfe Einsturz Papiergroßhandel" ein Spendenkonto eingerichtet. (dpa/G.B.)


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4.
Arjo Wiggins will Greenfield kaufen

Die auf technische Papiere spezialisierte Pariser Gruppe Arjo Wiggins verhandelt mit der kanadischen Gruppe Cascades über die Übernahme des Zellstoffherstellers Greenfield SAS in Château-Thierry (Champagne). Das Unternehmen gilt als Europas größter Fabrikant von Zellstoff aus Sekundärrohstoffen und kommt mit 90 Beschäftigten auf eine Jahresleistung von über 120.000 t FSC-Qualitäten (Forest Stewardship Council).

Für den Investor Sequana Capital, die Muttergesellschaft von Arjo Wiggins, erklärte dessen Generaldirektor Pascal Lebard: "Dieses Vorhaben unterstreicht unsere Ambitionen im Bereich der Entwicklung von hochwertigen und zugleich umweltfreundlichen Papieren. Die Übernahme dürfte zudem die Rentabilität von Arjo Wiggins auf Dauer noch erhöhen." Sie soll Anfang kommenden Jahres erfolgen. Der mit 7400 Beschäftigten erzielte letzte Jahresumsatz der Papiergruppe erreichte 2 Mrd. Euro. - jb


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5.
Druckholding Arquana meldet Insolvenz an

Die in den Bereichen Rollenoffset- und Verpackungsdruck tätige Druckholding Arquana, Neumünster, hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen, das ein Zusammenschluss mehrerer Druckereien im In- und Ausland ist, hat auch für seine Beteiligungen Johler Druck, Arquana Sales und Arquana Media beim zuständigen Amtsgericht in Neumünster/Schleswig-Holstein Insolvenz angemeldet. Die Firmen seien von der Zahlungsunfähigkeit bedroht bzw. überschuldet, da sie über keine vom Konzern unabhängigen Finanzierungsquellen verfügen und die vorhandenen Zahlungsmittel im Laufe der nächsten Zeit ausgehen werden. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres hatte die Holding bei einem Umsatz von rund 120 Mio. Euro einen Verlust von knapp 17 Mio. Euro erzielt. 2006 hatte das Unternehmen mit knapp 1000 Mitarbeitern einen Umsatz von 145 Mio. Euro erzielt.

Ursprünglich hatte sich Arquana zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr zu den führenden fünf Rollenoffsetdruckern und -dienstleistern Europas aufzusteigen. In Deutschland sollte sie zu den Top drei zählen, hatte der damalige Vorstandsvorsitzende und heutige Aufsichtsrat Friedrich-Carl Wachs Mitte 2007 gesagt. Im November hatte Arquana allerdings umfangreiche Sanierungsmaßnahmen beschlossen.

Arquana war 2005 von der Starnberger Beteiligungsgesellschaft Arques Industries an die Börse gebracht worden. Anschließend reduzierte Arques die Beteiligung immer weiter. Seit Dezember 2007 hält Arques keine Anteile mehr an Arquana.

Kaufen, sanieren, abstoßen: Das galt lange Zeit als Erfolgsrezept des Anlegerlieblings Arques. Das Paradebeispiel war die erfolgreiche Sanierung und der anschließende Börsengang von SKW Stahl. Arques konnte dabei seinen Kapitaleinsatz vervielfachen.

Doch die heutige Misserfolgsmeldung von Arquana zeigt, dass Arques nicht nur Perlen im Portfolio hatte. Händler sprachen denn auch von einem "nicht unerheblichen Imageschaden" für die Starnberger Beteiligungsgesellschaft. Die Arques-Aktie rutschte rund 5% in die Tiefe. Seit Juli vergangenen Jahres hat das Papier gelitten, der Kurs hat sich zeitweise halbiert.

Arquana-Papiere waren wegen der Ad-hoc-Mitteilung am 14. Januar vorübergehend vom Handel ausgesetzt worden. Bei Wiederaufnahme der Kursnotierung verlor das Papier auf einen Schlag zwei Drittel an Wert. Der Kurs sackte bis auf 0,16 Euro. Kurz vor der Kursaussetzung hatte die Aktie noch bei 0,45 Euro notiert. 2006 lag der Wert der Aktie noch bei 37 Euro.

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6.
Metso erweitert Kessel-Servicegeschäft in den USA

Die Firma Metso Power, die zum Geschäftsbereich Metso Paper gehört, möchte ihre Kessel-Servicekapazität in den USA durch eine Investition in Höhe von 10 Mio. Euro ausweiten. Die Investition ist Teil der Wachstumsstrategie von Metso. Dadurch soll die Entwicklung des Servicegeschäfts unterstützt und das Serviceportfolioangebot für die nordamerikanischen Märkte im Bereich Zellstoff, Papier und Energieerzeugung verbessert werden.

Metso Power wird ein neues Kessel-Servicecenter einrichten und ein bereits bestehendes ausweiten, um seine Kunden in Nordamerika besser bedienen zu können. Das neue Zentrum wird sich in Lancaster, South Carolina, befinden. Es liegt in der Nähe von Charlotte, North Carolina, und den bereits bestehenden Kesseleinrichtungen von Metso Power sowie dem nordamerikanischen Büro von Metso Paper. Das bestehende Kessel-Servicecenter in Fairmont, West Virginia, wird erweitert. Die beiden Zentren beschäftigen insgesamt 100 Mitarbeiter. Die Investition soll im zweiten Quartal 2008 abgeschlossen sein.

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7.
Erster Spatenstich in der "Voith Paper City" in Kunshan

Das Voith Paper Technology und Service Center in Kunshan, in der chinesischen Provinz Jiangsu, wächst weiter. Gerade einmal vier Jahre nach der ersten Werkeröffnung von Voith Paper Rolls China feierte das Unternehmen vor kurzem im Hightech-Gewerbegebiet in Kunshan den ersten Spatenstich für ein neues, größeres Dienstleistungszentrum. Die Eröffnung des mit modernster Herstellungstechnologie ausgestatteten Service Centers ist für Oktober 2008 geplant. Wie Voith weiter mitteilt, wird das Werk nicht nur über eine größere Produktionskapazität für hochwertige Walzenbezüge verfügen, sondern auch einen deutlich erweiterten Umfang an Walzenservice anbieten. Mit der Eröffnung des neuen Werkes wird der bisherige Betrieb in Kunshan geschlossen. Seit 2003 bietet Voith Paper Rolls hochwertige Walzenbezüge und Walzenservice in den beiden Service Centern in Kunshan, Provinz Jiangsu, und Dongying, Provinz Shandong, für den chinesischen bzw. nordostasiatischen Markt an.

Bereits Ende Oktober 2007 wurde die Einweihung des ersten Bauabschnitts der "Voith Paper City" gefeiert. Das neue Voith Paper Rolls Service Center ist Teil des zweiten Bauabschnitts, zu dem auch ein neues Werk von Voith Paper Fabrics gehört, welches zeitgleich mit dem Rolls Service Center eröffnet wird.

An den Feierlichkeiten zum ersten Spatenstich haben Fengquan Zhu, Minister des KSND (Kunshan New and Hi-Tech Industrial Development Zone)-Managementkomitees und Minister von Yushan Town, sowie das Topmanagement von Voith Paper Rolls teilgenommen. Andreas Endters, Executive Vice President von Voith Paper Rolls und Mitglied der Geschäftsführung von Voith Paper, erklärte, dass die strategische Entscheidung für das neue Voith Paper Rolls Service Center in der "Voith Paper City" ein wichtiger Meilenstein für die Unterstützung der im Wachstum befindlichen chinesischen Papierindustrie darstelle.

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8.
Paperworld 2008

Vom 23. bis 27. Januar 2008 zeigen ca. 2300 Aussteller auf der Frankfurter Paperworld Papier-, Bürobedarfs- und Schreibwarenprodukte. Auch Grußkarten, Bildkalender, Alben, Schulartikel und andere lizenzrelevante Produkte bilden einen wichtigen Teil der Messe, auf der ca. 60.000 Besucher erwartet werden.

Anbieter aus dem Bereich Lizenzen stellen vorwiegend in der Halle 5.1 aus. Dort stehen sie inmitten von Geschenkartikel- und Grußkartenausstellern aus aller Welt. Die Halle sei die erste Anlaufstelle für alle, die auf der Suche nach Gestaltern für anstehende Projekte sind oder sich von deren Fantasiereichtum inspirieren lassen möchten.

In der Halle 6.0 sind die Marktführer für Geschenkverpackungen und Servietten zu finden. Hier stellen Anbieter wie Duni, Paper + Design, Stewo, Zöllner-Wiethoff, Braun + Company, Hoomark oder Riedl Art Design aus. Im Rahmen der Designers' Area präsentieren sich in dieser Halle rund 20 Designer, die vorwiegend Designs und Muster für Geschenkpapiere und Servietten entwickeln, auf einem eigenen Areal.

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9.
Ehemaliger Gesellschafter von Schneidersöhne gestorben

Der ehemalige Gesellschafter des Papiergroßhandelsunternehmens Schneidersöhne, Jürgen Schneider, starb am 3. Januar im Alter von 81 Jahren. Jürgen Schneider trat in den 1950er Jahren zusammen mit seinen Brüdern in die Geschäftsführung der damaligen G. Schneider & Söhne KG ein. Sein Großvater hatte 1902 zunächst mit einer Filzgroßhandlung in Ettlingen begonnen, und die Firma hatte es inzwischen als Papiergroßhandelshaus zu lokaler Größe gebracht. Bis zu seinem Ausscheiden Ende 2006 war Jürgen Schneider an der Entwicklung zum europaweit führenden Papiergroßhandelsunternehmen maßgeblich beteiligt.

In sein über 50-jähriges Wirken fielen nicht nur die Gründung und Übernahme vieler Niederlassungen in Deutschland, sondern auch der Aufbau von zehn Tochterfirmen im europäischen Ausland. 2005 wurde Schneidersöhne von der Stora Enso-Großhandelstochter Papyrus übernommen.

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10.
Grycksbo Paper investiert in Faserstoff-Wiederaufbereitungsanlage

Die schwedische Firma Grycksbo Paper, Grychsbo, investiert über 3 Mio. Euro in die Modernisierung seiner Faserstoff-Wiederaufbereitungsanlage. Diese Investition soll das Unternehmen künftig in die Lage versetzen, andere Fasern zur Herstellung seiner gestrichenen G-Print-Papiere zu verarbeiten und gleichzeitig die Papierqualität insgesamt zu verbessern.

Grycksbo Paper wurde im Jahr 2006 von Accent Equity Partners AB vom finnsichen Stora Enso-Konzern übernommen. Bereits im ersten Jahr unter neuer Unternehmensleitung wurde 1 Mio. Euro in die Verbesserung der betrieblichen Effizienz investiert. Jetzt hat der Unternehmensvorstand weitere Investitionen beschlossen, diesmal mit dem Ziel, die Faserstoff-Wiederaufbereitungsanlage der Papierfabrik auszubauen. Die Investition umfasst eine neue Stoffaufbereitungsanlage sowie zwei Refiner. Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten soll es dem Betrieb möglich sein, weitere Zellstoffarten zur Herstellung der G-Print-Papierqualitäten einzusetzen.

"Grycksbo Paper ist keine integrierte Papierfabrik, deshalb brauchen wir eine hohe Flexibilität, um eine größere Anzahl unterschiedlicher Fasertypen verarbeiten zu können", erklärt Mikael Frölander, geschäftsführender Direktor der Grycksbo Paper AB.

"Bei G-Print handelt es sich um ein einzigartiges gestrichenes Papier, das in einem patentierten Streichverfahren hergestellt wird. Die neue Investition wird es uns ermöglichen, künftig auch andere Fasertypen als bisher zu verarbeiten, mit denen wir die wesentlichen Eigenschaften des Produkts, nämlich ein hohes Volumen und gleichmäßige Formation, weiter optimieren können."

Derzeit herrscht im Holz- und Faserstoffmarkt einige Besorgnis. In erster Linie aufgrund steigender Holzkosten und eines Mangels an Birkenholz infolge der Entscheidung, die Ausfuhrzölle auf russische Birke dramatisch zu erhöhen", erklärt Mikael Frölander. "Neue Faserstoffe aus Südamerika, bei denen überwiegend Eukalyptus zum Einsatz kommt, setzen sich immer stärker durch. Diese Fasern müssen jedoch anders behandelt werden als unsere nordischen Birkenhölzer, und die Investition in die neue Faserstoffaufbereitung wird es uns erlauben, die Auswahl an verwendbaren Ausgangsmaterialien zu erweitern."

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11.
Portucel Soporcel mit guter Umsatz- und Gewinnentwicklung

Die portugiesische Firma Portucel Soporcel konnte in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 ihren Umsatz um 6% auf 841,7 Mio. Euro steigern. Dabei erhöhte sich der operative Gewinn um 7,7% auf 175,4 Mio. Euro und der Nettogewinn auf 115,9 Mio. Euro (plus 22%). Insgesamt verkaufte das Unternehmen 767.200 t Papier (plus 4,5%) und 394.200 t Eukalyptuszellstoff (minus 7,7%). Die Nettoverschuldung fiel im abgelaufenen Jahr um ca. 200 Mio. Euro auf 366 Mio. Euro. Beim Zellstoffverkauf habe sich ausgewirkt, dass das Unternehmens selbst mittlerweile verstärkt den eigenen Zellstoff nutzt und sich dadurch eine geringere Menge vermarkten lässt. Negativ beeinflusst wurde das Unternehmen durch die Abwertung des US-Dollars. Außerdem haben sich die Kosten für den Holzeinkauf um einen nicht näher genannten Betrag erhöht. Portucel Soporcel sei gezwungen gewesen, verstärkt Holz im Ausland zu kaufen.

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12.
Papierhersteller International Paper unterstützt Schulen

Papier kann es an Schulen gar nicht genug geben. Oft wird zusätzliches Papier über die Fördervereine und aus Spenden der Eltern finanziert. Dieser Situation möchte der US-amerikanische International Paper-Konzern, seit über 20 Jahren in Düsseldorf ansässig, entgegenwirken: Anstelle der zu Weihnachten üblichen Kundenpräsente hat der Papierhersteller allen 89 Düsseldorfer Grundschulen insgesamt 20 Paletten Papier aus der Ballet-Serie gespendet. Bei einem durchschnittlichen Papierverbrauch reicht diese Menge den Schulen gut für die nächsten Monate. Stellvertretend für die Region nahmen Oberbürgermeister Joachim Erwin und Martin Ehmer, Rektor der Gemeinschaftsgrundschule Konkordiastraße, die sich ganz in der Nähe des Firmensitzes befindet, das Ballet Premier-Papier von Michael Krüger, Geschäftsführer International Paper Deutschland GmbH, entgegen.

Michael Krüger (links) und Joachim Erwin mit Kindern bei der Spendenaktion.

"In der Regel stellen wir uns bereits im Sommer die Frage, womit wir unseren Kunden zu Weihnachten eine Freude bereiten können. Vor drei Jahren bekamen wir von unseren Mitarbeitern, die auch Eltern sind, die Mitteilung, dass in den Schulen oft mehr Papier benötigt wird, als ursprünglich vorgesehen. Das brachte uns auf die Idee, Papier zu spenden", erläutert Michael Krüger die Gründe für die Aktion. "Unsere Kunden, die wir im Vorfeld informiert hatten, waren von der Idee begeistert. Und so sammelten wir das Weihnachtsbudget der letzten Jahre, um diesmal Düsseldorfer Kindern eine Freude zu machen." Dann war es soweit: "Wir konnten die Papierspende übergeben, denn wir hatten eine entsprechende Papiermenge zusammengebracht, mit der wir alle Düsseldorfer Grundschulen versorgen konnten. Ein Dankeschön geht an dieser Stelle auch an unseren Großhandelspartner Classen-Papier und dessen Logistikpartner effektiv papier, die gemeinsam dafür gesorgt haben, dass das Papier bei den Grundschulen ankommt."

Oberbürgermeister Joachim Erwin fügt hinzu: "Alles, was der Bildung unserer Kinder zugute kommt, findet meine volle Unterstützung. So freue ich mich, wenn International Paper für unsere Grundschulen zusätzliches Papier bereitstellt. Insbesondere die Kinder im Offenen Ganztagsbetrieb werden von dieser Spende profitieren. Der Papiersegen ist daher mehr als willkommen."


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13.
11. Internationaler Altpapiertag in Düsseldorf

Den 11. Internationalen Altpapiertag veranstaltet der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), Bonn, am 6. März 2008 in Düsseldorf. Zu der zentralen Branchenveranstaltung in Deutschland und Europa werden mehr als 500 Teilnehmer aus aller Welt erwartet.

Die Fachleute rund um das Altpapier erwartet ein neues Veranstaltungskonzept. Die Altpapiertagung mit Experten aus Politik und Wirtschaft wird am Donnerstag, 6. März 2008 um 11.00 Uhr beginnen. Zentrale Themen werden nach dem Willen der bvse-Fachvereinigung Papierrecycling die Bedeutung von Altpapier als Weltrohstoff sowie die ökologische Bedeutung und Notwendigkeit des Papierrecyclings sein. Im Anschluss daran findet als Höhepunkt des 11. Internationalen Altpapiertages der traditionelle bvse-Altpapierabend statt.

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14.
SCA kündigt Abbau von 1700 Stellen an

Die schwedische Papiergruppe Svenska Cellulosa (SCA) hat weit greifende Sparmaßnahmen angekündigt, in deren Verlauf bis zu 1700 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Offenbar handelt es sich dabei um die Umsetzung der Erwartungen, die die Gruppe in die Synergieeffekte aus dem vor neun Monaten erfolgten Zukauf der Hygiene- und Haushaltspapieraktivitäten von Procter & Gamble (P&G) gesetzt hat. In drei Jahren sollen sich diese auf jährlich 75,5 Mio. Euro belaufen. Betroffen seien ebenfalls der Bereich Papierbedarf für Packmittel sowie eine Sägerei in Schweden.

Stillgelegt werden sollen Maschinenkapazitäten für 100.000 t Haushaltspapier, was 7% der europäischen Kapazitäten entspräche, sowie die für 200.000 bis 300.000 t Wellpappenrohpapier. Um welche Standorte respektive Länder es sich bei den Maßnahmen handelt, wurde von SCA noch nicht offen gelegt. Man warte auf das Ergebnis eines Audits, das im kommenden Jahr vorliegen soll, erklärte der für den Bereich Hygienepapiere zuständige Mats Berencreutz. In Frankreich zählt SCA 2700 Beschäftigte, von denen 1900 an Standorten arbeiten, die Papiertaschentücher und Haushaltspapier herstellen. Auf ca. 460 beläuft sich die Zahl der Beschäftigten in Theil-sur-Huisne in der Normandie, im ehemaligen P&G-Werk bei Orléans sind es rund 160.

Mit der Übernahme der Procter-Standorte, die die schwedische Gruppe für 512 Mio. Euro erworben hat, verfolgt SCA das Ziel, auf dem europäischen Markt bei Papiertaschentüchern auf einen Marktanteil von rund 30% zu kommen. Weiter erhöht werden soll auch der Umsatz mit Handelsmarken.

Seit 2005 hat das Unternehmen schon 3600 Stellen gestrichen. Begründet wurde dies vor allem mit den aktuellen Überkapazitäten in den fraglichen Sektoren. Bei Hygienepapieren schätzt SCA sie auf 10%. Hinzu kommen die ungünstige Euro/Dollar-Konstellation sowie die stark gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten. Da der Konzern aber mit 2,6 Mio. ha zugleich Europas größter Waldbesitzer ist, konnte er mit der Stellenstreichung eine deutliche Berichtigung seiner Aktiva vornehmen. Sie wurden in der Bilanz von zuletzt 1,95 Mrd. auf nunmehr 2,51 Mrd. Euro heraufgestuft. - jb

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I.
PERSONALIA


Martin Karle

Martin Karle (35) hat zum 1. Januar 2008 die neu geschaffene Position des Marketing Managers Synergy Business bei der Firma Avery Zweckform, Holzkirchen, übernommen. Zu seinen Aufgaben gehört die Steuerung bestehender Vertriebskooperationen in Deutschland und Österreich und die Entwicklung von neuen Unternehmenspartnerschaften. Er verantwortet in diesem Bereich die Sortimentsabstimmung, die Vermarktung und die Vertriebsstrategie. Karle wird Mitglied des Commercial Leadership Teams bei Avery Zweckform und berichtet zunächst an Hilmar Schmidt, Director Customer Marketing & CRM bei Avery Zweckform. Ab dem 1. Juli 2008 übernimmt Karle den Bereich dann gesamtverantwortlich. Martin Karle ist seit Oktober 2003 bei Avery Zweckform tätig, zuletzt als National Account Manager Deutschland. Zuvor arbeitete der studierte Betriebswirt im Marketing bei Beiersdorf und anschließend als Unternehmensberater für die Konsumgüterindustrie.

Manfred Limbach, Leiter des Bereichs Marketing und Vertrieb bei der Firma Munksjö Decor, Aalen, schied, nachdem er bereits im September letzten Jahres seinen 65. Geburtstag feierte, aus dem Unternehmen aus. Er war über 40 Jahre dort tätig. Sein Nachfolger ist Tor Löfqvist, der bereits seit 1. August 2006 im Amt ist.

Zum 1. Januar 2008 wurde Torsten Bahl in die Geschäftsleitung der Fripa Papierfabrik Albert Friedrich, Miltenberg, berufen. Er verantwortet dort die Bereiche Vertrieb, Marketing und Absatzlogistik. Robert Thelen zieht sich aus der Geschäftsleitung zurück und wird dem Unternehmen für die Realisierung von Projekten weiterhin zur Verfügung stehen. Mit dieser Maßnahme schließt er den von ihm vorbereiteten "Generationswechsel" im Management der Papierfabrik ab. Im vergangenen Jahr hatte Andreas Noack bereits die Gesamtleitung des Werkes Miltenberg von Robert Thelen übernommen. Zeitgleich hat Ursula Qeck die Verantwortung der Geschäftsführung an ihre Tochter Verena Queck-Glimm übertragen, die die traditionsreiche Papierfabrik in der vierten Generation weiterführt.


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II.
KURZ NOTIERT

Deutschland
Im Stora Enso-Werk Hagen Kabel geriet ein Teil der PM 5 in Brand. Eine Kardanwelle war gebrochen, und Öl hatte sich entzündet, worauf die Sprinkleranlage anging. 40 Feuerwehrleuten der werkeigenen Feuerrwehr, aber auch der freiwilligen Wehren verschiedener nahe gelegener Städte gelang es relativ rasch, den Brand zu löschen. Die Höhe des Sachschadens beträgt etwa 1 bis 2 Mio. Euro. Die Reparatur wird ca. ein bis zwei Wochen dauern. Der Gesamtschaden dürfte bei etwa 3 Mio. Euro liegen.

Die Sihl GmbH aus Düren, Mitglied der Diatec-Sihl-Gruppe, ist auf der Paperworld (23. bis 27. Januar in Frankfurt a.M.) in Halle 4.1 mit einem eigenen Stand (E10) vertreten. Hier geht es um "EnDuro". Ursprünglich als ein reißfestes, hochwertiges Spezialpapier für die Kuvertindustrie konzipiert, ist jetzt ein ganzes Sortiment unterschiedlichster Varianten bei Sihl zu begutachten, angefangen von Luxusverpackungen über Tragetaschen bis zu diversen Prestigeprodukten für das Büro. Besonders attraktiv im Aussehen sind laut Hersteller die Muster aus "EnDuro Ice", einem reißfesten, mit Offsetfarben bedruckbaren Transparentpapier, das in Grammaturen von 60 bis 270g/m² erhältlich ist.

Norwegen
Die norwegische Zentralbank Norges Bank hält seit 9. Juli 2007 ca. 5,3% des Aktienkapitals und 1,7% der Stimmrechtsaktien an der finnischen M-real Corporation. Insgesamt besitzt die Bank rund 17,4 Millionen so genannter B-Aktien des Unternehmens.

Türkei
Avery Dennison, US-amerikanischer Anbieter von Materialien zur Herstellung von Selbstklebeetiketten, hat in Istanbul/Türkei ein neues Vertriebszentrum eröffnet. Seit Oktober 2007 werden von dort selbstklebende Fasson-Materialien und RFID-Produkte an Verarbeiter in der Türkei ausgeliefert. Mit dieser Investition trägt das Unternehmen nach eigenen Angaben dem wachsenden Markt und Bedarf an Fasson-Produkten Rechnung. Die türkische Kundschaft kann jetzt die gesamte Palette beziehen, angefangen bei den neuen Fasson-Folienmaterialien über die selbstklebenden Papiere bis zu den Materialien für die Getränkeindustrie. Außerdem bietet Avery Dennison seinen "Fasson Exact Service" an zur Bestellung von Rollen in der benötigten Breite ohne Verschnitt.


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III.
IMPRESSUM

Verlag:

P. Keppler Verlag GmbH & Co. KG
Industriestraße 2, D-63150 Heusenstamm (Germany)
Tel. +49 (0)6104 / 606 - 0, Telefax +49 (0)6104 / 606 - 336
www.kepplermediengruppe.de
info@kepplermediengruppe.de

Geschäftsführung:
Eckhart Thomas
Redaktion:
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Nr. 02/08

erscheint am
06.02.2008

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WELLPAPPE
1/2008


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