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Allgemeine Papier-Rundschau
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1.
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Paperworld mit weiterem Aussteller- und Besucherrückgang |
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Die diesjährige Paperworld fand mit 2255 Ausstellern (i. Vj.: 2437) statt. Davon waren 1756 (i. Vj.: 1896) aus dem Ausland und 499 (i. Vj.: 541) aus dem Inland. Noch deutlicher als die Ausstellerzahl verringerte sich die Ausstellerfläche. Sie betrug noch ca. 72.000 m2, gegenüber 81.133 m2 im Jahr 2007. Den Besucherandrang empfanden die Aussteller, mit denen ich sprach, als merklich rückläufig, einige waren jedoch mit sehr geringen Erwartungen gekommen und deshalb insgesamt zufrieden. Ein Aussteller meinte im Gespräch mit der apr, er werde im nächsten Jahr nicht mehr an der Paperworld teilnehmen, sehe allerdings zu ihr keine echte Alternative.
Ein Grund für den merklichen Ausstellerrückgang könnte auch die in diesem Jahr stattfindende weltgrößte grafische Fachmesse, die Drupa, sein. Bezüglich der Paperworld-Besucherzahl spricht die Messe Frankfurt von Konstanz, hält sich aber ansonsten noch bedeckt. Auch fünf Tage nach Messeschluss (27. Januar) gibt es noch keine offizielle Zahl (i. Vj.: 61.118). Einige Hersteller äußerten sich im Gespräch kritisch darüber, dass die Messe nun sonntags endet, mancher sieht den Sonntag als verlorenen Tag. Von den großen Papierherstellern fehlte in diesem Jahr UPM als Aussteller komplett. G.B. |
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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Papierverarbeiter geben sich neue Verbandsstruktur
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In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Hauptverbandes Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e.V., Frankfurt a.M., wurde am 30. Januar 2008 die Umwandlung des bisherigen HPV in einen Arbeitgeberverband mit dem Schwerpunkt der Tarif- und Sozialpolitik beschlossen. Ordentliche Mitglieder des HPV sind künftig die regionalen Arbeitgeberverbände der Papier- und Kunststoffverarbeitung. Gleichzeitig werden die zehn Fachverbände sowie ein Landesverband eine neue Verbandsorganisation gründen - die Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV) e.V.
Der WPV wird die gemeinsamen Interessen der Papier, Karton, Pappe, Kunststoffe und Folien verarbeiten Industrie wahrnehmen und die fach- und branchenbezogenen wirtschaftspolitischen Aufgaben des HPV fortführen. Dazu zählen auch die Bereiche Umwelt und Technik. Seinen Sitz hat der WPV beim Verband der Wellpappen-Industrie (VDW) in Darmstadt. Zum Geschäftsführer des WPV wurde Thomas Pfeiffer bestellt, der damit seine Funktion als Geschäftsführer beim HPV aufgibt.
Die Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung werden dem HPV in Zukunft als außerordentliche Mitglieder angehören. Damit soll unter anderem gewährleistet sein, dass der Aufgabenbereich Berufsbildung von den Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden in einem gemeinsamen Bildungsausschuss bearbeitet werden kann. Auch werden die Aufgaben, die der HPV als Stifter der Papiertechnischen Stiftung (PTS) in München hat, sowohl vom HPV wie auch vom WPV in den Gremien gemeinsam wahrgenommen. Einzelheiten der Zusammenarbeit regelt ein Kooperationsvertrag.
Wie der HPV hervorhebt, werde mit der Neuausrichtung gewährleistet, dass die Interessen der Unternehmen der Papier- und Kunststoffverarbeitung als Mitglieder der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände auf den Gebieten der Tarif- und Sozialpolitik, der Wirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherpolitik sowie der Berufsbildung auch in der Zukunft wirkungsvoll vertreten werden.
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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2.
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Voith Paper: Feldgeräte von Krohne erweitern Automatisierungsportfolio |
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Die Krohne Messtechnik GmbH & Co. KG, Duisburg, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Messtechnik, und Voith Paper Automation GmbH & Co. KG, Heidenheim, haben einen Rahmenliefervertrag für Feldgeräte abgeschlossen. Die Produkte, die exklusiv für Voith hergestellt werden, sind somit fester Bestandteil des Portfolios von Voith Paper Automation. Der Vertrag umfasst magnetisch-induktive-, Vortex- und Masse-Durchflussmessgeräte sowie Temperaturmessgeräte. Diese Feldgeräte sind besonders für die vielfältigen Aufgaben in der Papierherstellung geeignet und werden Voith zufolge den hohen Anforderungen bestens gerecht. Dies habe sich bereits bei dem Projekt Dagang PM 3, eine der modernsten Papiermaschinen der Welt, gezeigt.
Nach dem im Oktober abgeschlossenen Liefervertrag von Voith mit Somas Instrument AB, einem Hersteller von leistungsstarken Ventilen, ist diese Kooperation ein weiterer Schritt in der von Voith Paper Automation gestarteten Feldgeräte-Initiative. Ziel sei es, Kunden zukünftig mit einem umfassenden Produktspektrum im Bereich der Feldinstrumentierung zu beliefern und bei der gesamten Abwicklung bestmöglich zu unterstützen. Bereits heute kann Voith Paper Automation nach eigenen Angaben den Großteil aller benötigten Feldgeräte aus dem eigenen Lieferportfolio abdecken. |
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3.
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Metso verkauft Hartpappengeschäfte an Dieffenbacher |
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Der finnische Metso-Konzern hat beschlossen, das Hartpappengeschäft der Metso Panelboard Oy, Nastola/FIN, und das MDF-Geschäft (MDF steht für mitteldichte Holzfaserplatte; d. Red.) der Metso Panelboard AB, Sundsvall/S, an die deutsche Dieffenbacher GmbH + Co. KG, Eppingen, zu verkaufen. Der Verkauf von Refinern in Sundsvall bleibt im Besitz von Metso. Dort wird die Konzerntochter weiter mit 40 Mitarbeitern Faseraufbereitungstechnologie an die Abnehmer von MDF-Platten liefern.
Metso wird weiterhin Holzhandling- und Hackschnitzelwaschmaschinen sowie die so genannte EVO Defibrator-Serie als Hauptprodukt anbieten. Das Hartpappengeschäft in Nastola mit 60 Mitarbeitern sowie 40 Mitarbeiter in Sundsvall übernimmt Dieffenbacher.
Die Durchführung bestehender Projekte wie z. B. Verträge, die vor dem Abschluss der Transaktion gültig waren, bleiben in alleiniger Verantwortung von Metso. Das Unternehmen richtet ein Projektbüro ein, um die bestehenden Projekte in Zusammenarbeit mit Dieffenbacher auszuführen. Die Kontaktpersonen der Projekte bleiben die gleichen. |
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4.
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Dr. Klaus-Heinrich Scheufelen verstorben |
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Dr. Klaus-Heinrich Scheufelen |
Am frühen Morgen des 26. Januar 2008 ist der Seniorchef der Papierfabrik Scheufelen, Oberlenningen, nach einem langen, erfüllten und vielseitigen Leben im Alter von 94 Jahren verstorben. Als herausragende Unternehmerpersönlichkeit hat er von 1950 bis 1984 die Papierfabrik Scheufelen geführt und die Entwicklung des Familienunternehmens maßgeblich geprägt. Unter seiner Regie, und damit bereits in der dritten Generation, wurde die Papierfabrik durch die Papiermaschinen V und VI erweitert. Neue Papierqualitäten eroberten den Markt, darunter schwer entflammbares Papier, welches den ersten bemannten Mondflug begleitete, oder alterungsbeständige Sorten für die vatikanische Bibliothek.
Wer den Senior kennenlernte, war zunächst überrascht über seine für sein Alter erstaunliche Vitalität. Wer sein Buch über den Raketenbau liest (Mythos Raketen: Chancen für den Frieden), versteht vielleicht manches mangels fortgeschrittener physikalischer Kenntnisse nicht, ihm wird aber klar, dass Klaus Scheufeleln durch und durch Naturwissenschaftler war. Die damals erarbeiteten Grundkenntnisse über den Bau ballistischer, steuerbarer Raketen hatten nachhaltige Auswirkungen auf den Erhalt des Weltfriedens. Seine damaligen Arbeiten auch mit Werner von Braun prägten ihn nachhaltig.
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Klaus-H. Scheufelen schloss 1937 das Studium der Papierfabrikation an der Technischen Hochschule Darmstadt ab. Im Verlauf des 2. Weltkrieges arbeitete er als Entwicklungsingenieur für Raketen in Peenemünde. Zusammen mit anderen Wissenschaftlern gelangte er nach dem Krieg in die USA und setzte dort in den Jahren 1945 bis 1950 die Raketenentwicklung fort. Nach seiner Rückkehr wurde er Geschäftsführer und technischer Leiter im elterlichen Unternehmen. Neben dem Aufbau der Papierfabrik engagierte er sich unter anderem in der Politik und für die Heimatvertriebenen. Er war Gründungsmitglied und treibende Kraft der Heimbau Genossenschaft, durch die in der neugegründeten Ortschaft Hochwang viele Heimatvertriebene günstigen Wohnraum oder Baugrundstücke erwerben konnten. Seit 1952 gehörte Klaus-H. Scheufelen der CDU an. Er war Mitglied des Vorstands der CDU-Bundespartei und langjähriger Vorsitzender des Landes- und Bezirksverbandes Nord-Württemberg. Er agierte in verschiedenen Aufsichts- und Verwaltungsräten anderer Firmen. So war er tätig als Aufsichtsratsvorsitzender der Baresel AG und als Verwaltungsratsvorsitzender der Neckarhafen Plochingen GmbH. Die Kraft für sein politisches und wirtschaftliches Wirken schöpfte der Unternehmer aus Familie und Sport. So fuhr er noch im 92. Lebensjahr mit der Familie am Arlberg Ski und segelte und golfte am Starnberger See. Klaus-H. Scheufelen war seit 1939 mit seiner Frau Rita glücklich verheiratet.
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5.
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Hönle beteiligt sich an PrintConcept UV-Systeme |
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Mit Wirkung zum 1. Januar 2008 hat sich die Gesellschafterstruktur der PrintConcept UV-Systeme GmbH, Koengen, wesentlich geändert. Neben Jürgen Welle ist die Dr. Hönle AG als weiterer Gesellschafter in die GmbH eingetreten. Hönle ist ein börsennotiertes Unternehmen mit Firmensitz in Gräfelfing bei München, und bietet wie PrintConcept industrielle UV-Technologie an. In welchem Umfang sich Hönle bei PrintConcept finanziell bzw. anteilsmäßig engagiert, sagte das Unternehmen nicht.
Durch die Aufnahme der Dr. Hönle AG in den Gesellschafterkreis und die Einbindung der PrintConcept UV-Systeme GmbH in die Hönle-Gruppe soll eine strategische Ausrichtung für die Zukunft erfolgen. Neben umfangreichen Synergieeffekten in der Zusammenarbeit beider Unternehmen, die insbesondere in der Entwicklung und Produktion von Anlagen bestehen sollen, sichere Hönle PrintConcept den schnellen Zugang zu den internationalen Märkten.
Die Produktpalette von PrintConcept soll fortgeführt werden. Am neuen Firmensitz in Kohlberg sollen zusätzlich Produkte der Hönle AG sowie gemeinsam neu entwickelte Produkte für einen weiteren Geschäftsbereich, den Bogenoffsetdruck, integriert werden. Auf der bevorstehenden Branchenmesse Drupa will das Unternehmen auf dem Stand A44 in Halle 16 seine erweiterte Produktpalette präsentieren. Das neue Firmengebäude mit ca. 2000 m² Produktions- und Verwaltungsfläche soll voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2008 in Kohlberg (Raum Nürtingen) bezogen werden können. |
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6.
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Indonesische Sinar Mas-Gruppe kauft drei Zellstoffwerke |
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Der indonesische Mischkonzern Sinar Mas Group, Jakarta, hat drei Zellstoffwerke von der US-amerikanischen Firma Pope & Talbot Inc., Portland/Oregon, gekauft. Der Kaufpreis soll bei 225 Mio. US-$ liegen. Die drei Werke in Nanaimo (Britisch-Kolumbien/CAN), Meckenzie (Britisch-Kolumbien/CAN) und Halsey (Oregon/USA) haben eine Produktionskapazität von insgesamt 830.000 Tonnen und stellen Langfaserzellstoff her. Die Transaktion muss von den zuständigen US-amerikanischen und kanadischen Insolvenzgerichten noch genehmigt werden.
Pope & Talbot beantragte im Jahr 2007 in Kanada ein Gläubigerschutzverfahren und in Amerika ein Verfahren nach Chapter 11 des US Bankruptcy Code. Die Tochtergesellschaft Pope & Talbot Sales Europe hat in Brüssel ebenfalls Insolvenzantrag gestellt. Die Produktionskosten für Zellstoff gelten in der Branche bei kanadischen Herstellern als hoch. Tochtergesellschaft der Sinar Mas Group ist die Asia Pulp & Paper Group (APP), einer der weltgrößten Zellstoff- und Papierhersteller. Seine Zellstoff- und Papierkapazität gibt APP mit 6,9 Mio. Tonnen an. |
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7.
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Internationale Wettbewerbsfähigkeit der Papierindustrie nicht aufs Spiel setzen |
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Die Papierindustrie fordert, dass bei der Weiterentwicklung des europäischen Emissionshandels der schwierigen internationalen Wettbewerbssituation der Branche Rechnung getragen wird. "Wenn Unternehmen unter der zusätzlichen Belastung durch den Emissionshandel ihre Produktion ins außereuropäische Ausland verlagern, ist niemandem gedient, auch nicht der Umwelt", erklärte Klaus Windhagen, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Papierfabriken (VDP). Die Berücksichtigung jener Branchen, die die Kosten für Emissionszertifikate nicht im Produktpreis weitergeben könnten, gehe in die richtige Richtung. Warum sich die Kommission allerdings mit einer Festlegung auf die betroffenen Branchen bis 2010 Zeit lasse, sei unverständlich. "Investitionssicherheit schafft das nicht." Die Papierindustrie könne schon seit längerem den Kostendruck bei Rohstoffen und Energie nicht mehr auffangen. Steigende Energiepreise durch Ausweitung des Emissionshandels würden die internationale Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich verschlechtern.
Die Europäische Kommission hatte am 23. Januar ihr Klimaschutzpaket vorgestellt, das eine umfassende Einführung des Handels mit CO2-Zertifikaten ab 2013 vorsieht. Es sieht für jene Branchen Ausnahmeregelungen vor, die vom Wettbewerbsdruck zur Verlagerung ihrer Produktion in Länder ohne vergleichbare Auflagen gezwungen werden könnten. Diese Branchen will die Kommission bis 2010 benennen. |
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8.
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Norske Skog mit Ankündigung eines Gewinnrückgangs |
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Das operative Ergebnis des norwegischen Norske Skog-Konzerns für das vierte Quartal 2007 ist leicht niedriger als im dritten Quartal (28,4 Mio. Euro). Hauptursachen hierfür sind die durchgeführten Produktionseinschränkungen, die sich mit ca. 4 Mio. Euro negativ auf das Ergebnis niederschlugen, und die Auswirkungen der stärkeren Norwegischen Krone, was den Gewinn um 2,7 Mio. Euro reduzierte. Im dritten Quartal lag der Umsatz bei 292 Mio. Euro.
Über Hedging-Maßnahmen bei Energieverträgen konnte Norske Skog seinen Gewinn im vierten Quartal um ca. 61 Mio. Euro steigern. Dieser Gewinn ergibt sich aus nicht realisierten Wertveränderungen langfristiger Verträge in Norwegen und Brasilien. Der Betrag ist im operativen Ergebnis eingeschlossen, jedoch ausgeschlossen von den Ergebnissen der einzelnen Segmente und hat keinen Cash-Effekt. Ohne die Verbuchung dieser nicht realisierten Gewinne im operativen Ergebnis wäre das operative Ergebnis von Norske Skog tiefrot. |
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9.
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Ciba kann Umsatz und Gewinn steigern |
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Der Schweizer Ciba-Konzern, Basel, konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007seine Umsätze um 2% auf 4,946 Mrd. sfr steigern. Dabei erhöhte sich der Gewinn vor Zinsen und Steuern leicht um 2% auf 423 Mio. sfr. Im dritten Quartal 2007 stiegen die Umsätze um 4% auf 1,638 Mrd. sfr bei einem ähnlichen Gewinn von 471 Mio. sfr. Nach Angaben von Chief Operating Officer Brendan Cummins ist das Programm zur Förderung des Wachstums und zur Verbesserung der Kostenstruktur des Konzerns, das bis zum Jahr 2009 Einsparungen von 400 bis 500 Mio. sfr liefern soll, auf Kurs. Die erwarteten Einsparungen würden erzielt. Ziel sind schlankere Produktabläufe, ein neues und konzernweites SAP-System und die Straffung der weltweiten Geschäftsstruktur. Seit Anfang 2006 hat Ciba 850 Stellen abgebaut, bis Ende 2009 sollen es 2500 sein. Zur Umsetzung der Restrukturierung entstanden in den ersten neun Monaten Kosten von 93 Mio. sfr, davon 28 Mio. sfr im dritten Quartal.
Seit 1. Januar 2008 ist der Deutsche Thomas Engelhardt (47) neuer Leiter des Segments Coating Effects und Mitglied der Konzernleitung. Er löst Hermann Angerer (60) ab, der im ersten Quartal 2008 pensioniert wird. Davor war Engelhardt weltweiter Leiter der Geschäftseinheit Process & Lubrican Additives. Er ist außerdem verantwortlich für den Bereich Plastic Additives. Engelhardt hat in physikalischer Chemie promoviert und ist seit über 20 Jahren in führenden Positionen für Ciba in der Schweiz, Deutschland, Japan und in den USA tätig. Er verfügt über eine breite Erfahrung in Forschung und Entwicklung, Produktion sowie Marketing und Verkauf.
Geschäftsbereiche
Im Geschäftsbereich Water & Paper Treatment stiegen die Umsätze am deutlichsten um 5% auf 1,923 Mrd. sfr bei einer noch deutlicheren Erhöhung des operativen Gewinns auf 80 Mio. sfr (plus 36%). Das Geschäft wuchs in allen Regionen, insbesondere jedoch in Asien. Ciba bemerkt, dass die Restrukturierung des Papierchemikaliengeschäfts Fortschritte mache, und das neue Geschäftsmodell mit einer Segmentierung der verschiedenen Stufen der Papierherstellung sich bewähre. In Asien sorgten spezielle Papierchemikalien für höhere Produktionsgeschwindigkeiten moderner Papiermaschinen und böten dem Kunden somit einen bedeutenden Mehrwert.
Im drittgrößten Bereich Coating Effects veränderten sich die Umsätze mit 1,4 Mrd. sfr kaum. Hier verdiente das Unternehmen immerhin 182 Mio. sfr (i. Vj.: 192 Mio. sfr). In Asien und in den meisten europäischen Märkten habe der Umsatz stark zugenommen, während sich in NAFTA-Ländern die Verlangsamung in der Automobil- und in der Baubranche beim Verkauf von Lackadditiven und Pigmenten negativ auswirke. In den letztgenannten Ländern habe sich auch das Druckfarbengeschäft abgeschwächt. |
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10.
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bvse und VKS fordern Beteiligung an Gemeinsamer Stelle Dualer Systeme |
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Die auf der Grundlage der fünften Novelle der Verpackungsverordnung von einigen Dualen Systemen erarbeitete Konzeption zur Ausgestaltung der "Gemeinsamen Stelle Dualer Systeme" sei nicht geeignet, Vertrauen in faire Rahmenbedingungen zu schaffen, wenn sich die Gemeinsame Stelle wie geplant nur aus den dort genannten Systembetreibern zusammensetze: "Die Gemeinsame Stelle darf keinen Rückschritt in die Urzeiten der Verpackungsentsorgung bringen", warnen der Präsident des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse), Burkhard Landers, und der Vorsitzende des Verbands kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (VKS), Dr. Rüdiger Siechau, nach einem Spitzengespräch der beiden Verbände. bvse und VKS fordern daher Informations- und Beteiligungsrechte, um ein transparentes und diskriminierungsfreies Vergabeverfahren sicherzustellen.
Nach Meinung beider Verbände soll dies mit Hilfe eines Beirats geschehen: Systembetreiber auf Auftraggeberseite und Vertreter der kommunalen und mittelständischen Recycling- und Entsorgungswirtschaft auf Auftragnehmerseite sollten in einem gemeinsamen festen Gremium arbeiten. Ferner sei es erforderlich, im Nachgang zur Auftragsvergabe ein schnelles und unkompliziertes Überprüfungsverfahren durchzuführen, um Zweifel an einer ordentlichen Vertragsvergabe auszuschließen. Diese Forderungen könnten über die Institution eines Beirats am besten erfüllt werden, da große Entsorger bereits durch ihre eigenen dualen Systeme Mitglied der Gemeinsamen Stelle sind. Dem ist durch eine breite Interessenwahrnehmung der kommunalen und mittelständischen Entsorgungswirtschaft durch die Vertretung ihrer Branchenverbände zu begegnen. |
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11.
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Deutliche Umsatzsteigerung bei Zellstofffabrik Rosenthal |
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Der Umsatz der Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal (ZPR), Blankenstein, mit Zellstoff stieg im abgelaufenen Jahr auf 165,1 Mio. Euro (plus 19 Mio. Euro zum Vorjahr), Dies ist der höchste seit Bestehen der Firma und entspricht einem Plus von 13%. Der Absatz betrug 319.333 Tonnen (plus 3,3% zum Vorjahr). Besonders hervorzuheben sind auch die erreichten Absatz- und Umsatzsteigerungen bei der Erzeugung von Bioenergie. Das Unternehmen verkaufte 133.319 MWh Strom aus Biomasseerzeugung, dies sind 11% mehr als 2006. Der Umsatz aus dem Stromverkauf stieg 2007 von 6,2 Mio. Euro in 2006 auf 8,5 Mio. Euro (plus 37%).
Die Zellstoffproduktion lag bei 326.838 t Zellstoff, dies sind 11.838 Tonnen mehr als der Plan vorsah und 20.649 Tonnen mehr als im Jahr 2006. Die Firma konnte das gesamte Jahr mit Vollauslastung fahren, marktbedingte Produktionsrücknahmen waren nicht erforderlich. In 2007 führte Rosenthal eine Studie zur Prüfung einer Kapazitätserweiterung durch. Die Machbarkeitsstudie brachte folgende Ergebnisse: Grundsätzlich ist eine Erweiterung auf 400.000 Jahrestonnen machbar, die Kosten belaufen sich auf ca. 100 Mio. Euro. Die Genehmigung der Kapazitätserweiterung hat Rosenthal beantragt, und diese kann voraussichtlich 2008 abgeschlossen werden. Die weitere Entscheidung über die Realisierung trifft die Unternehmensleitung in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung auf den Finanz-, Währungs-, Holz- und Zellstoffmärkten.
Der Personalstand im Werk lag mit 383 Mitarbeitern weitgehend auf dem Stand des Vorjahres (382). Insgesamt stellte das Unternehmen 18 neue Mitarbeiter ein, vier Auszubildende beendeten ihre Ausbildung erfolgreich und wurden übernommen, vier junge Menschen traten ihre Ausbildung bei ZPR an. Seit mittlerweile über zehn Jahren verzichtet ZPR auf betriebsbedingte Kündigungen.
Im Jahr 2007 investierte ZPR insgesamt 5,23 Mio. Euro. Hiervon ging fast 1 Mio. Euro in die Erweiterung der Lagerplatzkapazität von Rundholz und Sägerestholz. Ziel ist es, die mengenmäßig starken Schwankungen auf den Holzmärkten besser abpuffern zu können.
Ausblick 2008
Auch in 2008 möchte die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal, die nach einer Restrukturierung nun wieder in der Rechtsform der GmbH geführt wird und nicht mehr als GmbH & Co. KG, an die guten Leistungen der Vorjahre anknüpfen. Im August feiert das Unternehmen sein 125-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass ist wieder ein Tag der offenen Tür geplant, der am 9. August stattfinden soll. |
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12.
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Stora Enso verbessert Energieeffizienz von Werken in Belgien und Deutschland |
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Zur Verbesserung der Energieeffizienz investiert Stora Enso insgesamt 260 Mio. Euro in das belgische Werk Langerbrugge und das deutsche Werk Maxau. Die Projekte werden voraussichtlich im zweiten Quartal 2010 abgeschlossen. "Durch diese Projekte sinken die Brennstoffkosten der betreffenden Werke beträchtlich, während gleichzeitig die Verwendung von Bioenergie zunimmt. Damit reduzieren sich die jährlichen Kohlendioxidemissionen des Konzerns um rund 105.000 Tonnen", erläutert Juha Vanhainen, Executive Vice President, Newsprint. "Das Werk Langerbrugge produziert Zeitungsdruckpapier und ungestrichenes Zeitschriftenpapier zu 100% aus Altpapier und liegt in der Nähe seiner Kunden. Auch das Werk Maxau liegt logistisch günstig in Kundennähe und verarbeitet ebenfalls hauptsächlich Altpapier."
In den vorhandenen Kraftwerken von Langerbrugge und Maxau werden neue, für verschiedene Brennstoffe geeignete Wirbelschichtkessel installiert. Ziel der Investitionen ist eine kombinierte Kraft-Wärme-Erzeugung mit einem wettbewerbsfähigen Brennstoffmix. Die neuen Kessel werden in den beiden Werken den Grad der Selbstversorgung mit Strom erhöhen. |
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13.
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Neue Geschäftsführung bei Voith Paper Automation |
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Seit dem 1. Januar 2008 steht ein neues Managementteam an der Spitze der Voith Paper Automation GmbH & Co. KG: Dr. Antti Kaunonen und Dr. Josef Gerblinger haben die Position als Geschäftsführer am Firmenhauptsitz in Heidenheim übernommen. Gemeinsam mit dem schon seit 2007 in der Geschäftsführung tätigen Volker Hampel bilden sie zusammen das neue Führungsteam der Automatisierungseinheit von Voith Paper. Dr. Kaunonen übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung.

Das neue Managementteam von Voith Paper Automation (v.l..): Dr. Antti Kaunonen, Dr. Josef Gerblinger, Volker Hampel. |
Aufgrund seiner über 20-jährigen Tätigkeit im Automatisierungssektor ist der 48-jährige Finne mit seinen neuen Aufgaben bereits vertraut. Er wird vor allem für die enge Zusammenarbeit mit den anderen Divisionen innerhalb von Voith Paper verantwortlich sein sowie alle Firmenaktivitäten im südamerikanischen und asiatischen Markt betreuen. Nach dem Studium der Steuerungs- und Regeltechnik begann Dr. Kaunonen seine berufliche Laufbahn im Automatisierungsbereich für die Papier- und Zellstoffindustrie. Darüber hinaus hatte er eine Teilzeit-Professur für "Automatisierung in der Papiererzeugung" an der Universität Tampere, Finnland, und wurde 2005 zum Ehrendoktor der Petrozavodsk State University, Russland, ernannt. Dr. Kaunonen tritt die Nachfolge von Dr. Roland Münch an, der zum Geschäftsführer des Konzernbereichs Voith Siemens Hydro Power Generation ernannt wurde.
Ebenfalls zum Januar 2008 in die Geschäftsführung berufen wurde Dr. Josef Gerblinger. Der 47-Jährige ist bereits seit 2005 für Voith Paper Automation tätig und war die letzten zwei Jahre für den Bereich "Produkte" zuständig. Als Geschäftsführer wird er nun zudem den Vertrieb, Service, das Marketing sowie Qualitätsmanagement verantworten. Der Physiker mit Promotion in der Elektrotechnik arbeitete vor seinem Wechsel zu Voith bereits für Firmen wie Siemens und Epcos.
Der jüngste im Führungsteam ist gleichzeitig der "Dienstälteste": Der 45-jährige Volker Hampel steht bereits seit Januar 2007 als Geschäftsführer an der Spitze der Automation Division. Der Diplomkaufmann wird auch weiterhin für die Bereiche "Finanzen & Controlling", "Business Development" und "Human Resources" verantwortlich sein. Außerdem ist er für die Aktivitäten im nordamerikanischen Markt zuständig. Volker Hampel besitzt aufgrund seiner früheren Tätigkeit in der Konzernrevision der Lufthansa und als Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young langjährige Erfahrungen im Finanzbereich.
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I.
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Bildunterschrift:
Heikki Malinen |
Heikki Malinen (45) wird zum 1. Juni 2008 neuer Präsident und Vorstandsvorsitzender der finnischen Pöyry Plc. Er hat seinen Master of Business Administration (MBA) an der Universität Harvard gemacht und Wirtschaftswissenschaft studiert. Derzeit arbeitet er bei UPM-Kymmene als stellvertretender Vorsitzender des Bereichs Strategie, und in dieser Position ist er seit Januar 2006 Mitglied im Executive Team von UPM. Malinen übernimmt sein neues Amt als Präsident und Vorstandsvorsitzender zum 1. Juni 2008. Erkki Pehu-Lehtonen, der dieses Amt derzeit inne hat, wird für einen Übergangszeitraum noch zur Verfügung stehen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Heute beschäftigt die Firma über 7300 Fachkräfte und hat ein umfassendes Netzwerk von Büros in 45 Ländern.
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Alexander Krebs (34) verantwortet ab sofort den Ausbau und die strategische Koordinierung der weltweiten Serviceaktivitäten der KAMA GmbH, Dresden. "Mit dem Ohr nah am Kunden wollen wir rund um den Globus schnell und umfassend Unterstützung bieten", so der neue Serviceleiter. Das gilt auch für die Produktinnovationen, die der Maschinenhersteller auf der Drupa 2008 vorstellen will. Krebs, der zuvor als Projektleiter bei der Voith Industrial Services Industriefertigung GmbH gewirkt hat, bringt internationale Erfahrung in Montage, Service und Produktionsüberwachung im Druckmaschinengeschäft mit. Der Techniker für Maschinenbau hat seine Laufbahn mit der Ausbildung zum Industriemechaniker für Betriebs- und Systemtechnik bei KBA-Planeta begonnen und war für den Druckmaschinenhersteller im In- und Ausland tätig. Mit der neu geschaffenen Position will KAMA seine Linie fortsetzen, die Produktentwicklung eng an den Marktbedürfnissen auszurichten. Als jüngster Zuwachs im Vertriebsteam von KAMA verstärkt Roman Sickert (31) die Vertriebsaktivitäten in Russland, Zentralasien und weiteren osteuropäischen Ländern. Der Produktmanager wird darüber hinaus den Absatz in Großbritannien und den skandinavischen Ländern verantworten.
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| Alexander Krebs |
Roman Sickert |
Nach über zehnjähriger Tätigkeit in Steyrermühl ist zum Anfang des Jahres 2008 der Leiter des Ausbildungszentrums der österreichischen Papierindustrie, Dr. Thomas Reisner, in den Ruhestand gewechselt. Sein Nachfolger, Dr. Sigo Gatterer, war in den letzten 16 Jahren in der Papierindustrie als Verantwortlicher für Marketing & Sales für SCA Graphic Laakrichen und für die Salzer Papier GmbH tätig. Der promovierte Agrarökonom kann zusätzlich als ehemaliger Universitätsassistent und Lektor auf ausgiebige Erfahrung im Bildungsbereich verweisen.
Pertti Laine, bisher Senior Vice President für Geschäftsentwicklung und Innovationen bei der Finnish Forest Industries Federation, wechselt zum 1. März 2008 zur Muutostieto Oy als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Laine kam 1984 zum Verband der Finnischen Forstindustrie. Seit 1992 hatte er dort verschiedene leitende Positionen im Bereich Industrie, Energie, Umwelt und Innovationspolitik für den Forstsektor inne. Muutostieto ist ein neues Beratungsunternehmen im Bereich Management und öffentliche Verwaltung, das sich auf Themen in Zusammenhang mit den Auswirkungen der Klimapolitik, Veränderungen auf dem Energiesektor und Forstgruppengeschäfte sowie Innovationen und Technologie spezialisiert hat. Die Muutostieto Oy agiert in Zusammenarbeit mit der Eera Finland Oy, einer Managementberatungsfirma.
Magnus Hall ist neuer Vorsitzender des Verbands der Europäischen Papierindustrie (CEPI), Brüssel. Hall übernahm diese Position Anfang Januar, seine Amtszeit läuft bis Ende 2009. Frits Beurskens, der bisherige Vorsitzende der CEPI, bleibt für die nächsten zwei Jahre stellvertretender Vorsitzender, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Magnus Hall ist seit April Präsident und Vorstandsvorsitzender des schwedischen Forstkonzerns Holmen AB. Er hat am schwedischen Technologieinstitut Linköping Industriemanagement und Maschinenbau und 1985 Geisteswissenschaften an der Universität Georgetown in den USA studiert. Danach hat Hall bei Holmen Paper gearbeitet, zuerst als Vizepräsident für den Bereich Marketing und Vertrieb und als Präsident der Division Publikationspapiere. Er ist auch Vorsitzender der Forest-Based Sector Technology Platform (FTP) und stellvertretender Vorsitzender des Verbandes Schwedischer Forstindustrien. Im Hinblick auf den jüngsten Vorschlag der EU bezüglich Energie und Klimawandel und der beginnenden Sustainable Energy Week in Brüssel bemerkt Hall: "CEPI arbeitet hart daran, Themen wie Klimawandel, Energie und Wettbewerb in die Industriepolitik zu integrieren und setzt sich dafür ein sicherzustellen, dass die europäische Zellstoff- und Papierindustrie weiter als Beispiel dafür angesehen wird, wie Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit Hand in Hand einhergehen können. Wir haben einige schwierige Herausforderungen vor uns, aber wir glauben, dass unsere Branche ihnen begegnen kann."
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II.
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Deutschland
Die Ludwigshafener BASF AG möchte ihre Preise für Stoffentlüfter und Entschäumer unter dem Markennamen Afranil um bis zu 20% erhöhen, sofern bestehende Vertragsvereinbarungen dies erlauben. Die Preiserhöhung soll für die Gebiete Europa, den Mittleren Osten und Afrika gelten.
Europa
Die EU-Kommission wertet die Verbrennung von Hausmüll zur Stromerzeugung als erneuerbare Energie. Die geplanten EU-Vorgaben zum Ausbau solcher Energiequellen ordnen die Müllverbrennung als Biomasse ein, so ein Sprecher der Brüsseler EU-Behörde. Hausmüll würde damit der Energieerzeugung aus Wind, Wasser, Sonne oder Gärgasen aus der Landwirtschaft gleichgestellt. Die aus Atomkraftwerken sieht die EU-Kommission hingegen nicht als erneuerbare Energie.
Norwegen
Die Ratingagentur Standard & Poor (S & P) hat ihr langfristiges Kreditrating des norwegischen Norske Skog-Konzerns überprüft und von BB+ auf BB herabgestuft. Die negativen Aussichten bleiben danach bestehen. Die Ratingmaßnahme reflektiere die herausfordernden Marktbedingungen sowie die Tatsache, dass Norske Skog nicht die für das alte Ratinglevel nötigen Leistungen erbringe.
Österreich
Der Besitzer des Zellstoffwerks Pöls, Alfred Heinzel, hat in der österreichischen Presse laut darüber nachgedacht, dieses Werks zu schließen. Heinzel bemängelt die mangelnde Förderung der Papierindustrie durch die Regierung, aber auch die geplante Ökostromnovelle, die die Papierindustrie nach seinen Worten eindeutig benachteiligt.
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III.
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IV.
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01.02.2008
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apr MAGAZIN,
Nr. 03/08
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