Allgemeine Papier-Rundschau
132. Jahrgang

15. Februar 2008

Erscheint 2 x im Monat

INHALT
1.
Kurzer Streik in einzelnen finnischen Fabriken
2.
UPM und L&T entwickeln Ethanolproduktion aus industriellen Abfällen
3.
Wirtchaftsverbände Papierverarbeitung e.V.  konstituieren sich - Norbert Julius neuer Vorsitzender
4.
UPM kann Umsatz halten - Gewinn rückläufig
5.
Propapier vergibt Auftrag an Metso Paper
6.
M-real wieder mit hohem Verlust
7.
Norske Skog denkt über Schließung seiner Papierfabrik in Bruck nach
8.
Södra investiert erneut im Bereich Energie
9.
Flint Group gründet globale Geschäftseinheit Flexographic Products
10.
Neue Andritz-Division Automatisierungslösungen
11.
Metso erwirbt Lizenz für Biomassetrockner
12. Ciba erreicht die Gewinnzone
13. "Print Creativity Award"
14. ARC sieht ABB als Marktführer in der Automatisierung
15. Rundholzabsatz in Finnland auf Rekordniveau in 2007
apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell

Bundeskartellamt verhängt hohe Geldbußen gegen Dekorpapierhersteller


I.
Personalia
II.
Kurz notiert
III.
Impressum
IV.
Infos, Nutzungsrechte etc.

Archiv
Wer kann was liefern
Werbemöglichkeiten in der elektronischen apr PAPIER-ZEITUNG

Probeheft
Abonnement

1.
Kurzer Streik in einzelnen finnischen Fabriken

Die Gewerkschaft der finnischen Papierarbeiter hat in einzelnen finnischen Zellstoff- und Papierfabriken zu einem kurzen Streik aufgerufen. Der Streik begann am 6. Februar um 6.00 Uhr und war am nächsten Morgen beendet. "Die Gewerkschaft der finnischen Papierarbeiter und die finnische Forstindustrie müssen zusammenarbeiten, wenn es um eine Vereinbarung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Forstwirtschaft und um den Erhalt von Arbeitsplätzen in Finnland geht. Wir müssen gemeinsame Vereinbarungen zur Unterstützung dieses Vorhabens finden - so wie auch andere Industriezweige in Finnland", sagt Jari Forss, Leiter für Arbeitsmarktfragen im Verband der Finnischen Forstindustrien.

zurück zum Inhalt

apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
Bundeskartellamt verhängt hohe Geldbußen gegen Dekorpapierhersteller

Das Bundeskartellamt hat Ende Januar 2008 Geldbußen in Höhe von insgesamt ca. 62 Mio. Euro gegen drei Hersteller von Dekorpapieren und fünf verantwortliche Manager wegen Preis- und Kapazitätsstilllegungsabsprachen verhängt. Bei den drei Unternehmen handelt es sich um die Munksjö Paper GmbH, Aalen, die Felix Schoeller Holding GmbH & Co. KG, Osnabrück, und die Arjo Wiggins Deutschland GmbH, Dettingen, gegen weitere Dekorpapierhersteller wird noch ermittelt. Insider meinen, dass diese Untersuchungen zu keinen weiteren Ergebnissen führen werden.  Bei den drei betroffenen Firmen handelt es sich um Gesellschaften der drei größten europäischen Hersteller von Dekorpapieren. Gegenstand der Absprachen waren koordinierte Preiserhöhungen über einen Zeitraum von mindestens August 2005 bis Anfang November 2007. Darüber hinaus haben die Kartellanten in der zweiten Jahreshälfte 2007 zum Abbau von Überkapazitäten im Markt auch koordinierte Kapazitätsstilllegungen vereinbart, so das Amt.

Über die Höhe der einzelnen Strafen sagt das Bundeskartellamt nichts. Es war wohl so, dass ein Kartellmitglied das Amt informierte und alle Beteiligten quasi in flagranti in einem Hotel während einer Verbandsitzung der European Producers of Decorative Paper, Brüssel, am 6. November angetroffen wurden. Gleichzeitig verhängte die Kartellbehörde persönliche Ordnungsstrafen gegen fünf nicht genannte, direkt betroffene Einzelpersonen. Üblicherweise liegen diese in ähnlichen Fällen bei deutlich sechsstelligen Beträgen. Ausgeforscht wurden am 6 November zeitgleich drei Standorte in Deutschland sowie auf Ersuchen des Bundeskartellamts ein weiterer Standort bei Munksjö Paper in Schweden, so das Amt. Bei der Durchsuchung sei umfangreiches Material sichergestellt worden. Wenig später, am 27. November, trat Gunar Palme als Vorstandsvorsitzender von Munksjö zurück. Sein Amt übernahm interimsweise der freigestellte frühere Vorstandsvorsitzende von SCA Jan Åström.

Leitlinien zur Bußgeldverhängung
Ausgehend von den Leitlinien zur Bußgeldverhängung des Amtes, kann dieses grundsätzlich den tatbezogenen Umsatz hilfsweise per Schätzung als Strafe zugrunde legen. Auf der Homepage des Amtes werden diese Leitlinien ausführlich beschrieben. Bei Preiskartellen sollte sich das Ordnungsentgelt im oberen Bereich dieses Umsatzes bewegen. Bei den geschätzten Umsätzen der betroffenen Hersteller ist davon auszugehen, dass Felix Schoeller als Marktführer mit einem geschätzten Marktanteil von 30% am europäischen Dekorpapiermarkt (dieser Umsatz könnte bei 120 Mio. Euro liegen) die höchste Strafe und ca. die Hälfte des Gesamtbetrags von 62 Mio. Euro bezahlt hat. Da bei Arjo Wiggins im Zuge des Kartellverfahrens ein Geschäftsführer vor kurzem gehen musste und bei Arjo keine Hausdurchsuchungen stattfanden, gehen Insider davon aus, dass dieses Unternehmen beim Kartellamt als Kronzeuge aufgetreten ist. Arjo hätte besonders viel zu verlieren gehabt, da das Unternehmen bereits wegen Preisabsprachen bei Selbstdurchschreibepapieren vor wenigen Jahren rechtskräftig verurteilt wurde und als Wiederholungstäter (siehe Bußgeldleitlinien des Kartellamtes) eine besonders hohe Strafe erhalten hätte. Munksjö dürfte als zweitgrößter Dekorpapierhersteller bei einem geschätzten Marktanteil von 20% den etwas kleineren Teil der Strafe bezahlt haben, und Arjo Wiggins käme als Zeuge, wenn die beschriebenen Annahmen richtig sind, mit einer vergleichsweise geringen Summe davon. Beraten wurde einer der Beteiligten von der Kanzlei Sherman & Sterling LLP. Das Bußgeld ist aus dem Nettogewinn zu zahlen und kann steuerlich nicht geltend gemacht werden. Gleiches gilt in übertragenem Sinne für die betroffenen Einzelpersonen.

Der europäische Dekorpapiermarkt ist von starken Überkapazitäten,  Insider sprechen von 30%,  gekennzeichnet. Die relative Unwirksamkeit des Kartells belegen stabile, teilweise fallende Preise bei Dekorpapieren im untersuchten Zeitraum. Wie der Preisverlauf ohne die Absprachen gewesen wäre, lässt sich nicht sagen und hat auch auf die Kartellstrafe keinen Einfluss. Insgesamt hätte das zwischen Anwälten der Betroffenen und dem Bundeskartellamt ausgehandelte Bußgeld bei dem oben dargestellten üblichen Ansatz zur Ermittlung der Strafhöhe auch deutlich höher ausfallen können. Mit der Einstellung des Verfahrens hält sich der Imageschaden der betroffenen Firmen in Grenzen, und jahrelange Kartellprozesse mit hohen Kosten werden vermieden.

Die Firma Felix Schoeller gab kurze Zeit nach der Bekanntgabe der Bußgeldstrafe bekannt, dass sie das Jahr 2007 mit einem nicht näher bezifferten Verlust abschließen wird.  G.B.  

apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell

zurück zum Inhalt

2.
UPM und L&T entwickeln Ethanolproduktion aus industriellen Abfällen

Der finnische UPM-Konzern und die Firma Lassila & Tikanoja (L&T) haben ein neues Konzept zur Ethanol- und Energieproduktion entwickelt. Dabei wird zum ersten Mal gewerblicher und industrieller Abfall verwendet. UPM und L&T haben das Konzept unter Laborbedingungen in Zusammenarbeit mit dem Technischen Forschungszentrum von Finnland (VTT) geprüft. Mit umfassenden Tests auf der Anlage des VTT in Rajamäki wird jetzt begonnen. Ziel ist es, bis Ende des Jahres über den Bau einer Pilotanlage entscheiden zu können.

Lassila & Tikanoja hat sich auf Umweltmanagement und Service in Betrieben spezialisiert und ist in Finnland, Schweden, Lettland, Russland und Norwegen tätig. Das Unternehmen erzielte 2006 einen Nettoumsatz von 436 Mio. Euro und beschäftigt derzeit 9500 Mitarbeiter, davon 2300 außerhalb von Schweden.

In dem von UPM und L&T entwickelten Herstellungskonzept werden zum ersten Mal Ethanol und Energie aus gewerblichem Abfall produziert, wie z. B. Papier, Karton, Holz und Kunststoff. Der Deinkingschlamm der Papierindustrie, der in Fabriken anfällt, die recycelte Fasern verwenden, wenn Druckfarbe vom Altpapier entfernt wird, ist ebenfalls ein geeigneter Rohstoff. Bei der Mischung mit Benzin war das aus diesen Rohstoffen hergestellte Ethanol bisher nur teilweise verwendbar, jetzt ist es als Biobrennstoff für den Verkehr geeignet.

Die geplante Anlage zur Produktion von Ethanol und Energie kann in Verbindung mit einer Abfallbehandlungsanlage oder einer Papierfabrik betrieben werden. Ein Teil des Abfalls, der als Rohstoff verwendet wird, wird zur Erzeugung von Ethanol, ein anderer Teil zur Erzeugung von Energie genutzt. Diese Lösung ermöglicht die Herstellung kosteneffektiver Biobrennstoffe der zweiten Generation für den Verkehr in Europa, ohne die Rohstoffversorgung der Forstindustrie zu gefährden.

Im jüngsten Energie- und Klimapaket der EU wird berücksichtigt, dass Biobrennstoffe, die aus Abfall und Cellulosematerialien hergestellt werden, zur Abschwächung der Klimaveränderung mehr als andere Biobrennstoffe beitragen. Ihr Anteil an der Verbrauchsmenge, die sich die EU zum Ziel gesetzt hat, liegt zweimal so hoch wie der traditioneller Biobrennstoffe.

Die Verwendung von gewerblichem und industriellem Abfall bei der Produktion von Ethanol und Energie verursacht deutlich geringere Treibhausgas-Emissionen als das Deponieren von Müll. Die Herstellung von Ethanol aus Abfall belastet das Klima weniger als seine Herstellung aus dem traditionellen Rohstoff Faser.

zurück zum Inhalt

3.
Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung e.V. konstituieren sich - Norbert Julius neuer Vorsitzender

Im Zuge der Umwandlung des Hauptverbandes Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) haben die Wirtschaftsverbände der Papierverarbeitung eine neue Verbandsorganisation der Branche gegründet - die Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV) e. V. mit Sitz in Darmstadt.

In der konstituierenden Mitgliederversammlung des WPV am 12. Februar 2008 wurden die erforderlichen Wahlen und Regularien durchgeführt sowie die thematischen Aufgabenschwerpunkte der branchenbezogenen Interessenvertretung festgelegt.

Im Mittelpunkt der Regularien standen die Vorstandswahlen des neuen Verbandes. Die Mitglieder wählten einstimmig Norbert Julius, Smurfit Kappa Packaging, zum Vorsitzenden. Ebenso einstimmig wählten sie Andreas Schlegel, Avery Dennison Zweckform, sowie Friedrich Schäfer, Hettmannsperger & Löchner, zu seinen Stellvertretern. Andreas Schlegel wird den WPV außerdem im Stiftungsrat der Papiertechnischen Stiftung, München, vertreten. Zum Geschäftsführer des WPV machten sie Thomas Pfeiffer, der damit seine Funktion als Geschäftsführer beim HPV aufgibt.

WPV-Vorsitzender Norbert Julius zeigte sich zuversichtlich, dass der neu gegründete WPV zu einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Wirtschaftsverbänden und damit zu einer Stärkung der politischen Interessenvertretung und Wahrnehmung der Branche führen wird. Dazu solle auch die Konzentration auf die branchenrelevanten Kernthemen beitragen.

Ganz oben auf der Agenda des WPV steht dabei die aktuelle Diskussion um die Zukunft der Verpackungsverordnung. Der WPV fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Verpackungspolitik und strebt vor allem an, dass für Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe die Verpackungsverordnung nicht mehr gilt, diese also aus der Verordnung herausgenommen werden.  

zurück zum Inhalt

4.
UPM kann Umsatz halten - Gewinn rückläufig

Der finnische UPM-Konzern konnte im Jahr 20007 einen Umsatz von 10,035 Mrd. Euro (plus 13 Mio. Euro) erzielen, bei einem operativen Gewinn von 483 Mio. Euro (i. Vj.: 536 Mio. Euro). Der Nettogewinn fiel noch deutlicher auf 81 Mio. Euro (i. Vj.: 338 Mio. Euro). Ursächlich für diesen Einbruch beim Ertrag sind unter anderem hohe Abschreibungen und Wertberichtigungen des kanadischen Werkes Miramichi, in dem Magazinpapier hergestellt wurde. Die Neubewertung dieser Fabrik und andere Kosten addierten sich alleine auf 91 Mio. Euro. In der gesamten Magazinpapiersparte hat UPM im Juni 2007 außerdem eine Goodwill-Abschreibung von insgesamt 350 Mio. Euro vorgenommen.

Die Kosten stiegen für den Konzern im abgelaufenen Jahr um durchschnittlich 3%, vor allem in den Bereichen Holz und Altpapier. Außerdem sorgte der starke Euro dafür, dass die Exporte für Europäer erschwert wurden. Insgesamt lieferte UPM im vergangenen Jahr 11,389 Mio. t (i. Vj.: 10,988 Mio. t) Papier aus. Am Ende des Jahres 2007 arbeiteten 26.352 Mitarbeiter bei der Firma, das sind 2352 Personen weniger. Wegen Schließung oder Rationalisierung verloren dabei 866 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.

Investitionsmittel
UPM entschloss sich im vergangenen Jahr, ein Werk zur Herstellung von Selbstklebematerialien zu bauen. Das Unternehmen investiert dafür noch 90 Mio. Euro. Der Produktionsstart der neuen Anlage ist für das vierte Quartal 2008 geplant. Außerdem investierte UPM 11 Mio. Euro in eine Ozonbehandlungsanlage im Werk Kajaani. Mit der russischen Sveza Group unterzeichnete UPM ein Abkommen, dass die Bildung eines Jointventureunternehmens vorsieht, an dem beide Partner jeweils 50% halten. Die neu zu gründende Gesellschaft soll im Nordwesten Russlands in der Region Vologda entstehen. Sie soll eine Zellstofffabrik, ein Sägewerk und weitere Werke zur Holzverarbeitung beinhalten. Insgesamt möchte UPM mit seinen Partnern dort ca. 1 Mrd. Euro investieren. Die endgültige Investitionsentscheidung hängt von Machbarkeitsstudien ab, die im Moment erarbeitet werden. Im Februar 2007 hat UPM außerdem im französischen Chapelle Darblay ein Werk zur Produktion von Biokraftstoffen in Betrieb genommen. Hierfür hat das Unternehmen 85 Mio. Euro investiert.

Der Vorstandsvorsitzende von UPM, Jussi Pesonen, wies darauf hin, dass das Unternehmen vom unerwartet scharfen Anstieg der Holz- und Faserkosten speziell in Finnland getroffen worden sei. Obwohl der Vorstand mit dem Gesamtergebnis nicht zufrieden sein könne, seien die Divisionen Zeitungsdruck und Holzprodukte gut gelaufen. Mit der Einführung des Programms zur Profitabilitätsverbesserung im Jahr 2006 hat UPM insgesamt 1,1 Mio. t an Papiererzeugungskapazität aus dem Markt genommen und die Zahl seiner Mitarbeiter um 3200 verringert. Im Moment seien die Auftragsbücher für Druckpapiere gut gefüllt, so Pesonen. Bei Magazinpapieren gehe er von Preiserhöhungen aus. Bei Zeitungsdruck seien die Verhandlungen in Europa immer noch im Gang.

Einzelne Divisionen
In der Division Magazinpapiere gingen im abgelaufenen Jahr die Umsätze genauso wie die Erträge zurück (vgl. Tabelle). Die Produktion fiel um 50.000 Tonnen auf 1,238 Mio. Tonnen, und die Preise für UPM-Magazinpapiere sind im Schnitt gefallen bei gleichzeitig steigenden Faserkosten. Insgesamt hat sich der Markt für Magazinpapiere in Europa gut entwickelt, vor allem deshalb, weil die Nachfrage in Osteuropa deutlich stieg. Gestrichene und ungestrichene Magazinpapiere wurden europaweit im vergangenen Jahr um 4% mehr nachgefragt.

Bei Zeitungsdruckpapier stiegen Umsatz und Gewinn. Der Return on Capital Employed (ROCE) liegt hier bei 9,2%, ein mehr als doppelt so hoher Wert wie bei Magazinpapieren (4,4%) oder Spezial- bzw. Feinpapieren (3,2%). Die ausgelieferte Menge war mit 2,682 Mio. Tonnen (plus 5000 Tonnen) kaum verändert. Wesentliche Ursache für die bessere Profitabilität in dieser Division waren höhere Preise für Zeitungsdruckpapier.

Bei Fein- und Spezialpapieren erhöhten sich die Umsätze deutlich, während der operative Gewinn fiel (vgl. Tabelle). UPM konnte dabei Preissteigerungen von nur 1% durchsetzen, während die Faserkosten deutlich stiegen. Nachteilig wirkte sich außerdem ein starker Euro gegenüber dem US-Dollar aus. Die ausgelieferte Menge stieg überproportional auf 3,859 Mio. Tonnen (i. Vj.: 3,55 Mio. Tonnen). Um die Produktion zu drosseln, entschied UPM, im Dezember 2007 zeitweise zwei Etikettenpapiermaschinen in Finnland für drei Monate stillzulegen. Insgesamt sei der Marktpreis für gestrichene Feinpapiere in Europa flach gewesen, und er sei am Ende des Jahres sogar etwas gefallen. Der Durchschnittspreis für ungestrichene Feinpapiere in Rollen stieg im vergangenen Jahr um 7%. In Asien hingegen sei es gelungen, die Preise für Feinpapier zu steiern.

Bei Etikettenmaterialien stieg der Umsatz bei fallenden operativen Gewinnen (vgl. Tabelle). Die Preise fielen im Jahr 2007, der Return on Capital Employed lag allerdings immer noch bei 10,8%. Besonders starke Zuwächse erzielte UPM im Geschäftsbereich RFID (Radio Frequency Identification).

Aussichten 2008
Im laufenden Jahr sollen die Kosten für Holz um einen nicht näher bezifferten Betrag steigen. Insgesamt rechnet UPM mit einem Kostenanstieg von 2%. Der operative Ertrag soll im laufenden Jahr etwa so hoch sein wie im Jahr zuvor. Im ersten Quartal wird er hingegen im Vergleich zur Vorjahresperiode etwas abnehmen. UPM möchte im laufenden Jahr ca. 500 Mio. Euro investieren. Dieser Betrag wird deutlich unter den Abschreibungen liegen. Außerdem sucht das Unternehmen laufend nach neuen Wegen zur Verbesserung seiner Ertragsfähigkeit.

UPM - Umsatz und Gewinn in Mio. Euro
Umsatz Q1-Q4/2007 Q1-Q4/2006
Magazinpapiere 3249 3354
Zeitungsdruck 1470 1436
Fein- und Spezialpapiere 2797 2560
Etikettenmaterialien 1022 987
Holzprodukte 1199 1321
Sonstige Geschäfte 809 823
Interner Umsatz -511 -459
Umsatz gesamt 10.035 10.022

Operativer Gewinn/Verlust
Magazinpapiere -340 -56
Zeitungsdruck 177 148
Fein- und Spezialpapiere 112 108
Etikettenmaterialien 51 61
Holzprodukte 92 144
Sonstige Geschäfte 348 70
Ergebnisanteil von Tochtergesellschaften/Jointventures 43 61
Operativer Gewinn/Verlust gesamt 483 536
% vom Umsatz 4,8 5,3
Gewinne aus Verkäufen von Anlagen, netto 2 -2
Devisenkurs und reine Wertgewinne/-verluste -2 18
Zinsen und andere Finanzkosten -191 -185
Gewinn/Verlust vor Steuern 292 367
Einkommenssteuer -211 -29
Gewinn/Verlust für den Zeitraum 81 338

Sonderposten beim operativen Gewinn
Magazinpapiere -448 -253
Zeitungsdruck 5 -7
Fein- und Spezialpapiere 0 -41
Etikettenmaterialien 4 0
Holzprodukte 6 83
Sonstige Geschäfte 81 29
Ergebnisanteil von Tochtergesellschaften/Jointventures 0 0
Sonderposten beim operativen Gewinn, gesamt -352 -189
gemeldete Sonderposten nach operativem Gewinn 0 6
gemeldete Sonderposten in Steuern -71 26
Sonderposten, gesamt -423 -157

zurück zum Inhalt

5.
Propapier vergibt Auftrag an Metso Paper

Wie bereits von den meisten Insidern erwartet, hat die Progroup AG ihre neue Papiermaschine zur Produktion von Testlinern an das finnische Unternehmen Metso Paper vergeben. Das Auftragsvolumen soll bei 200 Mio. Euro liegen. Die neue Papiermaschine wird eine Produktionskapazität von 650.000 t besitzen. Die Progroup rechnet damit, bis 15. März alle notwendigen Genehmigungen und Zusagen erhalten zu haben.

zurück zum Inhalt

6.
M-real wieder mit hohem Verlust

Der finnische M-real-Konzern schloss das Jahr 2007 wiederum mit einem hohen Verlust von 250 Mio. Euro (i. Vj.:Verlust von 340 Mio. Euro) ab. Der Umsatz fiel dabei um 164 Mio. Euro auf 4,44 Mrd. Euro. Dieser Rückgang resultiert aus Kapazitätsstilllegungen, aber auch dem Verkauf von Faltschachtelbetrieben. Der operative Verlust nach Verbuchung von Einmalaufwendungen lag bei 120 Mio. Euro (i. Vj.: Verlust von 229 Mio. Euro). Alleine im Bereich seiner Division Büropapiere verbuchte M-real im vergangenen Jahr durch notwendige Neubewertungen ein Negativergebnis von 185 Mio. Euro. Über den Verkauf seines Papiergroßhändlers Map Merchant konnte M-real im vierten Quartal immerhin einen Kapitalgewinn von 77 Mio. Euro realisieren. Außerdem musste M-real 60 Mio. Euro für das Werk in Sittingbourne komplett abschreiben. Weitere 37 Mio. Euro Verlust entstanden aus dem Verkauf des französischen Werkes Pont Sainte Maxence.

Insgesamt verkaufte M-real im abgelaufenen Jahr 3,49 Mio. t (i. Vj.: 4,192 Mio. t) Papier. Das Unternehmen schränkte die Produktion dabei durch geplante Stillstände um 201.000 Tonnen ein. Bei Karton und Pappe erhöhte sich die Produktion auf 1,201 Mio. Tonnen (plus 60.000 Tonnen). Zum 31. Dezember beschäftigte M-real 9508 Angestellte (i. Vj.: 14.125). Wegen verschiedener Unternehmensverkäufe reduzierte sich die Zahl der Mitarbeiter alleine um 3364, 2400 davon arbeiteten beim Tochterunternehmen Map Merchant.

Insgesamt investierte die Firma im vergangenen Jahr 259 Mio. Euro (i. Vj.: 428 Mio. Euro). Die Zellstofffabrik von Metsä-Botnia in Uruguay, an der M-real beteiligt ist, startete im November 2007 erfolgreich ihren Betrieb. Insgesamt hat das Unternehmen Vermögenswerte für 700 Mio. Euro verkauft.

Bereits im November 2007 hat M-real ein Programm zur Verbesserung der Profitabilität und zur Vereinfachung verabschiedet. Dieses sieht vor, das BCTMP-Werk in Lielahti und die Papiermaschine im  Werk in Kangas, auf der gestrichene Magazinpapiere hergestellt werden, zu schließen. Insgesamt sollen sich über dieses Programm die Erträge um ca. 100 Mio. Euro im Jahr bis Ende 2009 verbessern.

Holzversorgung
Die russischen Exportzölle auf Holz und die neue EU-Gesetzgebung über den Einsatz von Bioenergie werden, so M-real, einen kritischen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Holzmarktes haben. Im vierten Quartal 2007 sei die Holzbelieferung knapp gewesen, auch wegen des vergleichsweise milden Winters. Nichtsdestotrotz sei es bisher gelungen, die Holzversorgung der Werke ohne deutliche Unterbrechungen zu sichern. Wenn sich die Situation nicht verbessere, seien Produktionsstillstände unvermeidlich. Auch das Risiko von Preissteigerungen bei Zellstoffholz erhöhe sich.

Die einzelnen Divisionen
In der Division Karton bzw. Konsumentenverpackungen fielen die Umsätze auf 934 Mio. Euro (vgl. Tabelle) bei einem operativen Gewinn von 56 Mio. Euro. Die ausgelieferte Menge stieg um 42.000 Tonnen auf 1,2 Mio. Tonnen. Dabei blieb der Preis auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2006.

Im größten Geschäftsbereich grafische Papiere fiel der Umsatz ebenfalls deutlich auf 2,268 Mrd. Euro (vgl. Tabelle). Dabei verringerte sich die ausgelieferte Menge deutlich auf 3 Mrd. Tonnen bei einem operativen Verlust von 81 Mio. Euro. Ursächlich hierfür waren vor allem ein schwächerer US-Dollar und höhere Holzkosten.

Im kleinsten Geschäftsbereich Büropapiere blieb der Umsatz mit 723 Mio. Euro (vgl. Tabelle) etwa gleich. Ohne Einmalkosten konnte M-real hier einen operativen Gewinn von 23 Mio. Euro erreichen. Wegen Neubewertungen in Höhe von 185 Mio. Euro und 30 Mio. Euro Kosten für die Schließungs des Werkes Wifsta entstand jedoch ein hoher operativer Verlust (vgl. Tabelle). Die ausgelieferte Menge ging auf 947.000 Tonnen zurück.

Ausblick
Im ersten Quartal 2008 rechnet der Vorstand damit, dass sich die Nachfrage nach Produkten des Unternehmens verbessern wird. Zu Beginn des Jahres war die durchschnittliche Kapazitätsauslastung sehr hoch. M-real versucht zurzeit, die Preise für gestrichene Magazinpapiere und Faltschachtelkarton zu erhöhen. Auch bei Feinpapieren wird aktiv über eine Preiserhöhung nachgedacht. Über die zusammen mit Botnia erbaute uruguayische Zellstofffabrik erhält M-real Zellstoff für seine Feinpapierfabriken in Zentraleuropa. Erstmals geschah dies im Januar. Durch diese Maßnahme soll sich die Profitabilität von M-real deutlich verbessern. Auch deshalb rechnet der Vorstand damit, dass im ersten Quartal die Gewinnsituation besser sein wird als im letzten Quartal 2007.

M-real - Umsatz und Gewinn der Divisionen in Mio. Euro
Umsatz 2007 2006 Q4/2007
Verbraucherverpackungen 934 971 225
grafische Papiere 2268 2390 569
Büropapiere 723 727 171
Interner Umsatz und sonstige Geschäfte 514 516 120
Umsatz gesamt 4440 4604 1085

Operativer Gewinn/Verlust
Verbraucherverpackungen 56 43 0
grafische Papiere -81 -212 -71
Büropapiere -187 -18 -173
Sonstige Geschäfte 92 -42 -1
Operativer Gewinn/Verlust gesamt -120 -229 -245
% des Umsatzes -2,7 -5 -22,6

zurück zum Inhalt

7.
Norske Skog denkt über Schließung seiner Papierfabrik in Bruck nach

Der norwegische Norske Skog-Konzern prüft, ob sein Werk im österreichischen Bruck an der Mur teilweise stillgelegt wird. Konkret könnte die Papiermaschine 3, die 2007 insgesamt 125.000 t Zeitungsdruckpapier herstellte, abgestellt werden. Betroffen wären hiervon 100 Mitarbeiter. Die PM 3 stammt aus dem Jahr 1953. Bei 5,20 m Breite läuft sie nur mit ca. 300 m/min. Norske Skog möchte in Europa die Produktion von Zeitungsdruckpapier dauerhaft um ca. 400.000 Jahrestonnen kürzen. Ebenso hat der finnische UPM-Konzern bereits angekündigt, seine Papiermaschine in Steyrermühl  vorübergehend abzustellen.

zurück zum Inhalt

8.
Södra investiert erneut im Bereich Energie

Bei der schwedischen Firma Södra Cell,Värö, soll eine neue Eindampfanlage, ein wichtiger Teil im Energierückgewinnungsprozess der Zellstofffabrik, sowie ein Rindentrockner im Wert von insgesamt ca. 53 Mio. Euro gebaut werden. Damit kann die Verbrennung von Rindenabfällen minimiert und überschüssige Rinde zu einem vollwertigen Biokraftstoff veredelt werden. Gleichzeitig verringert sich der Bedarf an Heizöl. Wenn die neue Anlage installiert und eingefahren ist, soll mit den Lieferungen von überschüssiger Rinde ein Energiewert von 200 GWh pro Jahr erzielt werden. Der Kohlendioxidausstoß von fossilen Brennstoffen reduziert sich insgesamt um 75.000 Tonnen pro Jahr, und bei normalem Betrieb kommt die Fabrik gänzlich ohne fossile Brennstoffe aus.  

"Wir sehen diesen Schritt als natürliche Fortsetzung unserer aktiven Bemühungen um eine effizientere Nutzung von Energie", sagt der Geschäftsführer von Södra Cell, Sten Holmberg.  "Energie spielt in unserer Geschäftstätigkeit eine zunehmend wichtige Rolle. Mit dieser Investition senken wir zudem unseren Verbrauch an fossilen Brennstoffen im Produktionsprozess, ein wichtiges Ziel angesichts der Klimaproblematik."

Das heute vom Södra Cell-Vorstand beschlossene Investitionspaket umfasst außerdem vier Maßnahmen bei Södra Cell,Mönsterås, mit einem Gesamtwert von rund 9,7 Mio. Euro. Die Investition in Mönsterås betrifft Verbesserungen bei der Energieeffizienz und dem Umweltschutz sowie den Austausch veralteter Anlagen. Södra investierte 2005 und 2006 bei seinen drei schwedischen Zellstofffabriken rund 65 Mio. Euro in neue Turbinen, die mittlerweile einen Energieüberschuss von nahezu 300 GWh pro Jahr erzeugen.   

zurück zum Inhalt

9.
Flint Group gründet globale Geschäftseinheit Flexographic Products

Die Flint Group, Luxemburg, ein führender Zulieferer der Druck- und Verpackungsindustrie, kündigte die Gründung der neuen globalen Geschäftseinheit Flexographic Products an. Sie vereint die Aktivitäten von Flint Group Printing Plates und das rotec-Sleeve-Geschäft, das die Flint Group 2007 durch die Akquisition von Day International erworben hat.

Flint Group Printing Plates ist ein führender Hersteller fotopolymerer Druckplatten für den Flexo- und Buchdruck. rotec ist bekannt als die Nummer Eins unter den Herstellern von Sleeves und Adaptersystemen für Flexodruckanwendungen.

"Die neue Geschäftseinheit ist für uns ein logischer Schritt im Anschluss an die Akquisition von Day International in 2007, um daraus einen echten Mehrwert durch die Integration der Segmente zu generieren", kommentierte Charles Knott, CEO der Flint Group.
 
Dr. Thomas Telser wird zum President der Flint Group Flexographic Products berufen. Mario Busshoff wird zum Vice President Marketing Management der Flint Group Flexographic Products ernannt. Die Forschungsaktivitäten von Flint Group Printing Plates und rotec sowie die anwendungstechnischen Abteilungen beider Segmente werden in der neuen Abteilung Technology zusammengeführt. Die Leitung der Einheit übernimmt Dr. Uwe Stebani, der zum Vice President Technology ernannt wird.

Die regionalen Vertriebsteams von Flint Group Printing Plates und rotec werden integriert. Sales Director Friedrich Klein übernimmt die Verantwortung für das Direktkundengeschäft Westeuropa. Dr.-Ing. Johannes Pietzka leitet als Sales Director das Vertriebsgeschäft in den Regionen Lateinamerika, Osteuropa, Afrika, Mittlerer Osten und Indien-Pazifik. Sales Director Roy Schöttle übernimmt die Verantwortung für die vereinten Vertriebsaktivitäten in Asien. Jim Rogers wird zum Vice President North America ernannt und übernimmt in dieser Funktion die Verantwortung für die Geschäftsaktivitäten der Division Flexographic Products in den USA und Kanada. Sales Director Thomas Isselhard übernimmt die Verantwortung für das globale Key Account Management. Andreas Koch wird zum Sales Director für das globale OEM-Geschäft ernannt.

zurück zum Inhalt

10.
Neue Andritz-Division Automatisierungslösungen

Der internationale Technologiekonzern Andritz hat eine neue Division für Automatisierungslösungen implementiert, die weltweit Dienstleistungen und Produkte für Kunden aller Andritz-Geschäftsbereiche anbieten wird. Die Division wird sich aus vier Produktgruppen zusammensetzen: Engineered Systems (Leiter: Adam Creery, Kanada), Simulation (Leiter: Milind Karkare, USA), Advanced Process Control (Leiter: Bill Gough, Kanada) und Instruments (Leiter: Josef Czmaidalka, Österreich).

Sämtliche Mitarbeiter und das gesamte Produktangebot von Universal Dynamics Limited und IDEAS Simulation & Control - beide sind 100%-ige Andritz-Töchter und Teil des globalen Andritz-Automation-Netzwerks - sind in der neuen Division zusammengefasst. Alle bestehenden Standorte der Division bleiben erhalten und werden darüber hinaus durch neue Büros in Finnland, Chile, Brasilien, Indien, Südafrika, Australien, China und anderen Ländern ergänzt. Damit stehen den Kunden sämtliche Serviceleistungen praktisch vor Ort zur Verfügung.

"Mit dieser Umstrukturierung bieten wir unseren Kunden deutliche Vorteile an, da nun das gesamte Automationsangebot aus einer Hand kommt", sagt der Leiter der neuen Division, Milind Karkare. "Durch die Zusammenführung unserer Stärken können wir die gesamte Produktpalette anbieten - von der Prozess- und Steuersystemauslegung über die Vorversuche mit Advanced Control bis hin zur Festlegung der geeigneten Instrumentierung und Operator-Schulung. Die neue Division soll die Lücke zwischen den Bereichen Projektierung und Betrieb schließen und bietet den Kunden komplette Automationslösungen von der Auslegung über die Umsetzung bis zur laufenden Betreuung."

zurück zum Inhalt

11.
Metso erwirbt Lizenz für Biomassetrockner

Mit dem Ziel, ihr Angebot auf dem wachsenden Markt der Nutzung von Biomasse zu erhöhen, haben die finnische Firma Metso Paper und die Schweizer Firma Swiss Combi - W. Kunz dryTec AG Anfang Januar einen Lizenzvertrag für den Swiss Combi-Bandtrockner Kuvo unterzeichnet. Diese Vereinbarung garantiert Metso Paper eine weltweite Lizenz für dieses Produkt, mit dem Biomasse wie z. B. Rinde, Forstabfälle und Sägemehl, die zur Zellstoff- und Papierherstellung sowie zur Stromerzeugung genutzt werden, getrocknet werden kann. Der Bandtrockner Kuvo kann verschiedene Niedrigtemperatur-Wärmequellen nutzen. Das Produkt passt in Metsos Produktportfolio zur Biomasseverwendung.

Die Firma Swiss Combi - W. Kunz dryTec AG besteht seit fast 50 Jahren und ist ein Maschinenbauunternehmen, das sich auf die Entwicklung, Konstruktion und Realisierung von industriellen Trocknern für Biomasse spezialisiert hat.

zurück zum Inhalt

12.
Ciba erreicht die Gewinnzone

Der Schweizer Ciba-Konzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr nach einem Verlust im Jahr 2006 einen Nettogewinn von 237 Mio. sfr erwirtschaften. Bei einem Umsatz von 6,523 Mrd. sfr (plus 3%) lag der Ertrag vor Zinsen und Steuern bei 552 Mio. sfr (i. Vj.: 531 Mio. sfr). Armin Meyer, der Präsident des Ciba-Verwaltungsrates, wies darauf hin, dass es dem Konzern gelungen ist, nach einer strategischen Neuausrichtung wieder profitabel zu werden. Brendan Cummins, der neue Vorstandsvorsitzende von Ciba, versprach, im Jahr 2008 die Margen des Unternehmens noch konsequenter zu managen.

In Asien wuchs der Umsatz von Ciba mit 7% überproportional stark, während er in der Region Amerika um 1% zurückging. Über sein Programm "operative Agenda" gelang es dem Unternehmen, in den vergangenen zwei Jahren die operativen Kosten deutlich zu reduzieren. Insgesamt wurden seit Anfang 2006 ca. 1100 Stellen abgebaut, rund 750 davon im Jahr 2007. Ende des vergangenen Jahres beschäftigte Ciba noch 13.319 Mitarbeiter (i. Vj.: 14.130).

Coating Effects
In seinem Geschäftsbereich Coating Effects gelang es Ciba, den Umsatz um 2% auf 1,837 Mrd. sfr zu steigern (Betriebsgewinn von 219 Mio. sfr - minus 10% zum Vorjahr). Die schlechtere Konjunktur der Automobil- und der Baubranche in den NAFTA-Ländern belastete dabei den Umsatz von Lackadditiven und Pigmenten, während der Umsatz dieses Bereichs in Asien zunahm und in Europa stabil blieb.

Water & Paper Treatment
Der Umsatz bei Wasser- und Papierchemikalien stieg um 3% auf 2,525 Mrd. sfr. Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität im Papierchemikaliengeschäft - insbesondere das neue Geschäftsmodell für Marketing und Verkauf -, eine strikte Kostenkontrolle und die Schließung einiger Produktionswerke erhöhten die Betriebsmarge von 3,3% im Jahr 2006 auf 4,6% im vergangenen Jahr. Mit 116 Mio. sfr (i. Vj.: 81 Mio. sfr) ist der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern immer noch mit Abstand der niedrigste aller drei Geschäftsbereiche des Unternehmens. Gleichzeitig war der Forschungs- und Entwicklungsaufwand in diesem Bereich mit 41 Mio. sfr ebenfalls der kleinste aller drei Divisionen.

Ausblick
Der Vorstand geht davon aus, dass die Spezialitätenchemiebranche im Jahr 2008 weiter hohe Rohstoffkosten bezahlen muss. Die allgemeinen wirtschaftlichen Prognosen seien unsicher. Trotzdem erwartet Ciba ein nachhaltiges Umsatzwachstum in den jeweiligen lokalen Währungen in Höhe des jeweiligen Inlandsprodukts sowie eine Steigerung des Betriebsgewinns um rund 10%.


zurück zum Inhalt

13.
"Print Creativity Award"

In diesem Jahr wird von der Sternberg Stiftung in Kooperation mit :output zum ersten Mal der mit 3000 Euro dotierte, internationale "Print Creativity Award" vergeben.

Mit diem Preis sollen Arbeiten ausgezeichnet werden, die neue Möglichkeiten im Umgang mit dem Medium Print aufzeigen. Gesucht werden Konzepte, die die Grenzen von Drucktechniken überschreiten und Verbindungen mit anderen Medien herstellen, z.B. mit mobilen Kommunikationsmedien, interaktiven Medien, mit ungewöhnlichen Materialien z.B. bei Verpackungsanwendungen oder auch mit dreidimensionalen Räumen.

Der Print Creativity Award wird im Rahmen der Drupa 2008 verliehen, die vom 29. Mai bis zum 11. Juni 2008 in Düsseldorf stattfindet. Die Arbeiten müssen bis zum 15. Februar 2008 eingereicht werden. Weitere Informationen im Internet.  www.inputoutput.de oder vdma.org/druck+papier.

zurück zum Inhalt

14.
ARC sieht ABB als Marktführer in der Automatisierung

In ihrer kürzlich unter dem Titel "Automatisierungssysteme für die verarbeitende Industrie" veröffentlichten Studie sehen die amerikanischen Branchenanalysten der ARC Advisory Group den ABB-Konzern weltweit an der Spitze des umfangreichen Automatisierungsmarktes. Der aktuelle Bericht berücksichtigt unter anderem dezentrale Leitsysteme (DCS), SPS- und SCADA-Systeme, sicherheitsgerichtete Steuerungen, Starkstromantriebe, Bahnsteuerungen sowie Software und Überwachungssysteme für die Prozessindustrie. Für den globalen Automatisierungsmarkt, der im Jahr 2006 ein Volumen von 30 Mrd. US-$ (rund 21 Mrd. Euro) verzeichnen konnte, prognostiziert die Studie eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 9,6%, so dass bis 2011 mehr als 47 Mrd. US-$ (etwa 33 Mrd. Euro) zu erwarten sind.

Die ARC-Studie stellt fest, dass die verarbeitende Industrie zunehmend ihre Anlageneffizienz steigern müsse, um sich auf den globalisierten Märkten zu behaupten, was ohne moderne Automatisierungssysteme und Geschäftsprozesse nicht machbar sei. Die Unternehmen müssten schnell und flexibel auf Marktchancen reagieren und ihre finanziellen Möglichkeiten optimal nutzen können, sähen sich aber gleichzeitig mit einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften konfrontiert.

ABB zählt sich in Schlüsselbranchen wie Öl und Gas oder Papier und Zellstoff schon lange zu den Spitzenanbietern, sowohl in Europa als auch in den USA, dem mittleren Osten und Afrika. Auf dem asiatischen Markt liegt ABB in der Zementbranche, der Pharmaindustrie und der Papier- und Zellstoffindustrie nach eigener Einschätzung ebenfalls ganz vorn und könne auch in allen anderen verarbeitenden Industriezweigen Erfolge vorweisen. "Dank unseres umfangreichen Automatisierungsportfolios und der herausragenden Branchenkenntnisse kombiniert mit weltweit verfügbaren Dienstleistungen, Projektlieferungen und Engineering-Ressourcen können wir bei ABB unseren Kunden Lösungen anbieten, die ihre Konkurrenzfähigkeit auf dem globalisierten Markt sichern", sagt Veli-Matti Reinikkala, Leiter der Division Prozessautomation von ABB.

In ihrer Studie untersuchten die Analysten des ARC die wichtigsten Indikatoren für ein Wachstum auf dem globalisierten Automatisierungsmarkt - von der Kapazitätsauslastung über die Produktivität bis hin zur industriellen Produktion - und analysierten, wie diese Faktoren den Markt in den kommenden Jahren beeinflussen werden. Trotz der Turbulenzen auf den US-amerikanischen und kanadischen Märkten, urteilt ARC, seien die globalen Aussichten für die Automatisierungs- und Fertigungsbranche nach wie vor glänzend. Gestiegene Energiepreise förderten die Investitionsaktivitäten der Öl- und Gasbranche sowie der Prozessindustrien, wo es immer noch einen umfangreichen Projektstau gebe. Auch die Pharma- und Biotechnologiebranchen würden stark bleiben und insbesondere in Asien und anderen Entwicklungsregionen weiter stark wachsen. Asien werde insgesamt das Wachstumszentrum bleiben, wachsen würden aber auch die Märkte im mittleren Osten sowie in Osteuropa und Lateinamerika.

Weitere Informationen zu der Studie "Automatisierungssysteme für die verarbeitende Industrie" und andere Studien über den globalisierten Markt sind im Internet verfügbar.
www.arcweb.com

zurück zum Inhalt

15.
Rundholzabsatz in Finnland auf Rekordniveau in 2007

Finnlands Forstindustrie kaufte im Jahr 2007 eine Rekordmenge an Holz aus den in Privatbesitz befindlichen Wäldern des Landes. Insgesamt lag die angekaufte Menge bei fast 53 Mio. m3, das sind rund 25% mehr als im Jahr 2006. Mit dem Holz, das die Forstbesitzer verkauften, erzielten sie Gewinne von über 2 Mrd. Euro. "Finnlands Forstindustrie braucht jedoch in Zukunft noch mehr Holz. Wenn wir die Beschäftigung und die Produktion auf dem derzeitigen Niveau halten wollen, müssen aus den in Privatbesitz befindlichen Forsten jährlich mindestens 60 Mio. m3 Holz bereitgestellt werden. Diese Menge sollte im Laufe dieses Jahres erreicht werden", erklärt Anne Brunila, die Präsidentin und Vorstandsvorsitzende des Verbands der Finnischen Forstindustrie.

"Hinsichtlich der nachhaltigen Nutzung der Forstressourcen Finnlands ist dies ein angemessenes Ziel, aber die zunehmende Abholzung auf einem solchen Niveau erfordert von den privaten Forstbesitzern einen aktiveren Beitrag. Die finnische Regierung muss die Forstbesitzer ermutigen, mehr Holz auf den Markt zu bringen. Durch die von Russland auferlegten Exportzölle droht ein Stopp der Holzimporte von diesem Land zu Beginn des Jahres 2009, wenn nicht vorher eine Lösung gefunden wird. Derzeit bleiben jährlich rund 10 Mio. m3 Holz in privaten Forsten ungenutzt", erläutert Anne Brunila.

Wachstum am stärksten beim Absatz von Kiefern
Der Kauf von Kieferstämmen erhöhte sich in 2007 um 41%, bei Fichtenzellstoffholz waren es 14%, und bei anderen Holzssorten betrug der Zuwachs 21% bis 24%. Der Lieferumfang lag bei 5,9 Mio. m3 und machte 14% aller Rundholzeinkäufe in 2007 (15% in 2006) aus.

Der Preis des in Zellstofffabriken verwendeten Fichtenholzes ist in Großbritannien und Schweden fast 20% niedriger als in Finnland. In den USA, dem weltweit größten Zellstoffproduzenten, bezahlen die Fabriken 23% bis 46% weniger für Zellstoffholz als ihre finnischen Wettbewerber. In Südamerika kann Laubholz zur Zellstoffproduktion 35% bis 60% weniger kosten als in Finnland. Da die in Finnland ansässigen Firmen die höheren Kosten für Rohstoffe nicht auf die Preise schlagen können, läuft Finnland Gefahr, für Sägewerke und andere Forstindustriebetriebe weniger attraktiv zu werden.

Finnland ist beim Forstschutz die Nr. 1
Rund 8,2% des Forstlandes in Finnland ist streng geschützt, das ist mehr als in anderen EU-Ländern, wo im Schnitt unter 3% aller Forste unter Schutz stehen. Vernünftige Praktiken der Holzversorgung sollen helfen, die Biodiversität der finnischen Wälder zu sichern. Die Firmen schulen ihre Mitarbeiter in Fragen des Schutzes der Forste.

zurück zum Inhalt

I.
PERSONALIA

Stefan Bredemann (45) ist seit dem 1. Januar 2008 Mitglied der Geschäftsführung der Hartmann Druckfarben GmbH in Frankfurt. Nach beruflichen Stationen als Exportleiter Hartmann Druckfarben, Exportleiter Sun Chemical Europa, General Manager Sun Chemical Schweiz und als stellvertretender Geschäftsführer verstärkt Stefan Bredemann jetzt das Geschäftsführungsteam um Michael Hirthammer und Detlev Münnich. Stefan Bredemann folgt auf Dieter W. Herrmann (63), der zu Jahresanfang in den Ruhestand gegangen ist.  

Der Verwaltungsrat des Centre Technique du Papier (CTP), Grenoble, hat Gilles Lenon (43) zum neuen Geschäftsführer des CTP ernannt. Er ist Nachfolger von Jacques Sturm. Er studierte Maschinenbau an der französischen Schule für Montanindustrie und schloss seine Studien mit einer Spezialisierung auf Biotechnologien ab. 1989 kam er zum CTP. 

Seit 1. Dezember 2007 ist Mark Hutchison neuer Finanzvorstand und Vizepräsident der Schweizer Firma BTG  Eclépens S.A. Davor war er bei der Spectris plc, Großbritannien, als Unternehmenscontroller beschäftigt. Mit Wirkung zum 1. März 2008 übernimmt Brian Pahl die Position als Präsident von BTG. Pahl ist seit 2005 Leiter der Division Papermaking Effects bei der Ciba Spezialitätenchemie AG, Basel, gewesen. Davor war er Leiter der Division Zellstoff und Papier bei der Firma Hercules Incorporated, USA.


zurück zum Inhalt

II.
KURZ NOTIERT

Norwegen
Der norwegische Norske Skog-Konzern hat 650.000 eigene Aktien zum Preis von 3,16 Euro gekauft. 143.000 dieser Aktien sind zum gleichen Preis von 3,16 Euro je Aktie vor allem an Mitglieder des Unternehmens weiterverkauft worden. Nach dem Kauf hält Norske Skog selbst 1.106.300 Aktien. Der Kauf erfolgte mit der Bewilligung der Jahreshauptversammlung, bis zu 10% der Aktien zurückkaufen zu können. Das derzeitige Aktienrückkaufprogramm ist auf 1.400.000 Aktien begrenzt und läuft bis zum 29. Februar 2008. Folgende Mitglieder haben Aktien zum Preis von je 3,16 Euro gekauft: Tom Bratlie (2000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 2995), Eric Dòlce (5000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 7503), Carsten Dybevig (7000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 7250), Andreas Enger (10.000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 12.410), Knut Kårbø Erichsen (3200 Aktien, Gesamtaktien jetzt 4600), Morten Holum (1000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 2215), Kristin S. Klitzing (2000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 2410), Jarle Langfjæran (1000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 5578), Kåre Leira (1000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 2532), Christian Rynning-Tønnesen (10.000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 13.263), Kim Wahl (100.000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 200.000) und Ingrid Wiik (1500 Aktien, Gesamtaktien jetzt 2160). 


zurück zum Inhalt

III.
IMPRESSUM

Verlag:

P. Keppler Verlag GmbH & Co. KG
Industriestraße 2, D-63150 Heusenstamm (Germany)
Tel. +49 (0)6104 / 606 - 0, Telefax +49 (0)6104 / 606 - 336
www.kepplermediengruppe.de
info@kepplermediengruppe.de

Geschäftsführung:
Eckhart Thomas
Redaktion:
Dipl.-Kfm. Gerhard W. Brucker (Chefredakteur)
g.brucker@kepplermediengruppe.de
Siegfried Jütte (technische Redaktion)
s.juette@kepplermediengruppe.de
Beiträge mit namentlicher Kennzeichnung geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder.
Bereichsleitung
Papier- und Druckzeitschriften:
Petra Hanke, Telefon +49 (0)6104 / 606 - 360
p.hanke@kepplermediengruppe.de
Anzeigenleitung:
Marion Apitz, Telefon +49 (0)6104 / 606 - 304
m.apitz@kepplermediengruppe.de

Es gilt für das apr Magazin die Preisliste Nr. 55 vom 1.1.2008 und für das apr Extraheft WELLPAPPE die Preisliste Nr. 3 vom 1.1.2008.

Web Content:
Mike Wilhelm, Telefon +49 (0)6104 / 606 - 202
m.wilhelm@kepplermediengruppe.de
Vertriebs-Service:
Sandra Konrad, Telefon +49 (0)6104 / 606 - 210
s.konrad@kepplermediengruppe.de

Bezugspreis (Jahresabonnement):
Inland: Euro 190,- inkl. Versandkosten und gesetzl. MwSt.
Ausland: Euro 220,- inkl. Versandkosten.
Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis.
Erscheinungsweise (hier klicken!)

Bestellungen direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert sich automatisch.

Bankkonto:
Deutsche Bank Offenbach
Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18.
Wir akzeptieren folgende Kreditkarten:
Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express.
Versandort:
Frankfurt am Main D1096

zurück zum Inhalt

IV.
ZU IHRER INFORMATION

Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Der Inhalt ist ausschließlich für den in dieser E-Mail bezeichneten Adressaten bestimmt. Wenn Sie nicht der richtige Adressat oder dessen Vertreter sind, setzen Sie sich bitte mit dem Absender der E-Mail in Verbindung. Jede Form der Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts der apr PAPIER-ZEITUNG ist unzulässig. Der Herausgeber der apr PAPIER-ZEITUNG ist die Allgemeine Papier-Rundschau (im Folgenden apr) mit Sitz in 63150 Heusenstamm, Industriestrasse 2. Für die Inhalte zeichnen die Content-Lieferanten verantwortlich. Die ausschließlichen Nutzungsrechte für die in diesem verwendeten Inhalte liegen bei der apr. Vervielfältigung im Ganzen oder in Teilen ist ohne ausdrückliche Genehmigung der apr in jeglicher Form in jedem Medium verboten.

zurück zum Inhalt

Werbemöglichkeiten in der apr-"PAPIER-ZEITUNG"

Vorschau
apr MAGAZIN,
Nr. 03/08

erscheint am
05.03.2008

Anzeigen-
schluss:
20.02.2008

aus dem Inhalt:
- Logistik und
Software
- RFID Radio
Frequency
Indentification

Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeheft

Vorschau
EXTRAHEFT
WELLPAPPE
2/2008


erscheint am
09.04.2008

Anzeigen-
schluss:
29.03.2008

aus dem Inhalt:
Alles rund um
die Wellpappe!

Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeheft


Vorschau
apr MAGAZIN,
Nr. 03/08

erscheint am
05.03.2008

Anzeigen-
schluss:
20.02.2008

aus dem Inhalt:
- Logistik und
Software
- RFID Radio
Frequency
Identification

Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeheft

Vorschau
EXTRAHEFT
WELLPAPPE
2/2008


erscheint am
09.04.2008

Anzeigen-
schluss:
23.03.2008

aus dem Inhalt:
Alles rund um
die Wellpappe!

Bestellen Sie hier Ihr kostenloses Probeheft