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Allgemeine Papier-Rundschau
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1.
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Kurzer Streik in einzelnen finnischen Fabriken |
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Die
Gewerkschaft der finnischen Papierarbeiter hat in einzelnen finnischen
Zellstoff- und Papierfabriken zu einem kurzen Streik aufgerufen. Der
Streik begann am 6. Februar um 6.00 Uhr und war am nächsten Morgen
beendet. "Die Gewerkschaft der finnischen Papierarbeiter und die
finnische Forstindustrie müssen zusammenarbeiten, wenn es um eine
Vereinbarung zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der
Forstwirtschaft und um den Erhalt von Arbeitsplätzen in Finnland
geht. Wir müssen gemeinsame Vereinbarungen zur Unterstützung
dieses Vorhabens finden - so wie auch andere Industriezweige in
Finnland", sagt Jari Forss, Leiter für Arbeitsmarktfragen im Verband
der Finnischen Forstindustrien. |
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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| Bundeskartellamt verhängt hohe Geldbußen gegen Dekorpapierhersteller |
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Das
Bundeskartellamt hat Ende Januar 2008 Geldbußen in Höhe von
insgesamt ca. 62 Mio. Euro gegen drei Hersteller von Dekorpapieren und
fünf verantwortliche Manager wegen Preis- und
Kapazitätsstilllegungsabsprachen verhängt. Bei den drei
Unternehmen handelt es sich um die Munksjö Paper GmbH, Aalen, die
Felix Schoeller Holding GmbH & Co. KG, Osnabrück, und die Arjo
Wiggins Deutschland GmbH, Dettingen, gegen weitere
Dekorpapierhersteller wird noch ermittelt. Insider meinen, dass diese
Untersuchungen zu keinen weiteren Ergebnissen führen werden.
Bei den drei betroffenen Firmen handelt es sich um Gesellschaften der
drei größten europäischen Hersteller von Dekorpapieren.
Gegenstand der Absprachen waren koordinierte Preiserhöhungen
über einen Zeitraum von mindestens August 2005 bis Anfang November
2007. Darüber hinaus haben die Kartellanten in der zweiten
Jahreshälfte 2007 zum Abbau von Überkapazitäten im Markt
auch koordinierte Kapazitätsstilllegungen vereinbart, so das Amt.
Über die Höhe der einzelnen Strafen sagt das Bundeskartellamt
nichts. Es war wohl so, dass ein Kartellmitglied das Amt informierte
und alle Beteiligten quasi in flagranti in einem Hotel während
einer Verbandsitzung der European Producers of Decorative Paper,
Brüssel, am 6. November angetroffen wurden. Gleichzeitig
verhängte die Kartellbehörde persönliche Ordnungsstrafen
gegen fünf nicht genannte, direkt betroffene Einzelpersonen.
Üblicherweise liegen diese in ähnlichen Fällen bei
deutlich sechsstelligen Beträgen. Ausgeforscht wurden am 6
November zeitgleich drei Standorte in Deutschland sowie auf Ersuchen
des Bundeskartellamts ein weiterer Standort bei Munksjö Paper in
Schweden, so das Amt. Bei der Durchsuchung sei umfangreiches Material
sichergestellt worden. Wenig später, am 27. November, trat Gunar
Palme als Vorstandsvorsitzender von Munksjö zurück. Sein Amt
übernahm interimsweise der freigestellte frühere
Vorstandsvorsitzende von SCA Jan Åström.
Leitlinien zur Bußgeldverhängung Ausgehend
von den Leitlinien zur Bußgeldverhängung des Amtes, kann
dieses grundsätzlich den tatbezogenen Umsatz hilfsweise per
Schätzung als Strafe zugrunde legen. Auf der Homepage des Amtes
werden diese Leitlinien ausführlich beschrieben. Bei
Preiskartellen sollte sich das Ordnungsentgelt im oberen Bereich dieses
Umsatzes bewegen. Bei den geschätzten Umsätzen der
betroffenen Hersteller ist davon auszugehen, dass Felix Schoeller als
Marktführer mit einem geschätzten Marktanteil von 30% am
europäischen Dekorpapiermarkt (dieser Umsatz könnte bei 120
Mio. Euro liegen) die höchste Strafe und ca. die Hälfte des
Gesamtbetrags von 62 Mio. Euro bezahlt hat. Da bei Arjo Wiggins im Zuge
des Kartellverfahrens ein Geschäftsführer vor kurzem gehen
musste und bei Arjo keine Hausdurchsuchungen stattfanden, gehen Insider
davon aus, dass dieses Unternehmen beim Kartellamt als Kronzeuge
aufgetreten ist. Arjo hätte besonders viel zu verlieren gehabt, da
das Unternehmen bereits wegen Preisabsprachen bei Selbstdurchschreibepapieren vor wenigen Jahren rechtskräftig
verurteilt wurde und als Wiederholungstäter (siehe
Bußgeldleitlinien des Kartellamtes) eine besonders hohe Strafe
erhalten hätte. Munksjö dürfte als
zweitgrößter Dekorpapierhersteller bei einem
geschätzten Marktanteil von 20% den etwas kleineren Teil der
Strafe bezahlt haben, und Arjo Wiggins käme als Zeuge, wenn die
beschriebenen Annahmen richtig sind, mit einer vergleichsweise geringen
Summe davon. Beraten wurde einer der Beteiligten von der Kanzlei
Sherman & Sterling LLP. Das Bußgeld ist aus dem Nettogewinn
zu zahlen und kann steuerlich nicht geltend gemacht werden. Gleiches
gilt in übertragenem Sinne für die betroffenen Einzelpersonen.
Der europäische Dekorpapiermarkt ist von starken
Überkapazitäten, Insider sprechen von 30%,
gekennzeichnet. Die relative Unwirksamkeit des Kartells belegen
stabile, teilweise fallende Preise bei Dekorpapieren im untersuchten
Zeitraum. Wie der Preisverlauf ohne die Absprachen gewesen wäre,
lässt sich nicht sagen und hat auch auf die Kartellstrafe keinen
Einfluss. Insgesamt hätte das zwischen Anwälten der
Betroffenen und dem Bundeskartellamt ausgehandelte Bußgeld bei
dem oben dargestellten üblichen Ansatz zur Ermittlung der
Strafhöhe auch deutlich höher ausfallen können. Mit der
Einstellung des Verfahrens hält sich der Imageschaden der
betroffenen Firmen in Grenzen, und jahrelange Kartellprozesse mit hohen
Kosten werden vermieden.
Die Firma Felix Schoeller gab kurze Zeit nach der Bekanntgabe der
Bußgeldstrafe bekannt, dass sie das Jahr 2007 mit einem nicht
näher bezifferten Verlust abschließen wird. G.B.
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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2.
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UPM und L&T entwickeln Ethanolproduktion aus industriellen Abfällen |
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Der
finnische UPM-Konzern und die Firma Lassila & Tikanoja (L&T)
haben ein neues Konzept zur Ethanol- und Energieproduktion entwickelt.
Dabei wird zum ersten Mal gewerblicher und industrieller Abfall
verwendet. UPM und L&T haben das Konzept unter Laborbedingungen in
Zusammenarbeit mit dem Technischen Forschungszentrum von Finnland (VTT)
geprüft. Mit umfassenden Tests auf der Anlage des VTT in
Rajamäki wird jetzt begonnen. Ziel ist es, bis Ende des Jahres
über den Bau einer Pilotanlage entscheiden zu können.
Lassila & Tikanoja hat sich auf Umweltmanagement und
Service in Betrieben spezialisiert und ist in Finnland, Schweden,
Lettland, Russland und Norwegen tätig. Das Unternehmen
erzielte 2006 einen Nettoumsatz von 436 Mio. Euro und
beschäftigt derzeit 9500
Mitarbeiter, davon 2300 außerhalb von Schweden.
In dem von UPM und L&T entwickelten Herstellungskonzept werden zum
ersten Mal Ethanol und Energie aus gewerblichem Abfall produziert, wie
z. B. Papier, Karton, Holz und Kunststoff. Der Deinkingschlamm der
Papierindustrie, der in Fabriken anfällt, die recycelte Fasern
verwenden, wenn Druckfarbe vom Altpapier entfernt wird, ist ebenfalls
ein geeigneter Rohstoff. Bei der Mischung mit Benzin war das aus diesen
Rohstoffen hergestellte Ethanol bisher nur teilweise verwendbar, jetzt
ist es als Biobrennstoff für den Verkehr geeignet.
Die geplante Anlage zur Produktion von Ethanol und Energie kann in
Verbindung mit einer Abfallbehandlungsanlage oder einer Papierfabrik
betrieben werden. Ein Teil des Abfalls, der als Rohstoff verwendet
wird, wird zur Erzeugung von Ethanol, ein anderer Teil zur Erzeugung von
Energie genutzt. Diese Lösung ermöglicht die Herstellung
kosteneffektiver Biobrennstoffe der zweiten Generation für den
Verkehr in Europa, ohne die Rohstoffversorgung der Forstindustrie zu
gefährden.
Im jüngsten Energie- und Klimapaket der EU wird
berücksichtigt, dass Biobrennstoffe, die aus Abfall und
Cellulosematerialien hergestellt werden, zur Abschwächung der
Klimaveränderung mehr als andere Biobrennstoffe beitragen. Ihr
Anteil an der Verbrauchsmenge, die sich die EU zum Ziel gesetzt hat,
liegt zweimal so hoch wie der traditioneller Biobrennstoffe.
Die Verwendung von gewerblichem und industriellem Abfall bei der
Produktion von Ethanol und Energie verursacht deutlich geringere
Treibhausgas-Emissionen als das Deponieren von Müll. Die
Herstellung von Ethanol aus Abfall belastet das Klima weniger als seine
Herstellung aus dem traditionellen Rohstoff Faser. |
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3.
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Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung e.V. konstituieren sich - Norbert Julius neuer Vorsitzender |
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Im
Zuge der Umwandlung des Hauptverbandes Papier- und
Kunststoffverarbeitung (HPV) haben die Wirtschaftsverbände der
Papierverarbeitung eine neue Verbandsorganisation der Branche
gegründet - die Wirtschaftsverbände Papierverarbeitung (WPV)
e. V. mit Sitz in Darmstadt.
In der
konstituierenden Mitgliederversammlung des WPV am 12. Februar 2008
wurden die erforderlichen Wahlen und Regularien durchgeführt sowie
die thematischen Aufgabenschwerpunkte der branchenbezogenen
Interessenvertretung festgelegt.
Im Mittelpunkt der Regularien standen die Vorstandswahlen des neuen
Verbandes. Die Mitglieder wählten einstimmig Norbert Julius,
Smurfit Kappa Packaging, zum Vorsitzenden. Ebenso einstimmig wählten
sie Andreas Schlegel, Avery Dennison Zweckform, sowie Friedrich
Schäfer, Hettmannsperger & Löchner, zu seinen
Stellvertretern. Andreas Schlegel wird den WPV außerdem im
Stiftungsrat der Papiertechnischen Stiftung, München, vertreten.
Zum Geschäftsführer des WPV machten sie Thomas Pfeiffer, der
damit seine Funktion als Geschäftsführer beim HPV aufgibt.
WPV-Vorsitzender Norbert Julius zeigte sich zuversichtlich, dass der
neu gegründete WPV zu einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen
den beteiligten Wirtschaftsverbänden und damit zu einer
Stärkung der politischen Interessenvertretung und Wahrnehmung der
Branche führen wird. Dazu solle auch die Konzentration auf die
branchenrelevanten Kernthemen beitragen.
Ganz oben auf der Agenda des WPV steht dabei die aktuelle Diskussion um
die Zukunft der Verpackungsverordnung. Der WPV fordert eine
grundlegende Neuausrichtung der Verpackungspolitik und strebt vor allem
an, dass für Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe die
Verpackungsverordnung nicht mehr gilt, diese also aus der Verordnung
herausgenommen werden.
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4.
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UPM kann Umsatz halten - Gewinn rückläufig |
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Der
finnische UPM-Konzern konnte im Jahr 20007 einen Umsatz von 10,035 Mrd.
Euro (plus 13 Mio. Euro) erzielen, bei einem operativen Gewinn von 483
Mio. Euro (i. Vj.: 536 Mio. Euro). Der Nettogewinn fiel noch deutlicher
auf 81 Mio. Euro (i. Vj.: 338 Mio. Euro). Ursächlich für
diesen Einbruch beim Ertrag sind unter anderem hohe Abschreibungen und
Wertberichtigungen des kanadischen Werkes Miramichi, in dem
Magazinpapier hergestellt wurde. Die Neubewertung dieser Fabrik und andere
Kosten addierten sich alleine auf 91 Mio. Euro. In der gesamten
Magazinpapiersparte hat UPM im Juni 2007 außerdem eine
Goodwill-Abschreibung von insgesamt 350 Mio. Euro vorgenommen.
Die Kosten stiegen für den Konzern im abgelaufenen Jahr um
durchschnittlich 3%, vor allem in den Bereichen Holz und Altpapier.
Außerdem sorgte der starke Euro dafür, dass die Exporte
für Europäer erschwert wurden. Insgesamt lieferte UPM im
vergangenen Jahr 11,389 Mio. t (i. Vj.: 10,988 Mio. t) Papier aus. Am
Ende des Jahres 2007 arbeiteten 26.352 Mitarbeiter bei der Firma, das
sind 2352 Personen weniger. Wegen Schließung oder
Rationalisierung verloren dabei 866 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz.
Investitionsmittel
UPM entschloss sich im vergangenen Jahr, ein Werk zur Herstellung von
Selbstklebematerialien zu bauen. Das Unternehmen investiert
dafür noch 90 Mio. Euro. Der Produktionsstart der neuen
Anlage ist
für das vierte Quartal 2008 geplant. Außerdem investierte
UPM 11 Mio. Euro in eine Ozonbehandlungsanlage im Werk Kajaani. Mit der
russischen Sveza Group unterzeichnete UPM ein Abkommen, dass die
Bildung eines Jointventureunternehmens vorsieht, an dem beide Partner
jeweils 50% halten. Die neu zu gründende Gesellschaft soll im
Nordwesten Russlands in der Region Vologda entstehen. Sie soll eine
Zellstofffabrik, ein Sägewerk und weitere Werke zur
Holzverarbeitung beinhalten. Insgesamt möchte UPM mit seinen
Partnern dort ca. 1 Mrd. Euro investieren. Die endgültige
Investitionsentscheidung hängt von Machbarkeitsstudien ab, die im
Moment erarbeitet werden. Im Februar 2007 hat UPM außerdem im
französischen Chapelle Darblay ein Werk zur Produktion von
Biokraftstoffen in Betrieb genommen. Hierfür hat das Unternehmen
85 Mio. Euro investiert.
Der Vorstandsvorsitzende von UPM, Jussi Pesonen, wies darauf hin, dass
das Unternehmen vom unerwartet scharfen Anstieg der Holz- und
Faserkosten speziell in Finnland getroffen worden sei. Obwohl der
Vorstand mit dem Gesamtergebnis nicht zufrieden sein könne, seien
die Divisionen Zeitungsdruck und Holzprodukte gut gelaufen. Mit der
Einführung des Programms zur Profitabilitätsverbesserung im
Jahr 2006 hat UPM insgesamt 1,1 Mio. t an
Papiererzeugungskapazität aus dem Markt genommen und die Zahl
seiner Mitarbeiter um 3200 verringert. Im Moment seien die
Auftragsbücher für Druckpapiere gut gefüllt, so Pesonen.
Bei Magazinpapieren gehe er von Preiserhöhungen aus. Bei
Zeitungsdruck seien die Verhandlungen in Europa immer noch im Gang.
Einzelne Divisionen
In der Division Magazinpapiere gingen im abgelaufenen Jahr die
Umsätze genauso wie die Erträge zurück (vgl. Tabelle).
Die Produktion fiel um 50.000 Tonnen auf 1,238 Mio. Tonnen, und die
Preise für UPM-Magazinpapiere sind im Schnitt gefallen bei
gleichzeitig steigenden Faserkosten. Insgesamt hat sich der Markt
für Magazinpapiere in Europa gut entwickelt, vor allem deshalb,
weil die Nachfrage in Osteuropa deutlich stieg. Gestrichene und
ungestrichene Magazinpapiere wurden europaweit im vergangenen Jahr um
4% mehr nachgefragt.
Bei Zeitungsdruckpapier stiegen Umsatz und Gewinn. Der Return on
Capital Employed (ROCE) liegt hier bei 9,2%, ein mehr als doppelt so
hoher Wert wie bei Magazinpapieren (4,4%) oder Spezial- bzw.
Feinpapieren (3,2%). Die ausgelieferte Menge war mit 2,682 Mio. Tonnen
(plus 5000 Tonnen) kaum verändert. Wesentliche Ursache für
die bessere Profitabilität in dieser Division waren höhere
Preise für Zeitungsdruckpapier.
Bei Fein- und Spezialpapieren erhöhten sich die Umsätze
deutlich, während der operative Gewinn fiel (vgl. Tabelle). UPM
konnte dabei Preissteigerungen von nur 1% durchsetzen, während die
Faserkosten deutlich stiegen. Nachteilig wirkte sich außerdem ein
starker Euro gegenüber dem US-Dollar aus. Die ausgelieferte Menge
stieg überproportional auf 3,859 Mio. Tonnen (i. Vj.: 3,55 Mio.
Tonnen). Um die Produktion zu drosseln, entschied UPM, im Dezember 2007
zeitweise zwei Etikettenpapiermaschinen in Finnland für drei
Monate stillzulegen. Insgesamt sei der Marktpreis für gestrichene
Feinpapiere in Europa flach gewesen, und er sei am Ende des Jahres
sogar etwas gefallen. Der Durchschnittspreis für ungestrichene
Feinpapiere in Rollen stieg im vergangenen Jahr um 7%. In Asien
hingegen sei es gelungen, die Preise für Feinpapier zu steiern.
Bei Etikettenmaterialien stieg der Umsatz bei fallenden operativen
Gewinnen (vgl. Tabelle). Die Preise fielen im Jahr 2007, der Return on
Capital Employed lag allerdings immer noch bei 10,8%. Besonders starke
Zuwächse erzielte UPM im Geschäftsbereich RFID (Radio
Frequency Identification).
Aussichten 2008
Im laufenden Jahr sollen die Kosten für Holz um einen nicht
näher bezifferten Betrag steigen. Insgesamt rechnet UPM mit einem
Kostenanstieg von 2%. Der operative Ertrag soll im laufenden Jahr etwa
so hoch sein wie im Jahr zuvor. Im ersten Quartal wird er hingegen im
Vergleich zur Vorjahresperiode etwas abnehmen. UPM möchte im
laufenden Jahr ca. 500 Mio. Euro investieren. Dieser Betrag wird
deutlich unter den Abschreibungen liegen. Außerdem sucht das
Unternehmen laufend nach neuen Wegen zur Verbesserung seiner
Ertragsfähigkeit.
| UPM - Umsatz und Gewinn in Mio. Euro |
| Umsatz |
Q1-Q4/2007 |
Q1-Q4/2006 |
| Magazinpapiere |
3249 |
3354 |
| Zeitungsdruck |
1470 |
1436 |
| Fein- und Spezialpapiere |
2797 |
2560 |
| Etikettenmaterialien |
1022 |
987 |
| Holzprodukte |
1199 |
1321 |
| Sonstige Geschäfte |
809 |
823 |
| Interner Umsatz |
-511 |
-459 |
| Umsatz gesamt |
10.035 |
10.022 |
Operativer Gewinn/Verlust |
| Magazinpapiere |
-340 |
-56 |
| Zeitungsdruck |
177 |
148 |
| Fein- und Spezialpapiere |
112 |
108 |
| Etikettenmaterialien |
51 |
61 |
| Holzprodukte |
92 |
144 |
| Sonstige Geschäfte |
348 |
70 |
| Ergebnisanteil von Tochtergesellschaften/Jointventures |
43 |
61 |
| Operativer Gewinn/Verlust gesamt |
483 |
536 |
| % vom Umsatz |
4,8 |
5,3 |
| Gewinne aus Verkäufen von Anlagen, netto |
2 |
-2 |
| Devisenkurs und reine Wertgewinne/-verluste |
-2 |
18 |
| Zinsen und andere Finanzkosten |
-191 |
-185 |
| Gewinn/Verlust vor Steuern |
292 |
367 |
| Einkommenssteuer |
-211 |
-29 |
| Gewinn/Verlust für den Zeitraum |
81 |
338 |
Sonderposten beim operativen Gewinn |
|
|
| Magazinpapiere |
-448 |
-253 |
| Zeitungsdruck |
5 |
-7 |
| Fein- und Spezialpapiere |
0 |
-41 |
| Etikettenmaterialien |
4 |
0 |
| Holzprodukte |
6 |
83 |
| Sonstige Geschäfte |
81 |
29 |
| Ergebnisanteil von Tochtergesellschaften/Jointventures |
0 |
0 |
| Sonderposten beim operativen Gewinn, gesamt |
-352 |
-189 |
| gemeldete Sonderposten nach operativem Gewinn |
0 |
6 |
| gemeldete Sonderposten in Steuern |
-71 |
26 |
| Sonderposten, gesamt |
-423 |
-157 |
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5.
|
Propapier vergibt Auftrag an Metso Paper |
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Wie
bereits von den meisten Insidern erwartet, hat die Progroup AG ihre
neue Papiermaschine zur Produktion von Testlinern an das finnische
Unternehmen Metso Paper vergeben. Das Auftragsvolumen soll bei 200 Mio.
Euro liegen. Die neue Papiermaschine wird eine
Produktionskapazität von 650.000 t besitzen. Die
Progroup rechnet damit, bis 15. März alle notwendigen
Genehmigungen und
Zusagen erhalten zu haben. |
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6.
|
M-real wieder mit hohem Verlust |
|
Der
finnische M-real-Konzern schloss das Jahr 2007 wiederum mit einem hohen
Verlust von 250 Mio. Euro (i. Vj.:Verlust von 340 Mio. Euro) ab. Der
Umsatz fiel dabei um 164 Mio. Euro auf 4,44 Mrd. Euro. Dieser
Rückgang resultiert aus Kapazitätsstilllegungen, aber auch
dem Verkauf von Faltschachtelbetrieben. Der operative Verlust nach
Verbuchung von Einmalaufwendungen lag bei 120 Mio. Euro (i. Vj.:
Verlust von 229 Mio. Euro). Alleine im Bereich seiner Division
Büropapiere verbuchte M-real im vergangenen Jahr durch notwendige
Neubewertungen ein Negativergebnis von 185 Mio. Euro. Über den
Verkauf seines Papiergroßhändlers Map Merchant konnte M-real
im vierten Quartal immerhin einen Kapitalgewinn von 77 Mio. Euro
realisieren. Außerdem musste M-real 60 Mio. Euro für das
Werk in Sittingbourne komplett abschreiben. Weitere 37 Mio. Euro
Verlust entstanden aus dem Verkauf des französischen Werkes Pont
Sainte Maxence.
Insgesamt verkaufte M-real im
abgelaufenen Jahr 3,49 Mio. t (i. Vj.: 4,192 Mio. t) Papier. Das
Unternehmen schränkte die Produktion dabei durch geplante
Stillstände um 201.000 Tonnen ein. Bei Karton und Pappe
erhöhte sich die Produktion auf 1,201 Mio. Tonnen (plus 60.000
Tonnen). Zum 31. Dezember beschäftigte M-real 9508 Angestellte (i.
Vj.: 14.125). Wegen verschiedener Unternehmensverkäufe reduzierte
sich die Zahl der Mitarbeiter alleine um 3364, 2400 davon arbeiteten
beim Tochterunternehmen Map Merchant.
Insgesamt investierte die Firma im vergangenen Jahr 259 Mio. Euro (i.
Vj.: 428 Mio. Euro). Die Zellstofffabrik von Metsä-Botnia in
Uruguay, an der M-real beteiligt ist, startete im November 2007
erfolgreich ihren Betrieb. Insgesamt hat das Unternehmen
Vermögenswerte für 700 Mio. Euro verkauft.
Bereits im November 2007 hat M-real ein Programm zur Verbesserung der
Profitabilität und zur Vereinfachung verabschiedet. Dieses sieht
vor, das BCTMP-Werk in Lielahti und die Papiermaschine im
Werk in Kangas, auf der gestrichene Magazinpapiere hergestellt werden,
zu schließen. Insgesamt sollen sich über dieses Programm die
Erträge um ca. 100 Mio. Euro im Jahr bis Ende 2009 verbessern.
Holzversorgung
Die russischen Exportzölle auf Holz und die neue EU-Gesetzgebung
über den Einsatz von Bioenergie werden, so M-real, einen
kritischen Einfluss auf die weitere Entwicklung des Holzmarktes haben.
Im vierten Quartal 2007 sei die Holzbelieferung knapp gewesen, auch
wegen des vergleichsweise milden Winters. Nichtsdestotrotz sei es
bisher gelungen, die Holzversorgung der Werke ohne deutliche
Unterbrechungen zu sichern. Wenn sich die Situation nicht verbessere,
seien Produktionsstillstände unvermeidlich. Auch das Risiko von
Preissteigerungen bei Zellstoffholz erhöhe sich.
Die einzelnen Divisionen
In der Division Karton bzw. Konsumentenverpackungen fielen die
Umsätze auf 934 Mio. Euro (vgl. Tabelle) bei einem operativen
Gewinn von 56 Mio. Euro. Die ausgelieferte Menge stieg um 42.000 Tonnen
auf 1,2 Mio. Tonnen. Dabei blieb der Preis auf dem gleichen Niveau wie
im Jahr 2006.
Im größten Geschäftsbereich grafische Papiere fiel der
Umsatz ebenfalls deutlich auf 2,268 Mrd. Euro (vgl. Tabelle). Dabei
verringerte sich die ausgelieferte Menge deutlich auf 3 Mrd. Tonnen bei
einem operativen Verlust von 81 Mio. Euro. Ursächlich hierfür
waren vor allem ein schwächerer US-Dollar und höhere
Holzkosten.
Im kleinsten Geschäftsbereich Büropapiere blieb der Umsatz
mit 723 Mio. Euro (vgl. Tabelle) etwa gleich. Ohne Einmalkosten konnte
M-real hier einen operativen Gewinn von 23 Mio. Euro erreichen. Wegen
Neubewertungen in Höhe von 185 Mio. Euro und 30 Mio. Euro Kosten
für die Schließungs des Werkes Wifsta entstand jedoch ein
hoher operativer Verlust (vgl. Tabelle). Die ausgelieferte Menge ging
auf 947.000 Tonnen zurück.
Ausblick
Im ersten Quartal 2008 rechnet der Vorstand damit, dass sich die
Nachfrage nach Produkten des Unternehmens verbessern wird. Zu Beginn
des Jahres war die durchschnittliche Kapazitätsauslastung sehr
hoch. M-real versucht zurzeit, die Preise für gestrichene
Magazinpapiere und Faltschachtelkarton zu erhöhen. Auch bei
Feinpapieren wird aktiv über eine Preiserhöhung nachgedacht.
Über die zusammen mit Botnia erbaute uruguayische Zellstofffabrik
erhält M-real Zellstoff für seine Feinpapierfabriken in
Zentraleuropa. Erstmals geschah dies im Januar. Durch diese
Maßnahme soll sich die Profitabilität von M-real deutlich
verbessern. Auch deshalb rechnet der Vorstand damit, dass im ersten
Quartal die Gewinnsituation besser sein wird als im letzten Quartal
2007.
| M-real - Umsatz und Gewinn der Divisionen in Mio. Euro |
| Umsatz |
2007 |
2006 |
Q4/2007 |
| Verbraucherverpackungen |
934 |
971 |
225 |
| grafische Papiere |
2268 |
2390 |
569 |
| Büropapiere |
723 |
727 |
171 |
| Interner Umsatz und sonstige Geschäfte |
514 |
516 |
120 |
| Umsatz gesamt |
4440 |
4604 |
1085 |
Operativer Gewinn/Verlust |
| Verbraucherverpackungen |
56 |
43 |
0 |
| grafische Papiere |
-81 |
-212 |
-71 |
| Büropapiere |
-187 |
-18 |
-173 |
| Sonstige Geschäfte |
92 |
-42 |
-1 |
| Operativer Gewinn/Verlust gesamt |
-120 |
-229 |
-245 |
| % des Umsatzes |
-2,7 |
-5 |
-22,6 |
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7.
|
Norske Skog denkt über Schließung seiner Papierfabrik in Bruck nach |
|
Der
norwegische Norske Skog-Konzern prüft, ob sein Werk im
österreichischen Bruck an der Mur teilweise stillgelegt wird.
Konkret könnte die Papiermaschine 3, die 2007 insgesamt 125.000 t
Zeitungsdruckpapier herstellte, abgestellt werden. Betroffen wären
hiervon 100 Mitarbeiter. Die PM 3 stammt aus dem Jahr 1953. Bei 5,20 m
Breite läuft sie nur mit ca. 300 m/min. Norske Skog
möchte in Europa die Produktion von Zeitungsdruckpapier dauerhaft
um ca. 400.000 Jahrestonnen kürzen. Ebenso hat der finnische
UPM-Konzern bereits angekündigt, seine Papiermaschine in
Steyrermühl vorübergehend abzustellen. |
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8.
|
Södra investiert erneut im Bereich Energie |
|
Bei
der schwedischen Firma Södra Cell,Värö, soll eine neue
Eindampfanlage, ein wichtiger Teil im Energierückgewinnungsprozess
der Zellstofffabrik, sowie ein Rindentrockner im Wert von insgesamt ca.
53 Mio. Euro gebaut werden. Damit kann die Verbrennung von
Rindenabfällen minimiert und überschüssige Rinde zu
einem vollwertigen Biokraftstoff veredelt werden. Gleichzeitig
verringert sich der Bedarf an Heizöl. Wenn die neue Anlage
installiert und eingefahren ist, soll mit den Lieferungen von
überschüssiger Rinde ein Energiewert von 200 GWh pro Jahr
erzielt werden. Der Kohlendioxidausstoß von fossilen Brennstoffen
reduziert sich insgesamt um 75.000 Tonnen pro Jahr, und bei normalem
Betrieb kommt die Fabrik gänzlich ohne fossile Brennstoffe aus.
"Wir sehen diesen Schritt als
natürliche Fortsetzung unserer aktiven Bemühungen um eine
effizientere Nutzung von Energie", sagt der Geschäftsführer
von Södra Cell, Sten Holmberg. "Energie spielt in unserer
Geschäftstätigkeit eine zunehmend wichtige Rolle. Mit dieser
Investition senken wir zudem unseren Verbrauch an fossilen Brennstoffen
im Produktionsprozess, ein wichtiges Ziel angesichts der
Klimaproblematik."
Das heute vom Södra Cell-Vorstand beschlossene Investitionspaket
umfasst außerdem vier Maßnahmen bei Södra
Cell,Mönsterås, mit einem Gesamtwert von rund 9,7 Mio. Euro.
Die Investition in Mönsterås betrifft Verbesserungen bei der
Energieeffizienz und dem Umweltschutz sowie den Austausch veralteter
Anlagen. Södra investierte 2005 und 2006 bei seinen drei
schwedischen Zellstofffabriken rund 65 Mio. Euro in neue Turbinen, die
mittlerweile einen Energieüberschuss von nahezu 300 GWh pro Jahr
erzeugen. |
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9.
|
Flint Group gründet globale Geschäftseinheit Flexographic Products |
|
Die
Flint Group, Luxemburg, ein führender Zulieferer der Druck- und
Verpackungsindustrie, kündigte die Gründung der neuen
globalen Geschäftseinheit Flexographic Products an. Sie vereint
die Aktivitäten von Flint Group Printing Plates und das
rotec-Sleeve-Geschäft, das die Flint Group 2007 durch die
Akquisition
von Day International erworben hat.
Flint Group
Printing Plates ist ein führender Hersteller fotopolymerer
Druckplatten für den Flexo- und Buchdruck. rotec ist bekannt als
die Nummer Eins unter den Herstellern von Sleeves und Adaptersystemen
für Flexodruckanwendungen.
"Die neue Geschäftseinheit ist für uns ein logischer Schritt
im Anschluss an die Akquisition von Day International in 2007, um
daraus einen echten Mehrwert durch die Integration der Segmente zu
generieren", kommentierte Charles Knott, CEO der Flint Group.
Dr. Thomas Telser wird zum President der Flint Group Flexographic
Products berufen. Mario Busshoff wird zum Vice President Marketing
Management der Flint Group Flexographic Products ernannt. Die
Forschungsaktivitäten von Flint Group Printing Plates und rotec
sowie die anwendungstechnischen Abteilungen beider Segmente werden in
der neuen Abteilung Technology zusammengeführt. Die Leitung der
Einheit übernimmt Dr. Uwe Stebani, der zum Vice President
Technology ernannt wird.
Die regionalen Vertriebsteams von Flint Group Printing Plates und rotec
werden integriert. Sales Director Friedrich Klein übernimmt die
Verantwortung für das Direktkundengeschäft Westeuropa.
Dr.-Ing. Johannes Pietzka leitet als Sales Director das
Vertriebsgeschäft in den Regionen Lateinamerika, Osteuropa,
Afrika, Mittlerer Osten und Indien-Pazifik. Sales Director Roy
Schöttle übernimmt die Verantwortung für die vereinten
Vertriebsaktivitäten in Asien. Jim Rogers wird zum Vice President
North America ernannt und übernimmt in dieser Funktion die
Verantwortung für die Geschäftsaktivitäten der Division
Flexographic Products in den USA und Kanada. Sales Director Thomas
Isselhard übernimmt die Verantwortung für das globale Key
Account Management. Andreas Koch wird zum Sales Director für das
globale OEM-Geschäft ernannt. |
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10.
|
Neue Andritz-Division Automatisierungslösungen |
|
Der
internationale Technologiekonzern Andritz hat eine neue Division
für Automatisierungslösungen implementiert, die weltweit
Dienstleistungen und Produkte für Kunden aller
Andritz-Geschäftsbereiche anbieten wird. Die Division wird sich
aus vier Produktgruppen zusammensetzen: Engineered Systems (Leiter:
Adam Creery, Kanada), Simulation (Leiter: Milind Karkare, USA),
Advanced Process Control (Leiter: Bill Gough, Kanada) und Instruments
(Leiter: Josef Czmaidalka, Österreich).
Sämtliche Mitarbeiter und das gesamte Produktangebot von Universal
Dynamics Limited und IDEAS Simulation & Control - beide sind
100%-ige Andritz-Töchter und Teil des globalen
Andritz-Automation-Netzwerks - sind in der neuen Division
zusammengefasst. Alle bestehenden Standorte der Division bleiben
erhalten und werden darüber hinaus durch neue Büros in
Finnland, Chile, Brasilien, Indien, Südafrika, Australien, China
und anderen Ländern ergänzt. Damit stehen den Kunden
sämtliche Serviceleistungen praktisch vor Ort zur Verfügung.
"Mit dieser Umstrukturierung bieten wir unseren Kunden deutliche
Vorteile an, da nun das gesamte Automationsangebot aus einer Hand
kommt", sagt der Leiter der neuen Division, Milind Karkare. "Durch die
Zusammenführung unserer Stärken können wir die gesamte
Produktpalette anbieten - von der Prozess- und Steuersystemauslegung
über die Vorversuche mit Advanced Control bis hin zur Festlegung
der geeigneten Instrumentierung und Operator-Schulung. Die neue Division
soll die Lücke zwischen den Bereichen Projektierung und Betrieb
schließen und bietet den Kunden komplette
Automationslösungen von der Auslegung über die Umsetzung bis
zur laufenden Betreuung." |
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11.
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Metso erwirbt Lizenz für Biomassetrockner |
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Mit
dem Ziel, ihr Angebot auf dem wachsenden Markt der Nutzung von Biomasse zu
erhöhen, haben die finnische Firma Metso Paper und die Schweizer
Firma Swiss Combi - W. Kunz dryTec AG Anfang Januar einen Lizenzvertrag
für den Swiss Combi-Bandtrockner Kuvo unterzeichnet. Diese
Vereinbarung garantiert Metso Paper eine weltweite Lizenz für
dieses Produkt, mit dem Biomasse wie z. B. Rinde, Forstabfälle und
Sägemehl, die zur Zellstoff- und Papierherstellung sowie zur
Stromerzeugung genutzt werden, getrocknet werden kann. Der Bandtrockner
Kuvo kann verschiedene Niedrigtemperatur-Wärmequellen nutzen. Das
Produkt passt in Metsos Produktportfolio zur Biomasseverwendung.
Die Firma Swiss Combi - W. Kunz dryTec AG besteht seit fast 50 Jahren
und ist ein Maschinenbauunternehmen, das sich auf die Entwicklung,
Konstruktion und Realisierung von industriellen Trocknern für
Biomasse spezialisiert hat. |
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12.
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Ciba erreicht die Gewinnzone |
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Der
Schweizer Ciba-Konzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr nach
einem Verlust im Jahr 2006 einen Nettogewinn von 237 Mio. sfr
erwirtschaften. Bei einem Umsatz von 6,523 Mrd. sfr (plus 3%) lag der
Ertrag vor Zinsen und Steuern bei 552 Mio. sfr (i. Vj.: 531 Mio. sfr).
Armin Meyer, der Präsident des Ciba-Verwaltungsrates, wies darauf
hin, dass es dem Konzern gelungen ist, nach einer strategischen
Neuausrichtung wieder profitabel zu werden. Brendan Cummins, der neue
Vorstandsvorsitzende von Ciba, versprach, im Jahr 2008 die Margen des
Unternehmens noch konsequenter zu managen.
In
Asien wuchs der Umsatz von Ciba mit 7% überproportional stark,
während er in der Region Amerika um 1% zurückging. Über
sein Programm "operative Agenda" gelang es dem Unternehmen, in den
vergangenen zwei Jahren die operativen Kosten deutlich zu reduzieren.
Insgesamt wurden seit Anfang 2006 ca. 1100 Stellen abgebaut, rund 750
davon im Jahr 2007. Ende des vergangenen Jahres beschäftigte Ciba
noch 13.319 Mitarbeiter (i. Vj.: 14.130).
Coating Effects
In seinem Geschäftsbereich Coating Effects gelang es Ciba, den
Umsatz um 2% auf 1,837 Mrd. sfr zu steigern (Betriebsgewinn von 219
Mio. sfr - minus 10% zum Vorjahr). Die schlechtere Konjunktur der
Automobil- und der Baubranche in den NAFTA-Ländern belastete dabei
den Umsatz von Lackadditiven und Pigmenten, während der Umsatz
dieses Bereichs in Asien zunahm und in Europa stabil blieb.
Water & Paper Treatment
Der Umsatz bei Wasser- und Papierchemikalien stieg um 3% auf 2,525 Mrd.
sfr. Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität im
Papierchemikaliengeschäft - insbesondere das neue
Geschäftsmodell für Marketing und Verkauf -, eine strikte
Kostenkontrolle und die Schließung einiger Produktionswerke
erhöhten die Betriebsmarge von 3,3% im Jahr 2006 auf 4,6% im
vergangenen Jahr. Mit 116 Mio. sfr (i. Vj.: 81 Mio. sfr) ist der
Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern immer noch mit Abstand der
niedrigste aller drei Geschäftsbereiche des Unternehmens.
Gleichzeitig war der Forschungs- und Entwicklungsaufwand in diesem
Bereich mit 41 Mio. sfr ebenfalls der kleinste aller drei Divisionen.
Ausblick
Der Vorstand geht davon aus, dass die
Spezialitätenchemiebranche im Jahr 2008 weiter hohe Rohstoffkosten
bezahlen muss. Die allgemeinen wirtschaftlichen Prognosen seien
unsicher. Trotzdem erwartet Ciba ein nachhaltiges Umsatzwachstum in den
jeweiligen lokalen Währungen in Höhe des jeweiligen
Inlandsprodukts sowie eine Steigerung des Betriebsgewinns um rund 10%.
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13.
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"Print Creativity Award" |
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In
diesem Jahr wird von der Sternberg Stiftung in Kooperation mit :output
zum ersten Mal der mit 3000 Euro dotierte, internationale "Print
Creativity Award" vergeben.
Mit diem Preis sollen
Arbeiten ausgezeichnet werden, die neue Möglichkeiten im Umgang
mit dem Medium Print aufzeigen. Gesucht werden Konzepte, die die
Grenzen von Drucktechniken überschreiten und Verbindungen mit
anderen Medien herstellen, z.B. mit mobilen Kommunikationsmedien,
interaktiven Medien, mit ungewöhnlichen Materialien z.B. bei
Verpackungsanwendungen oder auch mit dreidimensionalen Räumen.
Der Print Creativity Award wird im Rahmen der Drupa 2008 verliehen, die
vom 29. Mai bis zum 11. Juni 2008 in Düsseldorf stattfindet. Die
Arbeiten müssen bis zum 15. Februar 2008 eingereicht werden.
Weitere Informationen im Internet. www.inputoutput.de oder
vdma.org/druck+papier. |
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14.
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ARC sieht ABB als Marktführer in der Automatisierung |
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In
ihrer kürzlich unter dem Titel "Automatisierungssysteme für
die verarbeitende Industrie" veröffentlichten Studie sehen die
amerikanischen Branchenanalysten der ARC Advisory Group den ABB-Konzern
weltweit an der Spitze des umfangreichen Automatisierungsmarktes. Der
aktuelle Bericht berücksichtigt unter anderem dezentrale
Leitsysteme (DCS), SPS- und SCADA-Systeme, sicherheitsgerichtete
Steuerungen, Starkstromantriebe, Bahnsteuerungen sowie Software und
Überwachungssysteme für die Prozessindustrie. Für den
globalen Automatisierungsmarkt, der im Jahr 2006 ein Volumen von 30
Mrd. US-$ (rund 21 Mrd. Euro) verzeichnen konnte, prognostiziert die
Studie eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 9,6%, so
dass bis 2011 mehr als 47 Mrd. US-$ (etwa 33 Mrd. Euro) zu erwarten
sind.
Die ARC-Studie stellt fest, dass die
verarbeitende Industrie zunehmend ihre Anlageneffizienz steigern
müsse, um sich auf den globalisierten Märkten zu behaupten,
was ohne moderne Automatisierungssysteme und Geschäftsprozesse
nicht machbar sei. Die Unternehmen müssten schnell und flexibel
auf Marktchancen reagieren und ihre finanziellen Möglichkeiten
optimal nutzen können, sähen sich aber gleichzeitig mit einem
Mangel an qualifizierten Arbeitskräften konfrontiert.
ABB zählt sich in Schlüsselbranchen wie Öl und Gas oder
Papier und Zellstoff schon lange zu den Spitzenanbietern, sowohl in
Europa als auch in den USA, dem mittleren Osten und Afrika. Auf dem
asiatischen Markt liegt ABB in der Zementbranche, der Pharmaindustrie
und der Papier- und Zellstoffindustrie nach eigener Einschätzung
ebenfalls ganz vorn und könne auch in allen anderen verarbeitenden
Industriezweigen Erfolge vorweisen. "Dank unseres umfangreichen
Automatisierungsportfolios und der herausragenden Branchenkenntnisse
kombiniert mit weltweit verfügbaren Dienstleistungen,
Projektlieferungen und Engineering-Ressourcen können wir bei ABB
unseren Kunden Lösungen anbieten, die ihre
Konkurrenzfähigkeit auf dem globalisierten Markt sichern", sagt
Veli-Matti Reinikkala, Leiter der Division Prozessautomation von ABB.
In ihrer Studie untersuchten die Analysten des ARC die wichtigsten
Indikatoren für ein Wachstum auf dem globalisierten
Automatisierungsmarkt - von der Kapazitätsauslastung über die
Produktivität bis hin zur industriellen Produktion - und
analysierten, wie diese Faktoren den Markt in den kommenden Jahren
beeinflussen werden. Trotz der Turbulenzen auf den US-amerikanischen
und kanadischen Märkten, urteilt ARC, seien die globalen
Aussichten für die Automatisierungs- und Fertigungsbranche nach
wie vor glänzend. Gestiegene Energiepreise förderten die
Investitionsaktivitäten der Öl- und Gasbranche sowie der
Prozessindustrien, wo es immer noch einen umfangreichen Projektstau
gebe. Auch die Pharma- und Biotechnologiebranchen würden stark
bleiben und insbesondere in Asien und anderen Entwicklungsregionen
weiter stark wachsen. Asien werde insgesamt das Wachstumszentrum
bleiben, wachsen würden aber auch die Märkte im mittleren
Osten sowie in Osteuropa und Lateinamerika.
Weitere Informationen zu der Studie "Automatisierungssysteme für
die verarbeitende Industrie" und andere Studien über den
globalisierten Markt sind im Internet verfügbar.
www.arcweb.com |
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15.
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Rundholzabsatz in Finnland auf Rekordniveau in 2007 |
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Finnlands
Forstindustrie kaufte im Jahr 2007 eine Rekordmenge an Holz aus den in
Privatbesitz befindlichen Wäldern des Landes. Insgesamt lag die
angekaufte Menge bei fast 53 Mio. m3, das sind rund 25% mehr
als im Jahr 2006. Mit dem Holz, das die Forstbesitzer verkauften,
erzielten sie Gewinne von über 2 Mrd. Euro. "Finnlands
Forstindustrie braucht jedoch in Zukunft noch mehr Holz. Wenn wir die
Beschäftigung und die Produktion auf dem derzeitigen Niveau halten
wollen, müssen aus den in Privatbesitz befindlichen Forsten
jährlich mindestens 60 Mio. m3 Holz bereitgestellt
werden. Diese Menge sollte im Laufe dieses Jahres erreicht werden",
erklärt Anne Brunila, die Präsidentin und
Vorstandsvorsitzende des Verbands der Finnischen Forstindustrie.
"Hinsichtlich der nachhaltigen Nutzung der Forstressourcen Finnlands
ist dies ein angemessenes Ziel, aber die zunehmende Abholzung auf einem
solchen Niveau erfordert von den privaten Forstbesitzern einen
aktiveren Beitrag. Die finnische Regierung muss die Forstbesitzer
ermutigen, mehr Holz auf den Markt zu bringen. Durch die von Russland
auferlegten Exportzölle droht ein Stopp der Holzimporte von diesem
Land zu Beginn des Jahres 2009, wenn nicht vorher eine Lösung
gefunden wird. Derzeit bleiben jährlich rund 10 Mio. m3 Holz in privaten Forsten ungenutzt", erläutert Anne Brunila.
Wachstum am stärksten beim Absatz von Kiefern
Der Kauf von Kieferstämmen erhöhte sich in 2007 um 41%, bei
Fichtenzellstoffholz waren es 14%, und bei anderen Holzssorten betrug
der Zuwachs 21% bis 24%. Der Lieferumfang lag bei 5,9 Mio. m3 und machte 14% aller Rundholzeinkäufe in 2007 (15% in 2006) aus.
Der Preis des in Zellstofffabriken verwendeten Fichtenholzes ist in
Großbritannien und Schweden fast 20% niedriger als in Finnland.
In den USA, dem weltweit größten Zellstoffproduzenten,
bezahlen die Fabriken 23% bis 46% weniger für Zellstoffholz als ihre
finnischen Wettbewerber. In Südamerika kann Laubholz zur
Zellstoffproduktion 35% bis 60% weniger kosten als in Finnland. Da die
in Finnland ansässigen Firmen die höheren Kosten für
Rohstoffe nicht auf die Preise schlagen können, läuft
Finnland Gefahr, für Sägewerke und andere
Forstindustriebetriebe weniger attraktiv zu werden.
Finnland ist beim Forstschutz die Nr. 1
Rund 8,2% des Forstlandes in Finnland ist streng geschützt, das
ist mehr als in anderen EU-Ländern, wo im Schnitt unter 3% aller
Forste unter Schutz stehen. Vernünftige Praktiken der
Holzversorgung sollen helfen, die Biodiversität der finnischen
Wälder zu sichern. Die Firmen schulen ihre Mitarbeiter in Fragen
des Schutzes der Forste. |
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I.
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Stefan Bredemann
(45) ist seit dem 1. Januar 2008 Mitglied der
Geschäftsführung der Hartmann Druckfarben GmbH in Frankfurt.
Nach beruflichen Stationen als Exportleiter Hartmann Druckfarben,
Exportleiter Sun Chemical Europa, General Manager Sun Chemical Schweiz
und als stellvertretender Geschäftsführer verstärkt
Stefan Bredemann jetzt das Geschäftsführungsteam um Michael Hirthammer und Detlev Münnich. Stefan Bredemann folgt auf Dieter W. Herrmann (63), der zu Jahresanfang in den Ruhestand gegangen ist.
Der Verwaltungsrat des Centre Technique du Papier (CTP), Grenoble, hat Gilles Lenon (43) zum neuen Geschäftsführer des CTP ernannt. Er ist Nachfolger von Jacques Sturm.
Er studierte Maschinenbau an der französischen Schule für
Montanindustrie und schloss seine Studien mit einer Spezialisierung auf
Biotechnologien ab. 1989 kam er zum CTP.
Seit 1. Dezember 2007 ist Mark Hutchison
neuer Finanzvorstand und Vizepräsident der Schweizer Firma
BTG Eclépens S.A. Davor war er bei der Spectris plc,
Großbritannien, als Unternehmenscontroller beschäftigt. Mit
Wirkung zum 1. März 2008 übernimmt Brian Pahl die
Position als Präsident von BTG. Pahl ist seit 2005 Leiter der
Division Papermaking Effects bei der Ciba Spezialitätenchemie AG,
Basel, gewesen. Davor war er Leiter der Division Zellstoff und Papier
bei der Firma Hercules Incorporated, USA.
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II.
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Norwegen
Der norwegische Norske Skog-Konzern hat 650.000 eigene Aktien zum Preis von 3,16 Euro gekauft.
143.000 dieser Aktien sind zum gleichen Preis von 3,16 Euro je Aktie
vor allem an Mitglieder des Unternehmens weiterverkauft worden. Nach
dem Kauf hält Norske Skog selbst 1.106.300 Aktien. Der Kauf
erfolgte mit der Bewilligung der Jahreshauptversammlung, bis zu 10% der
Aktien zurückkaufen zu können. Das derzeitige
Aktienrückkaufprogramm ist auf 1.400.000 Aktien begrenzt und
läuft bis zum 29. Februar 2008. Folgende Mitglieder haben Aktien
zum Preis von je 3,16 Euro gekauft: Tom Bratlie (2000 Aktien,
Gesamtaktien jetzt 2995), Eric Dòlce (5000 Aktien, Gesamtaktien
jetzt 7503), Carsten Dybevig (7000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 7250),
Andreas Enger (10.000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 12.410), Knut
Kårbø Erichsen (3200 Aktien, Gesamtaktien jetzt 4600),
Morten Holum (1000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 2215), Kristin S.
Klitzing (2000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 2410), Jarle Langfjæran
(1000 Aktien, Gesamtaktien jetzt 5578), Kåre Leira (1000 Aktien,
Gesamtaktien jetzt 2532), Christian Rynning-Tønnesen (10.000
Aktien, Gesamtaktien jetzt 13.263), Kim Wahl (100.000 Aktien,
Gesamtaktien jetzt 200.000) und Ingrid Wiik (1500 Aktien, Gesamtaktien
jetzt 2160).
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III.
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