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Allgemeine Papier-Rundschau
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7. März 2008
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Erscheint 2 x im Monat
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1.
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Holmen schließt 2007 leicht verbessert ab |
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Der
schwedische Holmen-Konzern setzte im Jahr 2007 insgesamt 2,13 Mrd.
Euro (i. Vj.: 1,99 Mrd. Euro) um. Dabei blieb der Gewinn nach
Steuern mit 161 Mio. Euro (i. Vj.: 157 Mio. Euro ) kaum verändert.
Operativ konnte das Unternehmen seine Erträge immerhin um 58,31
Mio. Euro auf 307 Mio. Euro steigern. Im operativen Gewinn sind
zahlreiche Einmalkosten und -erträge enthalten. Dazu zählen
226 Mio. Euro für die Neubewertung der Holmen gehörenden
Wälder, aber auch 172 Mio. Euro für die Abschreibung auf
aktivierten Goodwill und nicht näher bezeichnete Anlagegüter.
Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter war mit 4931 (i. Vj.: 4958)
kaum verändert.
In seinem größten
Geschäftsbereich Holmen Paper stellt das Unternehmen vor allem
Zeitungsdruckpapier her. Diese Division setzte 1,11 Mrd. Euro (i.
Vj.: 1,09 Mio. Euro) um und erwirtschaftete dabei einen operativen
Verlust von 105,83 Mio. Euro (i. Vj.: Gewinn von 81,42 Mio. Euro).
Dieser kommt vor allem durch Goodwill-Abschreibungen in Höhe von
61,44 Mio. Euro und weitere Abschreibungen auf Anlagegüter von 111
Mio. Euro im vierten Quartal zustande. Ohne diese Einmalzahlungen
hätte der operative Gewinn 67,27 Mio. Euro betragen und wäre
damit nur leicht gefallen. Die ausgelieferte Zeitungsdruckpapiermenge
betrug fast unverändert 2,025 Mio. Tonnen.
Im zweitgrößten Bereich Iggesund Paperboard, also der
Herstellung von Frischfaserkarton, setzte das Unternehmen 550 Mio. Euro
(i. Vj.: 565 Mio. Euro) um. Dabei verdiente Iggesund 64,68 Mio. Euro
(i. Vj.: 81,2 Mio. Euro). Die Lage für Frischfaserkarton in Europa
bezeichnet das Unternehmen als stabil. Insgesamt ging die ausgelieferte
Menge bei Iggesund um ca. 20.000 Tonnen auf 516.000 Tonnen zurück.
Die ausgelieferte Zeitungsdruckpapiermenge betrug fast unverändert
2,025 Mio. Tonnen.
Im Bereich Holmen Forest betrug der Umsatz 515 Mio. Euro (i. Vj.: 436
Mio. Euro). In diesem sehr deutlichen Umsatzzuwachs spiegeln sich auch
höhere Preise für Holz wider. Aufgrund von Neubewertungen
nach dem International Accounting Standard 41 bewertet Holmen seinen
Waldbestand um 236,39 Mio. Euro höher. Vor allem daraus ergibt
sich ein deutlicher Sprung beim operativen Gewinn auf 302 Mio. Euro (i.
Vj.: 69,43 Mio. Euro.
Auch bei Holmen Holz fielen ungewöhnlich hohe Gewinne von 22,24
Mio. Euro (i. Vj.: 8,63 Mio. Euro) bei einem Umsatz von nur 63,28 Mio.
Euro (i. Vj.: 50,21 Mio. Euro) an. Ursache hierfür waren
höhere Preise und ein leichtes Ansteigen der ausgelieferten Menge
auf 262.000 m3 wider.
Mit Holmen Energie produzierte das Unternehmen im vergangenen Jahr 1193
GWh elektrische Energie aus Wasserkraft. Die Umsätze daraus gingen
leicht um 10,7 Mio. Euro auf 171,7 Mio. Euro zurück, und der
operative Gewinn stieg um ungefähr 33% auf 29,37 Mio. Euro.
Einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gab das Unternehmen nicht. |
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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| Sturm in Schweden zerstört erneut Wald |
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Ein Sturm am 22./23. Februar in Schweden brachte erneut 1,2 Millionen m2
Wald von Mitgliedern der schwedischen Södra Konzerns zu Fall. Bei
früheren Stürmen in diesem Winter wurden weitere 500.000 m2
Wald von Södras Waldeigentümern beschädigt. Södra
geht davon aus, dass das Holz mit den derzeit im Unternehmen
verfügbaren Ressourcen aufgearbeitet werden kann.
"Obwohl wir es mit erheblich geringeren Mengen zu tun haben als bei den
Stürmen Gudrun und Per, muss jetzt in sehr kurzer Zeit ein
großer Arbeitsaufwand geleistet werden", erklärt Mats
Sandgren, Leiter der Forstabteilung bei Södra.
Das Problem bestehe darin, dass das Wurfholz über sehr
große Areale verteilt und die Borkenkäferpopulation infolge
früherer Stürme bereits alarmierend hoch sei. Dadurch sei die
Gefahr für Waldschäden bei den betroffenen Waldbesitzern
besonders groß. Södra hat sich zum Ziel gesetzt, die
Sturmholzaufarbeitung bis zum 15. Mai abzuschließen.
"Södra wird seine personellen und maschinellen Ressourcen auf die
vom Sturm betroffenen Gebiete konzentrieren, indem ein Großteil
der Maschinen dort eingesetzt und die Abholzung von stehenden
Bäumen vorübergehend eingestellt wird. Der Kampf gegen den
Borkenkäfer geht in diesem Frühjahr in eine entscheidende
Phase. Dabei gilt es, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die
wir zur Verfügung haben", meint Sandgren.Das Ausmaß der
Schäden in den einzelnen Waldbeständen lässe sich jedoch
begrenzen.
Wenn die wichtigste Arbeit, die Aufarbeitung des Wurfholzes, erledigt
ist, empfiehlt Södra seinen Mitgliedern, Borkenkäferfallen
auszulegen, um eine Verbreitung des bereits vorhandenen
Schädlingsbefalls zu begrenzen.
Orkantief Emma in Deutschland
Welche
Auswirkugen das Orkantief Emma, das Ende Februar über
Deutschland wütete, gehabt haben könnte, ist z. Zt.
noch unklar. In Teilen sächsischer und bayrischer
Wälder warnten die Behörden davor, diese zu betreten, da
etliche Bäume nicht vollständig umgestürtzt waren.
Tendenziell könnte der Sturm zu einem kurzfristigen
Überangebot von Holz und damit zu fallenden Preisen
führen.
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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2.
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IPV: Preisanpassungen bei Tüten, Beuteln und Folien
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Die
ersten beiden Monate des Jahres 2008 sind für die Hersteller von
flexiblen Verpackungen mengenmäßig positiv verlaufen.
Trotzdem stehen sie unter massivem Kostendruck durch eine stetig nach
oben weisende Preisspirale bei den Rohstoffpreisen für Papier und
Kunststoff, so der Industrieverband Papier und Plastikverpackungen
(IPV), Frankfurt. Das mache rohstoffbedingte Preiserhöhungen bei
Beuteln, Tüten, Tragetaschen und industriellen Vorverpackungen
erforderlich.
Die Preisanpassungen bei flexibeln
Verpackungen aus Papier sollen sich in einem Korridor um 10% bewegen .
Bei den Papierfabriken gab es innerhalb der letzten zwölf Monate
drei erhebliche Preissteigerungen. Dies allein bedingte eine
Preisanpassung um rund 8%, so der IPV. Dazu kämen noch gestiegene
Kosten für Transport, Energie, Farben und Klebstoffe, die sich
insgesamt mit rund 2% bemerkbar machen. Weitere
Rationalisierungspotenziale seien bei den Herstellern nicht mehr
vorhanden. Die Rohstoffpreise für Kunststoffe seien im Schnitt um
17% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen.
Weitere Preisanpassungen im Jahresverlauf zeichneten sich durch die
anstehenden Tariflohnerhöhungen ab. |
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3.
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Södra vereinbart Forschungskooperation mit Tetra Pak |
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Der
schwedische Södra-Konzern, die Firma Tetra Pak und die Technische
Hochschule Chalmers beginnen eine Forschungszusammenarbeit zur
Entwicklung einer Technologie für erneuerbare, kostengünstige
und wettbewerbsfähige Kartonverpackungen. Vinnova, die dem
schwedischen Wirtschaftsministerium unterstellte Agentur für
Innovationssysteme, bezuschusst das Projekt im Rahmen des
Branchenforschungsprogramms für die Forst- und Holzindustrie.
Formulosa, so der Name des Projekts, wird insgesamt drei Doktoranden
fünf Jahre lang finanzieren. Der Startschuss fiel am 1. Februar
2008.
Das übergreifende Ziel des
Formulosa-Projekts ist die Entwicklung einer Materialtechnologie
für Kartonverpackungen. Dabei stehen vor allem drei Bereiche im
Vordergrund:
- neue Verpackungen aus stabilem Leichtkarton,
- beliebig formbarer Zellstoff,
- Verbundwerkstoffe aus Zellulosefasern und Thermoplast.
Dies soll erreicht werden durch chemische Modifizierung der Zellulose
auf der Basis intelligenter Lösungen. Durch die Verwendung von
stabilerem Karton, formbaren, festen und steifen Verbundwerkstoffen
sowie Holz/Zellstoff mit beliebiger Formbarkeit lassen sich die Kosten
für Verpackungen optimieren. Die Forschung soll in enger
Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und den Chalmers-Instituten
für organische Chemie, polymere Werkstoffe und Verbundwerkstoffe
betrieben werden.
Lebensmittelverpackungen sind für die Haltbarkeit des Inhalts
generell wichtig, weil sie vor Transportschäden und Befall von
Mikroorganismen schützen. Strategien für eine nachhaltige
Entwicklung zielen in der Regel auf eine Reduzierung des
Verpackungsgewichts und eine Erhöhung des Anteils von erneuerbaren
Rohstoffen ab. Das Formulosa-Projekt berücksichtigt beide
Bereiche. Durch die Versteifung des Kartonmaterials kann das Gewicht
verringert werden, da der Faserstoffverbrauch reduziert wird. Die
vermehrte Verwendung von holzbasierten Rohstoffen ist ein Beitrag zu
einer nachhaltigeren Gesellschaft.
Formulosa unterstützt das vorhandene Forschungscluster von
Södra und Chalmers, das Avancell-Zentrum für Fasertechnik.
Hier wird bereits auf dem Gebiet der organisch-chemischen Modifizierung
von Zellulosefasern geforscht. Das Projekt arbeitet nach dem "Green
Chemistry"-Konzept für nachhaltige Chemie, das von der American
Chemical Society herausgegeben wurde. Hauptanliegen des Konzepts sind
unter anderem Vermeidung von Abfällen, sparsamer Energieverbrauch
und ein Fokus auf Wiederverwertung. |
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4.
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Stora Ensos SC-Papiermaschine in der chinesischen Provinz Shandong eingeweiht |
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Hannu
Alalauri, der stellvertretende Vorsitzende für den Bereich
Magazinpapiere beim Stora Enso-Konzern, und Vertreter der Firma Huatai
und der örtlichen Regierung haben Ende Januar 2008 Stora Ensos
SC-Papiermaschine in Dongying in der chinesischen Provinz Shandong
eingeweiht. Die Maschine mit einer Kapazität von 200.000 t
SC-Papier nahm die Produktion am 25. November 2007 auf.
"Das SC-Papier, das hauptsächlich auf Basis von Altpapier
produziert wird, schließt eine Lücke im Markt, da es in
China derzeit keinen anderen Hersteller von SC-Papier gibt. Die
SC-Papiermaschine wird von der Firma Stora Enso Huatai Paper Company
betrieben, an der Stora Enso einen Anteil von 60% hält und der
chinesische Partner Shandong Huatai Paper einen solchen von 40%",
erklärt Markku Pentikäinen, stellvertretender Vorsitzender
von Stora Enso für den Bereich Asien-Pazifik und Russland. |
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5.
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Technidyne Corporation verstärkt sich auf dem europäischen Markt |
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Das
US-Unternehmen Technidyne, mit über 30 Jahren Erfahrung in der
Entwicklung und Herstellung von optischen Messgeräten
für die Papierindustrie, verstärkt sich in Europa, um
eine möglichst flächendeckende Präsenz für den
Service, Support und Vertrieb der Prüfstrasse ProfilePlus Line zu
erreichen. Mit der belgischen Firma rycobel nv gewannen die
Amerikaner einen europäischen Partner, der sei Anfang
2008 als Technidyne-Europazentrale fungiert. Angelika Stalinski
vertritt seit 2003 Technidyne
in Deutschland, Österreich und der Schweiz und wird
nun ihre Erfahrung als Produktmanager für die Farbmessung in
der rycobel-group einbringen. Sie bleibt weiterhin mit einem Büro
in Germering Ansprechpartnerin für Beratung, Support, Wartung und
Verkauf.
Inzwischen sind über zehn
verschiedene Module für die aus Einzelgeräten bestehende
Prüfstraße zur Messung von Papiereigenschaften
erhältlich: Glanz, Rauhigkeit/Porosität
(Bendtsen/Sheffield/Gurley), Print Surf, Burst, ISO-Farbmessung (
Weiße, Weißgrad, Opazität, Fluoreszenz),
Tappi-Brightness, Tappi-Opacitiy, Tensile Strength Alignment +
Faserorientierung, Reißfestigkeit, Dicke und Flächengewicht.
Insgesamt sind weltweit 289 Module der flexiblen
Prüfstraße stand-alone oder als System kombiniert im
Einsatz. |
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6.
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Erweiterung der Gießerei bei Metso abgeschlossen |
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Metso
Paper weihte die Erweiterung seiner Gießerei Rautpohja im
finnischen Jyväskylä am 8. Februar 2008 ein. Durch die
Investition erhöht sich die Kapazität der Gießerei, und
die Lieferzeiten verkürzen sich, vor allem beim Austausch von
Walzen und Zylindern im Servicegeschäft, einem der
Hauptwachstumsbereiche von Metso Paper. Jetzt können
Walzen für über 12 m breite Papier- und Kartonmaschinen
gegossen werden. Der Wert der Gesamtinvestition, einschließlich
der bereits erfolgten Maschineninvestitionen, liegt bei über 20
Mio. Euro. Mit der Investition in die Erweiterung der Gießerei
erhöht sich dort die Kapazität von 300 auf 500 Walzen pro
Jahr.
Die Investition beinhaltet eine neue, 3000 m2
große Gießereihalle mit einer Höhe von 25 m und einer
Tiefe von 15 m. Dies ermöglicht die Handhabung langer Objekte.
Außerdem umfasst die Erweiterung noch einen Schmelzofen mit
Verladevorrichtung, einen Wärmebehandlungsofen und fünf
Kräne. Die Hebekapazität des größten Krans
beträgt 140 Tonnen. Der Hochofen ist mit einem
Wärmerückgewinnungssystem ausgestattet. |
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7.
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Branchenkonferenz Papier in Brandenburg soll Weg für engere Kooperationen frei machen |
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Am
31. Januar 2008 fand in Potsdam unter Leitung der Zukunftsagentur
Brandenburg, der PTS und dem Ministerium für Wirtschaft des Landes
Brandenburg zum ersten Mal die Branchenkonferenz Papier statt. 90
Besucher aus der Wertschöpfungskette Papier sowie Referenten aus
Papierherstellung, Papierverarbeitung, Hochschulen und der PTS
diskutierten Probleme und Trends in der Papierbranche.
Ziel der Veranstaltung war es, das Branchenkompetenzfeld Papier in der
Region Brandenburg durch eine engere Kooperation innerhalb der
Wertschöpfungskette Papier zu stärken. Ulrich Junghanns,
Minister für Wirtschaft des Landes Brandenburg, stellte die in den
letzten Jahren rasante positive Entwicklung der Papierindustrie mit
zweistelligen Wachstumsraten vor. Er machte aber auch darauf
aufmerksam, dass dieses Wachstum nicht über einige Probleme
hinwegtäuschen dürfe, die einer nachhaltigen erfolgreichen
Entwicklung der Branche im Weg stünden.
Beiträge von Gerald Prinzhorn (Mosburger Corrugated, Spremberg)
und Jürgen Schoepe (Schoepe-Display, Dahlewitz) zeigten, dass
Hersteller wie Verarbeiter mit den gleichen Problemen konfrontiert
werden und welches Potenzial noch in der Wertschöpfungskette
Papier steckt, wenn Synergien genutzt werden und die Beteiligten auch
mal "über den Tellerrand" schaut.
Als Kernprobleme bei der Herstellung und der Verarbeitung von Papier
nannten die Referenten neben der Energie und der Rohstoffbeschaffung
vor allem die mangelnde Fachausbildung von jungen Leuten. Die
Teilnehmer diskutierten auch Möglichkeiten, wie das Image der
Region und der dort angesiedelten Papierbranche durch Marketing und
Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam verbessert werden könnte.
Auch hier spiele der Blick über den Tellerrand eine entscheidende
Rolle, da viele andere Branchen einen höheren
"Attraktivitätsfaktor" besäßen als die "old fashioned"
Papierindustrie.
Sicherung des Fachkräftebedarfes
Das
Thema Sicherung des Fachkräftebedarfes spielt in jedem Unternehmen
zunehmend eine Rolle, verstärkt in der Region Brandenburg durch
die demographische Entwicklung. Dem Trend des Wegzuges junger Menschen
kann nur mit geeigneten Projekten wie z.B. verbesserten
Ausbildungsangeboten in der Region entgegengetreten werden. Zu
möglicher Personalentwicklung und -förderung
referierten Roland Zelm (TU Dresden), Dr. Volker Höntsch
(Papiermacherzentrum Gernsbach) und Karl-Heinz Nötzold (P2V
Altenburg) über die Möglichkeiten eines
Fachkräfteaufbaus in der Papierindustrie. Dr. Hans Georg
Helmstädter (FH Brandenburg) informierte über die gemeinsame
Initiative mit der Fachhochschule Eberswalde, in der Uckermark am
Papierstandort Schwedt eine Präsenzstelle einzurichten, die eine
Hochschulausbildung in der Region dezentral anbietet. Ein
vergleichbares Projekt sei in der Prignitz sehr erfolgreich.
Als weitere Probleme thematisierten Referenten die Logistik und den
mangelnden Informationsaustausch in der Wertschöpfungskette
Papier. In Brandenburg sind 26 größere und eine Vielzahl
kleinerer Unternehmen des Branchenkompetenzfeldes Papier ansässig.
Sie hätten das Potenzial noch nicht ausgeschöpft, das in der
Kooperation bei Logistik, der Entwicklung neuer Produkte, der
Optimierung von Prozessen oder der Weiterbildung liege.
Der Vorschlag, ein Branchen-Netzwerkes in Brandenburg aufzubauen,
bewerteten die Teilnehmer als sehr positiv und einige Firmen wollen in
den nächsten Monaten gemeinsam ein entsprechendes Konzept
erarbeiten. |
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8.
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Studie: Holz-, Papier- und Verpackungsindustrie in der Klemme zwischen steigenden Kosten und sinkender Nachfrage |
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Die Holz-, Papier- und Verpackungsindustrie sucht nach neuen Wegen,
ihre Lebensfähigkeit und Ertragskraft zu sichern. Dabei zeichnen
sich zwei Grundrichtungen ab. Die Unternehmen am oberen, rohstoffnahen
Ende der Wertschöpfungskette sehen sich zunehmend als
Massenguthersteller, denen ein besonderer Service oder eine bessere
Qualität nicht zu höheren Erträgen verhilft. Ihre
Strategie lautet "zurück zu den Grundlagen": ein Standardprodukt
in guter Qualität pünktlich zu liefern und das zu
möglichst günstigen Kosten und Preisen. Sie
überprüfen ihre Geschäftsmodelle mit dem Ziel,
unnötige Komplexität zu eliminieren.
Der Gegenentwurf vom anderen, kundennäheren Ende der Lieferkette
besteht darin, sich über die Produktdifferenzierung von
Wettbewerbern abzuheben und Serviceleistungen gezielt so einzusetzen,
dass sie zusätzlichen Umsatz und Ertrag generieren. Das geht aus
der Publikation "CEO Perspectives - Viewpoints of CEOs in the Forest,
Paper & Packaging Industry Worldwide" der Wirtschaftsprüfungs-
und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor.
Für die diesjährige Auflage befragte PwC 26 CEOs der Forest,
Paper & Packaging Industrie (FFP) aus allen Teilen der Welt zu den
wesentlichen und aktuellen Themen der Branche.
Insgesamt steht die Branche unter enormem Kostendruck. Der Zellstoff,
für einen großen Teil dieses Industriezweigs der
größte einzelne Kostenfaktor, hat sich im Laufe der letzten
Jahre ständig verteuert. Und die Papier- und Pappeerzeuger
arbeiten generell mit hohem Energieeinsatz. So sehen die meisten
Top-Manager der Branche ihre Hauptaufgabe darin, diese Kosten zu
senken. Der Einkauf von Zellstoff in Niedrigkosten-Ländern
stößt aber an seine Grenzen. Die Top-Manager von
Unternehmen, die über eine integrierte Wertschöpfungskette -
vom Holz bis zum Endprodukt - verfügen, betrachten diesen direkten
Zugriff auf das Fasermaterial als wesentlichen Wettbewerbsvorteil.
Dem Kostendruck steht eine tendenziell sinkende Nachfrage nach Holz-
und Zellstoffprodukten gegenüber. So klagen nordamerikanische CEOs
aus der Holzindustrie über den schwachen Bauholzmarkt. Sie
bekommen den dramatischen Rückgang neuer Wohnungsbauprojekte zu
spüren, eine Folge der Subprime-Krise, die im vergangenen Jahr
begann. Während dieser Einbruch von begrenzter Dauer sein
dürfte, sehen viele Top-Manager der Branche in der sinkenden
Nachfrage nach Zeitungsdruckpapieren in den Industrieländern eher
eine langfristige Entwicklung. Einige von ihnen meinen allerdings, dass
der wachsende Bedarf in den Schwellenländern den
Nachfragerückgang in den reifen Märkten kompensieren wird.
Für Alexander Winter, der bei PwC Deutschland den Bereich Holz-,
Papier- und Verpackungsindustrie betreut, ist es aber klar: "Die
Branche bedarf einer aktiven Konsolidierung von innen heraus. Sie
leidet nach wie vor unter Überkapazitäten, und die in einigen
Bereichen sinkende Nachfrage verschärft diesen Druck
zusätzlich. Dadurch wird es auf absehbare Zeit schwierig bleiben,
die Preise den steigenden Kosten anzupassen. Strategisch wäre auch
zu überlegen, ob es nicht günstiger wäre, näher an
oder sogar in den neuen Wachstumsmärkten zu produzieren, z. B. in
China, Indien, Osteuropa oder Brasilien. Aber in einer Branche, die
ihre Investitionen in der Regel auf zwanzig Jahre rechnet, ist es ein
Problem, so rasch zu handeln, wie es eigentlich nötig wäre."
Die Studie "CEO Perspectives - Viewpoints of CEOs in the Forest, Paper
& Packaging Industry Worldwide" finden Sie im Internet. www.pwc.de/de/industrielle-produktion. |
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9.
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MeadWestvaco steigert Umsatz und Ertrag |
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Der
US-amerikanische MeadWestvaco-Konzern (Richmond, Virginia) setzte im
vergangenen Jahr 6,91 Mrd. US-$ (i. Vj.: 6,53 Mrd. US-$) um. Dabei
verdiente das Unternehmen nach Steuern 285 Mio. US-$ (i. Vj.: 93 Mio.
US-$). MeadWestvaco betreibt Verpackungswerke, die in wesentlichem
Umfang weltweit Produkte für Markenartikel herstellen. Diese
umfassen Pflegeprodukte, Getränke, Tabakverpackungen und
Gesundheitsprodukte. In diesem größten
Geschäftsbereich, den das Unternehmen Packaging Resources nennt,
stiegen die Umsätze um ca. 70 Mio. US-$ auf 3,02 Mrd. US-$ bei
einem leicht erhöhten operativen Gewinn von 322 Mio. US-$. Im
zweitgrößten Geschäftsbereich Verbraucherlösungen
bietet das Unternehmen unter anderem Verpackungen für DVDs, CDs
oder Spiele an. In China hat MeadWestvaco ein neues Dosiersystem mit
dem Namen Keltec eingeführt, das ein Erfolg zu sein scheint. In
diesem Bereich setzte das Unternehmen 2,431 Mrd. US-$ (i. Vj.: 2,17
Mrd. US-$) um, bei einem leicht verringerten operativen Gewinn von 86
Mio. US-$. |
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10.
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Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald und Risikovorsorge durch Forst- und Holzwirtschaft |
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Anlässlich
des dritten Forums der Arbeitsgemeinschaft der Rundholzverbraucher
(AGR), Bonn, am 23. Oktober 2007 in Hannover zum Thema "Auswirkungen
des Klimawandels auf den Wald und Risikovorsorge durch Forst- und
Holzwirtschaft" wurden unter Beteiligung von Wissenschaftlern,
Forstwirten, der Verbände, Ministerien des Bundes und der
Länder sowie Vertretern der Holzwirtschaft in drei Workshops
Feststellungen und Empfehlungen zum Thema erarbeitet.
Allgemein wurde festgestellt, dass der Wald und seine Leistungen
innerhalb der Klimadiskussion nicht ausreichend gewürdigt wird.
Hierfür sei die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie
notwendig. Ohne in eine "Klimahysterie" zu verfallen, könne davon
ausgegangen werden, dass die Erderwärmung in den nächsten
Jahrzehnten um ca. zwei Grad zunehmen werde.
Die Workshops befassten sich mit den Konsequenzen dieser Entwicklung
für das Ökosystem Wald. In seinem Eingangsreferat stellte
Wolfgang Mantow Fragen nach den Aufgaben des Waldes für den
Umweltschutz, für den Naturschutz und den Schutz des Klimas sowie
seine Funktion als natürliche Ressource zur künftigen Nutzung.
Einig waren sich die Teilnehmer, dass für alle Facetten des Themas
erheblicher weiterer Forschungsbedarf besteht. Auch sollte der Dialog
mit den ENGOs geführt und intensiviert werden. Notwendigerweise
sollten alle sinnvollen Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen
unterstützt werden. |
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11.
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UPM startet RFID-Etikettenproduktion in China |
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Der
finnische UPM-Konzern wird im dritten Quartal 2008 mit der Produktion
von RFID-Etiketten im chinesischen Guangzhou, der Hauptstadt der
Provinz Guangdong im Süden von China, beginnen. In dem neuen Werk
soll der schnell wachsende asiatische Markt bedient werden. Über
seine Tochter UPM Raflatac will das Unternehmen passive Hochfrequenz-
wie auch Ultrahochfrequenzetiketten herstellen. Dabei wird die
Produktionskapazität beim Start bei ca. Hundert Millionen
Stück pro Jahr liegen. Diese Zahl kann allerdings rasch
entsprechend dem Marktwachstum um einige Hundert Millionen erhöht
werden. Christer Härkönen, Senior Vice President von UPM
Raflatac und zuständig für das RFID-Geschäft, meinte
hierzu: "Mit dem neuen Werk in China werden wir unsere Position als
weltweit führender Hersteller von RFID-Etiketten stärken. Mit
unserer Produktionskapazität in Europa, Nordamerika und Asien
werden wir schnell in der Lage sein, unsere Kunden zu bedienen und auch
die Produktion dem zukünftigen Wachstum in diesem Bereich
anzupassen." |
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12.
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Södra-Cell Präsident gegen ein FSC-Monopol |
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Sten
Holmberg, Präsident von Europas größtem
Zellstoffhersteller Södra Cell, warnte jetzt auf dem BWPA/Hawkins
Wright Symposium 2007 während der "London Pulp Week" in
Großbritannien davor, den FSC-Standard (Forest Stewardship
Council) als das einzige wirklich umweltfreundliche Zertifikat für
Zellstoffe und Papier anzusehen.
"Unter dem Namen der Forstzertifizierung wurde in Großbritannien
etwas in Gang gesetzt, von dem wir meinen, dass es wenig mit
Nachhaltigkeit, aber sehr viel mit subjektiver Wahrnehmung und nichts
mit freier Wahl zu tun hat", so Sten Holmberg. Vornehmlich durch den
Druck einiger Nichtregierungsorganisationen (NGOs) hieße es
für viele Händler und Verleger "nur noch FSC oder nichts".
Laut Holmberg sieht Södra Cell eine reale und aktuelle Gefahr
darin, dass immer mehr Händler den Druck verspüren werden,
nur noch FSC-zertifizierten Zellstoff und Papier zu ordern. Wenn das
passiere, bestünde ein großes Risiko, dass
Großbritannien sich in einem Monopolmarkt wiederfindet - eine
Situation, von der langfristig nur wenige profitieren werden.
Neben Holmberg hielt auf dem BWPA/Hawkins Wright Symposium 2007 auch
Duncan Pollard, Direktor des Bereichs Naturschutz, Praxis und Politik
vom WWF International, eine Rede. Er gehört zu einer Gruppe, die
FSC offen unterstützt. In der Diskussionsrunde bestätigte
Pollard jedoch, dass die von Södra angewandten
forstwirtschaftlichen Methoden und Verfahren innerhalb des WWFs als
"von höchstem Standard" angesehen werden. Darüber hinaus
äußerte er Respekt für Södras Pionierarbeit in den
90er Jahren im Bereich des Ökomanagements; ein Leitbild, welches
rasch und in großem Umfang von anderen schwedischen
Forstbetrieben übernommen wurde.
Holmberg hob hervor, dass Södra keinesfalls FSC ablehne. Im
Gegenteil, Södra Cell produziere neben PEFC (Programme for the
Endorsement of Forest Certification Schemes) auch FSC-zertifizierten
Zellstoff. Allerdings sagte er, die zunehmende Durchsetzung des
FSC-Logos auf Produkten habe weniger mit ihrer ökologischen
Überlegenheit gegenüber PEFC zu tun als vielmehr mit der
Tatsache, dass FSC sehr viel besser vermarktet würde.
Mit einem Anteil an globalem Nadelholzzellstoff von nur etwa 5% bleibt
die Menge an FSC-Zellstoff trotzdem begrenzt. In einer Situation
geringen Angebots an FSC-zertifiziertem Zellstoff wachse gleichzeitig
der Druck der Endverbraucher auf ihre Papierlieferanten und deren
Zellstoffhändler, zu FSC zu wechseln. Holmberg zweifelt jedoch
daran, dass damit etwas gewonnen wäre, da dies, so sein Argument,
in Großbritannien ein Monopol erzeuge, von welchem nur sehr
wenige profitierten.
"Wir glauben fest daran, dass es einen Markt geben muss für mehr
als nur ein Forstzertifikat, und dass es dort auch für PEFC einen
rechtmäßigen Platz gibt. Niemand kann Interesse daran haben,
dass Käufer FSC verlangen, nur weil sie Angst vor einer negativen
Reaktion seitens einiger NGOs haben. Södra Cell hat eine lange
Geschichte in nachhaltiger Forstwirtschaft, eines unser Hauptanliegen.
Wir sind stolz, PEFC anzubieten, und werden uns nicht von einem System
abwenden, welches wir mitentwickelt haben", so Holmberg. |
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13.
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Gute Auftragslage bei Hülsenkartonherstellern setzt sich 2008 fort |
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Der
europäische Verband der Hülsenkartonhersteller (European Core
Board Association; ECBA), Brüssel, berichtet von einer sehr guten
Nachfrage in 2007, die sich auch 2008 fortsetze. Insbesondere die
Lieferungen nach Deutschland (+ 4,16%), Frankreich (+ 5,34%), Finnland
(+ 3,3%) und Norwegen (+ 14,71%) konnten im vergangenen Jahr erheblich
gesteigert werden. Aber auch der Export in die nichteuropäischen
Länder lief auf Hochtouren und verbesserte sich um 4,7%
gegenüber dem Jahr 2006.
Da die Produktion
(+0,4%) aber gleichzeitig auf fast gleichem Niveau verharrte wie im
Jahr 2006, fielen die Lagerbestände erheblich und ausgelastete
Kapazitäten ließen die Lieferzeiten auf bis zu 4 Wochen
steigen. Ein Lageraufbau erfolgte auch nicht "zwischen den Jahren", da
die Tage zwischen Weihnachten und Sylvester zu Instandhaltungsarbeiten
genutzt wurden.
Nachdem sich der Bedarf in den ersten beiden Januarwochen zunächst
auf ein normales Maß eingependelt hatte, ist seit der 3.
Januarwoche wieder eine steigende Nachfrage nach Hülsenkarton zu
verzeichnen. Dies habe wiederum zu längeren Lieferzeiten
geführt, die sich derzeit zwischen 14 Tagen und 3 Wochen bewegen.
Diese nachhaltige Entwicklung habe dazu geführt, dass
gegenwärtig keine zusätzlichen Mengen an Hülsenkarton
mehr geliefert werden können.
Der weiteren konjunkturellen Entwicklung blicken die Hersteller von
Hülsenkarton ähnlich zuversichtlich wie in den Vormonaten
entgegen, zumal die makroökonomischen Daten langsam wieder Anlass
zu vorsichtigem Optimismus geben. Insbesondere auf den
Kapitalmärkten zeichne sich zunehmend Entspannung ab und
auch der im Januar erneut gestiegene Ifo- Geschäfstklimaindex
unterstütze diese positive Entwicklung. Die Hersteller von
Hülsenkarton sehen deshalb den kommenden Monaten sehr
zuversichtlich entgegen, nachdem sich auch die Hülsenhersteller in
einer robusten Verfassung präsentieren.
Die Preisentwicklung habe sich, so der Verband, 2007 zwar auch
verbessert, hinke der positiven Nachfrage allerdings noch immer
hinterher. Zwar wurden die sonst üblichen "Weihnachtsrabatte"
dieses mal nicht gewährt, jedoch konnten die gestiegenen Kosten
für Altpapier, Stärke, Energie, Entsorgung und Transport noch
nicht so an die Kunden weitergegeben werden, wie dies notwendig gewesen
wäre. Allerdings seien Ende Februar schon einige Anpassungen
erfolgt, weshalb man dem Monat März sehr
zuversichtlich entgegensehe. |
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I.
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Gunilla Saltin |
Gunilla Saltin (43) - siehe Bild- wird zum 1. April in der schwedischen Södrsa Gruppe neue Leiterin des Geschäftsbereichs Södra Cell sowie zur Geschäftsführerin der Södra Tochtergesellschaft Södra Cell AB. Sie wird Nachfolgerin von Sten Holmberg, der in den Ruhestand geht. Södra Cell ist mit einem Jahresumsatz von 9,4 Mio. skr und gut 1700 Mitarbeitern Södras größter Geschäftsbereich. Saltin verlässt ihre bisherige Stelle als Werksleiterin der Zellstofffabrik Värö. Sie ist Ingenieurin für technische Chemie der Königlichen Technischen Hochschule Stockholm (KTH), hat an der University of Idaho, USA, promoviert und verfügt über einen MBA-Abschluss der Handelshochschule in Stockholm. Ihre Tätigkeit in Värö hat sie 2005 bekonnen. Im Jahr 2000 ist sie von der damaligen Firma Modo zu Södra gekommen. Gunilla Saltin ist dem Vorstandsvorsitzenden Leif Brodén unterstellt und Mitglied der Konzernleitung von Södra. Ihr Nachfolger als Betriebsleiter in Värö ist der bisherige Produktionsleiter Jonas Eriksson. Er arbeitet seit 1996 in Värö, ist Ingenieur für technische Chemie der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg und hat den MBA-Abschluss der Handelshochschule Stockholm.
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Jürgen Pfleger |
Werner Keck, Gebietsverkaufsleiter Deutschland Süd der Clariant Paper Business, ist Ende Februar 2008 in den Ruhestand getreten. Er hat sich fast 40 Jahre lang in Beratung und Verkauf von Papierhilfsmitteln, vornehmlich Farbstoffen und Optischen Aufhellern, einen Namen gemacht.Werner Keck hatte maßgeblichen Anteil am Aufbau des Geschäfts mit Cartaretin, Cartasol, Diresul, Leukophor und anderen Produkten der früheren Sandoz und heutigen Clariant. Seit 1. Juli 2007 ist Jürgen Pfleger für Clariant Paper Business in Süddeutschland aktiv und übernimmt nun die Aufgaben von Werner Keck. Jürgen Pfleger (siehe Bild) ist Gernsbacher Meister und war zuletzt als Produktionsleiter sowie in der Technologie bei der W. Euler Papierfabrik in Bensheim tätig. Er bringt langjährige Erfahrungen beim Einsatz von Hilfsstoffen, Chemikalien und Farbmitteln in der Papierindustrie in seine Tätigkeit mit.
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II.
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Deutschland
Der
internationale Messeveranstalter Mack Brooks Exhibitions Group hat
von nimble shows & media GmbH, Oberaudorf, die Rechte an den
International Converting Exhibition (ICE) Veranstaltungen in
München, Shanghai und Manchester übernommen. Die
ICE sind Fachmessen, die sich ausschließlich auf die Veredelung
und Verarbeitung bahnförmiger Materialien (Papier, Film,
Folie und Vliesstoffe) spezialisiert haben. Michael Boyle,
Geschäftsführer der nimble shows & media GmbH, setzt als
Berater der Mack Brooks Exhibitions Group seine Arbeit für die
ICE-Veranstaltungen fort. Franz Hermann bleibt Verkaufsdirektor
der ICE-Messen. Mack Brooks Exhibitions Group ist seit 1969 weltweit
als unabhängiger Veranstalter von Fachmessen aktiv. In Deutschland
ist das Unternehmen bekannt als Veranstalter der internationalen
Leitmessen EuroBLECH in Hannover und inter airport Europe in
München sowie des Networking Events IPTEC in Frankfurt.
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III.
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IV.
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