Allgemeine Papier-Rundschau
132. Jahrgang

16. Januar 2009

Erscheint 2 x im Monat

INHALT
1.
Schneider-Gruppe hat Stewo übernommen
2.
Powerflute übernimmt die Papierfabrik Scheufelen
3.
Felix Schoeller-Gruppe reagiert auf konjunkturellen Abschwung
4.
VDP nicht zufrieden mit Kompromisspapier zum Emissionshandel
5.
Geschäftsklimaindex in der Druckindustrie kaum verändert
6.
Kurzarbeit bei Firma Katz
7.
Billerud schränkt Produktion von Sackpapier ein
8.
Matussière et Forest: Zukunft des Standorts Turckheim erneut ungewiss
9.
bvse: Keine rasche Erholung der Märkte in Sicht
10.
Metso mit Gewinnwarnung
11.
Heinzel Group mit gutem Ergebnis
12. Zwick mit erweitertem Dienstleistungsangebot auf Wachstumskurs
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Metsä Botnia schließt Zellstoffwerk Kaskinen


I.
Personalia
II.
Kurz notiert
III.
Impressum
IV.
Infos, Nutzungsrechte etc.

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1.
Schneider-Gruppe hat Stewo übernommen

Die Schneider GmbH & Co. KG, Heilbronn, unter anderem einer der großen Schulhefthersteller in Deutschland, hat die insolvente Schweizer Stewo AG, Wolhusen, zu einem nicht näher genannten Preis übernommen. Das deutsche Familienunternehmen wird den Produktionsstandort Wolhusen weiterführen und hat 90 der 123 Beschäftigten des Geschenkverpackungsherstellers übernommen. Die Firma Schneider hatte bereits 2006 und auch davor erfolglos versucht, Stewo zu übernehmen. Insgesamt soll es 20 Interessenten für die insolvente Firma gegeben haben.

Schneider ist in insgesamt 40 Ländern tätig und erwirtschaftet mit 850 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 110 Mio. Euro. Neben seinen bekannten Schulheften handelt das Unternehmen mit mehr als 20.000 verschiedenen Produkten für den Papier-, Büro- und Schreibwarenmarkt. Ein kleiner Teil hiervon wird auch produziert. Der Jahresumsatz der Stewo AG wird in einer Größenordnung von 40 Mio. sfr geschätzt, die Schweizer sind nun Tochterunternehmen von Schneider.

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Metsä Botnia schließt Zellstoffwerk Kaskinen

Die finnische Firma Metsä Botnia hat entschieden, das Zellstoffwerk Kaskinen im ersten Quartal 2009 stillzulegen. Die Einmalkosten für die Schließung belaufen sich auf insgesamt 75 Mio. Euro, wovon 20 Mio. Euro den Cashflow des Unternehmens verringern. In verschiedenen Verhandlungen, auch mit Arbeitgebervertretern, stellten die Parteien fest, dass das Werk unprofitabel sei, vor allem, weil Rohholz zu wettbewerbsfähigen Preisen nicht länger verfügbar sei. Darüber hinaus seien die Produktionskosten an dem Standort zu hoch. Betroffen von der Werkschließung sind auch die Metsä Botnia-Anteilseigner M-real (30% Anteil) und UPM (47% Anteil). Sie werden auf Basis ihrer Anteile entsprechende Verluste ebenfalls im ersten Quartal verbuchen müssen. Die jährliche Produktionskapazität des Werkes Kaskinen liegt bei 450.000 t Kurzfaserzellstoff, daran hatte UPM einen entsprechenden Anteil von 212.000 t. Der Zellstoff, den das Werk Kaskinen herstellte, verwendete UPM nicht in in seiner Papierproduktion.

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2.
Powerflute übernimmt die Papierfabrik Scheufelen

Mit Wirkung zum 1. Januar 2009 übernahm das finnische Unternehmen Powerflute die Papierfabrik Scheufelen, Lenningen. Der Geschäftsbetrieb geht in vollem Umfang und mit rund 500 Arbeitnehmern auf den Investor über. Sämtliche Bedingungen des Kaufvertrages vom 3. Oktober 2008 konnten erfüllt werden.

Das traditionsreiche Unternehmen aus dem Lenninger Tal hatte am 17. Juli 2008 Insolvenzantrag gestellt. Der Geschäftsbetrieb der Papierfabrik, die jährlich 290.000 t hochwertige gestrichene Papiere produziert, konnte unter der Insolvenzverwaltung von Rechtsanwalt Dr. Jobst Wellensiek in vollem Umfang aufrechterhalten werden. Schon unmittelbar nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde das Unternehmen an Powerflute veräußert. Der Kaufvertrag war zunächst mit verschiedenen Bedingungen verbunden, die mittlerweile alle erfüllt sind. Die Übergabe des Geschäftsbetriebes konnte damit planmäßig zum 1. Januar 2009 erfolgen.

Mit der Übernahme verliert das Unternehmen 120 Arbeitsplätze. Nach Angaben des Betriebsratsvorsitzenden Karl-Heinz Wellmann wird die verbliebene Belegschaft 40 Stunden pro Woche arbeiten und auf Weihnachts- und Urlaubsgeld verzichten. Dies entspreche einem Lohnverzicht von 8,5%. Ein Aus von Scheufelen hätte 2500 Familien im Lenninger Tal getroffen, so Wellmann, deshalb sei der Belegschaft ein Stein vom Herzen gefallen.

Der Investor Powerflute ist eine an den Börsen von London und Stockholm notierte Aktiengesellschaft, die im Werk Savon Sellu, Finnland, Wellpappenrohpapiere aus Birkenzellstoff herstellt. Die Übernahme der Papierfabrik Scheufelen bedeutet für den Investor den Einstieg in das neue Geschäftsfeld der hochwertigen gestrichenen Premiumpapiere. Scheufelen konnte in diesem Bereich im Jahr 2008 eine Steigerung von über 20% erzielen. Powerflute setzt auf den weiteren Ausbau dieses Sortiments. Im Hinblick auf die gut eingeführten Marken in diesem Segment wird der Investor das Unternehmen unter dem Namen Papierfabrik Scheufelen weiterführen.

Zum 1. Januar 2009 formierte sich das Management neu: Kim Jokipii bleibt Vorsitzender der Geschäftsleitung, Dr. Ulrich Scheufelen wurde Mitglied im Aufsichtsrat des Investors Powerflute.

"Wir freuen uns, mit Powerflute einen Investor gefunden zu haben, der die Firmenphilosophie und die Werte der traditionsreichen Papierfabrik erhalten will", erklärte Insolvenzverwalter Wellensiek. "Damit haben wir das Ziel der Standortsicherung und den Erhalt von 500 Arbeitsplätzen erreicht".

Die Zukunftsaussichten der Papierfabrik werden positiv beurteilt: Innovationsgeist, motivierte Mitarbeiter und treue Kunden stärken das Unternehmen und sorgen hoffentlich dafür, dass es sich auch in schwierigen Marktsituationen behaupten kann.

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3.
Felix Schoeller-Gruppe reagiert auf konjunkturellen Abschwung

Die Felix Schoeller-Gruppe, Osnabrück, Herstellervonr Spezialpapieren mit den Geschäftsbereichen Imaging und Dekor, hat ein Maßnahmenpaket gegen die spürbaren Auswirkungen des konjunkturellen Abschwungs entwickelt. Der beginnende Nachfragerückgang hat in der Dekorpapierindustrie zu einer deutlich verschlechterten Auftragslage geführt. Trotz umfangreicher Stilllegungsmaßnahmen und Werkschließungen in den vergangenen 18 Monaten führt der Abschwung zu Überkapazitäten im Dekorpapiermarkt. Gleichzeitig steigen die Rohstoff- und Energiepreise.

Als eines der marktführenden Unternehmen hat Schoeller beschlossen, sich aktiv diesen Herausforderungen zu stellen und ein Handlungspaket für die Jahre 2009 und 2010 aufzulegen, das zwei Schwerpunkte umfasst: Zum einen wird Schoeller dem Markt kurzfristig keine weiteren Kapazitäten bereitstellen. So hofft man, die Preiserhöhungen zu stützen. Auf der anderen Seite werden größere Investitionen verzögert. Das führt zu geringeren Belastungen im operativen Geschäft.

Der Umbau der Papiermaschine 1 wird erst Anfang 2010 komplettiert
Im Frühjahr 2008 hatte die Schoeller-Gruppe noch geplant, den Umbau der Papiermaschine 1 am Standort Osnabrück im ersten Quartal 2009 komplett fertigzustellen. Der Umbau ist Kernstück der Wachstumsstrategie des Unternehmens und soll die Produktion von Inkjet- und Thermalpapieren für digitale Bilderzeugung sowie von Dekorpapieren für die Holzwerkstoffindustrie ermöglichen. Aufgrund der aktuellen Marktentwicklung hat man sich für einen zweistufigen Ausbau entschieden. Ein erster Teilschritt wird im Frühjahr 2009 durchgeführt. In dieser Stufe wird die PM 1 mit einer Filmpresse als technologische Schlüsselkomponente ausgestattet. Damit sollen erhebliche Effizienzvorteile in der Produktion von Imagingpapieren ermöglicht werden. Ebenfalls planmäßig erfolgen die Aufstellung einer neuen Rollmaschine und der Bau einer neuen Verpackungsanlage für Dekorpapiere.

Der zweite Teilschritt, der Umbau der Maschine für die Produktion neuer harzsparender Dekorpapiere, erfolgt erst Anfang 2010. Die Versorgung des Marktes mit harzsparenden Papieren in diesem Jahr bleibt durch die Fertigung auf der PM 18 in Neustadt sichergestellt.

Die Unternehmensleitung rechnet mit einem konjunkturbedingten Mengenrückgang für Dekorpapiere, der 2009 und möglicherweise auch 2010 belasten wird. Mit diesen Maßnahmen will die Geschäftsführung Flexibilität beweisen und das Heft des Handelns nicht aus der Hand geben. Gleichzeitig hofft Schoeller, personelle Konsequenzen vermeiden zu können.

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4.
VDP nicht zufrieden mit Kompromisspapier zum Emissionshandel

Den von der Bundesregierung und den EU-Mitgliedsstaaten verabschiedeten Kompromiss zum Emissionshandel ab 2013 sieht der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP), Bonn, für die Industrie als teilweise unbefriedigend an. Insgesamt sei mit einer erheblichen Belastung der energieintensiven Industrien zu rechnen, die produktionsbedingt große Mengen an Kohlendioxid ausstoßen. Generelle Kompensationen für stromintensive Industriezweige seien nicht beschlossen worden, so dass diese durch den Emissionshandel mit steigenden Stromkosten rechnen müssen.

Nach Einschätzung des europäischen Verbandes der Papiererzeuger (CEPI) wird es auch 2009 noch möglich sein, bei der Ausgestaltung des Emissionshandels Details durch die betroffenen Industrien einzubringen. Nach dem jetzt verabschiedeten Kompromisspapier soll erst Mitte 2010 entschieden werden, welche Branchen als Carbon-Leakage-gefährdet eingestuft werden. Bei solchen Unternehmen befürchten Politiker eine Abwanderung in Nicht-EU-Länder. Solche Unternehmen erhalten 100% der nach einer vergleichenden Analyse (Benchmarking) ermittelten Zertifikate kostenfrei. Entscheidend sollen dabei Benchmarks sein, die von den besten 10% der Betriebe eines Sektors oder Subsektors abgeleitet werden. Die relevanten Interessengruppen inklusive der betroffenen Sektoren werden bei der Ermittlung der Benchmarks angehört.

Nicht Carbon-Leakage-gefährdete Wirtschaftszweige erhalten im Jahr 2013 80% der Zertifikate kostenfrei, diese Rate sinkt bis 2020 auf 30%, ab 2027 müssen 100% der benötigten Zertifikate ersteigert werden.

Die Carbon-Leakage-Gefährdung wird in den betrachteten Sektoren oder Teilsektoren anhand der Handelsintensität und der erwarteten Kostensteigerung durch den Emissionshandel errechnet. Carbon-Leakage-Kriterien sind die zusätzlichen Kohlenstoffkosten (mindestens 5% pro Euro Bruttowertschöpfung) und die Handelsintensität (über 10%). Wenn eines der beiden Kriterien mehr als 30% beträgt, wird ein Carbon-Leakage-Risiko angenommen. Nach Einschätzung der CEPI hat die Zellstoff- und Papierindustrie gute Chancen, nach den vorgeschlagenen Kriterien ihre Carbon-Leakage-Gefährdung nachweisen zu können.

Kleine Emittenten mit einer Jahresemission von weniger als 25.000 t CO2 können auf Antrag der Mitgliedsstaaten vom Emissionshandel ausgenommen werden, wenn der Staat sicherstellt, dass diese Anlagen einen gleichwertigen Beitrag zur Emissionsreduzierung leisten.

Finanzielle Kompensationen für die Industrien, deren Belastung durch Strompreiserhöhungen in Folge des Emissionshandels stark steigen, sind möglich. Diese sind aber genehmigungspflichtige Beihilfen.

Es wird keine kostenlose Zuteilung für Kraft-Wärme-Kopplungs-Strom geben, jedoch für Kraft-Wärme-Kopplungs-Wärme. Die Allokation der Emissionsrechte auf Ebene der Mitgliedsstaaten wird entweder auf Basis des Jahres 2005 oder dem Durchschnitt der Jahre 2005 bis 2007 vorgenommen. Der höhere Wert wird angewandt.

Bei Abschluss eines internationalen Klimaabkommens wird es keine automatische Anhebung der EU-Minderungsziele für CO2 von 20% auf 30% geben. Eine Anhebung muss in der EU geprüft und formell beschlossen werden. Die Prüfung umfasst sowohl die Anhebung des Ziels als auch die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie im Hinblick auf Carbon-Leakage-Risiken.

Über die Verwendung der Auktionserlöse entscheiden die Mitgliedsstaaten. Sie haben eine politische Erklärung abgegeben, dass mindestens die Hälfte der Mittel für Klimaschutzmaßnahmen verwendet werden sollte.


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5.
Geschäftslage in der Druckindustrie kaum verändert

Die aktuelle Geschäftslage in der deutschen Druckindustrie hat sich nach einer Umfrage des Münchner ifo-Instituts im Monat Dezember mit einem Indexwert von minus elf kaum verändert. Die Beurteilung der Auftragsbestände verbesserte sich geringfügig um vier Indexpunkte auf minus 33. Auch der Geschäftsklimaindex, ein Indikator für die Entwicklung im nächsten Quartal, verharrte bei dem relativ schwachen Wert von minus 31. Bei den Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate stieg der Wert leicht auf minus 49. Dies bedeutet, dass 53% der Unternehmen eine verschlechterte Geschäftslage erwarten, 4% eine verbesserte und 43% keine Änderungen.

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6.
Kurzarbeit bei Firma Katz

Die Weisenbacher Firma Katz International Coasters hat bis Mitte 2009 Kurzarbeit angemeldet. Eigentümerin des Unternehmens ist die die Firma CBR-Management, München. Katz arbeitet bereits seit Juli kurz und ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei der Produktion von Bierglasuntersetzern. Gründe für den Absatzrückgang und die damit verbundene Kurzarbeit sind nach Darstellung von Geschäftsführer Simon Welte die Tatsache, dass Menschen nicht mehr so oft in Gaststätten gehen, dass Rauchverbot in Gaststätten zu einem Besucherrückgang führte, aber auch die allgemeine Konjunkturkrise. Im Moment beschäftigt das Unternehmen 160 Mitarbeiter. Derzeit sprechen Geschäftsführung und Betriebsrat über Möglichkeiten, wie die Krise bewältigt werden kann. Auch Entlassungen sind dabei im Gespräch.

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7.
Billerud schränkt Produktion von Sackpapier ein

Der schwedische Billerud-Konzern hatte die Produktion weißer und brauner Sackpapiere in seinen Werken Skärblacka und Karlsborg zwischen dem 22. Dezember und dem 7. Januar gestoppt. Mit dieser Maßnahme sollte die Produktion der Nachfrage angepasst und auch einem Anwachsen der Läger Vorschub geboten werden. Ursächlich seien vor allem eine starke Reduktion des Bausektors in Südeuropa, aber auch hohe Lagerbestände bei Kunden. Insgesamt werden sich damit die Produktionskürzungen im vierten Quartal auf 10% der gesamten Produktionskapazität belaufen, so dass im vierten Quartal mit einem insgesamt negativen und deutlich geringeren Gewinn als in den Vorquartalen gerechnet wird. Per Lindberg, Vorstandsvorsitzender von Billerud, ist überzeugt, dass eine Weiterführung der Produktion zu einer Preiserosion geführt hätte.

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8.
Matussière et Forest: Zukunft des Standorts Turckheim erneut ungewiss

In der Frage, wie es mit dem Werk der Firma Papeterie Matussière et Forest im südelsässischen Turckheim weitergehen soll, hat sich überraschend eine neue Wende ergeben. Eine Gruppe von Verlegern unter Führung von Christiane Vulvert hat vor dem Handelsgericht in Grenoble Einspruch gegen dessen kurz zuvor ergangene Entscheidung eingelegt, das konkurrierende Teil-Übernahmeangebot der früheren Matussière et Forest-Managers Pierre Gravelle und Armand Giamberini zu favorisieren. Sie hatten sich verpflichtet, 95 der im Turckheimer Werk Beschäftigten beizubehalten und bis 2011 insgesamt 25 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

Für Christiane Vulvert, leitende Mitarbeiterin der Pariser Tageszeitung France Soir, ist die Prüfung der diversen Übernahmeangebote nur durch einen einzigen Richter und deshalb nicht "kollegial" genug erfolgt. Sie wird offenbar auch von der in der Frage involvierten Gewerkschaft Filpac-CGT unterstützt. Jean-Marie Rocklin, deren Regionalvertreter, ist besonders beunruhigt darüber, dass zu den Investoren um Pierre Gavelle auch eine achtköpfige Gruppe regionaler Bauunternehmer gehört. Rocklin verweist darauf, dass das fragliche Fabrikgelände für diese als zukünftiger Baugrund interessant sein könnte. Es umfasst insgesamt 17 Hektar und ist nur drei Kilometer von Colmar entfernt.

Die 1968 gegründete, familiengeführte Gruppe Matussière et Forest ist auf die Herstellung von Zeitungs- und Magazindruckpapier spezialisiert und gilt als einer der europäischen Vorreiter im Recyclingsektor. Zu ihr gehörten bisher außer Turckheim noch drei weitere Standorte in Voreppe, Lancey und Saint-Girons. Vor vier Jahren war die Gruppe unter juristische Kautel gestellt, danach vorübergehend von neuen Aktionären übernommen und Mitte September letzten Jahres liquidiert worden. 2007 erreichte der Konzernumsatz noch 247 Mio. Euro, denen 31 Mio. Euro an Verlusten gegenüberstanden. - jb

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9.
bvse: Keine rasche Erholung der Märkte in Sicht

Die negative Entwicklung auf den Sekundärrohstoffmärkten ist noch nicht gestoppt. Eine Beruhigung der Situation kann nach Meinung des Bundesverbands Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), Bonn, nur dann eintreten, wenn die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft eine andere Richtung nimmt. Wie bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock deutlich macht, gilt diese Einschätzung im Grundsatz für Altpapier, Kunststoffe und Schrotte.

Mit besonderer Sorge sieht der Verband, dass die Prognosen führender Wirtschaftsinstitute nicht nur für Deutschland die härteste Rezession seit dem zweiten Weltkrieg mit einem Rückgang des Bruttosozialprodukts bis zu 2,2% vorhersagen, sondern auch die wichtigen industriellen Schwellenländer wie Indien, China und die Staaten Südamerikas sich dem Abwärtssog nicht werden entziehen können.

Die Märkte für Sekundärrohstoffe sind davon unmittelbar betroffen. Die für die Auslandsmärkte noch Mitte des Jahres angenommenen Wachstumspotenziale müssen unter den gegebenen Umständen nach unten korrigiert werden. Momentan befinde man sich "in einer Spirale nach unten", deren Ende noch nicht absehbar sei. Dennoch gibt es nach Auffassung von Eric Rehbock keinen Grund, unter den gegebenen Umständen in eine Art "Schockstarre" zu verfallen.

"Wir haben es hier zwar mit radikalen volkswirtschaftlichen Veränderungen zu tun, dennoch werden die Geschäfte nicht zum Erliegen kommen. Die Unternehmen müssen jetzt ihre Kostenstrukturen optimieren und sich durch schnelles und konsequentes Handeln den Marktgegebenheiten anpassen. Ohne Zweifel werden diejenigen besser durch diese schwierige Phase kommen, die ihre Kundenbeziehungen unabhängig von der Marktlage gepflegt und nicht ausgereizt haben."

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10.
Metso mit Gewinnwarnung

Die finnische Metso Corporation, Helsinki, gab aufgrund des schwachen Marktumfeldes und eines deutlichen Auftragsrückgangs eine Gewinnwarnung für das vierte Quartal 2008 heraus. Zwischen Oktober und November 2008 konnte Metso zwar Aufträge im Wert von 735 Mio. Euro akquirieren, gleichzeitig haben Kunden jedoch Bestellungen im Wert von rund 100 Mio. Euro storniert. Besonders stark sei dabei der Rückgang des Auftragseingangs aus der Papier- und Zellstoffindustrie gewesen. Insgesamt lag der Orderbestand Ende November bei 4,8 Mrd. Euro, wobei 20% dieser Aufträge hinsichtlich der Terminierung noch unsicher seien. Seit Anfang Oktober passt Metso die Kapazität der schwächeren Nachfrage an. Dabei kündigte der Konzern Subunternehmern oder verzichtete auf Teilzeitkräfte, teilweise hat er auch eigenes Personal entlassen.

Zur Konzentration auf seine Kernkompetenz hat Metso Paper für einen nicht genannten Preis ein kleineres Werk für so genannte Composite-Werkteile im finnischen Oulu an die xperion Oy, eine 100%-ige Tochtergesellschaft der deutschen xperion GmbH, Laudenbach, verkauft. In diesem Geschäftsbereich setzte Metso mit 21 Mitarbeitern ca. 5 Mio. Euro um. Xperion selbst ist auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Komponenten und Halbzeugen aus Faserverbundwerkstoffen spezialisiert.

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11.
Heinzel Group mit gutem Ergebnis

Die österreichische Heinzel Group konnte im abgelaufenen Jahr den Umsatz um 10% auf ca. 600 Mio. Euro steigern. Der operative Gewinn erhöhte sich dabei um 25%, die Eigenkapitalquote liegt bei 45%. Genaue Zahlen nannte das Unternehmen nicht. Im dritten Quartal ist die Tendenz nach den Worten von Firmenchef Alfred Heinzel noch positiv gewesen, im Schlussquartal brachen die Verkaufszahlen ein. Von den insgesamt monatlich produzierbaren 160.000 t Zellstoff und Papier werden derzeit gerade einmal 100.000 t nachgefragt. Einen Einbruch fürchtet Alfred Heinzel vor allem bei Papierfabriken, Druckereien und Sackverarbeitern sowie einigen Lieferanten. Deshalb gehe er im Jahr 2009 von einem Umsatzrückgang aus.

Weitere Investitionen in die Zellstofffabrik Pöls, die zur Gruppe gehört, möchte Heinzel im Moment nicht vornehmen, da in Österreich das Ökostromgesetz noch nicht verabschiedet wurde. Geplant war, dort insgesamt 80 Mio. Euro zu investieren, mit denen in der Fabrik 70.000 t CO2 pro Jahr eingespart werden könnten.

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12.
Zwick mit erweitertem Dienstleistungsangebot auf Wachstumskurs

Auf der testXpo, der von der Zwick-Roell-Gruppe zum 17. Mal veranstalteten viertägigen Fachmesse für Prüftechnik, informierten sich vergangenen Oktober mehr als 2000 Interessenten aus aller Welt über Systemlösungen, zukunftsweisende Technologien und Dienstleistungen der Ulmer Unternehmensgruppe und der beteiligten 30 Partnerfirmen.

Ende 2007 wurde das ehrgeizige Ziel des schwäbischen Prüfmaschinenherstellers aus dem Jahre 2004, Weltmarktführer bei den statischen Prüfsystemen zu sein, erreicht: "Wir sind und bleiben die Nummer Eins bei statischen Prüfsystemen und wachsen stark bei dynamischen Prüfsystemen. Durch eine leidenschaftliche Kundenorientierung erarbeiten wir uns weiterhin Wachstum," führte Dr. Jan Stefan Roell, Vorstandvorsitzender der Zwick-Roell-Gruppe, anlässlich der Pressekonferenz zur testXpo aus. 2008 werde ein Umsatz von 145 Mio. Euro angestrebt (2007: 131 Mio. Euro). Das kontinuierliche Wachstum in den letzten Jahren erlaube hohe Investitionen in neue Technologien, Infrastruktur und Personal. Sie sollen das Wachstum in den traditionellen Märkten sichern und eine Ausweitung des Geschäftes in neuen Branchen und Regionen ermöglichen, teilt das Unternehmen mit.

Neues Labor für Kundenaufträge
Gemäß den Unternehmensleitlinien wird besonders großen Wert auf das Dienstleistungsangebot gelegt, das ständig ausgebaut wird. Zwick bietet kompetente Hilfe durch schnelle und normgerechte Kundenprüfungen. Qualifizierte Anwendungstechniker führen in dem neuen Labor für Schwingfestigkeit und Schlagdynamik in Ulm quasi-statische, zyklische und schlagdynamische Prüfungen im Kundenauftrag durch. Das Labor ist mit modernen Hochfrequenzpulsatoren (2 kN - 400 kN), servo-hydraulischen Prüfmaschinen, einem Mehrkanal-Messwerterfassungssystem (z. B. Einzel-DMS), Stereomikroskop und einer Umlaufbiegemaschine ausgestattet. Zwick bietet Versuche im Temperaturbereich zwischen - 60 °C und +1200 °C sowie kundenorientierte Umgebungssimulationen und Prüfaufbauten an.

Zum Angebot gehört die Beratung zum Prüfverfahren und zur Prüfungsdurchführung, die Konstruktion und Adaption von Prüfvorrichtungen sowie die Auswertung, Dokumentation und Interpretation der Versuche. Weiteren Dienstleistungen wie Inspektion, Kalibrierung, Projektplanung, Auftragsprüfung, Ferndiagnose und -wartung sowie die Zwick-Akademie (Training, Seminare) vervollständigen das Angebot.

Neben der dynamischen Auftragsprüfung bildet das Vorführlabor die zweite tragende Säule des Labors für Schwingfestigkeit und Schlagdynamik, in dem Vorprüfungen und Vorführungen für Kunden durchgeführt werden.

Weiterentwicklung der Prüfsoftware
Zwick hat die Prüfsoftware testXpert II, die seit drei Jahren auf dem Markt ist und sowohl im Industrieeinsatz als auch in Forschung und Entwicklung Ihre Stärken zeigt, weiterentwickelt. Auf der vergangenen testXpo, wurde die neue Version 3.1 vorgestellt. Ein Highlight ist der direkte Export nach Excel per Mausklick; die Anzahl der zu exportierenden Messwerte und das Messwertraster können individuell festgelegt werden. Aufgrund der starken Kundennachfrage wurde jetzt auch die Datenanbindung der Prüfsoftware testXpert II an SAP umgesetzt. Damit entfällt das manuelle Einpflegen der Prüfergebnisse. Neben der bewährten RS232-Schnittstelle für die Verbindung der testControl-Elektronik und dem Prüfrechner kann jetzt auch eine Ethernet-Schnittstelle verwendet werden.

Das Labor für Auftragsprüfung verfügt über servo-hydraulische, Magnetresonanz- und quasi-statische Prüfsysteme sowie umfangreiches Zubehör und Prüfmittel für die verlässliche Durchführung von Prüfungen.
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I.
PERSONALIA


Andreas Schumacher

Nach langjähriger Tätigkeit ging Klaus Eger, Geschäftsführer der Kalmar Flurförderzeuge Deutschland GmbH, Hamburg, im Dezember in den Ruhestand. Er war viele Jahre selbstständiger Händler und veräußerte sein Unternehmen 2000 an Kalmar. Seit dieser Zeit war er bei Kalmar in Deutschland als Geschäftsführer tätig. Mit Vollendung des 65. Lebensjahres schied er nun zum 31.12.2008 aus. Sein Nachfolger ist Andreas Schumacher (50), der seit 2002 im Unternehmen den Bereich Vertrieb und Marketing leitet. Hans Götz (50), bisher Verkaufsleiter für Industriesysteme, hat seit 1.1.2009 die Aufgaben von Schumacher übernommen. Als Leiter Materialhandling ist er für alle Vertriebs- und Marketingaktivitäten verantwortlich. Kalmar ist ein weltweiter Lieferant von Ausrüstungen für den Container- und Schwerlastumschlag, Automatisierungskonzepten und den dazugehörigen Dienstleistungen. Kalmar ist ein Unternehmen der Cargotec Corporation, Helsinki, einem Anbieter von Frachtumschlagslösungen für lokale Transportunternehmen, Terminals, Häfen, Distributionszentren und Schiffe. Im Jahr 2007 erwirtschaftete Cargotec einen Umsatz von 3,018 Mrd. Euro.



Yvonne Frenz

Yvonne Frenz, Pressesprecherin des Bundesverbandes Druck und Medien (bvdm), verlässt den Verband. Neue Pressereferentin ist ab sofort Joëlle Donecker-Owusu. Die Funktion des Sprechers wird von Hauptgeschäftsführer Thomas Mayer übernommen.

Im Zuge der Umstrukturierung der Firma wellcarton hat das Unternehmen seine Musterabteilung personell aufgestockt. Die Abteilung nennt sich nun Creative Services und wird von Gernot Thiele geleitet. Neue Mitarbeiter sind Sven Rieger und der Architekt Matthias Freidank. Die Geschäftsführung hat sich bewusst für Quereinsteiger entschieden, um einen neuen Blick auf alte Aufgabenstellungen zu bekommen. Neben dem traditionellen Musterbau unterstützt die Abteilung Creative Services den Verkauf mit vielfältigen kreativen Diensten. Von der Entwicklung kompletter Display-Konzeptionen, über Consulting bis hin zu Scribbles und fotorealistischen Objekten (Rendering) ist alles möglich. Die technischen Fachkenntnisse im Bereich des Musterbaus erlauben den Entwicklern die Umsetzung von innovativen Konstruktionen, ohne dabei die Machbarkeit außer Acht zu lassen.


(V.l.n.r.) Sven Rieger, Matthias Freidank, Gernot Thiele


Jakob Jonsson

Zum 1. Januar 2009 hat Jakob Jonsson (45) die Geschäftsführung der Deutsche Papier Vertriebs GmbH, Augsburg, und der Deutsche adp GmbH übernommen. Jonsson verfügt über langjährige Erfahrung in der Papierindustrie und war in diversen Führungspositionen im internationalen Papiergroßhandel tätig.



Dan McDowell

Bei der Firma Siegwerk, Siegburg, einem der führenden Druckfarbenhersteller weltweit, hat Dan McDowell seine neue Position als Vorstandsmitglied angetreten. Sein Verantwortungsbereich umfasst den globalen Einkauf, die Weiterentwicklung des Produktionsnetzwerks sowie die Informationstechnik. "In dieser neu geschaffenen Funktion ist Dan McDowell für die weltweite Einführung standardisierter Systeme und Prozesse innerhalb Siegwerks verantwortlich", sagt der Vorstandsvorsitzende Herbert Forker. Bis zum 31. Dezember 2008 führte McDowell Siegwerks NAFTA-Region sowie die Landesorganisationen in Kanada und den USA. Die neu gebildete Siegwerk Kanada/USA (CUSA)-Organisation wird nun von Jim Ross geleitet. Vorstandsmitglied Ansgar Nonn hat zusätzlich zu Siegwerks Publikationsgeschäft (Druckfarben für Illustrationstiefdruck und Rollenoffset) die Verantwortung für Siegwerks NAFTA-Region übernommen.

Nach langer schwerer Krankheit ist Kurt Levy in seiner Geburtsstadt Berlin am 21.11.2008 im Alter von 78 Jahren verschieden. Er war in der Leinfelder-Gruppe, Schwedt, von Anfang 1971 bis Mitte 1997 tätig, zuletzt als Verkaufsdirektor für das Werk Schwedt. Während dieser Zeit konnte er das Produktionsprogramm der drei Maschinen mit Erfolg umstellen: Auf der PM 1 von Zeitungsdruckpapier auf Recyclingpapier und LWC, auf der KM 2 von den zwei weggefallenen Großkunden in der Zigarettenindustrie auf einen europaweiten Kundenkreis, was ebenso für die PM 3 galt, wo viele Kunden nicht mehr existierten.


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II.
KURZ NOTIERT

Deutschland
Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e. V. (bvse), Bonn, veranstaltet am 26. März 2009 seinen 12. Internationalen Altpapiertag in Düsseldorf. Er erwartet mehr als 500 Teilnehmer aus aller Welt. Im Anschluss an die Veranstaltung findet der traditionelle bvse-Altpapierabend statt.

Im Frühjahr 2009 vermitteln die folgenden Seminare bei Keller Lufttechnik in Kirchheim unter Teck (bei Stuttgart) Know-how zum Thema Reinhaltung der Luft in Industriebetrieben:

  • 29. Januar 2009: "Fachgerechte Pflege: Nassabscheider"
  • 18. Februar 2009: "Investitionsrechnung mit Fallstudien aus dem Anlagenbau"
  • 10. März 2009: "Raumlufttechnik und industrielle Abluftsysteme I"
  • 11. März 2009: "Raumlufttechnik und industrielle Abluftsysteme II"
  • 12. März 2009: "Ausgewählte Regelwerke in der Lufttechnik"
  • 25. März 2009: "Explosionsschutz an Entstaubungsanlagen"
  • 14. Mai 2009: "Messtechnik in der Lufttechnik"

Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. (0 70 21) 5 74-118 oder im Internet.
- - -
www.kl-direkt.de

Die Osnabrücker Firma Felix Schoeller hat den geplanten Umbau ihrer Dekorpapiermaschine 1 am Standort Osnabrück verschoben. Ursprünglich sollte diese Maschine, auf der bisher ausschließlich Fotobasispapier hergestellt wurde, vom ersten Quartal 2009 an Dekorpapier produzieren. Nun soll die Umrüstung Anfang 2010 vorgenommen werden.

Mit Beginn des neuen Jahres werden die IDEM-SD-Papiere der französischen Firma Arjo Wiggins, Issy-les-Moulineaux, im Format ausschließlich über die beiden Händler Antalis und Papier Union angeboten. Mit diesem Schritt will das Unternehmen den Markt für Format-SD-Papiere in Deutschland noch gezielter betreuen.

Das Trainings- und Beratungsunternehmen TMM veranstaltet am 16. und 17. Februar 2009 in München unter dem Titel "Inspektion und Wartung - Auf das Wesentliche konzentrieren, Verschwendungen vermeiden" ein Intensivseminar, das das Thema der zustandsorientierten, also effektiven Wartung und Inspektion aufgreift. Nähere Informationen unter Tel. (0 89) 1 40 35 32.
- - -
eva.winkler@tmm-muenchen.de.


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III.
IMPRESSUM

Verlag:

P. Keppler Verlag GmbH & Co. KG
Industriestraße 2, D-63150 Heusenstamm (Germany)
Tel. +49 (0)6104 / 606 - 0, Telefax +49 (0)6104 / 606 - 336
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Dipl.-Kfm. Gerhard W. Brucker (Chefredakteur)
g.brucker@kepplermediengruppe.de
Siegfried Jütte (technische Redaktion)
s.juette@kepplermediengruppe.de
Beiträge mit namentlicher Kennzeichnung geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder.
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Es gilt für das apr Magazin die Preisliste Nr. 55 vom 1.1.2008 und für das apr Extraheft WELLPAPPE die Preisliste Nr. 3 vom 1.1.2008.

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IV.
ZU IHRER INFORMATION

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apr MAGAZIN,
Nr. 02/09

erscheint am
04.02.2009

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schluss:
21.01.2009

aus dem Inhalt:
- Factoring und
andere Finan-
zierungsformen
- Energie-
Contracting

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EXTRAHEFT
WELLPAPPE
1/2009


erscheint am
18.02.2009

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schluss:
06.02.2009

aus dem Inhalt:
Alles rund um
die Wellpappe!

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