Allgemeine Papier-Rundschau
132. Jahrgang

30. Januar 2009

Erscheint 2 x im Monat

INHALT
1.
Walki will Werk Jülich stilllegen
2.
Spezialpapierfabrik Cham-Tenero AG unterbricht die Produktion
3.
UPM möchte Dörpener Kraftwerk nicht mitfinanzieren
4.
Drissler & Co. wird in die Igepa Papiergroßhandel GmbH integriert
5.
Höcker Polytechnik gründet Niederlassung in Luzern
6.
Eka Chemicals reduziert Produktionskapazität von Natriumchlorat
7.
Französischer Papierindustrieverband Copacel läutet Alarmglocken
8.
Verschiedene chinesische Papiererzeuger strecken Investitionspläne
9.
Metso erhält Darlehen von European Investment Bank
10.
Deutsche Druckindustrie spricht mit EU-Kommission über Mittelstandspolitik
11.
UPM Raflatac liefert RFID-Etiketten in Bekleidungsmarkt
12. Starker Rückgang der Altpapierpreise im Jahr 2008
13. Altpapier ist weiter getrennt zu erfassen und stofflich zu nutzen
apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell

Smurfit-Stone hat Insolvenz angemeldet


I.
Personalia
II.
Kurz notiert
III.
Impressum
IV.
Infos, Nutzungsrechte etc.

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1.
Walki will Werk Jülich stilllegen

Die Walki-Gruppe, Helsinki, einer der führenden Hersteller von Verpackungsmaterialien und technischen Verbundstoffen, plant zur Verringerung der Kapazitäten in einem schwachen wirtschaftlichen Umfeld die Stilllegung der Produktion im Werk Jülich. Grund für die geplante Maßnahme ist der anhaltende Rückgang des Bedarfs an Verpackungsmaterial in der Papierindustrie, der seit Monaten eine Unterauslastung am Standort Jülich nach sich zog. Es werden etwa 95 Mitarbeiter von dieser Maßnahme betroffen sein. Die Produktionsstilllegung soll voraussichtlich zum Ende des ersten Quartals 2009 abgeschlossen sein. Zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen wurden Gespräche und Verhandlungen mit dem Betriebsrat aufgenommen. "Aufgrund der Überkapazitäten und der schwachen Wirtschaftslage ist die Marktnachfrage rückläufig. Wir sehen keine Trendwende, um eine akzeptable Auslastung der vorhandenen Kapazitäten und die damit verbundene Wirtschaftlichkeit des Werkes Jülich zu erreichen. Unabhängig von den geplanten Maßnahmen werden wir gewährleisten, dass alle Kunden mit unverändertem Service von den übrigen Standorten der Walki-Gruppe in Zentral- und Osteuropa aus beliefert werden", so Gunilla Laakso, Vice President des Walki-Geschäftsbereichs Paper Packaging.

Der Betriebsrat erhebt schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen Cap Man, diese Investmentgesellschaft hatte Walki 2007 vom finnischen UPM-Konzern übernommen. Nach seiner Ansicht hat der neue Eigentümer den Betrieb "gegen die Wand laufen lassen". Der Betriebsrat verlangt jetzt auch Einsicht in die Firmenbilanz und stellt die Frage, ob bei dem Unternehmen zur Rettung nicht Kurzarbeit möglich sei.

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Smurfit-Stone hat Insolvenz angemeldet

Die US-amerikanische Smurfit-Stone Container Corporation (SSCC) hat am Montag, den 26. Januar 2009, für sich und 24 Tochtergesellschaften in den USA und Kanada Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-amerikanischen Insolvenzrechts beantragt, was dem Unternehmen Schutz vor den Forderungen der Gläubiger gibt. SSCC ist mit 3,5 Mrd. US-$ hoch verschuldet und musste vergangenen Dezember wegen schwacher Absatzzahlen eine Gewinnwarnung herausgeben. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008 notierte Smurfit-Stone Erlöse von 5,51 Mrd. US-$., 9 Mio. US-$ weniger als in der Vorjahressperiode. 2007 erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von 7,42 Mrd. US-$.

Die Smurfit-Stone Container Corporation ist einer der größten Verpackungshersteller der Welt und Marktführer in Nordamerika. Geschäftsfelder sind unter anderem die Produktion von Wellpappenverpackungen und Verkaufsdisplays, der Betrieb von Papierfabriken, die Herstellung von Verpackungsmaschinen, das Entwickeln von RFID-Lösungen sowie das Recycling von Altpapier und anderen Stoffen.

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2.
Spezialpapierfabrik Cham-Tenero AG unterbricht die Produktion

In der Schweizer Spezialpapierfabrik Cham-Tenero AG, Cham, wird die Produktion im Februar für zwei Wochen unterbrochen. Dies geschieht aufgrund der Bestellzurückhaltung verschiedener Kundengruppen. Für das Produktionspersonal bedeutet dies Kurzarbeit für zwei Wochen. Ähnliche, kurzfristig umsetzbare Schritte bzw. Produktionspausen sind auch für die beiden Produktionsbetriebe in Italien vorbereitet. Die Cham Paper Group könne damit flexibler auf die zurzeit ungewöhnlich lebhaften Nachfrageschwankungen reagieren, heißt es. Trotz der momentan unerfreulichen wirtschaftlichen Lage werde das Investitionsprogramm der Gruppe uneingeschränkt fortgesetzt. In den kommenden Wochen sollen in der Spezialpapierfabrik Cham wie geplant die Installationen für die neuartige Curtain Coating-Beschichtungsanlage vorgenommen werden. Der Einsatz der Vorhang-Streichtechnik ist für die Märkte und Anwendungen der Cham Paper Group weltweit neuartig. Das Investitionsvolumen beträgt rund 20 Mio. sfr. Die Beschichtungsanlage erlaubt, zwei Schichten mit unterschiedlicher Funktionalität gleichzeitig auf ein Rohpapier aufzutragen. Dies soll für die Gruppe ganz neue Möglichkeiten in Bezug auf die effiziente Herstellung von Spezialpapieren und insbesondere die Erschließung neuer Produktanwendungen und Märkte eröffnen.

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3.
UPM möchte Dörpener Kraftwerk nicht mitfinanzieren

Der finnische UPM-Konzern möchte ein geplantes Steinkohlekraftwerk in Dörpen bei seiner Tochterfirma UPM Nordland Papier nicht mitfinanzieren. Hauptinvestor der Milliardeninvestition ist das Schweizer Unternehmen BKW. In Dörpen steht seit Juni die Papiermaschine 2 still, sie soll frühestens im Sommer 2009 wieder anlaufen. Die Gemeinde hätte eine finanzielle Beteiligung von UPM als eindeutiges Signal für den Standort Dörpen angesehen, an dem insgesamt 1600 Mitarbeiter arbeiten. Für UPM komme eine direkte Beteiligung aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage und der wirtschaftlichen Rahmendaten des Kraftwerkprojekts nicht in Frage. Unabhängig davon soll es Verhandlungen über eine Strom- und Dampfversorgung der Papierfabrik über das geplante Kraftwerk geben. Möglich seien andere Kooperationsformen, wie beispielsweise ein langfristiger Liefervertrag. In Dörpen hat sich bereits eine Bürgerinitiative mit dem Namen "Saubere Energie" gebildet, die das Kraftwerk ablehnt und dem Bürgermeister des Ortes über 11.000 Unterschriften von Bürgern vorlegte, die sich gegen das Projekt aussprechen.

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4.
Drissler & Co. wird in die Igepa Papiergroßhandel GmbH integriert

Nach fast 50 Jahren wird die Igepa group, Hamburg, ihre Gesellschafterfirma Drissler & Co. Papiergroßhandel GmbH & Co. KG, Dietzenbach, zum 1. März 2009 vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung in die Igepa Papiergroßhandel GmbH, Landsberg bei Leipzig, integrieren. Der Übergang der Drissler & Co. in die Igepa Papiergroßhandel Landsberg geht mit dem Ausscheiden des bisherigen geschäftsführenden Gesellschafters Günter Drissler einher. Aus Altersgründen verabschiedet sich Günter Drissler in den Ruhestand. Im Zuge dieser Veränderung wird auch der Geschäftsführer Sascha Drissler das Unternehmen verlassen.

Drissler & Co., gegründet im Jahr 1950, ist Gründungsgesellschafterin der heutigen Igepa group. Um dem ständig wachsenden Kundenstamm gerecht zu werden, wurden 1988/1989 Niederlassungen in Mannheim und Kassel eröffnet. Drissler & Co. mit ihren Standorten Dietzenbach, Kassel und Mannheim prägten jahrzehntelang die Igepa mit einem jährlichen Absatz von mehr als 130.000 t Papier, Karton und weiteren Bedruckmaterialien.

Die Familien Drissler und Vogel bleiben jedoch weiterhin der Igepa group verbunden. Der bisherige Geschäftsführer der Igepa Papiergroßhandel GmbH Landsberg, Lothar Bauer, übernimmt die Verantwortung für das Gesamtunternehmen. Die jetzigen Gesellschafter und Geschäftsführer von Drissler & Co. glauben, mit diesem Schritt das Unternehmen für neue Herausforderungen und die langfristige Zukunft gestärkt zu haben. Die durch den Zusammenschluss erwarteten Synergien sollen zum weiteren Vorteil der Kunden ausgebaut und die Leistungsfähigkeit der Igepa Papiergroßhandel GmbH Landsberg soll weiterhin gestärkt werden.

Die drei Standorte von Drissler & Co. mit allen Mitarbeitern und dem gesamten Igepa-Sortiment sowie alle Serviceleistungen bleiben davon unberührt. Zukünftig wird die Igepa Papiergroßhandel GmbH mit Hauptsitz in Landsberg bei Leipzig mit nunmehr sieben Standorten auch die Betreuung aller Drissler & Co.-Kunden übernehmen.


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5.
Höcker Polytechnik gründet Niederlassung in Luzern

Ende Januar 2009 hat der Anlagenbauer Höcker Polytechnik, Hilter, eine neue Niederlassung in Luzern in der Schweiz eröffnet. Die dafür neu gegründete Höcker Polytechnik AG wird ab Februar 2009 die im Geschäftsbereich "Elutherm" zusammengefassten Aktivitäten der schweizerischen Etienne AG aus Luzern weiterführen. Damit will Höcker Polytechnik die Stellung als einer der führenden europäischen Lieferanten von Absaug- und Filteranlagen, Brikettierpressen und Farbnebelabsauganlagen und -geräten für beinahe alle verarbeitenden Branchen weiter ausbauen. In der bisherigen. mehr als 20-jährigen Zusammenarbeit bauten Etienne und Höcker gemeinsam zahlreiche Absaug- und Filteranlagen bei Kunden des Handwerks und der Industrie in der gesamten Schweiz.

Die Höcker Polytechnik AG übernimmt mit einem Großteil der Elutherm-Mitarbeiter auch deren großes Know-how und deren langjährige Erfahrungen. In praktisch allen Bereichen stehen den bisherigen Kunden die gewohnten Ansprechpartner zur Verfügung. Damit sei der Unterhalts- und Reparaturservice für alle bereits installierten Maschinen und Anlagen der Etienne AG sichergestellt und die professionelle Betreuung und Abwicklung aller laufenden und zukünftigen Aufträge uneingeschränkt gewährleistet, heißt es aus der Firmenzentrale in Hilter.

Neben der Holz verarbeitenden Branche wird die Schweizer Niederlassung von Höcker Polytechnik in Zukunft auch der Ansprechpartner für die Papierindustrie in der Schweiz sein: Höcker Polytechnik ist nach eigenen Angaben der deutsche Marktführer bei Absaug- und Filteranlagen sowie pneumatischen Fördersystemen für die Kartonagen- und Wellpappenindustrie. Diese Produkte werden das Spektrum der Schweizer Höcker Polytechnik AG erweitern.

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6.

Eka Chemicals reduziert Produktionskapazität von Natriumchlorat


Die Firma Eka Chemicals, der Geschäftsbereich Zellstoff- und Papierchemikalien des AkzoNobel-Konzerns, wird die Produktionskapazität bei Natriumchlorat reduzieren, um der sinkenden Marktnachfrage zu entsprechen. Eka Chemicals hat sich entschlossen, zeitweilig seine Fabrik im norwegischen Mo i Rana zu schließen wie auch teilweise die Natriumchloratfertigung in Columbus (USA) einzustellen. Die Produktion soll auch in anderen Eka-Chloratwerken reduziert werden, um die weltweite Herstellung aufgrund der hohen und variierenden Energiekosten zu optimieren.

"Wir sehen einen weltweiten Nachfragerückgang bei Natriumchlorat für die Zellstoffbleiche in Verbindung mit einer eskalierenden Kostenstruktur in den letzten Jahren. Die Energiekosten sanken, aber sie sind immer noch auf einem inakzeptabel hohen Niveau. Daher sind wir gezwungen, unsere weltweite Produktionskapazität zu verringern", so Lennart Nilsson, Direktor für weltweites Marketing bei Eka Chemicals. "Die beschlossene Schließung bedeutet eine beträchtliche Redution der gesamten Chloratkapazität von Eka Chemicals. Wir werden außerdem die nach einer Zeit extrem hoher Kapazitätsausnutzung unserer Werke notwendigen Wartungsstillstände in der Produktion vornehmen", so Nilsson weiter.

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7.

Französischer Papierindustrieverband Copacel läutet Alarmglocken


Das Hilfsprogramm der Bundesregierung zum Aufbau der Wirtschaft in den neuen Bundesländern führt im EU-Bereich zu nicht hinzunehmenden Wettbewerbsverzerrungen. Dies erklärte der Vorsitzende der französischen Gewerbevereinigung Procelpac, einem Zusammenschluss der heimischen Hersteller von Packmitteln auf Zellstoffbasis, Stéphane Thiollier, bei der Vorlage der Jahreszahlen 2008 des Papierindustrieverbandes Copacel in Paris.

Die französischen Hersteller würden durch die massiven Investitionshilfen des deutschen Staates und der Europäischen Union "stark "destabilisiert", erklärte er. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer in Berlin seien sie nicht mehr gerechtfertigt. Thiollier hob hervor, dass sich die deutsche Produktionskapazität im Bereich Papier und Pappe für Verpackungszwecke um fast 50% erhöht habe. Dies habe insbesondere Auswirkungen auf die Märkte für Wellpappe und Wellpappenrohpapiere. Im Papierverpackungssektor sei der deutsche Marktanteil in Europa im vergangenen Jahr auf 23% gestiegen, gegenüber 13% vor neun Jahren. Der Marktanteil französischer Hersteller sei von 13% auf 11% abgerutscht. Als letztes Beispiel zitierte der Procelpac-Vorsitzende eine Investition in Höhe von 630 Mio. Euro für das Werk der Progroup AG in Eisenhüttenstadt, mit einer geplanten Kapazität zur Herstellung von Wellpappenrohpapieren von 650.000 t.

Als weitere negative Auswirkung des Hilfsprogramms bezeichnete Thiollier die dadurch bedingte Austrocknung des französischen Markts für Altpapier infolge des erhöhten Bedarfs in Deutschland. Sein Verband hat in Brüssel gegen das fortdauerne Ost-Hilfsprogramm Klage eingereicht und wartet jetzt auf die Reaktion der EU-Behörden.

Copacel: Papierverbrauch 2008 um 4% rückläufig
Ein wenig positives Bild von der Lage der französischen Papierindustrie insgesamt zeichnete dessen Verband Copacel mit Blick auf die Zahlen des letzten Jahres. "Eine solche Konjunkturentwicklung habe ich noch nie erlebt", erklärte Copacel-Vorstand Gérard Bontemps. Herrschte bei den Unternehmen Ende 2007 noch relativer Optimismus vor, sei dieser insbesondere im zweiten Halbjahr 2008 rasch und gründlich verflogen.

Im Gesamtjahr hat sich der Papier- und Pappeverbrauch in Frankreich um 4% verringert und nur noch 10,7 Mio. t erreicht, nachdem er in den beiden Vorjahren jeweils nach oben gezeigt hatte. Insgesamt betrachtet, habe das durchschnittliche Wachstum in den vergangenen zehn Jahren bei Null gelegen, erklärte der Verband. Besonders stark zurückgegangen ist der Verbrauch an Zeitungsdruckpapier. Er verringerte sich um 6%, worin sich die sinkenden Werbeeinnahmen auf Verlegerseite widerspiegeln. Noch empfindlicher abgenommen hat der Konsum von flexiblen Verpackungen. Dieser Produktbereich büßte 7,6% ein. Zulegen, wenn auch nur um leichte 1,6%, konnten lediglich die Sektoren Papierrollen für Haushaltsbedarf, Papiertaschentücher und Babywindeln.

Der Gesamtumsatz im Bereich der Copacel-Mitgliedsunternehmen wies demzufolge im letzten Jahr 4,5% weniger auf als 2007 und kam nur noch auf 5,9 Mrd. Euro. Entsprechend rückläufig war die Produktionsentwicklung. Mit 9,4 Mio. t hat sie um 4,2% abgenommen und damit den höchsten Rückgang seit zehn Jahren verzeichnet. Dies ist aber auch das Ergebnis einer quasi Richtung Null tendierenden Restrukturierungspolitik, denn die französischen Hersteller investieren kaum noch in ihre Produktionsstandorte. Im Gegenteil: Letztes Jahr wurden sieben von insgesamt 107 Werken geschlossen und elf von vormals 181 Maschinen stillgelegt. Damit verringerte sich die Produktion um 650.000 t, das sind 5,6% der französischen Gesamtkapazität. Viertgrößter Papierhersteller in Europa ist seitdem nicht mehr Frankreich sondern Italien.

Die Copacel-Mitglieder sehen sich außer durch die allgemeine Weltmarktentwicklung auch durch die jüngsten Gesetze des eigenen Staates beeinträchtigt. So ist die allgemeine Zahlungsfrist auf 60 Tage verringert worden, während sie in Italien bei 90 Tagen liegt. "Der Staat hat das Ausmaß unserer Probleme nicht erfasst", klagt Gérard Bontemps, und verweist zusätzlich auf Beschlüsse im Gefolge des Umweltgipfels "Grenelle de l'Environnement". Die Papierindustrie müsse jetzt mehr Geld für die Wasserversorgung bezahlen, die Staatsbehörden seien angehalten, ihren Papierverbrauch zu verringern, und dass es der heimischen Forstwirtschaft nicht gut gehe, habe in Paris auch noch niemand bemerkt.

Der französische Papierimport hat 2008 um 2,2% auf 6,4 Mio. t abgenommen, er kam ganz überwiegend, nämlich zu 91%, aus Europa. Um denselben Anteil, also ebenfalls 2,2%, verringerten sich die Exporte. Die auf den deutschen Markt stiegen um 1,2%, während die Ausfuhren nach Spanien um 6,2% abgenommen haben. - jb


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8.
Verschiedene chinesische Papiererzeuger strecken Investitionspläne

Die Firma Asia Pulp & Paper China (APP China) und andere chinesische Hersteller haben verschiedene Papiermaschinenbauten zurückgestellt. So hat APP insgesamt sechs Tissuemaschinen, die es bei dem italienischen Hersteller A Celli bestellte, auf unbestimmte Zeit zurückgestellt. Auch den Bau seiner Zellstofffabrik und einer angeschlossenen Kartonfabrik im chinesischen Qinzhou sind unterbrochen. Hier wollte das Unternehmen eine Kartonmaschine mit einer Kapazität von 600.000 t und ein Zellstoffwerk mit einer Kapazität von 300.000 t thermomechanisch-chemischer Zellstoffe bauen.

APP hat den Bau seiner Papiermaschine 2 in Hainan um sechs Monate verschoben. Die Voith-Papiermaschine soll eine Breite von 10,96 m und eine Geschwindigkeit von 2000 m/min haben. Die erwartete Kapazität liegt bei 1 Mio. t pro Jahr. Auch die zweite Bestellung von APP, der Neubau der Papiermaschine 1 im gleichen Werk Hainan, die ebenfalls eine Kapazität von 1 Mio. t haben soll, ist deshalb zunächst ausgesetzt.

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9.
Metso erhält Darlehen von European Investment Bank

Der finnische Metso-Konzern hat ein Darlehen in Höhe von 160 Mio. Euro für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von der European Investment Bank (EIB) erhalten. Das Darlehen soll Metso bei Aufgaben innerhalb der Forschung und Entwicklung unterstützen, die sich mit umweltverträglichen Produkten und Dienstleistungen beschäftige, und soll in den Jahren 2008 bis 2012 genutzt werden.

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10.
Deutsche Druckindustrie spricht mit EU-Kommission über Mittelstandspolitik

Der Bundesverband Druck und Medien (bvdm), die Generaldirektion Unternehmen der Europäischen Kommission und die Industrie trafen sich in Wiesbaden zu einem Gespräch über den Strukturwandel in der Druck- und Medienbranche. Beiteiligt war auch Intergraf, der europäische Dachverband der Druckindustrie in Brüssel. Anlass für das Gespräch war eine aktuelle Studie der Europäischen Kommission zur Wettbewerbsfähigkeit der Druckindustrie in Europa.

Der deutsche Spitzenverband bvdm verdeutlichte der zuständigen Generaldirektion, dass die Wettbewerbsfähigkeit der mittelständischen Branche vor allem durch hochprofessionalisierte Produktionsverfahren, die besondere Qualität der Printprodukte und kompetente Zusatzleistungen für den Kunden gesichert werde. Ein hoher Standard an Prozesskontrolle, Qualitätssicherung und Kundenbeziehungen scheinen deshalb unverzichtbar. Dies betreffe auch die Verknüpfung von Druck- mit elektronischen Medien, aus der sich zurzeit neue Märkte und Nischen formieren. Thomas Mayer, bvdm-Hauptgeschäftsführer, forderte die Kommission auf, diese marktfördernden Prozesse in der Druckindustrie aktiv zu unterstützen, um die positiven Wettbewerbsimpulse für die Branche zu stärken. Dies sei allemal besser, als Gelder in einen Sozialfonds zur Restrukturierung zu stecken. Jean-Pierre Haber von der Generaldirektion sagte zu, diesbezügliche Möglichkeiten zu prüfen. Er betonte, dass in Brüssel die besondere Bedeutung der mittelständischen Industrie voll erkannt werde. Der konstruktive Dialog mit der EU-Behörde soll in Brüssel fortgesetzt werden. Dabei soll ein "Action Plan" für die europäische Druckindustrie erstellt werden.

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11.
UPM Raflatac liefert RFID-Etiketten in Bekleidungsmarkt

Die finnische Bekleidungsfirma NP Collection hat einen Bekleidungsmarkt im finnischen Hollola eröffnet. In diesem neuen Geschäft können die Kunden in Umkleidekabinen Kleidung anprobieren, die RFID-Etiketten tragen. Beim Anprobieren der Kleidung bekommen die Kunden via RFID-Lesegerät und an der Wand befestigtem Berührungsbildschirm zusätzliche Produktinformationen, erhalten Vorschläge für zur Kleidung passende Accessoires und bekommen alternative Kleidung und Größen vorgeschlagen, die direkt zur Umkleidekabine gebracht werden. NP Collection verwendet auch ein Check-out-System mit RFID-Lesemöglichkeiten, um den Kundenservice zu beschleunigen. Die entsprechenden Etiketten liefert die finnische Firma UPM Raflatac.

Bei der Produktion werden auf alle Waren der NP Collection RFID-Etiketten angebracht. Die Daten der Etiketten können an verschiedenen Stellen auf dem Weg zum Zentrallager gelesen werden.

Die RFID-Einführung verfolgt ein von NP in 2007 eingeleitetes Entwicklungsprojekt, das die gesamte Lieferkette abdeckt. Das Projekt zielt darauf ab, die Logistikprozesse zu rationalisieren und zu intensivieren sowie den Kunden zusätzlichen Wert durch einen verbesserten Service zu bringen. Das Ladenkonzept wurde im November auf das Geschäft in St. Petersburg ausgeweitet. In den nächsten Monaten wird das Unternehmen ein neues, durch RFID unterstütztes Shop-in-Shop-Konzept einführen, das für die Einzelhandelsgeschäfte von NP Collection gedacht ist.

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12.
Starker Rückgang der Altpapierpreise im Jahr 2008

"Bis zu 89% Preisverfall bei gemischtem Altpapier war im Jahr 2008 die Folge der derzeitigen Krise. Die Auswertung der Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegt eindeutig, dass das vierte Quartal 2008 in sehr vielen Altpapierbetrieben mit roten Zahlen abgeschlossen worden ist", so Dr. Werner Templin, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Papierrohstoffe e.V. (IG PARO), Frankfurt.

Um die Datenbasis des Statistischen Bundesamtes noch weiter zu verbessern, hat die IG PARO nach Rücksprache mit den eigenen Mitgliedern dem Statistischen Bundesamt angeboten, dass alle Mitgliedsbetriebe der Interessengemeinschaft künftig Altpapierpreise direkt dorthin melden. "Nur so erreichen wir noch mehr Transparenz und eine noch validere Marktnähe dieser wertvollen Arbeit des Statistischen Bundesamtes. Wir wollen hiermit zusätzlich alle Altpapierbetriebe in Deutschland auffordern, dem Statistischen Bundesamt die Zusammenarbeit anzubieten", ergänzte Präsident Rolf Kühl. Kontaktdaten können bei der IG PARO abgerufen werden.

Die Auswertung der Altpapierzahlen des Statistischen Bundesamtes für 2008 zeige einen generellen Preisverfall zwischen 37% bei Tageszeitungen (2.01, E12), über 83% bei Kaufhausaltpapier (1.04, B19) bis hin zu gemischtem Altpapier im Jahresvergleich zum Monat mit den höchsten Preisen. "Ab Februar 2009 werden wir wissen, ob dieser Trend gebrochen werden kann. Verlierer werden sonst die Altpapierbetriebe und letztlich auch die Bürgerinnen und Bürger sein. Von schlechten Verlierern in diesem Zusammenhang zu sprechen, ist im Übrigen deplatziert", schloss Templin. Die komplette Auswertung der Zahlen für 2008 finden sich auf der Homepage der IG PARO.
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www.IG-PARO.de

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13.
Altpapier ist weiter getrennt zu erfassen und stofflich zu nutzen

Die Spitzenverbände der deutschen Papierindustrie und der Entsorgungswirtschaft halten trotz der rückläufigen Nachfrage nach Altpapier weiter an der Getrennterfassung und der stofflichen Nutzung von Altpapier fest. Das teilten der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE), der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) und der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise hat erhebliche Auswirkungen auf die Papierindustrie in Deutschland. Die Entwicklung auf den Märkten für Papier, Karton und Pappe ist von einer stark rückläufigen Nachfrage auf dem deutschen, den europäischen und den Weltmärkten gekennzeichnet. Längere Stillstandszeiten bei zahlreichen Papierfabriken und eine damit verbundene abnehmende Nachfrage nach Altpapier sind die Folge. Die Geschwindigkeit der Marktveränderung sei ohne Beispiel und für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette nicht vorhersehbar gewesen.

Die Entwicklung auf den Papiermärkten habe zu einem drastischen Wertverlust für den Sekundärrohstoff Altpapier geführt. Dies dürfe aber nicht zu einer Gefährdung der insgesamt positiven politischen Rahmenbedingungen zum Papierrecycling und der Wertschöpfungskette führen. Die Mitgliedsunternehmen von BDE, bvse und VDP seien sich dabei ihrer Verantwortung innerhalb der Wertschöpfungskette und bei der Kreislaufführung bewusst.

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I.
PERSONALIA

Rolf von Loßberg (44) verstärkt seit dem 1. Januar 2009 als weiterer Geschäftsführer neben Andreas von Möller das Führungsteam der Jacob Jürgensen UniWood GmbH, Hamburg. Von Loßberg ist langjähriger Mitarbeiter der Jacob Jürgensen-Gruppe und hat als Prokurist im Unternehmen mitgearbeitet, verantwortlich für den Bereich Nordamerika. Maßgeblich hat er den Vertrieb nordamerikanischer Produkte an die europäische Holzindustrie auf- und ausgebaut. 1991 trat von Loßberg in die Unternehmensgruppe ein, die einen bedeutenden Namen im Außenhandel von Holzprodukten, Papier und Zellstoff hat. Schnell übernahm er in eigener Regie die Holzgeschäfte mit Schwerpunkt Import USA/Kanada. Er ist gebürtiger Stuttgarter, lebt jedoch seit 1971 in Hamburg. Nach einjährigem USA-Aufenthalt absolvierte er das Studium zum Betriebswirt an der Wirtschaftsakademie Hamburg. Schon in seiner Studienzeit arbeitete er bei einem Holzimportunternehmen mit angegliederter Produktion, bevor er zur Jacob Jürgensen-Gruppe wechselte.

Einer der profiliertesten Sozialpolitiker der Druckindustrie in der Bundesrepublik Deutschland ist am 22. Januar 2009 im achtzigsten Lebensjahr am Tegernsee verstorben. Dr. Klaus Beichel war von 1959 bis 1998 zunächst stellvertretender Hauptgeschäftsführer, seit 1961 Hauptgeschäftsführer und geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Verbandes der Bayerischen Druckindustrie. In dieser Funktion vertrat er mehr als 35 Jahre die Interessen der Druckunternehmen sowohl gegenüber der Politik, als auch ganz besonders in bundesweiten Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften IG Druck und Papier und IG Medien. Von 1984 bis 1992 war er stellvertretender Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses des Bundesverbandes Druck und stellvertretender Verhandlungsführer für alle Tarifverhandlungen der Druckindustrie auf Arbeitgeberseite. Darüber hinaus war er von 1985 bis 1999 Mitglied des Bayerischen Medienrates und Vorsitzender des Grundsatzausschusses der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. Er war ferner Gründungsmitglied des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft und langjähriges Vorstandsmitglied. Im Fachbeirat Drucktechnik des Deutschen Museums in München unterstützte er maßgeblich den Aufbau der neuen Abteilung "Drucktechnik". Dr. Beichel war Träger des Bayerischen Verdienstordens und des Großen Verdienstkreuzes mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Ferner wurden seine Verdienste mit der Verleihung des Ullstein-Ringes gewürdigt, der höchsten Auszeichnung, die die Druckindustrie zu vergeben hat.


Der neue KBA-Finanzvorstand Helge Hansen (61)

Mit Zustimmung des Aufsichtsrates übergibt Albrecht Bolza-Schünemann (56), Vorstandsvorsitzender des Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA), mit Wirkung zum 6. Februar 2009 das bisher von ihm in Personalunion gehaltene Vorstandsressort Finanzen an Helge Hansen (61). Helge Hansen, gelernter Banker und studierter Betriebswirt, leitete und sanierte die von Koenig & Bauer 2004 übernommene Tochtergesellschaft KBA-Metronic AG.


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II.
KURZ NOTIERT

Deutschland
Rössler Data, Hersteller der branchenspezifischen ERP-Lösung NVinity PaperPack, lädt gemeinsam mit der Firma TK Consulting Entscheider aus den Branchen Verpackungsmittel, Papier- und Bürobedarfhandel zu einer Informationsveranstaltung auf der CeBIT in Hannover ein. Der IT-Leiter eines großen süddeutschen Verpackungsgroßhändlers wird im Rahmen des Expertentreffs über seine Praxiserfahrungen mit NVinity PaperPack berichten. Der "PaperPack-Expertentreff" findet am 5. März 2009 von 10 bis 13 Uhr im Saal 102 des Convention Center der Messe in Hannover statt.
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info@roessler-data.de

Die Papierfabrik Leipa Georg Leinfelder GmbH, Schwedt, möchte ein neues Kraftwerk bauen, das mit Biomasse (Stroh) betrieben werden soll. Den Strombedarf möchte Leipa in der Region decken.

Bodo Hombach, Geschäftsführer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung Mediengruppe, kritisierte die ins Auge gefassten Preissteigerungen für verschiedenene Papiere um bis zu 20%. Dies sei angesichts sinkender Rohstoffpreise und abstürzender Preise für Altpapier nicht zeitgemäß, so Hombach.

Belgien
Die belgische Firma EskoArtwork, Gent, möchte ihre Belegschaft von 900 Mitarbeitern weltweit um ca. 10% reduzieren. Daneben plant das Unternehmen, seines Zeichens Anbieter von Hard- und Softwarelösungen für den Verpackungs- und Akzidenzdruck, seine Ausgaben zu kürzen. Der derzeitige wirtschaftliche Abwärtstrend und die weltweiten Aussichten für das Jahr 2009 hätten trotz eines profitablen Zuwachses im Jahr 2008 zu dieser Entscheidung geführt. Die Restrukturierung soll Ende Januar abgeschlossen sein. Esko hofft, dadurch eine stärkere Wettbewerbsposition erreichen zu können. "Das Jahr 2008 war im fünften Jahr in Folge ein ungebrochener Wachstumsrekord", erläurtert Carsten Knudsen, Vorstandsvorsitzender von EskoArtwork. "Wir können jedoch nicht die derzeitige wirtschaftliche Situation ignorieren und auch nicht die Aussichten für 2009.

Finnland
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die M-real Corporation vom Rating B - auf CCC + herabgestuft. Der Ausblick des Ratings bleibe negativ. Diese Abwertung führt bei M-real zu einer Erhöhung der jährlichen Finanzierungskosten von 2 Mio. Euro.

Österreich
Das österreichische Werk Norske Skog Bruck, das zum norwegischen Norske Skog-Konzern gehört, hat von Ende Januar bis voraussichtlich Ende April für 14 Wochen Kurzarbeit angemeldet. Als Grund nennt Werkleiter Heinz Simon noch nicht abgeschlossene Jahresverträge mit wichtigen Kunden. Von der Kurzarbeit sind nach Aussage von Simon 312 der insgesamt 514 Mitarbeiter betroffen.


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III.
IMPRESSUM

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IV.
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apr MAGAZIN,
Nr. 03/09

erscheint am
04.03.2009

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schluss:
19.02.2009

aus dem Inhalt:
- Logistik und
Software
- RFID Radio
Frequency
Indetification

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EXTRAHEFT
WELLPAPPE
1/2009


erscheint am
18.02.2009

Anzeigen-
schluss:
06.02.2009

aus dem Inhalt:
Alles rund um
die Wellpappe!

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