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Allgemeine Papier-Rundschau
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1.
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Mayr-Melnhof kann Umsatz halten - niedrigerer Gewinn |
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Der
Mayr-Melnhof-Konzern, Wien, konnte sich im Geschäftsjahr 2008 auch
unter zunehmend schwierigeren konjunkturellen Rahmenbedingungen nach
eigenen Angaben gut behaupten. Während die Entwicklung in der
Kartonproduktion trotz höherer Verkaufspreise infolge deutlich
angestiegener marktbedingter Stillstände sowie hoher Energiekosten
durch starken Margendruck geprägt war, verzeichnete die
Faltschachtelherstellung aufgrund von Mehrumsatz und
Produktivitätssteigerungen eine hohe Ergebnisstabilität.
Aufgrund des anhaltend ergiebigen Cashflows konnte auch für das
Jahr 2008 eine Dividende auf Vorjahresniveau sowie hohe
Eigenfinanzierungskraft des Konzerns gesichert werden.
Die
konsolidierten Umsatzerlöse des Konzerns beliefen sich auf 1,731
Mrd. Euro und lagen damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (2007:
1,737 Mrd. Euro). Das betriebliche Ergebnis reduzierte sich um 19,2%
bzw. 32,5 Mio. Euro auf 136,9 Mio. Euro. Dieser Rückgang
resultiert aus dem gesunkenen Ergebnisbeitrag der Kartonerzeugung
infolge starker Unterauslastung im dritten und vierten Quartal sowie
eines deutlichen Anstiegs der Inputfaktorkosten und des Wegfalls des
Ergebnisbeitrags der verkauften Altpapierbeteiligungen.
Das
Ergebnis vor Steuern erreichte 138 Mio. Euro nach 170,9 Mio. Euro im
Vorjahr. Das Eigenkapital reduzierte sich von 933,9 Mio. Euro per 31.
Dezember 2007 auf 913,7 Mio. Euro zum Ultimo 2008. Dieser Rückgang
ergibt sich vor allem aus dem Erwerb eigener Aktien sowie der
Dividendenausschüttung für 2007 und
Währungsumrechnungen.
Die Finanzverbindlichkeiten sind
überwiegend kurzfristig und wurden durch Nettotilgungen in
Höhe von 25,5 Mio. Euro auf 157 Mio. Euro (31. Dezember 2007:
182,5 Mio. Euro) zurückgeführt. Die verfügbaren Mittel
des Konzerns, die sich im Wesentlichen aus Bankguthaben und
österreichischen Bundesanleihen mit kurzer Laufzeit
zusammensetzen, beliefen sich per Jahresende 2008 auf 346,4 Mio. Euro
(31. Dezember 2007: 355 Mio. Euro). Sie übersteigen die
verzinslichen Verbindlichkeiten um 189,4 Mio. Euro, so dass der Konzern
weiterhin eine Nettoliquidität aufweist.
Der Cashflow aus
der Geschäftstätigkeit belief sich auf 176,6 Mio. Euro und
lag damit um 37,8 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Dieser Anstieg
resultierte insbesondere aus einer Reduktion des Working Capitals und
geringeren Auszahlungen für Ertragsteuern. Der Cashflow aus der
Investitionstätigkeit veränderte sich von minus 4,7 Mio. Euro
auf minus 220,2 Mio. Euro. Diese Differenz ist vor allem auf den Erwerb
von österreichischen Bundesanleihen in Höhe von 152,8 Mio.
Euro zurückzuführen. Die Nettoauszahlungen für den
Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten betrugen
minus 96,6 Mio. Euro (2007: minus 92,7 Mio. Euro). Die Auszahlungen
für Akquisitionen beliefen sich auf minus 12,4 Mio. Euro (2007:
minus 4,6 Mio. Euro). Die Investitionsauszahlungen von MM Karton
betrugen minus 43 Mio. Euro (2007: minus 38,1 Mio. Euro) und betrafen
insbesondere Projekte zur Optimierung von Kosteneffizienz und
Qualität. Die Investitionsauszahlungen von MM Packaging lagen bei
minus 55,2 Mio. Euro (2007: minus 58,6 Mio. Euro).
Standorterweiterungen in Polen und der Einsatz neuer Maschinen standen
im Mittelpunkt der Anschaffungen. Der Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit betrug minus 115,2 Mio. Euro nach minus
75,2 Mio. Euro im Vorjahr. Diese Veränderung ist insbesondere auf
Nettotilgungen von verzinslichen Finanzverbindlichkeiten sowie
höhere Auszahlungen für den Erwerb eigener Aktien
zurückzuführen.
Entwicklung im vierten Quartal 2008
Wie von MM
angekündigt, mussten in der zweiten Dezemberhälfte im
gesamten Konzern umfangreiche temporäre Abstellmaßnahmen
ergriffen werden. In der Kartonerzeugung ging die durchschnittliche
Auslastung von 86% im dritten Quartal auf 68% im vierten Quartal
markant zurück (viertes Quartal 2007: 94%).
Aufgrund höherer Durchschnittspreise infolge von
Preiserhöhungen und Einmaleffekten sowie der Reduktion von
Fixkosten erzielte MM Karton dennoch ein positives Ergebnis. Der
rückläufige Preistrend bei Faserstoffen und Energie lieferte
dazu jedoch keinen nennenswerten Beitrag.
Ausblick
Im
Zuge der fortschreitenden Rezession im Hauptmarkt Europa erwartet der
Vorstand für die kommenden Monate eine spürbare Reduktion der
Massenkaufkraft, die auch die Karton- und Faltschachtelnachfrage
treffen wird. Im Kartonbereich setzte nach dem deutlichen
Auftragsrückgang zum Ende des Jahres 2008 die Nachfrage erst
spät und stark verhalten mit hoher Volatilität gegen Ende
Januar ein. Damit gibt es keine Anzeichen für eine kurzfristige
Verbesserung der Auslastung, wodurch weitere marktbedingte
Maschinenstillstände unvermeidlich bleiben. Der Auftragseingang im
Faltschachtelbereich ist insgesamt noch gut, weist aber nach Region und
Kundensegment bereits starke Unterschiede auf. Selektive Anpassungen
von Mitarbeiterständen an die niedrigeren Auslastungsniveaus
einzelner Standorte sind unausweichlich, werden aber unter der
Maßgabe gesetzt, die langfristige Leistungskraft des Konzerns
nicht zu schmälern. Der in jüngster Zeit starke Rückgang
bei den Rohstoffkosten kann die Margen nicht stützen, sondern
verschärft den bereits nachfragebedingten Preisdruck. Vorrangiges
Ziel ist es daher, nun Marktanteile zu behaupten bzw. hinzuzugewinnen.
In der Produktion liegt allerorts der Schwerpunkt auf Maßnahmen,
die dazu beitragen, das Kostengefüge zu verbessern und die
Produktivität zu steigern. Die Investitionstätigkeit wird
fortgesetzt, wobei der Schwerpunkt auf Projekten mit kurzfristigem
Pay-back liegt.
Infolge der unsicheren gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung will Mayr-Melnhof zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine
Ergebnisprognose für 2009 abgeben. |
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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| Södra beschließt vorübergehende Werkstilllegungen |
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Der
Zellstoffmarkt ist gegenwärtig von einer schwachen Nachfrage und
hohen Lagerbeständen gekennzeichnet, so der schwedische
Marktzellstoffhersteller Södra Cell. Södra hat deshalb
beschlossen, die Zellstoffproduktion zu drosseln und an die
Marktsituation anzupassen. Das Unternehmen schließt sein
norwegisches Zellstoffwerk Tofte ab sofort für zwei Monate. Auch
das Zellstoffwerk Folla wird zum 1. April den Betrieb auf unbestimmte
Zeit einstellen.
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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2.
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Scheufelen reduziert Produktion |
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Die
Papierfabrik Scheufelen, Lenningen, reduziert in den ersten drei
Monaten des Geschäftsjahres 2009 die Produktion um rund 25%. Das
Unternehmen reagiert damit auf die allgemein schwache Nachfrage nach
holzfreien gestrichenen Papieren. Die Reduktion der Produktion betrifft
alle Produktsorten, die weniger nachgefragt wurden. Bei Fortdauer der
gegenwärtigen Marktsituation denkt Scheufelen in den kommenden
Monaten über Kurzarbeit im Bereich der Produktion nach. Auf diese
Weise passt sich das Unternehmen der anhaltenden
Konjunkturschwäche an und vermeidet einen kapitalintensiven
Lageraufbau.
Die Papierfabrik Scheufelen produzierte bislang auf
zwei Papiermaschinen und mit drei Streichmaschinen rund 290.000
Jahrestonnen gestrichene Papiere. |
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3.
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Stora Enso mit Gewinnwarnung |
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Der
finnische Stora Enso-Konzern erwartet, dass sein operativer Gewinn im
ersten Quartal 2009 nochmals deutlich unter dem des vierten Quartals
2008 liegen wird. Ursächlich hierfür sei eine schwache
Nachfrage, insbesondere für Holzprodukte und Feinpapier, aber auch
eine Verringerung der Läger bei Kunden. Im vierten Quartal
verdiente Stora Enso ohne Einmalkosten operativ 28,4 Mio. Euro.
Der
Konzern weist darauf hin, dass er weiterhin versuchen wird, Cashflow
auch durch größere Produktionseinschränkungen und
andere Maßnahmen zu sichern. Geplant sei, im ersten Quartal ca.
20% der Produktionskapazität für Papier und Pappe aus dem
Markt zu nehmen. Außerdem möchte das Unternehmen seine
geplanten Investitionsausgaben von 500 auf 400 Mio. Euro senken.
Daneben hat Stora Enso beschlossen, sein brasilianisches
Zellstoffprojekt Veracel II, das das Unternehmen zusammen mit der Firma
Aracruz vorantreibt, für wenigstens ein Jahr ruhen zu lassen. |
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4.
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Melitta will Werk verkaufen |
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Die
Firma Melitta, Minden, möchte ihre Papierfabrik in Neu Kaliss an
die Firma Glatfelter, Gernsbach, eine Tochter des US-amerikanischen
Glatfelter-Konzerns, verkaufen. Melitta hat die Papierfabrik 1992
übernommen und beschäftigt dort ca. 128 Mitarbeiter. Bis vor
einigen Jahren produzierte das Unternehmen Staubsaugerfilter aus
Papier, die inzwischen aus Vlies gefertigt werden. Neu Kaliss
produziert heute Trägerpapiere für Tapeten. Der Umsatz lag
im letzten Jahr bei ca. 27 Mio. Euro.
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5.
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Unfall bei Schleipen & Erkens beschäftigt Staatsanwalt |
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Die
Staatsanwaltschaft Aachen hat Anklage gegen den Produktionsleiter der
Firma Schleipen & Erkens (jetzt Mondi Jülich),
Jülich, wegen fahrlässiger Körperverletzung
erhoben. Vor zweieinhalb Jahren ereignete sich in dem Werk ein
Arbeitsunfall, bei dem ein Mitarbeiter bei Reinigungsarbeiten schwere
Kopf-, Hand- und Beinverletzungen erlitt. Der Produktionsleiter sei, so
die Staatsanwaltschaft, verantwortlich gewesen, dass die bestehenden
Sicherheitsvorschriften eingehalten werden. Dies sei nicht erfolgt.
Entgegen der ausdrücklichen Herstelleranweisung seien Walzen der
Produktionsmaschine zur Reinigung und zur Entfernung von
Silikonrückständen nicht ausgebaut worden, sondern diese
Arbeiten seien in dem Koslarer Werk bei laufendem Betrieb
durchgeführt worden. Dies sei dem Produktionsleiter bekannt
gewesen und wurde von ihm gebilligt. Eine zeitnahe Reinigung hätte
nach Ansicht der Staatsanwaltschaft ein eigenständiges Schleifen
überflüssig gemacht, so dass es nie zu dem Arbeitsunfall
gekommen wäre.
Der zuständige Staatsanwalt Robert
Deller begründet die langwierige Verzögerung von zweieinhalb
Jahren - der Unfall ereignete sich im August 2006 - mit
schwierigen Ermittlungen. So habe es eine Firmendurchsuchung gegeben,
bei der Akten beschlagnahmt wurden, und außerdem seien insgesamt
17 Zeugen vernommen worden. Mondi Jülich geht weiterhin
entsprechend dem Ergebnis der Untersuchung der Berufsgenossenschaft
davon aus, dass kein Fremdverschulden bei dem Unfall vorlag. |
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6.
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Södra mit eigenem Holzeinkaufunternehmen in Norwegen |
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In
Anbetracht der Beendigung der Partnerschaft beim Holzeinkauf zwischen
dem schwedischen Södra-Konzern und der norwegischen Firma Norske
Skog zum Jahresende 2009 gründet Södra zum 1. April 2009
für den Einkauf von Holz- und Holzspänen in Norwegen die
Södra Skog AS. Die Leitung übernimmt Stein Altern, der
gegenwärtige Betriebsleiter der Zellstoffwerke Södra Cell
Tofte und Södra Cell Folla. Altern verfügt infolge seiner
langjährigen Tätigkeit für Södra und Norske Skog
über vielfältige Kontakte im norwegischen Holzmarkt und kennt
sich mit den Zellstoffwerken von Södra Cell bestens aus. Er tritt
seine Stelle zum 1. April 2009 an. Bei Södra Cell Folla rückt
Per Kosberg vom Produktions- zum Werkleiter auf, während die
Leitung von Södra Cell Tofte kommissarisch von Jonas Eriksson, dem
Werkleiter von Södra Cell Värö, mitübernommen wird. |
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7.
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Stahl Konecranes heißt ab 1. April Konecranes |
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Vor
etwas mehr als einem Jahr legten zwei führende Unternehmen der
Kranindustrie, die Konecranes Deutschland GmbH und die Stahl
CraneSystems GmbH, ihre Service- und Vertriebsaktivitäten im
Geschäft mit deutschen Endkunden zusammen. Die gemeinsame
Vertriebsgesellschaft firmiert seitdem als Stahl Konecranes GmbH.
Die
Firma hat nun den etwas umständlichen und in manchen
Fällen verwirrenden Doppelnamen abgelegt und firmiert ab dem 1. April
2009 unter dem Namen Konecranes GmbH. Für die Kunden
ändert sich nichts.
Die finnische Muttergesellschaft
versorgt als weltweit führender Hebezeughersteller Unternehmen der
Produktions- und Prozessindustrie, Werften und Häfen mit
hebetechnischen Lösungen und Dienstleistungen. Mit 2103 Mio. Euro
Umsatz (2008), 9900 Beschäftigten, Produktionsstätten in
zwölf Ländern und 485 Vertriebs- und Servicestandorten in 43
Ländern ist Konecranes weltweit mit einem Marktanteil von ca. 17%
der Marktführer bei Industriekranen und dem Kranservice. Mehr als
359.000 Anlagen stehen unter Servicevertrag, davon stammen fast 25% aus
der Herstellung von Konecranes. |
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8.
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Baden-württembergische Papierverarbeitung: gedämpfte Stimmung |
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Anlässlich
seiner diesjährigen Mitgliederversammlung nahm der Verband der
Papier, Pappe und Kunststoff verarbeitenden Industrie
Baden-Württemberg (vpi) zur wirtschaftlichen Lage der
Papierverarbeitung im vergangenen Jahr Stellung und gab eine Prognose
für das Jahr 2009 ab. Der Umsatz im Jahr 2008 ist um 1,7% auf 1,224
Mrd. Euro zurückgegangen. Allerdings haben sich hierbei die
einzelnen Fachsparten sehr unterschiedlich entwickelt. Im Jahr 2007
konnte gegenüber 2006 der Umsatz noch um 4,1% gesteigert werden.
Im ersten Quartal 2008 erzielte die Branche einen Höchstwert der
Kapazitätsausnutzung von 90,8%. Seither sind die Werte für
die Papierverarbeitung stetig zurückgegangen, wobei das dritte und
vierte Quartal 2008 mit 85,1% jeweils identische Werte auswiesen. Im
Januar ging die Kapazitätsauslastung, die ein wichtiger Indikator
für die Rentabilität in den Betrieben ist, auf rund 80%
zurück. Diese Aussage trifft allerdings nicht für alle
Teilbereiche zu. Die Papierverarbeitung als Gesamtbranche weist ein
Spektrum zwischen 90,8 als Höchstmarke und 80,2 als Tiefstmarke
aus.
Der Personalstand in der Branche ist 2008 gegenüber
dem Vorjahr leicht rückläufig. Die Beschäftigtenzahl
fiel im Jahr 2008 im Durchschnitt auf 7162 Beschäftigte (minus
0,9%).
Steigende Ausbildungszahlen
Der
eigenständige Beruf in der Papierverarbeitung ist der des
Verpackungsmittelmechanikers. In diesem Beruf werden in Baden-Württemberg
insgesamt 241 junge Menschen vom ersten bis zum dritten Ausbildungsjahr
ausgebildet. Dies ist die höchste Zahl von
Ausbildungsverhältnissen bei diesem Beruf seit Bestehen und eine
Steigerung von rund 17%.
Darüber hinaus bildet die
Branche auch Mediengestalter und Drucker sowie Buchbinder aus.
Während beim Beruf Mediengestalter und beim Beruf Drucker
Steigerungen von 3,8% bzw. 1,3% zu verzeichnen waren, gingen die
Ausbildungszahlen beim Beruf Buchbinder um 7,7% zurück.
Damit
fällt die Bilanz bei den im Herbst 2008 neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträgen im Verbandsgebiet Baden-Württemberg
insgesamt sehr positiv aus. Trotzdem bleibt es für die Unternehmen
nach wie vor schwierig, für die technisch orientierten Berufe
geeignete Bewerber zu finden. Der Verband wirbt deshalb weiterhin mit
der Nachwuchswerbeaktion "wop" – world of print &
paper – mit umfangreichen Aktionen in Schulen und auf
Berufsinformationsmessen für die Berufe der Branche.
Prognose für das Jahr 2009
Zu
Beginn des Jahres 2009 ist die Stimmungslage in der Papier und Pappe
verarbeitenden Industrie gedämpft. Nur 13% der befragten
Unternehmen beurteilen die augenblickliche Geschäftslage als gut,
57% als gleichbleibend und 30% negativ. Die Aussichten der
Papierverarbeiter erscheinen somit nicht gerade rosig. |
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9.
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Holmen mit leicht höherem Umsatz in 2008 |
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Der
schwedische Holmen-Konzern konnte im abgelaufenen Jahr seinen Umsatz
mit 2,087 Mrd. Euro (i. V.j.: 2,069 Mrd. Euro) halten. Dabei rutschte der
operative Gewinn allerdings auf 113,49 Mio. Euro gegenüber dem
Vorjahr (307,01 Mio. Euro) deutlich ab. Gerade im vierten Quartal
verdiente das Unternehmen operativ mit 26,78 Mio. Euro fast 81 Mio.
Euro weniger. Analog fiel auch der Nachsteuergewinn deutlich auf 69,33
Mio. Euro (i. Vj.: 162,52 Mio. Euro). Insgesamt sei die Nachfrage nach
Zeitungsdruckpapier – einem der wesentlichen Produkte von Holmen
– im vergangenen Jahr in Europa um 3% gefallen. Dabei habe sich
aber die Situation bei Angebot und Nachfrage in diesem Bereich eher
vorteilhaft entwickelt. Dies sei Resultat deutlicher
Kapazitätsverringerungen und höherer Exporte. Bei Holmen
selbst blieb die ausgelieferte Papiermenge fast unverändert bei
2,044 Mio. t (plus 19.000 t). Im November verzichtete die Firma
temporär auf die Produktion seiner Papiermaschine 2 im Werk
Hallsta. Im Dezember legte Holmen, wie vorher angekündigt, die
Produktion in seinem Werk Wargön dauerhaft still.
Einzelne Bereiche
Im
größten Konzernbereich Holmen Paper (im Wesentlichen
Zeitungsdruckpapier) stieg der Umsatz leicht auf 1,127 Mrd. Euro (plus
10,5 Mio. Euro) bei einem operativen Verlust von 8,74 Mio. Euro (i.
Vj.: 105,83 Mio. Euro Verlust). Die ausgelieferte Menge
Zeitungsdruckpapier betrug 2,04 Mio. t und lag damit fast auf
Vorjahresniveau.
Im Konzernbereich Karton bei Iggesund
Paperboard fielen die Umsätze auf 524,83 Mio. Euro (i. Vj.: 550,75
Mio. Euro) bei einem deutlich reduzierten operativen Gewinn von 34,55
Mio. Euro (i. Vj.: 64,68 Mio. Euro). Die ausgelieferte Kartonmenge
verringerte sich um 4% auf 494.000 t. Im vierten Quartal musste
Iggesund einen deutlichen Verkaufsmengenrückgang von 7%
verkraften, wobei es im zweiten Halbjahr 2008 gelunden sei, sowohl die
Preise für Faltschachtelkarton als auch für Zellstoffkarton (SBS) anzuheben.
Im Geschäftsbereich Holz lag der Umsatz
bei 53,88 Mio. Euro (i. Vj.: 63,6 Mio. Euro) bei einem deutlich
geringeren operativen Gewinn von 1,4 Mio. Euro (i. Vj.: 15,76 Mio.
Euro). Der Sektor Forstwirtschaft steigerte den Umsatz auf 587,79 Mio.
Euro (515,65 Mio. Euro) bei einem leicht verringerten operativen Gewinn
von 68,25 Mio. Euro (i. Vj.: 75,8 Mio. Euro). Der Bereich Energie
konnte den Umsatz auf 198,05 Mio. Euro (im Vj.: 171,7 Mio. Euro)
steigern bei einem ebenfalls erhöhten operativen Gewinn von 35,31
Mio. Euro (i. Vj.: 29,37 Mio. Euro).
Eine Prognose zur weiteren Entwicklung im laufenden Jahr gab der Vorstand nicht. |
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10.
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Mondi kann Umsatz halten und rutscht tief in die roten Zahlen |
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Der
südafrikanisch-englische Mondi-Konzern konnte im Jahr 2008 seinen
Umsatz leicht auf 6,345 Mrd. Euro erhöhen (i. Vj.: 6,269 Mrd. Euro),
erwirtschaftete dabei allerdings einen Verlust von 211 Mio. Euro (i.
Vj.: 233 Mio. Euro Gewinn). Der Schuldenstand blieb im letzten Halbjahr
mit 1,7 Mrd. Euro fast unverändert. Mondi weist darauf hin, dass
es im vergangenen Jahr Kapazitäten im Umfang von 600.000 t
stillgelegt hat oder verkaufte. Hierbei habe es sich um Betriebe mit
vergleichsweise hohen Kosten gehandelt. Unter anderem gehörten
hierzu – wie von der apr berichtet – drei
Wellpappenbogenverarbeiter in Großbritannien, ein
Wellpappenrohpapierhersteller in der Schweiz und zwei Wellpappenwerke
in Frankreich. Eine Wellpappenrohpapiermaschine im britischen Holcombe
wurde ebenfalls geschlossen. Insgesamt musste Mondi 349 Mio. Euro an
Restrukturierungs- und Neubewertungskosten verbuchen. Diese Summe trieb
den Konzern in die Verlustzone. Die Abschreibungen auf den Goodwill
betragen alleine 194 Mio. Euro, die Neubewertung von Anlagen erbrachte
Sonderabschreibungen von 99 Mio. Euro. Die Schließungs- und
Restrukturierungskosten waren mit 56 Mio. Euro der kleinere Teil der
Gesamtsumme.
Entwicklung einzelner Bereiche
Im Bereich
Sackpapiere, Säcke und Spezialitäten setzte Mondi im
vergangenen Jahr 2,116 Mrd. Euro (i. Vj.: 1,986 Mrd. Euro) um und
erzielte dabei einen Verlust von 58 Mio. Euro (i. Vj.: 153 Mio. Euro
Gewinn). Dabei wirkte sich nachteilig aus, dass die Gewinne im zweiten
Halbjahr um 33% sanken, und die Nachfrage nach Sackpapier wegen einer
erlahmenden Bauindustrie massiv sank. Bei seinen Spezialitäten
habe sich das Geschäft vergleichsweise gut entwickelt, die
verkaufte Menge und die Margen seien zwar etwas gesunken, die Gewinne
hätten sich aber nur marginal zur Vorperiode verändert. In
diesem Geschäftsbereich verbuchte Mondi 216 Mio. Euro an Kosten
für die Restrukturierung und Neubewertung seines Geschäftes.
Im
Geschäftsbereich Feinpapiere stiegen die Umsätze ebenfalls
auf 1,565 Mrd. Euro (i. Vj.: 1,489 Mrd. Euro) bei einem Gewinn von 98
Mio. Euro (i. Vj.: 36 Mio. Euro). Die Verkaufspreise seien im
vergangenen Jahr leicht gestiegen. Profitiert hat das Unternehmen dabei
von seinem russischen Zellstoff- und Papierwerk Syktyvkar, wo sich die
Nachfrage weiter gut entwickelte. Bei den österreichischen, nicht
integrierten Papierwerken wirkte sich die Tatsache eines fallenden
Zellstoffpreises vorteilhaft aus. Die Restrukturierungs- und
Bewertungskosten lagen hier nur bei 24 Mio. Euro.
Mit seinem
Wellpappengeschäft musste Mondi einen Verlust von 62 Mio. Euro
hinnehmen (i. Vj.: 128 Mio. Euro Gewinn), wobei der Umsatz mit 1,55
Mrd. Euro in etwa gehalten werden konnte. Bei Kraftliner nennt das
Unternehmen einen Preisverfall von 5%, bei Testliner einen solchen von
20% im Jahresverlauf. Weiße gestrichene Wellpappenrohpapiere
seien im Preis stabiler gewesen. Um dem gerecht zu werden, hat Mondi
Abstellmaßnahmen im Umfang von einer Produktion von 44.000 t (4%
der Kapazität) vorgenommen. Ursächlich für den
operativen Verlust waren auch in diesem Geschäftsbereich
Neubewertungs- und Restrukturierungskosten von 109 Mio. Euro.
Das
im Jahr 2007 übernommene türkische Unternehmen Tire Kutsan
habe sich schwach entwickelt. Grund hierfür sei eine fallende
Nachfrage, verbunden mit neuen Wettbewerbern, die in der Türkei
auftauchten. Mondi hat Maßnahmen unternommen, um das
Geschäft nachhaltig zu restrukturieren und die Organisation zu
verschlanken.
Mit seinem südafrikanischen Geschäft
setzte Mondi 474 Mio. Euro um, dies ist fast eine Verdoppelung. Dabei
stieg der operative Gewinn auf 75 Mio. Euro.
Investitionsprojekte
Mondi
ist dabei, im polnischen Swiecie für 305 Mio. Euro eine neue
Wellpappenrohpapiermaschine mit einer Kapazität von 470.000 t zu
bauen. Diese soll im zweiten Halbjahr 2009 fertiggestellt werden.
Außerdem investiert der Konzern 45 Mio. Euro in ein neues
Wellpappenwerk in Swiecie, das 2009 seinen Betrieb aufnehmen soll. Im
russischen Syktyvkar investiert die Firma 525 Mio. Euro in die
Modernsierung ihres Werkes. Im vergangenen Jahr flossen in diese beiden
Projekte 364 Mio. Euro, weitere 511 Mio. Euro wird Mondi im laufenden
Jahr dort investieren.
Aussichten
David Hathorn,
der Vorstandsvorsitzende der Mondi-Gruppe, geht davon aus, dass die
weltweite Unsicherheit in der Wirtschaft Vorhersagen schwierig macht.
Mondis starke finanzielle Position und seine geringen Kosten bei der
Produktion eröffneten jedoch die Möglichkeit, von einer
Verbesserung der Marktbedingungen zu profitieren. Deshalb bleibe der
Vorstand, was die mittel- und langfristigen Aussichten der Gruppe
anbetreffe, optimistisch. |
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11.
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IG PARO sieht Nichteinhaltung bestehender Verträge |
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"Immer
öfter teilen uns Mitgliedsfirmen der IG PARO und
auch noch nicht bei uns vertretende Altpapierhändler mit, dass
Papierfabriken bestehende und rechtskräftige Verträge mit
ausgehandelten Preisen nicht mehr erfüllen wollen. Das Altpapier
wird einfach nicht mehr zu den ausgehandelten Preisen abgenommen. Hier
wird eklatant gegen bestehendes Recht verstoßen",
erläuterte Dr. Werner Templin, Geschäftsführer der IG
PARO e.V. , Frankfurt.
Und weiter: "Nur, weil der Preis für
Altpapier gefallen ist, ist dies keine hinreichende Begründung der
so genannten Störung der Geschäftsgrundlage gemäß
§ 313 BGB. So sehr eine betriebswirtschaftliche Optimierung der
betroffenen Papierfabriken zu Lasten der Altpapierunternehmen in dieser
Sache aus Sicht der Papierindustrie auch naheliegt, so ist und bleibt
es Rechtsbruch!"
Geschäftsgrundlage sind die nicht
zum Vertragsinhalt erhobenen, bei Vertragsabschluss jedoch bestehenden
gemeinsamen Vorstellungen der Vertragsparteien (vgl. OLG Brandenburg,
Az. 7 U 235/97 vom 6.9.2006).
Da jedoch Preise in den
jeweiligen Verträgen Gegenstand sind, und da allen
Vertragsparteien allein schon aufgrund ihrer oft jahrzehntelangen
Betriebstätigkeit die Volatilität der Altpapierpreise bekannt
ist, und es sich somit um kalkulierbare Umstände handelt, ist die
Behauptung, die Geschäftsgrundlage sei gestört, nicht
rechtswirksam relevant.
In anderer Sache hatte das OLG Hamburg
mit Az. 14 U 124/05 vom 28.12.2005 bereits entschieden, dass ein
Auftragnehmer keinen Anspruch auf Anpassung der (Stahl-)Preise aufgrund
von Preiserhöhungen auf dem Weltmarkt gemäß § 313
Abs. 1 BGB habe.
"Letztlich dienen diese Verträge mit
der Papierindustrie dazu, dass Preisschwankungen sowohl nach oben als
auch nach unten ausgeschaltet werden. Läge der Altpapierpreis
heute bei 200 Euro pro Tonne Mischpapier, würde die
Papierindustrie ja auch auf Lieferung zu ausgehandelten Preisen in
Höhe von z. B. 120 Euro bestehen", ergänzte Rolf
Kühl, Präsident der IG PARO.
Die IG PARO ruft diejenigen innerhalb der Papierindustrie, denen Recht und Gesetz
nicht in dem oben aufgeführten erforderlichen Maße vertraut
gewesen ist, dazu auf, ihre vertraglichen Verpflichtungen einzuhalten. |
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12.
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FHR: Sicherheitsrisiko bei gestückelten Hartpapierrohren |
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Auf
die Gefahren so genannter "joined cores" –
Wickelkerne, die aus unterschiedlichen gebrauchten Stücken
zusammengesetzt sind, weist der europäische Verband ECTA
(European Core and Tube Association) und die Fachvereinigung
Hartpapierwaren und Rundgefäße (FHR) hin. Die Verwendung
dieser Produkte erfolge ohne jede Herstellergewährleistung und
einzig auf das Risiko des jeweiligen Verwenders hin.
Dimension
Während
viele Anwender sich in Bezug auf die Dimensionsgenauigkeiten an
Forderungen beinahe übertreffen und sogar
Innendurchmessertoleranzen im hundertstel Millimeter-Bereich gefordert
werden, scheine selbst ein ganzer Millimeter bei den zusammengesetzten
Kernen – wohlgemerkt innerhalb eines einzigen Wickelkernes
– kaum zu stören. Das schließlich gelte es zu
akzeptieren, wenn gebrauchte Hartpapierrohre verschiedener Hersteller
von unterschiedlichen Verwendern und aus vielfältigsten
Anwendungen eingesammelt und miteinander kombiniert werden sollen.
Gleiches gelte auch für den Außendurchmesser. Wo der
kontinuierliche Prozess der Erstherstellung die akkurate Einhaltung der
Vorgaben gewährleistet, kann dies beim Zusammensetzen von
Stücken nicht so einfach sichergestellt werden. Ein besonderes
Kapitel ist hier die Rundheit und Geradheit der Wickelkerne. Dass
unterschiedliche Rohstoffe, hier der Wickelkarton und der Klebstoff,
verschiedene Reaktionen auf Klimaveränderungen nach sich ziehen,
ist hinreichend bekannt. Gänzlich unkalkulierbar aber sei das
Verhalten eines beliebig gestückelten Wickelkerns mit
mannigfaltigen Kombinationsmöglichkeiten in Dimension und
Beschaffenheit der Reststücke.
Oberflächenqualität
Wie
bereits beim Außendurchmesser angesprochen, stellt die
Qualität der Oberfläche eine besondere Herausforderung dar.
Der aus einzelnen Stücken zusammengesetzte Wickelkern weist
produktionsbedingt einen "gestuften" Außendurchmesser
auf. Sowohl Anwickel- wie auch Qualitätsprobleme am Wickelgut
seien mögliche Folgen. Aufwändiges Egalisieren und u. U. das
zusätzliche Aufbringen einer neuen Deckbahn sind erforderlich, um
hier eine adäquate Qualitätsstufe zu erreichen.
Homogenität
Einer
der bisher weniger beleuchteten Aspekte bei zusammengesetzten
Wickelkernen ist die Inhomogenität über die einzelnen
Wickelkerne. Jeder, der diese Art von Hartpapierrohren herstellt oder
einsetzt, führt das Argument an, dass gerade die Stellen, an denen
die Stücke zusammengefügt sind, besonders stabil sind. Eine
unterschiedliche Steifigkeit eines Wickelkerns innerhalb seiner
Länge berge aber auch automatisch das Risiko unterschiedlichen
Verhaltens im Bereich der Spannelemente. Unabhängig von den
Spannelementen und -systemen ist eine undefinierte Aufnahme
bezüglich Kraft- und Formschluss möglich. Unrunder Lauf, ein
"Schlagen" und, bei weitem gefährlicher, die
eingeschränkte Übertragung der erforderlichen Drehmomente,
beispielsweise in einer Not-Aus-Situation, seien die Konsequenzen. So
kann aus einem vermeintlichen Vorteil schnell ein Sicherheitsrisiko
werden.
Hygiene
Da für viele Anwender speziell
aus den Bereichen der Folien- und Verpackungsherstellung die Hygiene
eine besondere Rolle spielt, sollte man nicht außer Acht lassen,
dass nicht alle europäischen Hersteller von Hartpapierrohren ein
Managementsystem nach HACCP vorweisen können oder nach den
gängigen Standards BRC/IOP zertifiziert sind. Die "joined
cores" als Kombination unterschiedlicher Hersteller, gepaart mit
dem (unkontrollierbaren) Mehrwegeinsatz, erfüllten
diesbezüglich nicht die geringsten Ansprüche und seien somit
für Anwender selbst bei niedrigsten Hygieneanforderungen nicht
geeignet. |
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I.
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Wolfgang Schmitz |
Wolfgang Schmitz
wurde zum 1. März 2009 zum Alleingeschäftsführer der
Römerturm Feinstpapier GmbH und Co. KG in Frechen bestellt. Er
folgt dem bisherigen Geschäftsführer Dieter Abel nach, der
mit Wirkung vom 1. April 2009 in den Beirat des Unternehmens wechselt
und von der Firma Schneidersöhne kam. Diese ist mit 25% an
Römerturm beteiligt. Schmitz war zuvor zwölf Jahre für
das Papiergroßhandelsunternehmen Schneidersöhne tätig,
zuletzt als Leiter der Niederlassungen München und Ulm, sowie als
Projektleiter im Bereich zentrale Logistik.
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Rainer Schroers |
Rainer Schroers
hat am 1. Februar 2009 die Verkaufsleitung der Eswe-Flex Walzen GmbH in
Langenfeld/Rheinland übernommen. Schroers verfügt über
eine mehr als 20-jährige Erfahrung in der Walzen- und
Graviertechnik. Zu seinen Schwerpunkten gehören die Vermarktung
von Chrom- und Keramikrasterwalzen, Rasterwalzenreinigungssystemen,
Prägewalzen sowie Glättwalzen aller Art. Eswe-Flex verfolgt
mit der Erweiterung des technischen Vertriebs insbesondere das Ziel,
die Produkte der italienischen Simec Group verstärkt im deutschen
Markt zu platzieren und neue Kundengruppen und Absatzmärkte in den
Bereichen Wellpappe, Tissue, Beschichtung, Imprägnierung,
Kaschierung und Laminierung zu erschließen.
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II.
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Bezugspreis (Jahresabonnement):
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Inland: Euro 195,- inkl. Versandkosten und gesetzl. MwSt.
Ausland: Euro 225,- inkl. Versandkosten.
Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis
(gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. |
| Erscheinungsweise (hier klicken!)
Bestellungen
direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum
beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei
Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert
sich automatisch.
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Bankkonto:
|
Deutsche Bank Offenbach
Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18.
Wir akzeptieren folgende Kreditkarten:
Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. |
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Versandort:
|
Frankfurt am Main D1096 |
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a
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III.
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Diese
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Informationen enthalten. Der Inhalt ist ausschließlich für
den in dieser E-Mail bezeichneten Adressaten bestimmt. Wenn Sie nicht
der richtige Adressat oder dessen Vertreter sind, setzen Sie sich bitte
mit dem Absender der E-Mail in Verbindung. Jede Form der
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Inhalts der apr PAPIER-ZEITUNG ist unzulässig. Der Herausgeber der
apr PAPIER-ZEITUNG ist die Allgemeine Papier-Rundschau
(im Folgenden apr) mit Sitz in 63150 Heusenstamm, Industriestrasse 2.
Für die Inhalte zeichnen die Content-Lieferanten verantwortlich.
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apr MAGAZIN,
Nr. 05/09
erscheint am
06.05.2009
Anzeigen-
schluss:
22.04.2009
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aus dem Inhalt:
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| - |
Prozessauto-
matisierung
und Über-
wachung |
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einsparung |
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WELLPAPPE
2/2009
erscheint am
15.04.2009
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