Allgemeine Papier-Rundschau
132. Jahrgang

24. April 2009

Erscheint 2 x im Monat

INHALT
1.
Leicht rückläufiger Umsatz und Gewinn bei Portucel Soporcel
2.
Groteske Gesetzesauslegung bringt US-Papiererzeuger Millionensubventionen
3.
BASF startet Integrationsprozess von Ciba
4.
Norske Skog muss hohen Verlust ausweisen
5.
International Paper kann Umsatz in 2008 steigern – Gewinn bricht ein
6.
Headhunting: Service mit Nutzwert
7.
Kimberly-Clark hält sich in der Krise gut
8.
Papierfabrik Hallein vor dem endgültigen Aus
9.
bvse: Altpapier soll Abfalleigenschaft auf dem Gelände des Entsorgers verlieren
10.
UPM reorganisiert Lieferkette
11.
Energieeinsparung in der Papierindustrie
apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell

The Katz Group stellt Insolvenzantrag


I.
Personalia
II.
Kurz notiert
III.
Impressum
IV.
Infos, Nutzungsrechte etc.

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1.
Leicht rückläufiger Umsatz und Gewinn bei Portucel Soporcel

Der portugiesische Portucel Soporcel-Konzern erreichte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,132 Mrd. Euro (i. Vj.: 1,1369 Mrd. Euro) bei einem Gewinnrückgang vor Steuern auf 131,1 Mio. Euro (i. Vj.: 153,9 Mio. Euro). Portucel Soporcel baut im Moment eine neue Papierfabrik in Setúbal, in die die Gruppe insgesamt 247 Mio. Euro investieren wird. Der geplante Start der Produktion ist für das dritte Quartal 2009 vorgesehen. Teil der Anlage wird auch ein neues Kraftwerk sein. Mit der neuen Papierfabrik schafft das Unternehmen 212 neue Arbeitsplätze, was die Gesamtzahl der Mitarbeiter auf 2164 erhöht. Vom Gesamtumsatz fallen 71% oder ca. 800 Mio. Euro auf den Verkauf von Papier und 21% auf Zellstoffveräußerungen. Mit Forstprodukten, dem Verkauf von Energie und anderen Serviceleistungen setzte das Unternehmen weitere ca. 90 Mio. Euro um. 93% seiner Umsätze erzielte der Konzern im Ausland.

Insgesamt verkaufte Portucel Soporcel 1,017 Mrd. t ungestrichene Papiere, vor allem auch im Bereich von Büropapieren, wo das Unternehmen mit Marken wie Navigator gut etabliert ist.

Mit einem Aktienwertverlust von 31% im abgelaufenen Jahr 2008 hielt sich Portucel besser als viele andere Unternehmen der Papierwirtschaft. Der Vorstand weist dennoch darauf hin, dass das extrem schwierige Umfeld der beherrschende Faktor im Jahr 2009 sei. Mit dem Neubau der Papierfabrik in Setúbal wolle das Unternehmen europäischer Marktführer bei ungestrichenen holzfreien Papieren werden.

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The Katz Group stellt Insolvenzantrag

Mitte April 2009 hat die Geschäftsführung von The Katz Group, Weißenbach, beim Amtsgericht Baden-Baden einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Zu der Unternehmensgruppe gehören die Katz International Coasters GmbH mit Sitz in Weisenbach, Landkreis Rastatt, die Kurprinz GmbH mit Sitz in Großschirma bei Chemnitz sowie die Anthemius Vermögensverwaltung GmbH in Weisenbach, die als Beteiligungsholding auftritt und Anteile an den beiden anderen Unternehmen hält. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Ferdinand Kießner von der Kanzlei Schultze & Braun bestellt.

The Katz Group ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Bierglasuntersetzern. Die wichtigsten Absatzmärkte des Unternehmens sind die USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Belgien und Irland. Der Marktanteil der Katz-Gruppe in Europa beträgt rund zwei Drittel, in den USA sogar 97 Prozent. Darüber hinaus produziert das Unternehmen weitere Produkte aus Pappe und Papier und ist außerdem mit dem Design und Vertrieb einer Vielzahl von Promotionsartikeln befasst, die zu Werbezwecken verwendet werden. Die Hauptkunden der Katz-Gruppe sind Brauereien.

"Seit 2007/2008 schrumpft der Bierabsatz in der Gastronomie, also in unserem größten Markt. Mit dem Schrumpfen des Biermarktes geht auch das Marktpotenzial für Untersetzer zurück," erklärt Geschäftsführer Garry Hobson. Auch die Konsolidierung der internationalen Brauereien hat sich negativ auf den Umsatz der Katz-Gruppe ausgewirkt. Das Unternehmen reagierte mit einem Strategiewechsel, indem andere Pappeprodukte hergestellt und neue geographische Wachstumsmärkte für Untersetzer erschlossen werden sollten. Sanierungsverhandlungen zwischen der Hauptgesellschafterin und der kreditgebenden Bank sind jedoch gescheitert.

Insolvenzverwalter Kießner teilte mit, dass bereits erste Gespräche mit der Geschäftsführung der Katz-Gruppe stattgefunden hätten, um die Möglichkeit der Fortführung der Unternehmensgruppe zu prüfen und um mit potenziellen Investoren oder Übernehmern zu verhandeln. "Es geht um 240 Arbeitsplätze, davon 150 in Weisenbach, die alle Beteiligten möglichst erhalten möchten. Die Löhne und Gehälter wurden bis Ende März bezahlt," so Kießner in einer ersten Stellungnahme.

Die Wurzeln der Katz-Gruppe gehen auf das Jahr 1716 zurück, als Johann Georg Katz ein Sägewerk in Weisenbach gründete und zunächst Telegrafenmasten und Eisenbahnschwellen herstellte. Im Jahr 1903 wurde der erste Bierdeckel, auf englisch "Coaster", hergestellt. Fortan gehörte die Bierdeckelproduktion zum Kerngeschäft des Unternehmens. Die erste automatische Bierdeckeldruckmaschine produzierte im Jahr 1930 schon 30.000 Bierdeckel am Tag und 1969 konnte die Produktion auf eine Million Bierdeckel täglich gesteigert werden - durch eine kombinierte Druck- und Stanzmaschine. Seither hat sich die Katz-Gruppe beständig durch Investitionen und Innovationen in der Coaster-Technik weiterentwickelt.

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2.
Groteske Gesetzesauslegung bringt US-Papiererzeuger Millionensubventionen

Amerikanische Hersteller mischen sogenanntem Black Liquor (Schwarzlauge), einem Begleitprodukt der Produktion von chemischem Zellstoff, Dieselkraftstoff zu. Dies geschieht nach Verabschiedung eines Gesetzes in den USA, das zu einer grotesken Situation geführt hat. Vor zwei Jahren wollte die Regierung Bush alternative Kraftstoffe wie Ethanol aus Biomasse besonders fördern. Deshalb verabschiedetet der Kongress auf Vorschlag der Administration ein Gesetz, wonach jede Gallone alternativer Kraftstoffe, die mit Diesel oder Benzin gemischt wird, eine Subvention von 50 Cent erhält. Die US-Regierung wird für dieses Vorhaben im laufenden Jahr voraussichtlich 8 Mrd. US-$ alleine an die zehn größten Papierfabriken bezahlen. Die Gesamtsubvention liegt bei 80 Mrd. US-$.

Ursprünglich war das Gesetz nur für Transportunternehmen, die Lkws betreiben, gedacht und die Regierung wollte damit die Abhängigkeit von klassischen Brennstoffen abmildern. Durch das Gesetz kann die Papierindustrie durch Beimischung des eigentlich nicht notwendigen Dieselkraftstoff zur Schwarzlauge, Subventionen erhalten. Aus dem reinen Biokraftsoff wird ein gemischter Kraftstoff. Der Gesetzgeber dachte an den genau umgekehrten Vorgang. Es handelt sich um eine Gesetzeslücke. Ein Beobachter ließ sich dabei zu der Bemerkung hinreißen, mit dem Gesetz werde Schwarzlauge in Gold verwandelt. Unter den Kongressmitgliedern scheint niemand das Vorhaben vorhergesehen zu haben. Dem Vernehmen nach erhielt International Paper bereits 71,6 Mio. US-$ aus dem Programm.

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3.
BASF startet Integrationsprozess von Ciba

Die BASF AG, Ludwigshafen, hat die Schweizer Ciba Holding AG wie geplant mit der Auszahlung des Angebotspreises an die Ciba Anteilseigner übernommen. BASF hält damit einen Anteil von 95,8% an Ciba. Aktien des Schweizer Konzerns, die nicht im Rahmen des Übernahmeangebotes angedient wurden, können bis auf weiteres an der sogenannten SIX Swiss Exchange gehandelt werden. BASF-Vorstandsmitglied Dr. Hans-Ulrich Engel ist Präsident des Ciba Verwaltungsrates, des obersten Aufsichtsgremiums der Ciba. Weitere Mitglieder dieses Organs sind Hans-Walther Reiners und Dr. Jörg Buchmüller. Alle bisherigen Mitglieder sind aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Ciba soll vollständig in die BASF-Gruppe integriert werden. Der Integrationsprozess beginnt mit der sogenannten Discovery Phase während der gemeinsame Teams von BASF und Ciba die akquirierten Geschäfte im Detail untersuchen. Hierbei sollen eine marktgerechte Positionierung für die kombinierten Geschäfte entwickelt und die beste Organisationsform abgeleitet werden. Basierend auf diesen Ergebnissen wird die operative Integration im Juli 2009 begonnen.

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4.
Norske Skog muss hohen Verlust ausweisen

Der norwegische Norske Skog-Konzern musste im abgelaufenen Jahr 2008 einen Nettoverlust von 373,6 Mio. Euro (i. Vj.: 92,29 Mio. Euro Verlust) ausweisen. Dabei fiel der Umsatz leicht auf 3,576 Mrd. Euro (i. Vj.: 3,664 Mrd. Euro). Auch operativ lag Norske Skog mit 190,13 Mio. Euro (i. Vj.: 91,48 Mio. Euro Gewinn) in den roten Zahlen. Der Konzern hatte bereits 2007 in seiner Bilanz aktivierten Goodwill von insgesamt 654 Mio. Euro Euro abgeschrieben. Im vergangenen Geschäftsjahr gab es eine Reihe von Einmalerträgen und Einmalaufwendungen, die sich insgesamt auf ein Minus von 67,8 Mio. Euro addieren. Einerseits konnte das Unternehmen aus dem Verkauf seiner Konzernzentrale und weiterer Werke insgesamt 67,83 Mio. Euro einnehmen, andererseits kam es zu hohen negativen Währungseffekten beim Verkauf verschiedener Werke in Korea von insgesamt 106 Mio. Euro. Norske Skog entschloss sich im vergangenen Jahr außerdem, die geplante Papiermaschine 2 in Pisa nicht zu bauen. Hieraus entstanden Projektkosten von 20 Mio. Euro.

Die Geschäftsbereiche
Im Geschäftsbereich Zeitungsdruckpapiere Europa setzte der Konzern in 2008 mit 1,091 Mrd. Euro (ca. minus 82 Mio. Euro) deutlich weniger um als im Jahr 2007. Dabei fiel die Produktion um ca. 170.000 t auf 1,92 Mio. t. Der operative Gewinn verringerte sich um 95,5 Mio. Euro auf 125,81 Mio. Euro. Im abgelaufenen Jahr legte die Firma zwei Papiermaschinen mit einer Gesamtproduktionskapazität von 260.000 t auf Dauer still. Hieraus ergab sich in den restlichen Fabriken in Europa eine höhere Kapazitätsausnutzung.

Im Bereich Zeitungsdruckpapier Asien gingen die Umsätze deutlich um mehr als 283 Mio. Euro auf 458 Mio. Euro zurück. Dabei hat Norske Skog in seinem chinesischen Werk Hebei die Produktion sehr deutlich eingeschränkt. Die ausgelieferte Menge fiel insgesamt um fast 60.000 t auf 478.000 t.

Im Geschäftsbereich Magazinpapiere konnte Norske Skog seinen Umsatz im abgelaufenen Jahr deutlich auf 978,91 Mio. Euro (i. Vj.: 879,72 Mio. Euro) steigern. Dabei erhöhte sich der operative Gewinn auf 48,1 Mio. Euro (i. Vj.: 8,51 Mio. Euro Verlust). Im vierten Quartal hat der Konzern bei gestrichenen Magazinpapieren seine Produktion teilweise eingeschränkt. Er weist darauf hin, dass im vergangenen Jahr zahlreiche Kunden von gestrichenen Papieren auf ungestrichene Papiere wechselten, und die Nachfrage nach LWC-Papieren in Europa um insgesamt 4% fiel, während sie für ungestrichene Magazinpapiere (SC) um 6% stieg.

Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Christian Rynning-Tønnesen war das Jahr 2008 für Norske Skog begleitet von einer positiven Entwicklung. Die Produktion des Konzerns sei mittlerweile kosteneffizienter, und wichtige Inputfaktoren hätten mittlerweile ein vernünftiges Preisniveau.

Einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gab der Vorstand nicht.


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5.
International Paper kann Umsatz in 2008 steigern – Gewinn bricht ein

IDer US-amerikanische International Paper-Konzern (IP), Memphis/Tennessee, konnte im abgelaufenen Jahr seinen Umsatz deutlich auf 24,83 Mrd. US-$ (i. Vj.: 21,89 Mrd. US-$) steigern und musste mit einem Nettogewinn von 57 Mio. US-$ (i. Vj.: 1,168 Mrd. US-$) einen dramstischen Gewinneinbruch hinnehmen. Auch der operative Ertrag vor Steuern fiel sehr deutlich auf 186 Mio. US-$ (i. Vj.: 1,654 Mrd. Euro). Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, John Faraci, sprach von einem soliden Jahr, bis auf ein schwaches viertes Quartal. IP konzentriere sich darauf, weiter freien Cashflow zu produzieren.

Einzelne Segmente
In seinem Segment Druckpapiere, in dem im Wesentlichen ungestrichene Papiere hergestellt werden, setzte IP 6,81 Mrd. US-$ (i. Vj.: 6,53 Mrd. US-$) um. Im letzten Geschäftsquartal brach der Umsatz hier allerdings um mehr als 200 Mio. US-$ auf ca. 1,5 Mrd. US-$ ein. Dabei halbierte sich der Gewinn fast auf 474 Mio. US-$, im letzten Quartal erwirtschaftete dieses Segment einen Verlust von 40 Mio. US-$. Dieser resultiert vor allem aus den Schließungskosten des Werkes Louisiana und der Papiermaschine 3 im Werk Franklin. Seine Werke in Europa bezeichnet der Vorstand als stark. Dies habe aber nicht ausgereicht, die schwache Mengenentwicklung insbesondere im russischen Markt zu kompensieren.

Bei industriellen Verpackungen stieg der Umsatz noch deutlicher auch aufgrund von Zukäufen um 2,4 Mrd. US-$ auf 7,69 Mrd. US-$. Dabei lag der operative Gewinn fast unverändert bei 390 Mio. US-$ (i. Vj.: 374 Mio. US-$). Insgesamt sei es im letzten Jahr gelungen, die Preise anzuheben. Mit der Akquisition vieler Verpackungsbetriebe der Firma Weyerhaeuser haben sich die verkauften Mengen wie auch die Umsätze in diesem Segment deutlich erhöht. In den europäischen Werken sei es gelungen, Marktanteile zu gewinnen, wenn auch die verkaufte Menge zurückging. Im Bereich der so genannten Konsumentenverpackungen stiegen die Umsätze leicht auf 3,195 Mrd. US-$ (i. Vj.: 3,015 Mrd. US-$) bei einem schmalen operativen Gewinn von 17 Mio. US-$ (i. Vj.: 112 Mio. US-$). Es sei zwar gelungen, im Bereich gestrichener Karton und bei Serviceleistungen im Lebensmittelbereich die Preise zu erhöhen. Dies habe aber nicht gereicht, die höheren Einstandskosten bei schwacher Nachfrage zu kompensieren.

Im seinem Feinpapier-Großhändlergeschäft, das unter dem Namen xpedx firmiert, setzte IP 7,97 Mrd. US-$ um, was einer deutlichen Steigerung von 650 Mio. US-$ entspricht. Der operative Gewinn blieb in diesem Segment fast unverändert bei 103 Mio. US-$.

Sonderaufwendungen
Wie fast jedes Jahr verbuchte International Paper auch in diesem Jahr zahlreiche Sonder- und Einmalkosten. Hierzu gehört unter anderem eine Neubewertung des aktivierten Goodwills in der Bilanz für sowohl in den USA ansässige wie auch europäische Werke von insgesamt 438 Mio. US-$. Die Schließung seines Werkes in Louisiana kostete das Unternehmen vor Steuern 123 Mio. US-$, weitere 30 Mio. US-$ musste IP für das Abschalten seiner Papiermaschine 3 im Werk Franklin zahlen. Der Konzern weist darauf hin, dass zurzeit eine detaillierte Überprüfung des aktivierten Goodwills stattfindet, und diese im ersten Quartal 2009 beendet sein wird. Hieraus könnten sich weitere, mit Kosten verbundene Berichtigungen beim aktivierten Goodwill in Höhe von 1,3 Mrd. US-$ ergeben.

Eine Prognose für das laufende Jahr machte der Vorstand nicht.

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6.
Headhunting: Service mit Nutzwert
von Harald Heine*

Für Bewerber sind Headhunter die Hoffnung auf eine neue berufliche Herausforderung, für Arbeitgeber wahlweise Ärgernis, notwendiges Übel oder doch professionelle Unterstützung? Sogar die Rechtssprechung fühlte sich jüngst bemüßigt, die telefonische Ansprache von Bewerbern zu reglementieren. Ist Headhunting noch zeitgemäß?

Fakt ist, dass viele Unternehmen vor allem anspruchsvolle Positionen nicht mit den geeigneten Fach- und Führungskräften besetzen können. Im härter werdenden Wettbewerb kann der Mangel an den richtigen Köpfen allerdings sehr schnell ins Aus führen. Bei der Auswahl möglicher Kandidaten sind viele Unternehmen zudem zunehmend überfordert. Neben Bergen unpassender Bewerbungen drohen zeitraubende Auswahlgespräche und die Angst vor den finanziellen Folgen und den Imageschaden eines Fehlgriffs.

Nehmen die Unternehmen dann doch die Auswahl in die eigene Hand, konzentrieren sich HR-Verantwortliche in Bewerbungsgesprächen oft auf rein fachliche Fragen. Dahinter steckt die Zurückhaltung (oder Angst?), über die weichen Faktoren des Arbeitsverhältnisses zu reden. Personalberater können hier freier agieren. Sie können unbefangener kommunizieren, wie ein Unternehmen "tickt" und als Coach und Mentor des Bewerbers – der sie ja auch sind – offen über die "Chemie" sprechen. Mit Erfolgskomponenten im Honorar können Auftraggeber zudem sicherstellen, dass der Personalberater keinen Schnellschuss zu Lasten des Unternehmens abgibt. Dass der Berater Branchenkenntnisse haben sollte, ist schlicht Voraussetzung für das Ausmachen von Experten, die dem Arbeitgeber Unterscheidungsmerkmale gegenüber dem Wettbewerb schaffen. Alles in allem Dienstleistungen, die sich rechnen.

Angst vor Personalberatern müssen nur jene haben, die es versäumt haben, eine gesunde Unternehmenskultur zu leben, bei der sich Mitarbeiter mit dem Unternehmen identifizieren. Für diesen Typus Manager sind aber auch der wöchentlichen Stellenmarkt in überregionalen Tageszeitungen oder Jobbörsen im Internet eine Bedrohung.

* Der Autor ist Partner der Bogner Gottschalk Heine Unternehmensberater GmbH, Starnberg. Das Unternehmen hat sich spezialisiert auf die Vermittlung von Fach- und Führungskräften für die Papier- und Verpackungsindustrie.

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7.
Kimberly-Clark hält sich in der Krise gut

Der US-amerikanische Kiberly-Clark-Konzern konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz deutlich um 6,3% auf 19,4 Mrd. US-$ (i. Vj.: 18,3 Mrd. US-$) steigern. Auch die verkaufte Menge erhöhte sich um 1%, die Nettopreise sogar um 4% im Durchschnitt. Der operative Gewinn fiel nur leicht auf 2,547 Mrd. US-$ (i. Vj.: 2,616 Mrd. US-$). Der Nettogewinn hielt sich mit 1,69 Mrd. US-$ (minus 7,3%) vergleichsweise gut. Der Vorstandsvorsitzende des Tissuekonzerns, Thomas J. Falk, geht in naher Zukunft von keiner Verbesserung der externen Wirtschaftssituation aus. Dies soll langsam, erst später im Jahr passieren, so Falk.

Aussichten
Kimberly-Clark erwartet als einer der weltgrößten Tissuehersteller, dass das organische Wachstum im laufenden Jahr im niederen einstelligen Bereich sein wird, und die Verkaufspreise um 2% bis 3% steigen werden. Die Nettoumsätze sollen unter anderem wegen Währungseffekten um 4% bis 5% fallen. Den operativen Gewinn erwartet der Vorstand in einem ähnlichen Bereich wie im Jahr 2008. Investieren will Kimberly-Clark in einer Größenordnung zwischen 800 und 850 Mio. US-$. Außerdem rechnet der Vorstand damit, dass er hohe Mehrkosten für garantierte Pensionszahlungen schultern muss. Nach dem so genannten US Pension Act wird das Unternehmen 2009 hierfür voraussichtlich 530 Mio. Euro zahlen müssen. Im Vorjahr betrug diese Summe nur 130 Mio. US-$.

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8.
Papierfabrik Hallein vor dem endgültigen Aus

Auch das Angebot einer Investorengruppe um Dr. Josef Wanzenböck, einem früheren Mitarbeiter von Hallein-Papier und später in Vorstandsfunktion bei der M-real-Tochter Map Merchant, konnte den M-real-Vorstand nicht davon überzeugen, die Papierfabrik Hallein für 44 Millionen Euro zu verkaufen. Die EU-Wettbewerbskommission scheint den Klagen, die das Land Österreich bei der EU vortrug, nicht nachzugeben. Österreichische Politiker sehen in der Übernahme vonTeieln M-real, durch die südafrikanische Firma Sappi, einen Marktbereinigungsvertrag, hinter dem ein Wettbewerbsverstoß steht. Ab April stehen damit in Hallein 485 Mitarbeiter vor dem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Ursprünglich wurde darüber berichtet, dass sich die Lenzing AG für die in Hallein stattfindende Zelluloseproduktion interessiere. Dies hat Lenzing nun dementiert. Dort beschäftigt das Werk 175 Mitarbeiter. Für die Region Salzburg wäre ein Aus in Hallein ein schwerer Schlag, da die Firma einer der größten Arbeitgeber in der Region ist.

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9.
bvse: Altpapier soll Abfalleigenschaft auf dem Gelände des Entsorgers verlieren

Das Ende der Abfalleigenschaft ist ein Thema, das die Altpapierbranche in den nächsten Monaten, vielleicht sogar Jahren verstärkt beschäftigen wird: Wann und wie verliert Altpapier seine Abfalleigenschaft und wird zum Produkt? Nachdem die neue EU-Abfallrahmenrichtlinie die richtigen Weichen dafür gestellt hat, Altpapier früher als bisher aus dem Abfallrechtsregime zu entlassen, beginnen nun die Feinarbeiten. Im vergangenen Monat sind hierzu in Brüssel die Beratungen aufgenommen worden. Dem Vernehmen nach will man sich dabei nicht Altpapier zuerst zuwenden.

Der bvse-Fachverbandsvorsitzende Hubert Neuhaus bedauerte in einem Pressegespräch im Rahmen des 12. Altpapiertages gemeinsam mit dem ERPA-Delegierten Andreas Uriel und Geschäftsführer Thomas Braun diese Prioritätensetzung. Neuhaus: "Das würden wir gern anders sehen. Nach unserer Ansicht sollte mit Altpapier, ein Material den Anfang machen, bei dem die Ausgangslage unkompliziert ist".

Für den bvse-Fachverband Papierrecycling spreche viel dafür, dass sich die zuständigen europäischen Gremien mit Altpapier prioritär befassen sollten. Verwiesen wird auf die klare Anfallstellenstruktur, die bekannten Verwertungswege, die absolute Ungefährlichkeit des Materials, der vorliegenden und in der Praxis akzeptierten Norm EN 643 (Europäische Altpapier-Standardsortenliste) sowie nicht zuletzt auf die geklärte REACH-Problematik. Ein erfolgreicher erster Durchlauf mache die Abfallendefestlegung auch für die weiteren Materialgruppen dann wesentlich leichter, ist der bvse überzeugt.

Der Fachverband Papierrecycling vertritt in Bezug auf das Ende der Abfalleigenschaft bei Altpapier inhaltlich folgende Position:
  • Die Europäische Standardsortenliste EN 643 sollte die Basis sein; lediglich die Sorte 5.01 - Original Sammelware aus der Kommune - ist wegen der darin in unwägbarem Maße enthaltenen, die Verwertung behindernden Verunreinigungen keine taugliche Sorte.
  • Die derzeit diskutierte Novelle der EN 643 kann nicht abgewartet werden, da hier nicht vor Ablauf von zwei Jahren mit einem Abschluss der Beratungen zu rechnen ist.
  • Die Novelle ist allerdings insofern bedeutsam, als dass zurzeit "frei von Störstoffen" in der EN 643 steht und es ein wichtiges Anliegen von ERPA (Europäischer Altpapierverband) ist, dies zu ändern; dem ist mit ergänzenden Kriterien Rechnung zu tragen.
  • Für die von der Richtlinie verlangte Durchführung eines Verwertungsverfahrens wird eine reine Sichtung nicht als ausreichend angesehen, sondern die Schaffung von Sortenkonformität. Dies bedingt nicht zwingend einen Sortier- oder Aufbereitungsvorgang, verlangt aber eine qualifizierte Behandlung des Altpapiers innerhalb des Anlagengeländes des zertifizierten Entsorgers.

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10.
UPM reorganisiert Lieferkette

Der finnische UPM Konzern will seine Logistikwege für das Papiergeschäft den momentanen Bedürfnissen besser anpassen. Deshalb soll eine neue sogenannten Supply-Chain-Plattform geschaffen werden. Teil dieser Entwicklung soll es sein in Nordeuropa einen regionalen sogenannten Supply-Chain-Center im finnischen Tampere einzurichten. In Mitteleuropa möchte UPM zwei regionale Supply-Chain-Zentren in Deutschland, eines in Augsburg und eines in Dörpen, einrichten. Zur Zeit wird die Produktionsplanung, das Lagermanagement, die Auftragserfüllung, Logistik und Kundenservice von den einzelnen Werken aus bzw. einzelnen Verkaufsbüros in den Regionen betrieben. UPM möchte nun ein Servicezentrum mit insgesamt 80 Mitarbeitern in Tampere einrichten. Diese Aufgaben werden gegenwärtig in den finnischen Papierwerken, aber auch im sogenannten Papierkundenzentrum in Helsinki wahrgenommen. In Augsburg werden in dem neuen Servicezentrum insgesamt 180 Mitarbeiter gebraucht. Die dort neu entstehenden Aufgaben haben bisher Mitarbeiter in Österreich, Deutschland und Verkaufsbüros in Deutschland wahrgenommen.

Bernd Eikens, Senior Vice President, Supply Chain, meinte dazu, dass die neue Plattform dazu diene, Effizienz und Profitabilität der Werke zu steigern. Außerdem könne dadurch der Kundenservice verbessert werden. Mit der Maßnahme fallen ungefähr 100 Stellen im Laufe der Jahre 2009/2010 weg. Außerdem möchte UPM in den Bereichen IT und Human Resources bestimmte Arbeiten zentralisieren. Bisher werden diese Aufgaben an verschiedenen Orten in Finnland wahrgenommen.

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11.
Energieeinsparung in der Papierindustrie

Die Zellstoff- und Papierindustrie gehört zu den fünf größten industriellen Energieverbrauchern in Deutschland. In den letzten Jahren betrug der Anteil der Energiekosten bezogen auf den Umsatz rund zehn Prozent. Wie für viele andere Branchen ist auch für die Papierindustrie der Kostenfaktor Energie von wesentlicher Bedeutung, wenn es darum geht, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Vor diesem Hintergrund wurde für die Papierindustrie ein eigenes Branchenenergiekonzept erstellt und im Dezember im Rahmen der Landes-Energieeffizienzoffensive "NRW spart Energie" mit Unterstützung des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums auf einer Veranstaltung der EnergieAgentur.NRW in Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgestellt. Gefördert wurde das Projekt vom nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium und von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Das Projekt "Branchenenergiekonzept Papier" wurde durchgeführt von der Arbeitsgemeinschaft Papierindustrie, bestehend aus dem Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. (IUTA), Duisburg, dem Lehrstuhl für Technische Thermodynamik der RWTH Aachen, der Papiertechnische Stiftung (PTS), München, und dem Ingenieur- und Beratungsbüro EUtech Energie & Management GmbH, Aachen, in Kooperation mit dem Verband deutscher Papierfabriken (VDP), Bonn.

Potenziale aufspüren und Optimierungsmaßnahmen umsetzen
Unternehmen einer Branche weisen in der Regel ähnliche energetische Schwachstellen auf. Die Einsparpotentiale in der Papierbranche betragen nach Erkenntnissen der Arbeitsgemeinschaft Papierindustrie im Durchschnitt zwischen 5 und 10% der Energiekosten. Um diese Potenziale aufzuspüren und Optimierungsmaßnahmen umzusetzen, eignet sich das branchenspezifische Energiekonzept, welches vor allem als Orientierungshilfe und Navigationsinstrument dient.

Die Papierindustrie hat bereits einige Maßnahmen zur Verringerung des Energieeinsatzes umgesetzt. Die Energieeffizienz wurde inzwischen durch technische Optimierung in Heizkraftwerken, Papiermaschinen sowie durch die Änderung der Rohstoffstruktur erreicht. Der spezifische Energiebedarf, d.h. die zur Produktion einer Tonne Papier, Pappe und Karton benötigte Energie, sank von 8242 kWh/t im Jahre 1955 auf derzeit etwa 2674 kWh/t. Für die starke Reduzierung des spezifischen Energieeinsatzes sorgten u.a. der Ausbau von Wärmerückgewinnungsanlagen und eine Verbesserung der mechanischen Entwässerung in der Pressenpartie durch den Einsatz neuer Aggregate (z.B. Schuhpresse).

Ein erhebliches Energieeinsparpotenzial liegt in den Druckluftnetzen vieler Unternehmen. Druckluft zählt zu den teuersten Energieformen und birgt oft große Einsparpotenziale vor allem aus folgenden Gründen: Leckagen bleiben unbemerkt oder unbeachtet, die Abwärme der Kompressoren bleibt ungenutzt, eine Kompressorsteuerung fehlt, es herrscht ein zu hohes Druckniveau, folglich sind die Verluste sehr hoch. Druckluft wird in der Papierindustrie vor allem als Mess-, Steuer- und Regelluft verwendet, aber auch zum Transfer der Papierbahn oder in der Stoffaufbereitung (Flotation) eingesetzt. Darüber hinaus dient Druckluft nach Bahnrissen häufig zum Entfernen von Produktresten aus der Trockenpartie einer Papiermaschine.

Allein durch die Beseitigung von Leckagen konnte bei einem Hersteller altpapierhaltiger Spezialpapiere eine Stromeinsparung von 260 MWh/a erzielt werden. Für eine wirtschaftliche Drucklufterzeugung ist zudem die Anpassung des Netzdrucks und der Kompressorfördermengen an die jeweiligen betrieblichen Erfordernisse notwendig. Eine Absenkung des Betriebsdruckes von 8 bar auf 7 bar verringert z.B. den elektrischen Energiebedarf um etwa 6%. Bei deutlich voneinander abweichenden Betriebsdrücken einzelner Anlagen kann die Aufstellung mehrerer dezentraler Kompressoren mit kleineren Netzen auf unterschiedlichen Druckniveaus wirtschaftlich sinnvoll sein.

Der größte Energiebedarf bei der Papierproduktion entsteht bei der Trocknung in der Trockenpartie der Papiermaschine. Die Trocknung muss dabei durch Verdampfen des dem Papier anhaftenden bzw. im Papier gebundenen Wassers erfolgen, also durch Zufuhr thermischer Energie. Die Energiezufuhr erfolgt in der Regel durch dampfbeheizte Trockenzylinder, sowie ggfs. durch Erwärmung der in die Trockenhaube geführten Zuluft. Hier kann der Energiebedarf durch die Umsetzung von Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung gesenkt werden. So kann beispielsweise die Abwärme der heißen und feuchten Abluft der Trockenhaube dazu verwendet werden, die Haubenzuluft vorzuwärmen.

Bei einem Hygienepapierhersteller konnten im Bereich der Trocknung durch folgende Maßnahme Gaseinsparungen von etwa 20.000 Euro/a und Stromeinsparungen von etwa 6000 Euro/a erzielt werden. Es erfolgte eine höhere Wasserbeladung der Haubenluft, wodurch geringere Zu- und Abluftmengen benötigt wurden. Die Wasserbeladung der Haubenluft konnte durch eine entsprechende Reduzierung der Zu- und Abluftmengen an den Sollwert von 440 g/kg herangeführt werden. Durch die geringeren Luft-Massenströme lassen sich die Abwärmeverluste und die Ventilatorleistungen senken. Bei einem Abluftmassenstrom von 30.000 kg/h (trocken) betragen die Abwärmeverluste (Bezugstemperatur 10 °C) 5850 MWh/a. Bei einem reduzierten Abluftmassenstrom von 24.400 kg/h (trocken) reduzieren sich die Abwärmeverluste auf 4760 MWh/a, gleichzeitig sinkt der Erdgasbedarf um 1090 MWh/a und der Strombedarf für die Lufttechnik sinkt entsprechend dem niedrigeren zu fördernden Luftmassenstrom um 90 MWh/a.

Weitere branchenspezifische Einsparpotenziale sind besonders im Bereich der Stoffaufbereitung und des Konstantteils sowie im Wasserkreislauf zu finden. Die vorgeschlagenen Maßnahmen erstrecken sich auf eine Prozessoptimierung hinsichtlich der Betriebszeiten z.B. von Refinern, eine Erhöhung der Systemtemperatur des Wasserkreislaufs durch Abwärmenutzung und eine Leistungsanpassung der Pumpenantriebe an den jeweiligen Betriebszustand, z.B. durch die Installation von Frequenzumrichtern.

Fazit
Politische, wirtschaftliche und ökologische Veränderungen erfordern von jedem Industriebetrieb die intensive Beschäftigung mit dem Thema Energie. Dabei zeigen energieorientierte Betriebsanalysen konkrete, technisch und wirtschaftlich sinnvolle Verbesserungsmaßnahmen auf. Viele dieser Maßnahmen ermöglichen hohe Energie- und damit CO2- und Kosteneinsparungen bei geringen Investitionen. Große Einsparpotenziale sind häufig in dem Bereich der Energieumwandlung und -verteilung zu finden: Erneuerung von Anlagen, optimale Dimensionierung, Regelung und Leitungen. Aber auch der Produktionsbereich sollte bei einer Analyse nicht außen vorgelassen werden. Darüber hinaus können auch heute noch beim Energiebezug Prozess- und Beschaffungskosten durch zeitgerechte Dienstleistungen deutlich reduziert werden.

Dr. Jörg Meyer, Andreas Trautmann, Alexandra Simon-Tönges (Eutech)

Der Leitfaden "Energieeffizienz in der Papierindustrie" liegt als pdf-Datei vor und steht im Internet zum Download bereit.
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www.branchenenergiekonzepte.de

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I.
PERSONALIA


Robert Schmaus

Robert Schmaus hat zum 1. April 2009 die Leitung der neu geschaffenen Abteilung International Sales & Marketing bei der Firma Prüftechnik Condition Monitoring, Ismaning, übernommen. Der 42jährige ist in dieser Funktion für den Auf- und Ausbau der weltweiten Geschäfte verantwortlich. Der Wirtschaftsingenieur (FH) ist seit fünf Jahren im Unternehmen und war zuletzt im Vertrieb für die Regionen Spanien und Lateinamerika verantwortlich. Mit dieser organisatorischen Maßnahmen reagiert das Unternehmen auf die gewachsene Nachfrage aus dem Ausland.


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II.
KURZ NOTIERT

Deutschland
Auf der Achema 2009 in Frankfurt a.M. (11.-15. Mai) informiert die VKK Standardkessel GmbH in Halle 4.1 B5 über ihre gesamte Palette der Dampf- und Heißwasserkessel mit Öl-/Gas-Feuerungen im Einzelleistungsbereich bis ca. 35 MW sowie über Kessel mit Braunkohlenstaub-Feuerungen für dezentrale Heizkraftwerke. VKK Standardkessel liefert Abhitzekesselanlagen für industrielle Heizkraftwerke, die nach den individuellen Betriebs- und Rahmenbedingungen dimensioniert und gestaltet werden. Beispielsweise werden Dampfleistungen bis ca. 30 t/h mit Betriebsdrücken kleiner 30 bar mit standardisierten Rauchrohrkesseln für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen realisiert, die zur Erhöhung der Anlagenflexibilität mit Zusatzfeuerung ausgestattet werden. Für Dampferzeugeranlagen, die eine unterbrechungsfreie Versorgung sicherstellen müssen, können separate Dampfspeicher oder geeignete Großwasserraumkessel mit Dampfspeicherfunktion eingesetzt werden.


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III.
IMPRESSUM

Verlag:

P. Keppler Verlag GmbH & Co. KG
Industriestraße 2, D-63150 Heusenstamm (Germany)
Tel. +49 (0)6104 / 606 - 0, Telefax +49 (0)6104 / 606 - 336
www.kepplermediengruppe.de
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Geschäftsführung:
Eckhart Thomas
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Dipl.-Kfm. Gerhard W. Brucker (Chefredakteur)
g.brucker@kepplermediengruppe.de
Siegfried Jütte (technische Redaktion)
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Beiträge mit namentlicher Kennzeichnung geben nicht unbedingt die Auffassung der Redaktion wieder.
Bereichsleitung
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apr MAGAZIN,
Nr. 06/09

erscheint am
03.06.2009

Anzeigen-
schluss:
20.05.2009

aus dem Inhalt:
- Papier-
erzeugung
- Vorbericht
zur
Zellcheming

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EXTRAHEFT
WELLPAPPE
3/2009


erscheint am
17.06.2009

Anzeigen-
schluss:
05.06.2009

aus dem Inhalt:
Alles rund um
die Wellpappe!

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