|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | ROBA Corrugated übernimmt Mondi-Werk Redenfelden |
| Die Firma ROBA Corrugated übernahm zum 1. August 2006 das Werk Redenfelden, Raubling, der Mondi Packaging-Gruppe, Wien. Mit dieser Akquisition setzt Dr. Roman Bauernfeind die strategische Erweiterung im Bereich der Wellpappformate fort. Die ROBA Packaging AG, Frauenfeld/CH,gegründet nach dem Verkauf der Bauernfeind-Gruppe an Mondi im Jahr 2004, hält mit der Übernahme von Mondi Packaging Redenfelden nun drei Werke. Neben dem aufoffsetkaschierte Verpackungen und Displays spezialisierten Werk in Alpirsbach (Schwarzwald) verlegtsich das 2005 in Zorbau (Sachsen-Anhalt) neu eröffnete Werk der ROBA Corrugated GmbH auf Feinstwellpappformate mit einer Flexodruckerei. Mit diesem Konzept istROBA Corrugated einer der wenigenHersteller/Lieferanten von unbedruckten wie auch flexobedruckten Wellpappformaten. Durch die Akquisition in Oberbayern erschließen sich der ROBA Corrugated nun auch in Süddeutschland und Österreich neue und zusätzliche Geschäftsfelder. Durch den Kauf desWerks in Raubling, spezialisiert auf Doppelwellenformate, wird das bestehende Produktportfolio deutlich erweitert. Mit einer Kapazität von 280 Mio. m2 und 80 Mitarbeitern in zwei Werken könne die ROBA Corrugated nun uneingeschränkte Lieferungen garantieren und festige damit ihren Stellenwert als zweiter unabhängiger Formatwarenhersteller in Deutschland. | zurück zum Inhalt |
apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Kein Mengenzuwachs bei Papier- und Pappeverpackungen | Nach den neuesten Ergebnissen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (GVM), Wiesbaden, hat sich der Verpackungsverbrauch in Deutschland nach starken Verwerfungen durch das Pflichtpfand in 2005 wieder etwas stabilisiert. Das Aufkommen von Papier-, Pappe- und Kartonverpackungen stagnierte nach dieser Analyse in 2005 erstmals nach Jahren anhaltend starken Wachstums (1993 bis 2004: plus 30%). Das Aufkommen von Verpackungen aus Glas ging nach Tonnage in 2005 gegenüber dem Vorjahr nur noch geringfügig zurück (minus 2%). Auch der Abwärtstrend bei Weißblechverpackungen hat sich mit einem Minus von 3% verlangsamt. Konservendosen mussten im Wettbewerb mit Tiefkühl-, Trocken- und gekühlten Produkten nur geringe Einbußen hinnehmen (minus 1%). Weißblech-Getränkeverpackungen (Dosen, Verschlüsse) sanken dagegen um weitere 9%. Flüssigkeitskarton stagniert trotz Pfandbefreiung. Der Verbrauch von Kunststoffverpackungen stieg insgesamt um 2%. Vor allem Kunststoffflaschen (plus 12%) und Mehrwegkästen (plus 9%) entwickelten sich expansiv. Die detaillierten Ergebnisse können der 13. Ausgabe der Studie "Entwicklung des Verpackungsverbrauchs 1991 bis 2004, 2005 Vorausschätzung" entnommen werden. Dort werden sie differenziert für 55 Packmittelsegmente nach Anfallstellen dargestellt. Zudem wird zwischen Einweg- und Mehrwegverpackungen unterschieden. Die Daten werden ergänzt durch Erläuterungen der wesentlichen Trends. Weitere Informationen sind bei der GVM unter der Tel. (06 11)-2 78 04-0 oder unter www.gvm-wiesbaden.de erhältlich. Die Studie kostet 250 Euro zzgl. MwSt. (gedruckt oder PDF). | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | "P" - Spezialmesse für Packmittelproduktion 2007 |
| Die "P", das internationale Messeforum für Packmittelproduktion Papier - Karton - Folie, findet zum zweiten Mal vom 20. bis 22. Juni 2007 statt. Sie ist eine der ersten Veranstaltungen auf dem neuen Stuttgarter Messegelände, das derzeit direkt am Flughafen Stuttgart entsteht und sich dank der Direktanbindung an Flughafen, Autobahn, Bundesstraße und Schiene durch eine sehr verkehrsgünstige Lage auszeichnet. Gegenüber der Premierenveranstaltung der "P" im Jahr 2005 wird die "P" 2007 weiter optimiert; das eigentliche Konzept, ein internationales Fachforum für die Packmittelproduktion zu bieten, wird jedoch beibehalten. Auf vielfachen Ausstellerwunsch fällt der Samstag weg, so dass die Veranstaltung jetzt komprimiert an drei Tagen umfassende Informationen rund um den Packmittelherstellungsprozess bietet. Zum Informations- und Netzwerkcharakter der "P" trägt außer dem Ausstellungsangebot auch das Rahmenprogramm bei. Die "P" 2007 befasst sich, ausgehend von den Rohstoffen sowie den Maschinen für die Packmittelproduktion, unter anderem mit Schneiden, Falten, Kleben, Stanzen und Falzen, Prozesssimulation, Packmitteldesign, Transport und Logistik sowie Ver- und Entsorgung. Der Schwerpunkt wird jedoch auf den Verpackungsdruck gelegt. Als logische Konsequenz stehen die drei Materialien Papier, Karton und Folie im Mittelpunkt. Dies sind im Übrigen auch die wichtigsten. Nicht zuletzt bietet sich der Schwerpunkt Verpackungsdruck aufgrund des wirtschaftlichen Umfelds rund um Stuttgart an. Im Süden Deutschlands sind auffallend viele Drucker zu finden. 900 Unternehmen der Packmittelherstellung bzw. Druckereien mit dem Schwerpunkt Verpackungsdruck sind im Umkreis von 300 km rund um Stuttgart angesiedelt. Stuttgart hat den Vorteil, direkt im "Verpackungszentrum" zu liegen - in kurzer Entfernung zum Bodensee mit den daran angrenzenden Ländern Schweiz und Österreich sowie zu Frankreich und Italien. | zurück zum Inhalt |
3. | BHS eröffnet neuen Schulungspavillon |
| "Bewährtes muss man fortsetzen", dachte sich Anton Lesscher, CEO der Firma BHS Services, und gab dem neuen Pavillon im Innovision Center der Firma BHS, Weiherhammer, den Namen des großen antiken Sängers Orpheus. Damit setzt sich die Tradition fort und "Orpheus" gesellt sich zu den bestehenden Pavillons Aristoteles, Sokrates und Co. Nach einer Bauzeit von nur sieben Monaten übergab Architekt Dietmar Auer am 19. Juli 2006 das Gebäude symbolisch an den "Hausherrn" Jos Giesbers, Leiter des Innovision Centers. Der neue Schulungspavillon von BHS. |
Zu den sieben Pavillons, die sich um den Innenhof des Innovision Centers gruppieren, gesellt sich nun der achte und größte. Mit einer Grundfläche von 200 m² bietet "Orpheus" Platz für ca. 60 Personen. Der Pavillon ist in drei separate Räume teilbar, von denen jeder mit einem eigenen Projektor (Beamer) ausgestattet ist. Alle Arbeitsplätze haben Internetanschluss, außerdem wurde eine Audioanlage installiert, und für spezielle Schulungen sind Druckluftanschlüsse vorgesehen. Für frische Gedanken sorgen die Vollklimatisierung und der freie Blick zum idyllisch gelegenen Hammerweiher. Mit der Erweiterung des Innovision Centers wird auch das Schulungsangebot verbessert. Kunden aus der Papier- und Wellpappenindustrie können sich künftig auf noch mehr Raum und Flexibilität in Weiherhammer freuen. "Unsere Kunden haben verstanden, dass die Schulung der Mitarbeiter der effizienteste Weg ist, um die Produktivität ihrer Anlagen zu garantieren", so Lesscher. "Orpheus" biete dafür die besten Bedingungen. | zurück zum Inhalt |
4. | VDW sucht originelle Wellpappeverpackungen |
| Der Verband der Wellpappen-Industrie sucht über einen Wettbewerb mit ausgelobten Preisen orginelle Wellpappeverpackungen. Er benutzt dabei folgenden Text mit einem begleitenden Bild: Eva und Jana freuen sich über die rasante Fahrt in ihrer Seifenkiste. Dazu hat der Vater einfach aus einer Wellpappeverpackung einen flotten Renner gebaut. Die Mädchen haben ihren Spaß - und Pappi kommt ins Schwitzen. Mehr Infos zu Wellpappe und ihren zahlreichen Einsatzmöglichkeiten gibt es im Internet unter www.wellpappen-industrie.de. Haben Sie auch eine so schöne Seifenkiste wie Eva und Jana? Oder Wellpappekisten, die Sie zu anderen Spielzwecken umgestaltet haben? Dann machen Sie doch einfach ein Bild davon und schicken es bis zum 31.12.2006 an den Verband der Wellpappen-Industrie e.V., Stichwort "Seifenkiste", Hilpertstr. 22, 64295 Darmstadt, oder per E-Mail an petrich@vdw-da.de. Die drei originellsten Einsendungen werden jeweils mit einem MP3-Player prämiert - viel Glück! | zurück zum Inhalt |
5. | Künstler errichtet Häuser aus Wellpappe |
| Frank Bölter, ein Künstler aus Köln, errichtete in Bünde das erste Einfamilienhaus aus Wellpappe. Dabei handelt es sich um ein Haus mit sechs Zimmern, das eine Nachbildung der dort aus Beton errichteten Häuser sein soll. Für das Dach benutzte der Künstler drei Pappschichten, wobei das Haus nach Angaben von Bölter nicht länger als drei Monate stehenbleiben wird. Das Baumaterial für das Haus, insgesamt vier Tonnen Wellpappe, hat die Firma Wellcarton geliefert. Richtfest für das Haus war Mitte August. Der Künstler hat zuvor schon einmal ein acht Meter großes Papierschiff aus Tetrapacks nachgebaut. Nach Fertigstellung wohnt Bölter nun in seinem Haus. | zurück zum Inhalt |
6. | Neuer Leitfaden "Faltschachteln für Lebensmittel" |
| Der Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI), Frankfurt, hat einen neuen Leitfaden "Faltschachteln für Lebensmittel" veröffentlicht. Er reagiert damit auf die Verabschiedung zweier zentraler Vorschriften im Bereich des Lebensmittelverpackungsrechts - der EU-Rahmenverordnung 1935/2004 vom 27. Oktober 2004 und des deutschen Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuchs (LFGB) vom 1. September 2005. Auch Lebensmittelskandale in der jüngsten Vergangenheit sowie die wachsenden Anforderungen der Lebensmittelindustrie an ihre Lieferanten insbesondere hinsichtlich der Ausstellung von Konformitätserklärungen für die gelieferten Bedarfsgegenstände sprachen für einen neuen Leitfaden. Auf 25 Seiten dieser nur als elektronisches Dokument erhältlichen Publikation formulierte der FFI-Arbeitskreis Qualitätsmanagement alle relevanten Rechtsvorschriften und freiwilligen Selbstverpflichtungen der in der Lieferkette beteiligten Industrien. Alle gängigen Vorschriften und Empfehlungen werden eingehend erläutert und voneinander hinsichtlich ihrer Verbindlichkeit abgegrenzt. Ein weiteres Kapitel des Leitfadens widmet sich der Dokumentation der Rückverfolgbarkeit (Traceability), welche die Inverkehrbringer von Lebensmittelverpackungen ab dem 27. Oktober 2006 zu gewährleisten haben. In weiteren Kapiteln werden Hilfestellungen für das Ausstellen von Konformitätserklärungen gegeben, die der Faltschachtelhersteller seinem Kunden aus der Lebensmittelindustrie mit den zu liefernden Faltschachtelzuschnitten mitzugeben hat, wenn dieser solche Erklärungen verlangt. Es ist mittlerweile schon weit verbreitete Praxis, Konformitätserklärungen für Faltschachtelzuschnitte auf Wunsch der Lebensmittelunternehmen auszustellen, obwohl eine entsprechende Detailvorschrift, die Konformitätserklärungen für Papier und Karton verpflichtend vorschreibt, nicht existiert. Auf demeigens für die Präsentation des neuen Leitfadens durchgeführten FFI-Symposium "Faltschachteln für Lebensmittel" Anfang August in Frankfurt diskutierten mehr als 60 Vertreter von FFI-Mitgliedsunternehmen und assoziierten Mitgliedern aus der Lieferkette über die Konsequenzen für die Produktion von Lebensmittelverpackungen aus Karton aufgrund der novellierten Rechtslage. Die Teilnehmer konnten nachvollziehen, dass der Gesetzgeber mit der EU-Rahmenverordnung 1935/2004 einen Perspektivenwechsel vorgenommen hat. Standen vormals in den Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten die einzelnen Rohstoffkomponenten einer Lebensmittelverpackung im Fokus der Regulierungen, so konzentriert sich die Verordnung 1935/2004/EU nunmehr auf das Packgut, das durch Migration von den Packmitteln nicht in seiner Zusammensetzung beziehungsweise seinen organoleptischen Eigenschaften beeinträchtigt werden darf. Die Faltschachtelhersteller und die Beteiligten aus der Lieferkettekamen auf dem Symposium überein, dass die Erfüllung dieser gesetzlichen Anforderungen nur auf der Basis einer umfassenden gegenseitigen Information über die besonderen Materialeigenschaften der Rohstoffkomponenten inklusive deren Wechselwirkung mit dem Packgut beurteilt werden kann. Dementsprechend votierten die Teilnehmer dafür, ihre Kooperationen zu intensivieren und sich zukünftig noch frühzeitiger miteinander abzustimmen. Allen FFI-Mitgliedern und assoziierten Mitgliedern wird der Leitfaden vom Verband zur Verfügung gestellt. Unternehmen der Lebensmittelindustrie können den Leitfaden über ihren Faltschachtellieferanten beziehen. | zurück zum Inhalt |
7. | Seyfert kann Umsatz überproportional steigern |
| Die Reichenbacher Seyfert-Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2006 ihren Umsatz um 5,2% steigern. Im Jahr 2005 lag der Gesamtumsatz bei 108 Mio. Euro. Treibende Kraft hierfür ist nach Mitteilung des Unternehmens das stark expandierende Geschäftsfeld der so genannten seytec-Produkte. Diese beruhen auf dem Prinzip, einwellige durch zweiwellige Wellpappe und zweiwellige durch dreiwellige Wellpappe bei gleicher Dicke und Gewicht zu substituieren. Seyfert setzt dabei besonders leichtgewichtige Papiere ein. Der Gesamtumsatz dieser Wellpappenkonstruktion liegt bei 30% der vorgenannten 108 Mio. Euro. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen 9 Mio. Euro investiert, unter anderem in den Ausbau der französischen Papierfabrik in Descartes. Im Seyfert-Werk in der Champagne sollen zwei Anlagen zur Produktion von seytec-EE- und seytec-ED-Wellen aufgestellt werden. Im französischen Seyfert-Werk Provence wird eine neue Kaschieranlage zur Herstellung offsetkaschierter Wellpappe bis Ende 2006 anlaufen. Im Stammwerk Reichenbach wird eine Sechsfarben-Postprint-Flexodruckmaschine in einer neuen dafür errichteten Halle installiert. Seyfert merkt an, dass die positiven Ergebnisse im Jahr 2005 durch Preisreduzierungen von 2,9% deutlich geschmälert wurden. Allerdings seien jetzt Preiserhöhungen an die stark gestiegenen Rohstoff-, Energie- und Transportkosten gelungen, mit denen eine Trendumkehr erreicht worden sei. | zurück zum Inhalt |
8. | BHS mit neuem Gesicht im Internet |
| Mit einem modernen Auftritt präsentiert sich dieBHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Weiherhammer, ab sofort im World Wide Web. Unter www.bhs-corrugated.de erwartet den Besucher eine komplett neu gestaltete Seite mit vielen Informationen über das Unternehmen, die Produkte und Serviceleistungen. Zum ersten Mal sind die verschiedenen BHS-Geschäftsbereichezusammengefasst. Alle Aktivitäten des Unternehmens werden klar strukturiert und übersichtlich dargestellt. Der Menüpunkt "Über Uns" gibt einen Überblick über das gesamte Unternehmen. Dem Besucher werden die Unternehmensphilosophie und die Qualitätsgrundsätze des Unternehmens nähergebracht. Außerdem stellt BHS seine Standorte vor und veröffentlicht die wichtigsten Kennzahlen. In der Rubrik "Historie" blickt der Leser zurück auf die Geschichte und die Erfolge des Unternehmens. "BHS News" informiert den Besucher über Neuigkeiten und Entwicklungen. Unter "Produkte" erfährt er alles über Wellpappenmaschinen, Serviceprodukte und Riffelwalzen. Auch die Tochterfirma BHS Services stellt ihre Geschäftsbereiche Ersatzteile, Wartung und Training vor. Die Kompetenz der 140 Mitarbeiter, die weltweit rund um die Uhr für die Kunden im Einsatz sind, wird so begreifbar. Über ein Login-Fenster erhält der Kunde Zugang zum geschützten "e-Services"-Bereich. Darin können Ersatzteile bestellt werden, und die gesamte kundenspezifische Dokumentation steht zum Download zur Verfügung. Jobinteressenten und Bewerber können sich unter "Karriere" informieren. Offene Stellen, Praktikumsplätze und Diplomarbeitsthemen werden aktuell aufgeführt. Die Internetpräsenz startet in den Sprachen Deutsch und Englisch. Übersetzungen in weitere Fremdsprachen sind vorgesehen. | zurück zum Inhalt |
9. | Maschinenfabrik Gerd Mosca informiert auf der FachPack über Trends in der Umreifungstechnik |
| In vielen Branchen hat sich die Umreifungstechnik als günstige und schnelle Verpackungsmethode durchgesetzt. Der Material- und Energieeinsatz ist verhältnismäßig gering; die schmalen und dünnen Bänder aus unterschiedlichen Kunststoffmaterialien lassen sich zudem gut recyceln. Im Rahmen der FachPack 2006 kann man sich auf dem Messestand der Gerd Mosca AG (Halle 9, Stand 540) umfassend über den aktuellen Stand moderner Umreifungstechnik informieren.
 Die Palettenumreifungsmaschine Sonixs-KZS-111 arbeitet mit Ultraschalltechnik, die hohe Geschwindigkeiten bei gleichzeitig extremer Reißfestigkeit des Verschlusses garantiert. | In Nürnberg sind gleich drei Umreifungsmaschinen zu sehen, die beim Verschließen der Umreifungsbänder mit einer neuen Ultraschalltechnik arbeiten. Das Verfahren, das sich für Polyester- und Propylenbänder eignet, arbeitet praktisch verschleißfrei. Gleichzeitig verkürzt sich die Verschlusszeit drastisch, da die Ultraschalltechnik im Gegensatz zum sonst meist üblichen Heizkeil-Verfahren keinerlei Aufwärmzeiten erfordert. Durch das neue Aggregat sind z.B. bei der Mosca-Standardmaschine Sonixs-MP mit einer Rahmengröße von 800 x 600 mm statt bisher 40 Umreifungen über 60 Umreifungen/min realisierbar. Die Palettenumreifungsmaschine Sonixs-KCS-111 arbeitet ebenfalls mit der neuen Ultraschalltechnik, die hohe Geschwindigkeiten bei gleichzeitig extremer Reißfestigkeit des Verschlusses garantiert. Das über dem Packstück angeordnete Aggregat ist vor Verschmutzungen geschützt. Bruchware oder Staub kann laut Hersteller selbst bei ungünstigen Betriebsbedingungen nicht hineingeraten. Das Transportgut kann mit Hilfe eines in die Maschine integrierten Drehtellers direkt von der vorgeschalteten Fördertechnik übernommen und in beliebigen Abständen quer und längs umreift werden. Die Komprimierung ist bis 3000 kp einstellbar. |
Wer Kartonagen oder Druckerzeugnisse mittig mit nur einer Maschine kreuzweise umreifen will, dem empfiehlt Mosca den Vollautomaten RO-TR-5-D: Die kompakte Maschine ist für bis zu 16 Kreuzumreifungen/min ausgelegt und kann dabei sowohl A5- als auch das so genannte rheinische Format verarbeiten. Zur Transportgutsicherung bei Wellpappe-, Vollpappe- oder Kartonagestapeln hat sich die Umreifungstechnik ebenfalls bewährt. Mit der vollautomatischen Wellpappe-Umreifungsanlage MCB-2 gibt es einen neuen, kompakten Maschinentyp. Ausricht- und Umreifungseinheit sind nicht mehr als getrennte Maschinenmodule konzipiert, sondern in einem aus Stahlblechen geschweißten gemeinsamen Maschinenkörper untergebracht. Die komplette Maschine lässt sich dadurch einfach in die Fertigungslinie stellen; die Höhe wird über verstellbare Füße angepasst. | zurück zum Inhalt |
10. | Göpfert reist mit Neuheiten zur FachPack |
| Auch in diesem Jahr wird die Göpfert Maschinen GmbH, Wiesentheid, wieder ihre Produkte und Neuheiten auf der FachPack in Nürnberg in Halle 9, Stand 322, vorstellen. Traditionell liegt der Schwerpunkt des Messeauftritts von Göpfert auf der Präsentation von Maschinen für Verarbeiterbetriebe, aber auch für integrierte Werke mit Profitzentren im Bereich kleiner und mittlerer Serien. Vor allem im Bereich der "Boxmaker" gibt es ständig Neuerungen, Weiterentwicklungen und Innovationen, die den Interessenten in Nürnberg vorgestellt werden. So haben sich z.B. für den "Boxmaker Maxi" mittlerweile Lösungen im Bereich der automatischen An- und Ablegersysteme, ein komplettes Rotationsstanzaggregat sowie integrierte Flexodruckwerke am Markt etabliert. Mittlerweile werden Boxmaker-Lösungen Göpfert zufolge speziell auf die Bedürfnisse der Kunden maßgeschneidert, und Weiterentwicklungen, welche meist aufgrund von Anregungen der Anwender technisch umgesetzt werden, erweitern die Möglichkeiten dieser Anlagen noch einmal. Auf dem Göpfert-Stand werden darüber hinaus mit Hilfe moderner Präsentationstechnik auch die Maschinen gezeigt, die den Bereich Flexo-Direktdruck bzw. das rotative Stanzen sowie Slotter und BGM Inline-Maschinen abdecken. Im Zentrum der Videovorführung stehen dabei Neuerungen bei den Modellen "RDC Evolution" sowie "Impression" und "Ovation". | zurück zum Inhalt |
11. | FachPack: Innovation von ITW Dynatec |
| Der Spezialist der Klebetechnik, ITW Dynatec, stellt auf der FachPack (Halle 2, Stand 2-317) den neu entwickelten Gemini-Schlauch mit Run-Fail-Technologie vor. Das Neue daran: Alle Gemini-Schläuche sind mit einer zweiten Heizung und einem zweiten Temperatursensor ausgestattet sowie einem Umschalter zwischen dem ersten und zweiten Heizsystemkreis. Fällt die eine Heizung einmal aus, schaltet der Betreiber einfach auf die zweite um, arbeitet ohne Stillstand weiter und wechselt den defekten Schlauch erst bei der nächsten regulären Maschinenwartung. Allein durch die Reduzierung der Produktionsausfallzeiten mache sich dieses neue Produkt bezahlt, erklärt ITW Dynatec. | zurück zum Inhalt |
12. | Klingele-Gruppe präsentiert sich zur FachPack als Kompetenzzentrum für Verpackungslösungen aus Wellpappe |
| Die Klingele-Gruppe mit Sitz in Remshalden, Hersteller von Wellpappenrohpapieren und Wellpappeverpackungen, präsentiert sich auf der FachPack 2006 (26. bis 28. September, Messezentrum Nürnberg, Halle 5, Stand 121) gemeinsam mit ihren Partnern als Full Service-Anbieter für qualitativ hochwertige und maßgeschneiderte Verpackungslösungen. "Im Mittelpunkt unseres Messekonzeptes stehen zwei Botschaften: Zum einen zeigen wir Klingele als Anbieter innovativer Wellpappeverpackungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Präsentation unserer vielfältigen Dienstleistungen, die ganz speziell auf Kundenbedürfnisse ausgerichtet sind", sagt Dr. Jan Klingele, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens. Wesentlicher Bestandteil der Firmenstrategie ist seit Jahren die Integration von Nischenanbietern ins Unternehmen, um der zunehmenden Nachfrage nach Dienstleistungen und individuellen Verpackungen mit niedrigen Auflagen begegnen zu können. "In diesem Jahr treten unsere Partner Blenk Verpackung + Logistik und V-Projekt erstmals eigenständig bei der FachPack auf", berichtet Armin Höttges, Leiter Key Account Management. Die Klingele-Gruppe ist an den beiden Unternehmen beteiligt, die am Standort Villmar das Produkt- und Servicespektrum der Firmengruppe im Bereich Verpackung und Logistik, Sonderverpackungen und Kleinserienproduktion ergänzen. "Wir werden in diesem Jahr auch unsere 3D-Verpackungsentwicklung stärker in den Vordergrund rücken", ergänzt Entwicklungsleiter Christian Hössle. "Durch die CAD/CAM-Software Vpack der Erpa Systeme GmbH sind wir in der Lage, virtuelle dreidimensionale Modelle in unser CAD-System zu importieren und Verpackungen für Produkte zu entwerfen, die es noch gar nicht gibt." Demonstrationen sind vor Ort am Messestand möglich. Die Wellpappenbranche ist aktuell von zwei gegenläufigen Entwicklungen geprägt: Einerseits machen den Unternehmen insbesondere die Erhöhung der Rohstoffpreise sowie die hohen Energiepreise und die Lkw-Maut zu schaffen. Die aus diesem Grund erforderlichen Preisanpassungen für Wellpappeverpackungen müssten aber unter anderem auch über Innovationen und eine hohe Servicequalität umgesetzt werden, weil die notwendigen Preiserhöhungen nur verzögert an die Kunden weitergeben werden könnten, so Klingele-Geschäftsführer Dr. Matthias Römer. Auf der anderen Seite erhält die Branche weiter Auftrieb durch den schwunghaften Internet- und Versandhandel, aber auch durch ein gesteigertes Umweltbewusstsein und durch den wachsenden Bedarf nach vollständig recycelbaren Verpackungen. Hochwertig bedruckte Verpackungen erfreuten sich insbesondere seitens der Discounter steigender Nachfrage. "Unsere Stärke auf der Produktseite liegt bei mehrfarbig bedruckten Stanzverpackungen, und in diesem Segment erwarten wir auch für die nächste Zeit weiteres Wachstum", erläutert Römer. Die Klingele-Gruppe hat auf diese Entwicklung längst reagiert: So wird noch in diesem Jahr im Wellpappenwerk Hilpoltstein die erste Stanze einer neuen Generation in Betrieb genommen, deren technische Innovationen laut Klingele große Vorteile für Effizienz und Produktivität mit sich bringen. Die Aufstellung einer weiteren Stanze dieser Bauart ist für das nächste Jahr vorgesehen. Darüber hinaus sollen am Firmensitz in Remshalden in den nächsten Jahren ca. 10 Mio. Euro in eine Werkerweiterung investiert werden. | zurück zum Inhalt |
13. | Veredelung pur mit der längsten Bogenoffsetmaschine in der Schweiz |
| Schön- und Widerdruckmaschinen mit Bogenwendung und bis zu 15 Druck-, Lack- und Trockenwerken hatte KBA Radebeul schon mehrmals in den Auftragsbüchern. Eine Premiere ist allerdings die 15-Werke-Schöndruckmaschine für die besonders raffinierte und hochwertige Druckveredelung, die bei der Model PrimePac AG in der Schweiz in Produktion gegangen ist. Zufriedene Gesichter nach der Unterzeichnung eines außergewöhnlichen Auftrags (v.l.n.r.): Klaus Sauer, Vertriebsdirektor KBA, Reto Schmidheiny, Elisabeth Model und Dieter Widmann von Model PrimePac sowie Peter J. Rickenmann, Print Assist AG. |
Die Model-Gruppe umfasst unter dem Dach der Model Holding AG europaweit 13 Produktionswerke und ist einer der führenden Anbieter von Verpackungen aus Well- und Vollkarton. Ebenso gehören zehn "Pack Shops" und fünf Verkaufsniederlassungen zur Gruppe. Insgesamt sind in diesem Unternehmen rund 2700 Mitarbeiter beschäftigt. Sie erzielten im vergangenen Jahr einen konsolidierten Jahresumsatz von 545 Mio. sfr (rund 348 Mio. Euro). Der Hauptsitz der Model Holding AG befindet sich in Weinfelden, Schweiz. Für die Tochtergesellschaft Model PrimePac AG in Au im Kanton St. Gallen lieferte KBA eine 15-Werke-Maschine für hochwertige Produktveredelungen. Sie ist mit einem Lackturm, zwei Zwischentrockenwerken, acht Druckwerken, anschließender Doppellackausstattung sowie Auslageverlängerung ausgerüstet. Die damit wohl längste maßgeschneiderte Rapida 105-Schöndruckmaschine (ohne Bogenwendung) ist eine Schweizer Premiere und soll im Papier- wie im Kartonbereich durch außergewöhnliche Produktveredelungen das ideale Produktionsmittel für neue Geschäftsfelder werden. Model PrimePac will mit dieser rund 30 m langen Maschine sein Produktportfolio erweitern und seine Marktposition ausbauen. | zurück zum Inhalt |
14. | Bayer vertraut auf Markenschutz von Giesecke & Devrient |
| Gemäß seinem Slogan "Science for a better life" setzt der Pharmakonzern Bayer auch beim Schutz seiner Medikamente auf hochsichere Technologien. Die Verpackungen eines neuen Krebspräparates und eines Medikamentes zur Behandlung der Bluterkrankheit werden künftig durch das von Giesecke & Devrient (G&D), München, entwickelte Sicherheitsmerkmal "Peak" vor Fälschungen geschützt. Das dreidimensionale Element stammt ursprünglich aus dem Banknotendruck und wurde von G&D für den Einsatz im Markenschutz weiterentwickelt. "Das dreidimensionale Design von ‚Peak’ stellt eine schwierige Hürde für Fälscher von Markenverpackungen dar, da moderne Scanner und Farbkopierer nur zweidimensionale Designs täuschend echt nachstellen können", erklärt Oliver Paul, Projektmanager Produkt- und Markenschutz bei Giesecke & Devrient. Feine, in einem speziellen Gravierverfahren hergestellte Linienstrukturen werden bei "Peak" so verprägt, dass ein dreidimensionales, optisch variables Bild entsteht, das je nach Betrachtungswinkel und Lichteinfall seine Farbe und Information verändert. Im Fall Bayer wurde in "Peak" das Firmenlogo eingearbeitet. "Peak" (steht für printed and embossed anticopy key) wird ausschließlich durch Bedrucken und Prägen des Papier- bzw. Kartonsubstrats aufgebracht. Da keine zusätzlichen Fertigungsschritte entstehen, sei das Herstellungsverfahren besonders Kosten sparend, betont G&D. | zurück zum Inhalt |
I. | |
|  Günter Bröder | Günter Bröder, langjähriger Leiter Materialwirtschaft und Logistik und gleichzeitig Werkleiter des Wellpappenverarbeitungswerkes Miehlen, das zur Heuchemer-Gruppe gehört, wurde mit Wirkung vom 1. Juli 2006 zum Geschäftsführer der Heuchemer Verwaltungsgesellschaft mbH bestellt. Außerdem erhielt Dietmar Debus, Verkaufsleiter Wellpappe, Gesamtprokura in der Heuchemer Verpackung GmbH & Co. KG. |
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II. | |
| Österreich Die zum Smurfit Kappa-Konzern gehörende österreichische Nettingsdorfer-Gruppe investiert 15 Mio. Euro in die Verbesserung der Produktionsanlagen zur Herstellung von Wellpappenrohpapieren. Unter anderem wird ein Kessel umbebaut und verschiedene Verbesserungen an der PM 6 durchgeführt. Im vergangenen Jahr sank der Umsatz des Unternehmens um 4% auf 163 Mio. Euro, für 2006 rechnet Nettingsdorfer mit Umsätzen in Höhe von 178 Mio. Euro. Die Kapazität des Nettingsdorfer Werkes liegt bei 420.000 t Wellpappenrohpapier, es werden 360 Mitarbeiter beschäftigt.
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III. | |
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Bezugspreis (Jahresabonnement): | Inland: Euro 190,- incl. Versandkosten und gesetzl. MwSt. Ausland: Euro 220,- incl. Versandkosten. Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. | Erscheinungsweise: (130. Jahrgang) | | apr Magazin und elektronische Ausgabe: | | - | monatlich 3 Ausgaben | | - | 1 x apr Magazin und | | - | 2 x apr PAPIERZEITUNG per eMail | | plus apr Extraheft WELLPAPPE | | - | jährlich 12 Ausgaben | | - | 6 x apr Extraheft WELLPAPPE und | | - | 6 x apr WELLPAPPE per eMail |
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Bestellungen direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert sich automatisch. | Bankkonto: | Deutsche Bank Offenbach Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18. Wir akzeptieren folgende Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. | Versandort: | Frankfurt am Main D1096 |
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IV. | |
| Diese E-Mail kann vertrauliche und/oder rechtlich geschützte Informationen enthalten. Der Inhalt ist ausschließlich für den in dieser E-Mail bezeichneten Adressdaten bestimmt. Wenn Sie nicht der richtige Adressat oder dessen Vertreter sind, setzen Sie sich bitte mit dem Absender der E-Mail in Verbindung. Jede Form der Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts der apr PAPIER-ZEITUNG ist unzulässig. Der Herausgeber der apr PAPIER-ZEITUNG ist die Allgemeine Papier-Rundschau (im Folgenden apr) mit Sitz in 63150 Heusenstamm, Industriestrasse 2. Für die Inhalte zeichnen die Content-Lieferanten verantwortlich. Die ausschließlichen Nutzungsrechte für die in diesem verwendeten Inhalte liegen bei der apr. Vervielfältigung im Ganzen oder in Teilen ist ohne ausdrückliche Genehmigung der apr in jeglicher Form in jedem Medium verboten. | zurück zum Inhalt |
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