|  Allgemeine Papier-Rundschau | | |
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1. | Mengen- und Umsatzwachstum bei Verpackungen aus Vollpappe |
| Die Branchenkonjunktur der Hersteller von Verpackungen aus Vollpappe zeigt im bisherigen Jahresverlauf 2006 weiter nach oben. Seit Ende 2005 steigen Produktionsmenge und Produktionswert von Vollpappekartonagen kontinuierlich von Quartal zu Quartal an, teilt der Verband Vollpappe-Kartonagen (VVK) anlässlich seiner Herbst-Mitgliederversammlung am 15./16. November 2006 in Hamburg mit. Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im ersten Halbjahr 2006 rund 270.000 t Vollpappekartonagen hergestellt. Der Branchenumsatz lag mit rund 262 Mio. Euro um 1,3% über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Große Sorge bereitet den Verarbeitern von Vollpappe jedoch weiterhin der zunehmende Kostenddruck infolge drastisch gestiegener Energiekosten für Strom, Heizöl und Erdgas und damit verbundenen höheren Pappenpreisen. Preissteigerungen bei Vollpappekartonagen sind deshalb 2006 nicht auszuschließen. Nach dem jüngsten Branchenkonjunkturtest des Münchner Ifo-Instituts rechnet jedenfalls fast die Hälfte der befragten Paper- und Pappeverarbeiterin diesem Jahr mit steigenden Verkaufspreisen für ihre Produkte . Die Verbandsmitglieder befassten sich intensiv mit der geplanten Novelle der Verpackungsverordnung, deren Eckpunkte vom VVK grundsätzlich begrüßt werden. Dies gilt insbesondere für die klare Trennung von privater und gewerblicher Verpackungsentsorgung. Nur durch eine deutliche Trennung zwischen gewerblichen und privaten Anfallstellen gebrauchter Verpackungen können den betroffenen Wirtschaftskreisen klare und eindeutige Pflichten und Verantwortlichkeiten zugeordnet und damit das so genannte "Trittbettfahrerproblem" beseitigt bzw. verringert werden, so der VVK. Gerade für Verpackungen aus Karton und Pappe existieren in der gewerblichen Entsorgung dezentral und marktwirtschaflich funktionierende Entsorgungsstrukturen, die auch ohne Vorgabe gesetzlicher Verwertungsziele und -quoten zu einer Wiederverwertung von Verpackungen aus Karton und Pappe von bis zu 100% geführt haben. Die diskutierten Verwertungsquoten für die gewerbliche Entsorgung von Verpackungen lehnt der VVK deshalb ab. Dies gilt auch für die geplante Einführung von Vollständigkeitserklärungen über die Vertriebswege von Verpackungen. Für die Hersteller von Verpackungen aus Volpappe ist es unmöglich, solche Erklärungen, ob und in welchen Mengen die Verpackungen an private oder gewerbliche Endverbraucher gelangen und bei welchem haushaltsnahen Erfassungssystem sie lizenziert sind, abzugeben. Die Verpackungshersteller verfügten nicht über die geforderten Informationen und könnten diese auch nicht lückenlos erhalten, so der Verband. | zurück zum Inhalt |
apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell | | Beste Rahmenbedingungen für die Wellpappenbranche | Die Stimmung in der deutschen Wellpappenindustrie ist so gut wie lange nicht, die Konjunktur läuft rund, aus dem Ausland sind keine negativen Einflüsse zu erkennen, kurzum, es herrschen beste Rahmenbedingungen, so beschreibt die Geschäftsführerin des Verbandes der Wellpappen-Industrie (VDW), Angelika Christ, in einer Presserunde anlässlich der VDW-Mitgliederversammlung am 7. Dezember die Lage der Branche. Alle Indikatoren - Nachfrage des Einzelhandels, Export, Anlageninvestitionen der Industrie u.a. - sprächen für eine Fortsetzung des Wachstums. Für 2007 prognostiziert der VDW einen Absatzzuwachs in der Fläche von 3,7%. Den Einfluss der Mehrwertsteuererhöhung im nächsten Jahr auf die Wellpappenkonjunktur hält Christ für gering, zumal es für Lebensmittel beim bisherigen Satz von 7% bleibe, und andererseits der Sektor Nahrung und Genussmittel mit einem Anteil von 31 % der größte Wellpappenverbraucher ist. In 2006 setzte die deutsche Wellpappenindustrie den positiven Absatztrend der Vorjahre fort. Hochgerechnet, wird der Packstoff Wellpappe zum Jahresende ein Plus im Mengenabsatz von 5,5% aufweisen und damit erstmals die "Schallmauer" von acht Milliarden ausgelieferten Quadratmetern überschreiten. Im Unterschied zu 2005, als die Gesamterlöse der Branche nahezu auf Vorjahresniveau verharrten, legten 2006 die Umsätze parallel zum Absatz im erfassten Zehnmonatszeitraum (Januar bis Oktober) deutlich um 5,9% zu auf 2,609 Mrd. Euro (Vjz.: 2,463 Mrd. Euro). Diese Zahlen sprechen dafür, dass die Branche den Preisverfall für ihre Produkte stoppen konnte. Für 2007 streben die 30 im VDW organisierten Wellpappenerzeuger mit zusammen 100 Werken laut Angelika Christ Preiserhöhungen von deutlich über 10% an. Dies sei schon deshalb dringend geboten, um die andauernden Kostensteigerungen bei Energie und dem Rohstoff Papier aufzufangen und die Ertragslage insgesamt zu verbessern. Carin Hilmer-Brenzinger, Vorsitzende der VDW-Marketingkommission und Chefin von Panther Packaging, gab außerdem zu bedenken, dass die Wellpappenerzeuger und -verarbeiter angesichts des knappen Guts Frachtraum mit höheren Transportkosten zu rechnen haben und dass wegen Engpässen bei der Stärkeproduktion Preissteigerungen beim Leim zu erwarten sind. Einen für die Verarbeiter hochwertiger Wellpappenverpackungen willkommener Trend konnte Hilmer-Brenzinger bestätigen: den Trend zur Mehrfarbigkeit. So ist beispielsweise zwischen 2001 und 2005 der Anteil der mit drei und mehr Farben bedruckten Wellpappen von 10% auf 15,1% gestiegen und im gleichen Zeitraum der Anteil unbedruckter Wellpappen von 40% auf 35,7% gefallen. Jü | apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell |
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2. | Stork Prints-Gruppe kauft AKL Flexo Technik |
| Die Stork Prints-Gruppe (Boxneer/Niederlande) kaufte die Firma AKL Flexo Technik, Warburg, einen Hersteller hochwertiger endloser Fotopolymer-Druckformen (Sleeves) für den Flexodruck. Edward Scheppink wurde zum neuen geschäftsführenden Direktor ernannt. Zuvor war er bei Stork Prints als kaufmännischer Leiter für flexografische Produkte beim Firmenhauptsitz im niederländischen Boxmeer tätig. Er übernimmt auch den gesamten kaufmännischen Tätigkeitsbereich, einschließlich Vertrieb und Marketing. Stork Prints ist ein führender Lieferant von Systemen und Applikationen im Bereich der konventionellen und digitalen Druckprozesse für die Etiketten- und Verpackungsindustrie. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 1452 Mitarbeiter und erzielte 2005 einen Gesamtumsatz in Höhe von 200 Mio. Euro. Außerdem wurde Ronald van de Meer als einer der Mitbegründer der Firma zum technischen Leiter ernannt. Die Firma wurde 1990 gegründet und beschäftigt derzeit 50 Mitarbeiter. AKL Flexo Technik beliefert Druckmaschinenhersteller, Repro- und Druckereien in aller Welt mit einer Vielzahl an flexografischen Produkten, im Besonderen für die Etiketten- und flexiblen Verpackungsdruckmärkte. Die Firma bietet ebenfalls Dienstleistungen zur Sleeveverarbeitung an. Eine ihrer wichtigsten Neuheiten im Bereich der Flexohülsentechnologie ist der Dünnsleeve OptiFlex. Laut AKL profitieren die Anwender dieser dünnen Druckhülse von den kurzen Einrichtzeiten von nur 30 Sekunden pro Druckwerk. Scheppink erläutert hierzu: "Es freut uns sehr, mit AKL Flexo Technik als Partner zusammenzuarbeiten. Die Firmen ergänzen sich gegenseitig, so dass nicht nur die beiden Unternehmen davon profitieren, sondern ebenfalls die gesamte Flexodruckindustrie. AKL bringt ein umfassendes technisches Know-how in die Stork Prints-Gruppe sowie eine Ergänzung des Produktangebots mit ein, wodurch wir in der Lage sind, das Leistungsangebot für den gesamten Bedarf an Rundgravuren in einem offenen System anzubieten. Darüber hinaus teilen wir die gleiche Überzeugung, dass der Flexodruck durch ständige Innovationen weiter optimiert werden kann." Scheppink fährt fort: "Wir sind der festen Überzeugung, dass es wegen des Wachstums auf dem flexiblen Verpackungsmarkt große Chancen für die Rundgravur im Flexobereich gibt. Außerdem werden Nahtlos-Endlos-Drucklösungen in Kombination mit der Lasertechnologie für sowohl LAM (Laser Ablation Mask) als auch DLE (Direct Laser Engraving) benötigt. Das Fachwissen von AKL Flexo Technik in diesem Bereich dient dazu, neue Wege zu einer weiteren Dämpfung der Gesamtbetriebskosten im Flexodruck zu erschließen. Ein wesentlicher Schritt hierbei ist die Entwicklung vollständig kompatibler Nahtlos-Endlos-Druckformen, die einen schnelleren und leichteren Übergang von der Druckvorbereitung zum Fportdruck ermöglichen und zudem noch problemlos eingerichtet werden können." Durch den finanziellen Rückhalt von Stork Prints plant Ronald van de Meer, strategische Investitionen in Hinsicht auf die Fertigungsleistung im Warburger Werk zu tätigen. Außerdem fließen Gelder in das Forschungs- und Entwicklungsprogramm für das Produktsortiment von AKL. Ferner unterstreicht Scheppink nochmals die Tatsache, dass sich für Kunden außer den Änderungen in der Geschäftsführung und der neuen Partnerschaft mit Stork bei der Geschäftstätigkeit nichts ändert. Zurzeit werden bei AKL Fachleute zum Ausbau eines technischen Verkaufsteams eingestellt, damit gerade die neuen OptiFlex-Kunden die Technologie reibungslos einführen können. | zurück zum Inhalt |
3. | Groupement Ondulé sieht Altpapierverfügbarkeit als gesichert an |
| Zur Produktion von Karton gibt es in der Zukunft genügend Altpapier. Das war eine der Hauptaussagen auf dem Kongres des Europäischen Verbandes der Hersteller von Wellpappenpapieren (Groupement Ondulé) Ende Oktober in Nizza. In verschiedenen Präsentationen wurden fünf Hauptargumente für die ausreichende Verfügbarkeit von Altpapier dargelegt: Die blühende wirtschaftliche Entwicklung im Fernen Osten - vor allem China - mit einer hohen Exportquote verpackter Waren führt in Europa zu einer erhöhten Verfügbarkeit von Altpapier. Frankreich, Spanien, Italien und das Vereinigte Königreich steigerten ihre Sammelquote enorm, und die osteuropäischen Ländern werden ihre Sammelsysteme voraussichtlich auch verbessern. Die von den Unternehmen im Bereich Altpapier und Recycling unterzeichnete neue Europäische Deklaration für Altpapier sieht bis zum Jahr 2010 eine Recyclingquote von 66% vor. Bis zum Jahr 2010 sollen keine neuen Erzeugerkapazitäten in den Markt kommen, und es werde zu weiteren Werkschließungen kommen, wenn die Energiekosten auf einem so hohen Niveau bleiben. Im Gegensatz zu pessimistischen Schlussfolgerungen, durch die in den letzten Jahren Diskussionen über die Verfügbarkeit von Fasern aufkamen unter dem Einfluss der steigenden Bedeutung der chinesischen Industrie, konnten in Europa keine nachhaltigen Spannungen betreffend die Versorgung mit Altpapier festgestellt werden. In Europa ist die Sammlung deutlich gestiegen, wie im Bericht der ERPC über die Europäische Deklaration für Papierrückgewinnung angegeben. Vor allem in Spanien, Italien, dem Vereinigten Königreich und Frankreich seien deutliche Verbesserungen der Altpapiersammlung zu verzeichnen. Ein Mehr an Altpapier ist in Europa zu verzeichnen, wodurch die asiatischen Importe ausgebaut werden konnten, vor allem die chinesischen Importe. Europa ist ein Nettoexporteur mit nahezu 6,5 Mio. t in 2005 im Nettoexport von Altpapier geworden. Neben Deutschland, das traditionell einen Überschuss an Altpapier hat, haben fast alle anderen europäischen Länder, vor allem Belgien, Frankreich und das Vereinigte Königreich diesen. In UK überstiegen in den letzten Monaten die Exporte den inländischen Verbrauch. Für den Wellpappensektor rechnet der Verband bis zum Jahr 2010 mit einer begrenzten Erhöhung (plus 5%). Die Menge des Altpapiers (Wellpappen- und Kraftpapier), vor allem Verpackungen müsste deutlich steigen, da die Vorteile hochleistungsfähiger Sammelsysteme in den verschiedenen europäischen Ländern zum Tragen kommen sowie der Zuwachs bei Wellpappe. Nach Angaben des chinesischen Verbandes sind im Jahr 2005 insgesamt 20 Millionen Papier- und Kartonverpackungen in alle Welt exportiert worden, davon acht bis neun Millionen nach Europa. Hinsichtlich der Versorgung des Sektors mit Fasern sind die Vorhersagen für Europa sehr positiv, eine stetige Verfügbarkeit für die Werke ist garantiert. | zurück zum Inhalt |
4. | Palm-Gruppe übernimmt Wellpappewerk von Mondi Packaging in Schwepnitz |
| Die Palm-Verpackungsgruppe, Aalen, hat zum 1. Januar 2007 das Verpackungswerk Schwepnitz in Sachsen von der Monid Packaging AG, Wien, übernommen. Die Mondi Packaging Gruppe verkaufte Schwepnitz nach eignen Angaben, weil es nicht in ihr europäisches Netzwerk von 15 integrierten Wellpappenwerken passt. Das neu gegründete Unternehmen mit Sitz in Schwepnitz wird den Namen Packwell GmbH & Co KG tragen. Das Werk in Schwepnitz beschäftigt rund 150 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von ca. 25 Mio. Euro pro Jahr. Zum Leistungsprogramm des Unternehmens gehören die Wellpappenerzeugung, die Kaschierung von Wellpappebogen sowie die Verarbeitung von Wellpappe auf Inlinermaschinen und Stanzen zu Wellpappeverpackungen. Die Packwell Schwepnitz erweitert geografisch die Präsenz der Palm-Verpackungsgruppe in Deutschland. Neben dem Geschäftsfeld Wellpappeverpackungen ist die Palm-Gruppe auf den Geschäftsfeldern Wellpappenrohpapier und Zeitungsdruckpapier tätig. Insgesamt beschäftigt das schwäbische Unternehmen etwa 2.600 Mitarbeiter. Dem Vernehmen nach konnte die Palm Gruppe das Werk Schwepnitz für weniger als 10 Mio. Euro kaufen und wird voraussichtlich das Top-Management dort nicht übernehmen. G.B. | zurück zum Inhalt |
5. | Prowell mit Entwicklung im Werk Schüttorf zufrieden |
| Nach den Worten von Jürgen Heindl, Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer der Prowell GmbH, Offenbach an der Queich, ist er mit der Entwicklung seines neuen Werks Schüttorf voll auf zufrieden, so zitiert ihn die Osnabrücker Zeitung. Zum Ende des ersten Quartals 2007 soll der Personalbestand dort auf 65 Mitarbeiter (+5) ausgeweitet werden. Wie in der apr schon berichtet, liegt die Jahreskapazität des neuen Werks bei 140.000 t pro Jahr, die gesamte Verarbeitungskapazität der Prowell-Gruppe bei 585.000 t. Für das gesamte Jahr 2006 rechnet die Gruppe mit einem Umsatz von 365 Mio. Euro (2005: 315 Mio. Euro). Jürgen Heindl hält ca. 60 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, die restlichen 40 Prozent befinden sich in den Händen privater Investoren. Im Laufe des Jahres 2006 sei es Prowell gelungen aufgrund der gestiegenen Energiekosten seine Preise in mehreren Etappen um ca. 20 Prozent anzuheben. | zurück zum Inhalt |
6. | Theis schafft neue Druckmaschine an |
| Die Artur Theis GmbH & Co. KG, Wuppertal, nimmt im Januar 2007 eine neue Druckmaschine in Betrieb. Die Anlage vom Typ MAN Roland 706 wird im Wuppertaler Werk des Faltschachtelherstellers aufgestellt. Auch beim Druck aufwändiger Sicherheitsmerkmale für die Pharmaindustrie soll die Maschine zum Einsatz kommen. Die sechsfarbige Druckmaschine kann auch UV-Farben und -Lacke verarbeiten und ist ausgestattet für Druckformate bis 70 x 100 cm. Das Inline-Bogeninspektionssystem Eagle-Eye vergleicht mittels einer hochauflösenden Videokamera jeden gedruckten Bogen mit dem Referenzbogen während voller Produktion. Bogen mit Butzen, Papierfehler und Verunreinigungen werden automatisch angezeigt. Das "Adlerauge" kann selbst bei einer Geschwindigkeit von 15.000 Druckbogen pro Stunde kleinste Abweichungen identifizieren. Neben der MAN Roland 706 sind bei Theis noch eine Fünffarben-, eine Vierfarben- und vier Zweifarbenmaschinen im Einsatz. Die Artur Theis GmbH & Co. KG produziert Faltschachteln für die pharmazeutische Industrie. Im Bereich des technischen Produktschutzes und des Qualitätsmanagements bietet das Unternehmen Full Service. Die Arzneimittelverpackungen werden auf Wunsch mit exklusiven und patentrechtlich unbedenklichen Features ausgestattet, die unter anderem von den einschlägigen Herstellern aus dem Hochsicherheitsbereich stammen. Theis beliefert europäische, US-amerikanische und chinesische Kunden. | zurück zum Inhalt |
7. | KBA auf dem Druckforum: Inline-Finishing: gestern, heute und übermorgen |
| Der KBA-Abend im Rahmen des Druckforums 2007 in Stuttgart steht ganz im Zeichen des Inline-Finishing und der Bedruckstoff-Logistik. Unter dem Titel "Inline-Finishing: gestern, heute und übermorgen" werden KBA-Marketingdirektor Klaus Schmidt und Marketingleiter Bogenoffset, Jürgen Veil, am 26. Januar ab 18 Uhr im Stuttgarter Haus der Wirtschaft zusammen mit Praxisanwendern einen Blick über den Tellerrand wagen, aktuelle Installationen und Entwicklungen präsentieren sowie Ausblicke auf zukünftige Anwendungen geben. Moderne Stapellogistik-Komponenten wie hier an einer Großformat-Rapida tragen erheblich zur Erhöhung der Produktivität bei. | | Großansicht per Klick auf Bild! |
Hintergrund der Suche der Druckereien nach neuen Integrationsmöglichkeiten von Finishing-Prozessen in die Bogenoffsetmaschine ist der enorme Wettbewerbs- und Preisdruck bei Standardprodukten. Bisher stand die Inline-Veredelung in der Regel unter dem Schlagwort "Value Added Printing" im Mittelpunkt. Lackieren in allen Nuancen und unterschiedlichsten Effekten, Perforieren, Längsschneiden, Nummerieren, Kaltfolien-Veredelungen sind bekannte Prozesse, die in der Anwendung teilweise alltäglich und selbstverständlich sind, teilweise aber noch zu den "Exoten" gehören. Die Entwicklung neuer Verfahren bei Druck und Lackierung behält sicherlich weiterhin eine sehr hohe Priorität. Aber auch die Integration von Weiterverarbeitungsprozessen in die Bogenoffsetmaschine unter dem Schlagwort "Value Added Finishing" bietet noch beachtliche Potenziale. Deshalb sollen auch bereits realisierte und denkbare zukünftige Entwicklungen auf diesem Gebiet diskutiert werden. Darüber hinaus sind durch moderne logistische Prozessabläufe erhebliche Produktivitätssteigerungen möglich. KBA will auf dem Druckforum in Stuttgart einige in bedeutenden Verpackungsdruckereien kürzlich umgesetzte Systemlösungen zur vollautomatischen Bedruckstoff-Logistik praxisorientiert und nachvollziehbar präsentieren. | zurück zum Inhalt |
8. | Verpackungsmaschinen: China strebt Import-Unabhängigkeit an |
| China will so bald wie möglich unabhängig von Verpackungsmaschinenimporten werden. Darüber waren sich die Experten auf der 16. Dresdner Verpackungstagung am 7./8. Dezember 2006 einig. China war das Topthema des Kongresses, der vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) und der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung (WGFV) jährlich veranstaltet wird. Auf dem Zukunftsmarkt China haben zur Zeit die deutschen Hersteller von Verpackungsmaschinen die Nase vorn. Unter den Lieferländern von Verpackungsmaschinen nach China ist Deutschland die Nummer 1 - das Exportvolumen betrug 2005 rund 190 Mio. US-Dollar, nur die italienischen Hersteller erreichten eine vergleichbare Größenordnung (186 Mio. US-Dollar). Die rosigen Zeiten für die deutschen Verpackungsmaschinenhersteller in China könnten über kurz oder lang vorbei sein. Denn das Riesenreich unternimmt gewaltige Anstrengungen, unabhängig zu werden von ausländischen Lieferungen. Noch liegt der chinesische Import von Verpackungsmaschinen deutlich über seinem Export. Nach einer Studie des VDMA war das Importvolumen 2005 mit 720 Mio. US-Dollar fast fünfmal größer als die Exportsumme des gleichen Jahres (198 Mio.). Aber der Abstand schmilzt: Im Jahr 2000 war die Importsumme noch zehnmal höher als die Ausfuhren - der Export wächst also deutlich schneller als der Import. Auch die chinesische Gesamtproduktion im Verpackungsmaschinenbau hat enorme Wachstumsraten. Die Produktion hat sich im Jahr 2005 mit rund 2,5 Mrd. US-Dollar verdreifacht gegenüber 2000 (800 Mio.). Der Verpackungsmaschinenmarkt in China wächst deutlich schneller als der Weltmarkt. Auf kurze Sicht bleibt China allerdings angewiesen auf ausländische Importe. "Mit den Platzhirschen auf dem Weltmarkt für Verpackungsmaschinen können die chinesischen Hersteller noch nicht mithalten. Die Qualität der chinesischen Verpackungsmaschinen ist noch weit entfernt von den Standards deutscher, italienischer oder amerikanischer Hersteller. Aber mit ihrem Ehrgeiz und ihrer Lernfähigkeit haben die chinesischen Unternehmen gute Chancen, auf mittlere Sicht zu einem ernsthaften Konkurrenten auf dem Weltmarkt für Verpackungsmaschinen aufzusteigen", meint der dvi-Vorsitzende Thomas Reiner. | zurück zum Inhalt |
9. | KBA-Kalender in hochwertiger Hybrid-Veredelung |
| Unter dem Titel "Traumland 2007" hat der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer AG (KBA) für das neue Jahr einen hochwertigen Kalender mit Bildern des österreichisch-deutschen Künstlers Horst Kordes herausgebracht, in dem alle Register möglicher Inline-Veredelungen rund um das Hybridverfahren gezogen werden. Die farbenfrohen Monatsblätter lassen eine optimistische Grundstimmung förmlich "von der Wand" leuchten. Hoch veredelt: Der KBA-Kalender "Traumland 2007" mit farbenfrohen und hochwertig veredelten Kalenderblättern in einer ebenfalls bedruckten und veredelten Umverpackung aus Wellpappe |
Zwei Druckgänge für Gold, ECP und Hybrid In einem ersten Druckgang erhielten alle Kalenderblätter eine Lackierung mit Dispersions-Mattlack auf der Bogenrückseite, um das Papier zu stabilisieren und zu vermeiden, dass sich die einzelnen Monatsblätter beim Aushang rollen oder wellen. Im zweiten Druckgang wurde über nyloflex-Flexodruckplatten ein Gold-Metallurlack auf die Bogenvorderseite aufgebracht. Danach erfolgte der Druck des Fonts sowie der Bildmotive mit Hybridfarben (sowohl UV-härtend als auch oxidativ trocknend), wobei die Bilder über den Metallurlack gedruckt wurden. Mit mineralölbasierendem Drucklack und anschließender UV-Flächenlackierung erhielten die Bildmotive die für das Hybrid-Verfahren typischen Matt-/Glanzeffekte. Um den Farben zusätzliche Leuchtkraft zu verleihen, kam das ECP-System von Petzold Concept zum Einsatz. Neben dem Metallurgold und der Matt-/Glanzlackierung ermöglicht die damit verbundene Farbraumerweiterung eine besondere Brillanz der Abbildungen. Gedruckt wurde der Kalender im KBA-Versuchszentrum in Radebeul auf einer Rapida 105 mit sechs Farbwerken und Doppellack-Ausstattung. Der KBA-Kalender 2007 umfasst 14 Blätter im Format 48,5 x 69,5 cm. Er wurde in einer ebenfalls aufwendig veredelten Wellpappenverpackung ausgeliefert und weltweit an Geschäftsfreunde und Anwender von KBA-Drucktechnik verteilt. Eventuelle Restexemplare können bei KBA gegen eine Versandkostenpauschale (Deutschland 10 Euro, alle anderen Länder 20 Euro) angefordert werden unter Tel. (03 51) 8 33-26 85, E-Mail: demuth@kba-planeta.de | zurück zum Inhalt |
10. | Wolfgang Kurz gestorben |
|  Senator Wolfgang C.-O. Kurz bei der Eröffnung des DFTA-Technologiezentrums | Senator Wolfgang C.-O. Kurz, der frühere Mitinhaber der Vereinigten Papierwarenfabriken (VP), Feuchtwangen, einer der größten Förderer des Flexodrucks in Deutschland, Gründungsvater und amtierender Präsident der Deutschsprachigen Flexodruck-Fachgruppe DFTA, starb am 8. Januar 2007 im 65. Lebensjahr nach längerer Krankheit. Schon 1972, also mit gerade 30 Jahren, kauften der Diplom-Ingenieur und sein Bruder Hubert 51 Prozent des Stammkapitals der VP, damals noch mit Sitz in München, von der PWA AG. Vorher war das 1896 gegründete Unternehmen im Besitz der Vorfahren der Brüder. 1973 übernahmen sie die restlichen 49 Prozent von der Familie. 1974 zog der Betrieb auf die Grüne Wiese in ein neues Werk in Feuchtwangen. 1998 verkaufte Wolfgang Kurz seine Anteile an seinen Bruder Hubert. Zum Zeitpunkt seines Ausscheidens war die VP stark gewachsen, beschäftigte 580 Mitarbeiter und machte einen Umsatz von 150 Mio. DM. |
Wolfgang Kurz sagte damals, er gehe nicht ins operative Geschäft zurück, wolle aber Unternehmer bleiben. Dabei schwebten ihm Beteiligungen an jungen Unternehmen in der Verpackungsindustrie vor. Neben seinem unternehmerischen Engagement war der Verstorbenen außer für die DFTA in zahlreichen weiteren Ehrenämtern tätig. So war er lange als Vizepräsident des Hauptverbands der Papier und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (HPV), als stellvertretender Vorsitzender des Industrieverbands Papier- und Kunststoffverpackungen (IPV) und als Mitglied des Stiftungsrats der Papiertechnischen Stiftung (PTS) tätig. Außerdem arbeitete der Verstorbene ehrenamtlich als Vorsitzender des Kuratoriums für Bildung, Technik und Ausbildung des HPV und als Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Technischen Entwicklung und Ausbildung im HPV. Zu seinen herausragenden Leistungen gehörte der Aufbau des DFTA-Technologiezentrums in Stuttgart, das nach jahrelangen Bittgängen um Spenden von Kurz und eben so langer zäher Kleinarbeit im Juni 1994 erfolgreich eingeweiht werden konnte. Daneben war Kurz bis zu seinem Tod Vorsitzender des Kuratoriums des DFTA-Technologiezentrums an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart und stellvertretender Vorsitzender des Bundes Deutscher Verpackungsingenieure (BDVI). Die Flexodruckindustrie verliert mit ihm einen ihrer herausragenden Promotoren und Fürsprecher. Kurz erhielt den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, und die Mainzer Gutenberg-Gesellschaft machte ihn in Anerkennung seiner Verdienste zum Senator. Er betonte damals, dass er in seiner Ehrung auch eine Ehrung des Hochdruckverfahrens Flexodruck sehe. In einem Portrait in der apr aus dem Jahr 1982 rühmte ihn mein Vorgänger Frank Köther wegen seines bekannten Stehvermögens. Im persönlichen Umgang war Wolfgang Kurz ein Mensch mit dem man schnell warm werden konnte, direkt, voller Energie und engagiert in vielen Dingen. Er versprühte in seiner Umgebung sofort Menschlichkeit. G.B. | zurück zum Inhalt |
11. | Förderpreis für Designstudenten |
| Die Dr.-Ing. E.h. Hubert H.A. Sternberg Stiftung schreibt in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem United Internet Team Germany (UITG) einen Förderpreis für Designstudenten zu innovativer Papierverarbeitung in der Höhe von insgesamt 6000 Euro aus. Teilnahmeberechtigt sind Studierende der Studiengänge Grafikdesign, Visuelle Kommunikation oder Kommunikationsdesign, die an einer staatlich anerkannten Fachhochschule, Kunsthochschule, Universität oder Akademie in Deutschland immatrikuliert sind. Unter der Überschrift "Eine Hülle für Digitales" soll der ausgeschriebene Preis zu einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Produkt CD-Verpackung anregen. Es sollen die vielfältigen Potenziale von Papier und Druck genutzt werden. Die Arbeiten müssen bis zum 2. März 2007 eingereicht werden. Ausführliche Informationen per E-Mail: dup@vdma.org | zurück zum Inhalt |
12. | Berufsgenossenschaft wirbt für Hautschutz auch in der Papierverarbeitung |
| "Deine Haut. Die wichtigsten 2 m2 deines Lebens." - so lautet das Motto der neuen Präventionskampagne der gesetzlichen Unfall- und Krankenversicherungen, die im Januar 2007 startet. Die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung (BG), Wiesbaden, unterstützt die über zwei Jahre laufende Kampagne durch eine Schwerpunktaktion für Druckereien und Papier verarbeitende Unternehmen. "Erkrankungen der Haut spielen sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich eine große Rolle", erläutert Albrecht H. Glöckle, Leiter des Bereichs Prävention der BG. Sie beeinträchtigen, so Glöckle, nicht nur die Lebensqualität, sondern haben häufig weit reichende soziale Folgen bis hin zur Aufgabe des Arbeitsplatzes. "Die Kosten für Heilbehandlung und Krankengeld betragen mehrere Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland " ungeachtet weiterer Kosten durch Produktionsausfälle", rechnet Glöckle vor.
Ursachen Hauterkrankungen kommen in allen Arbeitsbereichen, unabhängig vom Druckverfahren, vor. Die Ursachen für Schädigungen der Haut und das Entstehen von Hauterkrankungen können vielfältig sein: z.B. ungeschützter Kontakt zu Reinigungsmitteln oder Farben, Feuchtarbeit sowie mechanische Reizungen durch Papierstäube oder Mikroverletzungen durch scharfe Schnittkanten von Papier und Pappe in der Weiterverarbeitung. Jede Hauterkrankung hat eine Vorgeschichte. Bei der Entstehung einer allergischen Hauterkrankung ist diese Vorgeschichte von außen zunächst unsichtbar. Eine Abnutzungsdermatose hingegen zeigt früh erste sichtbare Anzeichen wie trockene Haut oder feine Risse. Wie kann man sich schützen? Das frühzeitige Eingreifen in den Schädigungsprozess durch Vermeidung des direkten Hautkontaktes zu Allergenen, der Schutz vor Gefahrstoffen und die Unterstützung der Regeneration der Haut, kann die Entstehung einer Hauterkrankung mit weit reichenden und langwierigen Folgen verhindern. Im Betrieb sind häufig Schutzhandschuhe sowie Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemittel vorhanden, jedoch nicht immer an den Arbeitsplätzen, an denen sie auch benötigt werden. Kommen z.B. unterschiedliche Speziallösemittel in einem Betrieb zum Einsatz oder werden neue Arbeitsstoffe eingeführt, müssen ggf. andere Schutzhandschuhe ausgewählt werden. Ähnlich verhält es sich mit den Hautschutz-, Hautreinigungs- und Hautpflegemitteln. Auch hier führen nur optimal auf den Arbeitsbereich abgestimmte Produkte zu guten Erfolgen bei der Gesunderhaltung der Haut. Praktische Hilfe durch die Berufsgenossenschaft Die Fülle der am Markt verfügbaren Hand- und Hautschutzprodukte sorgt oft für Verwirrung. Dies führt dazu, dass häufig Produkte eingesetzt werden, die für den Arbeitsbereich ungeeignet sind. Im Rahmen der nun gestarteten Präventionskampagne "Haut" beraten die Mitarbeiter des Bereichs Prävention der BG verstärkt Offsetdruckereien, Verpackungstief- und Flexodruckereien sowie Papier und Wellpappen verarbeitende Betriebe. Dabei steht im Vordergrund, welcher Hand- und Hautschutz für die speziellen Arbeitsbereiche optimal geeignet ist und wie am Arbeitsplatz vorhandene Hautgefährdungen durch technische Lösungen oder organisatorische Maßnahmen verringert werden können. Wurde bereits eine Hauterkrankung gemeldet, werden bei einer Fachberatung am Arbeitsplatz durch Chemiker der BG Druck und Papierverarbeitung vorhandene Gefährdungen aufgezeigt. "Zusammen mit dem Betroffenen und dem Arbeitgeber wird ein individuell auf den Erkrankten zugeschnittenes Konzept zur Minimierung arbeitsbedingter Hautgefahren erarbeitet. Muss beispielsweise spezielle Schutzausrüstung beschafft werden, informieren unsere Chemiker den Betroffenen, welche Produkte in seinem Fall besonders geeignet und wie sie anzuwenden sind", erläutert Glöckle. | zurück zum Inhalt |
I. | |
| Seit Januar 2007 ist Johannes Klottka Geschäftsführer der Schweizer Roda Converting SA und damit Nachfolger von Hans Ulrich Frehner. Klottka ist in der Wellpappenindustrie seit über 20 Jahren tätig und hat sich auf dem Sektor der Verarbeitungsmaschinen bei verschiedenen Herstellern detailliertes Know-how angeeignet. Mitte 2000 übernahm er die Serviceleitung bei Roda und wurde sukzessive mit der Leitung der Fertigung und Montage für alle Roda-Produkte wie Prefeeder, Zuschnitteproduktion, Stegeherstellung und Stegesteck-Maschinen betraut. Hans Ulrich Frehner bleibt im Unternehmen und wird verschiedene Projekte innerhalb der Roda Converting SA auf den Weg bringen, wie den Ausbau des Vertriebs in Nordamerika und die Betreuung von OEM-Partnern. Die Vertriebsleitung wird wie bisher von Dino Reni weitergeführt.  (Von links) Johannes Klottka, Hans Ulrich Frehner, Dino Reni |
Steve Brimble ist neuer Vice President für die europäischen Verkäufe der Querschneiderdivision der US-amerikanischen Fa. MarquipWardUnited (Philips/Wisconsin). Er ist zuständig für die Verkaufsaktivitäten in West- und Osteuropa und dem Mittleren Osten. Er ist außerdem Produktmanager des neuen Sheetwizard, einem Querschneider der mit einem Zwillingsmesser ausgestattet ist und, wie es heißt, zu einem extrem wettbewerbsfähigen Preis verkauft wird. Brimble arbeitet bereits seit 25 Jahren im Geschäft mit Querschneidern und verfügt dementsprechend über sehr viel Erfahrung. | zurück zum Inhalt |
II. | |
| Deutschland Die Roman Bauernfeind Druck + Verpackungen GmbH, Alpirsbach, und die Fahrner Logistics Group haben ihre Logistikaktivitäten in der neuen Gesellschaft Roba Logistik GmbH gebündelt. Diese soll Dienstleistungen auch anderen Unternehmen anbieten. Roba Logistik übernimmt die Logistik der gesamten Fertigwaren, die Versanddisposition sowie die Lagersteuerung und -organisation. Die Firma Brohl Wellpappe, Mayen, rechnet für das Jahr 2006 mit einem Umsatzplus von 10%, im Jahr 2005 setzte das Unternehmen 50,2 Mio. Euro um. Seit Oktober 2006 gehört zur Brohl-Gruppe das Trierer Unternehmen Ehm Display, das mit 150 Mitarbeitern ca. 20 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet. Die Kiwiplan GmbH, Anbieter von Software für die Wellappenindustrie, hat Ihren Firmenensitz aus Walldorf / Baden nach Holzgerlingen bei Böblingen verlegt. Der Umzug war notwendig geworden nachdem die Mitarbeiterzahl auf über zehn angestiegen war. Das Kiwiplanbüro soll den Markt in Mittel-, Süd- und Osteuropa bedienen. Mit unserem neuen Büro können wir unsere Personalstärke an die rapide wachsende Kundenbasis anpassen." so der Geschäftsführer der Kiwiplan GmbH Stefan Nedbal. "Mit Duropack und Stora Enso haben sich zwei Unternehmen für Kiwiplan entscheiden, die eine erfolgreiche Expansion in Osteuropa durchführen. Die besonders anspruchsvolle Stora Enso- Installation, deren Umfang weit über eine übliche Softwareinstallation hinausging - mehrere Werke in mehreren Ländern bei gleichzeitiger Verwendung mehreren Währungen - konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Das Marktwachstum möchten wir in Zukunft unterstützen und suchen daher weitere industrieerfahrene Mitarbeiter. Das deutsche Büro soll mittelfristig auf 20 Mitarbeiter vergrößert werden, damit wir auch in Zukunft unsere aktuellen und neuen Kunden umfassend bedienen können." so Nedbal weiter. | zurück zum Inhalt |
III. | |
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Bezugspreis (Jahresabonnement): | Inland: Euro 190,- incl. Versandkosten und gesetzl. MwSt. Ausland: Euro 220,- incl. Versandkosten. Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis (gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. | Erscheinungsweise: (130. Jahrgang) | | apr Magazin und elektronische Ausgabe: | | - | monatlich 3 Ausgaben | | - | 1 x apr Magazin und | | - | 2 x apr PAPIERZEITUNG per eMail | | plus apr Extraheft WELLPAPPE | | - | jährlich 12 Ausgaben | | - | 6 x apr Extraheft WELLPAPPE und | | - | 6 x apr WELLPAPPE per eMail |
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Bestellungen direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert sich automatisch. | Bankkonto: | Deutsche Bank Offenbach Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18. Wir akzeptieren folgende Kreditkarten: Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. | Versandort: | Frankfurt am Main D1096 |
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IV. | |
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