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Allgemeine Papier-Rundschau
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1.
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Edelmann übernimmt Mehrheit an mexikanischem Faltschachtelhersteller |
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Die
Heidenheimer Edelmann-Gruppe hat mit Wirkung vom 24. Februar 2009 eine
Zweidrittel-Beteiligung an dem mexikanischen Faltschachtelhersteller
Graphopak GDG, S.A. de C.V. erworben. Das Unternehmen mit Sitz in
Mexiko City wurde vor knapp 50 Jahren gegründet und hat sich auf
die Herstellung hochwertiger Verpackungen spezialisiert. Derzeit
produzieren rund 190 Mitarbeiter jährlich ca. 200 Millionen
Faltschachteln für die amerikanischen Märkte.
"Der
neue Standort in Mexiko liegt zentral auf dem amerikanischen Kontinent
und bietet vielversprechende Perspektiven hinsichtlich der Belieferung
wichtiger Märkte mit hochwertigen Faltschachteln", betont
Dierk Schröder, Sprecher der Edelmann-Geschäftsführung.
Zum einen verfüge die Region über rasch wachsende Märkte
mit beachtlichen Volumina, zum anderen seien dort viele Kunden der
Edelmann-Gruppe bereits erfolgreich tätig. Mit der Beteiligung an
Graphopak setzt Edelmann die im Jahr 2002 begonnene
Internationalisierung weiter fort. Zu den Auslandsaktivitäten
gehören neben sechs Vertriebsniederlassungen in Frankreich, Polen,
China, Großbritannien, USA und Ukraine drei
Produktionsgesellschaften in Frankreich, Polen und China.

Die
Firma Graphopak, die neue Mehrheitsbeteiligung von Edelmann in Mexiko
City, wird von Direktor Allessandro Gálvez (rechts) geleitet und
produziert mit 190 Mitarbeitern derzeit jährlich ca. 200 Millionen
Faltschachteln für die amerikanischen Märkte. |
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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| Agnati weiter im Due Diligence-Verfahren mit Berry Wehmiller |
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Der
italienische Maschinenhersteller Agnati, welcher zurzeit 135
Mitarbeiter beschäftigt, ist weiterhin im Due Diligence-Prozess,
der zum Ziel hat, Agnati an die Berry Wehmiller Holding bzw. deren
Tochterunternehmen MarquipWardUnited (MWU) zu verkaufen. MWU hält
an diesem Vorhaben fest. Beide Parteien arbeiten darauf hin, dass der
Due Diligence-Prüfung in ca. sechs Wochen abgeschlossen werden kann.
Ein Concordato Preventivo, ein dem US-amerikanischen Chapter 11
(Insolvenz) ähnlicher Prozess, streben beide Parteien nach
Mitteilung gegenüber der apr nicht an. Ursächlich für
die jetzige Situation ist dem Vernehmen nach eine dramatisch
verschlechterte Auftragslage.
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apr Aktuell - apr Aktuell - apr Aktuell
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2.
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Bobst mit Umsatzrückgang in 2008 |
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Der
Schweizer Bobst-Konzern musste im abgelaufenen Jahr 2008 einen
Umsatzrückgang um 111 Mio. sfr auf 1,633 Mrd. sfr hinnehmen.
Anfang des Jahres 2008 sei der Auftragsbestand exzellent gewesen. Bis
September 2008 blieb dies im Wesentlichen so, dann allerdings brach der
Auftragseingang bei allen Produkten und in allen geografischen Regionen
abrupt ab.
In Europa machte das Unternehmen 56,4% seiner
Umsätze (i. Vj.: 51,9%), in Amerika fast unverändert ca. 25%,
in Asien und Ozeanien 17% (i. Vj.: 20,3%). Besonders deutlich
rückläufig waren die Umsätze im Bereich
Faltschachtelmaschinen. Hier setzte das Unternehmen 629 Mio. sfr (i.
Vj.: 769 Mio. sfr) um. Bei flexiblen Materialien konnte Bobst seine
Umsätze, bedingt durch die Übernahme von Fischer & Krecke
(1.4.2008), um fast 70 Mio. sfr auf 400 Mio. sfr erhöhen. Bei
Wellpappenmaschinen betrug der Umsatzrückgang 41 Mio. sfr auf 596
Mio. sfr. Rund 25% seines gesamten Umsatzes erzielte das Schweizer
Unternehmen mit Ersatzteilen und Serviceleistungen.
Seinen
endgültigen Nettogewinn will Bobst am 31. März
veröffentlichen. Im Vorfeld weist das Unternehmen darauf hin, dass
es hohe Einmalkosten für die Messe Drupa und die Integration von Fischer & Krecke gab, und diese den Gewinn
negativ beeinflusst haben.
Im Jahr 2009 startete das
Unternehmen mit vergleichsweise geringen Auftragsbeständen im
Bereich Faltschachtelmaschinen und Wellpappenmaschinen. Im Bereich
Maschinen für flexible Materialien sei der Auftragsbestand
ähnlich wie zu Beginn des Jahres 2008. |
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3.
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Interview mit Manfred Aumann: Produktpackungen fördern Markenpräferenzen |
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Manfred Aumann,
Verkaufsdirektor
Zentraleuropa für
den Bereich Karton bei M-real |
Die
Branche der Kartonproduzenten und der Faltschachtelhersteller ist mit
der Marktentwicklung und dem Auftragseingang für
Produktverpackungen aus Karton in Deutschland durchaus zufrieden.
Welche Gründe gibt es hierfür?
Manfred Aumann:
Jedes Unternehmen unserer Branche hat seine eigenen Erfolgsfaktoren,
aber insgesamt können wir davon ausgehen, dass Produktpackungen,
speziell für Fast Moving Consumer Goods (FMCG), einen höheren
Stellenwert im Media-Mix gewonnen haben. Zwei Aspekte finden dabei
besondere Beachtung: Erstens ist die Produktpackung wohl die
preisgünstigere Form der Kommunikation mit dem Konsumenten, was
bei schrumpfenden Budgets für die klassische Werbung ein besonders
attraktiver Faktor ist. Und zweitens fallen über 70% der
Kaufentscheidungen erst am Verkaufsregal im Angesicht des Produkts bzw.
seiner Verpackung. Diese Tatsache ist vielfach bewiesen. Fachleute
beurteilen die Produktpackung sogar als wichtigstes Medium, wenn es um
die Wiederkäufe von Produkten geht, also das zentrale Kriterium
für dauerhaften Absatzerfolg.
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Es gibt immer noch – trotz all dieser Argumente – Zweifler. Welche Erklärungen haben Sie dafür?
Manfred Aumann:
Die Entwicklung einer Produktpackung, deren Gestaltung, Massenfertigung
und Funktion in den Abpackprozessen sowie Logistikabläufen der
Markenartikler sind anspruchsvolle, sich ständig aktualisierende
Rahmenbedingungen. Ich kann nicht ausschließen, dass wichtige
jüngste Entwicklungen – egal, ob in der Technik oder in der
Konsumentenansprache – bei vielen Entscheidern bisher
unzureichend bekannt sind. Ich denke dabei z. B. an die Potenziale aus
den Erkenntnissen des Limbic-Modells der Gruppe Nymphenburg über
die wirklichen Gründe, warum Kunden kaufen. Wenn man dies dann
noch mit den Wünschen der Konsumenten, die am liebsten
multisensuell und umweltorientiert angesprochen werden wollen,
verknüpft, gelangt man zwangsläufig zu einem Review der
eigenen Beurteilung der Funktionen und Bedeutungen von
Produktpackungen. Zumal sich dabei, entsprechend kluges Vorgehen
vorausgesetzt, Gesamtlösungen mit Kosteneinsparungen ergeben
können.
Was leistet Ihr Unternehmen, dass solche Potenziale für Produktpackungen genutzt werden können?
Manfred Aumann:
Unser Unternehmen und der Geschäftsbereich Consumer Packaging
haben in den letzten Monaten eine Reihe von Meilensteinen in der
Herstellung und Vermarktung von Karton gesetzt. Das
M-real-Gesamtprogramm zur Optimierung unserer Produkte und
Dienstleistungen, das für Innovation, Qualität, Sicherheit,
Werthaltigkeit, Kreativität und Einzigartigkeit steht, ist dabei
aber noch längst nicht abgeschlossen.
Wir haben unser
Produktprogramm bereinigt sowie optimiert. Wir bieten jetzt fünf
deutlich unterschiedliche Kartonqualitäten an. Dabei wurden
Produkte mit überlappenden Einsatzgebieten aussortiert und neue
bzw. verbesserte Qualitäten nach definierten Nutzungsprofilen
perfektioniert. Damit wird die Entscheidung für Weiterverarbeiter,
Packaging Designer und Markenartikler bei der Auswahl der spezifisch
richtigen Qualität wesentlich einfacher und sicherer. Risiken der
Über- oder Untererfüllung von Anforderungen aus einer neuen
Produktpackung an das Rohmaterial Karton werden weitestgehend
ausgeschlossen, vorausgesetzt, wir wurden mit den wesentlichen
Anforderungen an die Packung frühzeitig vertraut gemacht. Hierbei
kann es sich um einzigartige Packungskonstruktionen, besonders kreative
Bedruckungen oder Veredelungen, Besonderheiten bei der
Warenpräsentation im Handel, Ansprüche an Geschmacks- und
Geruchsneutralität, Aspekte zur Nachhaltigkeit und zum Recycling
usw. handeln.
Und wenn der Kunde umweltrelevante Kriterien vermitteln will, was soll er dann zu einer Kartonsorte erfahren?
Manfred Aumann:
Ich möchte einige generelle umweltrelevante Hinweise zu unserer
Industrie geben. Die europäische Papier- und Kartonindustrie ist
eine der nachhaltigsten Industrien. Es werden z. B. 50% des
Energiebedarfs dieser Industrie aus eigener Biomasse gedeckt, was sie
zum bedeutendsten Hersteller sowie Verbraucher von erneuerbaren
Energien macht. Ebenfalls ist die Nachhaltigkeit der erzeugten Produkte
vorbildlich. Für die Herstellung von Papier und Karton werden
ausschließlich natürliche, nachwachsende Rohstoffe,
nämlich Durchforstungs- und Restholz sowie Altpapier aus den
Recyclingkreisläufen verwendet. Nicht zu vergessen ist, dass das
nachhaltige Forstmanagement dieser Industrie dafür sorgt, dass die
europäischen Waldflächen jährlich um ca. 6000 m2 wachsen. Dies ist auch deshalb so bedeutend, weil Wälder große Mengen Sauerstoff produzieren und Kohlendioxid (CO2) bei ihrem Wachstum binden. Dieses im Holz gebundene CO2
wird bei der Umwandlung in Frischfaserkarton nicht freigesetzt, auch
nicht bei nachfolgenden Herstellungen von Recyclingkarton. Karton wirkt
also wie ein CO2-Speicher.
Sie sprachen eingangs vom Carbon Footprint, von der CO2-Emission. Gibt es einen solchen CO2-Wert für neue Kartonprodukte?
Manfred Aumann: Ja, solche CO2-Werte
und weitere umweltrelevante Parameter gibt es auch für die neuen
Kartonqualitäten von M-real. Diese so genannten
"Environmental Product Declarations" sind auf unserer
Internetseite unter dem Suchgegriff "Product Profiles" zu
finden, und dies für jeden Interessierten frei zugänglich.
Neben dem CO2-Wert finden andere Begriffe wie PEFC und FSC Einzug in die Umweltdiskussion. Was verbirgt sich hinter diesen Kürzeln?
Manfred Aumann:
PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes)
und FSC (Forest Stewardship Council) sind unabhängige
Organisationen, die eine nachhaltige, naturnahe Waldbewirtschaftung
unter Gewährleistung ökologischer, sozialer und
ökonomischer Standards zertifizieren. Zwischenzeitlich gibt es ca.
200 Mio. ha PEFC-zertifizierte und ca. 90 Mio. ha FSC-zertifizierte
Wälder. Alle M-real-Fabriken sind nach dem PEFC-System
zertifiziert und damit auch unsere Kartonqualitäten.
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www.m-real.com
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4.
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Wepoba Wellpappenfabrik fertigt nach GMP-Standard |
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Höchste
Qualitätsstandards, Sicherheit und Hygiene seien in der Produktion
aller Werke der Unternehmensgruppe oberstes Gebot, erklärt die
Panther Packaging GmbH & Co. KG, Tornesch. In Verfolgung dieser
Zielsetzung hat sich die Wepoba Wellpappenfabrik den strengen Regeln
des International Good Manufacturing Practice-Standards und dem damit
einhergehenden Audit unterzogen. Seit Januar 2009 ist diese
Fertigungspraxis im Werk in Wustermark zertifiziert. Mit dieser
Zertifizierung dokumentiert der familiengeführte
Unternehmensverbund seine Vorreiterrolle bei der qualifizierten
Herstellung und Verarbeitung von Wellpappenprodukten.
Die
Wepoba Wellpappenfabrik in Wustermark hat das GMP-Audit sorgfältig
vorbereitet. Gemäß den FEFCO-GMP-Richtlinien wurden
Arbeitspläne und Maßnahmen festgelegt, deren
bestimmungsgemäße Durchführung dann im Januar 2009
durch den Germanischen Lloyd geprüft wurde. Die derzeit
gültigen Zertifikate bestätigen Wepoba die Umsetzung eines
integrierten Managementsystems nach DIN EN ISO 9001,14001 und HACCP und
jetzt auch FEFCO-GMP. Weitergehende Unternehmensstandards der
Panther-Gruppe mit Blick auf so wichtige Faktoren wie
Produktsicherheit, Instandhaltung, Ordnung oder Pünktlichkeit und
Sauberkeit sowie eine Kontaminationskontrolle sind in das GMP-Projekt
einbezogen.
Voll- und Wellpappe sind bevorzugt auch als Packmittel
für Lebensmittel, pharmazeutische und kosmetische Produkte im Einsatz – zumeist aber nicht im direkten Kontakt mit
den Nahrungs- und Genussmitteln. Mit zunehmenden Marktforderungen nach
bestmöglicher Sicherheit werden immer konkretere Maßnahmen
formuliert. FEFCO und ESBO haben in ihrer Funktion als
Repräsentanten europäischer Voll- und Wellpappenhersteller
daraus den Schluss gezogen, dass entsprechende Schritte notwendig sind,
um den Kundenanforderungen nach höchster Qualität und
Sicherheit im Vorfeld entgegenzukommen. In vier Hauptarbeitsgruppen
haben die Mitglieder der FEFCO seit Jahren daran gearbeitet,
verschiedene Hygienestandards zu erarbeiten, in denen GMP
berücksichtigt oder auch ein Hygienekodex und (national
gültige) technische Standards und Protokolle für Hersteller
entstanden.
"Die Herstellung von Verpackungen aus Voll-
und Wellpappe ist so zu gestalten, dass die Forderungen des Marktes
nach hygienischer Produktion – wie sie in der
Lebensmittelindustrie bestehen – erfüllt werden"
– mit diesem Zitat ist der Anwendungsbereich des GMP-Standards
definiert.
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5.
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Deutscher Verpackungskongress 2009 |
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Am
7. und 8. Mai 2009 veranstaltet das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi)
in Berlin zum vierten Mal den Deutschen Verpackungskongress. In diesem
Jahr stehen vor allem die Themen "Sicheres Wachstum", z. B.
in neuen Märkten oder durch neue Verpackungen, auf der Agenda. Die
hochkarätigen Referenten wollen deutlich machen, wie Innovationen,
Investitionen und Optimierungen zu Markterfolg und damit zu
wirtschaftlichem Wachstum führen.
Unter anderem werden
sprechen Rainer Frerich-Sagurna, technischer Geschäftsführer
von Kellogg Deutschland, Wolf-Dieter Baumann, Geschäftsführer
bei Oystar Holding, Dr. Hanno M. Bästlein, Vorsitzender des
Vorstandes der Constantia Packaging AG. Stattfinden wird der Deutsche
Verpackungskongress 2009 im neu gestalteten Tagungsbereich des
Steigenberger Hotel Berlin. Ausführliche Informationen im Internet.
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www.verpackungskongress.de |
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6.
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5. Novelle der Verpackungsverordnung: DIHK-Register vor Umsetzung |
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Das
Register der Vollständigkeitserklärungen (VE) beim Deutschen
Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat zum 1. Februar 2009 den
Echtbetrieb aufgenommen. "Damit steht ein zentrales Element der
5. Novelle der Verpackungsverordnung vor der Umsetzung", betont
Michael Wiener, Vertriebsdirektor der Duales System Deutschland GmbH
(DSD). "Wir haben in den vergangenen Wochen unser Know-how und
unsere technischen Ressourcen dazu genutzt, den DIHK beim Aufbau seiner
Plattform wirksam zu unterstützen. Das VE-Portal ist absolut
sicher und benutzerfreundlich."
Da bislang offenbar nur das DSD
technisch in der Lage ist, Daten in diesem Umfang zu generieren, steht
eine letzte Bewährungsprobe noch aus: Mehrere duale Systeme
müssen Daten eines einzigen Kunden, der seine Verpackungen auf
verschiedene Dienstleister aufgeteilt hat, überspielen
können. "Das konnten wir bisher leider nicht
realitätsnah überprüfen", so Wiener, "da
nicht alle Systeme Daten an die Plattform melden." Im Mai 2009
müssen Hersteller zum ersten Mal eine
Vollständigkeitserklärung über ihre Verkaufsverpackungen
erstellen. Die Vollständigkeitserklärung dient als Nachweis
über Menge, Material, Vertriebs- und Entsorgungswege der in
Verkehr gebrachten Verpackungen. Sie wird auf der Internetplattform des
DIHK zusammen mit den Mengendaten der Systembetreiber dualer Systeme
hinterlegt. Nur die Vollzugsbehörden, also die Umweltministerien
der Länder, haben Zugriff auf alle Daten und können dadurch
wirksam die Einhaltung der Verpackungsverordnung kontrollieren. |
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7.
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Kunden profitieren vom Zusammenschluss der Branchengrößen Henkel und National Adhesives |
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Im
Anschluss an die Übernahme des britischen Chemiekonzerns ICI durch
Akzo Nobel zu Beginn des vergangenen Jahres gab Henkel im April 2008
die Übernahme der zu ICI gehörenden Klebstoffgeschäfte
von National Starch (National Adhesives) sowie der Electronic
Materials-Geschäfte bekannt. Henkel und National verfügen
gemeinsam über einen reichen Erfahrungsschatz und über eines
der breitesten Klebstoff- und Technologieangebote am Markt. Geballte
Man-Power in Forschung und Entwicklung macht es möglich, neue
Rohstoffe zu testen, einzigartige Klebstofftechnologien zu entwickeln
und für industrielle Verfahren anwendbar zu machen. "Diese
Übernahme markierte einen Meilenstein für Henkel. Wir
können jetzt unseren Kunden ein umfassendes Portfolio von
Lösungen bieten", erklärt Jean Fayolle, Corporate
Senior Vice President Industrial Adhesives, Henkel. "Bei der
Integration legen wir besonderen Wert auf einen reibungslosen
Übergang für Kunden unseres gesamten
Industrieklebstoff-Portfolios."
Neben dem technischen
Know-how bieten die Größe des neuen Teams und die globale
Präsenz des Unternehmens weitere Vorteile für den Kunden. Die
kombinierten Ressourcen machen es möglich: Ein integriertes Team
liefert Klebstofflösungen für alle Industriemärkte der
Welt und steht Interessenten mit Rat und Tat zur Seite. Ein erweiterter
Vertrieb, Techniker vor Ort sowie lokale Kundendienst-, Verfahrens- und
Technologieteams garantieren laut Henkel einen Servicestandard hoher
Qualität.
Mit dem Zusammenschluss stehen für
Henkel-Kunden in allen Bereichen neue Klebstofftechniken zur
Verfügung: Bauwesen und Möbelindustrie, Verpackung,
Etikettierung, flexible Verpackung, Papierverarbeitung, Hygiene,
grafische Industrie, Tissueindustrie sowie Klebebänder und
Selbstklebeetiketten. Zwei dieser innovativen Produkte sind Easy-Pac
und Aerobond.
Mit dem Easy-Pac-Klebstoffsystem bietet Henkel
Verpackungsherstellern eine Komplettlösung, die den Einsatz eines
Hotmelts (Heißleim) mittels eines speziellen Auftragsystems schon
bei niedrigen Applikationstemperaturen ermöglicht und damit die
Produktivität von Verpackungslinien deutlich steigert. Seinen
Kunden stellt Henkel die Easy-Pac-Dosiereinheit mit integriertem
Auto-Fill-System kostenlos zur Verfügung, inklusive
Ersatzteilgarantie – ein ideales System für
Verpackungshersteller in der Lebensmittelindustrie.
Zu Aerobond
gehört ein patentiertes Aufschäumsystem mit einem
Kaschierklebstoff, das die Leistungen von Pappe- und Kartonherstellern
deutlich optimieren kann. Die über das Gerät in den Klebstoff
eingeschleusten Luftblasen reduzieren den Klebstoffverbrauch bei
Beschichtung und Litho-Beschichtung.

Easy-Pac - das Komplett-Klebstoffsystem |
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8.
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NürnbergMesse hat ehrgeizige Ziele |
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Die
NürnbergMesse GmbH, Veranstalter unter anderem auch der FachPack,
startete mit ehrgeizigen Wachstumszielen ins neue Jahr: "Bis zum
Jahr 2020 wollen wir auf der Basis unserer beschlossenen
Strategiefortschreibung unseren Umsatz von zuletzt 150 Mio. Euro auf
300 Mio. Euro verdoppeln und eine der zehn größten
Messegesellschaften der Welt werden", erklärt
Geschäftsführer Bernd A. Diederichs. Der Standort
Nürnberg spiele dabei eine zentrale Rolle und solle zum
fünftgrößten Messe- und Kongressplatz Deutschlands
entwickelt werden, so der neue Aufsichtsratsvorsitzende der
NürnbergMesse, Markus Söder, Bayerischer Staatsminister
für Umwelt und Gesundheit. Söder kündigte an, dass bis
2020 rund 300 Mio. Euro in den Erwerb von Messen und
Messeveranstaltungen im In- und Ausland und den Ausbau des Messe- und
Kongresszentrums Nürnberg investiert würden. Bis Herbst 2010
soll beispielsweise ein vollkommen neuer Eingangs-, Service- und
Kongressbereich entstehen. Insgesamt will die NürnbergMesse in den
Jahren 2009 und 2010 über 55 Mio. Euro in das Messe- und
Kongresszentrum Nürnberg investieren.
Derzeit belegt
Nürnberg in Deutschland Platz sieben hinter den
Messegesellschaften Frankfurt, Düsseldorf, Hannover, München,
Berlin und Köln, aber deutlich vor Stuttgart, Leipzig und Essen.
Das Portfolio umfasst über 100 internationale Fachmessen und
Kongresse am Standort Nürnberg und weltweit.
Von
Finanzmarktkrise und Konjunkturabschwung sei bei der NürnbergMesse
derzeit nicht viel zu spüren, erklärte
Geschäftsführer Diederichs auf der Jahrespressekonferenz Ende
Januar. "Wir gehen optimistisch in das Jahr 2009. Unsere
internationalen Fachmessen im ersten Halbjahr sind im Plan, zum Teil
sogar leicht darüber", so Diederichs. Eine Aussage zum
zweiten Halbjahr sei erst in einigen Wochen möglich. Durch das
Aussetzen der Fachmesse BRAU Beviale in einem ohnehin ungeraden und
damit schwächeren Messejahr 2009 sollten etwaige negative
konjunkturelle Auswirkungen nur einen geringen Einfluss auf das
Ergebnis 2009 haben. 2010 soll es dann bereits wieder aufwärts
gehen. "Messen gehören zu den Branchen, die mit als letztes
von einem Abschwung betroffen sind. Dafür profitieren sie von
einem Aufschwung mit als erste", erklärt Diederichs.
Insgesamt erwartet der Nürnberger Messechef für das Messejahr
2009 ein Umsatzvolumen von 130 bis 150 Mio. Euro. |
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9.
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Nürnberger Verpackungs-Drillinge wieder am Start - FachPack wird 30 |
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30
Jahre – die Verpackungsmesse FachPack ist erwachsen geworden und
lädt vom 29. September bis 1. Oktober 2009 zur
"Geburtstagsparty", gemeinsam mit PrintPack
(Verpackungsdruck/Packmittelproduktion) sowie LogIntern (Interne
Logistik). Veranstalter MesseNürnberg rechnet mit gut 1300
Gästen auf Aussteller- und 34.000 auf Besucherseite. Sie kommen,
wie die Vergangenheit zeigt, vorwiegend aus Deutschland,
Österreich, der Schweiz, Benelux, Italien, Frankreich und den
Wachstumsmärkten Mittelosteuropas.
Besonders wohl
fühlen sich in Nürnberg die vorwiegend mittelständischen
Hersteller von Packstoffen, Packmitteln und Packhilfsmitteln, die weit
über ein Drittel der Aussteller stellen. Sie stehen gemeinsam mit
den Anbietern von Verpackungsmaschinen im Zentrum der Aufmerksamkeit.
Die Hälfte der FachPack-Besucher interessiert sich speziell
für Packstoffe/Packmittel, weitere 27% für Packhilfsmittel
(Mehrfachnennungen).
Packmittelmarkt Deutschland
18,5
Mio. t Packmittel (plus 5 %) wurden 2007 in Deutschland hergestellt, so
der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) in
der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK). Dabei verteilen
sich die Werkstoffanteile am Verpackungsmarkt wertmäßig wie
folgt: Kunststoffe 43%, Papier, Karton und Pappe 32%, Metalle
(Aluminium, Weißblech) 19%, Glas 6%. Dabei hat Kunststoff die
höchsten Wachstumsraten. 2007 gingen 4 Mrd. t Kunststoffe in den
Verpackungsmarkt (plus 5%). Die wichtigsten Wachstumsbereiche waren
PET-Getränkeflaschen, Flaschen für Milchgetränke und
Becher.
Papier, Karton und Pappe für Verpackungen
verzeichneten 2007 mit rund 9,6 Mio. t noch ein Wachstum von 3,5%.
Für 2008 meldet der Verband Deutscher Papierfabriken (VDP) ein
Minus von 2,3% auf 9,3 Mio. t. Ein Rekordabsatzjahr war 2007 für
die Faltschachtelindustrie mit einem Plus von 11,3% auf 881.000 t
(Fachverband Faltschachtel-Industrie, FFI). Auch der Verband der
Wellpappen-Industrie (VDW) freute sich 2007 über ein Plus von 4,5%
auf 8,6 Mrd. m². Nach Schätzungen ging der Absatz 2008 aber
um 1,8% auf 8,4 Mrd. m² zurück. Auch in diesem Jahr wird mit
einem Rückgang gerechnet, vor allem wegen der schwächelnden
Automobilindustrie.
Die Produktionsmenge von Metallverpackungen
erreichte 2007 mit 1,7 Mio. t einen Zuwachs von 4,7% (Verband
Metallverpackungen, VMV). Erstmals nach Einführung der
Pfandregelung hatten Getränkedosen deutlichen Anteil an der
Produktionssteigerung. 430.000 t Aluminium (plus 4,8%) wurden zu
Verpackungen verarbeitet. Der Marktanteil von Aluminium am
Getränkedosenabsatz in Deutschland stieg auf rund 50%
(Gesamtverband der Aluminiumindustrie, GDA). Vor der Einführung
des Pflichtpfandes waren in Deutschland 90% aller Getränkedosen
aus Weißblech. Heute werden jährlich rund eine Milliarde
Getränkedosen hergestellt mit hohen Zuwachsraten von 10%.
Im
Markt für Behälterglas dominierte die Getränkeflasche
mit 67% von insgesamt 4,08 Mio. t, gefolgt von Lebensmittelverpackungen
(25%) und Glas für Pharma und Kosmetik (8%). 2007 wurden noch 4%
Wachstum erzielt, so das Aktionsforum Glasverpackung in der
Fachvereinigung Behälterglasindustrie. Ende 2008 schwächte
sich der Markt deutlich ab.
Innovationen im Packmittelmarkt: (Fast-) Alleskönner RFID
Forschungsschwerpunkte
der Packmittelhersteller sind Haltbarkeit, vor allem von Lebensmitteln,
Produkt- und Fälschungsschutz sowie Rückverfolgbarkeit
sensibler Güter wie Medikamente. Beispiel
"Lifestyle"-Medikamente, die das Wohlbefinden verbessern
sollen: Vor allem über das Internet werden gefälschte
Produkte verbreitet, die im besten Fall unwirksam sind, aber auch
ernsthafte Gesundheitsrisiken bedeuten können. Hier steht
beispielsweise die Entwicklung kostengünstiger RFID-Tags auf der
Prioritätenliste ganz oben. Von ihnen wird mehr
Funktionalität erwartet, als sie der Barcode bieten kann.
RFID-Chips können Daten zur Fälschungssicherheit und
Rückverfolgbarkeit speichern und durch passiv auslesbare Sensorik
z. B. Temperaturschwankungen in der Kühlkette überwachen. Zur
Kostensenkung wird RFID-Technik in den Produktionsprozess von
Verpackungen integriert. Dafür kann aluminiumhaltiges
Packmaterial, das als Folie auf Tablettenblistern oder Beschichtung oft
bereits vorhanden ist, für die "Chip-Antenne" genutzt
werden. Eine Herausforderung für die Entwickler ist allerdings die
hohe Geschwindigkeit in der Packmittelproduktion von rund 200 m/min.
Die Prozesse müssen perfekt angepasst werden, damit der
präzise platzierte, mit der Antenne verbundene Chip mechanischen
Belastungen wie Druck oder Biegung, wenn das Material auf Rollen
gewickelt wird, standhält.
Nanopartikel in der Verpackung informieren über Frischegrad
Ein
weiteres Forschungsfeld mit großem Einfluss auf die
Packmittelentwicklung ist die Nanotechnologie. Dieser Sammelbegriff
für verschiedenste Technologien ist am besten bekannt durch den
Lotus-Effekt, eine Antihaft-Beschichtung. Im Verpackungsbereich
interessieren vor allem Nanopartikel, die z.B. als Beschichtung von
Packmaterialien oder als Schicht in mehrlagigen Folien eingesetzt
werden. So informieren an das verpackte Produkt angepasste
Nanopartikel-"Sensoren" in der Folie durch Verfärbung
über den Frischegrad. Ein Anti-Beschlag-Effekt kann bei Oberfolien
von Tiefziehverpackungen ebenso genutzt werden wie bei Scheiben von
Kühltheken, so dass sich Scheibenheizungen erübrigen. Im
Non-Food-Bereich hilft die Oberflächenglättung durch
aufgedampfte Nanopartikel beim besseren Leeren von Behältern
für Haushaltsreiniger oder Chemikalien. Vor allem in der
Produktion von Kunststofffolien wird die Nanotechnologie angewendet.
Nano-Composites als Füllstoffe ermöglichen
Materialeinsparungen durch optimierte mechanische Eigenschaften wie
Reißfestigkeit bei geringerem Gewicht. Gleichzeitig können
geeignete Füllstoffe die Barrierewirkung der Folien verbessern.
Gerade besonders preiswerte Materialien wie HDPE und LDPE (Polyethylen
hoher bzw. niedriger Dichte) mit ihrer geringen Barriere gegen
Sauerstoff und Wasserdampf profitieren von der Nanotechnologie. |
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10.
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Siemens liefert Ausrüstungen für neues Progroup-Werk |
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Die
Progroup AG, Offenbach a.d.Q., hat Siemens beauftragt, den neuen
Produktionsstandort für Wellpappenrohpapiere im brandenburgischen
Eisenhüttenstadt mit Energie- und Elektrotechnik auszurüsten.
Die Papierherstellungslinie mit einer Kapazität von 650.000
Jahrestonnen wird von der Progroup-Tochter Propapier PM 2 GmbH & Co
KG betrieben werden. Siemens liefert dafür die elektrotechnische
Ausrüstung auf der Basis der Lösungsplattform Sipaper.
Bestandteil des Projekts ist auch ein neues Heizkraftwerk, mit dessen
Hilfe aus Papierreststoffen Energie für die Papierfabrik erzeugt
werden soll. Das Auftragsvolumen liegt im zweistelligen
Millionen-Euro-Bereich. Das Projekt soll im Oktober 2010 abgeschlossen
sein.
Mit der Papierfabrik Propapier GmbH in Burg,
Sachsen-Anhalt, betreibt die Progroup in Deutschland bereits einen
Standort für die Herstellung von Wellpappenrohpapieren. Durch das
neue Werk wird die Kapazität der Gruppe auf rund 1 Mio. t pro Jahr
ansteigen. In Eisenhüttenstadt sollen zukünftig aus Altpapier
die Sorten Wellenstoff und Testliner in Grammaturen von 70 bis 110
g/m² produziert werden. Die neue Papiermaschine PM 2 verfügt
über eine Arbeitsbreite von ca. 11 m und ist für eine
Produktionsgeschwindigkeit von 1900 m/min ausgelegt.
Mehrmotorenantrieb mit weltweit höchster Leistungsdichte
Das
Projekt stellt hohe Anforderungen an die eingesetzte Antriebs- und
Regeltechnik: So wird beispielsweise der Tambour bei einem Durchmesser
von 5 m ein Gewicht von 160 t aufweisen. Für die Papierlinie
liefert die Siemens-Division Industry Solutions die elektrotechnische
Ausrüstung auf der Basis der für Zellstoff- und
Papierfabriken entwickelten Plattform Sipaper. Dazu gehört ein
Mehrmotorenantrieb mit einer installierten Gesamtleistung von 30 MW und
Einzelleistungen bis zu 3,6 MW. Der Mehrmotorenantrieb verfügt
über die größte Leistungsdichte, die laut Siemens
bisher in Niederspannungstechnik realisiert werden konnte. Möglich
wird dies durch das neu entwickelte "Power
Infeed"-Verfahren. Dieses Konzept erlaubt die Einspeisung
großer Energiemengen bei reduzierten Investitionskosten und
geringerem Stromverbrauch bei gleichzeitig erhöhter
Verfügbarkeit. Ebenfalls zum Lieferumfang gehören
Energiesparmotoren, Geafol-Trafos, neue Niederspannungsschaltanlagen
vom Typ Sivacon S8 sowie 20-kV- und 6-kV-Mittelspannungsschaltanlagen.
Zur
Energieversorgung der neuen Papierfabrik errichtet die Progroup-Tochter
Propower GmbH ein neues Kraftwerk, das mit Kohle sowie mit Reststoffen
aus der Altpapieraufbereitung und anderen Ersatzbrennstoffen betrieben
werden kann. Das Kraftwerk mit einer Feuerungswärmeleistung von
150 MW wird nach Fertigstellung von EnBW betrieben und soll die
Papiermaschine vollständig mit Dampf und größtenteils
mit Strom versorgen. Dabei erfolgt die Stromerzeugung mit Hilfe einer
von Siemens gelieferten 25-MW-Dampfturbine vom Typ SST-300. Die
Industriedampfturbine im Wert von über 8 Mio. Euro wird in
Brünn/CZ gefertigt und 2010 ausgeliefert. Die elektrotechnische
Ausrüstung des Kraftwerks komplettiert den Lieferumfang von
Siemens.

Computeranimierte
Darstellung des neuen Produktionsstandorts der Progroup AG in
Eisenhüttenstadt (Quelle:
Progroup) |
| Großansicht per Klick auf Bild! |
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I.
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Deutschland
B e r i c h t i g u n g:
In unserem apr Extraheft Wellpappe Nr. 1/2009 publizierten wir auf Seite 44 einen Beitrag über die Firma Cargill
mit dem Titel "Additiv zur Verbesserung der
Klebstoffrheologie". Dabei wurde der Markenname des neuen
Produktes nicht korrekt wiedergegeben. Das neue Produkt heißt C*RheM und nicht CPRheM. Es handelt sich um ein Additiv auf Basis nachwachsender Rohstoffe zur Optimierung der Klebstoffrheologie.
"Gemeinsam
neue Wege gehen" lautet das Motto der diesjährigen
Logistik-Jahresveranstaltung der Miebach Consulting GmbH, die vom 23.
bis 24. April 2009 im Hilton Dortmund stattfindet. Eröffnet
wird das Seminar von Ralf Schränkler, SAP, mit einem Vortrag zum
Thema "Aktuelle Trends und Möglichkeiten des SAP EWM
(Extended Warehouse Management)". Weitere Experten informieren
über die neuesten Lösungen und Anwendungsmöglichkeiten
aus den Bereichen Intralogistik, Logistikplanung & Controlling
sowie Vertrieb, Versand und Transport. Besonderes Glanzlicht: die
direkte Anbindung von SAP an das Simulationstool "Plant
Simulation". Weitere Informationen und Anmeldung zur
zweitägigen Veranstaltung bei Miebach Consulting.
- - -
khaledpour@miebach.com
Am 1. April fällt der Startschuss für den Deutschen Verpackungspreis 2009.
In der 32. Auflage dieses Wettbewerbs sucht das Deutsche
Verpackungsinstitut (dvi) wieder nach zukunftsweisenden
Verpackungsideen. Der renommierte Preis richtet sich an Hersteller,
Entwickler, Designer und Verwender neuartiger Verpackungslösungen
und fördert den kreativen Nachwuchs der Branche. Anmeldeschluss
ist der 1. Juli 2009. Der Deutsche Verpackungspreis wird in insgesamt
sieben Kategorien vergeben: Verkaufsverpackungen; Transport; Display-
und Promotion; Design, Ausstattung und Veredlung; Prototypen;
Maschinentechnik; Nachwuchspreis. Verliehen wird der Preis am 28.
September mit einer Sonderschau im Rahmen der FachPack in
Nürnberg. Weitere Informationen im Internet.
- - -
www.verpackungspreis.de
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II.
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Bezugspreis (Jahresabonnement):
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Inland: Euro 195,- inkl. Versandkosten und gesetzl. MwSt.
Ausland: Euro 225,- inkl. Versandkosten.
Ermäßigung für Schüler, Studenten und Azubis
(gegen entsprechenden Nachweis): 50% auf den Nettobezugspreis. |
| Erscheinungsweise (hier klicken!)
Bestellungen
direkt beim Verlag oder beim Buchhandel. Der Mindestbezugszeitraum
beträgt ein Jahr. Die Kündigungsfrist beträgt drei
Monate vor Ablauf des Abonnementjahres. Das Abonnement verlängert
sich automatisch.
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Bankkonto:
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Deutsche Bank Offenbach
Kto.-Nr. 113 5607, BLZ 505 700 18.
Wir akzeptieren folgende Kreditkarten:
Eurocard, MasterCard, Diners Club, Visa und American Express. |
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Versandort:
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Frankfurt am Main D1096 |
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III.
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